Andere Wege

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Dieses Thema enthält 5 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Jan vor 4 Jahre, 8 Monate.

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    Beiträge
  • #51112

    Jan
    Mitglied

    Hierzu habe ich eigentlich gar keine Frage, aber dieses interessante Video fand ich schon wert, mal hier zu teilen. Ich selber würde das nicht so machen, dafür esse ich zu gerne, aber die eine oder andere „Inspiration“ ist ja schon dabei.

    #56712

    Gipfelstuermer
    Mitglied

    Hallo Jan,

    schon interessant, daß sportliche Hochleistungen mit wenig Nahrung möglich sind, insbesondere unter Verzicht auf tierisches Eiweiß. Eben das hat ja die russische Ärztin G. Schatalova mehrfach bewiesen, nachzulesen in dem Buch, das im Video gezeigt wird.
    Die Erklärung ist auch denkbar einfach: Die Verdauung von tierischem Eiweiß benötigt viel Energie und Wasser im Stoffwechsel.
    Jetzt mal zu den Nahrungsmengen: Für eine ordentliche Verdauung und Stoffaufnahme ist es unbedingte Voraussetzung, daß man ordentlich kaut. Wenn man jedoch große Mengen isst, müsste man viele Stunden am Tag kauen! Da macht dann viel essen gleich viel weniger Spass, glaubs mir. Wenn man ordentlich kaut, ist man nach der Hälfte satt, auch weil der Magen Zeit hat, das Sättigungsgefühl zu melden.
    Mit weniger Essen spart man Geld, man kann sich dann wirklich allerbeste Qualität leisten, und man entlastet natürlich den Körper. Und wenn man gar regelmässig Wildkräuter und Sprossen isst, wie im Video gezeigt, kann man sich vermutlich die ganzen Nahrungsergänzungen und Vitaminpillen sparen.
    LG, Maria

    #56720

    Jan
    Mitglied

    Das mit dem langsamen Kauen ist ein echt leidiges Thema, ich versuche das immer zu beherzigen, aber immer schaffe ich es nicht. Allerdings brauche ich schon 1-2 h speziell beim Abendessen, mit viel Rohkost und Salat vorne weg dauert es einfach seine Zeit 😉

    Ich finde das Video auch recht krass, sie verzichtet ja nicht nur auf tierisches Eiweiß, sondern fast auf jegliches und besonders viel Fett scheint auch nicht im Spiel zu sein, wobei sicherlich nicht jeder Tag da gleich abläuft.

    Diese Ärztin habe ich umgehend mal gegoogelt, sie ist imemrhin stolze 95 Jahre alt geworden. Ist sicherlich ein Einzelfall, aber vielleicht doch ein Fingerzeig, wenn man bedenkt, dass beispielsweise Robert Atkins bei seinem Tod bei einer Körpergröße von 1,82 m 117 kg gewogen hat und zudem mehrere Krankheitsanzeichen einer ungesunden Ernährung aufwies (Myokardinfarkt, Herzinsuffizienz, Bluthochdruck) und dabei hat er mit seiner ketogenen Ernährung ja so gesund gelebt.

    Kriegt man Wildkräuter eigentlich in der Großstadt? Hier im Ruhrgebiet hat es da einfach keine Bereiche, wo man die selber pflücken kann und selbst wenn, ist die Schadstoffbelastung durch die Umwelt sicher sehr groß. Was zählt denn so dazu? Girsch mähe ich bei meinen Eltern im Garten immer um, das Zeug wuchert wie blöd, aber aus genannten Gründen will ich ihn lieber selber nicht essen oder wäre das halbwegs unbedenklich?

    #56724

    Gipfelstuermer
    Mitglied

    Die Frau im Video wirkt auf mich recht glaubwürdig. So essen möchte ich allerdings nicht, aber ich bin auch nicht auf 120 Liegestützen aus 😉
    Ob Grünzeug aus dem Garten mehr belastet ist als Gemüse aus konventionellem Anbau wage ich zu bezweifeln, auch in der Großstadt. Die Felder liegen ja auch nicht auf dem Mond und Schadstoffe werden durch die Luft verfrachtet. Jedenfalls weiß man, ob man Dünger und Pestizide verwendet hat.
    Mit Sprossenzucht ist man jedoch im absolut schadstoffarmen Bereich, die Vitalstoffe vervielfachen sich beim Keimvorgang und das kann jeder im Haus selbst machen. Speziell im Winter ist das sicher empfehlenswert.

    LG, Maria

    #56732

    Gipfelstuermer
    Mitglied

    Zur fraglichen Schadstoffbelastung in der Großstadt ist mir noch etwas eingefallen.
    Bienen gelten als empfindliche Indikatoren für den Zustand der Umwelt. Derzeit ist es so, daß in ländlichen Gebieten häufig kaum noch Bienenhaltung möglich ist wegen Belastung aus der industrialisierten Landwirtschaft. Interessanterweise nehmen jedoch die Großstadtimker zu, sie halten Bienen auf den Dächern und in den Hinterhöfen. Also kann es wohl mit den Schadstoffen da nicht so schlimm sein.

    LG, Maria

    #56736

    Jan
    Mitglied

    ah, das ist wirklich ein guter Tipp, unsere Schule hat eine sehr erfolgreiche Bienenzucht mitten in Bochum, vielleicht wage ich es wirklich mal. Bin mal sehr gespannt, ob und wie das schmeckt, hoffentlich habe ich bei der letzten Mäh-Aktion nicht zu viel davon platt gemacht 🙂

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