Rund 19 Millionen Rezepte für blutverdünnende Mittel werden jährlich in Deutschland ausgestellt. Ziel ist, die Entstehung von Thrombosen zu verhindern und damit die Gefahr zu senken, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Wie wirken Blutverdünner? Was bewirkt Vitamin K im Körper? Welche Folgen haben Blutverdünner? Und wie können Herz- und Gefäßkrankheiten mit der Dr. Feil Strategie effektiv vermieden werden?

Wie wirken Blutverdünner?

Blutverdünner sollen die Blutgerinnung reduzieren, indem sie das Vitamin K-Recycling hemmen. So soll die Entstehung von Blutgerinnseln in den Gefäßen verhindert werden, die zu Thrombosen, Schlaganfall und Herzinfarkt führen kann.

Was bewirkt Vitamin K im Körper?

Lange war man der Ansicht, dass Vitamin K hauptsächlich für die Blutgerinnung verantwortlich sei. Inzwischen weiß man, dass es mit Vitamin K1 und K2 zwei Arten an Vitamin K gibt, die unterschiedliche Aufgaben im gesamten Körper haben7,8.

So weiß man heute, dass Vitamin K1 zum einen die Blutgerinnung fördert und zum anderen blutverdünnend wirkt. Vitamin K1 sorgt damit hauptsächlich dafür, dass das Blut immer genau die richtige Konsistenz hat. Zusätzlich aktiviert Vitamin K1 sogenannte GLA-Proteine in der Leber. Außerhalb der Leber werden GLA-Proteine durch Vitamin K2 aktiviert. GLA-Proteine sorgen unter anderem dafür, dass …

  • Kalzium in die Knochen transportiert wird (Osteocalcin)
  • Kalzium sich nicht in den Arterien ansammelt (MGP)
  • das Absterben von Nervenzellen verhindert wird (Gas 6)
  • Tumorzellen gehemmt werden (Pereostin)
  • die Darmschleimhaut geschützt und Entzündungen gesenkt werden (C Komplex)

Welche Folgen haben Blutverdünner?

Blutverdünnende Medikamente stören das gesamte körpereigene Vitamin K-Recycling. So wird im Körper nicht nur das Vitamin K1 reduziert sondern der Körper verarmt auch an Vitamin K2, so dass die GLA-Proteine nicht ausreichend aktiviert werden2,4:

Durch die Einnahme von Blutverdünnern steigt damit das Risiko, an Osteoporose, Herz-Krankheiten, Diabetes, Alzheimer, Krebs und sonstigen Entzündungskrankheiten zu erkranken, deutlich an1,2,3,5.

Wie können Sie sich jetzt noch vor Herz- und Gefäßkrankheiten schützen?

Um sich vor Herz- und Gefäßkrankheiten zu schützen, sollten Sie blutverdünnende und gefäßerweiternde Maßnahmen ergreifen, die das Vitamin K-Recycling nicht stören. Mit folgender Dr. Feil Strategie können Sie blutverdünnende Medikamente umgehend reduzieren und langfristig ganz absetzen:

  • Verwenden Sie täglich eine große Mengen an Kräutern und Gewürzen,
  • Achten Sie auf eine kohlenhydratreduzierte Ernährung (möglichst wenig Kohlenhydrate aus Zucker und Getreide),
  • Bringen Sie zweimal pro Woche Fisch, sowie regelmäßig Speiseleinöl auf den Tisch,
  • Essen Sie zweimal täglich eine große Portion Gemüse bzw. Salat,
  • Ergänzen Sie Ihre Ernährung mit 180 µg Vitamin K2 (z.B. Ostin von allsani) täglich in Form einer Nahrungsergänzung,
  • Treiben Sie regelmäßig Sport (Krafttraining, Ausdauertraining, HIIT-Einheiten),
  • Tun Sie etwas für Ihre Entspannung – denn auch Stress erhöht das Risiko für Gefäßerkrankungen

Auf den Punkt gebracht:

  • In Deutschland werden jährlich rund 19 Millionen Rezepte für blutverdünnende Mittel ausgestellt.
  • Blutverdünnende Medikamente blockieren das Vitamin K-Recycling. Dadurch steigt das Risiko, an Osteoporose, Herz-Krankheiten, Diabetes, Alzheimer, Krebs und sonstigen Entzündungskrankheiten zu erkranken deutlich an.
  • Um sich vor Herzinfarkt und Schlaganfall zu schützen, sollten Sie sich kräuter- und gewürzreich, kohlenhydratreduziert und fettschlau (besonders Omega-3 Fettsäuren) ernähren. Zudem sollten Sie zweimal am Tag eine große Portion Gemüse bzw. Salat essen. Zusätzlichen Schutz bietet eine Nahrungsergänzung mit Vitamin K2 (180 ug) – z.B. Ostin von allsani.
  • Treiben Sie regelmäßig Sport und tun Sie etwas für Ihre Entspannung.
1.) Cranenburg, E. C. M., Schurgers, L. J., & Vermeer, C. (2007). Vitamin K: The coagulation vitamin that became omnipotent. Thrombosis and Haemostasis, 98(7), 120-125. doi:10.1160/TH07-04-0266
2.) McCann, J. C., & Ames, B. N. (2009). Vitamin K, an example of triage theory: is micronutrient inadequacy linked to diseases of aging? Am J Clin Nutr, 90(4), 889-907. doi:10.3945/ajcn.2009.27930
3.) Okamoto, H. (2008). Vitamin K and rheumatoid arthritis. IUBMB Life, 60(6), 355-361. doi:10.1002/iub.41
4.) Pizzorno. (2012). Vitamin K2: Optimal Levels Essential for the Prevention of Age-Associated Chronic Disease.
5.) Price, P. A., Faus, S. A., & Williamson, M. K. (1998). Warfarin Causes Rapid Calcification of the Elastic Lamellae in Rat Arteries and Heart Valves. Arteriosclerosis, Thrombosis, and Vascular Biology, 18(9), 1400-1407.
6.) Schurgers, L. J., Teunissen, K. J., Hamulyak, K., Knapen, M. H., Vik, H., & Vermeer, C. (2007). Vitamin K-containing dietary supplements: comparison of synthetic vitamin K1 and natto-derived menaquinone-7. Blood, 109(8), 3279-3283. doi:10.1182/blood-2006-08-040709
7.) Shearer, M. J., & Newman, P. (2008). Metabolism and cell biology of vitamin K. Thromb Haemost, 100(4), 530-547.
8.) Vermeer, C. (2012). Vitamin K: the effect on health beyond coagulation – an overview. Food & Nutrition Research, 56, 10.3402/fnr.v3456i3400.5329. doi:10.3402/fnr.v56i0.5329

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148 Kommentare

 

  1. 19. August 2019  13:12 erstellt von Marcel Antworten

    Lieber Dominik, lieber Dr. Feil,

    ich selber nehme Marcumar seit 13 Jahren, da ich in der Vergangenheit eine sehr ausgedehnte TVT erlitten habe.
    Es wurde bei mir ein Faktor V Leiden und ein Protein C Mangel festgestellt.
    Seither würde ich gerne Marcumar absetzen, aber meine Ärzte raten davon ab.
    Mit großer Aufmerksamkeit habe ich Ihren Beitrag und die darauf folgenden Kommentare studiert.
    Ich habe daraufhin Vitamin C, Ingwer, Kurkuma und OPC organisiert.
    Da Sie in den Kommentaren oft empfehlen, dass die Prothrombinzeit, INR oder Quick regelmäßig während der Einnahme kontrolliert werden soll, habe ich dies gemacht, da ich Cuago Selbsttester bin.
    Meine Frau hat sich als Testperson zur Verfügung gestellt. Blutgerinnung vor dem Test INR 1,0 | Quick 103%.

    Sie hat drei Tage lang 2g gemahlener Ingwer und 48mg Vitamin C eingenommen.
    Anschließend zwei weitere Tage 4g gemahlener Ingwer, 120mg Vitamin C, 500mg Kurkuma, 250mg OPC.
    Resultat nach 5 Tagen: INR 1,0 | Quick 104%

    Wie kann das sein? Machen wir etwas falsch?
    Die gemessenen Gerinnungswerte sind vor und während der Einnahme identisch.

    Gruß
    Marcel

    • 23. August 2019  17:55 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Hallo Marcel,

      mit dem Quickwert bzw. INR-Wert (=Prothrombinwert PT-Wert) werden die Gerinnungsfaktoren II, V, VII und X getestet, ob diese gehemmt sind. Es gibt jedoch noch viele andere Gerinnungsfaktoren bzw. Thrombusvorläufersubstanzen, die bei Belastungen gehemmt bzw. abgebaut werden sollten, um vor Herzinfarkt und Schlaganfall geschützt zu sein (siehe unten).

      Nach Auswertung der Literaturdaten braucht man jedoch beim INR-Wert ein Minimum von 200 mg Ingwerpulver pro Kilogramm Körpergewicht, um die blutverdünnende Wirkung anhand dieses Parameters messen zu können.

      Wenn jedoch im Labor der aPTT-Wert zur Kontrolle der Antikoagulation gemessen wird, der die Blutgerinnungsfaktoren V, VIII, IX, X, XII und XII miteinbezieht, dann reichen 100 mg Ingwerpulver pro Kilo Körpergewicht aus, um einen Effekt messen zu können.

      Der dritte Parameter, der eine Antikoagulation misst, ist der Wert für die Thrombinzeit (TT). Hier wird die Zeit vom Fibrinogen zur Fibrin gemessen. Auch hier kann eine Ingwerwirkung gemessen werden. Die Dosierung des Ingwerpulvers muß jedoch hoch bei 100 bis 200 mg/ kg Körpergewicht sein.
      Eine verlängerte Thrombinzeit wird auch erreicht durch Kurkumaextrakt. Deshalb empfehlen wir immer zusätzlich zum Ingwerpulver eine Kapsel allsani Pinienrindenextrakt+ zu nehmen, da hier zusätzlich zur OPC Wirkung der gehemmten Thrombocyten-Aggregation durch den Pinienrindenextrakt zusätzlich noch der Kurkumaextrakt dabei ist.

      Der 4. Parameter, der eine Hemmung des Thromboserisikos aufzeigt, ist die fibrinolytische Aktivität zu erhöhen, die für Ingwer mit 5 g literaturmäßig belegt ist.

      Der 5. Parameter, der eine Hemmung des Thromboserisikos für Ingwer aufzeigt, ist die Hemmung der Thrombocyten-Aggregation, literaturmäßig belegt durch täglich 10 g Ingwer.

      Fazit:
      Mit den 4 Gramm Ingwerpulver haben Sie zu wenig genommen. 5 Gramm wäre die geringste Menge gewesen, um einen gesicherten Fibrinabbau zu haben. Wenn zusätzlich der aPTT-Wert herangezogen werden soll, was wir empfehlen, so müßten Sie ab 100 mg Ingwerpulver pro Kilo Körpergewicht einen Antikoagulationseffekt messen können, entsprechend bei 70 kg Personen wären dies 7 g Ingwerpulver. Um auch die oben genannten Wirkung der Thrombocyten-Aggregationshemmung zu haben, empfehlen wir täglich 10 g Ingwerpulver zu nehmen. Wenn jedoch über den INR-Wert eine Wirkung gemessen werden soll, dann brauchen wir noch höhere Ingwermengen.

      Zusatzinfo Markumar bzw. Neue Antikoagulantien:
      Beide Medikamente verlängern nicht die Thrombinzeit (TT) und verbessern auch nicht die fibrinolytische Aktivität, und zeigen keinen hemmenden Einfluss auf die Thrombocyten-Aggregation.

      Deshalb empfehlen wir heute, nach Auswertung der aktuellen Literatur, den alternativen Weg über Ingwerpulver hochdosiert (ca. 10 Gramm, zusätzlich mit einer Kapsel allsani Pinienrindenextrakt+Kapsel) zu gehen, da hiermit nicht nur 2 Antikoagulationswege beeinflusst werden sondern alle 5, um vor Schlaganfall oder Herzinfarkt geschützt zu sein. Und das alles ohne Nebenwirkungen und mit dem zusätzlichen positiven Effekt, dass mit der hohen Aufnahme von Ingwerpulver in Kombination mit Pinienrinden- und Kurkumaextrakt ein hoher Anteil entzündungssenkender Stoffe aufgenommen wird, was gut zur Prävention von Entzündungserkrankungen ist wie z.B. Rheuma, Arthrose, Krebs, Alzheimer, Parkinson, Diabetes usw. .

      Alles Liebe und Gute – Dr. Wolfgang Feil

      P.S. Als Basisernährung sollten Sie viel Knoblauch, Tomaten, Fisch und Speiseleinöl aufnehmen – dann haben Sie auch ernährungsbedingt eine hohe Hemmung einer Blutplättchenzusammenballung, also einen weiteren Schutz vor einer Thrombose – außerdem sollten Sie an ein gutes Stressmanagement denken und ausreichend Bewegung in ihren Alltag integrieren.

  2. 9. August 2019  15:26 erstellt von Artur Antworten

    Letztes Update von mir zum Thema meiner Mutter.

    Meine Mama ist 2 Wochen vor Ihren 80-zigsten Geburtstag am 27.07.2019 leider verstorben. In dem Artikel zum Thema steht die Vermutung, dass Blutverdünner das K2-Vitamin Recycling stören und dadurch Krebsentwicklung sogar begünstigen können. Ich halte das für sehr zutreffend. Meine Mutter hat in der Zeit nach ihrer Krebsdiagnose - wegen erlittener Lungenembolie Blutverdünner verordnet bekommen (wegen Gerinselbildung in ihren Beinen. Dies erfolgte in ab 6.05 bis 09.07. Ab da wurden Blutverdünner abgesetzt und die Ärzte stiegen auf Schmerzprävention um . Also...wir hatten keine Ahnung wie schlimm eigentlich die Folgen der Blutverdünnung sein können um zu handeln blieb keine Zeit mehr übrig. Am 19.07 wurde meine Mutter ins Klinikum Kassel eingeliefert. Es wurde ihr Blut abgenommen zwecks Untersuchung. Meine Schwester die Krankenschwester ist und die Krankenschwester die das Blut abgenommen hat, hat sich gewundert wie leichtflüssig das Blut bei ihr ist. Ob der Leberkrebs (also Lebermetastasen derart schnell sich entwickelt haben kann ich nicht beurteilen). Aber definitiv waren die Leberwerte bei meiner Mutter in lediglich 10 Wochen der Einnahme von Blutverdünnern abgesackt. Und zwar gewaltig.

    Wie sehr wissen wir noch nicht. Noch nicht. Ich werde von den Ärzten Akteneinsicht einfordern. Zu meinem Bedauern kann ich nicht wirklich Euch sagen, ob nun die Krebserkrankung (Lebermetastasen) sich selbst so schnell entwickelt hat, oder die Lebermetastasen durch die Blutverdünnung die Leber noch besser erodieren konnten. Alles was ich dazu sagen kann: normalerweise haben Sie nach SCHULMEDIZIN bei Leberkrebs eine Lebenserwartung von 6 Monaten bis zu 5 Jahren. Mit blutverdünnenden Präparaten wurden es 10 Wochen.

    Ich gehe davon aus dass die Blutverdünnung hauptsächlich wohl für das frühe Ableben meiner Mutter verantwortlich ist. Bis zur Umstellung auf Schmerzprävention - ging es ihr Tag für Tag schlechter. Dann haben wir von einem Blutverdünner auf den anderen umgestellt mit 4 Tagen Pause dazwischen - und da konnte Mutter noch 3-5 Tage wieder laufen. Nach dem Beginn der subkutaner Verabreichung ging es ihr wieder schlechter.

    ICH SAGE ES GANZ OFFEN: unabhängig davon was Euch Ärzte sagen.... haltet Euch von diesem Zeug FERN. Auch Ryke Gerd Hamer hat ausdrücklich vor Einnahme von Blutverdünnern beim Krebs gewarnt.

    In übrigen: aufgrund des Todes meiner Mutter - gehe ich in die Offensive gegen die Schulmedizin. Ich weiß, ich weiß ich bin ja ein kleiner Mann und die haben Doktor Titel. Schaut genau, was hier passiert! Ärzte verschreiben dieses Zeug! Obwohl nun mal Medizin zu studieren voraussetzen sollte dass man wenigstens was von Bio weiß. Und die Biologen warnen vor dem Zeug. Ich finde es echt erstaunlich. Und es vergewissert mich noch mehr, dass wir in Deutschland eigentlich keine richtigen Mediziner mehr haben. Wir haben Tablettenverschreiber und Abkassierer. Nehmen wir an, wir haben einen Koch vor uns, einen wahren Meister. Und neben ihm stehen 5 Leute mit Thermomix, die von klassischen Kochen nicht die geringste Ahnung haben.

    Sie werden auch leckere Malzeiten produzieren, wenn das Rezept wirklich ausgefeilt ist. Und so ist mein Eindruck über Medizin heute. So schnell wie möglich ein Krankheitsbild erkennen Tabletten die dazu passen verschreiben und der NÄCHSTE BITTE! Tut mir Leid Leute - aber Eure Krankenversicherungsbeiträge sind alle für die Katz gewesen!

  3. 26. Juli 2019  11:10 erstellt von Steven Antworten

    Artur Kawa
    ja es ist schlimm was die Chemie alles auslösen kann und einem älteren Menschen noch den Lebensabend restlos nehmen kann. Damals als ich starke Schmerzen hatte, wollte ich einer älteren Dame nicht glauben als sie mir "jungen Spund" geholfen hatte. Aber ich kann es ihnen ans Herz legen. VItamin D3 hochdosiert.

    Dr.von Helden hat darüber geschrieben und unterhält auch eine Seite. vitamindelta. Lesen sie sich da mal ein und auch die Berichte der Patienten. Ist sehr preiswert aber auch sehr effektiv. Ich bin seither (8Jahre) schmerzfrei. Ist auch bei Krebspatienten einsetzbar. Lesen sie sich ein....
    LG Steven

  4. 23. Juli 2019  14:29 erstellt von Tom Antworten

    Hallo Dr Feil Team,
    In Bezug auf Thrombozytenaggregation und deren Hemmung, besser 5 Gramm Ingwerpulver 1mal täglich oder 2mal 2,5 Gramm? Oder egal? Wie lange wirkt Ingwer hier? Vielen Dank

    • 25. Juli 2019  10:54 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Tom,

      ich glaube nicht das es einen Unterschied machst, ob du nur einmal 5 g Ingwer oder 2x2,5 g Ingwer am Tag einnimmst.

      Wie lange die Wirkung hält, kann ich dir nicht sagen. Jedoch sollte Ingwer dann konsequent täglich und nicht sporadisch eingenommen werden.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  5. 23. Juli 2019  01:19 erstellt von Artur Kawa Antworten

    Ein weiteres Update von mir bezüglich meiner Mutter und Blutverdünner.

    Im Artikel steht beschrieben, dass Blutverdünner im Verdacht stehen, Metastasenverteilung zu begünstigen - so etwa in diese Richtung. Ich denke man kann das vollständig so unterschreiben.

    Meine Mutter bekam 2 Monate nach ihrer Metastasendiagnose in der Leber richtig Probleme (auch nach Clexane). Unsere Ärzte waren also der Meinung, man müsse alles absetzen und auf Schmerzprävention umsteigen.

    Sie bekam Verdopplung von Phentanylpflaster plus Novalgin 3 mal täglich, plus Morphium bei Bedarf.

    Was passierte. Urplötzlich schlief meine Mutter 2 Tage fast durch. Ihre Orientierung und Wahrnehmung zwichen Traum und realer Welt ergab keine klare Linie. Also haben wir nach vier Tagen das Phentanylpflaster abgesetzt (sprich auf alte Dosis zurückgebracht). Einen Tag später bekam sie Schmerzen und dann entschloss ich mich Morphium zu verabreichen 10 Gramm. Wieder 2 Tage völlig neben der Spur schlimmer noch - sie hat sich sehr dehydriert. Man muss auch noch sagen, dass meine Mutter einen Tag nach der Krebsdiagnose alles süsse Zeug von einem auf den anderen Tag wegwarf. Feste Nahrung wollte sie nicht mehr zu sich nehmen, nur Suppen.

    Die Blutverdünner haben es nach meiner Auffassung fertig gebracht, kleinere Leberschäden wieder zu flicken. Am Tage wo meine Mutter ins Klinikum eingeliefert wurde, stellte meine Schwester fest, das Blut spritzt total verrückt (man hat ihr Blut ja abgenommen)... Ergebnis: schlechte Leberwerte und zu hoher Ammoniakgehalt im Blut. Ich habe mal eine Weile leidenschaftlich Chemie geliebt. Das Amoniak (Hauptbestandteil von Urin/Harnstoff) saugt Wasser auf. Wenn mich nicht alles täuscht in Verhältnis 1 zu 14. Sprich, ein Liter Amoniak kann pi mal Daumen 14 Liter Wasser reinziehen.

    Mein Fazit: wenn das Blut bei Lebermetastasen verdünnt wird, folgt ganz schnell Beschädigung der Leber (eben durch Metastasen) und möglicherweise Schädigung anderer Organe, wodurch Amoniak in Blutkreislauf gelangt. (und bei älteren Menschen sein Übermaß möglicherweise nicht schnell genug abgebaut wird). Jedenfalls haben sich die Leberwerte drastisch verändert in den zwei Monaten... Auf jeden Fall rate ich schon alleine aus diesem Grund jedem den Einsatz von Blutverdünnern sehr skeptisch gegenüber zu stehen. Genauso wie den Ärzten die das verschreiben. Das sind keine Götter in weiß. Eher würde ich sagen, sind das Metzger, die als Ärzte sehr oft ihren weißen Kittel wechseln.

    Man sollte vielleicht noch etwas erwähnen. Eine Nahrungsumstellung auf Suppen und Salate - alleine das dürfte reichen, damit das Blut leichter fließt. Wenn Ärzte diese den Patienten nicht übermitteln, dann sollten sie einen neuen Beruf erlernen. Klempner oder so.

    In speziellen Fall meiner 80-zig jähriger Mutter hat es sie fast schon ihr Leben gekostet, jetzt ist sie richtig palliativ. Vor etwa 2,5 Wochen war sie bettlägrig - aber immerhin kaum Schmerzen, es ging ihr nur schlecht.
    Jetzt kann sie sich fast kaum mehr bewegen. ES IST EINFACH SCHRECKLICH was uns die Pharma für Müll serviert. Und unsere Ärzte schützen ihre Patienten noch nicht einmal vor Empfehlungen der Pharma, sie übernehmen einfach allles blind und taub.

    Also als Fazit: Wenn Sie schon wissen dass sie Krebs haben, gehen Sie in Zukunft mit diversen ärztlichen Vorschlägen sehr behutsam um. Mich würde eine Krebsprognose nicht mehr umhauen, und nein ich würde mich niemals Chemotherapie/Bestrahlung unterziehen. Dann lieber Darmspülung in Kauf nehmen, Nahrung umstellen auf ölhaltig und darüber nachdenken mit welchem Konflikt man gerade zu kämpfen hat. Und diesen lösen.

    Niemand würde auf die Ideee Sarinderivate (Husseins Giftgas) sich in dei Ader zu spritzen um zu genesen und genau das ist Chemo. Und niemand würde freiwillig nach Fukushima gehen um dort aufzuräumen.

    Und niemand würde Blut verdünnen wollen wenn es mal zähflüssig ist, sondern Nahrungumstellung (Körperreinigung) wagen. Jedenfalls nie wieder, wenn er das Krankheitsbild und die grandios schnelle Verschlechterung innerhalb von 2 Monaten bei meiner armer Ma beobachten konnte. Meine Mutter war nach der Krebsdiagnose noch voll mobil. Zwar kurze Strecken mit dem Rollator. Aber mobil zu Hause usw. In gerade 2 Monaten liegt sie am Sterbebett.

  6. 7. Juli 2019  03:58 erstellt von Artur Antworten

    Ein kurzes Update. 1) Ich möchte mich an allen hier BEDANKEN und das AUSDRÜCKLICH, die sich hier zum MEINEM THEMA auslassen. Es ist auch ungeheuer wichtig wie ich finde.

    Ich bin eigentlich leidenschaftlicher Fehlerverfolger... sprich ich muss um etliche Ecken denken.

    Ich nutze jetzt gerade das Rezept von Dominik dazu aus, um die Kompetenz der Ärzte meiner Mutter zu testen.

    Ich rate nicht ausdrücklich jemandem Selbstversuche an sich selbst zu machen. Die Erfahrung zeigt, dass so etwas nur Sinn macht, wenn Sie (also ihre Alle) Euch psychosomatisch noch nicht im vorletzten oder letztem Stadium befindet. Es gilt... GUTER RAT IST TEUER.

    Also kurz damit es jeder versteht. Meine Ma bekam nach ihrer Krebsdiagnose Tabletten zur Blutverdünnung.
    Natürlich haute sie das vollständig um. Tabletten mussten wir absetzen, denn aufgrund der Nebenwirkungen sank ihr Blutdruck sehr tief... erholte sich dann auch wieder. Auch die Leberschmerzen verschwanden.... und das waren die 4.Tage. Sie schaffte es sogar wieder zu laufen. Danach begann die Therapie mit Spritzen. Diese haben erstmals weniger Auswirkungen... das ändert aber nichts daran... dass es meiner Mama schlechter geht.

    Allerdings nicht so schlecht, wie es vor paar Tagen ausgesehen hat.

    Trotzdem... diese Blutverdünner scheinen nicht ihren Job wirklich zu tun. Zwar verdünnen sie möglicherweise das Blut... aber... die Nebenwirkungen sind unverkennbar.

