Stoffwechsel aktivieren und abnehmen

Die 7 häufigsten Fragen rund um den Stoffwechsel

Ein aktiver Stoffwechsel bringt viele Vorteile, die sich in allen Lebensbereichen positiv auswirken. Deshalb gibt es immer wieder Fragen zu ihm, die wir im nachfolgend beantworten möchten.

1

Stoffwechsel – was ist das eigentlich?

Beim Stoffwechsel geht es um alle biochemischen Prozesse des menschlichen Körpers. Darunter fällt beispielsweise, wie aus Nudeln, Soße und Salat – also aus Nahrung –, Zellenergie entsteht und wie Vitamine und Nährstoffe am je richtigen Ort verwertet werden. Das Speichern von Energieüberschüssen in Form von Körperfett gehört auch dazu, genauso wie das Ankurbeln der Fettverbrennung. Geregelt und angestoßen werden die Stoffwechselprozesse von Botenstoffen, Enzymen sowie Hormonen, für deren Bildung der Körper eine gute Versorgung an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Eiweiß braucht.

2

Hat der Kreislauf etwas mit dem Stoffwechsel zu tun?

Ja. Wenn das Herz ordentlich pumpt und der Kreislauf in Schwung kommt, wird auch der Stoffwechsel angekurbelt. Das Blut kann dann mehr Sauerstoff und Fett aus den Fettspeichern heraus zu den Zellen transportieren. Dadurch kann der Körper mehr Fett verbrennen. Ihre Fettspeicher werden dadurch kleiner.

3

Lässt sich der Stoffwechsel mit Sport und Bewegung in Schwung bringen?

Ja. Wichtig dabei ist vor allem: Lange bewegungslose Phasen sind zu vermeiden, und dies jeden Tag. Wer viel Zeit im Sitzen verbringt, dessen Stoffwechsel fährt herunter - der ruhende Muskel produziert keine aktivierenden Botenstoffe, die Fettverbrennung geht zurück und der Kalorienverbrauch sinkt.

Die schlechte Nachricht: Sport am Abend alleine schafft hier keine Abhilfe.

Die gute Nachricht: Ganz einfache und regelmäßige Bewegung im Alltag hilft. Wer beispielsweise einmal pro Stunde ein paar Stockwerke via Treppe hinauf und hinunter geht, kurbelt seinen Stoffwechsel nachhaltig an und fühlt sich deutlich wohler. Hinzu kommt: Er senkt massiv sein Risiko, am metabolischen Syndrom zu erkranken, einer Diabetes-Vorstufe. Denn lange Inaktivitätsphasen erhöhen es um rund 75 Prozent.

Zu beachten ist grundsätzlich: Nichts aktiviert den Stoffwechsel besser als die Muskeln. Folgerichtig ist es überaus sinnvoll, sie regelmäßig zu stimulieren. Und auch ein paar Muskeln mehr aufzubauen, wäre super. Muskulatur verbrennt etwa 30-mal so viel Energie wie Fettgewebe, selbst im Ruhezustand. Wer ein Kilogramm mehr Muskulatur hat, der verbrennt pro Tag 150 Kilokalorien zusätzlich. Pro Monat bedeutet dies einen Abbau von 600 g Fettmasse.

4

Ist ein guter Stoffwechsel wirklich wichtig für die Gesundheit?

Ja ein guter Stoffwechsel fördert ihre Gesundheit: aufgenommene Kalorien werden nicht abgelagert sondern von den Muskeln verbraucht, sie haben mehr Energie für den Tag und sind geschützt vor Krankheiten, wie z.B. Bluthochdruck, erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte und sehen attraktiver aus. Es lohnt sich deshalb immer, den Stoffwechsel zu aktivieren.

5

Wie sehr beeinflussen unsere Gene unseren Stoffwechsel?

Der Einfluss unserer Gene auf den Stoffwechsel beläuft sich gemeinhin auf etwa 30 Prozent. Das heißt, wir sind nicht ganz unabhängig von unseren Genen, aber der Stoffwechsel lässt sich doch weit überwiegend durch unsere Alltagsgestaltung regulieren. Wir haben es also letztlich selbst im Griff, ob wir unseren Stoffwechsel hochfahren und über einen richtig kraftvollen Lebensmotor verfügen – oder ob wir einen schwachen Motor haben und dieser auch noch holpert und stockt.

6

Wirkt sich die Ernährung auf den Stoffwechsel aus?

Ja, das ist ganz klar der Fall. Zu hungern, ist der größte und meistgemachte Fehler.

Stellt der Organismus eine Unterversorgung fest, fährt er den Stoffwechsel so weit wie möglich herunter.

