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Thema: Vitamin K2 und Vitamin D3

Hallo,

meine ganze Familie nimmt seit ca. 2 Jahren Vitamin D3 (4 - 5 Kapseln mit je 20.000 I.E. im Monat) also ca. 2.666 I.E. bis 3.333 I.E pro Tag.

Jetzt lese ich immer wieder, das man Vitamin K2 dazu nehmen soll. War die Einnahme des Vitamin D3 alleine bisher problematisch ? Welches K2 Produkt empfehlen Sie, ich bin mir da sehr unsicher welches Mittel man kaufen kann. Vielen Dank für Ihre Antwort im voraus. MfG

vor 6 Jahren und 2 Wochen

Hallo Helga,

haben Sie schon mal Ihren Vitamin D Status bestimmen lassen? Daran können Sie dann erstmal gut sehen, welche Dosis Sie einnehmen sollten.

Für die Vitamin K2 Zufuhr, die durchaus sinnvoll ist, gibt es mehrere Möglichkeiten. Sie können es supplementieren oder Ihren Darm durch probiotische Bakterien (z.B. Symbiotin Fa. Allsani) stabilisieren, sodass der Körper selbst Vitamin K2 bildet. Weitere tolle Quellen sind Rohmilchkäse und selbst fermentiertes Gemüse.



Liebe Grüße

Tobias

vor 6 Jahren und 2 Wochen nach oben

Lieber Tobias, vielen Dank für Ihre Antwort.

Ja, wir haben uns alle den Ausgangswert vor 2 Jahren messen lassen. Die ganze Familie hatte einen Mangel unter 10 ng/ml (ich selber sogar nur 6 ng/ml) !!!

Wir haben dann ein Set-Up gemacht und das was wir im Moment nehmen ist die Erhaltungsdosis ... mein letzter Wert war voriges Jahr um diese Zeit 49 ng/ml .. ich werde bald wieder eine Blutuntersuchung machen lassen, um zu sehen wo ich derzeit stehe. Würde gerne 60 - 70 ng/ml ansteuern und habe deshalb gefragt, wegen dem Vitamin K2 (es gibt so viele verschiedene Produkte, das man gar nicht weiß, welches man nehmen soll). Ich trinke ab und an Brottrunk ... ist das auch gut für die Vitamin K2 Bildung im Darm ? Gibt es Rohmilchkäse im Reformhaus zu kaufen ?

Liebe Grüße

Helga

vor 6 Jahren und 2 Wochen nach oben

Hallo Helga,

mich würde interessieren, ob Sie für sich einen Unterschied festgestellt haben, seit dem Sie Ihre durchaus niedrigen Anfangswerte jetzt erhöht haben?



Brottrunk hilft auch dabei den Darm zu stabilisieren, sodass dieser Vitamin K2 bilden kann. Jedoch empfehlen wir nicht den täglichen Einsatz von Brottrunk, da dieser auf Getreidebasis hergestellt wird.

Rohmilchkäse finden Sie im Reformhaus, Bioladen oder mittlerweile auch schon in den meisten Supermärkten.



Liebe Grüße und alles Gute

Tobias Homburg

vor 6 Jahren und 1 Woche nach oben

Hallo Tobias,

der Unterschied war sofort in der Zeit des Set-Up's zu spüren (also die ersten paar Tage in denen ich das Vitamin D3 hochdosiert genommen habe).

Mein Leben ist endlich wieder lebenswert geworden. Davor lief ich nur noch "auf Sparflamme". Ich hatte so viele verschiedene Beschwerden in der Zeit des Mangels, dass ich hier gar nicht alles aufzählen kann. Nachdem ich meinen Vitamin D3 Spiegel schnellstens in Ordnung gebracht habe und jetzt seit zwei Jahren meine Erhaltungsdosis nehme geht es mir wieder gut. Ich kann wieder schlafen und die Schmerzen (fälschlich als Fibromyalgie diagnostiziert) sind auch viel besser geworden.

Meine Kinder hatten ständig Erkältungen und mußten dauernd Antibiotika nehmen.

Wenn sie jetzt mal ein Kratzen im Hals spüren oder die Nase läuft kriegen sie eine Dekristol extra und die beginnende Erkältung ist sozusagen über Nacht weg.

Meine eigene chronische Nasennebenhöhlenentzündung (die mich seit über 25 Jahren begleitet hat) ist verschwunden ... ich kann es selber noch gar nicht fassen. Ich kann wirklich nur positives berichten und bin froh, endlich aus diesem Teufelskreis heraus zu sein.

LG, Helga

vor 6 Jahren und 1 Woche nach oben

Hallo Helga,

vielen Dank für deine tollen Erfahrungen.



