Low Carb schädlich?

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Dieses Thema enthält 19 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Lettre vor 3 Jahre, 9 Monate.

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  • #51653

    Lettre
    Teilnehmer
    #58813

    Alexander
    Teilnehmer

    mich z.B. ermüdet es nur

    #58814

    Lettre
    Teilnehmer

    Was? Solche Artikel oder Low carb? 🙂

    #58815

    Jutta1605
    Mitglied

    Hallo Lettre,

    aus meiner Sicht zeigt der Artikel mal wieder, wie schwierig dieses Thema ist und wie umstritten. Ich gehöre auch durchaus zu den Menschen, die hin und hergerissen sind, was Low Carb und auch den Nutzen oder Schaden von Vollkornprodukten angeht. Low Carb hilft sicherlich, lange satt zu sein und das Gewicht zu halten bzw. zu reduzieren, was ja erst einmal bei der Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen helfen sollte (!?). Speziell im Hinblick auf die erwähnten Herz-Kreislauferkrankungen wäre es vielleicht noch spannend gewesen, den Einfluss von Sport zu untersuchen, der auf der einen Seite den Proteinbedarf erhöht, und auf der anderen Seite ja auch vorbeugend gegen Herz-Kreislauferkrankungen wirken sollte (zumindest diesbezüglich besteht hoffentlich weitestgehend Einigkeit).

    Ich selbst habe heute Morgen aus ganz anderen Gründen beschlossen, den zwischenzeitlich seit einigen Wochen als Frühstück eingeführten Gewürzquark wieder durch mein altbewährtes selbstgemischtes Müsli zu ersetzen – meine Verdauung lag trotz reichlich Salat und Gemüse mittags und abends komplett am Boden.. Offenbar brauche ich dann doch die Ballaststoffe des Müslis (Haferflocken, Urgetreide, verschiedene Samen, Nüsse und Trockenfrüchte). Wenn ich dadurch zwangsläufig wieder mehr KH esse, muss ich das wohl in Kauf nehmen. Die dem Gewürzquark zugefügten Beeren haben leider nicht gereicht, die Verdauung auf Trab zu halten. Und Verdauung hat ja zumindest auch eine ganze Menge mit Immunsystem und Wohlbefinden zu tun. Aber ganz ehrlich – was nun wirklich richtig und falsch ist weiß man vermutlich immer noch nicht so genau. Für viele Lebensmittel und Ernährungsformen gibt es völlig widersprüchliche Studien.

    Herzliche Grüße

    Jutta

    #58816

    Lettre
    Teilnehmer

    Hallo Jutta,

    vielen Dank für deine ausführlich Antwort. Verstimmungen aufgrund einer anderen Ernährung ist das eine. Doch steht in der Studie, dass Low Carb eigentlich gefährlich ist. Das ist noch eine ganz andere Nummer. Mir ist das alles plausibel und schlüssig was hier geschrieben und angeboten wird. Aber Systeme können in sich immer schlüssig sein. Und dennoch mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben. Ich kann nur sagen, dass ich gerade mein Brotkonsum gegen null gefahren habe. Und ausser ein paar Flocken in meinem Jogurt und Quark decke ich diesen Teil über Gemüse ab. Aber wenn Low Car gefährlich wäre, dann hätte es die Eskimos gar nicht geben dürfen. Als Laie ist es eben schwierig sich ein eigenes Bild zu machen. Aber vielleicht kann das Team Dr. Feil noch etwas dazu schreiben.

    LG Lettre

    #58817

    Alexander
    Teilnehmer

    Hallo Lettre,

    mich ermüden solche Berichte. Low Carb heißt für mich nicht den ganzen Tag Fleisch zu essen. Da muss man sich nur etwas mit Eiweiß, besser noch mit Aminosäuren beschäftigen. Dann führe ich mir z.B. ausreichend „Bausteine“ zu ohne Produktion von schädlichen Abfallprodukten. Vitamine und Mineralien kann man auch zu sich nehmen ohne in den Fructosetopf zu fallen. Eben gucke ich auf meinen Kokostrink, 1 Liter enthält 61 Kohlenhydrate. Kohlenhydrat ist auch ein Begriff welcher nicht eben günstig gewählt ist, denn was steckt da drin? Man betrachtet ein Produkt (100) und zieht Proteine, Fett, Ballaststoffe, Wasser und Asche ab. Da bleiben alle möglichen Saccharide zurück, von Mono, über Di- bis Poly- und ggf. noch andere Stoffe und nicht oder nur teilverwertbare Kohlenhydrate (Inulin, Chitin, Zellulosen, etc.).
    Solche Studien sind das Papier nicht wert und verunsichern die Menschen nur.
    Gruß, Alexander