    Ich kann das derzeit so als Erkenntnis weiter geben. Jeder Arzt der mir Blutverdünner verschreibt für länger als 14 Tage... ist mit SOFORTIGER WIRKUNG GEFEUERT. Bei Ärzten die der Meinung sind, dass sie einem Patienten Krebsdiagnose erstellen.. Ich nehme sehr gerne ihre Chemo an, oder Strahlen.. allerdings unter einer Bedingung. 500.000 Euro Kaution und ein Rechtsanspruch für die Verbliebenen von etwa 25 Millionen Euro.

    ANDERS WÜRDE ICH JETZT DAS THEMA OHNE EINSCHALTUNG VON ENTSPRECHENDEN RECHTSANWÄLTEN nicht begegnen.

    So weit ich hier im Forum gelesen habe... sind etliche von diesen Mitteln so zu sagen heimgesucht worden.

    Und da will ich eine Sache ganz klar feststellen. Diese Mittel werden verschrieben. Einfach so. Wenn Du krepierst... ist das Dein Problem.

    Sie sichern sich dann auch AB. Ominöserweise... Bei Ärzten heisst es... es ist alles erlaubt, solange Du ausdrücklich unterschrieben hast, dass Du zum Beispiel OP willst und die Risiken kennst.

    SOLL DAS WIRKLICH WISSENSCHAFTLICHE EXPERTISE ERSETZEN?????????????????????

    IST DAS WIRKLICH ALLES WAS DIESE CHEFÄRZTE IN WEISSEN KITTELN SO TUN?
    Meinen SIe der weiße Kittel ist ein Alibii? Erst lassen sie Dich unterschreiben, dass sie nix haften... und wenn Dein Leben zu Ende geht... sind sie aus der Haftung frei?

    Also... Meiner Mama geht es ziemlich MIES. Sie nimmt diese Blutverdünner. In den 4 Tagen wo sie keine nahm ging es ihr deutlich besser.

    Jetzt geht es ihr summasumarum und temporär etwas besser. Aber ich bin zu 99,9% sicher.... das hat was damit zu tun, dass der Mittel nicht durch Verdauungstrkat geht,

    Es wird ihr subkutan verabreicht,

    Am Dienstag wird zu meiner Mutter ein Arzt kommen. Aber letztendlich sollte Euch das egal sein. Er mag einknicken... das Zeug wird weiter verabreicht... Vielleicht nicht bei meiner Mutter.

    Aber vielleicht bei Euch. Im Titelbereich des Artikels steht was von 19 Millionen Rezepten. Multiplizieren wir es bitte schön mit ca 50 Euro. Wie viel Milliarden macht das aus?

    Wie viele Problemfälle beseitigt es.... wenn sie das Zeitliche segnen?

    Denkt bitte auch daran, dass Ärzte dabei wahrscheinlich total unschuldig sind. Hier ist Pharma dran.

    • 8. Juli 2019  14:45 erstellt von Steven

      Auch bei mir waren die Nebenwirkungen abnormal. Ich habe sie nach 6 Monaten abgesetzt und mit OPC ersetzt. Lebe seit fast 2 Jahren damit ohne Chemie. Nebenwirkungen waren Atemnot, (als KHK Paient) Muskelschmerzen, Glenkschmerzen, Atriebslosigkeit, unnatürliches Wachstum der Brust (bin männlich) psychische Reaktion depressiv/agressiv. Kann nur jeden davor warnen und selbst sich schlau zu machen.
      LG Steven

  7. 29. Juni 2019  00:02 erstellt von Artur Antworten

    Hallo Dominik! Im Bezug auf Deine Empfehlung, will ich erst ein mal kurzes Update geben. Nach der Umstellung auf Spritzen hat sich der Zustand meiner Mutter vorerst gebessert. In der Zeit der Umstellung ging es ihr allerdings besser. Ich bin daher ziemlich sicher, dass meine Mutter - in Hinblick auf ihre Metastasen in relativ frühen Stadium steht. Die Schmerzen im Leberbereich sowie auch Anämie, wie auch Anfälle wo es ihr sehr schwindlig war, sind erst einmal vom Tisch. Ich bin ziemlich sicher - die Ärzte hätten ihr das Voranschreiten der Krebserkrankung bescheinigt. Und wahrscheinlich Schmerzmittel verabreicht.

    Ich werde daher erwägen, bei ihr Deine Empfehlung umzusetzen. Ich war mir nicht sicher ob man in häuslichen Bereich überhaupt dazu in der Lage ist die Gerinnungswerte zu messen (Prothrombinzeit). Aber sehe da... scheinbar geht das.

    Es gibt sogar Schulungen dafür und Messgeräte.

    Da meine Mama eigentlich schon aufgeschlossen ist, was Naturpräparate angeht, könnte es ihr helfen.

    Da meine Frau auch bereits unter Verdacht steht, dass sich bei Thrombose bildet, macht das für mich doppelt Sinn. Vielen Dank und ich werde das austesten. OPC zum Beispiel hat bei mir durchaus gut gewirkt, ich nahm das aber um meinen Blutdruck zu senken.

  8. 25. Juni 2019  01:25 erstellt von Artur Antworten

    Noch mal kurzer Anmerkung zum meinen Statement.

    48 Stunden nach der Absetzung von Eliquis hat meine Mutter sich weitgehend erholt. Sie ist zwar immer noch schwach... der Blutdruck ist immer noch deutlich unter Norm. Aber. Die Körpertemperatur hat sich erhöht, die Schmerzen gingen zurück. Sie wirkt deutlich vitaler.

    Ich habe heute mit unserer Hausärztin etwas längeres Gespräch gehabt. Im Bezug auf Eliquis. Das "Zeug" wurde sofort abgesetzt, nach Überprüfung aller gesammelten Daten.
    Sie bekam Spritzen verordnet. Doch bis zu ihrer Einnahme sollen wir uns ca 4 Tage entschließen, da nicht bekannt ist, wie lange Eliquis im Körper noch wirkt.

    Jedenfalls: nach 48 Stunden "Entzug" von Eliquis wirkt meine Mutter bereits jetzt derart verändert, dass man getrost sagen kann, in Ihrem Zimmer... befindet sich eine ganz andere Person, als die die man dort vor 48 Stunden vorgefunden hat.

    Und das trotz Krebs. Sie spricht mit kraftvoller Stimme, das Aufstehen als Vorgang sieht viel leichter aus, sie arbeitet sogar bei den üblichen Untersuchungen (Blutdruck, Sauerstoffmessung etc...) mit.

    Bei den Spritzen die sie jetzt bekommen soll... handelt es sich auch um einen Blutverdünner. Wir haben noch bis zu zwei Tage Zeit, den Erholungsvorgang zu überwachen. Wenn meine Mutter bis dato, es schafft in den Garten zu gehen, oder mit ihrem Rollator einen dringend notwendigen Spaziergang zu machen, haben wir sogenannte halbe Miete. Was aber nicht gewährleistet werden kann: wir wissen nicht, wie groß die Schäden dieses Mittel sonst noch angerichtet haben könnte, und da sie ja fast 80 ist... na ja, da steht der Verdacht ganz nahe.... dass es noch paar Tage oder paar Wochen dauernd könnte, bis dieser Stoff abgebaut wird.

    Noch ein Wort dazu was ich gestern schrieb:
    Ich würde sofort jedes mir bekannte Medikament am liebsten durch natürliche Wirkstoffe ersetzen. Doch bei einem Patienten der 80 Jahre alt ist, immer auf die Schulmedizin hörte,
    und dazu krebskrank ist... gebietet es sich nicht - meiner Meinung nach - alles für sie zu entscheiden. Zwar ist mir das Placebo Effekt ungeheuer wichtig... trotzdem... die schwächen alle sonstigen Medizinern vor allem Alternativen... sie sind nicht dominant. Man muss an sie glauben. Von der Schulmedizin werden wir dagegen immer wieder mit Totschlagargumenten konfrontiert.

    Es wird auch von sog. unwissenschaftlichen Methoden gewarnt, dreist erweise auch noch darauf hingewiesen, dass es in der "Branche" viele Scharlatane gibt. Zuletzt gibt es noch die Leute, die darauf verweisen, dass Google und Youtube… das Werkzeug für Idioten ist.

    Meine Erfahrung diesbezüglich ist diese. Es stimmt zwar, dass es unglaublich großen Dünnschiss im Internet gibt. Gar keine Frage. Es gefällt mir nicht, dass Google und Youtube… letztendlich das begünstigt was die meisten Views hat. Allerdings habe ich dann doch sehr häufig die Erfahrung machen können, dass sich Qualität letztendlich durchsetzt.

    Sie hat es aber enorm schwer. Und durch die Verwässerung wird es in der Zukunft noch schwerer wahre Perlen zu entdecken.

    Dass es viele Mitläufer gängigen Behauptungen gibt durfte ich heute von einer 76 Jahre alter Frau erfahren. Ich habe ihr gesagt, dass wir aufgrund der Ergebnissen Blutdrucksenker abstellten und dann eine weitere Pille (Eliquis). SIE WAR SOFORT DER MEINUNG, WIR DÜRFEN DAS NICHT. UNTER KEINEN UMSTÄNDEN. Und die Nebenwirkungen der Tabletten, der Medizin, braucht man gar nicht zu lesen... schließlich weiß der Arzt alles und alles besser.

    Etwa 95% aller Patienten sehen in Ihrem Arzt...fast schon Gottheit.

    Wer das glaubt, bitte schön. Aber man muss doch auch wirklich erkennen, dass unsere Medizin und Pharma eng verwoben sind. sie bilden zusammen ein wirtschaftliches Konglomerat mit einer Wirtschaftsleistung von 350 Milliarden Euro. Alleine in Deutschland. Jährlich. Dabei braucht man im Grunde genommen, nur diese Umsatzsumme durch Ärzte in Deutschland und Apotheker... zu teilen... und wir kommen auf etwas über 500.000 Personen. und etwa 100.000 Apotheker. Im Schnitt generiert also jeder einen Umsatz von ca 580.000 Euro. Jährlich.

    Wenn man nur bedenkt, dass etwa gut die Hälfte der Bevölkerung es gerade mal so schafft an Nettoeinnahmen von ca 30.000 Euro zu kommen. Und ein Großteil darunter liegt. sprechen wir hier von gewaltiger Schieflage.

    Gut. Es gibt Leute... die das nicht so schlimm finden. Ich finde das persönlich mehr als SCHLIMM. Verherrend sogar.

    Denn bei einem Durchschnittsumsatz von 580.000 Euro (der Arzt muss das ja nicht einmal selbst für sich als Umsatz generieren)…. liegt der Verdacht nahe, dass sich ausgerechnet in der Branche etliche Scharlatane so oder so einnisten werden. Wie Krebse.

    Nun ja...

    Wichtig ist zu wissen... dass in Europa und USA.... Medizin und Pharma derart verwoben sind, dass man wirklich hellhörig werden sollte. Die Asiaten machen es anders, die Russen sowieso...
    was allerdings als gesichert festgehalten werden muss, wenn man als Arzt erfolgreich werden will, muss man mit dem Strom schwimmen.

    Meinungen nachplappern. Und so weiter.

    Wo werden diese gewonnen? Auf Symposien. Ärzte die mit schwimmen werden eingeladen (kostenlose Unterbringung, paar Vorträge, danach Musik und Schampus... und danach Umsatzbeteiligung, wenn diese ein neues Präparat verkaufen will.

    Kenne ich in übrigen aus meiner Familie... die sogenannte Ärzte sind.
    Wundert mich etwas, dass hier Parallelen nicht erkannt werden. Zu katholischer Kirche,
    wo angeblich es Tausende Pädophilie Fälle gibt... oder zu Hamburg Mannheimer... wo die erfolgreichsten Verkäufer... in den Genuss des Aufenthalts in tschechischen, polnischen, brasilianischen Puff kommen...
    -----------------------------------------------------------------------------------

    Na jedenfalls... ich bin mittlerweile in Hinblick auf Krebs und Eliquis zu folgender Entscheidung gekommen. Dieses Zeug...verursacht leider typische Krebssymptome.

    Es ist extrem schwer diese, von Nebenwirkungen von Eliquis zu unterscheiden.
    Gerade bei älteren Patienten.

    Nach der Absetzung von diesem Zeug... habe ich gerade mal in 48 Stunden gelernt, dass dieses Wirkstoff den Patienten absolut immobil machen kann. Dass er bald nur noch bettlägerig sein wird... und man wird das dem Krebs in die Schuhe schieben.

    Er schreitet ja voran. (Schulmedizin kennt ja bei Krebs keinen Rückgang. Er wird groß, er wirft Metastasen ab, und irgendwann ist es dann soweit).

    Alternativen? Ja es gibt sie... Es gibt Leute die durchaus es schaffen können mit einem Krebs mehrere Jahrzehnte zu überleben.

    Andere sterben fast sofort... oder in wenigen Wochen. Vielleicht Monaten.

    Ich habe in meiner Angelegenheit meine Mama beobachtet. Dafür bin ich unendlich dankbar. Seit sie aus dem Krankenhaus entlassen worden ist... mit ihrer Krebsdiagnose...
    (wo man den Hauptkrebs nicht gefunden hat)… ging es mit ihrer Leistungskraft steil abwärts.

    Und ich wiederhole es noch mal... Nach der Absetzung von Eliquis sitzt da vor mir ein Mensch... der völlig verwandelt ist. Er hat kraftvolle Stimme. Urplötzlich wirkt sie nicht mehr anämisch. Schlägt sich wacker! Trotz Schwäche...

    Das hat vor ziemlich genau 48 Stunden ganz anders ausgesehen. Dass sie bald nicht mehr da ist.

    Dennoch ist mir klar... Eines Tages ist sie nicht mehr da. Fragt sich allerdings wann, und vor alle wie...

    Wenn sie es übersteht... und die anderen Blutverdünner gut wirken... kann ich den Switch zu natürlichen Blutverdünnern vollziehen. Vielleicht auch gefahrenlos.

    • 1. Juli 2019  09:38 erstellt von Steven

      Lieber Artur,
      ich möchte es dir kurz und knapp als Betroffener 55 jähr. Patient erzählen. Nicht nur 80 jähr. schwören auf die Schulmediziner und Gottheiten in Weiß. Auch meine Schwägering mit 45 und viele jüngere. Sie haben das Fragen eingestellt.
      Vor 2 Jahren bekam auch ich u.a. Eliquis nach Herzinfarkt und 2 Stents. Nebenbei noch 7 weitere chemiekeulen. Als sportlicher Typ bin ich ins KH gegangen da ich einen hohen Puls hatte. Als Wrack, kam ich heraus. Zuvor 10 km Fahrrad gefahren, sportlich gewesen. Alles vorbei. Atemnot, Gelenkschmerzen, Muskel schmerzen... Vieles auch von Eliquis und Clopidogrel. Ramipril lehnte ich von vornherein ab, da ich einen niedrigen Blutdruck schon immer hatte. Erst nach 6 Monaten als wir alle Blutverdünner abgesetzt hatten war ich ein neuer Mensch. Alles ging wieder.
      Das war der Punkt wo ich mich viel informierte und eingelesen habe. Vieles aussortiert und für mich behalten habe. Ich habe nicht gleich alles geglaubt sondern sorgfältig recherchiert, weltweit. Ich kann es verstehen dass man einer 80jähr. nicht mehr alles vorschreiben möchte und dass sollte man auch nicht. Entwickeln Sie ein gespür dafür was geht uns was nicht, denn jede Chemie hat seine Nebenwirkungen. Die einen mehr die anderen weniger.
      Ich nehme statt Blutverdünner 2 x OPC. Macht dass Blut fliessfähiger. Gegen die Thrombozyten also dass verklumpen der Blutplättchen nehme ich Nattokinase. Das steigert das körpereigene Plasmin um einige 100% (da es im Alter abnimmt) dass für dass Auflösen dieser zuständig ist. Vitamin D stärkt dass Imunsystem und wirkt auf den gesamten Körper gut ein. Nimmt entzündungen. 25.000 i.Einheiten p. Tag. (im Sommer weniger) Dazu Vitamin K2 400mg. da hohe Vitamtin D auch hoch Calziium bildet und K2 es dort hin transportiert wo es hingehört. Vitamin C so oder so gut bei Entzündungen und gut für den Organismus. Das Beste was mir auch als Herzpatient gut tut ist Strophanthien ein altes Herzmedikament dass kein Arzt mehr kennen will. Damalige Schulmediziner hatten so große Erfolge damit. Über 35.000 Berichte von Ärzten zeugen davon. Dennoch ist es sehr schwer zu bekommen (verschreibungspflichtig) da es 98% der Ärtze nicht mehr kennen oder ablehnen. Man könnte ja gesund bleiben. Dass bringt dem Arzt nichts und der Pharma. Mich kostet es im Jahr keine 200 EUR . Die Herzmedikamente p. a. über 3.000 EUR. Nun zum Abschluss: Ich nehme seit fast 2 Jahren nun schon KEINE EINZIGE CHEMIE Tablette. Und... ich lebe noch. Mache Fitness fahre meine 10km Fahrad fast täglich und fühle mich sehr wohl. Haben sie Mut zu Veränderung. Ich habe zwar auch erst spät erkannt dass viele (nicht alle) Ärzte überheblich und eingebildet sind. Man kommt sich vor wie auf dem Wochenmarkt wenn sie dir etwas "verkaufen" wollen. Ich könnte hier schon ein Buch von schreiben was ich in nur 2 Jahren erlebte. Das Kontrastmittel Gadolinium z.Bsp. dass bei einigen MRT und CT angewendet wird ist hoch giftig und kann die Leber schädigen und im Gehirn sich ablagern. Ich hatte 2 x innerhalb von 6 Wochen diese Dröhnung erhalten. Heute habe ich einen Leberwert von 200 der noch 1 Tag vor der OP bei 40 lag (nachweilslich) Mich bekommt man so schnell nicht mehr in die Chemie Sparte.Es gibt genügend anderes dass man auf nartürliche Weise nehmen kann. Man muss halt die Spreu vom Weizen trennen und sich lange einlesen und den Mut zur Selbstprobe aufbringen. Ich habe es getan und bin erleichtert. Wer weiß schon dass natives kaltgepresstes Koskosöl mit Lichtschutzfaktor 8 gegen Sonnenbrand hilft ohne Chemie die in den Blutkreislauf gerät. Wer weiß schon dass Kokosöl hervorragend gegen Erkältung und Grippeviren hilft? Vitamin D schmerzlindernt wirkt und gut für alle Organe ist und wir hier unterversorgt sind und einen Spiegel von mind. 60-70 ngml haben sollten. Wer weiß schon dass Strophanthin über 100 Jahre das Herzmedikament war und sogar verschreibungs frei war. Erst Pharma sorgte dafür und Studenten lernen es nicht mehr. Wer weiß schon dass Nattokinase ein Sojaenzym ist dass gegen dass Verklumpen der Thrombozyten hilft, oder dass ein deutscher Arzt. Dr. Hans Nieper erfolgreich Thrombosen mit einem Seidenraupen Enzym frei bekommen hat und Ablagerungen in Arterien und Halsschlagadern auflösen kann. Wir sollen alle am Geldhahn der Pharma bleiben bis wir tot sind und ein weiterer nachrutscht.
      LG
      Steven

  9. 24. Juni 2019  02:33 erstellt von Artur Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herrn!

    Erfahrungsgemäß stoße ich bei Schulmedizin immer an ihre Grenzen, deswegen meine Frage.

    Meine 80-jährige Mutter erlitt Lungenembolie. Das war vor etwa 40 Tagen. Zum Glück für sie kam der Rettungsdienst noch gerade rechtzeitig... um erste Hilfe zu leisten...

    Die Prozedur kennt hier offenbar jeder (bis auf paar wenige... ) die schulmedizinisch ausgebildet sind. Gerinnsel…wegen Thrombose gelöst... In die Lunge reingekommen... da muss man Blutverdünner nehmen.

    Sie bekam Eliquis verschrieben. Mit folgender Beobachtung. Nach Krankenhausaufenthalt ging es mit der Gesundheit meiner Mutter steil abwärts. Sie wurde extrem schwach... sie konnte sich gerade mal für etwa Gang zu Toilette oben halten... und paar Dinge verrichten.

    Leider bekam sie im Krankenhaus die Diagnose, dass sie Metastasen in der Leber hat... den Hauptkrebs haben diese "Ärzte" dummerweise nicht gefunden. Weil sie gesagt hat... Biopsie will sie nicht machen...usw. und empfehlen ihr im halben Jahr nochmalige Untersuchung zu erwägen.

    Für mich ist das so, als wäre man Astrologe... Das ganze Universum sehen, den großen Wagen und den kleinen Wagen bestimmen... aber die Sonne oder den Mond nicht zu sehen.

    Leider decken sich unsere Erfahrungen mit Eliquis mit den Erfahrungen von Ärzten die behaupten, bei Lebermetastasen... setzen Schmerzen an. In fortgeschrittenen Stadium.

    Die Nebenwirkungen bei Eliquis, kann ich so beschreiben. Innerhalb von wenigen Wochen sank der Blutdruck unter 100 zu 60... Patientin fühlt sich niedergeschlagen. Kraftlos. Sie wirkt anämisch Sie schafft gerade paar Schritte zu Toilette. Die Katze zu füttern...

    Und vielleicht mal gerade zu uns in die Wohnung zu kommen um ihre Serie noch zu gucken... plus Mittag einzunehmen.

    Das ist ein Gang von 20 Metern oder so...

    Meine Frage lautet... Bei dem BEIPACKZETTEL von Eliquis sind zahlreiche sogenannte "Nebenwirkungen" aufgeführt...

    Sie könnten:
    Anämie..
    Blutdruckreduzierung …
    Übelkeit...
    Völlegefühl...

    verursachen...

    Darüber hinaus sollten das "Zeug" Personen nicht einnehmen die unter 60 kg wiegen, über 75 sind und zusätzlich einen Organ haben das geschädigt ist.

    Da die Ärztin von meiner Mutter... meine gute Kinderstube verbietet es hier aber wirklich das zu sagen.... nach erneutem Fragen ihr unbedingt CHEMOTHERAPIE verkaufen wollte....
    (Chemotherapie bedeutet 200.000 Euro Umsatz...leider nach Steuern egal ob der Patient sie übersteht oder zusätzliche 6000 Euro für Bestattung "generiert"... sie meinte... sie hat ganz viele Metastasen in der Leber....

    hat meine Mama abgelehnt. Zum BEDAUERN VON VIELEN ÄRZTEN.

    Also. Der Stand der Dinge ist der... Wir wissen also, dass meine 80-jährige Mutter.... recht kurze "Lebenserwartung" hat... Erfahrungsgemäß wird in Deutschland polemisiert... und behauptet wird ist ja nicht schlimm sie hat schon genug gelebt.... (ich könnte der ganzen deutschen Nation aufzählen was sie falsch macht, aber Schwamm drüber)

    Es ist so... es lohnt sich jedes Leben was über 75 ist einen Tag zu verlängern... weil genau diese Menschen wahrscheinlich mehr in einem Satz zu sagen haben, als heutiger Abiturient in seiner Abiturarbeit.

    Eliquis gehört nach meinen Beobachtungen an meiner Mutter sofort gestrichen.

    Blutdruck ging stufenweise runter. Wir setzten vor etwa 2 Wochen Ramipril ab... weil der Blutdruck auf 70/40 gefallen ist... er stieg dann auf 120/80 um dann wieder auf unter 100/60 zu fallen übrige Symptome sind allerdings geblieben.

    Wir haben Hochsommer meine Mutter kommt nicht über 35,7 Grad hoch... Und ihr ist KALT.

    Für uns ist dieses Hochsommer denke ich aber nützlich und da meine Frage....

    Eliquis soll blutverdünnend wirken. Der Ersatz durch OPC, Ingwer, Kurkuma etc...
    wird so nicht helfen wie dass es nahtlos übergehen kann.

    Daher meine Frage... welche Dosierung von Euren Empfehlungen entspricht ungefähr der Wirkung von Eliquis 10 mg täglich... ist Überdosierung von Kurkuma/OPC/Ingwer usw. überhaupt möglich?

    An alle die sonst dieses Statement lesen... Ich frage sehr spezifisch...Ärzte frage ich nicht mehr... aus zwei Gründen... der einzige Grund warum sie etwas empfehlen... ist Asche... der andere...der Patient lebt nicht lange genug... um Ansprüche zu stellen …oder er wird gesund... dann ist er sogar nützlich. (ob da Placeboeffekt wirkte... interessiert keinem... - bis auf dem Arzt... er hat ja geheilt... umgekehrt... wenn die Tabletten nicht gewirkt haben.... dann heißt es... sie haben auf Patienten nicht gewirkt... und er war schon sterbenskrank...

    Doch darum geht es nicht in diesem Beitrag... Hier meldeten sich Leute zu Wort die ernsthaft mit Unverantwortlichkeit kommen.

    Ach so, ach so...

    Bei Chemotherapie werden zwischen 160.000 bis 600.000 Euro locker gemacht. Von 250.000 Patienten sterben trotz Chemo.... 220.000 Patienten. 9/10.

    Ich möchte niemandem bewussten Mord unterstellen.. An 9 von 10 Patienten. Komplette Blödheit aber schon.

    Aber ich verkneife es mir nicht zu sagen... so blöd möchte ich auch mal sein und in Genuss von vielen Privilegien kommen. Es gilt die Devise. Geld stinkt nicht. ;)

    Noch mal zu meiner Frage...

    Eliquis 10 mg täglich... durch welche Dosis von Ingwerpräparaten sollte es ersetzt werden.
    5 Gramm ist eine Menge Holz, und kann bei Patienten die ZEIT HABEN möglicherweise in wenigen Tagen die selbe Wirkung entfalten. Aber... so wie ich das sehe... Hypertoniker...
    mit den natürlichen Mitteln... mit 48 Jahren... da kann man noch bisschen spekulieren.

