Mehr Mitrochondrien = mehr Leistung. Diese Gleichung ist einfach. Was aber hat es mit diesen Mitochondrien auf sich? Warum können mit diesen Mitochondrien mehr Leistung erzielt werden und warum kann der Alterungsprozess mit diesen aufgehalten werden?

Was sind Mitochondrien?

Mitochondrien sind die sogenannten Kraftwerke der Muskelfasern. Eine höhere Bildungsrate der Mitochondrien erhöht daher die aerobe Kapazität und verbessert den Fettstoffwechsel. Ebenso ist die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien ein Indikator für das biologische Alter eines Menschen: wenn es Ihnen gelingt, die Mitochondrien leistungsstark zu halten, ist ihr Körper vital, frisch und leistungsfähig.

Mitochondrien-Strategie im Sport

Bisher wurde im Sport, zur schnellen Wiederbelastbarkeit immer die Open-Window Strategie empfohlen (sofortige Kohlenhydratspeicherauffüllung und Einleitung der hormonellen Regeneration nach dem Training). Heute wissen wir allerdings, dass der Körper auch nach dem Training noch im Trainingszustand ist und weiterhin Mitochondrien bildet. Durch eine schnelle Kohlenhydrataufnahme wird diese Phase beendet.
Um den Trainingsreiz effektiver zu nutzen, empfehlen wir daher heute den Körper erst nach 2 Stunden mit Kohlenhydraten wieder zu versorgen. Dies sorgt für eine erhöhte Mitochondrien-Bildung. Erst in der Wettkampfphase sollte dann auf die Open-Window Strategie zurückgegriffen werden. Wer nach dem Sport Kohlenhydrate in Form von Apfelschorle oder Säften zu sich nimmt, nützt daher folglich nicht alle Leistungspotentiale.
Die Mitochondrien-Bildung kann zudem mit HII- und Kraft-Training, eiweißhaltiger Kost sowie mit Pflanzenextrakten ausgebaut werden. Wir empfehlen daher heute, regelmäßiges HII- und Kraft-Training in den Trainingsplan einzubauen und direkt nach dem Sport Quark mit Nüssen, Kräutern und Gewürzen zu essen. Ebenso empfehlenswert ist das neue Level X, welches ich für ULTRA SPORTS entwickelt habe. Dieses Level X enthält genau die richtige Dosierung an Eiweiß, Pflanzenextrakten (Rhodiola, Traubenschalen, Ingwer, Granatapfel), Vitamin D sowie Zink und Magnesium, die der Körper aufnehmen kann, um maximal Mitochondrien zu bilden.

Wir setzen heute also auf 2 Regenerations-Strategien. Die erste ist die schnelle Regeneration in Wettkampfphasen und die Zweite die Regenerationsstrategie im Training. Hier setzen wir auf maximale Mitochondrien-Bildung. Um die Regeneration und das Immunsystem zu unterstützen, sollten in beiden Regenerationsstrategien die Nährstoffe Zink und Magnesium nicht fehlen.

Mit Mitochondrien den Alterungsprozess aufhalten

Mitochondrien sind auch ein wichtiger Gradmesser für das biologische Alter des Menschen. Wer fit und vital ist, hat viele funktionsfähige Mitochondrien – wer biologisch gealtert ist, hat wenig davon.

Die Jungbrunnenformel lautet demnach:
Training mit anschließender kohlenhydratarmer Eiweißversorgung mit Pflanzenextrakten/ Gewürzen + Krafttraining + HII Training = Fit bis 120

Tester gesucht
Erzählen Sie uns Ihre persönliche Regenerationsstrategie, die Sie zusätzlich zur Ernährungsstrategie einsetzen (Regenerationsbäder, Massagen, …). Unter allen Kommentaren werden 10 Personen ausgewählt, die für uns das neue Level X 16mal (entspricht einer Dose) testen. Der Testbericht wird auf dieser Seite veröffentlicht.

UPDATE: Der Zufallsgenerator hat entschieden gewonnen haben die Kommentare 2, 6, 8, 10, 12, 13, 15, 16, 18, 19. Die entsprechenden Gewinner werden in den nächsten Tagen angeschrieben.

Literatur/ Studien (klicken um anzuzeigen)

 

 

54 Kommentare

 

  1. 24. November 2016  17:07 erstellt von Wolfgang Oehmichen Antworten

    Guten Tag, ich werde zwar blaß angesichts der Trainingsleistungen, um die es hier geht, frage aber trotzdem etwas zu den Mitochondrien. Ich habe 20 Jahre Statine genommen und ebenso lange Betablocker (was jedwedes Training verhindert hat). Auch ASS und PPI gehörten zum täglich Brot. Dies alles habe ich abgesetzt bzw, den Betablocker unter schlimmem Entzug ausgeschlichen. Statine beeinflussen die Mitochondrien negativ, davon kann ich ein Lied singen. Was kann ich tun, um sie aufzubauen bzw. zu vermehren. Ich fahre seit einem halben Jahr mit sehr langsam wachsendem Erfolg Fahrrad in unserer Gegend zwischen 400 m und 500 m Höhenlage - also es dampft nach 20 km schon. Ich muß wegen des Betablocker Entzugs mit Energiezufuhr vorsichtig sein, das das System noch sehr instavil ist. Was halten Sie von q10? Was könnte ich noch tun mit vorsichtiger Energiezufuhr? Im Winter habe ich Ergometer, Crosstrainer und Trampolin. Probleme habe ich nach wie vor bei Steigungen mit der Luft - vielleicht auch wegen der Mitochondrien, Herz und Lunge sind o.B.

    • 28. November 2016  12:50 erstellt von Sergej

      Hallo Wolfgang,

      um die Mitochodrien Neubildung anzuregen gibt es einige Möglichkeiten. hier nur ein Paar aufgezählt:
      - Training (Kraft und Ausdauer)
      - Intensität (HIIT und LISS (High intensity interval training und low intensity steady state))
      - Sleep Low Strategie (Nach einer Ausdauereinheit die Glucogenspeicher nicht auffüllen sondern mit Eiweiß und Fetten arbeiten)
      - Erhöhung des Anteils von braunem Fettgewebe (ist ein Artikel für sich, bei Interesse im Internet erkundigen). Braunes Fettgewebe korreliert positiv mit leistungsfähigeren Mitochondrien.