    #58818

    Jutta1605
    Mitglied

    Hallo Lettre,

    das stimmt natürlich, was Du schreibst, „gefährlich“ ist sicher eine andere Hausnummer als kleinere Problemchen mit der Verdauung. Diese sind vielleicht trotzdem ein Indiz, dass es für alle Ernährungsformen ein Für und Wider gibt. Ich stimme Dir grundsätzlich auch zu, dass gerade der durch die Feils vertretene Ansatz sehr schlüssig scheint. Was die Gefahren von Low Carb angeht, ist es vielleicht noch nicht lange genug „en Vogue“, um Gefahren wirklich solide beurteilen zu können. Neben Risiken für Herz-Kreislauf, die ich eher nicht vermutet hätte, könnten vielleicht auch Nierenprobleme gerade bei sehr viel tierischem Eiweiß ein Thema werden!? Auch ein ernstes Thema…

    Ich gestehe, dass ich von keiner Ernährungsform wirklich komplett überzeugt bin und mich durchaus regelmäßig verunsichern lasse bzw. Gewohnheiten überdenke. Nur vom Fleisch- oder Fischessen könnte mich persönlich niemand überzeugen, aber das ist rein ethisch motiviert. Solange die Widersprüche bestehen, muss man sich wohl das raussuchen, mit dem man sich am wohlsten fühlt und -je nach Anspruch- was man für ethisch verantwortbar hält. Vielleicht ist die Wissenschaft dann irgendwann so weit, dass es einfacher wird… Aber auch bei angeblich wissenschaftlichen Studien hängt das Ergebnis ja sehr davon ab, wer der Auftraggeber ist…

    LG

    Jutta

    #58819

    Lettre
    Teilnehmer

    Hallo Jutta,

    also was das Eiweiß anbelangt kann man wohl beruhigt sein. Da hat Herr Strunz schon sehr oft darauf hingewiesen. Und ich glaube Herrn Feil auch das die Aussagen sehr valide sind. Nur verunsichert mich dann doch immer wieder das eine oder andere.

    LG

    #58820

    Jutta1605
    Mitglied

    Hi Lettre,

    das beruhigt mich leider nicht vollständig-Dr. Strunz verdient sein Geld u.a. damit, dass seine Jünger möglichst viel von seinem Eiweißshake trinken… und er tut auch so, als sei man als Vegetarier oder Veganer fast zwangsläufig einem frühen Tod geweiht -das ist nun wirklich kompletter Unsinn. Auch wenn es sicher wieder Punkte gibt, die auch in seiner Philosophie plausibel erscheinen.

    LG

    Jutta

    #58821

    Jan
    Mitglied

    In der aktuellen Tritime ist ein Artikel über Low-Carb, diese Form kommt dabei schlecht weg und deckt sich nahezu komplett mit meinen eigenen Erfahrungen. Interessant ist vor allem der Punkt, dass das Immunsystem angegriffen werden kann, weil viele immunkompetente Zellen Glucose als Hauptnahrung heranziehen. Davon hatte ich bislang noch nie gehört, allerdings fand ich das bei meinem etwa zehnmonatigen Low-Carb-Versuch vor knapp zwei Jahren schon auffällig, dass ich sechs Mal häufiger krank war als in allen Jahren davor oder danach, wo ich entweder nie oder einmal erkältet war/bin. Scheinbar hatte Low-Carb also schon alleine in diesem Bereich ein gewisses Gefahrenpotential. Es werden noch weitere Punkte angeschnitten:

    -Leistungsverschlechterung
    -Erhöhung der Pulswerte
    -subjetiv höheres Belastungsempfinden
    -vermehrter Abbau von Eiweißstrukturen
    -Verschlechterung des Energieflusses
    -Verlust metabolischer Flexibilität
    -Probleme mit „compete high“, weil das Verdauungssystem „vergisst“, wie es Kohlenhydrate zum Vorteil des Sportlers verarbeiten kann

    Der Artikel ist allerdings nicht auf Krawall gebürstet, es wird daraufhin gewiesen, dass einzelne (!) Trainingseinheiten durchaus mal low-carb betrieben werden können, aber es keine gesunde Dauerlösung ist.

