Bedarf an Kilokalorien

Startseite Foren Abnehmen Bedarf an Kilokalorien

Schlagwörter: 

Dieses Thema enthält 23 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  danielaguedel vor 3 Jahre, 11 Monate.

Ansicht von 24 Beiträgen - 1 bis 24 (von insgesamt 24)
  • Autor
    Beiträge
  • #51675

    Lettre
    Teilnehmer

    Hallo,

    ich versuche gerade ein paar Dinge auseinander zu halten. Wäre schön, wenn hier der eine oder andere etwas dazu beitragen kann. Oder das Team Dr. Feil. Seit drei Wochen habe ich Brot, Nudeln, Reis und Kartoffeln aus meiner Ernährung verbannt. Zucker sowieso. Mein Ziel ist es Körperfett zu verbrennen und Muskelmasse so gut wie möglich zu erhalten. Um später wieder mehr davon aufzubauen. In der Vergangenheit hatte ich versucht durch viele KH und Eiweiß Muskeln aufzubauen um dann über die Masse an Muskeln den Grundumsatz zu erhöhen. Was zur Abnahme an Fett führen sollte. Das hat leider nicht geklappt. Habe dabei eher Fett zugelegt. Ich lege einfach ein paar Fakten offen aus einer BIA Messung von Anfang 2014.

    Körperwasser 55,9 – Intrazellulär 31,5 – Extrazellulär 24,4 – Magermasse 76,3 – ECM 33,9 – BCM 42,4 – ECM/BCM Index 0,8 – Zellanteil 55,5 – Phasenwinkel 6,8 – Körperfett 25,7 KG – Gesamtgewicht 102 bei 1,91.

    In der Zwischenzeit habe ich relativ viel Kraftsport getrieben. Glaube aber auch, dass mein Fettanteil dennoch zugenommen hat. Wog 113kg und bin jetzt bei 105. Nach den drei Wochen Diät.

    Was ist jetzt entscheiden? Gilt es nur die KH zu reduzieren? Oder auch den Kilokalorien? Bzw. in welchem Umfang? Und wie schaffe ich es Fett zu verbrennen und Muskelmasse zu erhalten? Bzw. wie verhindere ich, dass mein Stoffwechsel runter fährt und es nur noch eine Qual ist? Kann man ungefähr sagen wie hoch mein Bedarf wäre? An Kilokalorien

    VG Lettre

    #58894

    Jutta1605
    Mitglied

    Hallo Lettre,

    auf der Seite von Dr. Froböse (www.ingo-Froböse.de) gibt es einen Anti-Jo-Jo-Rechner zur Berechnung des Grundumsatzes. Das ist natürlich wenig individuell, stimmte aber z.B. bei mir ziemlich genau mit dem Wert überein, der speziell für mich im Rahmen einer sportmedizinischen Untersuchung ermittelt wurde.

    VG

    Jutta

    PS: Den Grundumsatz sollte man, auch wenn man abnehmen will, nicht unterschreiten. Sonst senkt man ihn auf Dauer immer weiter ab.

    #58895

    Lettre
    Teilnehmer

    Hallo Jutta 🙂

    vielen Dank! Ich habe diesen jetzt schon einmal ermittelt. 2400 Kilokalorien. Er geht aber vom BMI aus wie ich sehe. Denn bei der Formelberechnung sagt er für den Mann Größe (1,91) – 100 x 1,1 x 24 = 2449 Kilokalorien – wenn ich dann noch eine Stunde locker auf dem Ergometer ruder oder Kraftsport betreibe, kommen nach seiner Formel noch einmal gute 1000 Kilokalorien oben drauf – liege ich als demnach bei guten 3500 Kilokalorien. Das wäre das erste. Wenn ich aber Herrn Dr. Feil richtig verstehe ist es nicht egal aus welchen Lebensmitteln ich diesen Bedarf decke. Sehe ich das richtig? Wo kommt jetzt der Fettstoffwechsel ins Spiel. Der ja aktiviert werden soll? Wird dieser stimuliert durch weniger Kilokalorien? Oder durch die Quelle aus der sich die Kilokalorien speisen? Und wenn ich mir jetzt überlege wie viel Quark und Jogurt essen müsste um auf den obigen Wert zu kommen, dann frage ich mich, wird das nicht zu viel Eiweiß sein? Vielleicht kann das Team noch ein wenig aufklären 🙂