    Aber mit 80 sollte man schon erwägen... was wichtig ist und wie die Überleitung dann funktioniert.

    • 26. Juni 2019  16:14 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Arthur,

      aus biologisch wissenschaftlicher Sicht empfehlen wir folgende Dr. Feil Strategie für deine Mutter:

      Täglich entzündungssenkendes Essen: wenig Zucker, viel Gemüse, Knoblauch, Olivenöl, wenig Wurst – viel Fisch
      Täglich 5-6 g Ingwerpulver (jeweils 3 g in Fruchtjoghurt eingerührt und dann 2 Ingwer-Fruchtjoghurts pro Tag essen) – alternativ das Ingwerpulver in Naturjoghurts einrühren und mit Honig süßen
      Zusätzlich täglich 1-2 g Zimt
      Täglich 1 Kapsel allsani Pinienrindenextrakt+
      Täglich 6 g Arginin-Citrullin (z.B. eine Portion Allsani Arginin+)
      Täglich 2 Gläser Granatapfelsaft und täglich 50 ug Vitamin K2 (bzw. jeden 3. Tag 1 Kapsel allsani Ostin)

      Zur Kontrolle sollte regelmäßig die Prothrombinzeit bestimmt werden.

      Liebe Grüße,
      Dominik

    • 3. Juli 2019  15:41 erstellt von Daniel K.

      Auch der regelmäßige Aderlass, ausreichend Bewegung in der Natur sowie moderates Intervallfasten - eine darauf aufbauende genetisch vorteilhafte Ernährungsweise - und damit einhergehende gesteigerte Lebensfreude mit gesundem Appetit auf das Richtige, sind einfache Mittel zur Verbesserung der Fliessfähigkeit des Blutes und dienen der ganzheitlichen Stärkung bzw. dem allg. Wohlbefinden.

  10. 14. Juni 2019  00:33 erstellt von Sabine Antworten

    Liebes Dr. Feil Team,

    Ich w, 56 Jahre, hatte im September 2018 einen Herzinfarkt und während meinem Krankenhausaufenthalt wurde noch Diabetes 2, sowie Morbus Basedow diagnostiziert. Mir wurden zwei Stents eingesetzt und seitdem werde ich mit Medikamenten voll gepumpt. Ich nehme Iltria100 mg/20 mg/5 mg ( 3er Kombi von ASS, Atorvastatin, Ramipril), Brilique 90mg, Metformin 500mg, Bisoprolol 1,25mg, Pantoprazol 40 mg, Thiamazol 2,5 mg. Seit ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, geht es mir täglich schlechter und ich habe von diesen Medikamenten Nebenwirkungen ohne Ende. Angefangen mit sehr starken Schwitzattacken sogar in Ruhe, 5 mal schlimmer als in den Wechseljahren. Schwindel/Gleichgewichtsstörungen was inzwischen so stark ist, dass ich auf einen Rollator zur Fortbewegung angewiesen bin, sogar mehrere Treppenstürze hinter mir habe. Haarausfall, mittlerweile habe ich nur noch die Hälfte meiner Haare. Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl. Krämpfe in Händen, Füßen und Waden, Nasenbluten und dauernde entzündete Nasenschleimhaut mit ständig laufender Nase. Allergiespray und Tabletten zeigen keine Wirkung. Taubheitsgefühl und Kribbeln in den Händen, Schmerzen im Nacken und Schulterblättern, sowie den Gelenken in den Fingern. Vitamin D Mangel, Wert bei 10,4. 10 Jahre hatte sich meine Migräne verabschiedet, nun ist sie schlimmer den je wieder ausgebrochen. Ebenso mein Bronchialasthma und seit kurzem auch meine Allergien. Die hatte ich gut im Griff und seit einer Woche habe ich dauernd allergische Reaktionen, immer kurz davor den Notarzt zu rufen. Egal was ich esse, auf alles reagiere ich nun mit Durchfall, starker Atemnot, teilweise sogar Ohnmacht, Übelkeit etc. Ich traue mich kaum noch etwas zu essen um keinen neuen Anfall auszulösen, bekomme aber so langsam Probleme mit der Diabetes, bei der ich mir sowieso nicht so sicher bin was ich überhaupt davon halten soll, mein letzter HbA1c-Wert lag bei 5,8. Ich bin ständig müde, obwohl ich sagen muss, das ich eigentlich fit wäre wie seit 20 Jahren nicht mehr dank der Stents, wenn diese ganzen Nebenwirkungen nicht wären. Das Schlimme ist, mein Hausarzt ist wenig kooperativ und scheinbar nicht daran interessiert mir zu helfen. Mein Lungenfacharzt rät zum Absetzen des Betablockers wegen den Nebenwirkungen, aber mein Hausarzt meint nur ich muss den nehmen, sonst sterbe ich am nächsten Herzinfarkt. Ich bin darauf hin zum Kardiologen und der hat sich nun wenigsten darauf eingelassen, den Betablocker um die Hälte zu reduzieren, damit ich ihn dann in ein paar Tagen ganz absetzen kann, immerhin ein kleiner Erfolg. Auf meine Frage nach Strophantin hat er nur abgewinkt. Mit meinem Herz Ultraschall und EKG war er übrigens sehr zufrieden. Die Angstmacherrei hat trotzdem bestens funktioniert und ich weiß nicht mehr ein noch aus. Ich würde gerne, wenn der Betablocker ganz abgesetzt wird, Nattokinase nehmen und auch das ASS absetzen, traue mich aber nicht so recht. Ich würde mich sehr über ein paar Infos freuen, wie ich aus meinem Gesundheitlichem Dilemma heraus kommen kann und wieder mehr Lebensqualität bekomme. Es wäre hilfreich für mich zu wissen, was ich am besten als Ersatz für welches Medikament nehmen sollte und die Dosierung. Ich nehme seit einiger Zeit schon täglich Vitamin D 5000 I.E mit K2 200 mcg, Magnesium 400 mg und Leinöl Kapseln 1000 mg, falls das von Belang sein sollte. Traurig wie hilflos und alleingelassen man sich fühlt, denn von diesen ganzen Beschwerden/Nebenwirkungen hatte ich bis auf den Bluthochdruck, vor dem Herzinfarkt nichts. Achja, ich habe innerhalb von 15 Monaten übrigens mein Gewicht um 50 kg reduziert im Alleingang, ohne Hilfe etc. nur mit meinem eisernen Willen. 30 kg müssen noch runter, aber das schaffe ich auch noch. Ich esse viel Gemüse/ Salat, Obst mit niedrigem glykämischen Index, Milchprodukte wie Quark und Joghurt, Hartkäse, Fisch (Hering/Lachs), Geflügel (Huhn) und nur sehr wenig Kohlehydrate, wenn überhaupt. Trinke täglich 1,5 liter schwarzen/grünen Tee. Auf Kräuter und Gewürze muss ich leider meist verzichten wegen den Allergien. Vielen Dank fürs lesen.

    Herzliche Grüße
    Sabine

    • 24. Juni 2019  14:40 erstellt von Sabine

      Liebes Dr. Feil Team,

      Ich möchte ja nicht drängeln, aber wurde mein Beitrag evtll. übersehen? Ich würde nicht nachfragen, wenn es für mich nicht so wichtig und dringend wäre.

      Ich habe inzwischen OPC Traubenkernextract, Nattokinase, Bockshornklee Kapseln besorgt, müsste nur noch näheres zur Dosierung wissen und was ich an Medikamenten absetzen kann, bzw. was ich noch an Nahrungsergänzung hinzufügen sollte.

      Inzwischen liegt mir auch der Bericht vom Kardiologen vor und der bescheinigt mir nun eine Neurose die mit Medikamenten wohl nicht zu beheben sei. Mir ins Gesicht tut er so verständnisvoll und hintenrum dann soetwas, da fällt mir nur eins zu ein und zwar "hinterfotziger Säckel". Somit ist nun endgültig offensichtich, dass mich die Ärzte nicht ernst nehmen und mich absichtlich krank machen. Höchste Zeit, nun selbst etwas zu unternehmen.

      Würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen. Danke...

      Herzliche Grüße

      Sabine

    • 5. Juli 2019  12:15 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Sabine,

      Entschuldigung für die späte Antwort. Ich habe dir nun persönlich eine Email geschickt. Falls keine Email ankam, nochmals melden.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  11. 5. Juni 2019  13:33 erstellt von Sonja Antworten

    Sehr geehrter Herr Dr. Wolfgang Feil,
    Ich heiße Sonja, bin 52, und hatte 1998 tiefe Beckenvenenbeinthrombosen in der Schwangerschaft mit Lungenembolie (Tochter kam als Frühgeburt 3 Tage vorher zur Welt), sowie 2014 hatte ich wieder eine Thrombose mit Lungenembolie. Es wurde ein Faktor V, hetorozygote Trägerin, festgestellt. Seit 2014 nehme ich deshalb Xarelto 20 mg (Ärzte wollen, dass ich Xarelto lebenslänglich nehme). Mein größter Wunsch ist es aber, auf natürliche Blutverdünnung umzustellen, da ich als Nebenwirkung des Xarelto vor 6 Monaten erhöhte Zuckerwerte hatte und eine völlige Entgleisung des Stoffwechsels (November 2018: Tri 3735 - war noch nie niedriger als 700 - anscheinend genetisch ..., Chol 647, BZ 296, HbA1c 12.3 %). Hatte bereits diabetesbedingte Nervenschäden am Fuß. Habe mich geweigert, Statine zu nehmen (wg. Wadenkrämpfen und Durchfall als Nebenwirkung).

    Innerhalb eines halben Jahres habe ich es durch strengste Diät und regelmäßigem Sport geschafft, wieder normale Zuckerwerte zu haben (unter 100 Nüchternwert). Und die Nervenschäden am Fuß habe ich durch viel B-Vitamine und Alpha-Liponsäure rückgängig gemacht (brauche kein Gabapentin mehr). Ich bin seit mehr als 30 Jahren Vegetarierin und ich habe in 2 Jahren 16 Kilo abgenommen (wiege jetzt 80 kg), und ernähre mich nun streng nach Ihrer Diät. Lediglich die Kohlehydrate muss ich noch weiter reduzieren. Leinöl, Zimt, Chrom, Vit. C, B-Komplex und B12, D3 (5000 IE), Omega 3, nehme ich hoch dosiert ein (seit Monaten), auch Vit. K2 und Grapefruitkernextrakt seit einer Woche. Ich bin wieder top fit, habe aber den dringenden Wunsch, von Xarelto wegzukommen …. falls dies in meinem Fall überhaupt möglich ist (wegen dem Faktor V).

    Lieber Herr Doktor Feil,
    nach all Ihren kompetenten Kommentaren, welche ich hier gelesen habe, habe ich Hoffnung, dass Sie grünes Licht geben. Wäre es mit 200 mg OPC, 2 TL Ingwerpulver, 6 g Arginin Citrulin, 180 mcg Vit K2 und gesunden Nährstoffen wie Rote-Beetesaft, Granatapfelsaft, 3TL Leinöl tgl., 2x Fisch pro Woche, etc … möglich, das Xarelto abzusetzen ? Im Falle, dass Sie das befürworten, bräuchte ich da eine Anlaufphase zum Übergang, wo ich nach und nach das Xarelto weglasse ? Oder wäre eine abrupte Absetzung des Xarelto okay, um ab sofort für eine natürliche Blutverdünnung sorgen ? Oder wäre das wegen dem Faktor V zu riskant ? Wäre eine engmaschige Quickwert-Bestimmung nach Absetzen und Umstellung auf natürliche Blutverdünnung bei mir sinnvoll/notwendig ? Ich wäre Ihnen sehr sehr dankbar für Ihre Antwort. Danke im Voraus für Ihre Mühe.
    Schöne Grüße
    Sonja

    • 5. Juli 2019  09:54 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Sonja,

      Entschuldigung, deine Anfrage ist über die Pfingstferien etwas untergegangen.

      Deine Strategie hört sich sehr gut an und solltest Xarelto nach Umsetzen der Strategie sofort absetzen. Da aber Xarelto noch etwas nachwirkt, solltest du nach Absetzen von Xarelto 3 Tage lang nur 4 g Ingwerpulver nehmen, und ab dann 8 g Ingwerpulver pro Tag. Den Rest kannst du wie angegeben sofort und durchgehend einnehmen.

      Und ja, bitte zur Sicherheit die blutverdünnende Wirkung labormäßig überprüfen lassen entweder über den Quickwert, den INR-Wert oder die Thrombinzeit (Plasmathrombinzeit).

      Liebe Grüße,
      Dominik

  12. 12. Mai 2019  13:01 erstellt von Gerhard Antworten

    Ich wurde wegen einem Erysipel stationär behandelt. Die Behandlung dauerte 7 Tage. In diesen 7 Tagen mußte ich mich jeden Tag gegen den Vorschlag wehren, daß mein Vorhofflimmern mit Blutverdünnern werden soll. Ich hatte in den Neunzigern mit meinem damaligen Internisten über dieses VHF gesprochen und wir sind damals überein gekommen, daß ich nichts unternehmen brauche. Und daran halte ich mich bis heute.
    Mir wurden von einem promovierten Arzt, der mein Herz per Doppler untersuchte, folgendes gesagt (wirklich wahr!): "Ihr Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen, beträgt 15%, das sind in 4 Jahren ein Risiko von 60%!" Als ich das hörte, hatte ich das Gefühl, einen Schlaganfall im mathematischen Gehirn zu bekommen - ich war sprachlos.
    Ich mußte im KH wirklich energisch werden und meinen Ärzten sagen, daß ich bei Blutverdünnern die Letztentscheidung treffe und meine Entscheidung nach sorgfältiger Abwägung getroffen habe. Die tägliche Heparinspritze habe ich mit Minimaldosierung akzeptiert (Haftungsgründe :-( ).
    Was die Ärzte nicht verstehen wollen, daß es neben dem VHF noch viele andere Risikofaktoren gibt. Und daß durch die Blutverdünner noch andere Risiken hinzugefügt werden. Ich habe gelesen, daß 25-30% der Menschen über 65, die in eine Notaufnahme eingeliefert werden, an Verblutung sterben (häufig durch eine verhängnisvolle Komination von Säurehemmern und Schmerzmitteln). Also kann durch die Blutverdünner sich mein Risiko zu sterben erhöhen. Das Risiko, Gerinsel im Blut zu bilden, kann ich aber auch selbst vermindern. Ich trinke täglich Rotwein, nehme Magnesium, Omega3-Fettsäuren und Nattokinase.

    Was mich am meisten ärgert, viele Ärzte ignorieren meine Patientenentscheidung und damit meinen Willen. Von mündigen Patienten wird immer nur dann gesprochen, wenn dieser dem Arzt nicht widerspricht.

    • 3. Juni 2019  16:16 erstellt von Matthias

      Hallo Gerhard,
      du hast den erst Schritt getan dich als mündiger und wehrhafter Patient zu outen. Meinen Glückwunsch. Ich habe dass vor 2 Jahren getan nach einer Ablation und Herzkatheder. Der Kardiologe und ich haben uns noch im Patientenzimmer laut gestritten weil er mir verbieten wollte die Tabletten nicht zu nehmen. Ich MUSS sie nehmen. Erst nach energischem Hinterfragen (ich sollte 2 Betablocker zeitliebens nehmen mit einem BD von 101 zu 69, was für ein schwachsinn) meinte er kleinlaut " Es sei eine Empfehlung". Was war also passiert? Ich fragte ganz ernergisch wer dass sagt dass ich die nehmen muss. 3 Mal habe ich nachgefragt. 6 Mon. habe ich nur 2 Blutverdünner genommen wegen den Stents die ich bekommen habe. So lebe ich nun seit 18 Monaten Tabletten frei mit Herzinfarkt, Herzwandverdickung, 2 Stents recht gut. Nehme Strophanthin, Nattokinase, und OPC sowie Vitamin C hochdosiert, Vitamin D3 und K2 und Q10. Alles keine Nebenwirkungen, alles Natürlich und mir geht es bestens. Gehe ins Fitnesstudio 4x d. Woche. Bin 55 Jahre wiege 70 kg. Täglich fahre ich im Sommer 10 Km Fahrrad. Ernähre mich gesund. Mehr geht nicht. Gute Besserung für dich. Du bist auf gutem Weg. Statt Blutverdünner kann man OPC nehmen, Ingwer, etc. Ich nehme Nattokinase da es Plaques auflösen kann. Es stärkt das Körpereigene Plasmin dass das verkleben und verklumpen der Blutplättchen verhindert und auflöst.
      LG
      Matthias auch ein mündiger wehrhafter Patient.

  13. 9. Mai 2019  23:52 erstellt von dennis Antworten

    Ich finde OPC sollte man nicht nur als Blutverdünner sehen denn OPC hat mehr drauf als manche denken

  14. 11. April 2019  12:49 erstellt von FATMIR Antworten

    Liebes Dr. Feil-Team
    Im Jahr 2007 (als 44 Jährige) hatte ich zuerst eine Wundrose im rechten Bein und anschliessend eine Lungenembolie. Ich nahm nach dem Spitalaufenthalt für ca. ein Jahr Marcoumar ein. Am ende der Therapie wurde mein Blut untersucht und das Resultat war: wegen Blut Faktor VIII muss ich lebenslang Bluttverdünner einnehmen. Seit dem nehme ich regelmässig Marcoumar.
    Wäre möglich, auch in diesem Fall, Marcoumar abzusetzen und auf eine natürliche Therapie zu wechseln?
    Liebe Grüsse, Fatmir

    • 12. April 2019  14:24 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Fatmir,

      auch in deinem Fall kannst du Markumar absetzen. Aus biologischer und naturwissenschaftlicher Sicht empfehlen wir Markumar täglich durch 5 g Ingwerpulver und täglich 1 Kapsel allsani Pinienrindenextrakt+ auszutauschen. In dieser Kapsel sind zusätzlich zum OPC-haltigen Pinienrindenextrakt auch Kurkumaextrakt enthalten. Markumar solltest du nicht mit dem Ingwer und Pinienrindenextrakt zusammen nehmen, da sonst die „blutverdünnende“ Wirkung zu hoch ist und eine Gefahr auf innere Blutungen besteht.

      Zudem solltest du die entzündungssenkende Ernährung nach Dr. Feil mit wenig Kohlenhydraten und Zucker und dafür guten Fetten (Leinöl, Fisch, Kokosöl,…) und viel Gemüse (besonders Zwiebel, Lauch, Knoblauch) und Gewürzen umsetzen.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  15. 5. März 2019  08:16 erstellt von Robert Antworten

    Schönen, guten Morgen....
    Ich hatte 2015 eine TIA (eine Art Schlaganfall), unbehandelt. Im Jahr darauf einmal Vorhofflimmern für einen Tag, verging von alleine wieder und im Sommer 2019 wieder eine TIA. Da war ich dann einige Tag auf eine STROKE Unit und wurde durchgecheckt. Gefunden wurde nichts, mein allgemeinzustand ist für meine 57 Jahre recht gut, mache regelmässig Sport und versuche mich halbwegs gesund zu ernähren.

    Seit dieser Zeit nehmen ich:

    Ramipril bzw. Candecor 16 mg.
    Die habe ich schon seit 2 monaten abgesetzt weil ich einen ganz normalen Blutdruck habe.

    Atorvastatin - soll verhindern das sich ablagerungen in den Artherien lösen, Bluttfettwerte sind normal.

    Pradaxa 2 mal täglich 150 mg.

    Seit wochen habe ich einen ätzenden Husten und man vermutet das der von Praxdax kommt. Jetzt wird geändert in ELIQuis 2 mal täglich 2.5 mg.

    Die Ärtze bauen einen sehr grossen Druck auf, ich selbst möchte die Pillen am liebsten alle weg lassen.

    Was meint ihr ?
    Danke, gruß
    Robert

    • 13. März 2019  15:33 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Robert,

      aus biologischer und naturwissenschaftlicher Sicht empfehlen wir Pradaxa oder Eliquis täglich durch 5 g Ingwerpulver und täglich 1 Kapsel allsani Pinienrindenextrakt+ auszutauschen. In dieser Kapsel sind zusätzlich zum OPC-haltigen Pinienrindenextrakt auch Kurkumaextrakt enthalten. Pradaxa bzw. Eliquis solltest du nicht mit dem Ingwer und Pinienrindenextrakt zusammen nehmen, da sonst die „blutverdünnende“ Wirkung zu hoch ist.

      Die Statine solltest du sofort absetzen, da unserer Meinung die Statine mehr Schaden anrichten, als helfen. Stattdessen solltest du die entzündungssenkende Ernährung nach Dr. Feil mit wenig Kohlenhydraten und Zucker und dafür guten Fetten (Leinöl, Fisch, Kokosöl,…) und viel Gemüse (besonders Zwiebel, Lauch, Knoblauch) umsetzen.

      Selbstverständlich auch weiterhin regelmäßig Sport machen.

      Liebe Grüße,
      Dominik

    • 13. März 2019  15:49 erstellt von Matthias

      Hallo Robert,
      kurz ein Bericht von mir als Betroffener. Ich kann Dominik nur beipflichten. Ich nehme zwar ähnliches, aber ist so ziemlich dasselbe in der Wirkung. Ich habe 1 Herzinfarkt und 2 Stents seit März 2017. Elequis, Clopidogrel habe ich 6 Monate genommen dann mit meinem Hausarzt abgesetzt. Ramipril und Simvastatin und ASS 100 erst garnicht genommen. Was meinen sie wie der Operateur im KH gemeckert hat, als ich ihm dass sagte dass ich keine der Tabs nehme. Der wurde laut und unverschämt und beschimpfte mich, ich müsse die nehmen sonst sterbe ich. Ich daraufhin : Ich muss hier garnichts nehmen ohne mich vernünftig das auszudiskutieren. Das wollte er aber nicht. Ich bin jetzt 55 Jahre schlank, sportlich war ich schon immer und auch die Ernährung passt. Seit September 2017 nehme ich nicht eine chemische Tablette. Und mir geht es prächtig. Ein anderer Kardiologe attestierte mir, nach einer ausführlichen Untersuchung mit Duplex Sono des Herzens, Stressbelastungs EKG, Langzeit EKG dass ich voll belastbar bin. Mache nun noch Fitnesstraining 4x die Woche 2 Stunden, ohne Probleme. Mein Bruder hat dasselbe. Ist 59 Jahre und hat nun den 3.u.4. Stent bekommen, weil die alten wieder dicht waren. Trotz Ramipril, (Blutdruck nachwievor hoch) ASS 100 und den anderen. Hat sogar wegen ASS und Simvastatin Artrose bekommen im Zeh und wurde operiert. Also mit Tabs hat es auch nichts gebracht. Zumal er sich auch nicht gut erhährt 10 Kg Übergewicht hat und sich nicht viel bewegt. Nebenwirkungen der Tabs. Also , ohne chemie geht es auch....
      LG

  16. 27. Februar 2019  11:54 erstellt von Ursula Antworten

    Sehr geehrter Herr Dr. Feil,

    ich (43 Jahre) hatte vor einem Jahr eine Lungenembolie und Lungeninfarkt aufgrund einer davor gegangen TVT. Die Thrombose ist ein Jahr später zwar immer noch da aber sehr viel "Kleiner" geworden. Seit einem Jahr nehm ich auch 2x5 mg Eliquis, da ich bereits vor 8 Jahren auch eine Thrombose hatte. 2002 wurde ich an einer Gefäßmalformation operiert. Ob dies der Auslöser ist kann keiner sagen. Ich möchte nun aber Eliquis absetzen da ich deswegen an starken Regelblutungen (16 Tage) leide. Welche Behandlung kann ich statt dessen machen?

    • 13. März 2019  15:52 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Ursula,

      Dr. Wolfgang Feil empfiehlt als Naturwissenschaftler und Biologe Eliquis durch täglich 5 g Ingwerpulver auszutauschen und zusätzlich täglich 1 Kapsel allsani Pinienrindenextrakt+ zu nehmen. In dieser Kapsel sind zusätzlich zum OPC-haltigen Pinienrindenextrakt noch Kurkumaextrakt, was in einer Studie zusätzlich einen Hochrisikofaktor für Herzinfarkt (Fibrinogen) senkt, was Eliquis nicht kann. Bitte Eliquis und 5 g Ingwer nicht zusammen nehmen, da sonst die „blutverdünnende“ Wirkung zu hoch ist. Eliquis sollten Sie laut Dr. Feil erst durch 5 g Ingwer ersetzen, wenn Sie die unten genannten Sicherheitsschlaufen vier Wochen gemacht haben.

      Als erste Sicherheitsschlaufe sollten Sie die entzündungssenkende Ernährung nach Dr. Feil mit wenig Kohlenhydraten und Zucker und stattdessen mit viel Gemüse (besonders Zwiebel und Knoblauch) umsetzen.

      Als zweite Sicherheitsschlaufe sollten Sie zusätzlich täglich 1 g Zimt, reichlich Vitamin C (roter Paprika, täglich eine Orange, regelmäßig ein Glas Granatapfelsaft) und regelmäßig Kokosöl verwenden. Während Zimt, wie Ingwer den Vorläufer eines Thrombuses (das Fibrin) abbaut, tragen Vitamin C und das Kokosöl wiederum zum Abbau von Fibrinogen bei.

      Als dritte Sicherheitsstufe sollten Sie sich regelmäßig bewegen und Sport machen und einen gelassenen Lebensstil pflegen.

