Massives Dehnen bei Arthorse

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Dieses Thema enthält 6 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  BiniBo vor 1 Jahr, 7 Monate.

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  • #52628

    wolfgang
    Teilnehmer

    ich habe Hüftarhtrose, bin 51, treibe noch viel Sport und nehme regelmäßig die Produkte von Allsani und war auch schon auf den „Lauf Geht’s“ Vorträgen von Herrn Dr. Feil.
    Ein Physiotherapeut hat mir empfohlen, die Hüftmuskulatur täglich massiv zu dehnen, da diese verkürzt sei, hier soll ich nicht wie vom Laufsport gewohnt rd. 30 Sekunden dehnen, sondern deutlich länger, rd. 2 MIN, an der Schmerzgrenze und während der Dehnung 2 mal eine Gegenspannung erzeugen, insgesamt ist die Dehnung dann sehr intensiv. Tatsächlich erweitert diese massive Dehnung die Gelenkbeweglichkeit, andererseits ist das Gelenk nach diesen Dehnungen immer ein oder zwei Tage empfindlicher wie vorher, fühlt sich an wie leichte Muskelzerrung um das Gelenk. Was halten Sie als Sportler und Arthosespezialisten von dieser Methode ? Sinnvoll oder kann man hier Schaden anrichten ? Wie dehnen Sie bei Arthrose ? Die Arthrose hat bei mir zu einer Unbeweglichkeit der Hüftnahen Muskulatur geführt, Dehnen ist schon wichtig, fraglich nur wie intensiv und wie oft.

    #61691

    Athena
    Mitglied

    Genau das hat mir ein Physiotherapeutin auch empfohlen und ich zweifle, da ich dieselben Probleme nach den Dehnübungen habe.

    #61698

    Jürgen_N
    Mitglied

    Die gleichen Probleme habe ich auch. Hier wäre sicherlich die Meinung eines Orthopäden aus Feils Team angebracht.

    #61716

    keke
    Teilnehmer

    Ich bin selber Physiotherapeutin und habe eine Hüftarthrose beidseitig Grad 3. Ich dehne alle verkürzten Muskeln ebenfalls maximal und 2-4Minuten. Danach fühlen sich die Gelenke sehr empfindlich an aber die Beweglichkeit ist dafür verantwortlich, dass der Hüftkopf besser belastet wird und damit auch besser ernährt wird. Ich mach so weiter.

    #61745

    wolfgang
    Teilnehmer

    Ich hab jetzt rd 1 Monat keine massive Dehnung mehr gemacht, und mein Hüftgelenk wird jetzt wieder schmerzfrei, bin zu der Überzeugung gekommen, dass massive Dehnung und andere massive Belasstung das Gelenk mit Arthrose weiter schädigt und akute Entzündungen hervorruft, Bewegung im wohlfühlbereich ist gut, alles andere nicht

    #61748

    AnnaF
    Teilnehmer

    Ich glaube, das Problem ist weniger die Arthrose sondern mehr ohnehin schon überdehnte, schwache Bänder wie sie bei Menschen mit weichem Bindegewebe öfters der Fall sind. Dann sollte man meiner Meinung nach mit Dehnungen, auch sog. Engpassdehnungen wie zb. nach Liebscher-Bracht vorsichtig sein. Man läuft Gefahr, die ohnehin schon laschen Bänder weiter zu dehnen und die verkürzte Muskulatur gar nicht zu erwischen.

    #61892

    BiniBo
    Mitglied

    Hallo,
    ich (58 J, w, seit Jugend sportlich aktiv) werde seit 15 Mon bei Hüftgelenksarthrose Stadium III (bei Hüftdysplasie) nach Liebscher&Bracht (LNB) physiotherapiert (Schmerzpunkt-Akupressur und Engpaßdehnung) plus: ich führe die dazugehörige LNB motion-Dehnung der hüftnahen Muskulatur/Sehnen/Faszien und der lumbalen Muskulatur durch:
    behutsame langsame erst aktive, dann passive Dehnung (2 min), Kräftigung durch Anspannung in Dehnung (30-60sec) und erneute 2-minütige erst aktive, dann passive Dehnung bis zu mäßigem Dehnschmerz, aber wichtig: es darf dabei kein Gelenkschmerz auftreten! Der LNB-Physiotherapeut coacht mich regelmäßig, sodaß die auftauchenden Fragen zeitnah aufgearbeitet werden können.
    Für mich war das LNB wie eine Befreiung: meine Hüften waren durch meinen langjährigen Sport wie „eingemauert“, nun haben sie deutlich Bewegungsfreiheit zurückerhalten.
    Eine mögliche leichte Reizung nach der LNB-Physio für 1-2 Tage ist normal ! Nach dem korrekt ausgeführten LNB motion fühle ich mich immer besser!!
    Was zählt, ist der mittel- und langfristige Erfolg!
    WICHTIG: Reduktion der Alltags- und Sportbelastung (Gewicht/Tragen/Stoß/Scherkräfte) auf ein verträgliches Maß!
    EXTREM WICHTIG: begleitend eine konsequente entzündungssenkende und knorpelaufbauende hochwertige Ernährung (die Dr. Feil-Strategie !!!), meiner Meinung nach am besten getreidefrei (also nur Pseudogetreide Quinoa, Buchweizen etc).
    EMPFEHLUNG: ich persönlich habe mich zusätzlich für die Nahrungsergänzung durch Dr Feil´s allsani-Produkte entschieden, da ich bei meinem anstrengenden Job (selbständige Ärztin, Einzelpraxis…) evtl. nicht jeden Tag alle Komponenten in voller Dosierung als Nahrungsmittel essen kann > das gibt mir die Gewähr, daß neben der „Gelenkhygiene“ (Auflösung der Kompression der Gelenke durch die verkürzten, angespannten Muskeln durch die LNB-Technik, Verbesserung der Mikrozirkulation, Schaffung der Voraussetzung einer Regeneration) auch eine optimierte Nährstoff-Versorgung der Gelenke tagtäglich gegeben ist ! Ich habe viele Präparate verglichen: die Dr. Feil-Produkte sind eindeutig am besten – ausgewogen, wohl durchdacht und wissenschaftlich gut fundiert !
    Langsam stetig – wenn auch mal mit kleinen Rückschlägen – bin ich somit im Alltag weitgehend schmerzfrei, konnte meine verschiedenen Sportarten wieder aufnehmen, achte auf Abwechslung in der Bewegung, vermeide Einseitigkeit und zu langes Sitzen.
    Sogar das Laufen klappt wieder: allerdings habe ich von Fersenlauf auf Ballen-Mittelfuß-Laufen in der POSE-Technik (mit five-finger-Barfußschuhen) behutsam umgestellt > das vertrage ich super!
    Und: im MRT ist nicht nur Stillstand der Arthrose zu sehen, sondern bereits erste strukturelle Verbesserungen!
    Also: alle Dr. Feil-Säulen beachten, Geduld und Zuversicht mitbringen und durchhalten! Die Arthrose hat sich über viele Jahre gemein im Hinterhalt entwickelt, nach Beseitigung der Belastungsfaktoren braucht das Gelenk nun auch Jahre für die Regeneration!
    Wichtig ist die message: Eine Regeneration ist möglich!!!
    Kopf hoch !!

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