Entzündungsreaktionen sind an fast jeder Erkrankung beteiligt. Damit sind Entzündungsreaktionen der Hauptaugenmerk der Mediziner, wenn es darum geht Krankheiten zu überwinden. Doch was ist eigentlich eine Entzündung genau? Und vor allem, wie kann ich eine solche auf natürliche Weise senken?

Entzündung was ist das eigentlich genau?

Eine Entzündung ist normalerweise eine gute Reaktion des Körpers auf Verletzungen, eingedrungene Keime, extreme Hitze oder Kälte. Die Entzündung gehört zu dem Reparaturprozess des Körpers, die mit einer stärkeren Durchblutung beginnt. Als nächstes erhöht sich auch die Durchlässigkeit der kleinen Blutgefäßwände für Abwehrzellen, die an den Ort des Geschehens transportiert werden. Es bildet sich vermehrt Flüssigkeit und das Gewebe schwillt an. Die Schwellung drückt dann auf Nervenenden in der Haut und es kommt zum Schmerz. Normalerweise klingt so eine Entzündungsreaktion innerhalb von wenigen Tagen ab und alles normalisiert sich wieder. Krankheitsauslösend sind jedoch Entzündungen, die immer da, also chronisch sind. Diese können spürbar (z.B. Rheuma) aber auch nicht spürbar sein. Das Problem sind die nicht spürbaren, sogenannten subklinischen Entzündungen: diese führen schleichend zu allen möglichen Erkrankungen und auf dem Weg dahin, tut nichts weh.

Entzündungsreaktionen – Krankheitserreger Nummer 1?

Ständige Entzündungen im Körper, egal ob spürbar oder nicht, sorgen dafür, dass das Immunsystem ständig im Alarmzustand ist. Dadurch entstehen zahlreiche aggressive Verbindungen im Körper, die dann zu Krankheiten wie Arthrose, Diabetes Typ II, Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall und Alzheimer führen.
Grund dafür ist die Aggressivität, die von solchen chronischen Entzündungen ausgeht. So sind ständige Entzündungsreaktionen, egal ob spürbar oder nicht, verantwortlich für den Knorpelabbau bei Arthrose sowie für ein begünstigtes Tumorwachstum als auch für eine erhöhte Metastasenbildung bei Krebs. Da chronische Entzündungsreaktionen nicht lokal fixiert bleiben, kann eine Entzündungsreaktion z.B. im Kniegelenk letztendlich auch das Gehirn angreifen und dann zu Alzheimer führen. Chronische Entzündungsreaktionen können zudem umliegende Zellen verändern und so das Erbgut beschädigen. Entzündungsreaktionen sind deshalb die Krankheitserreger Nummer 1.

Entzündungen auf natürliche Weise senken

Aus der aktuellen Wissenschaft sowie aus eigenen Untersuchungen (um Entzündungsreaktionen im Körper nachzuweisen arbeiten wir mit der Herzratenvariabilitätsmessung: am Herz können Entzündungsreaktionen schneller gemessen werden als im Blut) wissen wir heute sehr viel über die Faktoren, mit denen wir Entzündungsreaktionen herunter regulieren können. Als effektivsten haben sich dabei die Faktoren Ernährung sowie Stressregulation erwiesen. Eine anti-entzündliche Lebensweise erhöht die Lebensqualität und verlängert das gesunde Leben um ca. 20 Jahre.

// Entzündungssenkende Ernährung

Für eine entzündungssenkende Ernährung sollten Sie vor allem täglich Gewürze, Kräuter, Grüntee und Kakao aufnehmen sowie als Nährstoff Vitamin D ergänzen. Ebenfalls sollten Sie zudem wenig Kohlenhydrate, viele gute Fettsäuren sowie reichlich Gemüse, Salat und Obst essen.

  • Kohlenhydratverbrauch senken
    Kohlenhydrate erhöhen den Blutzucker und dadurch den Insulinspiegel. Dies sorgt dafür, dass Entzündungsgene angeschaltet werden. Am stärksten einschränken sollten Sie dabei Weizenprodukte (z.B. Nudeln, Brot, Gebäck), da diese Getreidesorte zusätzlich durch einen hohen Lektingehalt Entzündungen antreiben. Wer zu viel Nudeln und Brot ist, der wird dicker. Da Fettzellen entzündungsfördernde Stoffe produzieren, bekommen Menschen mit Übergewicht im Laufe der Zeit eher Krebs, Alzheimer, Diabetes oder Herzinfarkt.
  • Fettschlaue Ernährung
    Wer sich fettarm versorgt, der ist häufiger hungrig und ernährt sich daher kohlenhydratreicher. Mehr gute Fettsäuren und ausreichend Eiweiß sättigen besser, wodurch Kohlenhydrate eingespart werden können. In der Praxis heißt das, dass Sie lieber 1 EL Olivenöl mehr über den Salat machen und Butter anstatt Margarine verwenden sollten. Da Omega-3 Fettsäuren entzündungssenkend wirken, sollten Sie täglich 2 händevoll Walnüsse, täglich 3 TL Speiseleinöl sowie 2 x pro Woche Fisch – bevorzugt Hering und Makrele essen. Vermeiden sollten Sie dagegen Öle wie Sonnenblumen-, Distel- oder Sojaöl sowie gemästetes Fleisch (handelsübliches Schwein-, Huhn- und Putenfleisch).
  • Verstärkter Konsum an Gewürzen, Kräuter, Grüntee und Kakao
    Gewürze, Kräuter, Grüntee und Kakao haben hunderte Inhaltsstoffe, die eine direkt entzündungssenkende Wirkung haben. Um Ihren täglichen Gebrauch an diesen Lebensmitteln zu erhöhen sollten Sie daher täglich einen Gewürzquark, 20 g dunkle Schokolade (z.B: in Form der Dr. Feil Feuerschokolade) und 3-4 Tassen grüner Tee trinken bzw. essen. Zudem sollten Sie mehrmals pro Woche einen Kräuterquark oder einen Kräuter-Kraft Drink in Ihren Speiseplan integrieren.

    1. Dr. Feil Gewürzquark
      Geben Sie hierfür 2 TL Speiseleinöl in eine Tasse und Mengen diesem 1 TL Kurkuma und anschließend, nach erstmaligen Umrühren einen halben Teelöffel Zimt, eine Messerspitze Chilipulver, eine Messerspitze Pfeffer und ein Stück kleingeschnittenen Ingwer (1-2 cm) bei. Alles gut durchmischen und in 250 g Magerquark mit etwas Milch oder Wasser einrühren. Fügen Sie jetzt noch etwas Honig und Obst dazu und rühren das Ganze cremig. Falls Sie keinen Quark da haben oder keinen Quark mögen, können Sie die Speiseleinöl/Gewürzmischung auch in eine rote Grütze, in ein Apfelmus oder in einen Joghurt einrühren.
    2. Dr. Feil Feuerschokolade
      Erhitzen Sie hierfür ein Glas Milch und mengen Sie dieser 3 TL Kakao, 2 TL Honig, eine Prise Chilipulver, ein Bisschen Pfeffer sowie ½ TL Zimt und 1 TL Kurkuma bei. Umrühren und heiß genießen.
    3. Kräuter-Kraft Drink
      Geben Sie hierfür 250ml rote Beete Saft, 1 TL Leinöl, 20g Ingwer, 1 TL Kurkuma, 30g Kräuter, 1 TL Zitronensaft sowie frisch gemahlenen Pfeffer in einen Mixer. Mixen Sie die Mischung dann durch und genießen Sie Ihren Kräuter-Kraft Drink am besten sofort. Ansonsten direkt in den Kühlschrank stellen.
  • Zusätzliches Vitamin D
    Vitamin D senkt den Entzündungsantreiber TNF-a und erhöht gleichzeitig den Anti-Entzündungstoff Interleukin 10. Zur Vorbeugung einer Entzündungserkrankung sollte Vitamin D in einer Größenordnung von täglich 50 ug (entsprechend 2000 I.E.) genommen werden. Da nur Hering, Makrele und Lachs nennenswerte Vitamin D Menge (ca. 20 ug Vit. D pro 100 g) enthalten, empfehlen wir täglich ein Nährstoffpräparat zu verwenden.
  • Reichlich Gemüse, Salat und Obst
    Durch den erhöhten Konsum von Gemüse, Salat und Obst werden Flavonoide verstärkt aufgenommen. Diese wiederum verringern den Entzündungsmarker CRP im Blut. Gemüse und Salat sollten dabei verdoppelt und Obst etwas erhöht werden.

// Entzündungen durch Stressregulation senken

Stress ist ein weiterer Faktor, der Entzündungsreaktionen hervor ruft. Um Entzündungen herunter zu regulieren sollten Sie daher immer auch zur Ruhe kommen. Um den Stress herunter zu regulieren arbeiten wir im Spitzensport sehr erfolgreich mit der AVWF-Methode von Ulrich Conrady (http://www.avwf.de/). Hier wird über schallmodulierte Musik der Stress und damit die Entzündungsreaktion schnell herunter reguliert.