      Wir empfehlen Ihnen mit einem ernährungsmedizinisch ausgebildeten Arzt diese naturwissenschaftlichen Empfehlungen von Dr. Wolfgang Feil durch zu besprechen.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  17. 22. Februar 2019  10:48 erstellt von Rosa Maria Viken Antworten

    Ich hatte schwere Trompose in den Augen mit viel Schmerzen wahr 14 Tage im Krankenhaus nehme jezt Sintrom Tabletten bin aber ein Gegner hatte immer gutes Blut möchte alles absetzen was passiert dann danke

    • 13. März 2019  17:35 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Rosa Maria,

      als Basis gilt eine entzündungssenkende Ernährung aus viel Gemüse und guten Fetten, aber wenig Kohlenhydrate und Zucker.
      Auf Rücksprache ihres Arztes kann Sintrom durch 5g Ingwerpulver und 1 Kapsel Allsani Pinienrindenextrakt abgesetzt werden. Zusätzlich sollten noch 1-2 Knoblauchzehen pro Tag gegessen werden.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  18. 10. Februar 2019  01:27 erstellt von Marco Antworten

    Liebes Dr. Feil-Team,

    Habe mit sehr grossem Interesse Ihren Artikel gelesen. Vielen Dank für diese tolle aufschlussreiche Puplikation.
    Bei mir wurde ein Protein-S-Mangel festgestellt, hatte vor 2 Jahren, mit 40 Jahren, eine tiefe Armvenenthrombose und 6 Monate später in beiden Beinen eine tiefe Venenthrombose. Seitdem nehme ich halbtherapeutisch jeden Tag 2x 2.5mg Eliquis und habe seitdem 2 Stützstrümpfe, die ich den den ganzen Tag an den Beinen habe. Seitdem hatte ich kein Thromboseereignis mehr. Doch meine Leberwerte sind ständig erhöht durch die Einnahme von Eliquis und habe auch des öfteren noch andere Nebenwirkungen, wie Schwindel, manchmal ein wenig Blut im Stuhl usw. Da ich einen sensiblen Magen habe, ist als Alternative dann auch trotzdem hochdosiertes Ingwer empfehlenswert oder würde auch hochdosiertes OPC schon reichen? Welche Empfehlungen hätten Sie für mich? Habe natürlich auch Angst wenn ich Alternativen einnehme, dass ich nicht mehr ausreichend vor Thrombosen geschützt bin!
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!
    Viele herzliche Grüße
    Marco

    • 11. März 2019  14:51 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Marco,

      Dr. Wolfgang Feil empfiehlt als Naturwissenschaftler und Biologe Eliquis durch täglich 5 g Ingwerpulver auszutauschen und zusätzlich täglich 1 Kapsel allsani Pinienrindenextrakt+ zu nehmen. In dieser Kapsel sind zusätzlich zum OPC-haltigen Pinienrindenextrakt noch Kurkumaextrakt, was in einer Studie zusätzlich einen Hochrisikofaktor für Herzinfarkt (Fibrinogen) senkt, was Eliquis nicht kann. Bitte Eliquis und 5 g Ingwer nicht zusammen nehmen, da sonst die „blutverdünnende“ Wirkung zu hoch ist. Eliquis sollten Sie laut Dr. Feil erst durch 5 g Ingwer ersetzen, wenn Sie die unten genannten Sicherheitsschlaufen vier Wochen gemacht haben.

      Als erste Sicherheitsschlaufe sollten Sie die entzündungssenkende Ernährung nach Dr. Feil mit wenig Kohlenhydraten und Zucker und stattdessen mit viel Gemüse (besonders Zwiebel und Knoblauch) umsetzen.

      Als zweite Sicherheitsschlaufe sollten Sie zusätzlich täglich 1 g Zimt, reichlich Vitamin C (roter Paprika, täglich eine Orange, regelmäßig ein Glas Granatapfelsaft) und regelmäßig Kokosöl verwenden. Während Zimt, wie Ingwer den Vorläufer eines Thrombuses (das Fibrin) abbaut, tragen Vitamin C und das Kokosöl wiederum zum Abbau von Fibrinogen bei.

      Als dritte Sicherheitsstufe sollten Sie sich regelmäßig bewegen und Sport machen und einen gelassenen Lebensstil pflegen.

      Wir empfehlen Ihnen mit einem ernährungsmedizinisch ausgebildeten Arzt diese naturwissenschaftlichen Empfehlungen von Dr. Wolfgang Feil durch zu besprechen.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  19. 16. Januar 2019  13:33 erstellt von Julia Antworten

    Liebes Dr. Feil-Team,

    ich bin auf ihren tollen Artikel gestoßen und wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich auch nochmal zu meiner Medikamentation äussern könnten bzw. mir dafür Alternativen nennen könnten.
    Bei mir wurde ein sekundäres Raynaud-Phänomen (pathologisch) diagnostiziert. ANA mit 1:10000 und in der rechten Hand gibt es 2 Bereiche, wo es eine fehlende Perfusion gibt bzw. sie eingeschränkt ist. Laut dem Rheumatologen soll ich langfristig täglich 1 x 1 ASS 100 mg und das Anti-Maleria-Mittel Quensyl einnehmen. Zudem wurde eine stationäre Infusion mit Ilomedin verordnet.
    Ich bin Ihnen sehr dankbar für eine Antwort!

    • 1. Februar 2019  12:23 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Julia,

      aus biologischer und naturwissenschaftlicher Sicht empfehlen wir folgende Gesamtstrategie:

      täglich 200 mg OPC( 1 Kapsel allsani Pinienrindenextrakt), 6 g Ingwerpulver oder 1 TL allsani Ingwerkonzentrat, und 180 ug Vitamin K2 (1 Kapsel allsani Ostin).

      Zur Weitstellung der Blutgefäße täglich 250 mL Rote Bete-Saft trinken und 6 g Arginin-Citrullin einnehmen(z.B. 1 Portion allsani arginin+ in den Saft untermischen).

      Generell sollten Sie sich ausreichend bewegen und sich entzündungssenkend ernähren. Das heißt viel Gemüse, viele Kräuter, viele gute Fette (Speiseleinöl, Olivenöl, Kokosöl, Butter), und wenig Kohlenhydrate (wenig Zucker, wenig Mehlspeisen). Speziell in ihrem Fall sulfid-reich ernähren. Das heißt viel Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, inkl. einem täglichen Gewürzquark (zusätzlich zum Ingwer noch mit Kurkuma und Zimt). Wenn Sie es vertragen, können Sie zusätzlich zu jeder Mahlzeit eine aufgebrochene Chili-Schote schlucken – auch das verstärkt die Entzündungssenkung und fördert gleichzeitig die Durchblutung.

      Medikamenten-Ersatz:
      Quensyl wirkt entzündungssenkend – als Naturwissenschaftler empfehle ich Ihnen mit Ihrem Arzt zu besprechen, das Medikament durch die oben empfohlene gezielte entzündungssenke Ernährung zu ersetzen.
      Ebenso empfehlen wir mit Ihrem Arzt zu besprechen, Ilomedin durch täglich 6 g Arginin-Citrullin in ein Glas rote Beete Saft eingerührt zu ersetzen. Sowohl Ilomedin als auch Arginin-Citrullin in rote Beete Saft eingerührt haben das Ziel der Durchblutungsförderung.

      Zusatz-Tipp:
      Dass Sie Ihre Finger und Hände immer warm halten sollen, wurde Ihnen sicherlich schon häufig gesagt. Hilfreich sind Pulswärmer oder halbe, offene Fingerhandschuhe zu tragen. Zusätzlich können Sie die Finger zumindest nachts mit Chilli-Ingwer-Balsam einreiben (pro Finger reichen 1 Tropfen von allsani Capsin) und dann dünne Handschuhe tragen, damit Sie mit den Fingern sich nicht in die Augen fassen.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  20. 14. Januar 2019  21:57 erstellt von Roberto Antworten

    Hallo Dr. Feil,
    Hatte vor zwei Jahren einen Herzinfarkt. Seit dem bekomme ich die üblichen Medikamente:Betablocker , Ramipril , Simvastatin, Ass, zusätzlich nehme ich 200mg K2, D3, und Strophantin. Möchte gerne das Ass absetzen bin aber verunsichert ob ich Nattokinase oder Ingwer? Als Betroffener möchte ich auf der sicheren Seite sein. Was ist eine sichere Dosierung? 100mg Nattokinase? Oder 10 Gramm Ingwer?

    Mit was kann ich den Betablocker ersetzen?
    Genetisch bedingt ist mein Cholesterin zu hoch , was könnte ich da nehmen? ( Ernähre mich überwiegend vegetarisch, habe ohne Atorvastatin zu hohe Cholesterinwerte)

    Vielen Dank!

    • 31. Januar 2019  15:39 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Roberto,

      am besten setzen Sie ASS mit einer Kapsel Allsani Pinienrindenextrakt ab. Diese enthält 200 mg Pinienrindenextrakt und Kurkuma. Als Zusatzschutz empfehlen wir 5 g Ingwerpulver und eine sulfid-reiche Ernährung (viel Zwiebeln, Lauch, Knoblauch…).

      Generell sollten Sie sich ausreichend bewegen und sich entzündungssenkend ernähren. Das heißt viel Gemüse, viele Kräuter, viele gute Fette (Speiseleinöl, Olivenöl, Kokosöl, Butter), und wenig Kohlenhydrate (wenig Zucker, wenig Mehlspeisen).
      Zur Durchblutungsförderung sollten Sie entweder 250 mL Rote Bete-Saft pro Tag trinken und oder 6g Arginin-Citrullin nehmen.
      Dann können Sie auch den Betablocker ausschleichend absetzen.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  21. 10. Januar 2019  16:07 erstellt von .Mattthias Antworten

    Hallo Marion, Thorsten und Dr. Feil,
    gerne möchte ich als Betroffener mich auch noch einmal dazu einschalten und etwas mitteilen. Vor 2 Jahren sollte ich nach 2 Stents und einem Herzinfarkt ASS 100 nehmen. Es geht dabei um die Fibrinogene. Aber genau dass kann ASS nicht verhindern. Ganz im Gegenteil, Vitamin K wichtig für die Calcium Versorgung der Knochen und Zähne findet nciht mehr statt. Das Blutungsrisiko ist schon hoch und für ein Kind denke ich noch mehr gegeben. (Hinfallen, Toben etc) Gerade beim Kind sehr kritsch zu sehen. Allein deswegen würde ich schon mich nach Alternativen umsehen.(Bin selbst Vater von 1 Tochter 12J) Auch Dr.Christian Madaleire aus der Uniklinik Kopenhagen stellt heraus dass ASS nicht nur nutzlos sondern auch gefährlich sei und mehr Schaden anrichtet als zu helfen. (https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2213177917306844). Beispiel mein älterer Bruder und ich. Wir haben beide 2 Stents . Er schon viel früher. Sind nur 2 Jahre auseinander. Seit 10 Jahren nimmt er alles brav was ihm der Kardiolge empfiehlt. Auch ASS 100., Betablocker 2 Stück, Simvastatin gegen Cholesterin, und noch so einiges. Vor 1 Jahr bekam er dann die Quittung. Artrose im Zeh, sehr schmerzhaft und musste operiert werden. Folge von ASS 100. Jetzt vor 2 Monaten neue OP und 2 weitere Stents. Wieder waren die anderen Stents dicht. Wenn ASS das verhindern könnte und auch die anderen Medikamente warum hat er wieder Ablagerungen? Sicherlich gehört dazu auch die Ernährung und Bewegung. Fibrinogene haben ihm die Stents wieder dichtgesetzt. Ich nehme von vornherein nach der OP vor 2 Jahren überhaupt keine Medikamente. Ich habe schwerste Vorwürfe bekommen bis hin zu wüsten Beschimpfungen der Ärtze dass ich das nicht selbst entscheiden dürfe. Ich nehme seit der OP auch OPC und fühle mich dabei auch sicher, Nattokinase, Vitamin K2 und Vitamin D3 unterstützen ebenso die Gesundheit, neben der Ernährung und die Bewegung.
    Fazit:
    Als Elternteil wäre ich ebenso aufgewühlt und müsse für mein Kinde die Spätfolgen der Einnahme von ASS gut ausloten und nach Alternativen suchen. ASS ist schon lange umstritten wie auch das ach so böse Cholesterin. Meinem Bruder hat 10 Jahre Tabletten einnahme nur bedingt etwas gebracht. Wirklich geholfen hat es nicht. So habe ich meinen Kardiologen Schach matt gesetzt als ich ihm das erzählte und er nur meinte er kenne ja nicht seine Lebenseinstellung und Ernährung. Aha, da war doch was. Ich lebe gesund und habe ausreichend Sauerstoff und Bewegung und nicht übergewichtig und habe keinen Bluthochdruck. Der Herzinfarkt kam durch Stress da sich Plaques die im Blutplättchen vorkommen im sauren Zustand an die Herzwände festsetzen können. Dies bestätigte mir mein Epidologe. Bei Stress wird das Herz sauer und somit auch das Blutplättchen. Dann ist es nicht mehr flexibel und die Plaques können sich an den Arterien festhaken. Seit der OP nehme ich auch zusätzlich Strophanthin dass das Herz sozusagen wieder "neutral"setzt. Entstresst. (altes bewährtes Herzmedikament)
    ASS ist aus meiner Sicht als Vater und Betroffener keine Option. Da muss auch ein Schulmediziner mal über seinen Schatten springen und Alternativen aufzeigen können

  22. 9. Januar 2019  11:50 erstellt von Daniel K. Antworten

    Es gibt mittlerweile auch preiswerte Flüssigpräparate von D3+K2 bzw. K2 mit einer überschaubaren Menge an Zusatzstoffen ;-) zur sublingualen/oralen Einnahme per Tropfendosis.

  23. 7. Januar 2019  20:38 erstellt von Marion Antworten

    Hallo Herr Dr. Feil,
    hallo Thorsten,

    vielen Dank für die hilfreichen Anregungen und Informationen.

    Wir sind mit ihr in Behandlung beim Hämatologen.

    Könnten Sie mir noch sagen, was der Unterschied zw. PinienrindenExtrakt und ASS ist (außer natürlich und chemisch hergestellt) Ich dachte immer, das wäre das gleiche.

    Vielen Dank im Voraus, Marion

    • 8. Januar 2019  14:41 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Marion,

      Pinienrindenextrakt enthält den Wirkstoff OPC (Oligomere Proanthocyanidine) und Aspirin/ASS den Wirkstoff ASS (Acetylsalicylsäure).

      Auch wenn die beiden Moleküle unterschiedliche Strukturen haben, wirken beide doch recht ähnlich.

      Acetylsalicylsäure wird im Körper zur Salicylsäure abgebaut. Die Salicylsäure kommt auch natürlich vor. Am höchsten dosiert in der Weidenrinde, aber auch in anderen Nahrungsmitteln.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  24. 2. Januar 2019  17:40 erstellt von Beate Antworten

    Guten Tag und ein gutes Jahr 2019 wünsche ich!
    Ich bitte noch einmal um Information, ob ich bei Polycythämia Vera auch ASS 100 durch natürliche Präparate ersetzen kann (ich hatte schon mal um Hilfe gebeten). Vielen Dank!

    • 8. Januar 2019  14:59 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Beate,

      Entschuldigung, dass muss wohl untergegangen sein.
      Ja, auch bei Polycythämia Vera kann ASS durch natürliche Präperate ersetzt werden.

      Täglich 250mL Rote Betesaft trinken, täglich eine große Portion sulfidreicher Gemüsesorten essen (Zwiebel, Lauch, Knoblauch),täglich 3 TL Speiseleinöl und 2 x pro Woche Fisch, täglich 5 g Ingwerpulver oder 1 TL allsani flüssiges Ingwerkonzentrat (von Allsani), und täglich 200 mg OPC(1 Kapsel allsani Pinienrindenextrakt).

      Liebe Grüße,
      Dominik

  25. 19. Dezember 2018  09:56 erstellt von Marion Antworten

    Liebes Dr. Feil-Team, meine Tochter (8 Jahre alt, 25 kg) hat einen erworbenen Protein C Mangel (51 %), sie wurde genetisch untersucht, und muss ASS 100 mg einnehmen. Ich finde es viel zu hoch dosiert für so einen kleinen und jungen Körper. Auf dem MRT sind Vernarbungen zu sehen. Ich möchte das ASS gerne gegen eine natürliche Substanz austauschen. Was können *Sie mir empfehlen ? Vielen lieben Dank im Voraus. Marion

    • 2. Januar 2019  10:37 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Marion,

      als natürliche Alternative bei Protein C Mangel (51 %) und als Ersatz von ASS 100 empfiehlt Dr. Feil täglich 1 Kapsel Pinienrindenextrakt und 5 g Ingwerpulver zu nehmen, sowie zusätzlich die entzündungssenkende Ernährung nach Dr. Feil mit wenig Kohlenhydraten und wenig Zucker und wenig Süßigkeiten, viel Gemüse, Kräuter, Gewürzen und die fettschlaue Ernährung umzusetzen. Dabei sollte ihre Tochter auch 1 große Knoblauchzehe (oder 2 kleine Knoblauchzehen) pro Tag essen.

      Liebe Grüße,
      Dominik

    • 2. Januar 2019  13:48 erstellt von Thorsten

      Hallo Marion,

      ich finde es unverantwortlich was das Dr. Feil Team empfiehlt und das gerade bei Kindern. Ich würde der Empfehlung ohne ärztliche Rücksprache auf keinem Fall folgen. Besonders, vor dem Hintergrund, dass sie nicht einmal beschrieben haben, wo man beim MRT Vernarbungen festgestellt hat und ob es sich um ein Thrombose handelt(e). Ich selber habe einen angeborenen Protein Mangel und habe erst mit Mitte 40 meine erste Thrombose bekommen und nehme erst seit dem Gerinnungshemmer. Meine Tochter 14 Jahre alt, auch mit angeborenem Protein C Mangel, die noch keine Thrombose hatte, nimmt keine Gerinnungshemmer. In diesem Fall ist die Empfehlung von Dr. Feil sicherlich nicht gefährlich. An Ihrer Stelle, würde ich in einer Großstadt einen Gerinnungsexperten aufsuchen (z.B. Universitätskrankenhaus) und nochmals den Fall schildern.

      VG
      Thorsten

    • 7. Januar 2019  18:46 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Thorsten,

      danke für deine kritische Stellungnahme, die mir es ermöglicht hier genauer zu formulieren: Als Biologe zeige ich naturwissenschaftliche Möglichkeiten auf, die dann vor Ort immer mit einem ernährungsmedizinisch ausgebildeten Arzt besprochen werden sollten. Jetzt konkret zu Marions Tochter:

      aufgrund des angeborenen Protein C Mangels (51%) ist natürlich eine Thromboseprophylaxe angezeigt. Das bisher, schlecht verträgliche ASS 100 hat die Wirkung einer Blutplättchen-Aggregationshemmung und ist deshalb wissenschaftlich korrekt. Jetzt geht es um die Alternativen: in mehreren Studien wurde festgestellt, dass Pinienrindenextrakt im Bereich 100-200 mg vor Thrombosen schützt (Belcaro 2004 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15497024) und sogar in einer vergleichenden Studie den gleichen Thromboseschutz hat wie Aspirin 500 mg (Pütter et al 1994 https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0049384899000304). Ganz aktuell wies Belcaro (2018) sogar nach, dass 200 mg Pinienrindenextrakt Aspirin 100 im Thromboseschutz überlegen ist (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29795059).

      Die Empfehlung, die wir gegeben haben war eine Kapsel allsani Pinienrindenextrakt, da hier in einer Kapsel 200 mg Pinienrindenextrakt enthalten ist und zusätzlich 200 mg Kurkumaextrakt. Da ein Protein C Mangel die plasmatische Blutgerinnung verkürzt, ist es wichtig, auch zu überlegen, welcher Nährstoff gleicht diese plasmatische Bluteindickung aus. Hier wirkt der Kurkumainhaltsstoff Curcumin, der den Abbau von Fibrinogen bewirkt und zusätzlich die Thromboplastinzeit erhöht. Die Einbeziehung von Curcumin bei Protein C Mangel ist deshalb naturwissenschaftlich sinnvoll. In der derzeitigen Medikamentation mit Aspirin wird eine Verbesserung der Situation durch den Abbau von Fibrinogen nicht berücksichtigt.

      3. Schutzfaktor: die Empfehlung 5 g Ingwerpulver: 5 g Ingwerpulver wirken fibrinolytisch. Da Fibrin, genauso wie Fibrinogen ein Vorläufer für einen quervernetzten Fibrinthrombus darstellt, ist diese Maßnahme sinnvoll - bei einer alleinigen Aspirin Dosierung ist dieser Schutzeffekt wiederum nicht gegeben.

      4. Schutzfaktor: die Empfehlungtäglich 1 große Knoblauchzehe zu essen wirkt auch fibrinolytisch.

      Ergänzt mit der Empfehlung der entzündungssenkenden Dr. Feil Ernährung, die einen hohen Gemüseanteil umfasst, gleichzeitig viel Omega 3 Fettsäuren enthält, hat Marions Tochter somit eine umfassende nährstoffmedizinische Empfehlung bekommen, die weit über die Wirkung von 100 mg Aspirin hinausgehen und keine Verträglichkeitsprobleme erzeugt. Zu der entzündungssenkenden Dr. Feil Ernährung ist anzumerken, dass schon 2 Tomaten eine Blutplättchen hemmende Wirkung haben, ebenso Omega-3 Fettsäuren, die neben der Blutplättchen hemmenden Wirkung auch zusätzlich wie Curcumin, das Plasma Fibrinogen senkt.

      Ich hoffe mit diesen Ausführungen weitere nützliche Daten geliefert zu haben und verbleibe mit den liebsten Grüßen - Dr. Wolfgang Feil

  26. 14. Dezember 2018  03:30 erstellt von Karla Antworten

    Hallo,
    Könntet ihr bitte noch einen Gastroenterologen und Endokrinologen mit ins Team nehmen? Bei chronischen Darmerkrankungen und Krankheitsfolgen durch einen durcheinandergekommenden Hormonhaushalt wäre eine alternative naturheilkundliche und mikronährstofforientierte Beratung sehr interessant. Meine Mutter hat eine chron. Gastritis durch Diclofenac trotz Pantropazol. Diclofenac und Tilidin muss sie leider aufgrund schwerer Arthrose Schmerzen nehmen. Nichtmal Tilidin alleine reicht. (oder gäbe es vllt. doch Alternativen?)

    Ebenfalls hatte sie nach Knieop eine Thrombose mit Lungenembolie. Wenig später eine 2. Thrombose. Sie hat dann 6 Jahre xarelto genommen und nun den Arzt gefragt ob sie es absetzen könne. Er war erst nachdenklich, hat es dann aber doch befürwortet. Sollte sie vllt. sicherheitshalber doch Ingwer und OPC (ist aus Traubenkernextrakt oder Pinienkernextrakt eigentlich identisch?) einnehmen? Die Thrombose sei wohl ausgeheilt, aber nicht aufgelöst. Halt komplett umwachsen mit Gewebe. Zu erwähnen wäre vllt noch, dass sie einen Gen Defekt Blutgerinnungsstörung hat (ich glaube irgendwas mit Faktor G oder C ?), weswegen vermutlich überhaupt erst die Thrombosen entsanden sind?

    3. Hat sie derzeit Cholesterinwerte von 260 LDL. Wie könnte man diese senken? Sollte sie auch Vitamin k2 nehmen?

    4. Könnte man bei Ihrem Team auch Vitamine und Mineralstoffe mal messen lassen? Wenn ja, könnten Sie mir weitere Infos zukommen lassen, gern per Email?

    VG

    PS: Wie sieht es eigentlich aus, wenn eine Thrombose sich nicht aufgelöst hat, sondern komplett ausgheilt scheint, also verhärtet im Sinne von Gewebe drum zugewachsen, könnte man dann generell Blutverdünner irgendwann absetzen? (Und wie sieht es aus bei gen. veranlagter Gerinnungsstörung (glaube G Faktor Gen Defekt ?))

    • 2. Januar 2019  11:17 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Karla,


      unsere Magen- Darm Spezialistin ist Dr. Friederike Feil (https://friederike-feil.de/).
      Eine Darm-Kur bei ihr würde ihrer Mutter sicher viel helfen.


      Allgemein sollte sie versuchen, folgende Strategie umzusetzen:


      Sie sollte sich ausreichend bewegen und sich entzündungssenkend ernähren. Das heißt viel Gemüse, viele Kräuter, viele gute Fette (Speiseleinöl, Olivenöl, Kokosöl, Butter), und wenig Kohlenhydrate (wenig Zucker, wenig Mehlspeisen).


      Als Thrombose-Schutz empfehlen wir täglich 200 mg Pinienrindenextrakt (OPC) in Kombination mit Kurkuma und eine sulfid-reiche Ernährung (Zwiebeln, Lauch, Knoblauch…).


      Als natürlichen Blutverdünner empfehlen wir 5 g Ingwerpulver. Entscheidet sie sich für täglich 5 g Ingwerpulver, muss sie Xarelto sofort absetzten, um innere Blutungen zu vermeiden.

      Als langfristige Präventivmaßnahme zum Lösen von Ablagerungen in Blutgefäßen empfehlen wir 180 µg Vitamin K2.


      Macht sie all das, wird sich auch ihr Cholesterinwert senken.


      Blutwerte bestimmen wir nicht. Dafür sollte ihre Mutter einfach zu ihrem Hausarzt gehen.


      Liebe Grüße,
      Dominik

  27. 7. Dezember 2018  13:51 erstellt von Jeannette Koch Antworten

    Ein herzliches Hallo an das Dr.-Feil-Team, da auf die vereinzelten Anfragen zu l-argin/nattokinase/opc nicht eingegangen worden ist, werde ich nun die Frage stellen, ob sich die Einnahme von l-arginin bei Bluthochdruck (anstelle von Bisoprolol), Nattokinase (anstelle von ass 100) sowie 1 Kap. OPC verträgt. Wenn ja, müsste die Einnahme zeitlich versetzt erfolgen?
    Dankeschön.

