Wie ist der Leistungsschub von Michael Göhner in Roth erreichbar? | Forschungsgruppe Dr. Feil
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Was geschah mit Michael Göhner in Roth?

Vor einigen Tagen war Triathlet Michael Göhner zur 3. nährstoffmedizinischen Beratung in diesem Jahr da. Michael gewann in der Weltklassezeit von 7:55:53 Stunden den diesjährigen Ironman in Roth. Das war die viertschnellste Zeit, die jemals bei einem Ironman erzielt wurde und gleichzeitig auch Jahresweltbestleistung. Seine bisherige Ironmanbestleistung lag bei 8:11:50 Stunden.

Wie sind solche Leistungssprünge erklärbar?

Ich habe bei Michael seit Januar gezielt die Regenerationsmaßnahmen erweitert: mehr Kräuter, Gewürze und vor allem gezielt die richtigen Aminosäuren nach dem Training. Auch wurde während der Trainingsbelastung konsequent auf eine Versorgung mit Kohlenhydraten und Eiweiß in der Kombination 3:1 geachtet. Durch diese Maßnahmen konnte Michael sich schneller erholen sowie mehr und härter trainieren.

Ausblick auf Hawaii: Wie komme ich mit der Hitze klar?

Hawaii liegt ihm als „schlechter“ Schwimmer nicht so gut – dennoch zählt er aufgrund seiner starken Vorstellung in Roth zu den Mitfavoriten. Größter Konkurrent auf Hawaii ist dabei die Hitze – die schwarzen Lavasteine heizen die Ironmanstrecke auf 40 Grad auf. Sieger wird der Athlet sein, der mit der Hitze am besten klar kommt. Michael wird dieses Jahr 2 Wochen vor dem Wettkampf nach Hawaii fliegen. Dann haben wir genügend Zeit durch eine gezielte Versorgung mit pflanzlichen Nährstoffen die Hitzestabilität zu erhöhen.

Dr. Wolfgang Feil

Über den Autor:
Dr. rer. nat. Wolfgang Feil leitet die Forschungsgruppe Dr. Feil. Als pomovierter Biologe und Sportwissenschaftler, berät er Spitzensportler und Manager. Gleichzeitig ist er Lehrbeauftragter der Universität Furtwangen.

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