Avatar
Herzlich Willkommen, Gast

Beiträge

Thema: Verbesserung der Kniegelenkschmerzen

Ich habe im rechten Knie Atrhose. Seit fast drei Monaten habe ich nun das Gelenk Nährstoffpaket (Ultra Protect) nach Vorschrift eingenommen. Es geht mir schon etwas besser, aber die Situation ist noch nicht perfekt. Laut Anweisung soll das Nährstoffpaket nur drei Monate genommen werden. Da diese nun bei mir um sind, möchte ich gerne wissen, ob ich die Einnahme um drei weitere Monate fortsetzen soll.

vor 7 Jahren und 3 Monaten

Hallo,

es freut mich, dass es Ihnen besser geht. Doch bleiben Sie dran, die Erfahrung hat uns gezeigt, dass die Gelenke in der Regel eine 6 - 12-monatige Unterstützung an Nährstoffen benötigen.

Weiterhin viel Erfolg und alles Gute

Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

vor 7 Jahren und 3 Monaten nach oben

Hallo Peter, hatte im April auch Probleme mit dem Knie. Knorpelabrieb nach instabielem Knie wegen Kreuzbandriss. Meniskus auch eingerissen. Ich nehme nun seit Mai auf dein Anraten ebenfalls das Nährstoffpaket. Habe nun einige Wettkämpfe als Triathlet hinter mir und bisher keine Schmerzen mehr. Ob das mit den Nährstoffen zusammenhängt ist schwer zu sagen. Wenn ich euer System richtig verstanden habe, kann sich der Knorpel durch die Einnahme der Nährstoffe wieder bilden. In Verbindung mit Bewegung, richtiger Ernährung und der Psyche. Die Wettkampfsaison ist nun fast abgeschlossen. Ich wollte ab Ende September dann mit dem Knorpelaufbau für ein halbes Jahr beginnen. Schwimmen und Rad fahren (wenn nicht gerade sehr steile Berge) sind sicherlich nicht das Problem. Wie sieht es mit Joggen aus? Möchte nicht unbedingt bis Ende März pausieren. Kann sich der Knorpel überhaupt aufbauen, wenn man joggt. Was wäre zu beachten? Wie lange sollte man höchstens laufen auf welchem Untergrund?

vor 7 Jahren und 3 Monaten nach oben

Hallo Bernd,

Du hast unseren Ansatzpunkt verstanden: Nährstoffe, Ernährung, Bewegung und Psyche. Du kannst während der Aufbauphase schon anfangen moderat zu laufen. Wenn möglich auf einem "weichen" Untergrund. Die Dauer bestimmt Dein Körper/Gelenk. Laufe im schmerzfreien Bereich - auch solltest Du am nächsten Tag keine starken Schmerzen haben, denn dann war es zuviel. Also fange langsam an und steigere nach Deinem Körpergefühl - weniger ist manchmal mehr.

Bei Fragen melde Dich wieder.

Viel Erfolg und alles Gute

Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

vor 7 Jahren und 3 Monaten nach oben

Hallo Peter,

habe zur Zeit keine Schmerzen. Mir geht es hauptsächlich um einen möglichen Abrieb. Als Laie frage ich mich, wie kann sich der Knorpel aufbauen, wenn ich beim joggen immer mit dem ganzen Gewicht auf das defekte Bein springe. Klar ist, dass man keine harten Läufe machen sollte (100 Meter Spurts-was zur Zeit überhaupt kein Problem ist) und dass man nicht unbedingt auf Beton oder Asphalt laufen soll. Gehöre zu den unvernünftigen und habe mich für nächstes Jahr für eine Halbdistanz angemeldet. Deshalb müßte ich vielleicht schon 1,5-2 Stunden am Stück laufen. Würde ich im Stadion auf eine ganz weichen Leichtathletikbahn machen. Du meinst also, wenn ich da keine Schmerzen habe, würde das dem Knorpelaufbau nicht schaden? Habe bis März 2013 an eine Einheit in der Woche gedacht !? Den Rest will ich über das Fahrrad und Krafttraining erledigen.

vor 7 Jahren und 3 Monaten nach oben

Hallo Bernd,

ein Körper regeneriert in der "Ruhephase". Die Ursachen welche zum Knorpelabbau führen, bzw. den Knorpelaufbau verhindern sind "Mangelversorgung" und entzündliche Prozesse im Gelenk, welche z.Bsp. durch Fehl-/Überbelastung entstehen können. Daher ist bei der Regeneration/Heilung das richtige Verhältnis zwischen Belastung und Ruhe so wichtig. Eine Heilung ist immer ein individueller Prozess und muss dem jeweiligen körperlichen Zustand angepasst werden. 1,5 - 2 Stunden kann möglich sein, kann jedoch auch zuviel sein. Ich würde mit weniger anfangen (z.Bsp. 30 min), in den Körper fühlen und dann, je nach Empfinden, langsam steigern. Das Pensum zu steigern ist immer möglich, wenn jedoch ein "Motor"(Gelenk) mal überhitzt ist, muss man wieder Pause machen, um ihn abzukühlen - was auf lange Sicht viel mehr Zeit und Substanz kostet.

Deine Trainingsplanung hört sich gut an, doch bleibe flexibel, um sie dem körperlichen Ist-Zustand anzupassen.



Herzliche Grüße

Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

vor 7 Jahren und 3 Monaten nach oben

5 Beiträge

pro Seite