    • 10. Dezember 2018  18:46 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Jeanette,

      zur Normalisierung des Blutdrucks empfehlen wir täglich 6 g Arginin Citrullin,+ Mix aus Taurin, Vitamin C, Lysin und Magnesium Citrat. Blutdrucksenker ( wie z.B. Bisoprolol) sollten dabei nur ausschleichend gesenkt werden. Nach 2 Wochen 25%, 4 Wochen 50%, 6 Wochen 75%, nach 8 Wochen komplett.

      Als Thrombose-Schutz empfehlen wir täglich 200 mg Pinienrindenextrakt (OPC) in Kombination mit Kurkuma und eine sulfid-reiche Ernährung (Zwiebeln, Lauch, Knoblauch…). Dabei können z.B. ASS oder Brillique sofort abgesetzt werden.

      Als natürlichen Blutverdünner empfehlen wir 5 g Ingwerpulver. Werden blutverdünnende Medikamente wie z.B. Xarelto oder Markumar genommen, müssen diese sofort abgesetzt werden um ein Risiko für innere Blutungen zu vermeiden.

      Als langfristige Präventivmaßnahme zum Lösen von Ablagerungen in Blutgefäßen empfehlen wir 180 µg Vitamin K2.

      Zusätzlich solltet ihr euch aber ausreichend bewegen und euch entzündungssenkend ernähren. Das heißt viel Gemüse, viele Kräuter, viele gute Fette (Speiseleinöl, Olivenöl, Kokosöl, Butter), und wenig Kohlenhydrate (wenig Zucker, wenig Mehlspeisen).

      Nattokinase kann auch helfen, aber wir empfehlen die oben genannten Ernährungsalternativen.
      Die zeitliche Einnahme ist übrigens egal. Am besten aber zum Essen.

      Liebe Grüße,
      Dominik

    • 11. Dezember 2018  21:42 erstellt von Jeannette Koch

      Guten Abend Dominik, vielen lieben Dank für Ihre ausführliche Schilderung. Es ist also möglich, D3+K2 z.B. nach dem Mittagessen zu nehmen und die Nattokinase z.B. abends? Danke.
      Jeannette

    • 12. Dezember 2018  15:09 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Jeanette,
      ja das kann man so machen.
      Liebe Grüße,
      Dominik

  28. 22. November 2018  20:17 erstellt von Wolli67 Antworten

    Liebes Dr. Feil Team,

    auch ich möchte Sie um einen Rat bitten. Ich bin 51 Jahre alt, männlich, sportlich.....bin 183 cm groß und bringe knapp 90 Kilo auf die Waage. Ich Frühjahr 2018 wurde bei mir eine sehr schlecht durchblutete Hinterwand diagnostiziert. Daraus resultierte eine Herzkatheter Untersuchung.
    Das Ergebnis:
    Koronare Eingefäßerkrankung, 80% Stenose.
    Diese Stenose wurde mit einem Stent behandelt.
    Danach musste Clopidogrel 75 mg, 1x Ass 100, 1 x Pantopatzerol 20 mg, 1 x Artorvastatin 20 mg und 8mg Molsidomin zu mir nehmen.
    Das Clopidogrel sollte ich Ende Oktober absetzen.
    Jetzt zu meiner Frage:
    Ich würde gerne das Ass 100, das Molsidomin und das Artorvastatin gegen ??? austauschen.
    Was würde ich brauchen?
    Nattokinase?
    OPC?
    Arginin?
    Und in welcher Dosierung?
    Zu meiner körperlichen Verfassung kann ich eigentlich nur positives berichten.
    Ich mache jeden Tag ca. 1 Stunde Sport (schnelles Spazierengehen, Radfahren).
    Ich rauche nicht, und ernähre mich seit drei Monaten fast Fleischlos und Mediterran.
    Wenn Fleisch, dann Hühnchen oder Fisch.

    Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich ganz herzlich im Voraus!

    VG
    Wolli

    • 23. November 2018  16:13 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Wolli,

      ASS 100 kannst du mit einer Kapsel Pinienextrakt von Allsani absetzen. Da Pantoprazol vor den ASS Nebenwirkungen schützt, kannst du es auch gleich mit absetzen. Molsidomin kannst du durch 6g Arginin+ von Allsani absetzen, Artovastatin durch eine kohlenhydratarme Ernährung, da sich dadurch der LDL-3 Wert absenkt. Als Extra-Schutz würde ich dir noch entweder 5g Ingwerpulver oder 1-2 TL Allsani Ingwerextrakt empfehlen.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  29. 13. November 2018  17:44 erstellt von Camilla Antworten

    Sehr geehrtes Dr. Feil Team,
    ich bin 45 Jahre alt und sehr sportbegeistert.
    Ich habe Ihren Artikel mit großem Interesse gelesen und mich gefragt, ob sich hier vielleicht auch für mich Alternativen zu einer lebenslangen Einnahme von Blutverdünner bieten.
    Bei mir wurde vergangene Woche die dritte Lungenembolie festgestellt. (Periphere LAE re. ML, UL und li. OL.
    Ich hatte keinerlei Atemnot und noch zuvor Intervalltraining betrieben.
    Eine Gefäßuntersuchuing ergab, dass die Hauptvenen der Beine frei waren. Kein Nachweis frischer Thromben. Lediglich eine Feststellung älterer (echoreicher) Wandveränderungen in den Unterschenkel Venen bds.
    Bereits nach der zweiten Lungenembolie hatte ich nach zehnjähriger Marcumar Einnahme hinterfragt, ob tatsächlich eine lebenslange Blutverdünnung erforderlich wäre. Blutuntersuchungen haben dann einen zuvor falsch diagnostizierten Protein S-Mangel ausgeschlossen. Eine Gerinnungsstörung konnte also ausgeschlossen werden, eine dauerhafte Einnahme von Blutverdünnern war nicht zwingend, jedoch eine an Risikosituationen orientierte Thromboseprophylaxe wäre zu beachten. Dies ging nun 8 Jahre gut bis ich diese Propylaxe schlechthin vergessen hatte... Nun nehme ich Xarelto für die ersten drei Wochen 2x 15mg und dann 1x20mg. Stützstrümpfe bis zur Leiste, welche nach 6 Monaten dann bis zum Knie reduziert werden können.
    Einnahme der Tabletten auch 6 Monate, Ist hier eine Langzeitantikoagulation wie es mein Hausarzt sagt erforderlich?

    • 19. November 2018  15:02 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Camilla,

      Sie können durch folgende Gesamtstrategie Xeralto absetzen:

      natürliche Thrombocyten-Aggregationshemmung durch Sulfide, Omega-3 Fettsäuren und Ingwer:
      also täglich eine große Portion sulfidreicher Gemüsesorten: Zwiebel, Lauch, Knoblauch
      täglich 3 TL Speiseleinöl und 2 x pro Woche Fisch
      täglich 6 g Ingwerpulver oder 1 TL allsani flüssiges Ingwerkonzentrat
      täglich 200 mg OPC( 1 Kapsel allsani Pinienrindenextrakt)

      Langfristige Blutgefäßsanierung über täglich 180 ug K2 (1 Kapsel allsani Ostin)

      Schutz vor aggresivem, atherogenen LDL-B bzw. LDL-3-Cholesterin durch entzündungssenkende Ernährung Dr. Feil (wenig Zucker, wenig Carbs)

      Weitstellung der Blutgefäße über täglich 6 g Arginin-Citrullin(1 Portion allsani arginin+).

      Liebe Grüße,
      Dominik

  30. 10. November 2018  19:09 erstellt von Urga Nori Antworten

    Liebes Dr. Feil-Team !

    Auch wenn Sie immer wieder ähnliche Anfragen beantworten, würde ich gerne Ihre Meinung zu dem spezifischen Fall meiner Frau hören:

    Meine Frau (63 Jahre; 180cm; 61kg) erlitt anfangs 2016 eine Lungenembolie und konnte glücklicherweise wiederbelebt werden, musste aber fast 2 Wochen an der Herz-Lungen-Maschine (ECMO) im künstlichen Koma verbringen.
    Nachdem sie die REHA hinter sich hatte, konnte sie nach fast 4 Monaten wieder nach Hause kommen. Zur Blutverdünnung bekam sie Xarelto. Vom behandelten Kardiologen wurde dann das Xarelto einige Monate später durch Eliquis 2.5mg/12h ersetzt.
    Gemäss Blutbild sind aufgrund meiner bescheidenen Kenntnisse die Nierenwerte eher schlecht (Cystatin C := 1.4 und eGFR := 48). Ebenfalls wurde vor kurzem ein Fortschreiten der Osteopenie konstatiert (DXA der LWS := T-score-1.6 SD & DXA der Hüfte := T-score-2.2 SD). Für die Ärzte sind diese Werte allerdings kein Grund zur Besorgnis und regen sie sogar noch an, zusätzlich eine Therapie mit Statinen zu beginnen, was aber von meiner Frau kategorisch abgelehnt wird.
    Im Frühling 2018 bin ich auf OPC und dessen Wirkungsweise gestossen. Wir nehmen deshalb seit dem folgende Nahrungsergänzungsmittel:

    150mg OPC; 6000 I.E D3; 1000 ug K2 (bewusst wegen der Osteopenie hochdosiert); 500mg Omege-3-Fettsäuren und ca. 2000mg MSM)

    Da ich selbst an Bluthochdruck leide, habe ich zusätzlich für mich noch L-Arginin; L-Carnitin und Nattokinase entdeckt. Den Betablocker konnte ich bereits absetzen.

    Nun meine Frage: Kann man das Eliquis meiner Frau ausschleichen und wenn ja, WIE? Welche Mittel sollen noch zusätzlich eingenommen werden? Was halten Sie von Nattokinase und L-Carnitin? L-Arginin habe ich in den Kommentaren gesehen, dass es etwa mit 6g dosiert werden sollte.

    Beste Grüsse, Urga !

    • 19. November 2018  14:45 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Urga,

      Eliquis hemmt die Blutgerinnung und führt als Konsequenz zu weniger Fibrin, dem „Klebstoff“ im Blut. Fibrinlösend wirkt jedoch auch Ingwer. Hierzu bedarf es aber täglich 6 g Ingwerpulver oder 2 TL flüssigen Ingwerextrakt.

      Von der wissenschaftlichen Seite könnte sie somit Eliquis gegen Ingwer austauschen – aber nur, wenn sie jeden Tag Ingwer in dieser Größenordnung nehmen. Die Anwendung eines flüssigen Ingwerextraktes (z.B. allsani Ingwerextrakt) ist auf die Dauer die einfachere Lösung, da der Extrakt sich auch in allen Flüssigkeiten (Tee, Wasser, Saftschorlen) gut löst.

      Achtung: Eliquis und Ingwer dürfen nicht gleichzeitig genommen werden – das wäre zu viel und hätte innere Blutungen zur Konsequenz.

      Nattokinase wirkt auch fibrinlösend. Die preiswertere und wissenschaftlich besser dokumentierte Möglichkeit, Fibrin zu lösen, besteht jedoch im Verzehr von täglich 6 g Ingwerpulver oder 2 TL flüssigem Ingwerextrakt.

      Da Ingwer die bessere wissenschaftliche Dokumentation hat, empfehle ich Ingwer. Beide Fibrinlöser (Nattokinase und Ingwer) einzusetzen wäre zu viel.

      Zudem weiterhin OPC, Vitamin D3, und Vitamin K2 einnehmen.
      Ihr solltet euch auch entzündungssenkend nach Dr. Feil ernähren: das heißt viel Gemüse, Salat, besonders viel Zwiebeln, Knoblauch, Lauch und Schnittlauch, wenig Kohlenhydrate, wenig Zucker und 2 x pro Woche eine große Fischmahlzeit. Falls ihr keinen Fisch mögt, nehmt täglich weiterhin die omega 3 Kapseln ein.
      Trinkt täglich 1 Glas rote Beete Saft oder baut rote Beete mindestens 5 x pro Woche in eure allgemeine Ernährung mit ein, denn rote Beete fördert die Durchblutung. Falls ihr keine rote Beete isst bzw. keinen roten Beete-Saft trinken wollt, wäre die tägliche nährstoffmedizinische Alternative 6g Arginin-Citrullin in ein Glas Wasser einzurühren.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  31. 18. Oktober 2018  18:11 erstellt von Horst Weidner Antworten

    Sehr geehrter Herr Dr. Feil, meine Frau hat im letzten Jahr einen Vortrag von Ihnen gehört und hat sich für den 5. Nov. 2018 schon angemeldet (Praxis Brüderlein), als Sie auf der Ankündigung gelesen hat, dass es auch um Alternativen zu Blutverdünnern gehen wird. Da meine Ausschläge an Händen u. Beinen zunehmen (aufgrund von ASS 100 tgl. 1 Tabl.) suchen wir eine Alternative. Ich hatte 2011 (69 Jahre alt) einen großen Schlaganfall und 2016 zwei kleine, habe daher Lähmungserscheinungen (linke Körperseite) u. große Gehprobleme (auch aufgrund von Parkinson, 4 x tgl. Levodopa/Benserazid). Zur Steigerung der Mikrodurchblutung lege ich mich täglich auf den Bemer. Ich kann tgl. ca. 20 - 50 Meter an der frischen Luft zu Fuß gehen, dann muss ich mich aufgrund von Schwindel und Gleichgewichtsproblemen in den Rollstuhl setzen. Ich werde jede Woche 30 Min. manuell physiotherapeut. behandelt u. bekomme 30 Min. Bobath-Krankengymnastik. Cholesterinsenker und Blutdrucksenker habe ich auf eigene Verantwortung schon nach dem 1. Schlaganfall abgesetzt, denn ich hatte nie einen hohen Blutdruck und auch keinen hohen Cholesterinspiegel. Internist hat regelmäßig Blut kontrolliert. Wegen des vielen Sitzens im Beruf, habe ich in der Freizeit immer viel Sport getrieben, kann aber jetzt nicht mehr Radfahren und nur noch kurze Bahnen (2 x 10 m) mit Schwimmgürtel schwimmen. Ich ernähre mich gesünder: wenig Fleisch, selten Wurst u. Käse, 1xpro Woche Fisch, viel Gemüse, Nüsse, Körner, Salate, Obst, Getreide-Brei (mit viel Hafer, Hirse usw.), wenig Brot (nur noch Dinkelbrot) und versuche auch Süßes zu reduzieren. Könnten Sie mir eine Empfehlung geben, wie ich Ass 100 ersetzen könnte? Dafür wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit besten Grüßen Horst Weidner (Newsletter hat meine Frau schon letztes Jahr abonniert.)

    • 19. Oktober 2018  09:34 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Horst Weidner,
      ASS 100 können Sie durch täglich 5g Ingwerpulver (z.B. 1 TL allsani flüssiges Ingwerkonzentrat) und täglich 200 mg OPC (z.B. 1 Kapsel allsani Pinienrindenextrakt) absetzen. Zudem empfehlen wir täglich 6 g Arginin zur Gefäßerweiterung und täglich 180 ug Vitamin K2 (z.B. 1 Kapsel allsani Ostin) für eine langfristige Blutgefäßsanierung.

      Liebe Grüße,
      Dominik Notz

  32. 27. September 2018  08:28 erstellt von Claudia Antworten

    Hallo, ich soll aufgrund einer - bis jetzt einmaligen - kurzzeitigen Episode von Vorhofflimmern vor 4 Jahren Xarelto 20 mg nehmen. Bis jetzt habe ich mich geweigert, das zu machen, bin jedoch trotzdem verunsichert. Nachdem ich Ihre Seite gefunden habe, bin ich jetzt auf 200 mg OPC (Pinienrindenextrakt) und 2 TL Arginin täglich eingestiegen. Auch das Ingwer-Konzentrat habe ich mir besorgt, habe jedoch Probleme, dass ich davon ein furchtbares Brennen im Hals bekomme. Auch steht auf der Flasche, dass man nur 1/2 TL pro Tag nehmen soll. Gibt es hierzu eine Alternative?

    • 27. September 2018  14:01 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Claudia,

      da ja schon das OPC blutverdünnend wirkt, brauchst du nicht unbedingt zusätzlich das Ingwerextrakt. Ich würde dir aber noch 180 µg Vitamin K2 und ein Glas rote Beete täglich empfehlen. Zudem solltest du auch täglich Omega 3 (Leinöl) essen.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  33. 16. September 2018  21:54 erstellt von Melanie Antworten

    Liebes Dr. Feil Team,
    wie ist Ihre Meinung bezüglich angeborener Herzfehler, speziell HLHS?
    Das Herzzentrum stellt nach der 3.OP auf Warfarin ein bei einem Soll- INR von 2,5 - 3.
    Ich freue mich auf Ihre Antwort!
    Liebe Grüße
    Melanie

    • 25. September 2018  14:31 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Melanie,

      hier haben wir leider keine Erfahrung und würden die Medikamentation des Arztes umsetzen.


      Ich würde jedoch mit dem Arzt reden, dass man nach 3 Monaten zusätzlich Vitamin K2 (180 ug) einsetzen möchte, um die Nebenwirkungen von Warfarin zu verringern. Um sicher zu gehen, sollte dann der Arzt den INR-Wert kontrollieren.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  34. 10. August 2018  12:20 erstellt von Markus Antworten

    Hallo,

    meine Name ist Markus, 40 Jahre alt und habe ein Faktor-V-Leiden-Mutation.
    Vor 15 Jahren hatte ich eine 4-Etagen Thrombose, welche durch eine Operation ausgelöst wurde.
    Vor zwei Jahren erlitt ich erneut eine 3-Etagen Thrombose, da meine Blutgerinnung aus dem Ruder geraten war. Die erste Thrombose hat sich damals fast vollständig aufgelöst, bei der zweiten ist die Beckenvene nicht rekanalisiert. Mein großer Traum ist es von Marcumar wegzukommen, aber ich bin mir unsicher, ob "natürliche Gerinnungshemmer" den nötigen "Schutz" gewährleisten können.
    Ich freue mich auf Ihren Rat. Besten Gruß Markus

    • 14. August 2018  14:04 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Markus,

      du kannst Marcumar absetzen, solltest dich aber von einem Arzt überwachen lassen. Dieser sollte dann deinen Quickwert engmaschig überprüfen. Statt Marcumar Pinienrindenextrakt (200mg OPC pro Tag) und Ingwer einnehmen. Zusätzlich 6g Arginin Citrulin pro Tag.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  35. 6. August 2018  11:38 erstellt von Klaus Genseke Antworten

    Sehr geehrtes Team von Dr. Feil,
    meine Frau hat lt. CT sehr starke Volumen-Verengungen an in der BauchAorta und und nach der Teilung auch in den Aorten der Oberschenkel. Eigentlich sollte sie einen Bypass von Oberhalb des Bauchnabels bis in die Oberschenkel bekommen. Bis zum OP-Termin hatten wir ca. 20 Tage Zeit. Wir haben dann über 17 Tage eine Knoblauch-Zitronen- Kurkuma-Kur gemacht zusätzlich sie hat täglich 4gr L-Arginin HCL bekommen und wir haen die Ernährung auf Kohlehydrat arm umgestellt plus tägl. 1 Teelöffel Leinöl. Kurz vor der geplanten OP letzte Woche wurde noch mal ein CT gemacht und man kam zu der Erkenntnis, das sich der Durchblutung Status um 10-15% verbessert hat. Deshalb hat jetzt 2 Stents in die Bein Aorten bekommen, aus meiner Sicht eine bessere Lösung als der Bypass. Nach der OP hat sie Clopdogel und ASS 100 verschrieben bekommen. An den Oberschenkeln entwickeln sich gerade im OP Bereich große blaue Flecken, ich denke das hängt mit den Gerinnungshemmern zusammen. Das Clopidegrel muss sie laut Ärztin im KKH 6 Monate nehmen, das ASS 100 ihr Leben lang, eventuell reduziert aus ASS 50.
    Was können wir tun um von der Dauermedikamentation wegzukommen, bzw. auf Mittel umsteigen, die keine bis geringe Nebenwirkungen haben.
    Viele Dank für die Antwort im Voraus

    Klaus

    • 9. August 2018  09:22 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Klaus,

      das freut uns zu hören.
      Auch ASS kann sie absetzen. Stattdessen Ingwer und Pinienrindenextrakt zur Blutverdünnung einnehmen und weiterhin Arginin zur Gefäßerweiterung.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  36. 5. August 2018  06:12 erstellt von Anja Antworten

    Hallo, ich nehme seit Jahren Marcumar, da ich mit Mitte 20 einen Schlaganfall wegen Antiphospholipid-Syndrom und systemischen Lupus hatte. Marcumar ist mittlerweile das einzigste Medikament, alles andere (Ramipril, Statine, etc) hab ich mir selbst abgesetzt. Ich ernähre mich vollwertig pflanzlich, achte auf Vitamin B12, D, supplementiere K2 und Magnesium. Wie komm ich von Marcumar los, ohne Gefahr zu laufen, einen erneuten Schlaganfall zu erleiden?

    • 9. August 2018  09:15 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Anja,

      auch Marcumar kannst du absetzen. Als Alternative kannst du täglich Ingwer und Pinienrindenextrakt einnehmen. Mach das aber zusammen mit einem Arzt und lasse deinen Quickwert engmaschig überprüfen.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  37. 23. Juni 2018  18:43 erstellt von Manfred Antworten

    Ich möchte mit Nattokinase und L-Arginin das mir verordete Xarelto 20 ersetzen, um von der Chemie und Nebenwirkungen wegzukommen. Passt diese Kombination?
    Daneben will ich anstelle von Delix 5 und Simvastatin OPC nehmen.
    Kann ich diese drei Wirkstoffe kombinieren oder schließt sich etwas aus??

    • 25. Juni 2018  10:36 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Manfred,

      wir empfehlen folgende Stratgie bei Herz-Kreislaufbeschwerden:

      natürliche Thrombocyten-Aggregationshemmung durch Sulfide, Omega-3 Fettsäuren und Ingwer:
      also täglich eine große Portion sulfidreicher Gemüsesorten: Zwiebel, Lauch, Knoblauch
      täglich 3 TL Speiseleinöl und 2 x pro Woche Fisch
      täglich 5 g Ingwerpulver oder 1 TL allsani flüssiges Ingwerkonzentrat
      täglich 200 mg OPC( 1 Kapsel allsani Pinienrindenextrakt)

      Langfristige Blutgefäßsanierung über täglich 180 ug K2 (1 Kapsel allsani Ostin)

      Schutz vor aggresivem, atherogenen LDL-B bzw. LDL-3-Cholesterin durch entzündungssenkende Ernährung Dr. Feil (wenig Zucker, wenig Carbs)

      Weitstellung der Blutgefäße über täglich 6 g Arginin (1 Portion allsani arginin+)

      Falls Herzrhytmusstörungen da sind: täglich 6 g Taurin

      Bei hohen Lipoprotein a-Werten: 3 x täglich 2 Vitaim C und 1 Gramm Lysin

      Anmerkung. Die Nährstoffe Lysin - C - Taurin können als komplette Lösung bei uns angefordert werden

      Liebe Grüße,
      Dominik

  38. 13. Juni 2018  10:45 erstellt von Monika FICHTNER Antworten

    Mein Problem ist das ich mittlerweile sehr viele Medikamente nehmen muss,ich habe Herzkreislaufprobleme -Propfbildun und

    RHEUMA .Blutverdünnung muss ich unter anderem auch nehmen suche natürlich auch nach einer anderen Lösung aber weiss nicht Wie bin sehr unsicher.WIe ich gelesen habe wäre erstmal K2 gut damit ich die Nebenwirkungen einschränken kann,müsste ich auch Vitamin D dazu nehmen?kann ich Carnitin auch zur Blutverdünnung
    Lixiana dazu nehmen ?wie ist es mit Citruuline ?seit meiner Diagnose Vorfofflattern Herzsuffines habe ich stark zugenommen
    aber mittlerweile ernähre ich mich wieder gesund ,wenig Kohlenhydrahte wenig Zucker ,gute Fette und oft Grünes so das ich langsam trotz Kortison und Herzmedikamente wieder abnehme .