      Coenzym Q10 ist ein sehr potentes Supplement und kann auch zugeführt werden um das System zu stabilisieren. Allerdings ist es nicht ganz billig (in ausreichenden Dosen) und außerdem bin ich kein Freund davon sich zu sehr auf "Superfoods" zu verlassen. Die Basis muss stimmen dann kann ich mit Q10, Resveratrol und Moringa arbeiten. Aber ich kann nicht davon ausgehen dass Superfoods eine schlechte Alltagsernährung ausgleichen könnten.

      Viele Grüße

      Sergej

  2. 19. November 2015  18:17 erstellt von Clemens Antworten

    Hallo,
    ich wollte fragen, ob ihr für dieses Thema auch Studien habt?
    Ich schreibe nämlich ein Arbeit über Train low, compete high und wäre für jede Hilfe offen...:)

    lg

    • 30. November 2015  18:33 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Clemens,
      eine wichtige Arbeit war von Pilegaard et al 2005: Substrate availability and transcriptional regulationof metabolic genes in humanskeletal muscle during recovery vrom exercise. Metabol Clin Exp 54, p. 1048-1055.Interessant auch Eur J Appl Physiol. 2013 Apr;113(4):951-63. doi: 10.1007/s00421-012-2504-8. Epub 2012 Oct 2.
      Exercise with low glycogen increases PGC-1α gene expression in human skeletal muscle.
      Psilander N1, Frank P, Flockhart M, Sahlin K. Wenn du weitere Studien brauchst oder Fragen hast, einfach melden.
      Wenn deine Arbeit fertig ist, wäre es schön, wenn du mir ein Exemplar davon schicken würdest.
      viel Erfolg für deine Arbeit - liebe Grüße - Dr. Wolfgang Feil

  3. 19. Februar 2014  13:26 erstellt von Sebastian Pfoser Antworten

    Sehr geehrtes Dr.-Feil-Team,

    durch eine Empfehlung aus der Familie zum Gewürz Kurkuma bin ich auf Ihre HP aufmerksam geworden.
    Ich selber seit 3 Monaten bin vom klassischen Fitnessstudio-Training auf die Grundübungen (Swing HIIT / Turkish Getup) des Kettlebelltrainings (Kugelhantel) umgestiegen und bin hoch zu Frieden mit 25% mehr Leistung in 6 Wochen als Anfänger.

    als Ernährungsstrategie habe ich mich immer an die Open-Window-Variante gehalten. Nach Trainingsende Eiweiß-und Kohlenhydrathaltiges und im Anschluss zu Hause eine Mischkost um weiterhin KH aufzufüllen. Trotz der erhöhten KH-Zufuhr benötige ich mind. 2-3 Tage bis ich wieder bei alter Kraft bin.
    Meine Frage ist, ob die hier von Ihnen empfohlene Strategie erst 2 Stunden nach dem Training KH zu konsumieren sich auf die Leistung im Kraftsport wie geschrieben positiv auswirkt oder eher eine Empfehlung für den Ausdauersport darstellt ?
    In Bereich des Krafttrainings wie auch in der Fachliteratur wird eigentlich ausschließlich die Open-Window-Strategie empfohlen.

    mfg

    • 21. Februar 2014  13:17 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Sebastian,
      wir empfehlen nach dem Krafttraining vermehrt mit Eiweiß zu arbeiten. Für eine maximale Proteinsynthese benötigt man 25g reines Molkeneiweißpulver mit mindestens 3g Leucin. Da die Proteinsynthese nicht weiter erhöht werden kann, werden eigentlich keine weiteren Kohlenhydrate gebraucht.
      Ich nehme meistens nach einem Krafttraining Level X mit Milch und einer 1/2 Banane. Dann habe ich ein paar natürliche Kohlenhydrate, nicht jedoch riesige Zuckermengen.
      Gruß Friederike

  4. 5. Dezember 2013  12:52 erstellt von Erik Antworten

    Liebes Dr. Feil-Team,
    können Sie etwas zum Puringehalt von Level X sagen?

  5. 18. November 2013  14:05 erstellt von Florian Antworten

    Hallo Dr. Feil,
    ich betreibe mein ganzes Leben schon intensiv Sport(Kampfsport, Triathlon) und seit ca. einem Jahr bin ich dem Crossfit verfallen und kann mir mein Leben ohne nicht mehr vorstellen . Durch die kurzen aber sehr intensiven Trainingsphasen habe ich danach das Gefühl völlig ausgebrannt zu sein und auch herkömmliches Eiweißpulver scheint meine Regeneration nicht wirklich zu unterstützen. Welche Ernährungsform können sie mir empfehlen bzw, welche Nahrungsergänzungsmittel?
    Vielen Dank
    Florian

    • 25. November 2013  10:42 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Florian,
      Ich würde Ihnen Level X der Firma ultraSPORTS empfehlen. Dies enthält mehr Leuzin, sowie Pflanzenextrakte und Cholin, welches die Regeneration unterstützt. Zusätzlich sollten Sie am Abend viele Kräuter und regelmäßig Fisch essen. Auch das ist förderlich für die Regeneration.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike

  6. 24. August 2013  08:50 erstellt von Vero Antworten

    Hallo,
    Wir sind gerade im Trainingslager in St. Moritz und bereiten uns auf die Wettkampfe im herbst vor! Durch Eure Unterstützung mit den Produkten, die ich bis jetzt immer nur nach den Einheiten genommen habe, ist meine Regenerationsfähigkeit viel besser geworden. Heute habe ich zum ersten Mal Level X Berry VOR dem Training zu mir genommen. Ich berichte nach der Einheit! V.

    Da es Glud

  7. 20. August 2013  17:26 erstellt von Kathi Sigmund Antworten

    Als Zielverpflegung gibt es ja oft alkoholfreies Hefeweizen. Sie sagen ja Weizen sei nicht gut bzw. entzündungsfördernd. Gilt das auch für Weizenbier?

    • 21. August 2013  10:32 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Kathi,
      beim Weizenbier verhält sich es aufgrund seiner Herstellung etwas anders und es kann als Zielverpflegung getrunken werden. Generell erhöht Bier jedoch die Harnsäurewerte (egal ob Weizen- oder Gerstenbasis). Deshalb auch hier die Losung: everything in moderation.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  8. 21. Juli 2013  17:02 erstellt von Christian Antworten

    Hallo Herr Dr. Feil,

    Bilde ich auch maximale Mitochondrien, wenn ich zunächst das Level X nach dem Sport einnehme und anschließend Salat esse oder sollte ich Salat und Gemüse erst 2 Stunden später verzehren?

    Viele Grüße

    Christian W.