    VG Lettre

    #58896

    Jutta1605
    Mitglied

    Hi Lettre,

    Du Glücklicher, für mich als kleine, leichte Frau kommen nur mickrige 1200 Kalorien beim Grundumsatzes raus… Wenn ich mehr essen möchte, muss ich mich entsprechend viel bewegen. Aber wenn Du wirklich abnehmen willst, solltest Du nicht die 3500 Kalorien wieder reinfuttern-sondern irgendetwas zwischen den 2400 und 3500 Kalorien. Aus meiner Sicht geht Abnehmen immer noch nur dann, wenn weniger Energie zugeführt als verbraucht wird – egal ob nun aus KH, Fett oder Eiweiß, reine Physik… Eiweiß und Fett helfen allerdings, länger satt zu bleiben, kohlenhydratreiche Snacks mit hohem glykämischer Index stören die Fettverbrennung. Den Fettstoffwechsel selbst trainierst Du durch moderates Ausdauertraining und den Verzicht auf Zwischenmahlzeiten. Krafttraining hilft natürlich, den Grundumsatzes hoch zu halten, weil mehr Muskeln mehr Energie brauchen. Aber bestimmt wissen die Experten da noch mehr…

    VG

    Jutta

    #58897

    Lettre
    Teilnehmer

    Hallo Jutta,

    genau das ist für mich die Frage. Ich habe hier schon gelesen, dass eine Kilokalorien aus Fett nicht die gleiche Energiewertigkeit hat wie zum Beispiel aus KH. Aber wie soll das gehen? Ein KG Federn wiegen so viel wie ein KG Eisen. Auch wenn der Vergleich bestimmt hinkt. Und zudem möchte ich gerne wissen, was ist der entscheidende Faktor? Der niedrige Blutzuckerspiegel? Insulin soll ja die Fettzellen mästen. Fragen über Fragen 🙂 na, mal sehen was noch vom Team kommt 🙂

    VG Lettre

    #58898

    Lettre
    Teilnehmer

    Oder hängt dies mit dem Insulin-Score verschiedener Lebensmittel zusammen? Wenn dieser also hoch ausfällt, ist die Insulinausschüttung hoch. Hat das zur Folge, dass mehr Fett angelegt werden kann? Oder müssen dann dazu KH bzw. Zucker aufgenommen werden damit Insulin die Umwandlung von Zuckerüberschüssen in Körperfett und Speicherung in Fettzellen veranlassen kann? Denn Insulin ist doch auch für den Muskelaufbau nötig. Es ist ein Hormon das viele Funktionen hat. Oder braucht der Körper dieses Hormon nicht in solchen Mengen wie das nur bei hohen Zuckerspiegeln der Fall ist? Wie ist also das Spiel zwischen KH Insulin und Eiweiß? Das wir ja mehr essen sollen.

    #58899

    Jan
    Mitglied

    Meine Erfahrung ist, dass die Sättigung echt Typsache ist. Wenn ich fettig esse, dann muss ich schaufeln, schaufeln, schaufeln und stehe trotzdem hungrig auf, das Resultat kriege ich auf der Waage. Bei Kohlenhydraten reicht eine kleine Menge, um lange satt zu sein, probiere das am Besten aus, wie es Dir taugt.

    Zu den Kalorien noch: Bedenke den PAL-Wert dabei. Du liegst ja nicht den Rest des Tages nur auf der Couch und schläfst 😉

    http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsumsatz

    Gruß

    Jan

    #58900

    Jutta1605
    Mitglied

    Hi Jan,

    das mit der Sättigung stimmt natürlich. Von Vollkornprodukten bleiben viele Menschen (mich eingeschlossen) durchaus auch länger satt, auch wenn es sich um KH handelt…Ich selbst ernähre mich allerdings ohnehin nicht wirklich Low Carb, sondern eher vegetarisch-vollwertig mit moderat komplexen KH (mehr als Feil-Strategie, aber deutlich weniger als die DGE empfiehlt). Mein Gewicht halte ich trotzdem und bin seit vielen Jahren nicht krank gewesen. Außerdem verbessere ich meine Laufzeiten kontinuierlich, alles in allem kann es also zumindest für mich nicht ganz so falsch sein:-)