    • 21. Juni 2018  12:29 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Monika,
      Vitamin D zu Vitamin K2 ist gut und sollte in deinem Fall genommen werden.
      Carnitin ist kein Blutverdünner und kann mit Lixiana und Citrullin eingenommen werden.
      Liebe Grüße,
      Dominik

  39. 17. April 2018  21:07 erstellt von Doris Antworten

    Hallo Fr. DR. Feil,

    Vielen Dank für die tolle Seite. Was mich zum Thema OPC noch interessieren würde, wäre folgendes:
    Ich habe Ablagerungen in der halsschlagader bei fast 80 Prozent und nehme seit Jahren schon ASS 100. Was würdest Du empfehlen, wie ich auf OPC umsteigen könnte. Also, soll ich die ASS 100 zusammen mit OPC einnehmen und dann langsam absetzten, oder wäre auch eine Einnahme von K2 MK7 zusätzlich möglich?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Gruss Doris

    • 9. August 2018  09:54 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Doris,

      entschuldigung für meine späte Antwort.
      Ich weiß jetzt nicht wie du verblieben bist, aber statt Aspirin kannst du auch 1 Kapsel allsani Pinienrindenextrakt (www.allsani.de) nehmen. Die ist sogar wirksamer als das ASS, hättest aber nicht die Belastung auf Magen und Darm. Damit sollst du sogar Vitamin K2 einnehmen.
      Ich empfehle dir zusätzlich noch täglich 6g Arginin-Citrullin zur Blutgefäßerweiterung einzunehmen. Ein gutes Produkt dazu findest du auch auf allsani.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  40. 4. März 2018  13:22 erstellt von Herrmann Rosi Antworten

    Sehr geehrte Frau Dr. Feil!
    Mein Mann hat nach einem Schlaganfall im Jahre 1994 verschiedenste blutverdünnende Medikamente verschrieben bekommen, seit ca. 10 Jahren nimmt er 2 x 1 Pradaxa 150 mg täglich ein. Bei einer Herzkatheteruntersuchung 2016 wurden 2 sehr stark verkalkte Herzkranzgefäße festgestellt, das Herz hatte sich aber selbst einen "Bypaß" gebaut und es erfolgte keine OP. Der Blutdruck ist mit 1 x 5 mg Ramipril gut eingestellt. Kürzlich hat uns eine Bekannte von Kurkuma erzählt. Wäre das auch für meinen Mann eine Möglichkeit, von der Blutverdünnung wegzukommen? Wir freuen uns auf Ihre Antwort! Rosi und Hubert Herrmann

    • 22. März 2018  13:21 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Rosi und Hubert,

      es ist möglich von den Blutverdünnern wegzukommen, dann muss aber folgende Strategie ohne Ausnahme angewandt werden.


      natürliche Thrombocyten-Aggregationshemmung durch Sulfide, Omega-3 Fettsäuren und Ingwer:
      also täglich eine große Portion sulfidreicher Gemüsesorten: Zwiebel, Lauch, Knoblauch
      täglich 3 TL Speiseleinöl und 2 x pro Woche Fisch
      täglich 5 g Ingwerpulver oder 1 TL allsani flüssiges Ingwerkonzentrat
      täglich 200 mg OPC( 1 Kapsel allsani Pinienrindenextrakt)

      Langfristige Blutgefäßsanierung über täglich 180 ug K2 (1 Kapsel allsani Ostin)

      Schutz vor aggresivem, atherogenen LDL-B bzw. LDL-3-Cholesterin durch entzündungssenkende Ernährung Dr. Feil (wenig Zucker, wenig Carbs)

      Weitstellung der Blutgefäße über täglich 6 g Arginin (1 Portion allsani arginin+)

      Falls Herzrhytmusstörungen da sind: täglich 6 g Taurin

      Bei hohen Lipoprotein a-Werten: 3 x täglich 2 Vitaim C und 1 Gramm Lysin

      Die Nährstoffe Lysin und Taurin können als komplette Lösung bei uns angefordert werden


      Obige Nährstoffanwendung ist derzeit die wissenschaftlich begründete Nährstofftherapie bei Herz-Kreislaufbeschwerden - ergänzend wäre noch ein gesundes Stressmanagement, um den Blutdruck im Griff zu halten.
      Stress-Management Tipp: abends vor dem Zubettgehen eine heiße Schokolade mit Kurkuma (beides wirkt stresslindernd durch Aktivierung des Parasympathikus)

      Liebe Grüße, Dominik

    • 13. Mai 2018  19:57 erstellt von Jürgen Braun

      Sehr geehrter Frau Feil,

      mit Interesse habe ich Ihren Artikel gelesen. Ich selbst, 58 Jahre , Polizeibeamter, bin Betroffener, habe seit einigen Jahren Vorhofflimmern und nun schon 2 Ablationen hinter mir. Nach der ersten Ablation im August 2013 hatte ich 3 Jahre Ruhe, dann bekam ich erneut VHF. Die zweite Ablation hatte ich im November 2017. Die scheint aber nicht gelungen zu sein, da ich ab und zu VHF habe. Über die Ursache von VHF bei mir konnte mir bisher keiner Auskunft gegeben. Von den Ärzten wird auch keine ernsthafte Ursachenanalyse vorgenommen. Ich hatte laut Aussage der Ärzte auch keine Risikofaktoren, kein Bluthochdruck, keine Diabetis, meine Herzkransgefäße waren nach Kathederuntersuchung i. O.. Ich nehme gegenwärtig auf Anraten der Ärzte 2 x tgl. 150 mg Pradaxa und morgens 1,25 mg Bisoprolol. Ich bin jetzt sehr verunsichert und weiß nicht wie es weiter gehen soll. Demnächst habe ich wieder einen Termin in der Kardiologie. Ich weiß jetzt schon, was man mir vorschlagen wird, eine erneute Ablation. Dieses Verfahren scheint für Ärzte und Krankenhäuser finanziell lukrativ zu sein. Das merkt man daran, wie offensiv es angeboten wird. Ich selbst bin aber inzwischen nicht mehr überzeugt davon. Ich nehme schon die verschiedensten Nahrungsergänzungsmittel, wie Magnesium, D3+K2, B12, Arginin u.a.. Haben Sie noch einen Rat ? Ich würde mich gern mal mit Leuten austauschen, die in ähnlicher Situation sind bzw. waren und das Problem erfolgreich lösen konnten.

    • 9. August 2018  10:11 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Jürgen,

      Entschuldigung für meine späte Antwort.
      Als erstes empfehle ich dir einen Arzt zu nehmen, der ein Verständnis von Strophantin hat.
      Hier findest du eine Ärzte-Liste:
      http://www.strophantus.de/aerzte-deutschland.html

      Darüber hinaus empfehle ich dir folgende Gesamtstrategie:
      natürliche Thrombocyten-Aggregationshemmung durch Sulfide, Omega-3 Fettsäuren und Ingwer:
      also täglich eine große Portion sulfidreicher Gemüsesorten: Zwiebel, Lauch, Knoblauch
      täglich 3 TL Speiseleinöl und 2 x pro Woche Fisch
      täglich 5 g Ingwerpulver oder 1 TL allsani flüssiges Ingwerkonzentrat
      täglich 200 mg OPC( 1 Kapsel allsani Pinienrindenextrakt)

      Langfristige Blutgefäßsanierung über täglich 180 ug K2 (1 Kapsel allsani Ostin)

      Schutz vor aggresivem, atherogenen LDL-B bzw. LDL-3-Cholesterin durch entzündungssenkende Ernährung Dr. Feil (wenig Zucker, wenig Carbs)

      Weitstellung der Blutgefäße über täglich 6 g Arginin (1 Portion allsani arginin+)

      Falls Herzrhytmusstörungen da sind: täglich 6 g Taurin

      Bei hohen Lipoprotein a-Werten: 3 x täglich 2 Vitaim C und 1 Gramm Lysin.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  41. 18. Februar 2018  11:49 erstellt von Gerhard Antworten

    Sehr geehrter Herr Dr. Feil, mein Name ist Gerhard (57), ich komme ursprünglich auch aus dem Leistungssport, lebe gesund, ernähre mich gesund, hab heute meinen Druck und Stress auf fast Null (sofern das möglich ist) reduziert. Nun zu meiner Frage: Ich habe mit 25 Jahren einen Schlaganfall gehabt, mit 35 Lebensjahren einen beidseitigen Lungeninfarkt, mit 49, mit 51 und mit 54 Jahren beidseitige, mehrfache Lungeninfarkte, hab das alles gesund überlebt, keine Probleme, keine Schäden, nichts. Es ist bei mir immer ein grippaler Infekt und einmal eine Lungenentzündung den Infarkten vorausgegangen. Man hat bei mir einen Protein-S-Mangel festgestellt, der angeblich genetisch bedingt sein soll bzw. im Zuge einer Entzündung in meinem Körper heruntergefahren wird. Ich nehme sei langer Zeit jetzt Eliquis, glaube aber an natürliche Heilmittel und an deren Wirkung. Ich glaube nicht daran, dass ich ein Leben lang Eliquis & oder Co nehmen muss, sondern dass es andere, natürliche Möglichkeiten gibt. Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir dabei helfen und mich unterstützen könnten, diesen Weg zu finden. Mit bestem Dank im Voraus, freue ich mich schon sehr von Ihnen zu hören. Herzlichst. Gerhard Huber

    • 22. März 2018  13:36 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Gerhard,

      ich empfehle dir folgende Strategie:

      natürliche Thrombocyten-Aggregationshemmung durch Sulfide, Omega-3 Fettsäuren und Ingwer:
      also täglich eine große Portion sulfidreicher Gemüsesorten: Zwiebel, Lauch, Knoblauch
      täglich 3 TL Speiseleinöl und 2 x pro Woche Fisch
      täglich 5 g Ingwerpulver oder 1 TL allsani flüssiges Ingwerkonzentrat
      täglich 200 mg OPC( 1 Kapsel allsani Pinienrindenextrakt)

      Langfristige Blutgefäßsanierung über täglich 180 ug K2 (1 Kapsel allsani Ostin)

      Schutz vor aggresivem, atherogenen LDL-B bzw. LDL-3-Cholesterin durch entzündungssenkende Ernährung Dr. Feil (wenig Zucker, wenig Carbs)

      Weitstellung der Blutgefäße über täglich 6 g Arginin (1 Portion allsani arginin+)

      Falls Herzrhytmusstörungen da sind: täglich 6 g Taurin

      Bei hohen Lipoprotein a-Werten: 3 x täglich 2 Vitaim C und 1 Gramm Lysin


      Erstmals solltest du noch Elequis weiternehmen, und dann nach 3 monatiger Anwendung der obigen Dr. Feil Strategie einen Präventivmediziner kontaktieren und über die Absetzung von Elequis reden.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  42. 30. November 2017  18:30 erstellt von Werner82 Antworten

    Guten Tag,
    ich hatte vor ca. 2 Jahren Vorhofflimmern, meines Erachtens infolge einer Borrelioseinfektion (wird vom Kardiologen bezweifelt).
    Nach einer Kardioversion erhielt ich zur Vorsicht gegen Herzinfarkt/Schlaganfall Pradaxa verschrieben. Da mir die zweimal tägliche Einnahme zuviel wurde (manchmal vergessen) wurde ich auf einmal täglich Xarelto 15mg
    umgestellt.
    Sowohl Pradaxa wie auch Xarelto verursacht mir bei den kleinsten Verletzungen starke Blutung, bzw. Blutergüsse. Ich fühle mich damit sehr unbehaglich und frage mich, ob ich überhaupt Blutverdünner einnehmen muss. Weder bei regelmäßigen Kontrollen noch bei 24 Stunden EKG´s trat Vorhofflimmern nochmals auf. Wie kann man die Viskosität meines Blutes feststellen ?

    • 14. August 2018  14:46 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Werner,

      Entschuldigung für meine späte Antwort.

      Ich empfehle dir erstmals deinen Kardiologen zu wechseln.

      Wenn du weiterhin kein Vorhofflimmern hast, empfehle ihr dir die Medikamente abzusetzen und auf natürliche Blutverdünner zu setzen.

      Das heißt natürliche Thrombocyten-Aggregationshemmung durch Sulfide, Omega-3 Fettsäuren und Ingwer:
      also täglich eine große Portion sulfidreicher Gemüsesorten: Zwiebel, Lauch, Knoblauch
      täglich 3 TL Speiseleinöl und 2 x pro Woche Fisch
      täglich 5 g Ingwerpulver oder 1 TL allsani flüssiges Ingwerkonzentrat
      täglich 200 mg OPC( 1 Kapsel allsani Pinienrindenextrakt)

      Langfristige Blutgefäßsanierung über täglich 180 ug K2 (1 Kapsel allsani Ostin)

      Schutz vor aggresivem, atherogenen LDL-B bzw. LDL-3-Cholesterin durch entzündungssenkende Ernährung Dr. Feil (wenig Zucker, wenig Carbs)

      Weitstellung der Blutgefäße über täglich 6 g Arginin (1 Portion allsani arginin+)

      Um ganz sicher zu gehen, könntest du deine Halsschlagader kontrollieren lassen und den Ablagerungszustand überprüfen.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  43. 30. November 2017  08:54 erstellt von Matthias Antworten

    Hallo Dr. Feil,
    nach heutigem HNO Besuch der sehr gründlich meine Hörschwäche untersuchte, stellte dieser fest, dass meine linke Halsschlagader an der Gabelung doch erhebliche Ablagerungen aufweißt.
    Eine besondere 2. Untersuchung beim Kardiologen soll folgen. Nach 2 Stents im März und einem älteren Herzinfarkt habe ich nun einiges getan.
    Neben Strophanthin (seit März 17) Vitamin K2 (seit 2 Jahren) Vitamin D3 (20.000 i.E. tgl) habe ich begonnen Nattokinase (2.000 FU tgl. seit Okt.17) einzunehmen.
    Ihrem Rat zu folge habe ich mir nun OPC besorgt. reines OPC 350mg nach HPLC-PDA Analyse 81%.
    Aufgrund der starken Ablagerungen in der Halsschlagader würde ich nun zu Strophanthin eben Nattokinase, Serrapeptase und OPC einsetzten. Mir ist nur noch nicht ganz klar in welchen Mengen.
    Serrapeptase wird mit 80.000 i.E. p.Kapsel bezeichnet, Nattokinase mit 2.000 FU p.Kapsel, OPC eben mit 350mg p. Kapsel. Leider gibt es hier niemand in Schleswig Holstein der sich auskennt. Bei der Zentralstelle für Heilpraktiker konnte man mir auch nicht weiter helfen. Also muss ich mich da selbst rantasten. Ich würde p. Tag 2x Nattokinase zu je 2.000 FU, Anfangs 1 Serrapeptase (steigernd nach 2 Wochen auf 2x) 1 OPC, 200mcg Vitamin K2. Serrapeptase würde ich erstmal für 6 Monate einnehmen. Die anderen dauerhaft. Was meinen Sie dazu ? Oder kennen sie jemand der sich mit den Produkten auskennt. Mein Hausarzt rät mir von dem Selbstversuch ab und würde lieber bei ASS 100 bleiben und Simvatatin erhöhen.

    • 14. August 2018  14:50 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Matthias,

      Entschuldigung für meine späte Antwort.

      mit deiner Strategie bist du auf der sicheren Seite. Zusätzlich könntest du noch 6g Arginin-Citrullin einnehmen. Hierfür hat Dr. Feil Allsani Arginin + entwickelt.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  44. 22. November 2017  13:14 erstellt von Janick Antworten

    Sollte man Vitamin K2 MK7 täglich einnehmen oder reicht es, alle 2 Tage eine 200-µg-Kapsel einzunehmen, wenn ich nur 100 µg am Tag supplementieren möchte?

    • 29. November 2017  03:18 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Janick,
      ich denke es ist ausreichend, wenn du nur alle 2 Tage eine 200 ug Kapsel nimmst, vorausgesetzt du ernährst dich sonst gut.
      Liebe Grüße,
      Dominik

  45. 6. Oktober 2017  19:48 erstellt von Edna King Antworten

    Guten Abend,
    ich bin Veganerin und esse gerne dunkles Gemüse, bittere Salate, rote und blaue Beeren, besonders aber Gojibeeren. Liebe Ingwer und Kukurma. Mache meine Butter aus KakaoButter und Dieselöl selber. Ich liebe das Essen. Leider aber auch oft zuviel von den guten Sachen. Habe mein Gewicht von 93kg nun schon auf 84kg verringert. (170cm gross, 68 Jahre) Nehme B12 Hydroxocobalmin 5000ug, 1x/Woche. D3 2000IE, 1x/tgl. Biotin 5mg1xtgl. Und 2 vegane Gruentee-Kapseln pro Tag.
    Bin vom Rollstuhl weg, und gehe mit meinem Off-Road-Rollator mit den Hunden durch JEDES Gelände. Und bei jedem Wetter. (Natürlich nicht bei Hagel oder grosser Hitze)
    Da ich behindert bin, 60%, ( Polyarthrose und schwere Migräne)) kann ich nicht mehr so "sporteln" wie früher, möchte aber mehr tun. Vor allem aber möchte ich wissen ob das Vitamin K2 in meinen frischen Sachen wirklich ausreicht um das Blut "dünn" zu halten.
    Mein Mann hatte vor kurzer Zeit einen geschwollenen Unterschenkel der ihm auch wehtat und merkwürdig zog. Ich sagte ihm er soll zum Arzt gehen. Befund: Thrombose der nicht tiefen Venen. Sofort bekam er Xarelto. Rivaroxaban ist ja nicht unumstritten. Mein Mann soll das nun regelmäßig nehmen. Habe mich diesbezüglich heute mit unserem Hausarzt richtig angelegt. Habe ihm erklärt dass es in der Natur ebenbürtige Blutverduenner gibt. Und zwar OHNE Nebenwirkungen. Der Arzt meinte dass mein Mann bis zur Venen-OP, und bestimmt auch noch eine Weile danach dieses Xarelto brauchen wird. Auch meinte der Arzt noch dass Xarelto Vitamin K unabhängig sei. Aber auf versch. Webseiten wird auch bei der Einnahme von Xarelto gewarnt keine Lebensmittel mit einem hohen Vit. K2 Gehalt zu sich zu nehmen. Und schon gar keine Gojibeeren. Da geht es ja nicht um ug, sondern um mg. So hoch ist der K2 Wert. Es regt mich höllisch auf wenn so viele Aerzte die Naturheilkräfte einfach ignorieren. Obwohl sie es wissen !!!!!!
    Mein Mann nimmt auch von Oktober bis März Vit. D 1x/tgl. wie ich, aber B12 Methylcobalamin 1000ug, 1x/ tgl. Und dieses Xarelto seit 4 Wochen. Ursprünglich hatte ich vor, fuer uns beide Vitamin D3 2500 IE und K2 MK7 125ug, zusammen in Tropfenform von Oktober bis März zu nehmen. Nun ist alles ganz anders gekommen. Bitte raten Sie mir wie ich es nun richtig angehen soll.
    Auch möchte ich bitte wissen ob Sie fuer mich vegane Produkte haben.
    Liebe Grüße.
    Edna

    • 29. November 2017  04:12 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Enda,

      entschuldigung für meine späte Antwort.

      Als allerersten rate ich dir bzw. deinen Mann einen Arzt zu nehmen, der ein Verständnis von Strophantin hat.
      Hier findest du eine Ärzte-Liste:
      http://www.strophantus.de/aerzte-deutschland.html

      Nun zu deiner Ernährung:

      Es ist am allerwichtigsten, dass du ein gutes Omega 6 zu Omega 3 Verhältnis hast. Omega-6-Fettsäuren fördert Entzündungen und Gerinnung.; Omega-3-Fettsäuren machen hingegen das Gegenteil. Leider ist bei vielen das Verhältnis viel zu hoch, wahrscheinlich auch bei euch.
      Distelöl hat ein Verhältnis 160:1 (Omega 6 : Omega 3), Kakaobutter 7:1. Optimal wäre 4:1 oder 3:1. Als Alternative wäre Rapsöl gut (3:1), Leinöl hat sogar eins von 1:4. Deshalb empfehle ich euch täglich etwas Leinöl zu nehmen. Auch von Sonnenblumenöl solltet ihr weit wegbleiben (127:1).

      Als nächstes solltet eure Ernährung sulfidreich sein, um die Blutplättchenaggregation zu hemmen. Das schafft ihr durch Zwiebeln, Lauch, oder Knoblauch.

      Neben Ingwer zur Blutverdünnung empfehle ich euch Pinienrindenextrakt (z.B 1 Kapsel allsani Pinienrinden-Extrakt-Plus täglich).

      Zum Schluss zur Blutgefäßerweiterung 6g Arginin.

      Zum Vitamin K2 Gehalt in deiner Ernährung kann ich leider keine Aussage machen, aber das könnt ihr ja dann mit dem Strophantin-Arzt besprechen.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  46. 5. Oktober 2017  13:57 erstellt von Matthias Antworten

    Hallo,
    ich bin 173cm, 54 Jahre, mit 71kg fühle ich mich eigentlich wohl.Esse regelmäßig in der Woche Gemüse, Salat wenig Kohlenhydrate. Süsses als Genuß aber gehört nicht mit auf meinem Speiseplan. Bin Nichtraucher. Im März bekam ich 2 Stents da eine Arterie verengt war. Ein alter Infarkt soll wohl gewesen sein, Arterie ist aber wieder frei. (vielleicht von K2 so gekommen)
    Standartmedikamentation im KH: 3 Betablocker - Clopidogrel - Elequis - Ass100 .
    Schon immer war mein Blutdruck niedrig mit 110 / 70 beim Puls von 68. Nach RÜ mit meinem Hausarzt war Clopi und Eliquise übrig geblieben. Beides nehme ich jetzt nicht mehr nur noch ASS 100. Er meint das
    wäre bei 2 Stents sicherer, damit sich diese nicht wieder dicht setzen.(Fibrine, da Fremdkörper)
    Nun hatte ich über Nattokinase gelesen und Serrapeptase. Könnte dass oder eines davon eine Alternative sein, statt ASS100.(täglich 1x)
    Was ich derzeit außer ASS100 nehme:
    G-Strophanthin 15 Trop. morgens und 10 Tr. Nachmittags,
    15.000 i.E Vitamin D3 täglich
    200mcg K2 (Mk7) 1500mg Vitamin K , 10mg Vitamin C
    Täglich kaltgepresstes Kokosöl statt Butter sowie zum Eincremen und gegen Erkältung.
    Vielleicht ist Nattokinase eine Alternative oder gibt es sonst etwas dass passt?
    Ich würde mich über eine Nachricht freuen

    • 29. November 2017  04:29 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Matthias,
      Entschuldigung für meine späte Antwort.
      Als Alternative empfehle ich dir Pinienrindenextrakt. Eine Kapsel Pienenrindenextrakt von Allsani enthält 200 mg OPC. 100 mg OPC entspricht etwa der Wirkung von 500 mg Aspirin.
      Liebe Grüße,
      Dominik

  47. 13. September 2017  20:12 erstellt von Edna King Antworten

    Guten Abend,
    mein Leiden besteht nun schon seit meiner Geburt vor 68 Jahren. Migräne, und eine Entzündung die im Körper kreist. (laut Ärzte) Auch sagt ein Arzt ich habe ein defektes Blutgefäß in der Hirnrinde links, und ein anderer meinte es sei keines. Muss nun wieder zu einem Neurologen gehen und nachprüfen lassen. Solange diese Entzündung im Körper kreist ist alles in Ordnung. Wenn sie aber irgendwo im Körper sich absetzt, dann wird das, wo die Entzündung gerade ist, "angefressen". Muskeln, Sehnen, Knochen, Gelenke, Darm, u.s.w.. Nun habe ich Polyarthrose seit einigen Jahren. Aber ich will keine Schmerzmittel nehmen weil ich davon extreme Kopfschmerzen bekomme. Manchmal konnte ich mich kaum bewegen. Die Aerzte wollen mir prophylaktisch Blutverduenner geben, aber ich lehnte ab. Seit drei Jahren bin ich nun Veganerin, und, mir geht es viel besser. Ich kann wieder mit meinem Rollator draussen schon 5 kmh schnell gehen. Leider habe ich an meinen Daumenballen, Sattelgelenken, Grundgelenken, Mittelgelenken heftige Schmerzen. Vom Rollator? Und an der rechten Hand vom Daumen eine Sehnenentzündung, und einen Schnappdaumen am oberen Gelenk. Das macht das Festhalten am Rollatorgriff echt schwierig. Keine Klinik, kein Arzt, konnte diese verhasste Entzündung in mir vernichten. Bisher. Können Sie mir helfen? Ich hatte Krampfader-OPs, und seither Besenreiser wie riesige Flussmündungen. Das Blut sei "dickflussig" geworden, Ablagerungen in den Adern, und übergewichtig. Habe bei einer Größe von 170cm 93kg gewogen, und bin erst auf 85kg jetzt. Bin immer müde, und habe keine Ausdauer. Bin extrem nervös. Manchmal aggressiv, dann wieder deprimiert.
    Als Veganer ging es mir schon viel besser, aber es geht so extrem langsam.
    Koennen Sie mir eventuell helfen?

    • 29. November 2017  04:40 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Edna,

      siehe meine andere Antwort.

      Es ist wirklich wichtig, dass du von den Omega-6-Fettsäuren wegkommst. Die sind sicher Ausgangspunkt deiner Entzündungen.

      Zudem empfehle ich dir dann noch zusätzlich etwas Chili in deine Ernährung einzubauen. Das hemmt auch Entzündungen. Falls du Probleme mit der Schärfe hast, kaufe getrocknete kleine Chilischoten, breche sie auf und schlucke sie dann schnell mit Wasser runter. Dann löst sich der gute Pflanzenstoff aus der Schote, aber du hast nicht das Brennen im Mund.

      Für ein starkes Bindegewebe und den Knorpelaufbau brauchst du auch die notwendigen Nährstoffe.
      Die findest du alle in dem Nährstoffpaket von Allsani (https://allsani.com/naehrstoffpaket-mit-ackerschachtelhalm-1-x-elixier-2-x-glusatin-1-x-filatin.html). Das würde ich dir sehr ans Herzen legen zum ausprobieren.

      Liebe Grüße,
      Dominik

    • 27. September 2018  08:59 erstellt von H. Spann

      Hört sich für mich sehr nach Rheuma an.

  48. 31. August 2017  13:29 erstellt von Hubert Antworten

    Hallo!
    Ich habe mit Spannung Ihren Beitrag und die Kommentare gelesen, doch für meinen Fall bin ich nun unsicher wie ich mich verhalten soll, wenn ich von meinen Medikamenten loskommen möchte.
    Ich bin Mitte 50 und vor gut einem Jahr hatte ich einen Herzinfarkt und bekam drei Stents an einer Stelle. Folgende Medikamente wurden mir damals verordnet:
    Efient 10mg 1x
    Simvastatin 40 mg 1x
    ASS 100 Protect 1x
    Das Simvastatin wurde von meinem Hausarzt nach ca. drei Monaten halbiert.
    Mein Kardiologe hat mir vor ca. einem Monat empfohlen die Medikamentierung zu belassen. Meine Cholesterinwerte sind folgende: Trigliceride 97mg/dl, HDL 55 und LDL 60 mg/dl.
    Ich ernähre mich weitgehend kohlenhydratarm so ziemlich nach der Pyramide von Dr. Feil, wüsste aber gerne wie ich konkret meine derzeitige Medikamentierung ausschleichen kann. Die vielen hier genannten Möglichkeiten überfordern mich darin, wie ich es am besten richtig machen kann. Ich wäre Ihnen für eine Empfehlung sehr dankbar. Es geht mir soweit gut und ich bin körperlich belastbar. LG

    • 30. November 2017  03:21 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Hubert,

      Entschuldigung für meine späte Antwort.