    • 22. Juli 2013  10:45 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Christian,
      das ist kein Problem. Es werden weniger Mitochondrien gebildet durch den Konsum von vielen Kohlenhydraten in der Regenerationsphase. Salat und Gemüse spielen hier keine Rolle. Auch Regenerationsgetränke im Bereich 15g Kohlenhydrate sind kein Problem. Wenn Sie dann aber Kartoffeln, Nudeln, Reis, Brot, Obstsäfte... zu sich nehmen, dann bilden sich weniger Mitochondrien.
      Gruß Friederike Feil

    • 22. Juli 2013  11:28 erstellt von Christian

      Vielen Dank!

  9. 27. Januar 2013  19:38 erstellt von Peter Buchmann Antworten

    Das ist ja sehr interessant. Ich freue mich schon auf den Beitrag zum Thema IF, insb. unter dem Aspekt Laufen/ intensiver Sport (auch morgens nüchtern). Bis dahin besten Dank und

    viele Grüße
    Peter B.

  10. 16. Januar 2013  22:18 erstellt von Peter Buchmann Antworten

    Liebes Dr. Feil-Team,

    zu dem Thema habe ich in einem anderen Forum gelesen, dass die Supplementierung von Vit. C die Mitochondrienbiogenese, die nach dem Training einsetzt, hemmt, und zwar ziemlich stark (>30% im Vgl. zu Kontrollgruppen).
    Ist Ihnen diese Problematik bekannt?
    Was halten Sie von dem sog. Intermittierenden Fasten nach einem morgendlichen HIIT auf nüchternenen Magen (d.h. "nur" Verzicht auf das Frühstück + Essensfenster bpsw. von 13.00-19.00 Uhr), auch im Hinblick auf die Mitochondrienbildung?
    Vielleicht können Sie sich des Themas "Intermittierendes Fasten beim Ausdauersport" annehmen? Es wäre sicherlich sehr aufschlussreich.

    Für eine kurze Antwort herzlichen Dank im Voraus.

    Viele Grüße
    Peter B.

    • 22. Januar 2013  11:01 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Herr Buchmann,
      wir betreiben schon seit einem halben Jahr "intermittend" fasting. Es geht der Dr. Feil Familie damit sehr gut. In Kombination mit HIT Training optimal (wir machen morgens oft ein intensives HIT (Tabata) Training.
      Die wissenschaftlichen Infos zu den gesundheitlichen Vorteilen sind bestechend. Bessere Insulinsensitivität, höhere Mitochondrien Bildung, bessere Fettverbrennung... Wir haben das Fenster des Essens auf 8 Stunden gelegt. z.B. Essen Von 12-20 Uhr. Auch hier planen wir einen längeren Blog auf der Dr.Feil Seite.
      Vitamin C in hoher Dosierung macht nach dem Training keinen Sinn. Die Gaben in diesen Studien waren aber sehr hoch. Das ist in keinster Weise natürlich.
      Gruß Friederike Feil

  11. 18. September 2012  14:14 erstellt von TesTos Antworten

    Vielen Dank für die Aufklärung. Es ist für mich Laien wirklich nicht einfach gerade durch die im Internet verbreiteten Informationen durchzusteigen.

    Eigentlich wollte ich nichts neues mehr fragen aber eine dritte abschliessende Stelle ich noch. Im Level X wird ja Wheyprotein verwendet. Als Alternative falls man es nicht mehr hat wird auch Magerquark akzeptiert. Nur ist in dem Magerquark ja kaum Wheyprotein enthalten stattdessen vorwiegend Casein. Das ja auch deutlich langsamer vom Körper aufgenommen wird. Whey soll ja die Proteinsynthese unterstützen und anabol aber Casein den Proteinabbau verringern also antikatabol wirken. Irgendwie kommt mir das hierdurch so vor das Whey besser für die Ernährung direkt nach dem Krafttraining und Casein besser nach Ausdauertraining geeignet sein kann ?


    Herzliche Grüße

    TT

  12. 2. September 2012  23:29 erstellt von TesTos Antworten

    Super.

    Habe allerdings noch folgende Frage, die mich schon länger beschäftigt. Werden die Proteine obwohl man keine Kohlenhydrate nach dem Training zu sich nimmt, nicht trotzdem in Glucose umgewandelt ? Zur besseren verdeutlichung nachfolgend zwei Zitate:

    1) Egal ob Ausdauer- oder Kraftsporter; das dringendste Bedürfnis unseres Körpers ist immer die Wiederauffüllung der Glycogenspeicher. Bevor er sich den anderen „Reparaturarbeiten“ widmet, wird er also bestrebt sein, die Glycogenspeicher der Muskulatur und der Leber mit Kohlenhydraten aufzufüllen. Dazu müssen natürlich genügend Kohlenhydrate bzw. Glukose im Blut zur Verfügung stehen. Trotz dieser Tatsache sieht man immer noch viele Trainierende, die als Post Workout Shake lediglich auf ein Whey-Protein setzen und diesem keine Kohlenhydrate beifügen. Steht dem Körper nach dem Training nun aber nicht genügend Glucose aus dem Blut zur Verfügung, wird er diese aus Aminosäuren erzeugen (Gluconeogenese). Und so endet der teure Whey-Shake in einfachem Traubenzucker, anstatt in Form von hochwertigen Aminosäuren in den Muskel eingebaut zu werden.

    Quelle: http://www.swiss-bb.ch/swiss-bb-info-pool/supplements/52-die-post-workout-nutrition


    2) Bei der Zufuhr essentieller Aminosäuren sollte man besonderes Gewicht auf die drei
    Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin legen. Diese werden gelegentlich auch „BCAAs“
    genannt – so die Abkürzung für die englische Bezeichnung „branched chain amino acids“
    (= verzweigtkettige Aminosäuren). Diese Aminosäuren dienen im Fall eines Energiemangels als Ausgangsstoffe für die Bildung von Glukose (Glukoneogenese). Der Körperpool an freien Aminosäuren ist mit 110 g klein und wird nach einem 3-stündigen Marathon zu 30 % und nach einem 100-km-Lauf völlig aufgebraucht, sodass die Bildung von Glukose aus Valin Leucin und Isoleucin, neben Alanin und Glutamin eine wichtige Hilfe für die Glykogenmangelzustände bei Langzeitbelastungen ist.