Mit der Anti-Entzündungsernährung und der Stressregulation haben Sie den Schlüssel in der Hand, erst gar nicht krank zu werden. Wenn Sie eine Erkrankung haben, dann ist die Entzündungssenkung ebenfalls der Schlüssel dafür, die Erkrankung zu überwinden.

Begeben Sie sich auf den antientzündlichen Weg – es wird sich für Sie lohnen – Ihre Friederike Feil

 

 

155 Kommentare

 

  1. 16. November 2016  15:16 erstellt von Peter Antworten

    Hallo Liebes Team,
    ich habe eine chronische Prostata Entzündung ! Kann man die und wenn ja wie wegbekommen !? Bin 49 Jahre !
    Gruß
    Peter

    • 18. November 2016  14:39 erstellt von Sergej

      Hallo Peter,

      in deinem Fall sollte man die Entzündungen runter regulieren. An deiner Stelle würde ich hier mit entzündungssenkender Ernährung arbeiten. Viel Ingwer, hochdosiertes Kurkuma und dein Vit. D Spiegel sollte ausreichend sein. Hier handelt es sich um Maßnahmen mit denen man den Körper insgesamt kräftigt und dadurch auch der Kampf gegen Entzündungen einfacher ist.

      Viele Grüße

      Sergej

  2. 25. März 2016  14:12 erstellt von Philipp Antworten

    Liebes Dr. Feil Team,
    ich leide seit Oktober 2015 an einem typischen Läuferknie (Tractus Sehnenansatzentzündung, Schleimbeutelentzündung, kleine Entzündung an der Patellarsehne), das ich leider nicht mehr los bekomme. Mein Orthopäde hat mir Physiotherapie, Einlagen und eine Bandage verschrieben. Seit 8 Wochen mache ich zusätzlich 4x pro Woche gezielte Kräftigungsübungen und Blackroll sowie tägliches Dehnen.Leider bislang alles ohne Erfolg - die Schmerzen sind nach wie vor da und langsam belastet mich die Situation sehr.
    Hätten Sie noch den ein oder anderen Tipp für mich, wie ich mein entzündetes Läuferknie wieder los werde? Sind ein aktivierter Quarkwickel oder eine feuchte Kammer hier auch ratsam?
    Vielen Dank und beste Grüße
    Philipp

    • 6. April 2016  15:30 erstellt von Drea

      Hallo Philipp, wir empfehlen für mindestens 4 Monate das Gelenknährstoffpaket. https://allsani.com/produkte/knorpel-knochen/pakete.html
      Zusätzlich äußerliche Anwendung 3-4 x täglich mit Capsin https://allsani.com/suche/capsin (dünn auftragen).-Quarkwickel ist auch okay.-allerdings umständlich und meist nicht so wirkungsvoll.
      Ebenso die Ernährung, falls noch nicht geschehen, an die Empfehlungen anpassen wie im Buch beschrieben. https://allsani.com/arthrose-buch.html. -am besten auch bei den bereits begonnenen Strategien bleiben. Alles Gute und viele Grüße Andrea

  3. 11. März 2016  12:14 erstellt von V Antworten

    Hallo,

    ich bin noch jung und habe oft im jahr eine hüftentzündung oder eine schleimbeutelenzündung der hüfte.
    Der arzt sieht nicht den grund auf den fotos.
    Aufjedenfall ist immer eine wärme von innen zu spühren und schmerzen natürlich und das ganze zieht sich 2 monate dahin.
    Jetzt fange ich an omega 3 in flüssiger form zu nehmen sowie opc tabletten mit vitamin E.
    nebenbei will ich meine ernährung antientzündlich machen.
    Dennoch wird hier oft von den inneren nicht erkennbaren entzündungen gesprochen und jetzt weiß ich gar nicht ob das in meinem fall überhaupt helfen würde die entzündung in der hüfte weg zu machen und auch in zukunft vorzubeugen.

    ich wäre sehr dankbar um eine antwort.

    Liebe Grüße

    • 6. April 2016  14:57 erstellt von Drea

      Hallo V, in Ihrem Fall empfehlen wir zusätzlich für 4-6 Monate die Gelenknährstoffe. https://allsani.com/produkte/knorpel-knochen/pakete.html
      Dazu die Ernährungsumstellung wie auch im Buch beschrieben, moderate Bewegung und an der mentalen Stärke arbiten. Wenn Sie sich dann wohl und belastbar fühlen, dann brauchen Sie sich wegen Entzündungen nicht wirklich Sorge machen.-zumal Sie sich ja dann perfekt ernähren. Viele Grüße Andrea

  4. 8. Februar 2016  17:31 erstellt von Katja Antworten

    Hallo Dr. Feil,
    gibt es eigentlich auch eine Art Kur, wo man die von Ihnen entwickelten Faktoren kennenlernen und sich aneignen könnte? Ich habe Knie- und Fußgelenkarthrose, beginnend.
    Vielen Dank!
    Grüße Katja

    • 18. Februar 2016  13:20 erstellt von Drea

      Hallo Katja, eine spezielle Kurklinik kann ich Ihnen spontan nicht nennen. Es gibt einmal jährlich den Dr. Feil-Tag als Tagesseminar hier bei uns in Kusterdingen. Dies wird auf unserer Seite dann zeitnah beworben. Das Buch https://allsani.com/arthrose-buch.html wird Ihnen ein wertvoller Begleiter sein.-Und bei Fragen dürfen Sie sich gerne auch direkt an mich wenden. a.pfeffer@dr-feil.com Viele Grüße Andrea

  5. 4. Januar 2016  22:31 erstellt von Ekaterina Antworten

    Lieber Dr.Feil,

    welche Vitamine und Zusatzstoffe würden Sie bei einer Schilddrüsenunterfunktion ( Keine Hashimoto) empfehlen. Ich nehme z.Z. Zink 20 mg, 100 Selen, Vitamin D 20000. Ist Selen überhaupt sinnvoll für mich, da ich eben keine Antikörper habe?
    Sie haben in Ihren Kommentaren zu Haschimoto Arginin empfohlen, ist das für mich
    auch sinnvoll? Und wenn ja, welche Dosis?
    Kan man mit Dr.Feil Ernährung und von Ihnen genannten Nährstoffen auch ohne L Thyroxin mit der Schilddrüse Unterfunktion leben?

    Lg,
    Ekaterina

  6. 16. November 2015  23:16 erstellt von Joanne Antworten

    Hallo,

    Wir haben ein gewaltiges Problem und hoffe das Sie uns evtl. weiterhelfen können.
    Meine Großmutter (70jahre) wurde letztes Jahr ins Krankenhaus geliefert, da ist herausgekommen das in Ihren Körper Entzündungen sind.
    Darauf hin wurden mit ihr verschiedene Test sowie verschiedene Medikamente verabreicht lediglich nur Kortison in sehr hohen Dosen war erfolgreich.
    Nun hat sie probiert die Dosis zu reduzieren doch dann ging die Entzündung wieder und schlimmer los .
    Wir und die Ärzte sind ratlos. Alles wurde kontrolliert.
    Haben Sie evtl Ideen ?

    • 19. November 2015  12:46 erstellt von Drea

      Hallo Joanne,
      für Ihre Großmutter ist eine antientzündliche Strategie wichtig. Wie im Buch "Die Dr. Feil-Strategie: Arthrose und Gelenkschmerzen überwinden" beschrieben. Sie können die Empfehlungen 1:1 umsetzen. Kortison ist leider nur eine "Krücke".-die Nebenwirkungen sind nicht zu unterschätzen. Ein langfristiger Weg wäre o.g. Empfehlung. Desweiteren wäre Kurkuma-Extrakt angebracht. s. https://allsani.com/kurkuma-extrakt.html
      Wenn noch Fragen bei der Umsetzung auftauchen, bitte einfach nochmals melden. Alles Gute und viele Grüße Andrea Pfeffer