      Als ersten würde ich einen Arzt suchen, der Verständnis zu Strophantin hat. Ein Link zu den Ärzten findest du hier:
      http://www.strophantus.de/aerzte-deutschland.html
      Dieser kann dann besser beurteilen, wie du am besten deine Medikamentierung ausschleichen kannst.

      Aber Efient ist ein Thrombozytenaggregationshemmer. Als natürliche Alternative empfehle ich dir dich sulfidreich zu ernähren, d.h. täglich viel Zwiebeln, Lauch oder Knoblauch zu essen. Zu dem viele Omega-3-Fettsäuren; durch Leinöl und Fisch, bzw. Fischölkapseln.

      Wenn das Omega 6 zu Omega 3 Verhältnis stimmt, solltest du eigentlich auch Simvastatin absetzen können, aber das wie gesagt mit einem Arzt absprechen.

      Als Alternative zur ASS kannst du Pienienrindenextrakt und Ingwerpulver bzw. Ingwerextrakt nehmen. Außerdem wäre Arginin gut, da es die Blutgefäße erweitert und Vitamin K2 Ablagerungen löst.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  49. 16. Juli 2017  15:28 erstellt von Coco Antworten

    Hallo,

    ich habe schon unter Sprunggelenk geschrieben. Meine Geschichte :ich hatte einen Hörsturz und Schlaganfall (vor zwei Jahren). . Bisher haben alle Ärzte aufgeschrien, wenn ich nur erwähnte, dass ich ASS100 absetzen möchte. Alle Werte waren ok. Keine Thrombosen, Vhf oder sonstiges.
    Nun nehme ich die Kräutermischung. Ist das alles zu gefährlich? Soll und kann ich die ASS absetzen?

    • 30. November 2017  04:11 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Coco,

      ja du kannst ASS absetzen, solltest dann aber stattdessen das ASS mit Pinienrindenextrakt (200 mg OPC Gehalt, entspricht eine Kapsel Allsani Pinienrindenextrakt), 5g Ingwerpulver bzw. 1 TL Ingwerextrakt und 6 g Arginin austauschen.

      Libe Grüße,
      Dominik

  50. 16. Juli 2017  03:09 erstellt von timmi Antworten

    Wie verhält es sich bei Vorhofflimmern und diesbezüglicher Einnahme von XARELTO,
    kann man getrost Vitamin K2 “all-trans” MK7 als Ergänzung nehmen?

    • 30. November 2017  03:39 erstellt von Dominik Notz

      Hallo Timmi,

      Entschuldigung für meine späte Antwort.

      Ich rate dir sehr von Xeralto ab, da es bei Überdosierung zu inneren Verblutungen führen kann und es kein Gegenmittel gibt! Als natürliche Alternative empfehle ich dir stattdessen Weißdornextrakt und/oder Strophantin. Es gibt Ärzte die speziell auf Strophantin spezialisiert sind und das empfehlen. Ein Link zu den Ärzten findest du hier:
      http://www.strophantus.de/aerzte-deutschland.html

      Meiner Meinung nach kannst du Vitamin K2 damit einnehmen, mit Strophantin sowieso, aber das würde ich erst mit einem Arzt absprechen.

      Liebe Grüße,
      Dominik

  51. 23. September 2016  15:55 erstellt von Marie Antworten

    Sehr geehrter Herr Dr. Feil,

    herzlichen Dank für die vielen wichtigen Informationen, die Sie hier liefern.

    Etwas ist mir aber noch unklar : habe ich das richtig verstanden, daß Sie sagen, daß laut neuesten Forschungsergebnissen das VITAMIN K2 ÜBERHAUPT KEINEN EINFLUß AUF DIE BLUTGERINNUNG hat , sondern nur das VItamin K1 ?????

    Gibt es Studien darüber, die das belegen ??? Wenn ja, wo kann man diese Studien / neuesten Erkenntnisse nachlesen ???
    bzw. wo kann man generell die neuesten Erkenntnisse / Informationen darüber nachlesen, daß VITAMIN K2 KEINEN EINFLUß AUF DIE BLUTGERINNUNG hat ??? ( bitte Internetseite oder Buchtipp)

    An anderer Stelle habe ich nämlich gelesen, daß durch das Vitamin K2 in der Leber mehr Gerinnungsfaktoren aufgebaut werden, also folglich VITAMIN K2 AUCH EINEN EINFLUß AUF DIE BLUTGERINNUNG hat .

    Monographien / wissenschaftliche Untersuchung: Blutgerinnung: Vitamin K ( K1, K2) ist essentiell für die Bildung mehrerer Gerinnungsfaktoren ( Gla- Proteine ) in der Leber, darunter Faktor II , Faktor VII , Faktor IX , Faktor X und die Proteine C , S und Z .
    Auch bei Wikipedia steht unter Menachinon (Vitamin K2) zur Funktion : Synthese von Prothrombin und zu Folgen bei Mangel : Ekchymose ( kleinflächige Hautblutung), Petechien ( kleinste, punktförmige Haut- oder Schleimhautblutungen), Hämatome.

    Oder ist dieses eben genannte Wissen zur Funktion von Vitamin K2 bei der Blutgerinnung inzwischen veraltet und deshalb nicht mehr zutreffend ???

    Vielen lieben Dank für Ihre Antwort bereits im Voraus.

    Liebe Grüße

    • 30. September 2016  09:50 erstellt von Drea

      Hallo Donna,
      herkömmliche sogenannte Blutverdünner sind Vitamin K-Antagonisten wie z.B. Marcumar. Hier ist die Gefahr einer Vitamin K2-Verarmung mit den Nebenwirkungen Verkalkung der Blutgefäße und Osteoporose sehr hoch. Um dies zu umgehen, empfehlen wir Vitamin K2 auch bei Vitamin K-Antagonistengabe parallel zu geben. Der Einfluß von K2 auf die Blutgerinnung ist nur schwach, da K2 sowohl eine blutgerinnungsfördernde als auch eine blutgerinnungshemmende Wirkung hat. So blockiert Vitamin K2 z.B. das gerinnungsfördernde Protein Thrombin. Genauere Daten über die milde Wirkung von Vitamin K2 in Bezug auf die Blutgerinnung lieferte die Forschungsgruppe Schurgers 2007: der INR-Wert sank bei einer Gabe von 130 ug Vitamin K2 pro Tag von einem Wert 2 auf 1,5.

      Eine Studie von Theuwissen (2013) zeigte jedoch, dass es individuell auf K2 auch höhere Sensibilitäten geben kann. Mehrere internationale Studien in England und USA zeigten darüber hinaus übereinstimmend, dass durch eine generell niedere Vitamin K-Gabe (K1 oder K2 oder zusammen) im Bereich 50 bis 150 ug eine stabilere Einstellung des INR-Wertes möglich ist.

      Fazit:
      ich empfehle dringend bei Vitamin-K-Antagonisten Einsatz das Vitamin K2 miteinzubeziehen, um die Nebenwirkungen des Vitamin K-Antagonisten gering zu halten –gleichzeitig sollte jedoch zusätzlich täglich 200 mg Pinienrindenextrakt (z.B. von allsani) sowie ein Gewürzquark mit Ingwer genommen werden, um eine generelle blutverdünnende tägliche Wirkung zu haben. Ebenso sollte täglich sulfidreich gegessen werden (z.B. täglich 1 frische Knoblauchzehe und eine halbe kleine frische Zwiebel), um die Blutplättchenaggregation zu hemmen. In dieser Gesamtkonstellation gleichzeitig sollte dann der INR-Wert oder der Quickwert engmaschig überprüft werden, um eine neue sichere Blutgerinnungseinstellung zu haben.
      Viele Grüße und alles Liebe und Gute – Dr. Wolfgang Feil

  52. 26. Juli 2016  19:03 erstellt von Silke Weiß Antworten

    Unser 10 jähriger Sohn soll nach einer OP (offene Oberarmfraktur, bei der die Hauptschlagader durchtrennt wurde und durch eine eigene Vene ersetzt wurde) drei Monate Aspirin zur Blutverdünnung nehmen.
    Da wir das gerne aufgrund der vielen Nebenwirkungen gerne umgehen möchten ist es für uns wichtig welche Alternativen möglich sind.
    Vielen Dank

    • 11. August 2016  12:04 erstellt von Sergej

      Hallo Silke,

      Kurkuma z.B. wirkt blutverdünnend. Auch Ingwer, Zimt und Chilis haben eine blutverdünnende Wirkung ob dies aber ausreicht und das Aspirin ersetzt lässt sich so nicht beantworten.

      Viele Grüße

      Sergej

  53. 1. Juli 2016  12:22 erstellt von Anja Antworten

    Hallo Herr Feil,
    ich nehme inzwischen mehrere Produkte von Ihnen (Müsli, Gewürzmischung, Chiili).
    Jetzt soll ich laut Arzt zweimal wöchentlich ASS100 nehmen, da ich vor längerer Zeit mal eine Trombose hatte.
    Was könnte ich als Alternative nehmen, damit ich auf die Tabletten verzichten kann?
    Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.
    Danke

    • 20. Juli 2016  16:16 erstellt von Drea

      Hallo Anja, am besten Sie lesen folgenden Blog:
      https://www.dr-feil.com/allgemein/schaden-blutverduenner.html
      Wenn dann noch Fragen auftauchen, bitte einfach nochmals melden.-gerne auch direkt a.pfeffer@dr-feil.com
      Viele Grüße Andrea

  54. 24. Januar 2016  20:00 erstellt von Elisabeth Antworten

    Ich bin 58 und hatte im Oktober eine große Bauch-OP wegen Lerischem Syndrom, welches über 2 Jahre nicht festgestellt wurde, weil die Schmerzen in den Beinen auf meine schwere Hüftdysplasie geschoben wurde, die bereits 7 mal operiert ist. Vor der OP hatte ich erhöhten Blutdruck, nach der OP war der normal ist aber in den letzten Wochen wieder gestieggen 142/70. Seit der OP muß ich ASS 100 nehmen den Blutdruck versuche ich mit Homviotensin zu regulieren. Ich habe seit der OP 7 kg abgenommen und treibe regelmäßig Sport., trotzdem fühle ich mich nicht richtig wohl. Ich würde gerne das ASS 100 und Homviotensin (beschert mir eine ständig verstopfte Nase) ausschleichen. Wie sollte meine Ergänzung aussehen mit Ingwer, Kräutermischung, K2, Arginin usw.

    • 27. Januar 2016  17:19 erstellt von Drea

      Hallo Elisabeth,
      am besten Sie lesen sich unseren Blog durch:
      http://www.dr-feil.com/allgemein/schaden-blutverduenner.html
      Ein gutes Fundament haben Sie bereits geschafft durch Gewichtsabnahme und regelmäßigen Sport. Wenn Sie nun noch die Ernährungsempfehlungen von Dr. Feil umsetzen, wie auch in seinen Büchern beschrieben, dann wird sich auch Ihr Blutdruck einpendeln.
      1 Kapsel Ostin und ein Glas Rote-Bete-Saft mit Arginin täglich wäre eine gute Ergänzung.
      Viele Grüße
      Andrea

  55. 15. Dezember 2015  15:25 erstellt von Thomas Antworten

    Hallo,
    Vorsicht, ich hatte trotz OPC einen Schlaganfall. Allerdings hatte ich OPC nur alle 2 Tage genommen da ich der Meinung war dass der Effekt von OPC für 3 Tage anhält. Trugschluss Dr Feil? Wie lange hält die blutverdünnende Wirkung von OPC an? Aktuell kombiniere ich noch die 100mg ASS
    täglich mit OPC. Ist das Zuviel des Guten? Mit welchem Laborwert messe ich im Blut am besten ob eine genügende blutverdünnende Wirkung vorliegt? Quickwert? Weil dann kann man ja wunderbar verschiedene Alternative Substanzen testen und schauen wir die jeweils im Blut wirken.

  56. 6. Dezember 2015  12:07 erstellt von bego Antworten

    Guten Tag
    Bei mir steht vermutlich Angina Pectoris Diagnose.
    Meine Frage an Sie
    Wirkt Vitamin K blut verdünnter oder verdickt es
    das blut überall steht was anderes und wie ist das mit Ingwer

    MFG

    • 15. Dezember 2015  16:22 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Bego,
      bei Angina pectoris sollten Sie keine Vitamin K1 haltigen Nahrungsergänzungsmittel nehmen, da dies die Blutgerinnung fördert (umgangssprachlich das Blut dicker macht). Dafür sollten Sie täglich 180 ug Vitamin K2 nehmen (z.B. 1 Kapsel Ostin). Diese Vitamin K2-Menge löst langfristig, in einem Zeitraum von 1-2 Jahren, Ablagerungen in den Blutgefäßen, somit auch in den Herzkranzgefäßen auf. Vitamin K2 ist also ein wichtiger langzeitwirkender Nährstoff. Deshalb sollten Sie zusätzlich kurzfristig wirksame Maßnahmen ergreifen: täglich 6 Gramm Arginin (z.B. Arginin+), zusätzlich täglich 1-2 TL Ingwerpulver sowie täglich 1 Kapsel Pinienrindenextrakt (z.B. Pinienrindenextrakt+ von allsani). Das Arginin sollten Sie am besten in rote Beete Saft oder Gemüsesaft einrühren- das Ingwerpulver in einen Joghurt oder Quark. Arginin weitet dabei die Blutgefäße und Ingwer und Pinienrindenextrakt wirken blutverdünnend. Liebe Grüße - Dr. Wolfgang Feil

  57. 4. Dezember 2015  13:18 erstellt von HJ Dietrich Antworten

    Verdünnt nicht auch OPC das Blut ?

    • 15. Dezember 2015  14:55 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Herr Dietrich, danke für Ihre Frage. Es ist richtig, dass OPC (Pinienrindenextrakt) eine blutverdünnende Wirkung haben. 100 mg Pinienrindenextrakt hatten in einer Studie die gleiche Wirkung wie 500 mg Aspirin. Für allsani habe ich deshalb eine Kapsel mit 200 mg Pinienrindenextrakt entwickelt (1 Kapsel reicht dann aus). Pinienrindenextrakt sind studienmäßig belegt auch zur Senkung von Blutdruck und bei venösen Schwächen. Liebe Grüße - Dr. Wolfgang Feil

  58. 4. Dezember 2015  12:43 erstellt von Thomas Antworten

    Hall Herr Dr Feil,
    Danke für die Nachricht. Ingwer wird als Pulver ja kaum standisiert sein?! Wie kann ich dann sicher gehen genügend Wirkstoff aufzunehmen? Kann man den blutverdünnenden Effekt des Ingwers auch messen lassen im Blut um sicher zu gehen dass er tatsächlich ASS ersetzt? Gibt es hierüber auch Studien? Und beißt sich einen Thrombozytenaggregationshemmer wie zB ASS oder auch Ingwer mit der zusätzlichen Einnahme von Vitamin K? Das eine sorgt dür dünneres Blut bzw verhindert die verklumpung der blutblättchen, das andere (Vitamin K) verstärkt die Blutgerinnung. Problematisch? Danke und Grüße TH

    • 13. Dezember 2015  14:54 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Thomas,
      ja, das stimmt. Da Ingwer ein natürliches Lebensmittel ist, kann es bezogen auf die Inhaltsstoffe varieren. Bei Ingwer beziehe ich mich auf die Studie von Verma SK et al, 2001 (Ginger, fat and fibrinolysis, Indian J.Med Sci, 55, 83-86), bei der mit 5 g Ingwerpulver eine deutliche Blutverdünnung festgestellt wurde. Wenn ich tägl. 2 TL- Ingwerpulver empfehle, dann sind das ungefähr 6-8 Gramm, wodurch man auf der sicheren Seite ist. Eine zusätzliche Vitamin K1-Aufnahme über ein Präparat würde ich nicht machen - dafür aber eine Vitamin K2-Aufnahme. vitamin K2 hält die Blutgefäße elastisch, beugt damit Thrombosen vor und beeinflußt die Blutgerinnung nicht .
      Liebe Grüße - Dr. Wolfgang Feil

  59. 28. November 2015  12:15 erstellt von Frank Antworten

    Sehr geehrter Herr Dr. Feil,
    was raten Sie Menschen, die nun mal nicht Markumar, sondern - wie ich - nach Vorhofflimmern Pradaxa (in niedriger Dosierung, R 75) nehmen? Kann ich parallel noch Ihre Gewürzmischung nehmen, oder gehe ich damit ein erhöhtes Blutungsrisiko ein?
    Mit einer Ernährungsumstellung auf weniger Kohlehydrate und Zucker habe ich schon begonnen.
    Mit freundlichen Grüßen,

    • 13. Dezember 2015  15:32 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Frank,
      gut, dass Sie schon mit der Ernährungsumstellung begonnen haben. Zunächst würde ich die Gewürzmischung noch nicht nehmen, da Sie mit Pradaxa gut eingestellt sind. Langfristig sollten Sie davon wegkommen. Das geht über die Lebensstiländerung: mit der Kohlenhydratreduktion haben Sie ja schon angefangen. Der nächste Schritt wäre genügend Gemüse, Nüsse und viel Omega 3 Fettsäuren (2-3 x pro Woche Fisch, täglich Speiseleinöl) aufzunehmen und Alltagsstress zu kanalisieren auch durch Bewegung. Insgesamt sollten Sie dadurch auf einen normalen Blutdruck und auf normale Triglyceridwerte kommen. Parallel würde ich täglich 180 ug Vitamin K2 und 6 g Arginin zu mir nehmen. Wenn dies alles eingeschliffen ist (in ca. 2 Monaten) würde ich zu meinem Arzt gehen und ihm diese Lebensstil-Änderung beschreiben und ihm sagen, dass dies so beibehalten wird. Jetzt wäre der Zeitpunkt gekommen den täglichen Gewürzquark zunächst mit einem TL Ingwer zu nehmen und Pradaxa zu halbieren. Nach weiteren 4 Wochen würde ich mit meinem Arzt es absprechen, ob was dagegen spricht jetzt Pradaxa ganz abzusetzen, mit der Maßgabe dass Sie jetzt täglich 2 TL Ingwerpulver (gehäuft) nehmen.
      Alles Liebe und Gute - Dr. Wolfgang Feil

  60. 26. November 2015  02:37 erstellt von Werner_BN Antworten

    Ergänzend zu den Beiträgen über Vitamin K1 und K2 habe ich hier einen interessanten Beitrag gefunden:
    http://www.lifeextension.com/magazine/2014/9/the-surprising-longevity-benefits-of-vitamin-k/page-01
    Die Thematik Blutverdünner interessiert mich besonders, weil ich wegen Vorhofflimmern vom Arzt Blutverdünner (Marcumar) verschrieben bekommen habe. Diese habe ich aber vor 5 Jahren abgesetzt und nehme stattdessen ASS 100 protect.
    Kommentar meines Kardiologen: "Das hilft bei 5%" :-(
    Bislang lebe ich noch, möchte aber ASS aufgrund der Nebenwirkungen absetzen und stattdessen lieber den Kräuterquark mit Leinöl, Arginin, Vitamin K2 und einem Multivitaminpräparat anwenden.
    Mich würde interessieren, welche Blutwerte ich in diesem Zusammenhang genau kontrollieren lassen sollte (LP-a ist genetisch bedingt hoch > 80)

    • 7. Dezember 2015  19:01 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Werner, Leinöl, Arginin, K2 und Multivitaminpräparat passen - wenn Sie ASS absetzen, darf im Gewürzquark der frische Ingwer oder das Ingwerpulver nicht fehlen. Die Ingwerpulvermenge sollte auf täglich 2 TL gesteigert werden (in der Standardrezeptur Gewürzquark ist nur ein TL drin). Wichtig ist, dass die Triglycerid-Werte nicht erhöht sind. Dies erreichen Sie durch die Kohlenhydrat- und Zuckerreduktion. Mit der Kohlenhydrat- und Zuckerreduktion sind gleichzeitig die aggressiven Cholesterinwerte (LDL-B) in der Norm. Wenn jetzt noch der Blutdruck in der Norm bleibt (gutes Stressmanagement, Gelassenheit, viel Gemüse und Salat), dann ist nur noch das LP-a zu normalisieren. Das bekommen Sie hin, wenn Sie täglich Lysin mit Vitamin C nehmen (3 x täglich jeweils 1 g Lysin mit 2 g Vitamin C). Wir arbeiten sehr viel mit Lysin-C, die Mischung können Sie per mail anfragen.
      Alles Liebe und Gute - Dr. Wolfgang Feil

    • 13. Dezember 2015  19:45 erstellt von Werner_BN

      Vielen Dank, Herr Dr. Feil,
      für die ausführliche Antwort auf meine Frage.
      Mein Kardiologe meinte neulich, ASS100 würde bei meinem VHF nichts nutzen, ich sollte unbedingt XARELTO einnehmen. "1 Tablette / Tag und das war's - kein messen mehr, nichts, also ganz einfach". Der Hausarzt dagegen empfiehlt PRODAXA. Da bin ich nun im Zweifel und werde wohl auf gut Glück mit natürlichen Mitteln versuchen, das Blut nicht "zu dick" werden zu lassen und meine Gelassenheit zu bewahren.
      Gute Gesundheit und frohe Feiertage allen Lesern!

  61. 21. November 2015  09:29 erstellt von Antje Antworten

    Hallo und guten Tag,
    Ich nehme seit nun mehr 26 Jahren einen Vit.K Antagonisten, Grund dafür... Protein C Mangel.
    Ich hätte gern eine Alternative in den Jahren gehabt, die mich weniger, bis gar nicht gesundheitlich zusätzlich belastet. Ich weiß gar nicht ob es überhaupt Langzeitstudien gibt. Was ich weiß, das ich viele Befindlichkeitsstörungen habe, welche ich direkt mit der Langzeiteinnahme der Medi's in Verbindung bringe.
    Diese hier zu spezifizieren, wäre zuviel des Guten, weil auch in den Kommentaren von Dr. Feil schon genügend dazu beschrieben wurde.
    Sicherlich ist es richtig, das die Medi's im Notfall Leben retten können und es auch sollen, aber als Dauerlösung sind sie eben ein pharmakologisches Produkt, mit Nebenwirkungen. Da ich durch Zufall auf Ihre Website gelangt bin und nun eine Lösung gefunden habe, mich nach 26 Jahren zu regenerieren und meinen Befindlichkeitsstörungen aktiv entgegen treten zu können, würde ich gern noch mehr Info's erhalten wollen. Ist eine persönliche Beratung sinnvoller? Um detailliert handeln zu können, oder reicht die Beratung hier im Forum aus?
    Danke lg Antje

    • 13. Dezember 2015  14:16 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Antje,
      wenn Sie mehrere Befindlichkeitsstörungen und Herausforderungen haben und weitergehende individuelle Fragen haben, können Sie gerne einen Termin vereinbaren. Damit mehr nährstoffmedizinisches know-how in ärztliche Behandlungen einfließen kann, werden wir von der Forschungsgruppe Dr. Feil ein Therapeuten-Netzwerk aus Heilpraktiker und Ärzten bundesweit in den nächsten 2 Jahren weiterbilden (Dr. Feil Netzwerk-Therapeuten). Dann findet jeder vor Ort eine gute Anlaufstelle. Liebe Grüße - Dr. Wolfgang Feil

  62. 13. November 2015  22:22 erstellt von Thomas Antworten

    Hallo,
    Ich hätte mal eine Frage zum Thema Blutverdünnung... Ich 35 Jahre, sportlich, 180cm groß, 75kg schwer hatte vor einigen Monaten leider einen Schlaganfall. Ursache nach vielen Untersuchungen unbekannt (kryptogen). Zwar wurde beim schluckultraschall ein PFO entdeckt, was aber ja per se mit einer thrombenbildung nichts zu tun hat. Standardtherapie ist jetzt 100mg ASS täglich. Da ich keine Lust habe die nächsten 50 Jahre ASS zu schlucken bin ich auf der Suche nach natürlichen Alternativen. Einige Möglichkeiten die ich entdeckt habe, hatte ich vorher schon genommen. Leider wohl anscheinend ohne Erfolg. Hierzu zählte zB OPC, Omega 3, Vitamin E und C. Ich habe gelesen dass es anscheinend noch viele weitere Alternativen wie zB Nattokinase, grünen Tee, Knoblauch. Oder eben auch Ingwer und Kurkuma geben soll. Doch wie gut sind diese Alternativen tatsächlich? Was wirkt hiervon wirklich so gut wie ASS? Und vor allem wie wende ich die Alternativen an? ASS von 100 auf 0 direkt runterfahren und im Gegenzug direkt mit einer Alternative in entsprechender Dosierung starten? Wie messe ich den Erfolg der Alternativen im Blut? ASS hemmt die Thrombozytenaggregation.., das ist messbar. In welcher Art und Weise beeinflussen die Alternativen die Blutgerinnung? Ich will eine Alternative aber will nicht dadurch ein höheres Risiko eingehen dass die Wirkung nicht vorhanden ist... Welche alternative(n) empfehlen Sie in welcher Dosis zu testen? Weiter noch die Frage wie ich auf natürliche Art und Weise das Hämoglobin runter bekomme... Das ist seit eh und je zwischen 48 und 52%, was natürlich das Risiko für ein Gerinnsel schon per se erhöht. Wie kriege ich den Wert (ohne Aderlass) etwas runter? Danke und Grüße Thomas

    • 30. November 2015  17:50 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Thomas,
      die Alternative zu ASS ist Ingwer: hiervon täglich Ingwerpulver in der Größenordnung von 2 TL nehmen und in Quark, Gemüsepfanne oder Eiweißshake einrühren. Damit kannst du ASS tatsächlich weglassen - ich würde es innerhalb von 2 Wochen ausschleichen. Ingwer ist also auch ein Thrombocytenaggregationshemmer. Zusätzlich sollten Sie Ihre Blutgefäße sanieren, damit das Infarktrisiko weiter sinkt und auf Null geht: täglich 6 g Arginin (z.B. allsani arginin plus), täglich 180 ug Vitamin K2 (z.B. allsani Ostin) sowie generell wenig Kohlenhydrate, damit Sie wenig aggressives LDL-B in den Blutgefäßen haben. Weiterhin würde ich noch abklären lassen, wie der Lipoprotein a Wert ist. Ist dieser erhöht, dann sollte er durch täglich 6 Gramm Vitamin C sowie 2 Gramm Lysin gesenkt werden. Wenn Sie jetzt noch schauen, dass Sie Ihren Stresslevel im Griff haben, ist alles gut. Alles Liebe und Gute - Dr. Wolfgang Feil

  63. 6. November 2015  10:28 erstellt von Dörte Antworten

    Liebes Dr. Feil Team,
    ich treibe sehr viel Sport (Triathlon) und ernähre mich gesund. 2012 bekam ich nach einer Fuß-OP eine tiefe Beinvenenthrombose (Wade). Ich wurde 1/4 Jahr mit Blutverdünnern behandelt. Meine betroffene Beinvene ist wieder offen, soweit alles gut. Meine Frage: Vor Flügen (und das bei mir hauptsächlich zu Wettkampforten, d.h. vor und nach einem Wettkampf) soll ich mir immer Clivarin spritzen. Ich habe zwar kein Problem mit den Spritzen, aber ich frage mich, ab wieviel Flugstunden das bei mir noch nötig ist oder ob ich ich zeitlebens ein Risiko bzgl. Thrombose habe und bei Flügen es schon angebracht ist bei mir. Oder würde bei 2-3 Stunden Flug auch eine Asperin ausreichen? Außerdem: Ist dieser blutverdünnende Stoff dann nach 1
    oder 2 Tagen wieder abgebaut?