    Quelle: http://www.loges.de/Die_Bedeutung_und_Wirkung_von_Aminos%C3%A4uren

    • 11. September 2012  11:59 erstellt von Feil Friederike

      Hello Testos,
      erst mal Entschuldigung für die Verspätung. Aber hier mussten auch wir uns erst einmal genau ins Thema rein lesen. Die Gluconeogenese findet sicherlich nach dem Training statt. Allerdings ist diese nicht so schnell. Nach dem Training (besonders Ausdauertraining) ist das Enzym AMPK erhöht. Dieses blockiert erst einmal die Gluconeogenese. Sie sehen also, dass es nicht so einfach ist für den Körper einfach Aminosäuren zur Glykogenauffüllung zu verwenden. Auch schreit der Körper nach dem Training genau so nach Reperatur, so dass eine hohe Konzentration dieser Aminosäuren zum Aufbau verwendet wird. Eine genaue Konzentration wie viel Aminosäuren zu Glykogeneinlagerung verwendet werden und wie viel Aminosäuren für die Reperatur gibt es nicht. Bei angenommenen 50% würden wir durch den Level X gerade einmal 10g Kohlenhydrate eingelagert haben im Vergleich zur Kohlenhydrat-Auffüll-Strategie bei der man dem Körper bis zu 100g Kohlenhydrate direkt zu führt. Daher führt diese geringe Menge auch nicht zur Blockierung der Mitochondrien-Bildung. Wer sich aber ganz sicher gehen will, dem empfehlen wir Level X erst etwas später zu nehmen.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  13. 20. August 2012  12:06 erstellt von TesTos Antworten

    Vielen Dank für die informationen Herr Munsonius.

    Eine abschliessende Frage habe ich allerdings noch. Tritt der gleiche Mitochondrieneffekt auch nach dem Krafftraining ein wenn man 2 std auf Kohlenhydrate verzichtet ?

    • 22. August 2012  09:45 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo,
      im Krafttraining liegt die Mitochondrien Bildung nicht im Vordergrund. Hier geht es um die Stärkung der Muskulatur. Um Krafttraining optimal umzusetzen und Muskeln aufzubauen braucht man Eiweiß und keine Kohlenhydrate. Daher empfehlen wir auch hier Level X von der Firma Ultra Sports.
      Wir wissen, dass Krafttraining direkt nach dem Ausdauertraining die Mitochondrien Bildung verbessert. Da würde ich ebenfalls auf die Kohlenhydrate nach dem Krafttraining verzichten.
      Alles Gute und viel Erfolg
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  14. 24. Mai 2012  11:20 erstellt von Peter Antworten

    Hallo Herr Feil,

    nach harten Trainingseinheiten leidet bei mir der Schlaf, und damit die Erholung, enorm. Um dem entgegenzuwirken -ausreichend viel Schlaf halte ich für das A und O der Erholung- gebe ich zwei Packungen Kochsalz ins heisse Badewasser und bleibe mindestens 10, besser 15 - 20 Minuten darin liegen (davor liege ich 20 - 30 Minuten bis zum Bauchnabel im möglichst kalten Wasser um aufklingende, entzündliche Prozesse z.B. Shin Splint im Vorfeld abzubremsen).

    Das Bad wird anschließend mit dreimalig warmer/kalter Wechseldusche abgeschlossen (warm beginnen, kalt endend). Anschließend mache ich progressive Muskelentspannung nach Jacobsen und nehme Magnesium ein.

    Damit schlafe ich dann meist recht gut (Ausnahme: nach einem Marathon klappt auch das nicht).

    In der wettkampfnahen Vorbereitung, wenn die Belastungsintensitäten dichter werden und mir nur ein Erholungstag zwischen intensiven Belastungen zur Verfügung steht, gehe ich am Tag nach der Belastung ins Schwimmbad (keine Anstrengung, nur das kalte Wasser zur schnelleren Erholung nutzen; Warmbadetage sind natürlich keine Hilfe... ;-) ).

    Zudem achte ich auf ein langes Auslaufen nach der TE und dehne.

  15. 17. Mai 2012  17:54 erstellt von Hans-J. Schmid Antworten

    Sollte Level X besser mit Wasser oder Milch angesetzt werden, um die Mitochondrienneubildung zu unterstützen. Im Moment verwende ich laktosefreie Milch. Bin mir aber nicht sicher, ob das nicht für zu viel Kohlenhydrate sorgt.

    Viele Grüße,
    Hans-J. Schmid

    • 18. Mai 2012  13:46 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Herr Schmid,
      für die Mitochondrienneubildung durch Level X können Sie beruhigt beides (sowohl Wasser, als auch Milch) verwenden. Doch wenn Sie Ihre Kohlenhydratzufuhr minimieren möchten, nehmen Sie eifach Wasser zum Zubereiten.
      Alles Gute und beste Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  16. 6. April 2012  21:03 erstellt von TesTos Antworten

    Hallo,
    ich bin derzeit am Fettabbauen und trank nach dem Training einfach Fettarme Milch bis ich entdeckte das diese auch hierbei Insulin ausgeschüttet werden soll und mein Fettabbau nach dem Training reduziert wird. Bin danach auf 250 Gramm Magerquark gewechselt. War deswegen auch froh das Sie diesen hier auch empfehlen aber auch hier bin ich noch verunsichert bezüglich der Insulinausschüttung. Nun ist mir noch zusätzlich aufgefallen das in Ihrem Level X Wheyprotein enthalten ist.

    Whey wird doch aber schneller resorbiert und somit trotzdem Insulinausschüttung obwohl das ja für die Mitochondrienbildung vermieden werden soll ?

    Folgende Info habe ich noch zu der Insulinausschüttung mit Proteinen: "Natürlich vorkommendes Nahrungseiweiß besteht zu etwas mehr als 50% aus glukogenen Aminosäuren, die regen also Insulinausschüttung an (im Gegensatz zu den ketogenen AS). Da Whey schneller resorbiert wird als zB Casein steigt der BZ-Spiegel stärker an. Ist eine Art Glykämischer Index für Aminiosäuren."

    Was meinen Sie dazu ?