    VG

    Jutta

    #58901

    Lettre
    Teilnehmer

    Hallo Jan,

    das ist es ja eben. Als ich die KH noch in diesen Mengen aß, habe ich ziemlich zugenommen. Sehe ich das richtig? Ich muss den Grundumsatz x den Faktor des PAL Wertes nehmen? Dann läge ich ja bei 4800 Kilokalorien an einem sportlichen Tag. Das habe ich aber noch nicht einmal zu den Zeiten zu mir genommen als ich noch KH aß. Und nahm schon an Fettmasse zu. Oder habe ich damals einfach schon zu wenig gegessen. Aber wenn dem so ist. Warum nehme ich dann jetzt ab?? So richtig erschließt sich das mir nicht.

    #58902

    Lettre
    Teilnehmer

    So, jetzt habe ich noch ein wenig gekramt und noch zwei Links gefunden die gut zu sein scheinen.

    https://www.uni-hohenheim.de/wwwin140/info/interaktives/energiebed.htm

    http://www.extrem-bodybuilding.de/site/trainings-grundlagen/fettreduzierung.html

    „Aber es kommt nicht nur darauf an, ein gewisses Kaloriendefizit zu haben, es kommt auch darauf an, was man während der Diät isst. Es ist wichtig, dass die Proteinzufuhr während der Diät erhöht wird auf ca. 3-4 g Eiweiß pro kg Körpergewicht (?)( erscheint mir ein wenig hoch – wie seht ihr das?) Gleichzeitig wird die Kohlenhydratzufuhr reduziert auf höchstens 150 g pro Tag bis zu unter 30 g pro Tag. Je weniger Kohlenhydrate man zu sich nimmt, umso höher sollte die Fettzufuhr als Ausgleich ausfallen, denn die Diät sollte nicht nur aus Protein bestehen. Wie wenig Kh man zu sich nehmen sollte und wie viel Fett ist umstritten, denn es kommt hierbei auch darauf an, dass man nicht zuviel Muskelmasse während der Diät verliert. Klar ist, je weniger Kohlenhydrate man zu sich nimmt, desto schneller baut man Fett ab (gleiche Kalorienzufuhr vorausgesetzt). Grund hierfür ist das Insulin, ein Hormon im Körper, was dafür zuständig ist, den Zucker im Blut zu senken und die Muskelzellen mit dem Zucker zu versorgen. (OK – eine Information die mir so nicht klar war. Dann stellt sich mir die Frage, wie bekomme ich genug Insulin ins Blut um fit zu sein und nicht zu viel um nicht die Fettzellen zu päppeln) Sind diese aber voll, so wird der Zucker in die Fettzellen geschleust. Gleichzeitig hemmt Insulin aber auch den Fettabbau, denn es ist ja für den FettAUFbau da, und wenn der Insulinspiegel hoch ist, ist der Glucagonspiegel niedrig, Glucagon ist der Gegenspieler vom Insulin, es ist also für den Fettabbau zuständig. Je weniger Kohlenhydrate man zu sich nimmt, desto geringer der Insulinspiegel, desto höher der Glucagonspiegel, und desto höher der Fettabbau.

    Jetzt wird gerechnet

    „Jetzt nehmt ihr euer Körpergewicht mal 4, (Das ist mir zu hoch. Also das ganze mal 2 – wie seht ihr das?) wären bei mir dann 180 Gramm Eiweiß am Tag) dass ist dann der tägliche Proteinbedarf. Der Proteinbedarf mal 4,1 ergibt die Anzahl der Kalorien, die euch das Protein pro Tag liefern. (wären dann bei mir 738 Kalorien) Nun müsst ihr entscheiden, wie viel Kohlenhydrate ihr pro Tag essen wollt. Je weniger, desto größer der Fettabbau, aber auch desto größer der Muskelabbau, wobei 30 g und weniger pro Tag eine Ausnahme darstellen. (siehe „ketogene Diät“). Am ratsamsten ist hier ca. 100-150 g Kh pro Tag zu sich zu nehmen. (Also ein großer Salat mit Roter Bete – die liefert viele KH – 615 Kalorien) Das liefert einem (mal 4,1 wieder) 410 – 615 kcal. Nun müsst ihr nur noch von dem ermittelten Kalorienbedarf in der Diät die Kalorien, die euch das Eiweiß und die Kh liefern abziehen, das ergibt dann die Kalorien, die das Fett euch liefern soll. Wenn ihr das durch 9,1 teilt, habt ihr eure tägliche Fettzufuhr in Gramm.“