    • 12. November 2015  12:52 erstellt von Drea

      Hallo Dörte,
      solche tiefen Beinvenenthrombosen können postoperativ entstehen -die Ursache hierfür ist manchmal auch das Abbinden der Extremitäten damit es nicht zu sehr blutet. Interessant wäre ob Sie eine genetische Veranlagung hierfür haben. Dies kann man im Blut feststellen. (z.B. Faktor-V-Leiden). Wenn Sie sich nach den Empfehlungen von Dr. Feil ernähren, dann haben Sie viel Kräuter und Gewürze welche allesamt auch ihren Beitrag zur Blutverdünnung leisten.-auch das Lycopin in gekochten Tomaten. Nach wie viel Tagen ein blutverdünnendes Medikament seine Wirkung verloren hat, ist individuell verschieden.-hängt vom Medikament und vom Organismus ab. Wir empfehlend weitgehend natürliche Therapien. Allerdings kann man das nicht verallgemeinern und sollte je nach Befund mit dem Arzt besprochen werden. Weiterhin viel Freude und Erfolg beim Sport,
      viele Grüße Andrea

  64. 6. Oktober 2015  15:39 erstellt von MichaelS Antworten

    Hallo Wolfgang,
    herzlichen Dank für Deine beiden ausführlichen Kommentare zu meiner Anfrage. Sie enthalten wertvolle Anregungen und ermutigen mich, den Weg, möglichst von Marcumar wegzukommen, weiter abzuklären. Wenn es neue Erkenntnisse oder auch Fragen gibt, melde ich mich wieder.
    Liebe Grüße
    Michael

  65. 4. Oktober 2015  11:26 erstellt von MichaelS Antworten

    Liebes Dr. Feil-Team,

    ich bin selber Betroffener von 2 tiefen Beinvenenthrombosen und 2 kleineren Lungenembolien. Außerdem wurde vor ein paar Jahren Faktor V Leiden bei mir diagnostiziert. Ich habe also einen erblichen Risikofaktor für eine erhöhte Thromboseneigung, in meinem Fall in heterozygoter Form. Nun „muss“ ich, seit ich vor 4 Jahren wegen einer Lungenentzündung im Krankenhaus war, Marcumar nehmen. Wenn ich dieses meinem Hausarzt gegenüber schon in Frage gestellt habe, musste ich mir jedes Mal sagen lassen, dass die Blutverdünnung mit Marcumar bei mir unbedingt sein muss.

    Die tiefen Beinvenenthrombosen (diese waren nach meiner Wahrnehmung jedes Mal mit einer kleineren Lungenembolie verbunden) hatte ich zum einen 1972, als ich mit damals 21 Jahren infolge einer Blinddarmoperation länger bettlägrig war. Die andere festgestellte Beinvenenthrombose war vor 9 Jahren in einer sehr stressigen Zeit mit relativ wenig Bewegung.

    Vor 6 Jahren habe ich begonnen, meine Ernährung auf kohlenhydratarm umzustellen, wodurch ich innerhalb weniger Monate 15 kg Gewicht abbauen konnte. Obwohl seit meinem 14. Lebensjahr laufe (und somit bin ich inzwischen seit 50 Jahren Läufer), hatte ich davor doch im Laufe der Zeit aufgrund kohlenhydratreicher Ernährung immer mehr Gewicht zugelegt. Im Zuge der Ernährungsumstellung vor 6 Jahren habe ich auch begonnen, meine Laufumfänge erheblich zu erweitern und habe auch wieder mit dem Wettkampfsport begonnen.

    Ebenfalls begonnen habe ich damals mit weiteren Ernährungsmaßnahmen entsprechend der Dr. Feil-Strategie, also mit der Verwendung größerer Mengen an Kräutern und Gewürzen, Omega 3 Fettsäuren durch Fisch, Speiseleinöl sowie Nahrungsergänzungen mit Magnesium und Vitamin B. Inzwischen sind als Nahrungsergänzungen Vitamin C und Vitamin D hinzugekommen und seit Mai dieses Jahres Arginin (Ultra Sports AddOn).

    Allerdings kann ich bei den regelmäßigen Blutkontrollen wegen der Marcumareinnahme nicht feststellen, dass sich der INR dadurch beeinflussen ließe (lediglich die Menge von Vitamin K1 in Form von Gemüse und Salat wirkt sich hier nach meiner Beobachtung aus).

    Deshalb ist meine Frage, ob es eine andere Messmethode als durch die Feststellung des INR gibt, mit der sich die Blutflüssigkeit bzw. das Thromboserisiko messen lässt. Oder, falls nicht, in welchem Zielbereich muss dann der INR ohne Marcumar sein, um das Thromboserisiko zu minimieren?

    Ich möchte einerseits kein unnötiges Risiko eingehen und andererseits sehr gerne vom Marcumar oder anderen gefährlichen Blutverdünnern wegkommen.

    Liebe Grüße
    MichaelS

    • 6. Oktober 2015  00:34 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Michael,
      durch deine Ernährungsumstellung auf kohlenhydratarm hast du einen Risikofaktor für die Blutgefäße, das dichte LDL-B reduziert. Also schon mal super. Ebenso ist es klasse, dass du das Arginin-Präparat AddOn Amino regelmäßig nimmst - der nächste Schutzfaktor wäre täglich Vitamin K2 (180 ug) zu nehmen. Deine Vorgeschichte liegt nun einige Jahre zurück. Dennoch hat dein Hausarzt natürlich Recht, dass eine Blutverdünnung, besser ausgedrückt, eine Gerinnungshemmung mit dieser Vorgeschichte sinnvoll ist. Jetzt ist nur die Frage, ob und in welchem Ausmaß Marcumar dabei sein muß und wie stark Marcumar durch Ingwer-Pulver ersetzt werden kann. Es gibt durchaus Fallberichte, die aufzeigen, dass Ingwer den INR-Wert nach oben fährt (also die Gerinnung hemmt, was bei dir wünschenswert ist). Du hast hier wahrscheinlich bisher zu wenig Ingwer-Pulver täglich genommen, um diesen Effekt messen zu können. Da du regelmäßig die Messungen machst, kannst du jetzt 3 Tage täglich Ingwer-Pulver in der Größenordnung von 2 geh. TL (10 g) nehmen und gleichzeitig Marcumar halbieren - dann müßte der INR-Wert konstant bleiben wie mit der bisherigen Marcumardosierung. Falls der INR-Wert zu stark runter geht, dann mußt du die Marcumar-Dosierung wieder erhöhen - wenn der INR-Wert höher wie bisher ist, dann kannst du nochmals Marcumar reduzieren. Um den Ingwer-Effekt beurteilen zu können, solltest du Gemüse so essen wie immer. Gib Bescheid. Liebe Grüße - Dr. Wolfgang Feil

    • 6. Oktober 2015  10:20 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Michael,
      ich habe hier noch einen Nachtrag: dadurch, dass du die Dr. Feil Ernährung (u.a. regelmäßig Olivenöl aus erster Pressung, regelmäßig Omega-3 Fettsäuren in Form von Fisch und Speiseleinöl) schon seit Jahren umgesetzt hast, hast du damit einen weiteren Schutz vor einer Thrombose für dich geschaffen. Das reduzierte Thrombose-Risiko durch Olivenöl und Omega-3 Fettsäuren ist studienmäßig gesichert. Wenn dein Arzt weiß, dass du diese Ernährungsform beibehälst, kann er auch leichter von seiner Vorstellung abweichen, dass das Marcumar in der jetzigen Dosierung notwendig ist. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg - alles Liebe und Gute - Dr. Wolfgang Feil

  66. 3. Oktober 2015  10:54 erstellt von Christine Antworten

    Guten Morgen, mit grossem Interesse verfolge ich Ihre Ausführungen, bin auch eine Betroffene. Ich war viele Jahre übergewichtig, Diäten ohne Ende :-( Vor 3 Jahren habe ich die ersten 25 kg abgenommen, als "Belohnung" hatte ich im vorletzen Jahr einen leichten Schlaganfall. Ursachen wurden keine gefunden, man vermutet ein Gerinnsel. Mit dem Ergebnis ich muss ASS 100 einnehmen und Cholesterinsenker. Welche ich sehr gern absetzen möchte. Meiner Hausärztin ist das Risiko zu hoch. Vor 1,5 Jahre habe ich meine Ernährung auf Lowcarb umgestellt, inzwischen habe ich insgesamt 40 kg abgenommen und ich fühle mich gut. Ich treibe Sport Zumba und EMS. Ich nehme zusätzlich Vitamin D 2x2000 Einheiten und 100 K 2. Ich bin total verunsichert und hätte gern Ihren Rat. Vielen Dank und liebe Grüße

    • 3. Oktober 2015  13:25 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Christine,
      zunächst Glückwunsch, dass Sie die 40 kg geschafft haben. Das vermutete Gerinnsel hatte seine Vorgeschichte in der langjährigen Übergewichtigkeit. Da Sie auf Low-Carb umgestellt haben, müßte das stark atherogene LDL-B bzw. das dichte sdLDL niedrig sein. Zur Sicherheit sollten Sie bei Ihrer Hausärztin Blut abnehmen lassen. Ihre Ärztin sollte dann das Blut zum Labor Gärtner Ravensburg schicken und dort sollte das Lipodens-Lipoproteinprofil bestimmt werden. Zur Beurteilung des gesamten Herz-Kreislaufrisikos sollten Sie noch die Werte Triglyceride, Blutdruck und auch Lipoprotein a bestimmen lassen. Bitte lassen Sie zusätzlich auch den Vitamin D Blutspiegel bestimmen. Alle Werte können Sie mir dann per mail zuschicken und dann kann ich Ihnen mitteilen, ob Sie zusätzliche Nährstoffe zur Senkung von Lipoprotein a benötigen und welche weiteren Maßnahmen evtl. notwendig sind, falls das atherogene sdLDL noch zu hoch ist. Generell können Sie sofort die Cholesterinsenker absetzen (siehe unser Cholesterin-Blog). Stattdessen sollten Sie zusätzlich Arginin (täglich 6 Gramm, z.B. Arginin+ von allsani, eingerührt in rote Beete oder Gemüsesaft) nehmen und bei Vitamin K2 die Dosierung auf 180 ug pro Tag erhöhen und zusätzlich in die entzündungssenkende, blutverdünnende Ernährung nach Dr. Feil einsteigen (täglicher Verzehr vieler Gewürze und Kräuter). ASS 100 stört nicht das Vitamin-K-Recycling - hat jedoch auf Dauer ein blutgefäßschädigendes Potential (innere Blutungen). ASS 100 würde ich so lange nehmen, bis die täglich hohe Gewürz- und Kräutermenge sich eingespielt hat - die blutverdünnende Wirkung von Gewürzen und Kräutern ist die gleiche wie bei ASS, ohne die Nebenwirkungen auf die Blutgefäße. Das heißt Sie können ASS 100 in ca. 3 Wochen ausschleichen, wenn der tägliche "Dr. Feil-Gewürzquark" zur Routine geworden ist. Gerne können Sie mich kontaktieren, sobald Sie Ihre Blutwerte kennen. Alles Liebe und Gute - Dr. Wolfgang Feil

  67. 2. Oktober 2015  17:05 erstellt von Michael Antworten

    Mir ist bewusst, dass ich aufgrund meiner mech. Aortenklappe wahrscheinlich nicht gänzlich von Marcoumar wegkommen werde. Ich messe wöchentlich selber meinen INR. Sollbereich ist bei mir mit 2,5 - 3,5 festgelegt worden. Ich habe kein Übergewicht (173cm, 70 kg) und betreibe viel Sport - zur aktiven Freizeitgestaltung, nicht wettkampfmäßig. Mountinbike, Schwimmen, Tourenski, Windsurfen,...
    Ich muss aber täglich 1 Tab. 3mg Marcoumar nehmen, und da möchte ich gerne niedriger werden. Vor meiner Aortenklappen-OP hatte ich mit Bluthochdruck kein Problem, danach schon. Das ist aber mit 2 Tab. täglich Homviotensin nun "im Rahmen".
    Viel Gemüse esse ich gerne, aber nun kommen die Wintergemüse-Sorten wie Kohl und Krautk,... die allerdings viel Vitamin k enthalten, was für mich ja wieder niedrigeren INR bedeutet, folglich MEHR Marcoumar erfordert.
    Wie kann ich das bitte im Rahmen meiner Ernährung optimieren?
    Vielen Dank für Ihre Unterstützung, ich gebe gerne später meine gemachten Erfahrungen bekannt.
    Schöne Grüße
    Michael

  68. 29. September 2015  20:20 erstellt von Fee Antworten

    Warum lautet die Empfehlung, ausschließlich Vitamin K2 zu ergänzen? Vitamin K1 erfüllt schließlich auch einige Körperfunktionen. Oder liegt beim Vitamin K1 seltener ein Mangel vor?

    • 2. Oktober 2015  14:47 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Fee,
      für die Aktivierung der GLA-Proteine im Körper braucht man Vitamin K2. Bei ausreichender regelmäßiger Vitamin K1 Versorgung, wenn diese nicht durch Cumarine unterdrückt wird, kann der Körper aus K1 auch K2 bilden. Allerdings hat K1 eine Halbwertszeit von nur 1-1,5 Stunden, wirkt also nur in der kurzen Zeit, wenn Gemüse gegessen wird. Vitamin K2 in der MK7 Form hat dagegen eine Halbwertszeit von mehreren Tagen und kann deshalb viel länger die lebensnotwendigen GLA-Proteine aktivieren. Deshalb empfehlen wir die Vitamin K2 Ergänzung. Liebe Grüße - Dr. Wolfgang Feil

  69. 29. September 2015  18:23 erstellt von Michael Antworten

    Schönen guten Abend,
    Ich finde diese Info sehr interessant.
    Kann ich das auch so bedenkenlos machen?
    Ich habe seit 2012 eine mechanische Aortenklappe.
    Schöne Grüße
    Michael Thoma

    • 2. Oktober 2015  14:50 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Hallo Michael,
      ja, mit der umfassenden Dr. Feil Strategie sind Sie immer auf der sicheren Seite, alles für Ihre Gesundheit getan zu haben, insbesondere bei mechanischer Aortenklappe. Alles Liebe und Gute - Dr. Wolfgang Feil

    • 2. Oktober 2015  15:46 erstellt von Mike

      Ist das Ihr Ernst? der Mann kann in 2 Tagen tot sein!

    • 2. Oktober 2015  21:16 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Mike, Michael sollte nicht von jetzt auf nachher seine Vitamin K Antagonisten absetzen sondern zunächst die Dr. Feil Strategie einen Monat lang umsetzen und dann innerhalb von weiteren 3 Monaten die Vitamin K-Antagonisten ausschleichen. Wichtig ist von Anfang an Vitamin K2 in der Dosierung von 180 ug dabei zu haben, da dieses Vitamin das Potential hat abgelagertes Kalzium aus den Arterien zu lösen und zum Knochen zu transportieren. Die Blutgefäße werden dadurch im Laufe der Monate elastischer. Vitamin K2 in dieser Dosierung empfehle ich als Daueranwendung, um die Elastizität der Blutgefäße zu erhalten. Alles Liebe und Gute - Dr. Wolfgang Feil

  70. 29. September 2015  18:22 erstellt von Michael Antworten

    Hm, der Artikel weißt doch deutliche Defizite auf. Blutverdünner ist viel zu allgemein gefasst. Im Prinzip treffen die hier dramatisch dargestellten Gefahren nur auf Vitamin K Antagonisten zu. Und da gibt es mittlerweile eine Menge guter Alternativen zu (Stichwort DOAK). Aspirin etwas, das KHK Patienten erhalten, ist kein "Blutverdünner" in dem Sinne und eher protektiv in vielen Erkrankungen. Diejenigen Patienten, die weiter Marcumar nehmen müssen, sind in der Regel so erkrankt, dass es keine vertretbare Alternative gibt.

    • 2. Oktober 2015  15:43 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Michael,
      Sie haben Recht, die dargestellten Nachteile blutverdünnender Mittel beziehen sich auf die Vitamin K-Antagonisten (die bekanntesten Mittel bei uns in Deutschland Phenprocoumon und Warfarin), da dies die hauptsächlich gebräuchlichsten Wirkstoffe zur Blutgerinnung in Deutschland sind. Aspirin sehe ich in der Langzeitanwendung kritisch. Sie haben Recht, dass derzeit viele Marcumar-Patienten krank sind (Übergewicht, Bluthochdruck, hohes aggressives LDL-B Cholesterin) - mit der Dr. Feil Strategie können sie jedoch über eine Lebensstiländerung marcumarfrei werden. Sicherlich sind nicht alle Patienten bereit, diese Dr. Feil Strategie zu gehen (entzündungssenkende Ernährung, wenig Kohlenhydrate, viel Gemüse, mehr Bewegung, gutes Stressmanagement) - diese Menschen müssen dann eben die aufgezeigten Nebenwirkungen von Marcumar in Kauf nehmen. Vielen Dank für Ihren Beitrag - alles Liebe und Gute - Dr. Wolfgang Feil

    • 2. Oktober 2015  16:36 erstellt von Michael

      mit krank meine ich, die Patienten, die weiter Marcumar nehmen müssen (!!!), haben eine Erkrankung, die es unumgänglich macht, dass sie in einem bestimmten Maß antikoaguliert werden. Z.B. mechanischer Klapperersatz (!!!), oder Vorhofflimmern mit schon stattgehabt Schlaganfällen oder eine Lungenembolie. Bei wenig Begleiterkrankungen, insbesondere KHK mit der Notwendigkeit ASS und P2Y12-Antagonisten zu nehmen, ist ein direktes orales Antikoagulans (DOAK) heute state of the art. Sie gefährden mit Ihrer Empfehlung Patientenleben. Ist Ihnen das klar?
      Damit wir uns nicht falsch verstehen: niemand sollte grundlos Phenprocumon einnehmen. Aber in den meisten Fällen ist es eine Abwägung: Tod in 5 Tagen durch Thrombose an der mechanischen Herzklappe oder erhöhtes Risiko für Osteoporose in 25 Jahren. Wie würden Sie entscheiden?

    • 2. Oktober 2015  22:18 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Michael, es ist gut, dass Sie sich nochmals melden. Ich nehme an, dass Sie Arzt sind. Unsere Empfehlung heißt nicht Marcumar von jetzt auf nachher wegzulassen, sondern zunächst in die natürliche Blutverdünnung über Kräuter und Gewürze zu gehen und dies z.B. mit einem täglichen Gewürzquark zur Routine zu bringen - erst im Laufe der Monate kann dann Marcumar nach unseren Erfahrungen ausgeschlichen werden und zwar dann, wenn die anderen blutgefäßschädigenden Faktoren ebenfalls dauerhaft herunterreguliert wurden: Kohlenhydrate, Zucker, Stress, Bewegungsarmut. Zum gesunden Blutgefäßmanagement gehört langfristig Vitamin K2 mit 180 ug täglich dazu - und zusätzlich, was im Blog-Beitrag noch nicht angesprochen wurde: täglich 6 g Arginin (bevorzugt in rote Beete Saft eingerührt). Arginin fördert die Durchblutung und Weitstellung der Blutgefäße. Risiken zu minimieren ist unser Anliegen. Deshalb empfehle ich allen Anwendern der Dr. Feil Strategie das Ausschleichen der Vitamin K Antagonisten mit einer engmaschigen Quickwert-Bestimmung zu begleiten. Dann kann abgeschätzt werden, wie stark blutverdünnend die Ernährungsumstellung wirkt, ebenso kann über Blutanalysen geklärt werden, ob sich Blutdruck, Triglyceride, das artherogene LDL-B und das Lipoprotein a normalisiert haben, falls diese vorher erhöht waren. Liebe Grüße - Dr. Wolfgang Feil

  71. 29. September 2015  17:35 erstellt von Thorsten Antworten

    Ich habe mit Entsetzen Ihren Artikel gelesen. Kein Mensch schluckt freiwillig Gerinnungshemmer. Das Risiko von Blutungen ist viel zu hoch. Ich denke den meisten Betroffenen geht's da so wie mir und nehmen es notgedrungen. Ist Ihnen eigentlich bewusst wie hoch das Risiko bei einer Lungenembolie zu sterben? Ich hoffe es wird keiner auf Grundlage des Artikels auf die Gerinnungshemmer verzichten! Bitte liebe Leser, holt Euch vorher eine zweite Meinung von einem anderen Arzt!
    Weiterhin beziehen sich die Angaben in ihrem Artikel auf Vitamin K Antagonisten wie Macumar und nicht auf die "modernen" NOAKs. Für diese gelten die im Artikel beschriebenen Angaben nicht!

    • 2. Oktober 2015  21:04 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Thorsten,
      danke für Ihren Beitrag. Er gibt mir Anlass noch einige Punkte zu erläutern: Sie haben Recht, dass sich die Ausführungen auf Vitamin K-Antagonisten wie Marcumar beziehen. Das sind jedoch die bei uns am häufigsten eingesetzten Blutverdünner. Sie haben auch Recht, dass die modernen NOAKS das Vitamin K-Recycling nicht stören, allerdings Leber und Niere belasten können - und es gibt derzeit leider noch kein Gegenmittel, wenn es zu einer NOAK bedingten Blutung kommt. Außerdem kostet die NOAK-Behandlung 20 x mehr als die Blutverdünnung mit Vitamin K-Antagonisten. Das Gesundheitssystem könnte eine generelle Umstellung zu NOAK kaum aushalten. Mit dem Artikel wollten wir einen ganz anderen Weg aufzeigen: bei Risikopatienten, wie Sie es sind, ist es ganz klar notwendig, dass Schutzmaßnahmen gegen Embolien wie z.B. Lungenembolien ergriffen werden. Über Vitamin K-Antagonisten zu gehen, ist für den Patienten und den Arzt der einfachste Weg - er führt jedoch in die Sackgasse, da das Blutungsrisiko hoch ist und gleichzeitig die lebensnotwendigen GLA-Proteine nicht mehr ausreichend aktiviert werden. Wie oben ausgeführt sind NOAKS nicht wirklich der bessere Weg. Sowohl Vitamin K Antagonisten als auch NOAKS arbeiten nur symptomatisch, die Ursache der Erkrankung wird nicht therapiert. Viel besser wäre die Dr. Feil Strategie, da diese mehr Lebensqualität bringt und keine Risiken hat. Für diesen Weg muß der Patient jedoch bereit sein, seinen Lebensstil zu verändern: er muß selber täglich regelmäßig Gewürze und Kräuter essen, um eine blutverdünnende Wirkung zu haben (mein Tipp: täglicher Gewürzquark Dr. Feil). Der nächste Punkt wären täglich 300-500 g Gemüse zu essen. Dies hat ein blutdrucksenkendes Potenzial, genauso wie regelmäßig Sport und ein gutes Stressmanagement (mein Tipp: Yoga und Entspannungstechniken). Weiterhin sollte der Zucker- und Kohlenhydratanteil in der Ernährung reduziert werden, da diese Lebensmittel die Blutgefäße angreifen (machen aggressives LDL-B Cholesterin und führen zu einer Verzuckerung von Membranen) und zu Übergewicht führen. Durch viel Zucker und Kohlenhydrate steigt die Gefahr von Thrombosen drastisch an. Zusätzlich sollte Vitamin K2 dauerhaft in der Dosierung von 180 ug genommen werden: zum einen zur Aktivierung der gesundheitsrelevanten GLA-Proteine und zum anderen um schon abgelagerte Calciumkristalle aus den Blutgefäßen zu lösen. Ich wünsche Ihnen alles Liebe und Gute - Dr. Wolfgang Feil

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