    • 4. Dezember 2015  23:22 erstellt von Hanna

      Hallo,
      ich habe das Arthrose-Buch von Dr.Feil .Ich wende auch schon sehr viel daraus an.
      ( Arthrose 4.Grades in beiden Knien)
      Ich habe u.a. noch Hashimoto und Bakterien im Körper ( Yersinien)
      Immer wieder,leider immer öfter habe ich mit extremen Muskelversteifungen zu tun,an ganz verschiedenen Stellen...
      Nach der letzten Untersuchung des Blutes,war Blutbild ok,Bakterien immer noch aktiv
      Man könne dagegen nix machen,die sind mittlerweile gegen alles resistent,ich muss damit leben. ...
      Für mich doch niederschmetternd...
      Auf meine Frage ,was kann ich selbst noch tun,da kam nix..nur auf die Ernährung achten.
      Quark soll ich nicht jedenTag essen ,das sei nicht so gut.,habe mir leider nicht gemerkt,wieso
      Nun bin ich total verunsichert,was soll ich denn nun noch machen ,bzw.essen usw..
      Ich will es nicht so hin nehmen,das man nix mehr machen kann.
      Leider weiß ich auch nicht mehr,wo ich mir noch Hilfe und Ratschläge holen könnte??
      Vielleicht hat hier jemand gute Ratschläge für mich?
      Wäre sooo dankbar!!!!
      Vielen Dank
      Hanna

    • 15. Dezember 2015  15:53 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Hanna,
      Yersinien können sich im Dickdarm nur bei höheren pH-Werten von über 6,5 vermehren. Therapieziel wäre generell, ein saures Dickdarm-Milieu (weniger als pH 6) zu erreichen. Dies schaffen Sie, wenn Sie zunächst 3 Monate lang hochdosiert Laktobakterien nehmen. Diese produzieren Milchsäure (Empfehlung: 3 Kapseln symbiotin pro Tag). Da die Laktobakterien lösliche Ballaststoffe als Nährstoff haben, sollten Sie viel Gemüse und Salat essen. Da Sie Muskelschmerzen haben, würde ich zusätzlich täglich einen Molkeneiweißshake (z.B. Level X oder Levitin) nehmen, da Molkeneiweiß das stärkste muskelregenerierende Potential hat. Die beiden genannten Molkeneiweißshakes sind zusätzlich mit Zink und Selen angereichert, was bei Hashimoto hilft. Viel Erfolg und alles Liebe und Gute - Dr. Wolfgang Feil

    • 23. Dezember 2015  19:36 erstellt von Hanna

      Speziell zu dieser Antwort an mich,stellen sich mir noch Fragen.
      Man liest,dass Entzündungen im Körper ihre Ursachen durch Übersäuerung haben. Basische Ernährung wird empfohlen usw.
      Mein PH Wert des Urins liegt fast immer unter 6,5,wäre also Zeichen von Übersäuerung.
      Ich wollte deshalb auch anfangen ,die Ernährung noch mehr in diese Richtung um zustellen,auch basische Bäder usw.
      Sie schreiben:
      Therapieziel wäre generell, ein saures Dickdarm-Milieu (weniger als pH 6) zu erreichen.

      Das wäre ja dann Übersäuerung - sagen wir mal gewollt?
      oder verstehe ich da etwas falsch?
      Jetzt bin ich noch mehr verunsichert.
      Ich würde mich ganz sehr freuen,wenn Sie mir bitte darauf antworten.

      Vielen Dank und viele Grüße
      Hanna

  7. 16. September 2015  07:03 erstellt von Steffi Antworten

    Sehr geehrte Dr. Feil,
    mein TNF -Alpha Wert liegt bei 36,0.
    Da wir eine künstliche Befruchtung planen, und diese erfolgreich wäre, wären ihre Ernährungstips auch für Schwangere geeignet ?
    Im Moment nehme ich Vitamin D3, Omega 3 und Dexamethason.
    Liebe Grüße Steffi

    • 23. September 2015  10:53 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Steffi,
      die Richtlinien der Dr. Feil Ernährung sind auch für Schwangere geeignet. Während der Schwangerschaft und Stillzeit muss man jedoch mit Kräuter und Gewürzen etwas vorsichtig sein. Manche haben eine durchblutungsfördernde und entkrampfende Wirkung was unter anderem auch eine Einfluss auf die Gebärmutter haben kann. Sprechen Sie daher Ihre Ernährung bitte auch mit Ihrer betreuenden Ärztin/Arzt durch.
      Liebe Grüße
      Peter Munsonius – Forschungsgruppe Dr. Fei

    • 20. Dezember 2015  00:10 erstellt von Hanna

      Vielen Dank HerrDr.Feil für die Antwort.
      Ich werde es mal versuchen,habe es bisher auch mit MMS versucht,die Yersininen weg zu bekommen, habe es 7 Monate genommen,leider auch ohne Erfolg.Auch mit Propolis war kein Erfolg zu verzeichen.
      Gerade jetzt merke ich wieder,wie sie wieder aktiv sind,macht sich auch sehr im Bindegewebe an den Gelenken bemerkbar,irgenwann verzweifelt man.

      Liebe Grüße
      Hanna

  8. 10. September 2015  11:49 erstellt von Uwe Antworten

    Dr. Feil Gewürzquark
    Hallo zusammen, mir fehlt noch die Info wie mann den Gewürzquark am besten zu sich nimmt.
    Wir machen Sie das?

    Danke

    Bis dann

    • 11. September 2015  15:59 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Uwe,
      als Frühstück in eine Schüssel 250 g Quark schütten, mit Milch glattrühren, 3 TL Speiseleinöl dazugeben, ebenso Ingwer, Zimt, Kurkuma, etwas Pfeffer und Chili - je nach Geschmack. liebe Grüße - Dr. Wolfgang Feil

  9. 10. August 2015  23:23 erstellt von Peter Antworten

    Hallo,

    ich habe die Ernährungsstrategie seit etwa 7 Monaten umgesetzt und meine Probleme mit den Gelenken haben sich stark verbessert. Vielen Dank schon mal! Mittlerweile habe ich jedoch "neue" Probleme mit den Daumen, die tagsüber ein wenig besser werden.

    Insbesondere Gluten war bei mir das Problem. Ich ernähre mich zwar nahezu Industriezucker frei und nehme jedoch noch Früchte bzw. Honig zu mir. Ich glaube langsam, dass ich womöglich auch ein Problem mit Fruktose habe, denn ich glaube bei höherem Verzehr habe ich am Tag danach größere Probleme.

    Was ich derzeit nicht mache ist eine Low Carb Ernährung, davon halte ich nichts. Dennoch versuche ich Reis und Glutenfreie Nudeln etwas weniger zu essen, aber dennoch täglich. Immer in Verbindung mit Gewürzen und Gemüsen bzw. Milchprodukten oder ein wenig Fleisch.

    Eine Darmsanierung mache ich seit einem halben Jahr und kann auch wieder Nachtschattengewächse essen. Ist diese immer noch notwendig?

    Ich bin nun bei einem Heilpraktiker. Dieser würde mir nach einer weiteren Darm und Blutuntersuchung eine Eigenblutnosoden Therapie und/oder eine Mikroimmuntherapie empfehlen. Was halten sie davon? Er empfiehlt selbst Curcuma etc. sagt aber die "therapeutische WIrkung" sei bei normalem Verzehr zu gering und meint man müsse hier gezielt supplementieren.

    VG

    Peter

    • 3. September 2015  08:51 erstellt von Tobias Homburg

      Hallo Peter,
      Ihr Weg klingt doch schon mal sehr gut. Eine Low Carb Ernährung wird auch von uns nicht empfohlen. Lediglich die KH etwas zu reduzieren und moderat zuzuführen. Ob die Darmsanierung weiterhin notwendig ist, hängt etwas davon ab, ob Sie das Gefühl haben, dass es Ihnen damit besser geht und es kann sich auch die Verträglichkeit von anderen Nahrungsmitteln/Fruktose noch verbessern. Wenn Sie Ihre Ernährung so beibehalten, ist Ihr Darm jedoch nach einem halben Jahr schon in einem ganz guten Zustand!

      Bei Entzündungskrankheiten empfehlen wir auch eine Zufuhr von Kurkuma-Extrakt. Wir arbeiten hier mit den Kapseln der Firma Allsani.
      Im Krankheitsfall reicht die normale Dosierung über das Gewürz allein nicht mehr aus.

      Liebe Grüße
      Tobias Homburg

    • 3. September 2015  12:37 erstellt von Matthias

      Man liest, daß sich die Bioverfügbarkeit von Kurkumin durch Einnahme von Capsaicin deutlich verbessern lässt. Geht das auch mit anderen (in Lebensmitteln oder Kräutern enthaltenen) Stoffen vergleichbar gut? Wieviel Chilli müsste man denn in etwa für einen Teelöffel Kurkuma rechnen?