    • 11. April 2012  08:15 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo,
      die Mitochondrien-Neubildung ist sehr komplex und wird über mehrere biochemische Wege gesteuert. Insulin im kleinen Maßstab, wie durch Molkeneiweiß leicht ausgeschüttet, scheint dabei keine Rolle zu spielen, sondern die fehlende rasche Auffüllung der Glykogenspeicher.
      Folgende Faktoren fördern die Mitochondrien-Neubildung nach dem Training: carblose Versorgung innerhalb der ersten 2 Stunden, Aminosäure Leucin (z.b. durch Molkeneiweiß), Pflanzenextrakte, Aminosäure Arginin sowie Koffein. Die beste Empfehlung: eine Portion Level X (liefert Leucin und Pflanzenextrakte), zusätzlich 1 Portion AddOn Amino (liefert Arginin sowie Pflanzenextrakte), zusätzlich 1 Espresso.
      Alles Gute und beste Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  17. Pingback : kein KHs im Open-window?? - Triathlon Community - triathlon.de

  18. 15. November 2011  13:32 erstellt von naddl33 Antworten

    Hallo,

    direkt nach dem Lauf / Training Saftschorle bzw. Eiweißshakes, dann eventuell ein heißes Bad mit Lavendel oder anderem Entspannungszusatz. Etwa 1,5 bis 2 Stunden danach wenn der Hunger kommt, Nudeln oder ähnliches essen und dann Beine hoch und relaxen. Die Tage danach sehen ähnlich aus. Training (nach HM oder längerem Lauf) erst nach einer Woche, manchmal nach drei vier Tagen leichtes Lauftraining im DL.

    Richtig hab ich die Regenrationsphase aber auch noch nicht raus, da ich auch noch nicht so lange laufe.

    Gruß,
    naddl

  19. 15. November 2011  12:30 erstellt von Doris Becker-Miko Antworten

    Hallo Wolfgang,
    Level X interessiert mich sehr und ist genau das Produkt, welches mir bei Ultra Sports noch gefehlt hat.
    Ich trainiere leistungsorientiert und bin nach einer Bandscheiben OP im Mai jetzt wieder dabei meine Wettkampf Form aufzubauen.
    Meine Ernährung würde ich als sehr gut bezeichnen. Mit den Nährstoffen Ackerschachtelhalm, Kollatin und Chonsamin sowie den Gewürzen konnte ich meine Leistungsfähigkeit sehr schnell wiederherstellen und bereits sechs Wochen nach der OP wieder vorsichtig laufen.
    Nach Tempoeinheiten (6x1000m/90%Hfmax) und Stundenläufen im Schwellentempo habe ich bisher immer zum Refresher oder zum Molkegetränk mit Traubensaft gegriffen -direkt nach der Belastung. Bei moderaten Einheiten trinke ich danach Molke mit 30g frischem Ingwer.
    Auch Bäder mit Meersalz oder Sauna wende ich gerne an - was jedoch oft an der Zeit mangelt

    Ich betreue in meiner Laufschule Anfänger bis Fortgeschrittene und habe mit dieser Art Regeneration gute Erfahrungen gemacht, und auch stets meine LäuferInnen auf genügend Regenerationszeit hingewiesen. Auch das obligatorische Auslaufen und Dehnen halte ich für einen wichtigen Regenerations-Faktor.

    Ich werde dein neues Produkt auf alle Fälle testen, wenn nicht als Tester bestimmt bei meiner nächsten Bestellung.

    Liebe Grüße, Doris

  20. 11. November 2011  14:23 erstellt von Uli Antworten

    Hallo Herr Dr. Feil,
    ich bin kein Ausdauer-Athlet, betreibe aber bereits seit 27 Jahren Leichtathletik (Sprint/Sprung). Vor allem in den letzten Jahren musste ich feststellen, wie wichtig eine gute Regeneration nach hartem Training ist. Ich habe mir angewöhnt, in intensiven Trainingsphasen regelmäßig Ingwer-Tee zu trinken und nach einer schweren Einheit in der Herbst-/Winterzeit in Sole zu baden. Außerdem ist der wöchentliche Saunagang in der kalten Jahreszeit obligatorisch. Im Sommer gibt es Eisbäder für die geplagten Beine nach hartem Training oder Wettkampf. Außerdem gönne ich mir viel dunkle Schokolade (aber eher, weil ich sie mag - nach der Lektüre der gesündesten Lebensmittel ordne ich diesen Genuss natürlich unter "Regeneration" ein...). Ansonsten versuche ich mich gesund zu ernähren und viel Wasser zu trinken.
    Viele Grüße
    Uli

  21. 10. November 2011  12:48 erstellt von Helmut Antworten

    Guten Herr Dr. Feil,
    mit Erscheinen des Ihres Super- Gels haben Sie meine Marathonversorgung revolutioniert. Die Post- Marathonregenration mache ich auch nach Ihren Empfehlungen, auch wenn mein Magen das Getränk nicht so gerne aufnehmen mag. Aber es wirkt unheimlich toll. Ergänzend mache ich auch ein Regenerations- Vollbad und mit meinen 2 transportablen EMS- Geräten noch Muskelstimulation. Nun lese ich über die neuesten Erkenntnisse der Mitrochontrienbildung nach Trainingsläufen. Da habe ich analog Regenerationsgetränk mit Ultra- Refresher und AddOnAmino aufgenommen und zu Hause noch auf der Vibrationsplatte die Muskeln entspannt und 20 min Dehnprogramm. Das war immer sehr wirksam. Trotzdem ist es wohl nicht so ganz richtig. Ich bin sehr gespannt auf das neue Level X und dessen Wirksamkeit nach langen oder harten Trainingsläufen. Je Woche laufe ich zwischen 60 und 100km je nach Trainingsprogramm. Also mich hat Ihr Test zur neuen Regeneration so ziemlich "umgehauen". Ich bin gespannt und werde Level X anwenden, so wie alle Ultra- Produkte bisher.
    Läufergrüsse
    Helmut

  22. 7. November 2011  15:50 erstellt von Dietmar Antworten

    Hallo Wolfgang Feil,
    direkt nach dem Lauftraining habe ich bislang entweder Traubenschorle (nach GA 1 Training) bzw. Traubenschorle mit Ultra Refresher u. evtl. AddOn Amino (nach Tempotraining) zu mir genommen. Anschl. Dusche, nach hartem Training oder Langem Dauerlauf Beine eiskalt abgeduscht. Danach ein mind. 15 minütiges Dehnprogramm. In den Wintermonaten ergänze ich das Ganze durch regelmäßige Saunabesuche.
    Ich habe schon mehrfach von der Low Carb Methode im Sport gelesen, mich jedoch bisher noch nicht herangetraut. Nur Nüchternläufe habe schon öfters gemacht.
    Würde gern das Level X einmal testen.
    Liebe Grüße
    Dioetmar