    #58822

    Lettre
    Teilnehmer

    Hallo Jan,

    das liest sich aber bei Herrn Dr. Strunz ganz anders 🙂

    http://www.strunz.com/de/news/eiweiss-und-immunsystem.html

    Und wenn das stimmt was du schreibst, dann kann ich nur berichten, als ich noch mehr Kohlenhydrate aß und weniger Eiweiß zu mir nahm, da hatte ich mehr Probleme mit Erkältungen bzw. mit meinem Immunsystem. Zudem hatte ich einen schlechten Vitamin D Status. Zu den anderen Punkten kann ich nur folgendes sagen. Herr Feil sagt nicht, dass man absolut auf Kohlenhydrate zu verzichten hat! Sondern, das man den Fettstoffwechsel am besten trainiert wenn man moderat und intelligent mit Kohlenhydrate umgeht. Damit der Köper lernt besser Fett zu verbrennen. Um dann vor einem Wettkampf die Speicher aufzufüllen. Wenn ich mich richtig entsinne. Ich würde eher aus den Aussagen der Zeitschrift herauslesen, dass der Eiweiß und Aminosäurestatus einen solchen Sportlers schlecht ist. Denn Strukturen werden nicht mit Kohlenhydraten aufgebaut. Dafür mag neben Eiweiß auch Energie gebraucht werden. Aber, da sollen wir ja Fette zu uns nehmen. Ich muss bei solchen Artikeln und Aussagen immer an Berichte denken die auf arte liefen. Da gibt es zum einen Beiträge die von dem Leben der Eskimos berichten. Die sich wieder auf ihre traditionelle Lebensform besonnen haben. Denen ging es seelisch und körperlich danach wieder viel besser. Und ein anderer Bericht handelte von einem Volk aus dem Raum von Indonesien. Dieses war kleinwüchsig. Der Grund hierfür lag in einer sehr schlechten Eiweißversorgung. Das pflanzliche Eiweiß hat nicht ausgereicht. Bzw. die Knollen hatten zu wenig davon. Und nachdem dort Kleintiere über einen bestimmten Zeitraum mit in die Ernähung eingeflossen sind, wurde die nächste Generation größer. Das war selbst für das Forscherteam das dort schon seit Jahrzehnten hinfuhr erstaunlich.
    Eines darf man nie vergessen wenn es um solche Themen wie z.B. Low Carb geht. Es ist immer politisch aufgeladen. Die Seite von Herrn Dr. Feil mausert sich zu eine der größten in Deutschland. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Schön wäre es daher, wenn hier von dem Team Fragen beantwortet werden, gleich die wissenschaftlichen Studien angegeben werden. Das macht Herr Dr. Strunz auch so. Das schafft in meinen Augen noch ein besseres Fundament.

    #58823

    Lettre
    Teilnehmer

    http://www.strunz.com/de/news/eiweiss-und-immunsystem.html

    „Glutamin ist der Hauptbaustoff und auch Brennstoff für Ihre Immunzellen. Diese verbrennen nämlich keinen Zucker sondern Glutamin“

