Unwohl / Burnout / viele Gedanken

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Dieses Thema enthält 4 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Andrea Pfeffer vor 1 Jahr, 6 Monate.

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  • #51301

    schnaftel12
    Mitglied

    Hallo Zusammen,
    ich habe normalerweise nie Probleme mich zum Sport zu animieren. Im Gegenteil ich muss mich eher bremsen, damit ich es gerade wie jetzt bei einer Verletzung nicht übertreibe.
    Kurz zum derzeitigen Stand: Sprunggelenk Athrose – starke Schmerzen täglich – Belastung in der Freizeit kaum möglich. Ich ernähre mich seit September nach der FEIL Strategie und jetzt gezielt auf die Athrose Ratschläge. Präperate nutze ich auch – habe hier das Nährstoffpaket von Dr. Hartig noch zu Hause – dieses nutze ich aber in geringer Dosis ab und an mal. Nutze außerdem noch die Alge Astaxanthin und Spirulina.
    Eine Gemüse-Kur wollte ich eigentlich diese Woche machen – allerdings fehlt mir dazu gerade der Nerv, da dies auch eine enorme Belastung ist und der Alltag allein schon zu viel ist.
    Durch Stress auf der Arbeit, private Probleme und fehlende sportliche Belastung – leide ich derzeitig an Schlafstörungen, das geht soweit, dass ich abends 2h wach im Bett liege und nicht einschlafe. Sofern ich dann eingeschlafen bin, wache ich 2-3h später hellwach wieder auf & dann beginnt das Spiel’chen von vorne.
    Es ist das erste mal im meinem Leben, dass mir der Mut, die Lust und der Willen fehlt.. ich geistere trostlust durch die Gegend.

    Kann man hier gezielt agieren um neue Energien zu wecken?

    #57421

    Peter Munsonius
    Mitglied

    Hallo,
    lebendige Energie fließt in einem Menschen, wenn er seinen Weg und seine Ziele kennt. Es scheint, als wäre Ihnen Ihr Stressventil (der Sport) genommen worden und nun lassen Sie die ganzen aufgewühlten „Negativ-Energien“ nicht schlafen – dann ist es Zeit Änderungen zu finden.

    Manchmal kommt im Leben alles zusammen ….. Es ist wie wenn ein Mensch in einen klaren Bach springt und dabei den ganzen Schlamm aufwühlt. Um wieder eine klare Sicht zu bekommen, muss man stillstehen, warten bis der Schlamm sich wieder legt. Es nützt nichts zu einer anderen Stelle laufen zu wollen, denn dadurch wird nur wieder neuer Schlamm aufgewühlt.

    Nehmen Sie sich daher mal die Zeit durchzuatmen (bei einer Tasse Tee oder einem guten Glas Rotwein) und fragen Sie sich: Was ist mir WIRKLICH wichtig? Was möchte ich WIRKLICH?
    – Für mich persönlich
    – In meinen Beziehungen
    – In meinem Beruf
    – …..
    Schaffen Sie Klarheit und dann fangen Sie an aus dieser Klarheit zu handeln. Erst im Kleinem und dann im Größeren – vom inneren Kreis aus (also dem persönliche Bereich) zu den äußeren Kreisen (Beziehung, Beruf, etc).

    Oft ist der erste Schritt am schwersten, doch mit jedem weiteren Schritt, wo der Mensch SICH ausdrückt, wird es leichter und leichter. Es fließt wieder neue Lebensenergie.

    Wenn es darum geht die Schlafqualität zu verbessern, helfen sehr oft tägliche Schlaf-Rituale/Gewohnheiten (zur gleichen Zeit ins Bett, kleine Tasse Beruhigungstee, Schlafraum lüften, kein TV im Schlafzimmer, 3 Stunden vor dem Schlafengehen kein Alkohol/Nikotin, etc.)

    Über diesen Weg kann ich Ihnen nur allgemeine Anregungen geben. Falls es so schlimm ist, dass man selbst keine Lösung mehr findet, wäre professionelle Unterstützung empfohlen.

    Alles liebe und Gute
    Peter Munsonius – Forschungsgruppe Dr. Feil

    #57444

    schnaftel12
    Mitglied

    Vielen Dank für den Ratschlag!

    #61665

    Hans316
    Mitglied

    Hallo , mir geht es zur Zeit genauso. Bis auf die Schlafstörungen. Ich bin nun seit 5 Wochen krankgeschrieben. Keine Besserung in Sicht. Ich würde so gerne wieder laufen. Jeder sagt mir was anderes. Aber es geht nicht mehr. Auch schwimmen und Radfahren geht wegen schmerzen nicht mehr. Ich bin 46jahre alt. War es das schon ? LG Hans

    #61687

    Andrea Pfeffer
    Moderator

    Hallo Hans, erfahrungsgemäß ist es am besten, in sich „hinein zu hören“. Gehen Sie in die Stille und versuchen Sie, sich zu entspannen. Antworten bekommen wir in der Stille.
    Ich weiß wohl, dass man in solchen Situationen diese Worte nicht hören mag. Ein Sportpsychologe hatte mir mal in meiner Hilfslosigkeit geraten, zu atmen und zu lächeln.-damals machte mich das wütend.-heute kann ich dankbar sein für diesen Tipp 🙂 Ich kenne es zu gut, was für ein mega Gefühl es ist, wenn man gelaufen ist.-ja man kann sich damit sehr gut tun und niemand sollte es verbieten.-die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass man sich damit auch „mega abschießen“ kann. Ist man dann verletzt, dann bricht das innerliche Chaos aus weil es das „einzige Ventil“ war…wichtig ist, die Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu finden. Wenn wir ständig unter Stress sind, dann kann keine Regeneration stattfinden und Verletzungen sind vorprogrammiert. Schmerzen sind immer ein Hilferuf unseres Körpers.-und unserer Seele. Und wenn wir nicht in unserer Mitte sind, haben es Nährstoffe und gesunde Ernährung um so schwerer, in die Zelle zu gelangen.
    Vielleicht können Sie ja ganz sachte laufen gehen und den Fokus dabei auf Ihr tolles Körpergefühl und die Natur legen.-nicht auf Leistung…Sie werden mehr und mehr wieder in Ihre Kraft kommen je achtsamer Sie mit sich umgehen.
    Die Frage, ob es das mit Ihren jugendlichen 46 Jahren schon war, sollten Sie dringend aus voller Überzeugung mit einem klaren NEIN beantworten. Das entscheiden nämlich Sie ganz alleine. Empfehlung: Behandeln Sie sich selber so wie Sie Ihren allerbesten Freund behandeln würden.-und alles wird GUT. Alles Liebe und viele Grüße Andrea

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