  23. 6. November 2011  19:34 erstellt von Gerd Antworten

    Ich trainiere in der Regel vormittags. In der Regenerationsphase trinke ich viel, nehme möglichst mineralstoffreiche Mineralwässer, weil ich gemerkt habe, dass mich das nach dem Training fitter hält, als mineralstoffarme Wässer. Außerdem esse ich dann gerne Fruchtjoghurt mit Leinsamen, Hirseflocken u./o. Studentenfutter, dazu meistens noch eine Banane oder anderes Obst. Gleich nach dem Sport mag ich leichte Dehnübungen, das Abklopfen des Körpers mit den Händen, das leichte Ausschütteln von Armen und Beinen, so, als ob ich Tannenzweige vom Schnee befreie. Es ist wie mit dem rosa Elefanten, an den man nicht denken soll: Ich denke in der Regenerationsphase oft an die Mitochondrien, daran, wie sie Sauerstoff aufnehmen und Energie abgeben. Von dieser Vorstellung erzählte mir vor einiger Zeit eine Schweizer Krankengymnastin, die sich viel mit imaginativer Bewegungspädagogik befasst, diese in die Arbeit mit ihren Patienten einbezieht.

  24. 6. November 2011  15:41 erstellt von iRambo Antworten

    Zur "normalen" Dr. Feil-Strategie gesellt sich bei mir von Herbst bis Frühling das trainingsabschließende Vollbad mit basischem Badesalz!
    Wirkt ware Wunder. Im Sommer nur als basisches Fußbad nach Lauf- und Barfusslaufeinheiten.
    Beschäftige mich auch schon länger mit den Themen Ernährung und Leistungssteigerung und habe auch bereits öfters gelesen, dass die sofortige Kohlenhydratzufuhr den Ruhezustand sofort einläutet und leistungsfördernde Prozesse gemindert werden.
    Daher fahre ich bereits seit langem nach dem Konzept:
    Grundlagen und lockeres Krafttraining = Eiweißshake + Mineralkapsel
    GAII oder WSA oder hartes Krafttraining = Traubensaft + Eiweiß + Mineralkapsel + Salzstangen.

    Zum Abschluss:
    Wenn ich Level X nicht gewinne, probiere ich es eh aus. ;-)

  25. 5. November 2011  21:18 erstellt von katzie Antworten

    Nach einem lockeren Lauf trinke ich meist nur einen Eiweißshake, wobei ich gern das neutrale Eiweißpulver nehme und reichlich Löskaffe, denn ich hab oft einen richtigen "Kaffeedurst", wenn ich Heim komme.

    Wenn ich eine längere Einheit hinter mir habe, gibts um diese Jahreszeit erst einen heißen Gewürzkakao (Eiweißpulver, Kakaopulver, Curcuma, Chili, Zimt, Mandelmehl und ein Schuß Leinöl - ja, das Rezept ist "geklaut" :-)) bevor es unter die Dusche geht. Dort kommt das Muskel-und Gelenkduschgel von Tetesept zum Einsatz. Wenn ich reichlich Zeit habe, darf es auch ein gemütliches Vollbad mit Muskel- und GelenkBAD von Tetesept sein.

    Wenn anschließend noch Turnstunde ansteht oder ich noch Erledigungen habe, ziehe ich dazu meine Kompressionsstrümpfe und die MBT Schuhe an. Oder ich fahre alle weiteren Wege gemütlich mit dem Rad, das hat sich auch schon oft als gute Strategie erwiesen.

    Massage hatte ich erst ein mal nach einem harten Wettkampf (Wörthersee Ultra Trail) und war von der Wirkung begeistert!

    Ich probiere gern neue Sachen aus, hatte zwischendurch auch die Carbo Nachfütterei benutzt, genauso wie die hier genannte open window Methode (den Namen kannte ich gar nicht, denn der open-window Effekt ist mir als etwas GANZ ANDERES in Erinnerung).

    Leider ist die Regeneration mein ganz großes Manko, weil ich beruflich extrem viel im Einsatz bin und privat nicht nur selbst laufe und für den Ultralauf trainiere, sondern auch noch Vorturnerin bei einer Damenturngruppe spiele und Powerplate Training mache. Insofern versuche ich häufig, wenigstens ein klein wenig von der fehlenden Regenerationszeit durch vorbildliche Ernährung wett zu machen. Aber gerade das ist ja extrem schwierig, nachdem sich diesbezügliche neue Erkenntnisse ständig ändern!

  26. 5. November 2011  10:24 erstellt von Thomas Antworten

    Seit einem halben Jahr habe ich nach langen und intensiven Einheiten sofort einen Kohlehydrat-Schnellschuß zu mir genommen: Traubensaft, Wasser und etwas RedBull. Danach ging es in die kalte Badewanne.
    Bei der letzten Marathon-Vorbereitung hatte ich den Eindruck, dass mit dieser Strategie die Endbeschleunigung bei der langen Runde am WE nicht so recht zünden will.

    Viele Grüße
    Thomas

  27. 4. November 2011  21:21 erstellt von Edgar Antworten

    Unmittelbar nach Wettkämpfen, Tempoeinheiten und dem langen Lauf trinke ich sofort Refresher und einen Eiweißshake. Nach den letzten harten langen Läufen mit EBS in der direkten Marathonvorbereitung habe ich zusätzlich ein Natronbad genommen. Ab und zu kommen auch Kompressionstrümpfe und Pferdesalbe zum Einsatz.
    Ingwer und Chilli stehen bei mir schon seit einiger Zeit täglich auf dem Speiseplan.

  28. 4. November 2011  20:29 erstellt von Ines Antworten

    Für mich wäre es wieder die totale Umkehr bis vor 4 Jahren praktizierte ich nach langen Einheiten auch 2 Std ohne Kohlehydrate, dann natürlich carboloading- bis zu einem Deiner Vorträge, seitdem nehme ich zur Regeneration einen speziellen Trunk und Obstsäfte und versuche durch Salzstangen und Nüsse die verlorenen Mineralien aufzuholen. Seit ca 1/2 Jahr wurde eine Glutenunverträglichkeit festgestellt, da würde mir eine Regeneration ohne Kohlehydrate zugute kommen. Äußerem nutze ich nach langen Einheit sehr oft die Black Roll und die Badewanne. Für mich wäre es ideal ohne Kohlehydrate!
    Gruß Ines