    #58825

    Lettre
    Teilnehmer

    http://www.strunz.com/de/news/die-haerteste-laeuferin-der-welt.html

    „Ich bin überzeugt davon, dass man mit einem Ausreizen der Energiereserven eine gewisse Ultrafähigkeit des Körpers trainieren kann. Er lernt so, später beim Wettkampf seine Energie aus dem körpereigenen Fettdepots zu holen, man braucht also nicht 20 Gels mit sich herumschleppen.“

    auch schön 🙂

    #58826

    Alexander
    Teilnehmer

    Man hat fast das Gefühl hier wird über „no-carb“ diskutiert. Was ist denn „low-carb“? Für mich heißt das zum einen wie oben mal stand, ein intelligenter Umgang mit KHs, also keine Blutzuckerschwankugen dass der Rauch aufsteigt, und zum anderen den Ersatz der dann Wegfallenden „leeren“!! KHs durch gute Fette und Eiweiß (noch besser Aminosäuren). Übrigens glaube ich kaum, dass Dr. Strunz den ganzen Tag Eiweißshakes trinkt, eher rührt er sich Aminosäuren irgendwo unter. Die Abfallprodukte durch Eiweiß en masse sind sicher nicht gesundheitsförderlich. Des Weiteren ist in der heutigen Zeit auch ein intelligenter Umgang mit NEMs angesagt. Dazu ist sicherlich für jedermann ein grundlegendes Wissen von orthomolekularer Medizin nicht unwichtig.
    Die Massen an Menschen mit Zivilisationskrankheiten lebt bestimmt nicht low-carb und nimmt bestimmt keine bis kaum hochwertige natürliche NEMs.
    Gruß, Alexander

    #58827

    Jutta1605
    Mitglied

    Hallo an alle,

    ob Dr. Strunz seinen Shake selbst in rauhen Mengen trinkt ist eigentlich egal – er lebt sehr gut davon, dass es andere tun. Das ist viel entscheidender. In diesem Zusammenhang ist es aus seiner Sicht natürlich sinnvoll, ständig Studien anzuführen, die verdeutlichen, dass man gar nicht genug Proteine zu sich nehmen kann – oder die Dinge eben in die Richtung zu interpretieren (auch erstaunlich, wie unterschiedlich die gleichen Studien von unterschiedlichen Experten ausgewertet werden). Bei Dr. Strunz bekommt dann alles, was nicht in die gewünschte Richtung weist, ganz schnell das Label „Schrottstudie“ verpasst. Vielleicht macht er es sich da manchmal etwas einfach!? Selbst bekennende Vegetarier, die er eigentlich ganz schlimm findet, müssen als Beweis für seine Philosophie herhalten (Bsp. Arne Gabius, der schon eher ein Indiz dafür liefert, dass die Feils mit Vielem richtig liegen könnten). Und Arne Gabius lebt nun wirklich völlig anders als die von Strunz so geliebten Innuit…

    Aber Alexander hat natürlich etwas Richtiges gesagt. Die Frage ist, was man diskutiert: Strunz ist ja eher auf dem No Carb-Trip (und völlig ohne Bedenken, dass man es auch beim (tierischen) Eiweiß übertreiben könnte), der Ansatz der Feils ist deutlich differenzierter und verteufelt KH nicht ganz so sehr.

    Interessant finde ich den Beitrag von Jan. Die Tritime ist ja vermutlich eine Triathlon-Zeitschrift??? Die Triathleten haben No Carb ja insgesamt eher vor uns Marathonläufern entdeckt. Und sind uns jetzt vielleicht auch bei einer kritischeren Betrachtungsweise wieder einen Schritt voraus…für mich bleibt das alles schwierig. Und heute Mittag nach dem langen Lauf gab es erst ein Level x – und dann etwas später einen leckeren Kaiserschmarren mit reichlich bösen KH aus Dinkelvollkornmehl:-) war das jetzt ungesund? ;-)) ist das noch ein intelligenter Umgang mit KH???? jedenfalls war es lecker :-))

    LG

    Jutta

    #58828

    Jan
    Mitglied

    Ebenfalls hallo an alle 🙂

    Genau, die Tritime ist eine Triathlonzeitschrift und interessanterweise berät die interviewte Expertin u.a. Yvonne van Vlerken, die einst als eine der ersten Athletinnen low-carb probiert hat, davon ist sie jetzt wieder deutlich weg. Zu der Frage der Kohlenhydratmenge: in dem Interview wird low-carb definiert als weniger als 25 %, damit liegt Dr. Feil mit 30 % ja kaum höher, je nach Definition könnte man das schon als low-carb bezeichnen, zumindest ist es nah dran.