  10. 16. Juli 2015  14:06 erstellt von Janette Antworten

    Hallo zusammen,

    ich leide seit Jahren unter Seronegative Spondarthritis, in den letzten 5 Monaten ist es so schlimm geworden das ich bereit in den Händen, Füßen, Knien, Ellbogen und jetzt auch noch in den Schultern Schmerzen und Bewegungseinschränkungen habe.
    Ich bin 34 Jahre alt und weiß mitlerweile nicht mehr weiter.
    Ich war 1,5 Wochen in einer Fachklinik wo ich auf Enbrel eingestellt wurde, dieses nehme ich bereits seit 6 Wochen und es wird nicht besser. Die Entzündungen wollen einfach nicht aus meinen Körper raus.
    Meine Ernährung habe ich bereits umgestellt, gaaanz wenig Fleich, viel Walnusse, Obst, Gemüse, Fisch und diverse Lebensmittel die Entzündungshemmend sind.
    Positiv daran ist ich habe bereits 5 Kilo abgenommen.
    Durch die Medikament habe ich viele pikel bekommen, was auch nicht schön ist!
    Hat von Euch einer noch Tips für mich was ich tun kann um die Entzündungen zu verringern.
    Ich bin jeder Hilfe Dankbar.

    Viele Grüße Janette

    • 30. August 2015  11:49 erstellt von Tobias Homburg

      Hallo Janette,
      geben Sie Ihrem Körper etwas Zeit auf die neue Ernährungsweise zu reagieren. Setzen Sie täglich einen Gewürzquark nach Dr. Feil ein.
      250g Quark
      1-2 TL Leinöl
      1 TL Kurkuma
      1 Prise Pfeffer
      1/2 TL Zimt
      1-2 cm frischen Ingwer
      1 Prise Chilli
      und ein paar Beeren oder Honig nach Geschmack

      Weiterhin sollten Sie Bewegung einbauen, da auch diese gegen Entzündungen wirkt. Zusätzlich könnten Sie im Bereich der Nährstoffe mit Krillöl und Kurkuma Extrakt die Entzündung reduzieren.
      Eine Darmsanierung für 3-6 Monate würde ich Ihnen empfehlen, da dies zusätzlich Ihr Immunsystem stärkt und die Nährstoffaufnahme erhöht.

      Liebe Grüße
      Tobias Homburg
      -Forschungsgruppe Dr. Feil-

  11. 6. Juni 2015  17:30 erstellt von Andy Antworten

    Lieber Herr Munsonius,

    Ich hab mir aus dem Bioladen Rote Beete Most( milchsauer vergoren) gekauft.
    Ich mag Rote Beete eher weniger ..

    Mein Plan:

    2-3x in der Woche vor dem Frühstück etwa 200 ml. von dem Zeug trinken und dann aufsFrühstück freun :) Bringt diese Menge schon was oder sollte es lieber täglich ein Schnapsglas davon sein?+

    Muß ich mir Sorgen wegen der Oxalsäure/ Nierensteine machen?

    lg andy

    • 11. Juni 2015  10:55 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Andy,
      das kannst Du auch machen. Man geht sgar davon aus, dass die milchsaure Vergärung von roter Bete, zusätzliche positive, gesundheitsfördernde Wirkungen hervorrufen kann.
      3 - 4 Glässer (200ml) pro Woche sollten ihre positive Wirkung zeigen.
      Menschen mit einem höheren Risiko zur Bildung von Nierensteinen sollten auf ihre Gesamtaufnahme von Oxialsäure achten. Vorbeugend und wichtig gegen Nierensteine ist ausreichend viel und gleichmäßig über den Tag verteilt zu trinken.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  12. 20. April 2015  21:31 erstellt von Sylvi Antworten

    Hallo liebes Team
    kann mir bitte jemand weiterhelfen. Ich habe Hashimoto aber ohne Erkrankung der Schilddrüse. Die Ärzte wollen warten mit Tabletten bis meine Schilddrüse dann angeriffen wird...? das schlimme daran ist das ich die Symptome spüre...am schlimmsten ist das Kopfhaut jucken das treibt mich in den Wahnsinn, nicht nur weil es übergreift ins Gesicht mit Rötungen sondern dann am ganzen Körper juckt. Dazu kommen Gelenkschmerzen Gelenke knacken, Augen krabbeln, Müdigkeit, Lidödeme, trockene Haare, Spider Navi, ausbleiben der Menstruation auch das ist sehr schlimm da ich jetzt immer Scherzen habe, dazu kommt die Veränderung der Stimme und und und... was soll ich tun, würde gener etwas tun ...welche Empfehlung...MSM ? Wo soll ich nur Anfangen, ich werde verrückt...

    Ich danke im Vorraus Sylvi

    PS: Ich habe alles Abklären lassen, keine Allergie, Herz, Leber, Niere Ok

    • 4. September 2015  12:24 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Sylvi,
      sorry für die späte Antwort - deine Anfrage ist leider liegengeblieben. Schön, dass deine Schilddrüse nicht erkrankt ist. Versuche keine Sojaprodukte zu essen, damit die Schilddrüse fit bleibt und nehme eine Nahrungsergänzung mit Zink und Selen (z.B. allsani algen-greens). Jodsalz und jodsalzhaltige Produkte solltest du meiden. Zusätzlich gegen das Jucken empfehle ich dir täglich 1 TL Ackerschachtelhalmkonzentrat zu nehmen und generell langfristig die Ernährung nach Dr. Feil umzusetzen. Dann müßte alles besser werden. Alles Liebe und Gute - Dr. Wolfgang Feil

  13. 19. April 2015  12:34 erstellt von Andy Antworten

    Lieber Herr Munsonius,

    Sie haben mich ein ganzes Stück weitergebracht. Danke! :)

    Abschliessend:

    * Ich esse jetzt nur noch 2x Fleisch pro Woche. Biorinderhack( da Steak bei etwa 8 Euro pro Person zu teuer ist)
    Ist Biolandhack okay) Pro Person ca. 200 Gramm in Kokosfett gebraten

    * Manche empfehlen Obst nicht zusammen mit Getreide zu essen. Obst eher auf leeren Magen wegen Gärung. Auch sollte man obst und Gemüse nicht in einer Mahlzeit essen. Was das ganze etwas schwierig macht, finde ich.

    Was halten Sie davon?

    lg andy

    • 21. April 2015  10:55 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Andy,
      - als günstigere Alternative ist das Biorinderhack 2x pro Woche ok.
      - wir empfehlen das Obst zu einer Hauptmahlzeit (z.Bsp. als Nachtisch) zu essen, da dann der Blutzuckerspiegel stabiler bleibt. Bezüglich der Verträglichkeit bewerte ich das Ganze individuell. Sollte es für jemanden zu einer Hauptmahlzeit nicht verträglich sein, dann muss es es eben alleine gegessen werden. Doch hier ist dann auch wieder besser nur Beeren zu essen und diese mit Sahne.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 25. April 2015  19:12 erstellt von Andy

      merci :)

      Wenn Sie eine sehr hochwertige Schokolade aus Afrika suchen:
      * Francois Pralus, Ghana mit 75%
      leider schmecken mir 85 meist nicht :/

      Ich nehm von dieser Schokolade etwa 30 Gramm, 150 ml Heißes Wasser, 1 EL Sahne , Gewürze und etwas Honid/Salz.

      Ist eher dickflüssig, sehr kräftig mit Aromen von Gewürzen, Kokos und Schokolade. Sie ist Bio/ 100 Gramm kosten allerdings um 5 Euro

      lg Andy

  14. 15. April 2015  11:39 erstellt von Andy Antworten

    Nachtag: man kann ja abwechseln? einen Tag Gewürzquark mit Beeren oder Kräutern, den nächsten Feurschokolade und wenns zu warm ist eher Kompott mit Kurkuma und weniger ingwer u ohne chilli.

    achja: ich nehme statt Kakopulver ca. 30 Gramm 80 % ige Schokolade

    • 16. April 2015  09:25 erstellt von Peter Munsonius

      genau ... es spricht nichts gegen (eine gesunde) Kreativität..... ;-)
      Ich trinke die Feuerschokolade auch im Sommer - ohne Leinöl.
      Liebe Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  15. 15. April 2015  11:37 erstellt von Andy Antworten

    Lieber Herr Munsonius,

    Hab gerade die erste "Feuerschoki" versucht;-)
    Nur habe ich statt Milch 1/3 Biosahne und 2/3 Wasser genommen.

    Aucxh Ingwer als Pulver und Kurkuma in Leinöl verrührt. Das mit dem Leinöl dann lieber nicht bei der feuerschokolade?

    Trinken sie die auch im Sommer oder sollte man diese feurigen Gewürze eherf in der kalten Jahreszeit nehmen?

    lg andy

  16. 11. März 2015  16:13 erstellt von christl Antworten

    HALLO,
    ich habe ständig Entzündungen in der Hüfte, Halswirbelsäule und LWS, geringe
    Spondylarthritis. Was kann ich tun? Soll ich Kurkuma-Kapsel nehmen.
    Kakao, Leinöl werde ich mir angewöhnen. Esse sehr viele Mandeln.