    Rechnung bei mir 738 Kalorien durch das Eiweiß + 615 Kalorien durch das Gemüse 1353 Kalorien minus 3500 Kalorien Tagesbedarf bei einer Stunde Sport.

    3500 – 1353 = 2147 : 9 = 238 Kalorien Fett.

    #58904

    Lettre
    Teilnehmer

    Ich habe jetzt folgende Berechnung angestellt und stoße auf folgende Schwierigkeit

    100 Gramm Magerquark haben folgenden Inhalt (500 Gramm Dose)

    66 Kalorien sind in 100 Gramm – demnach in 500 – 330 Kalorien

    0,2 Fett x 5 = 1 Gramm Fett x 9,1 = 9,1 Kalorien

    4,1 KH x 5 = 20,5 KH x 4,1 = 84,05

    12 Eiweiß x 5 = 60 Gramm Eiweiß x 4,1 = 246

    Meine erste Frage bezieht sich auf den Zusammenhang zwischen denn 330 Kalorien und der Addition von Fett + KH + Eiweiß.

    Wenn ich wie in der Mail davor den Faktor für Eiweiß und KH mit 4,1 und den für Fett von 9,1 Kalorien zugrunde lege komme ich auf einen Wert von 331,05 Kalorien – wie oben angegeben.

    Dann hätten wir 330 Kalorien / 1 Gramm Fett / 20,5 KH / 60 Gramm Eiweiß

    Jetzt packe ich noch 500 Gramm Jogurt dazu

    100 Gramm Jogurt x 5

    67 Kalorien x 5 = 335 Kalorien

    3,8 Fett x 5 = 19 Gramm Fett

    3,9 KH x 5 = 19,5 KH

    3,7 Eiweiß x 5 = 18,5

    Das Ganze einmal morgens und abends ergäben dann –

    1330 Kalorien

    40 Gramm Fett

    80 Gramm KH

    157 Gramm Eiweiß

    kleine Zwischenfrage – bei einer Eiweißgröße von 157 Gramm bin ich schon fast am Limit – wie bekomme ich dann noch die restlichen Kcal auf die Rippen ohne den Eiweißanteil noch höher zu schrauben?

    „Nun bestimmt ihr euren Energiebedarf. Dazu geht einfach auf die Seite http://www.uni-hohenheim.de/~wwwin140/info/interaktives/energiebed.htm dort könnt ihr genau euren Energiebedarf pro Tag bestimmen. Da ihr ja ein Kaloriendefizit haben sollt, zieht ihr davon erst mal 300 kcal ab.“

    „Mit 105 kg liegen Sie 15 % über Ihrem Normalgewicht von 91 kg. Das Normalgewicht berechnet sich aus der Körpergröße in cm minus 100. Heute verwendet man jedoch für die Beurteilung des Körpergewichtes den BMI (Body Mass Index). Er beträgt bei Ihnen: 28. Der BMI wird berechnet aus dem Körpergewicht in kg durch das Quadrat der Größe in Meter. Der optimale BMI ist vom Alter abhängig, im allgemeinen wird aber ein BMI unter 18.5 als Untergewicht, ein BMI über 25 als leichtes und ein BMI über 30 als schweres Übergewicht bezeichnet. Wichtiger für die Beurteilung von Normal- und Übergewicht ist allerdings die Verteilung des Fettgewebes. Die negative Wirkung des Übergewichtes wird vor allem durch die Fettpolster am Bauch bestimmt. An anderer Stelle ist das Vorhandensein von Fettgewebe von weit geringerer Bedeutung. Als 43 jähriger Mann kann man aus ihren eingegebenen Daten etwa einen Energiebedarf von 13301 kJ/Tag berechnen. Wenn Sie eine Diät mit 4200 kJ pro Tag (1000 kcal) durchführen, könnten Sie in etwa 8 Wochen Ihr Normalgewicht erreichen. Sie hätten mit diesem Gewicht (90 kg) dann noch einen Energiebedarf von ungefähr 12025kJ/Tag. Da der Grundumsatz jedoch häufig stärker absinkt als erwartet und es individuelle Unterschiede gibt, sollten diese Werte nur als Anhaltspunkte dienen.“