Die Folge: Es wird deutlich weniger Energie benötigt.

Zudem werden Muskeln abgebaut: Das senkt abermals den Energiebedarf. Somit wird der Grundumsatz insgesamt reduziert – und dies sehr nachhaltig, denn der Sparmodus reicht länger als die Hungerphase, und die Muskeln sind noch länger oder gar endgültig verschwunden.

Genau dies bringt oft den sogenannten Jojo-Effekt mit sich. Durch Hungern abnehmen ist deshalb nicht zu empfehlen. Stattdessen empfehlen wir große Gemüseportionen mit guten Fettsäuren (Olivenöl, Butter, Nüsse) zu essen, um satt zu sein und zusätzlich den Grundumsatz zu steigern, indem der Stoffwechsel richtig angetrieben wird - Dies lässt sich unter anderem mit der Dr. Feil Stoffwechselkur erreichen.

Stoffwechsel aktivieren mit der

Dr. Feil Stoffwechselkur

Aufbau der Kur

Die Dr. Feil Stoffwechselkur umfasst 10 Kurtage und reaktiviert in dieser kurzen Zeit zuverlässig und nachhaltig Ihren Stoffwechsel sowie dessen Prozesse. Für unsere Kur setzen wir auf eine kurze Bewegungseinheit (4 Minuten) sowie 3 eiweißreiche Mahlzeiten

(bestehend aus 2 Eiweißriegeln sowie einem Eiweißshake) am Tag. Als Zusatz dürfen Sie so viel Gemüse, Eier und hochwertige Fettsäuren essen, wie Sie möchten. Um Ihren Körper zu entgiften, versorgen wir Sie zudem täglich mit 3 Braunalgen-Kapseln.

Tagesplan

Stoffwechsel-Nährstoffe

Folgende 9 Nährstoffe aktivieren in der Dr. Feil Kur Ihren Stoffwechsel:

  • Molkeneiweiß - fördert die hormonelle Regeneration und damit die Fettverbrennung
  • Zink - aktiviert die Mitochondrienbildung und damit die Fettverbrennung
  • Jod - aktiviert die Schilddrüse für mehr Fettverbrennung
  • Selen - stärkt die Immunleistung im Darm
  • Brennnessel - unterstützt die Ausleitung von Schadstoffen aus dem Fettgewebe
  • Chrom - unterstützt die Fettverbrennung und schützt vor Heißhunger
  • Magnesium - fungiert als Zündkerze für den Stoffwechsel: aktiviert mehr als 300 Prozesse im Körper
  • Kurkumaextrakt - baut weiße Fettzellen ab
  • Gewürze - erhöhen die Körperwärme/Thermogenese und damit die Fettverbrennung

Abnehmen & Entgiften

Der Körper lagert alles, was er nicht braucht und nicht verwerten kann, in den Fettzellen ab – auch Giftstoffe. Fettzellen werden daher auch als körpereigene Müllhalden bezeichnet.

Die Stoffwechselkur ist so effektiv, dass sie nicht nur die Fettdepots angreift und auflöst, sondern sich auch über diese belasteten Depots hermacht.

Um gesund abzunehmen ist es deshalb wichtig, das Thema Entgiften beim Abnehmen nicht außer Acht zu lassen. In unserer Stoffwechselkur unterstützen die Braunalgenkapseln, das Ausleiten der Schadstoffe.

Die Algen-Kapseln wirken dabei 3-fach:

  • Zum einen erhöhen sie durch das enthaltene Jod den Grundumsatz und wirken damit wie eine Zündkerze für den Stoffwechsel.
  • Zum anderen wirkt die Kombination aus Braunalgen- und Brennnesselextrakten sowie die Nährstoffe Zink und Selen schadstoffausleitend.
  • Zu guter Letzt verringert das in den Kapseln enthaltene Chrom den Heißhunger.