    • 16. März 2015  10:51 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Christl,
      die kleinen Wirbelgelenke benötigen die gleiche Unterstützung wie die größeren. Daher kann ich Ihnen auch in Ihrem Fall die gesamte Dr. Feil-Strategie (siebe Buch "Arthrose und Gelenkschmerzen überwinden") empfehlen. Dort finden Sie die entzündungsenkende Ernährung und nährstoffmedizinische Unterstützung genau erklärt, sowie viele Tipps für die praktische Umsetzung.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  17. 6. März 2015  21:48 erstellt von Anna Antworten

    Hallo,

    ich habe erst gestern gelesen, dass Leinöl Aknefördernd sein soll. Stimmt das? Ich habe hormonell bedingt immer wieder mit Pickeln zu kämpfen.

    Ihre Meinung würde ich auch gerne erfahren dazu, dass in Milch ja auch Monosaccachride als Lactose enthalten sind, also das gar nicht so gensund ist wenn man sowieso den Zuckerkonsum senken will. Und für Diabetiker ganz schlecht. Was halten sie davon?
    Ich reagiere sehr sensibel auf Zucker und würde das unterstützen, auch wenn die Menge an Zucker gering ist in Milch.
    Obst dagegen kann ich fast gar nicht essen ohne gleich Kopfschmerzen zu bekommen, da ich vor allem auf Fructose reagiere und von den Werten her fast eine Fructoseintoleranz habe. Kann man das Obst auch einfach weglassen und durch anderes ausgleichen? Wenn ja, was?

    • 13. März 2015  10:24 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Anna,
      auch Leinöl enthält sogenannte Phytoestrogene. Bei anfälligen Menschen für Akne, sollte hiermit vorsichtig umgegangen werden. Bei den meisten ist Leinöl aber komplett unproblematisch. Es gibt meiner Meinung nach auch keine Studien, die eine akne bildende Wirkung zeigen. Milch sollte generell nicht in großen Mengen genommen werden. Ein Schluck Rohmilch im Kaffee sehe ich eher unproblematisch. Ebenfalls bessere Alternativen sind gesäuerte Milchprodukte wie Buttermilch oder Kefir. Diese können sogar sehr gesund bei Diabetes sein, da sie die Insulinsensitivität erhöhen. Obst können Sie weglassen. Eventuell sind Beeren die bessere Alternative, die deutlich weniger Fruktose enthalten.
      Gruß Friederike Feil

  18. 5. Februar 2015  17:56 erstellt von Andy Antworten

    Liebes Dr. Feil-Team,

    Wäre es so auch gesund:

    1-2 Tel. Leinöl(zb. Rapunzel oder Budwig)
    Daran wenig besten Honig( zb. 1 Tel) und etwas Zimt oder Vanille / plus wenig Steinsalz auflösen

    Dann mit vollfettem oder halbfettem Bioquark vermengen und mit Nüssen und Obst essen.

    Kurkuma dann seperat in Olivenöl( mag es nicht in süßem Quark)

    Das wäre mein Sportquark:)

    Ist Vanille denn auch gesund?

    lg Andy

    • 10. Februar 2015  12:33 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Andy,
      das ist ok. Verwende dafür echte Vanille, die ist sehr gesund.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  19. 29. Januar 2015  12:38 erstellt von Manuel Wagner Antworten

    Sind Entzündungen nicht auch wichtig? Entzündungen zu senken bedeutet doch auch die spezifische und ebenso die unspezifische Immunabwehr deutlich zu senken. Ich zitiere gerne einen Abschnitt von bfr:
    "Meydani et al. (1993) haben gezeigt, dass erhöhter Fischverzehr (121 bis 188 g/Tag) im
    Rahmen einer Stufe II-Diät der Amerikanischen Herz-Assoziation (AHA) die zelluläre Immunantwort
    verminderte. In einer Interventionsstudie mit 48 gesunden Personen zwischen
    55 und 75 Jahren, die 12 Wochen mit 2 g alpha-Linolensäure, 0,7 g gamma-Linolensäure,
    0,68 g Arachidonsäure, 0,72 g DHA oder 1 g DHA/EPA supplementiert wurden, wurde gezeigt,
    dass Fischöl sowohl die Aktivität der natürlichen Killerzellen als Bestandteil der angeborenen
    Immunantwort um 48 % als auch die Proliferationsfähigkeit der T-Lymphozyten um
    68 % vermindert (Thies et al., 2001a,b). Ähnliche Effekte wurden auch von weiteren Autoren
    festgestellt (reviewed in Sijben und Calder, 2007). Sowohl Fischverzehr und Fischöl als auch
    EPA allein in angereicherten Ölen beeinflussen über oxygenierte Derivate, die Eicosanoide,
    die Produktion von proentzündlichen und immunregulatorischen Cytokinen. Diese Effekte
    werden üblicherweise positiv als entzündungshemmend interpretiert, jedoch bedeuten sie
    auch eine Schwächung der Immunantwort auf Krankheitserreger. Für die gesunde und insbesondere die ältere Bevölkerung ist eine Unterdrückung der spezifischen als auch der unspezifischen Immunabwehr nicht erwünscht und beinhaltet ein Risiko. "

  20. 13. Januar 2015  14:34 erstellt von Andrea Antworten

    Liebes Dr. Feil Team,
    kann der Gewürzquark auch durch den Gewürzkakao ersetzt werden, wenn das Leinöl und der Ingwer mit einem Salat gegessen wird? Frage zur Menge des Ingwers: auf Seite 40 Ihres Buches "Dr. Feil Strategie" heißt es nur "1-2 cm Ingwer", auf Seite 128 "1-2 cm Ingwer (ca. 30g...)". 30 g Ingwer ist doch aber ein viel größeres Stück. 3 g käme dem ganzen etwas näher ...
    Kann ich durch die Ernährung nach der Dr. Feil Strategie eine Coxarthrose im Schweregrad 3 "heilen" bzw. eine künstliche Hüfte überflüssig machen? Ist eine zusätzliche osteopatische Behandlung empfehlenswert?
    Liebe Grüße,
    Andrea

    • 21. Januar 2015  20:31 erstellt von Tobias Homburg

      Hallo Andrea,
      Sie können den Gewürzquark auch durch einen Gewürzkakao ersetzen. Die Ingwer Menge können Sie gerne variieren bzw. erhöhen, wenn Ihnen dies gut bekommt. 1-2 cm täglich geben wir als Mindestmenge an.

      Zur Überwindung von Arthrose arbeiten wir neben der Ernährung als Basis, noch mit Gelenknährstoffen, die dem Körper die nötigen Bausteine liefern, um die Strukturen im Gelenk zu regenerieren.
      (https://allsani.com/naehrstoffpaket-mit-ackerschachtelhalm-1-x-elixier-2-x-glusatin-1-x-filatin.html)
      Somit würde ich Ihnen neben der Ernährungsumstellung eine Einnahme der Nährstoffe, sowie Bewegung im schmerzfreien Bereich empfehlen. Eine osteopathische Behandlung und Sichtweise ist hier durchaus sinnvoll. Er kann Ihnen bestimmt auch für Sie passende Übungen zeigen, sodass Sie zu Hause weiter machen können.

      Liebe Grüße und alles Gute
      Tobias Homburg

  21. 13. Januar 2015  04:09 erstellt von Schopenhauer Antworten

    Hallo und danke für die Dr. Feil Initiative!
    Ich habe seit meiner Kindheit Darmbeschwerden. Ausführliche Untersuchungen haben neben ständiger Reizung und deutlich erhöhten Entzündungswerten im Darm keine spezifische Erkrankung erkennen lassen.
    Seit einigen Jahren habe ich neben nicht mehr abklingen wollenden entzündlichen Ekzemen auch zunehmende Gelenkbeschwerden (leichte Endzündungen).
    Ich reagiere auf Kohlenhydrate mit Verschlechterung (deshalb lange schon nur wenig KH). Vertrage nur leicht verdauliche Lebensmittel. Spinat und Zucchini gehen, anderes (gekochtes) Gemüse verursacht bei mittleren Mengen schon Probleme (bekomme stark Schleim im Stuhl und in der Folge das Gefühl krank zu sein).
    1) Was passiert bei mir im Darm, dass Zwiebel etc. aber auch anderes Gemüse mein Beschwerden verstärken?
    Ich setze seit rund einem Monat viele Ihrer Empfehlungen um (Ingwer, Grüner Tee, Kurkuma, Kakao, Zimt, viel Kräuter und Gewürze, Fisch, Beeren, Vit. D (Mangel), Zink, Magnesium, nehme ihr Ackerschachtelhalm Produkt, profitiere außerdem von Kefir). Chili und Pfeffer verursachen auch in kleinen Mengen eine Verschlechterung. Ich möchte perspektivisch eine Darmsanierung machen, mit dem von Ihnen empfohlenen Bakterienstamm und wenig Inulin, habe aber noch Respekt davor, da Inulin in der Vergangenheit nicht so gut war.
    2) Haben Sie weitere Tipps für mich?