    „Wenn Sie eine Diät mit 4200 kJ pro Tag (1000 kcal) durchführen, könnten Sie in etwa 8 Wochen Ihr Normalgewicht erreichen. Sie hätten mit diesem Gewicht (90 kg) dann noch einen Energiebedarf von ungefähr 12025kJ/Tag.“

    13301 = 3182 Kcal/Tag Angabe laut Berechnung

    Diesen Satz aus dem Text finde ich jetzt interessant – da steht wenn ich eine Diät mit 1000 Kcal durchführe – aber oben steht, ich soll nur 300 abziehen! Das ist aber die Aussage des Autors. Und die Angabe aus dem Text sind von der Uni.

    Hat einer eine Idee? Bevor ich hier weiter rechne 🙂

    VG Lettre

    #58910

    Sonnenfreund
    Teilnehmer

    Hallo Lettre

    Ich hatte dir in einem anderen Thread ja schon einige Ansatzpunkte aufgezeigt.
    Wenn unser Körper wie ein Bombenkalorimeter funktionieren würde, dann würde das mit der Rechnerei auch funktionieren.

    In meinem Buch ist ein sehr schönes Beispiel drinnen, bei dem ein Arzt (Dr.Taller) versucht hatte abzunehmen, er hatte sogar zugleich mit einem anderen Arzt Urlaub gemacht (Experiment) und beide haben kohlehydratereduziert genau das selbe gegessen, sein Kollege hat etwas abgenommen , Dr.Taller hat weiterhin zugenommen !
    Erst bei einem weiteren Versuch von einem anderen Kollegen , hat er plötzlich begonnen abzunehmen , nebenbei hat sich sein Cholesterin erheblich verbessert , er mußte nur 90ml täglich eine Substanz trinken (ohne zu wissen was es ist) es war Pflanzenöl das er zu sich genommen hat (und hatte dabei gesamt 5000 Kalorien am Tag)

    Es kommt darauf an was der Körper macht , der eine verbrennt dann Fett , der andere schaltet einen Gang beim Stoffwechsel zurück und bunkert Fett.
    (vor allem wenn man schon mehrere Hungerkuren hinter sich hat)

    Dann ist natürlich die ganze Rechnerei sinnlos

    Es kommt auch sehr auf die Art der Kohlehydrate an , und ob sie gleich aufgebraucht werden, auch die Art vom Fett macht einen Unterschied (mittelkettige Fette haben hier einige Vorteile) ich verwende viel natives Kokosfett aber auch natives Olivenöl

    Ich rechne überhaupt nicht, ich esse wenn möglich immer viel pflanzliches Fett und Eiweiss dazu , z.B. einen Salat mit Eier und einer fettreichen Sauce aus Kokosöl und Olivenöl mit Gewürze und Mandeln , und auch immer etwas geschälten Hanfsamen (Nutzhanf) dazu, viel Fleisch mit Gemüse (aus Wokpfanne) auch mit eigener Sauce mit viel Öl, bevorzugt eher mehr Fisch , zwischendurch immer wieder Kokosnuss (viel Ballaststoffe) und zwischendurch auch mal Smoothies mit Kokosnuss ,Kokosfett, Hanfsamen Früchten Nüssen und div. Gewürze (z.B Kurkuma, Zimt und etwas Moringapulver)

    wir essen auch viel Früchte mit fetten Joghurt (10%) auch mit etwas Kokosöl und Hanfsamen rein gerührt und viel Schlagsahne drauf, auch Kuchen gab es heute mal zum Vatertag , aber halt fast ohne Kohlehydrate (Teig mit viel Mandeln, Kokosmehl, Eiern, Butter und etwas Kokosblütenzucker oder Stevia)