  29. 4. November 2011  19:43 erstellt von tim Antworten

    Nach harten und langen Lauf oder Radeinheiten gönne ich meinen Beinen (vom Becken bis zum kleinen Fußzeh) unter der Dusche ein Wechselbad mit kaltem und warmem Wasser. Danach werden die Stelzen eingecremt wobei die Creme (meist mit Kytta Salbe) ein paar Minuten einmassiert wird.
    Den Aufwand betreibe ich aber wirklich nur nach harten und langen Einheiten. Sonst wird regelmäßig gedehnt und gesund gegessen. Ich liebe die Hardcore Version der Feuerschokolade, die gibt's im Winter jeden Tag.
    So und jetzt her mit dem neuen Level X, ich bin ganz gespannt.
    Gruß Tim

  30. 4. November 2011  18:12 erstellt von Sonja Antworten

    Hallo Herr Dr. Feil,

    wow, das ist ja mal eine neue Erkenntnis und Strategie, die mich als Langstreckenläuferin (Marathon und Ultra-Läufe) extrem neugierig macht. Bisher habe ich immer nach jedem Training und Wettkampf, die Open-Window-Strategie angewendet und schnellstmöglich ein Kohlenhydratgetränk zu mir genommen … und somit wohl das Potenzial meiner Mitochondrienneubildung behindert… und damit auch meine Ausdauerleistung.

    Meine zusätzliche persönliche Regenerationsstrategie sieht folgendermaßen aus:
    - locker auslaufen
    - leicht Dehnen
    - Wechselduschen
    - Massage (regelm. 1x pro Woche und zusätzlich direkt nach dem Wettkampf)
    - Beine mit Pferdesalbe einreiben (kühlt und wärmt anschließend)
    - Kompressionsstrümpfe anziehen (es gibt auch spezielle Recovery-Socks)
    - Beine hochlegen und entspannen
    - viel Schlafen

    … und dann noch Level X nach dem Training… ich bin gespannt!

  31. 4. November 2011  17:03 erstellt von Winfried Winandy Antworten

    Hallo Herr Feil,

    bislang trinke ich direkt nach dem Training den Refresher, später dann eventuell noch einen Eiweisshake. Danach ab unter die Dusche oder, wenn's eine sehr anstrengende Einheit war, ins Basenbad. Nach frühestens 2 Stunden kommt dann das dehnen an die Reihe.
    Für neue Ideen rund ums (Lauf)Training bin ich dabei immer offen und probiere gern auch mal neues aus.

    Liebe Grüße
    Winfried

  32. 4. November 2011  16:18 erstellt von Jörg Kiel Antworten

    Hallo Herr Dr. Feil,

    ich bin am Test Ihrer neuen Strategie interessiert. Ich trainiere seit einem Jahr nach den Trainingsplänen von Peter Greif. Derzeit mit Ziel der erstmaligen Unterschreitung der 3 Stunden-Marke beim Marathon im April 2012.

    Bislang habe ich in Sachen Regeneration auf den Ultra Refresher, das Greif-Müsli, sowie diverse Eiweißshakes gesetzt. Nahrungsergänzung mit Magnesium, Zink, Chrom, B-Vitaminen, Spirulina tut ihr Übriges. Massagen habe ich bislang nur nach Wettkämpfen genutzt.

    Ihre Ausführungen klingen für mich logisch, das neue Produkt könnte ein schlüssiger Baustein gerade jetzt im Wintertraining, wo die Einheiten eher langsamer und die Regeneration nicht ganz so elementar wichtig ist. Ich würde mich über eine Berücksichtigun sehr freuen.

    Viele Grüße

    Jörg Kiel

  33. 4. November 2011  16:05 erstellt von Steffen Antworten

    Meine Regeneration nach dem Training sieht folgendermaßen aus:
    1,5 Std nicht's essen ... es geht zu erst mal in die Dusche ... Wechselgüsse Kalt/Warm/Kalt/Warm/Kalt/Eiskalt ... im Sommer ersetze ich diese Prozedur durch ausgiebiges 15Min. kneipen. Die 1,5 Std trinke ich lediglich Wasser, Tee (ohne Zucker) ... danach je nach Tageszeit esse ich - Abends gibt es bei mir sowieso keine Kohlenhydrate - nur wenn mich der Süßwahn packt greife ich zum Gewürzkakao ;-)

  34. 4. November 2011  14:16 erstellt von Jan Antworten

    hallo, meine bisherige regenerationsstrategie setzt sich meistens aus einem proteinshake mit zimt zusammen, dieser wird allerdings konsequent nach allen trainingseinheiten, egal ob intensiv oder extensiv, angewandt.
    desweiteren gehe ich sehr gerne und oft nach dem sport in die sauna und entspanne dort, regeneration soll ja auch etwas mit wohlfühlen zutun haben! weiterhin werden regelmäßig noch wechselbäder am ende eines duschvorgangs durchgeführt um noch einmal die durchblutung anzuregen.

  35. 4. November 2011  13:51 erstellt von tommyläuft Antworten

    Gestern habe ich erst wieder Ackerschachtelhalm nachbestellt...ich werde nun auch die Tablettenform ausprobieren. Ich habe relativ spät erst mit Laufen angefangen, laufe seit 2006, bin jetzt 50. Bin zwar Rennrad gefahren, merkte aber schnell, dass meine Laufmuskulatur vom Radln nicht/zu wenig trainiert war. Über den Lauftreff wurde ich auf die Produkte und Vortragsreihe von Dr.Feil aufmerksam. Ich begann mit Ackerschachtelhalm (wurde von vielen belächelt) und merkte, dass ich davor/bzw. danach eingenommen/getrunken weniger "Muskelkater" hatte wie ohne. Natürlich kommen mit der Zeit dann auch veränderte Trink- und Eßgewohnheiten dazu. Meine letzter positiver Eindruck war die Kombination von Buffer und Refresher in Verbindung mit Amion-AddOn ! Beim diesjährigen StuttgartLauf vor dem Start in der Trinkflasche und anschließend zuHause getrunken, war mein Eindruck besser gelaufen zu sein und anschließend kaum Muskelkater oder Regenerationsprobleme gehabt zu haben! Ackerschachtelhalm und AminoAddOn, eventuell in Verbindung mit L'Arginin Beigabe sind meine bevorzugten "Mittelchen". Sollte sich dennoch Probleme einstellen, ist WobEnzym eine Ergänzung. Äußerlich ist "Kälte-Gel" BioFreeze mein Geheimmittel ... anschließend Beine hochlegen, Decke drüber, ausruhn, schlafen...und sich auf den nächsten Lauf freuen können.-

  36. 4. November 2011  13:36 erstellt von Jan Marten Antworten

    Ich bin seit 4Jahren aktiver u ambitionierter MTB-Fahrer, nä Jahr im Team CRAFT-ROCKY-MOUNTAIN. Meine Reg.Strategie entspricht der von Patrick Lindner (BLACKROLL ich liebe dich!;)).
    Bisher habe ich immer nach d Open-Window-Strategie gearbeitet - gerne würde ich daher am Test teilnehmen u einen Unterschied abtesten!
    Ernährungstechnisch versuche ich konsequent die Prinzipien der "Paleo-Diät" von Joe Friel umzusetzen.
    Beste Grüße aus Stuttgart, Jan.