Alles Gute weiterhin

Liebe Grüße

Tobias

vor 6 Jahren und 1 Woche nach oben

Hallo zusammen,



ich habe von einer neuen Studie gelesen, die belegt, dass Vitamin-D-Mangel nicht die Ursache, sondern vielmehr die Folge von Erkrankungen ist und eine Supplementierung keinen Sinn macht. Was ist davon zu halten?

vor 6 Jahren und 3 Tagen nach oben

Hallo Jan, wenn das so wäre und es keinen Sinn machen würde Vitamin D3 zu nehmen, dann hätte ich ja keinerlei Verbesserungen gespürt und wäre krank geblieben. Für mich und auch meine Familie hat es großen Sinn gemacht und wir nehmen es auch weiter. Studie hin oder her. Ich würde nicht mehr darauf verzichten wollen und ständig Dauererkältungen haben, die ich nicht mehr los werde. Auf die Schlafstörungen kann ich auch sehr gut weiterhin verzichten. Auf die Schmerzen in allen Knochen und im Weichteilgewebe ebenso ... wer nicht, dem es auch so ging vor Vitamin D3 frage ich mich ... von wem ist diese Studie denn von der Sie schreiben würde mich mal interessieren ... LG

vor 6 Jahren und 3 Tagen nach oben

Hallo Helga,



ich glaube, ich habe das heute morgen im Videotext gelesen, wenn da was dran ist, dann wird das sicher medial auch weiter ausgebreitet. Es ist allerdings nicht das erste Mal, das ich davon höre, dass Vitamin-D-Gaben eigentlich nicht unbedingt sinnvoll sind. Klar, wenn man selber damit positive Erfahrungen macht, ist es absolut legitim, es weiter zu nehmen. Ich finde nur, eine prophylaktische Einnahme wäre dann wohl schon überdenkenswert.



Ich selber handhabe es ja ähnlich, die kohlenhydratarme Ernährung hat mir allen Versprechungen zum Trotz nicht gut getan, ich bin krank geworden, die Blutwerte sind ins Bodenlose gestürzt, die Lebensqualität hat entscheidend gelitten, da nützt es wenig, wenn bei der Mehrheit der Bevölkerung da gute Ergebnisse bei rum kommen - schließlich kann man ja auch dann erst sagen, dass eine Empfehlung für alle gilt, wenn sie in wirklich 100 % der Fälle Verbesserungen gebracht hat, ansonsten ist es immer denkbar und wahrscheinlich, dass eine Empfehlung für jemanden vielleicht auch einfach nicht geeignet ist.



Ich wollte mit meinem Post auch niemandem zu nahe treten, ein neues Topic wäre vielleicht nicht schlecht gewesen, aber da das Thema ja aktuell hier behandelt wurde, habe ich meinen Beitrag einfach hier eingestellt ;)

vor 6 Jahren und 3 Tagen nach oben

Hallo,



das wird wohl soetwas gewesen sein:

http://www.t-online.de/lifestyle/gesundheit/id_66911740/schutzwirkung-von-vitamin-d-wird-von-der-forschung-in-frage-gestellt-.html

Frage: Was war zuerst, die Henne oder das Ei? Der Schaden nach dem Mangel oder der Mangel nach dem Schaden? Beides hängt offenbar zusammen, und das sagt auch etwas aus.

Insgesamt kann man aber davon ausgehen, daß derartige Studien immer zu kurz laufen, um aussagekräftig zu sein. Das wird ja auch im Artikel bemängelt.Gerade bei langfristigen Veränderungen geht die Krankheitsentstehung ja über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Beobachtungen über Jahre kosten aber einfach zu viel.

Die Wirkung auf die Knochengesundheit wird übrigens gar nicht angezweifelt, und wer weiß, wie schmerzhaft Osteoporose im Alter sein kann, schätzt das allein schon hoch.

Und was ist mit Kofaktoren wie Vit K etwa, dem sonstigen Lebenstil und der Ernährung? Das beachten Studien grundsätzlich nicht, können sie auch gar nicht.

Trotzdem, man sollte sich schon im klaren sein, daß Vit D als fettlösiches Vitamin auch überdosiert werden kann und dann u. U. schädliche Wirkungen hat. Bei Einnahme gehört meiner Meinung nach der Blutspiegel regelmässig kontrolliert.



LG, Maria

vor 6 Jahren und 2 Tagen nach oben

Hallo,

bei regelmäßiger Einnahme von Vitamin D3 würde ich auch, wie Maria bereits erwähnt hat, in kontinuierlichen Abständen die Blutwerte checken lassen. Man sollte sich aber dessen bewusst sein, dass der Wert im Serum nicht unbedingt den Wert in der Zelle dokumentiert. Der intrazelluläre D3-Wert kann über den Blutwert nicht bestimmt werden!



Mfg

vor 6 Jahren und 2 Tagen nach oben

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