    was ich strikt meide
    süsse Säfte , Weissbrot (wir backen selbst Vollkornbrot tlw. mit Dinkel und auch etwas Kokosmehl) Fertiggerichte und Pizza, Nudeln, Kartoffeln, Reis , Süssigkeiten
    mit keinen Ausnahmen, auch alle Süssungsmittel ausser etwas Stevia, und ich meide normalen Industriezucker , dafür etwas Kokosblütenzucker , der hat wertvolle Inhaltsstoffe und einen wesentlich günstigeren Glyx Index als normaler Zucker

    ich hoffe es war etwas brauchbares für dich dabei

    bei mir funktioniert das jedenfalls perfekt

    mfG Manfred

    #58911

    Lettre
    Teilnehmer

    Hallo Manfred,

    vielen Dank für deine Ausführung 🙂 eine Frage habe ich. Du hast geschrieben..

    „Es kommt darauf an was der Körper macht , der eine verbrennt dann Fett , der andere schaltet einen Gang beim Stoffwechsel zurück und bunkert Fett.
    (vor allem wenn man schon mehrere Hungerkuren hinter sich hat)“

    Das bezog sich auf das Experiment der beiden Ärzte? Und wenn ja, dann hat doch der eine Arzt erst dann abgenommen als er seinen Körper durch reichlich Energie aus dem Winterschlaf geholt hat. Sehe ich das richtig? Und das heißt nicht, dass man durch zuviel Fette zulegt?

    VG Lettre

    #58912

    Sonnenfreund
    Teilnehmer

    es sollte aufzeigen das bei kohlehydratarmer Ernährung verschiedene Ergebnise raus kommen, der Kollege der abnehmen wollte, der hat zugenommen, der andere hat ein wenig abgenommen (da hat wohl der Stoffwechsel noch nicht so schnell zurück geschalten) im Buch steht auch beschrieben dass dies am Anfang oft so ist , man nimmt ab aber irgendwann schaltet dann der Stoffwechsel zurück und man müßte weiter Kalorien reduzieren , dann schaltet der Stoffwechsel irgendwann wieder zurück , und wenn man die Tortur nicht mehr aushält , holt man danach alles wieder auf, wenn der Stoffwechsel dann nicht mehr hoch geht, dann hat man ein weiteres Problem (steht auch im Buch wie man das lösen kann)

    mfG Manfred

    #58913

    Lettre
    Teilnehmer

    Vielen Dank. Welches Buch ist das genau. Sprichst du hier von zwei unterschiedlichen Büchern?

    #58915

    Sonnenfreund
    Teilnehmer

    Hallo

    es steht alles in dem Buch das ich bereits verlinkt hatte, im anderen (etwas älteren) Buch von Bruce Fife geht es hauptsächlich um die Heilwirkungen von Kokosöl , da wird die Ernährung nicht so im Detail beschrieben , das ist aber trotzdem eines der besten Bücher die ich in Bezug Gesundheit je gelesen habe

    http://www.amazon.de/Die-Heilkraft-Kokosnuss-Bruce-Fife/dp/3864451191

    mfG Manfred

    #58916

    Lettre
    Teilnehmer

    Alles klar 🙂 vielen Dank. Dann werde ich mal nach beiden schauen.

    #58918

    Lettre
    Teilnehmer

    Jetzt hat sich für mich noch folgende Frage bzw. Fragenkonstellation ergeben. Wenn ich ein Lebensmittel mit vielen KH esse kann der Blutzuckerspiegel schnell und nachhaltig ansteigen – Glykämischer Index und Glykämische Last – und wenn ich mehr Energie (Kcal) zu mir nehme als ich brauche – wird der Überschuss an Kcal aus KH nicht mehr in die Muskeln transportiert – denn die sind ja schon voll – sondern in die Fettzellen transportiert. Was mich dick macht. Wenn mein Gedanke jetzt richtig ist, was passiert dann mit Kcal die nicht aus KH bestehen sondern aus Eiweiß und Fett? Der Blutzuckerspiegel steigt ja nicht in dem Maße an wie bei den KH. Sehe ich das richtig? Macht deswegen Fett und Eiweiß nicht dick? Da nicht genug Insulin vorhanden ist? Und, was passiert mit dieser Energie wenn sie nicht in den Muskeln verbrannt wird und auch nicht in der Menge wie die KH in die Fettzellen gelangen kann?? Ist das Wort hier Thermogenese?