    • 21. Januar 2015  20:27 erstellt von Tobias Homburg

      Hallo Schopenhauer,
      Ihr Weg hört sich sehr gut an und eine Darmsanierung mit probiotischen Bakterien würde ich Ihnen auf jeden Fall für mindestens 3-6 Monate (eher länger) empfehlen. Geben Sie Ihrem Körper Zeit, da er an ein paar Baustellen arbeiten muss und Ihr Immunsystem etwas Zeit zur Stärkung und Stabilisation benötigt.

      Ein vermehrter Verzehr von Kokosfett und selbst gesäuertem Gemüse unterstützt den Darm auch sehr gut, weshalb Sie dies mal ausprobieren könnten.

      Stress wirkt sich neben der Ernährung auch negativ auf unseren Darm aus, weshalb auch hier auf eine gute Balance geachtet werden sollte. Versuchen Sie in verschiedenen Situationen einfach auf Ihren Körper zu hören, denn dieser hat kompromisslos Recht.

      Halten Sie uns auf dem Laufenden und alles Gute
      Liebe Grüße
      Tobias Homburg

  22. 20. November 2014  19:35 erstellt von Salome Antworten

    Hallo. Was kann man gegen Morbus Crohn tun?

    • 24. November 2014  12:41 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Salome,
      Morbus-Chron zählt zu den Autoimmunerkrankungen und die klassischen schulmedizinischen Maßnahmen sind wichtig, um das Fortschreiten der Erkrankung zu bremsen.
      Auch bei Morbus Chron reagieren Menschen unterschiedlich auf Lebensmittel. Oft zeigt erst die Erfahrung, welche Lebensmittel vertragen werden und welche die Beschwerden fördern. Ebenso spielt es eine Rolle wie stark das Krankheitsbild bzw. der aktuelle Zustand ist. Generell ist es sehr wichtig darauf zu achten genügend Flüssigkeit, Mineralien, Vitamine, Spurenelemente, sowie Omega-3-Fettsäure zu sich genommen wird, da es durch die gestörte Resorption oft zu Mangelerscheinungen im Körper kommen kann. Das Vermeiden von Zucker und Weizen vermindert die Heftigkeit von chronischen Darmentzündungen. Halten Sie sich an die Richtlinien der Dr. Feil-Ernährung und setzen das um, was für Sie verträglich ist. Lassen Sie sich Zeit beim Essen und kauen gründlich. Achten Sie auch darauf, dass das Essen nicht zu heiß und nicht zu kalt ist. Ergänzende Nährtsoffpräparate sollten eher einschleichend genommen werden, da wegen der schlechteren Aufnahmefähigkeit die Betroffenen oft mit Durchfällen reagieren.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  23. 5. November 2014  11:46 erstellt von Thomas B. Antworten

    Liebes Dr. Feil-Team,

    Ich nehme schon seit ca. 2 Jahren mit Erfolg Kurkuma als Entzündungshemmer gegen meine Beschwerden im Lendenwirbelsäulenbereich ein. Damit ersetze ich das mir verschriebene Medikament "Arcoxia". Da Entzündungsprozesse eine über mehrere Millionen Jahre mitgegebene Strategie der Evolution zum Überleben sind, interessiert es mich auch, ob die dauerhafte Einnahme von Kurkuma irgendwelche negative Folgen haben könnte. Eine wäre auf jeden Fall, die fehlende Reaktion auf Fremdkörper und Krankheitserregern im Körper durch Abkapselung und Ausschleusung durch Eiter. Dieses Problem kenne ich hauptsächlich durch nicht vollständig entfernte Splitter unter der Haut. Wenn man Glück hat, schafft man es, alles zu entfernen oder der Körper baut es irgendwie selbst ab. Jetzt habe ich das Problem, dass ich vor einigen Wochen am Außengelenk meines Daumen eine schlechte heilende Wunde hatte. Irgendwann ist sie dann doch zugewachsen. Ich denke, dass dabei eine Verunreinigung oder Krankheitserreger mit eingeschlossen wurden. Normalerweise wäre es wohl herausgeeitert. Die Entzündungsreaktion bleibt aber aus. Jetzt habe ich einen kleinen Knubbel unter der Haut, der langsam wächst. Ich war damit beim Arzt, der es als harmlos abtat, da es keine starke Rötung, Schmerzen oder erhöhte Temperatur aufwies. Im allgemeine stößt man bei Ärzten auf taube Ohren, wenn man ihnen mitteilt, dass man Kurkuma als Entzündungshemmer einnimmt, was wohl bei der Diagnose und der Symptomatik ein wichtiger Aspekt ist. Das ist aber wohl eher ein ökonomisches Problem der Pharmaindustrie und hier fehlen wohl die Erfahrungen. Daher meine Frage an Sie. Habe Sie Erfahrungen mit solchen Problemen und wie kann man am besten damit umgehen und was passiert genau im Körper bei Fremdeingriffen, wennman Kurkuma-Konsument ist. Ich würde gern vermeiden, dass es letztendlich von einem Chirugen herausgeschnitten werden muss.

    Vielen Dank und liebe Grüße aus Berlin.
    Thomas

    • 6. November 2014  18:34 erstellt von Tobias Homburg

      Hallo Thomas,
      entzündungssenkende Gewürze führen nicht dazu, dass keine Entzündungsreaktion im Körper mehr stattfindet. Ohne Entzündungsreaktion wäre Ihre Wunde gar nicht abgeheilt. Zusätzlich spielen hier viele weitere Faktoren eine Rolle, die die Geschwindigkeit der Heilung beeinflussen.
      Die entzündungssenkende Wirkung führt lediglich dazu, dass Entzündungen nicht zusätzlich durch schlechte Ernährung, Stress usw. weiter entfacht werden oder am Laufen gehalten werden. Weiterhin helfen Sie dabei, dass die Entzündung auf einem "nützlichen" Niveau gehalten wird und nicht durch z.B. sehr starke Schwellungen ein Heilungsprozess verlangsamt wird.
      Somit brauchen Sie sich keine Sorgen machen, dass die Einnahme von entzündungssenkenden Gewürzen die Heilungsvorgänge Ihres Körpers verhindert oder einschränkt.

      Liebe Grüße
      Tobias Homburg

  24. 25. Juni 2014  21:37 erstellt von Claudia Antworten

    hallo Dr. Feil Team,

    sind eigentlich Süssstoffe erlaubt und wenn ja welche?

    Danke

    Claudia

    • 27. Juni 2014  11:00 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Claudia,
      wir empfehlen und süßen mit Stevia.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  25. 28. April 2014  18:43 erstellt von Marko Antworten

    Hi Friederike, habe wieder mal eine Frage für dich als Entzündungs-Expertin. In einem Interview mit dem US-Onkologen Dr. David Agus im Focus habe ich gelesen, dass niedrig dosiertes Aspirin dauerhaft als Entzündungshemmer eingenommen werden kann (mit Hinweis auf überzeugende Daten zum Krebsrisiko etc). Würdest du das für Sportler empfehlen oder gibt es wegen der (geringfügigen) Blutverdünnung oder anderer Nebenwirkungen auch Probleme, sodass man individuell abwägen muss? Oder wie sieht es mit einer temporären Aspirin-Einnahme aus, zum Beispiel nach einem Wettkampf, um die Entzündungen schneller runter zu bekommen? Danke schonmal vorab für deine Einschätzung. Weiterhin auch viel Erfolg für deine Promotion, super spannendes Thema.

    • 6. Mai 2014  14:16 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Marko, das macht überhaupt keinen Sinn, denn Aspirin hat als Nebeneffekt, dass es zu Darmblutungen kommt. Bei manchen kann dies schon bei der einmaligen Gabe passieren. Ich würde mit natürlichen Lebensmitteln arbeiten und nicht mit chemischen Medikamenten.
      Gruß Friederike

  26. 11. März 2014  20:45 erstellt von bernd michel Antworten

    Hallo an das Dr. Feil Team,
    kann für den Gewürzquark statt frischen Ingwer auch Ingwerpulver genutzt werden?
    (1/2 Teelöffel Pulver =1 cm frischen Ingwer)

    Vielen Dank im Voraus
    Bernd

    • 14. März 2014  11:00 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Bernd,
      ja, nehmen Sie 1 TL Ingwerpulver für den Gewürzquark.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  27. 21. Februar 2014  17:06 erstellt von Christiane Antworten

    Hallo Jennifer,
    versuchen Sie mal Milchprodukte wegzulassen. Googeln Sie doch mal die vielen Nachteile der Milch. Oder wenn Sie auch bei Youtube "Milch (ungesund)" eingeben, dann wird es einem ganz anders. Oder, wenn Sie tiefer ins Thema einsteigen möchten: Das Buch "China Studie" lesen, wobei es um wissenschaftlich fundierte Studien geht.
    Fleisch würde ich auch einmal pro Woche weglassen. Da ist die Arachidonsäure drin, die gar nicht gut ist bei Entzündungen. Es gibt so viele tolle Ersatzprodukte.
    Viel Erfolg

    • 22. Februar 2014  22:12 erstellt von swatleader

      Sorry Tastatur spinnt:
      Cina Studie wissensc.?? - http://www.urgeschmack.de/die-veblueffende-biegsamkeit-von-fakten-the-china-study/

      A.saeure - http://www.urgeschmack.de/ist-arachidonsaure-ungesund/

    • 25. Februar 2014  11:57 erstellt von Christiane

      Die China Studie bezieht sich auch auf 700 weitere wissenschaftliche Studien und ist selbst eine eigene Studie. Mit Versuchsreihen etc. und nicht einfach so dahingesagt, nur, weil einer der Beteiligten einen Dr. im Titel hat.
      Was wollen sie mit dem Link der Arachidonsäure sagen? Dass es "eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Geisteskranken" ist?