Quellverzeichnis

  1. Anton, S., & Leeuwenburgh, C. (2013). Fasting or caloric restriction for Healthy Aging. Experimental Gerontology,48(10), 1003-1005. doi:10.1016/j.exger.2013.04.011
  2. Amengual, J., Ribot, J., Bonet, M. L., & Palou, A. (2008). Retinoic Acid Treatment Increases Lipid Oxidation Capacity in Skeletal Muscle of Mice. Obesity,16(3), 585-591. doi:10.1038/oby.2007.104
  3. Berry, D. C., & Noy, N. (2009). All-trans-Retinoic Acid Represses Obesity and I. Resistance by Activating both Peroxisome Proliferation-Activated Receptor / and Retinoic Acid Receptor. Molecular and Cellular Biology,29(12), 3286-3296. doi:10.1128/mcb.01742-08
  4. Bonet, M. L., Ribot, J., & Palou, A. (2012). Lipid metabolism in mammalian tissues and its control by retinoic acid. Biochimica Et Biophysica Acta (BBA) - Molecular and Cell Biology of Lipids,1821(1), 177-189. doi:10.1016/j.bbalip.2011.06.001
  5. Brilla, L. R., and V. Conte, 2000, Effects of a Novel Zinc-Magnesium Formulation on Hormones and Strength: Journal of Exercise Physiology Online, v. 3, p. 26–36.
  6. Bruckbauer, A., M. B. Zemel, T. Thorpe, M. R. Akula, A. C. Stuckey, D. Osborne, E. B. Martin, S. Kennel, and J. S. Wall, 2012, Synergistic effects of leucine and resveratrol on i. sensitivity and fat metabolism in adipocytes and mice, Nutr Metab (Lond), v. 9, p. 77.
  7. Chrubasik, J. E., Roufogalis, B. D., Wagner, H., & Chrubasik, S. A. (2007). A comprehensive review on nettle effect and efficacy profiles, Part I: Herba urticae. Phytomedicine, 14(6), 423–435.
  8. Chrubasik, S., Pittler, M. H., & Roufogalis, B. D. (2005). Zingiberis rhizoma: A comprehensive review on the ginger effect and efficacy profiles. Phytomedicine, 12(9), 684–701.
  9. Cinar, V., Y. Polat, A. Baltaci, and R. Mogulkoc, 2011, Effects of Magnesium Supplementation on Testosterone Levels of Athletes and Sedentary Subjects at Rest and after Exhaustion: Biological Trace Element Research, v. 140, p. 18–23.
  10. Drutel, A., Archambeaud, F., & Caron, P. (2013). Selenium and the thyroid gland: More good news for clinicians. Clinical Endocrinology,78(2), 155-164. doi:10.1111/cen.12066
  11. Farhangi, M. A., Keshavarz, S. A., Eshraghian, M., Ostadrahimi, A., & Saboor-Yaraghi, A. A. (2012). The Effect of Vitamin A Supplementation on Thyroid Function in Premenopausal Women. Journal of the American College of Nutrition,31(4), 268-274. doi:10.1080/07315724.2012.10720431
  12. Garlick, P. J., 2005, The Role of Leucine in the Regulation of Protein Metabolism: J. Nutr., v. 135, p. 1553S–1556.
  13. Johnson, J. B., Laub, D. R., & John, S. (2006). The effect on health of alternate day calorie restriction: Eating less and more than needed on alternate days prolongs life. Medical Hypotheses,67(2), 209-211. doi:10.1016/j.mehy.2006.01.030
  14. Lone J, Choi JH, Kim SW, Yun JW (2016). Curcumin induces brown fat-like phenotype in 3T3-L1 and
  15. primary white adipocytes. J Nutr Biochem. 2016 Jan;27:193-202. doi:
  16. 10.1016/j.jnutbio.2015.09.006. Epub 2015 Sep 21.
  17. Onal, H., Keskindemirci, G., Adal, E., Ersen, A., & Korkmaz, O. (2012). Effects of selenium supplementation in the early stage of autoimmune thyroiditis in childhood: An open-label pilot study. Journal of Pediatric Endocrinology and Metabolism,25(7-8). doi:10.1515/jpem-2012-0078
  18. Park, Y., & Harris, W. S. (2002). Omega-3 fatty acid supplementation accelerates chylomicron triglyceride clearance. Journal of Lipid Research,44(3), 455-463. doi:10.1194/jlr.m200282-jlr200
  19. Tan, B., Li, X., Yin, Y., Wu, Z., Liu, C., Tekwe, C. D., & Wu, G. (2012). Regulatory roles for L-arginine in reducing white adipose tissue. Frontiers in bioscience (Landmark edition), 17, 2237-46.
  20. Vasanthi, H. R., & Parameswari, R. P. (2010). Indian Spices for Healthy Heart - An Overview. Current Cardiology Reviews,6(4), 274-279. doi:10.2174/157340310793566172
  21. Vitti, P., & Aghini-Lombardi, F. (2011). The effect of 15 years voluntary iodine prophylaxis through iodized salt in a small rural community: The Pescopagano experience. Annales d‘Endocrinologie,72(2), 162-163. doi:10.1016/j.ando.2011.03.022
  22. Zemel, M. B. (2004). Role of calcium and dairy products in energy partitioning and weight management. The American Journal of Clinical Nutrition,79(5). doi:10.1093/ajcn/79.5.907s