    #58919

    Sonnenfreund
    Teilnehmer

    Hallo Lettre

    deshalb sollte man ja eher grosse Kohlehydratmengen die schnell den Zucker hoch treiben meiden, da der Körper das ja nicht so schnell verbraucht und dann in Fett bunkert, da auch sehr viel Insulin den Zucker schnell wieder runter holt, fängt das ganze schnell wieder von vorne an (Bruce Fife nennt es das leere Magen Syndrom) ohne dass die Fettverbrennung aktiviert wird, und der Fettspeicher wird immer mehr.

    z.B. Kokosöl (stark gesättigtes mittelkettiges Fett) stellt sehr schnell über die Leber den Zellen über mehrere Stunden Energie zur Verfügung , und das ohne viel Energie für die Umwandlung zu verbrauchen (es braucht auch keine Galle dafür) was zuviel ist, kann der Körper für Zellerneuerung und ev. Reparaturen verwenden, es wird kaum etwas im Körperfett gespeichert, und es ist günstig für den Cholesterin, da vieldirekt verwertet wird , und das Kokosfett durch die hohe Sättigung extrem chem. stabil ist, und keine oxidierten Fettablagerungen und Transfette beim erhitzen bildet

    aus meiner Sicht gesehen, bekommt man ein wesentlich größeres Zeitfenster um die zugeführte Energie zu verbrauchen, eine mit lang anhaltender Energie gefütterte Zelle sendet lange kein Hungersignal, das ergibt den unweigerlichen Effekt dass man automatisch in längeren Abständen ißt (also in Summe auch dann weniger Kohlehydrate, wenn genügend Fett dabei ist)

    ich merke das selbst sehr gut, die Sättigung ist enorm lange wenn genügend Fett dabei ist, ich habe bei einem Versuch auch einmal 3 Tage lang nur Kokosöl (und ein wenig frische Kokosnuss konsumiert) das ist überhaupt kein Problem gewesen (kein Hunger und genügend Energie) das wäre eigentlich eine Darmkur, mich hat es aber nur interessiert ob das auch ohne Kohlehydrate und nur mit Fett funktioniert

    am Besten einfach mal selbst testen
    sehr gutes Kokosöl gibt es bei der Ölmühle Solling oder von Dr.Goerg

    mfg Manfred

    #58934

    Lettre
    Teilnehmer

    Na 🙂 dann werde ich das mal ausprobieren 🙂 vielen Dank!

    VG Lettre

    #58936

    Lettre
    Teilnehmer

    Wäre super wenn das Team noch etwas erklären könnte 🙂

    #58939

    danielaguedel
    Teilnehmer

    Schau auch mal die Seite
    http://www.gesundepfunde.com/grundumsatz-leistungsumsatz-gesamtumsatz-berechnen/
    an.. Hier kannst Du noch fast etwas besser Deinen Grundumsatz UND Gesamtbedarf errechnen lassen und es gibt Dir auch gleich an, welche kcal Du essen kannst, um abzunehmen..
    Nach Dr. Feil ist es ja so, dass Du folgende Aufteilung hast: 30%KH, 20% EW, 50% F
    Bei z.B: 2200kcal entspricht das 160gr. KH, 110gr. EW und 122gr. F

    Vielleicht hilft Dir dies etwas.. :o)

    Mit Grüssen Daniela

    #58940

    Lettre
    Teilnehmer

    Hallo Daniel,

    vielen Dank 🙂 so viele KH nach Dr. Feil? Wo hast du das gelesen?

    VG Lettre

    #58941

    danielaguedel
    Teilnehmer

    Im Buch Die F-AS-T Formel, Was erfolgreiche Sportler anders machen von Dr. Feil

Ansicht von 24 Beiträgen - 1 bis 24 (von insgesamt 24)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.