    • 25. Februar 2014  12:17 erstellt von swatleader

      Leider ist es gerade so das mit Metastudien (also mit großen, Eindruck machenden Zahlen sehr oft Menschen manipuliert werden. Leider reicht das oft und wenn dann auf dem Cover noch etwas steht wie "... eine wissenschaftliche Beründung..." dann werden mit dem lesen des gedruckten ""Experten"" geboren. :D

      Mit allen Gefahren: http://www.deutschlandradiokultur.de/spezialitaeten-weizenkleber-fuer-die-kinder.993.de.html?dram%3Aarticle_id=278186

      Hirnentwicklung und mehr leiden darunter- auch bei Erwachsenen verändert sich das Gehirn ständig. (Stichwort: Neuroplastizität)

      Indem nicht zwischen Industriefleisch und Gras Feed unterschieden wird - wird manipuliert: http://www.topnews.de/nicht-jedes-rote-fleisch-ist-ungesund-387246

      Arachidonsäure: "Haarausfall, Hautprobleme, Unfruchtbarkeit sowie Schizophrenie, Depressionen und biploare Störungen bringen Forscher mit einem Mangel an Arachidonsäure in Verbindung. Da AA ein wichtiger Bestandteil des Gehirns ist (s.o.), leuchtet speziell der Zusammenhang zu Geisteskrankheiten ein. Abgesehen davon wurde ein täglicher Verzehr von bis zu 1500mg Arachidonsäure über einen längeren Zeitraum untersucht und die Forscher konnten keinerlei negative gesundheitliche Auswirkungen feststellen. Dies gilt als eine moderate AA-Einnahme. Zum Vergleich: Ein Hühnerei (~63g) enthält rund 70mg* Arachidonsäure. 10 Eier Pro Tag wären demnach nicht einmal annährend ein Problem in Hinsicht auf AA."

    • 26. Februar 2014  13:36 erstellt von Christiane

      ich schätze mal, Sie haben die China-Studie nicht gelesen...

  28. 19. Februar 2014  18:44 erstellt von Jennifer Antworten

    Hallo,
    ich leider an einer Uveitis posterior (entzündliche Augenhintergrunderkrankung), die nur mit hoch dosiertem Prednisolon in den Griff zu bekommen ist, auch Immunsuppressiva scheiterten, so dass ich mich entschieden habe meine Ernährung radikal umzustellen in der Hoffnung die Entzündund damit endlich in den Griff zu bekommen und von den hohen Prednisolondosierungen, die mir sehr zusetzen weg zu kommen.
    Ich verzichte bereits auf jegliches Getreide und habe mich hier auch eingelesen.
    Übrigens: Mehrere Monate Verzicht auf Fleisch brachte keine Besserung.
    Ich hätte da noch ein paar Fragen:
    Ich lese widersprüchliches zur Wirkung von Kaffee, den ich sehr gerne trinke. Auf manchen Seiten steht, er sei entzündungsfördernd, hier steht das Gegenteil. Was stimmt nun?
    Dann zu Kartoffeln und Tomaten:
    Die soll man wegen Solanin weglassen. Dabei esse ich sehr gerne Tomaten.
    Und wie sieht es mit Obst aus?
    Ich hörte man solle jegliche Zitrusfrüchte weg lassen.
    Fleisch möchte ich dennoch ab und zu essen (1 Mal die Woche) jedoch nur vom Biobauern
    Es gibt diverse antirheumatischen Diäten und ich wäre für weitergehende Infos auch in Form von Büchern dankbar damit ich die Entzündung in den Griff bekomme.

    • 21. Februar 2014  14:54 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Jennifer,
      ich empfehle Ihnen unser Buch: Gelenkschmerzen und Arthrose überwinden. Hier haben wir die gesamte entzündungssenkende Ernährungsweise aufgezeigt mit Studienangabe. Kaffee enthält große Mengen an Pflanzenstoffen (Polyphenole), die Entzündungen im Körper reduzieren. Kartoffeln in Maßen nicht in Massen. Bessere Kohlenhydratquellen: Hirse, Amaranth, Quinoa, Buchweizen. die Lykopene der Tomate sind besser verwertbar, wenn diese gekocht sind. Obst in Maßen nicht in Massen und am besten regional. Beeren sind super. Zitrusfrüchte unserer Meinung kein Problem.
      Gruß Friederike

    • 21. Februar 2014  16:27 erstellt von Jennifer

      Hallo Friederike,
      vielen Dank für die schnelle Antwort und für die guten Tipps, ich werde ihr Buch
      bestellen.
      Viele Grüße
      Jennifer

  29. 24. Januar 2014  23:47 erstellt von Caroline Antworten

    Hallo Dr. Feil-Team,
    ich habe morgens nicht viel Zeit. Ist es möglich, den Gewürzquark schon am Abend vorher zuzubereiten oder gehen dann die wertvollen Inhaltsstoffe verloren?
    Vielen Dank und viele Grüsse,
    Caroline

    • 29. Januar 2014  14:32 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Caroline,
      ja, das können Sie machen.
      Liebe Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  30. 18. Januar 2014  15:57 erstellt von Benjamin Antworten

    Hallo "Dr. Feil-Team",
    ich lese sehr interessiert ihre Blogs. Dort hatte ich gelesen, dass Sie empfehlen Magerquark zusammen mit Kakao zuzubereiten und zu essen. Desweiteren empfehlen Sie mehrere Tassen Grüntee über den Tag verteilt zu trinken. Nun habe ich gelesen, dass eine deutsche Studie beweisen konnte, dass die in der Milch (auch im Quark) enthaltenen Caseine die Resorption von Catechinen, wie sie im Kakao oder im Grüntee enthalten sind, verhindern bzw. deren Wirkung aufheben. Vielleicht können Sie hierzu was interessantes oder neues schreiben? Vielen Dank.

    MfG
    Benjamin

    • 31. Januar 2014  15:38 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Benjamin,
      entschuldigen Sie für die Verspätung. Wir empfehlen 20%igen Quark mit Gewürzen oder Kakao zu nehmen. Die Absorption der Catechine ist nicht behindert durch das Casein. Dies ist mittlerweile widerlegt.
      Gruß Friederike Feil

    • 21. Juni 2014  16:12 erstellt von Toni

      Hallo Friederike,
      im Buch Arthrose.. überwinden, das ich seit gestern besitze wird Magerquark empfohlen, wegen der Zugabe von Leinöl. Also doch lieber 20% nehmen trotz Leinöl und das Fett mittags einsparen?
      Es soll ja zur täglichen Gewohnheit werden, daher finde ich das schon wichtig.
      Liebe Grüße
      Toni

    • 26. Juni 2014  11:38 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Toni,
      ja, nehmen sie die 20%ige Variante mit 1-2 TL Leinöl. Der hält dann auch sehr gut satt. Könnten Sie mir bitte die Seite nennen? Das würden wir in der neuen Auflage ändern.
      Gruß Friederike

  31. 26. November 2013  13:08 erstellt von Alberto Antworten

    Hallo, habe Fragen zur Feuerschokolade:

    - gibt es eine optimale Temperatur für das heiße Wasser, oder eine maximale Temperatur, sodass alle Inhaltsstoffe erhalten bleiben?
    - wann ist der optimale Zeitpunkt für die Feuerschokolade? Zwischen, vor oder nach den Mahlzeiten?

    Vielen Dank!

    • 27. November 2013  15:06 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Alberto,
      ich würde die Temperatur bei 70Grad wählen, da deutlich mehr Pflanzenstoffe erhalten bleiben. Eigentlich passt die Feuerschokolade immer, auch als Nachtisch.
      Gruß Friederike

  32. 6. November 2013  21:18 erstellt von Alberto Antworten

    Hallo, meine Frau hat seit einer Nieren- und Blasen OP chronische Schmerzen in Bauch+Rücken. Eine gesicherte Ursache gibt es trotz umfangreicher Untersuchungen nicht, evtl. Verwachsungen. Meine Frage ist, ob Schmerzen im Allgemeinen und Verwachsungen im Speziellen auch in Ihrem Sinnen als Entzündungen zu betrachten sind und von daher eine Besserung durch Ernährungsumstellung erreicht werden kann. Vielen Dank!