  37. 4. November 2011  13:10 erstellt von Kai Gläßer Antworten

    Meine Regenerationsstrategie ist ähnlich wie mein Trainingsprogramm als MTB-Marathon-Fahrer in Makro- und Mikrozyklen unterteilt. So habe ich grundsätzlich eine größere Regenerationsphase im Jahreszyklus zwischen Oktober und November, nennen wir Sie „Auszeit“, und mehrere kleine Regenerationsphasen zwischen den harten Trainingszyklen und der Wettkampfperiode.
    In der Auszeit liegt der Schwerpunkt der regenerativen Aktivitäten in einem ausgedehnten Urlaub mit der Familie ganz ohne Trainingsplan. Da gehören Wandern, Spaziergänge und Wellnessgenüsse wie Dampfsauna, entspannende Massagen oder einfach nur Whirlpoolbaden zur Entspannung für Körper und Seele einfach dazu.
    In den Trainingsphasen ist das ausgedehnte heiße Entspannungsbad mit einem spannenden Buch einmal wöchentlich Pflicht. Und nach besonders harten Trainingseinheiten oder Wettkämpfen sind kalte oder Wechselduschen der Hit um meinen Körper schnell wieder in die Regenerationsphase überzuleiten.
    Die wichtigste Regeneration für mich ist aber immer noch ausreichend Schlaf. Ich achte sehr genau darauf, täglich mindestens 8 Stunden davon zu kriegen um dem Körper ausreichend Zeit zu geben sich auf die nächsten Belastungen vorzubereiten.
    Als Ernährungstechnisches Highlight habe ich mir einen „Reko-Drink“ zusammengebastelt. Neben Traubensaft, Milch, Banane, Zucker, Eiweißpulver usw. kommen da noch eine Menge Gewürze rein. Den genieße ich dann direkt nach dem Rennen (Open-Window-Strategie), meine Erfahrung damit ist, dass die schweren Beine, die ich üblicherweise am Folgetag eines Rennens hatte nun der Vergangenheit angehören.
    Die Mitochondrien-Strategie klingt interessant und vielversprechend, ich denke es lohnt sich diese ausgiebig zu testen!

  38. 4. November 2011  12:30 erstellt von Holger Antworten

    Hallo, meine Erholung nach dem Training sieht wie folgt aus.
    1. Dehnen
    2. Kurzhanteltraining
    3. Isodrink
    4. 15 min Campher Entspannungsbad (anschließen 10 min ausschwitzen)
    5. Beine mit Franzbranntwein einreiben
    Wenn ich dann soweit fertig bin geht`s runter in die Küche und dann folgt mein "Zaubertrank" Einweißshake mit den gesündesten Lebensmitteln der Welt nähmlich 1 TL Kurkuma,1 TL Zimt anschließend 3 Stücke getrockenten Ingwer (ohne Zucker), 1 Banane das alles wird schön im Mixer mit fettarmer Milch und einem Schuß Leinöl aufgemixt und anschließend genüßlich verzehrt, LECKER LECKER. Irgendwann folgt dann noch eine kleine Flasche alkoholfreies Erdinger und fertig. Das ist für mich eine perfekte entspannung nach dem Training.

  39. 4. November 2011  11:50 erstellt von Patrick Lindner Antworten

    Ich setzte gerade nach langen Einheiten auf Kompressionssocken und einem Eiweißshake. Ausserdem behandle ich die beanspruchten Muskeln mit der Blackroll also einer Mischung aus Massage und Koordinationstraining. Zusätzlich empfinde ich es als angenehm nach dem Duschen die Muskeln mit einer Salbe zur Durchblutungsförderung einzucremen.

  40. 4. November 2011  11:39 erstellt von Jörg Otto Antworten

    Ich ernähre mich seit 1 Jahr nach LOGI mit weniger als 80 gr KH am Tag.
    Bisher habe ich seit dem lediglich vor Wettkämpfen und Training im GA2 / WS Bereich Carboloading betrieben. Zur Unterstützung der Regeneration gab es bisher Eiweiss-Amino-Shakes nach diesen intensiven Einheiten jedoch nie KH sowie einen Saunagang und das Regenerationsprogramm von COMPEX (Elektrostimmulation).
    Als Triathlet (seit 5 Jahren) nun auf der Langdistanz, werde ich zu Testzwecken auch einmal auf das Carboloading am Vorabend verzichten.

  41. 4. November 2011  11:11 erstellt von Mario Antworten

    Bei mir kommt es leider allzu häufig vor, dass ich selbst nach langen und harten Einheiten relativ schnell wieder los, etwa zum Training mit meiner Schülergruppe oder ins Stadion zum Fußball schauen. Die eigentlich nötige Ruhephase fällt dann relativ knapp aus. Ich versuche dann, das Immunsystem mit hochwertigem Eiweiß und Zinkpräparaten oder Tees zu stützen. Außerdem versuche ich ab und an ganz bewusst mal eine Auszeit zu nehmen.

  42. 4. November 2011  10:43 erstellt von Markus Antworten

    Eine Strategie kann man meine Regeneration noch nicht nennen. Als Läufer, der gerad einmal ein knappes Jahr die Laufschuhe schnürt, sauge ich alle Infos auf.
    Was sich bei mir als sinnvoll erwiesen hat, ist eine Kombi aus warmen Eukalyptusbad mit anschließender Kältedusche für die Beine, Pferdesalbe und Kompressionssocken drüber. Essenstechnisch verzichte ich meist auf schwere Kost nach dem Training - das bekommt mir ebenso schlecht wie vorher. Ein Protein-Shake reicht mir da meist völlig.
    Ansonsten verzichte ich auf Mittelchen aller Art. Besonders Pillen kommen gar nicht in die Tüte. Ausnahme: VitaminC+Zink - keine Ahnung ob es mir hilft, aber das Gewissen ist beruhigt.

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