    Richtig ist sicher, dass es insgesamt noch zu wenige Studien gerade in Richtung vegetarisch und vor allem vegan gibt – hier mal ein aktuelles Video, welches Studien und die Ergebnisse mal miteinander vergleicht, wobei das eher für Dr. Strunz interessant wäre, der davon ja nichts hält. Denn um low-carb geht es dabei nicht 😉

    https://www.youtube.com/watch?v=PKPXNOlKOow

    Zu Arne Gabius hatte ich vor einigen Monaten auch ein paar interessante Dinge gefunden, ein Interview in der Runner´s World (glaube ich) deutete jetzt nicht unbedingt darauf hin, dass er low-carb unterwegs ist. So sprach er davon, „Amaranth und Quinoa in üppigen Mengen“ gegessen zu haben, vor langen Läufen gab es Brot, vor dem Intervalltraining Dinkelwaffeln und 2 h nach der Belastung auch schon wieder Kohlenhydrate. Auch Jan Frodeno, der von Dr. Feil betreut wird, gibt ja in einem Interview zu gesunder Ernährung an, dass er seine Pasta liebt und sie häufig isst:

    https://www.youtube.com/watch?v=s2jWI428OPY&feature=player_embedded

    Dazu die ganzen kenianischen Spitzenläufer, die sich zu 80 % von dem Maisbrei Ugali ernähren und sicher nicht ganz langsam sind 😉

    #58829

    Lettre
    Teilnehmer

    Hallo Jutta,

    jetzt muss ich aber Herrn Dr. Strunz in Schutz nehmen. Ich schaue jeden Tag auf seine Seite. Und ja, er bietet Eiweißprodukte an. Aber bitteschön, in seinen Links schreibt er so gut wie nie das es SEIN Eiweiß sein muss! Sonden Eiweiß. Zum Thema Schrottstudien. Warum das solche sind, dass wird von ihm begründet und wissenschaftliche fundiert hinterlegt! Ich halte folgendes Motto für richtig. Mir sind Menschen suspekt die alles kostenfrei oder alles nur des lieben Geldes wegen tun. Und einen solchen Tatbestand kann ich bei Herrn Dr. Strunz wahrlich nicht ausmachen! Und, selbst wenn er daran Geld verdienen sollte, widerlegt das nicht seine Sicht der Dinge. Und jetzt kommt es, er redet nicht von No Carb! Sondern er sagt, dass wir heute zu 95 Prozent keiner wirklichen körperlichen Tätigkeit nachgehen. Daher landet alles Überschüssige in den Fettdepots. Ich habe nicht einmal lesen können, dass er etwas gegen Obst und Gemüse einwendet. Lieber mehr Gemüse als Obst.

    LG

    #58830

    Lettre
    Teilnehmer

    Na, den Beitrag zum Thema Vegane Ernährung fand ich jetzt nicht überzeugend. Schon die Sache mit dem BMI und der Korrelation mit dem Diabetes fand ich schon sehr gewagt.

    http://www.strunz.com/de/news/vegan-for-youth.html

    #58831

    Jutta1605
    Mitglied

    Hallo nochmal an alle:-),

    ich fand den Beitrag schon interessant. Zumindest hat sich der Vortrag bemüht, ein halbwegs objektives Bild zu vermitteln und nicht alles schwarz-weiß zu malen. Und es wurde eben sehr offen gesagt, an welchen Punkten die Studienlage widersprüchlich oder dürftig ist.

    Zu Strunz: natürlich ist es absolut nicht verwerflich, dass er mit seinen Produkten Geld verdient (das machen die Feils z.B. auch). Und natürlich kann er nicht immer nur auf seinen eigenen Eiweißshake verweisen – das wäre dann doch etwas zu platt und offensichtlich. Aber seine Darstellungen und Interpretationen sind mir persönlich deutlich zu einseitig und undifferenziert (ich schaue auch recht häufig auf die Seite). Was nicht heißt, dass ich alles in Frage stellen würde, was er so schreibt. Ich würde ihm allerdings auch nicht einfach alles so glauben…

    LG

    Jutta

    #58832

    Lettre
    Teilnehmer

    Ich lasse das jetzt einfach mal so stehen 🙂 dazu habe ich alles gesagt.

    LG

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