    • 8. November 2013  10:24 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Alberto,
      eine entzündungssenkende und stoffwechselaktivierende ist grundsätzlich gesundheitsförderlich und auch in diesem Fall zu empfehlen. Hinter Schmerzen stecken oft Entzündungen. Wenn Verklebungen/Verwachsungen vorliegen würde ich es zusätzlich mit der faszialen Osteopathie versuchen.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  33. 3. November 2013  12:58 erstellt von helena Antworten

    Hallo an Team Dr. Feil
    Wie verträgt sich Kurkuma mit Aspyrin Cardio. Herzlichen Dank für Ihre Informationen.
    http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Kurkuma
    Interaktionen
    Arzneimittel-Wechselwirkungen sind möglicherweise mit Antithrombotika wie beispielsweise Acetylsalicylsäure und Clopidogrel möglich, da Curcumin in vitro die Plättchenaggregation hemmt.

    • 12. November 2013  22:46 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Helena,
      Die blutverdünnende Kapazität von Kurkuma spielt nur eine Rolle bei hoher Dosierung im Bereich von mehr als 1 TL pro Tag. Dieser blutverdünnende Effekt von Kurkuma ist gesundheitsfördernd, da entsprechende blutverdünnende Medikamente etwas reduziert werden können.
      Gruß Friederike

  34. 30. Oktober 2013  13:54 erstellt von Moni Antworten

    Hallo, ich habe seit einigen Monaten immer wieder Darmprobleme (Blähungen, Bauchkrämpfe, Verstopfung u. Durchfall im Wechsel, auch Übelkeit). Inzwischen weiss ich, dass ich an einer Histaminintoleranz leide. Eine Lactoseintoleranz besteht schon länger. Ich ernähre mich nun histaminarm, was gar nicht mal so einfach ist. Leider werden die Darmbeschwerden nicht weniger. Ich vermute, dass die Histaminintoleranz erst durch den kranken Darm entstanden ist. Wie kann ich meinen Darm stärken, so dass ich die Histaminintoleranz auch Lebewohl sagen kann? Danke für Ihre Hilfe!

    • 4. November 2013  11:37 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Moni,
      für einen gesunden Darm ist eine intakte Darmflora sehr wichtig. Info´s zum Aufbau der Darmflora finden Sie unter folgenden Link:
      http://www.allsani.com/wohlbefinden/darmsanierung/

      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  35. 23. Oktober 2013  14:53 erstellt von Hannah Antworten

    Hallo :-)!

    Das Lesen dieses großartigen Artikels hat mich überzeugt, dass das Thema "Entzündungen" eine sehr zentralle Rolle für unsere Gesundheit spielen muss...

    Nun habe ich eine knifflige Frage. Ich verhüte mit der Gold-Kupfer-Spirale. Sie stellte für mich eine gute Alternative zu allen hormonhaltigen Verhütungsmethoden dar. Nun besteht ja das Wirkprinzip der Spiralen unter anderem darin, lokale Entzündungen hervorzurufen, um Spermien zu inaktivieren.
    Wie problematisch schätzen Sie diese Entzündungen für die Gesundheit ein?

    • 29. Oktober 2013  12:24 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Hannah,
      leider kenne ich mich mit der Gold-Kupfer-Spirale nicht aus.
      Gruß Friederike

  36. 6. Oktober 2013  09:12 erstellt von Harald Antworten

    Danke für den interessanten Artikel!

    Eine Frage zum Thema Divertikulitis bzw. Ernährung nach erfolgter Sigmaentfernung.
    Mir wurde (nach ersten Problemen vor 7 Jahren und mehreren Schüben insbesondere in diesem Jahr, die zuletzt nicht mehr mit Antibiotika zu stoppen waren) vor einigen Tagen einen Teil meines Dickdarmes entfernt.

    Gibt es aus Ihrer Sicht besondere Hinweise für die postoperative Zeit und die Vermeidung von Problemen in der Zukunft, zusätzlich oder abweichend zu den auf dieser Seite gegebenen Tipps?

    Besten Dank für Ihre Antwort, freundliche Grüße,
    Harald

    • 11. Oktober 2013  16:00 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Harald,
      um weitere Probleme zu meiden, sollten Sie in Zukunft vermehrt darauf achten, dass keine weiteren Entzündungen im Darm entstehen. Hierfür sollten sie den Getreidekonsum stark reduzieren, viel Gemüse essen und eine Darmsanierung machen (für drei Monate, täglich 1 probiotisches Bakterium zu jeder Mahlzeit). Wir arbeiten hier mit Symbiotin der Firma Allsani.
      Zusätzlich können Sie sich selber Sauerkraut einsäuern. Auch dies stärkt den Darm.
      Kräuter und Gewürze sollten ebenfalls regelmäßig verzehrt werden. Besonders Chili,Ingwer und Kurkuma haben eine schützende Wirkung.
      Friederike

  37. 6. Oktober 2013  09:08 erstellt von Stefanie Kleiner Antworten

    Vielen Dank für diese tolle Seite,
    Vielleicht hätten Sie ja mal Zeit und Lust in Köln zu diesem Thema einen Vortrag zu halten.
    Herzliche Grüße
    Stefanie

  38. 6. September 2013  14:26 erstellt von Christiane Antworten

    Danke für die sehr gute Darlegung. Wenn Sie von Kakao sprechen, ist dann der entölte, Zuckerfreie gemeint oder solche wie Kaba und Nesquick?

    • 9. September 2013  10:18 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Christiane,
      ja, wir sprechen vom reinen, zuckerfreien Kakao - nicht von den gesüßten Mischungen wie Kaba oder Nesquick.
      Liebe Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  39. 9. August 2013  20:46 erstellt von Veronika Antworten

    Hallo, erstemals vielen Dank für den interessanten Bericht! Wie sieht es aus mit den entzündungsbedingte Schilddrüsenkrankheiten, z.B. Hashimoto und Unterfunktion? Hätten Sie irgendein Tipp wegen der Ernährungsumstellung oder vielleicht welche Lebensmittel zu vermeiden sind?

    Vielen Dank im voraus,

    Veronika

    • 13. August 2013  10:19 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Veronika,
      gegen entzündungsbedingte Schilddrüsenkrankheiten, z.B. Hashimoto hilft Selen, Zink und eine entzündungssenkende Ernährung mit vielen Gewürzen (Gewürzquark) und Kräutern - siehe Dr. Feil Ernährungspyramide. Zur Stabilisierung der Schilddrüse wäre auch Arginin (z.Bsp. AddOn Amino von der Fa. Ultra Sports) ratsam. Weizen- und Sojaprodukte sollten komplett gemieden werden.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  40. 26. Juli 2013  16:47 erstellt von Matthias Antworten

    Hallo!
    - Wahrscheinlich sollte man bei Diabetes und überhaupt unterscheiden, welche KH man zu sich nimmt. Schnelle KH wie in Zucker, Kartoffeln, Reis etc. führen ja zu einem schnellen Anstieg und einem ebenso rasanten Abfallen des Blutzuckerspiegels, was angeblich die Neigung zum Diabetes langfristig erst erhöht (übrigens auch die Anfälligkeit für Virusinfektionen. Ich habe z.B. keine Dauerinfekte mehr, seit ich KH mit hoher glykäm. Last meide!) Besser wären in diesm Fall anscheinend KH, die den Blutzucker nur moderat und langsam ansteigen lassen (z.B.: Vollkorngetreide, Gerste, Buchweizen etc.).

    - Außerdem habe ich gelesen, dass bei Diabetes die häufig empfohlene Erhöhung der Eiweißaufnahme problematisch sei, da gerade ein Übermaß an (tierischen) Proteinen Ablagerungen in den Blutbahnen hervorrufen könnten. Die bei Diabetikern häufigste Todesursache seien in der Folge Schlaganfall und Herzinfarkt ( Dr. M.O.Bruker). Demnach wäre auch auf Nahrung mit moderatem Proteinanteil ( Vgl.: Joghurt = 3,5%, Quark= 15%, Käse noch höher) zu achten.
    Können Sie diese Zusammenhänge von fachlicher Seite bestätigen (bin selbst Laie)?
    Vielen Dank!

    • 29. Juli 2013  10:45 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Matthias,
      Medizin und Ernährung müssen immer dem „betroffenen Körper“ angepasst werden, um möglich Risiken entgegen zu wirken. Eine ausreichend Eiweißzufuhr gehört zu einer gesunden (Diabetiker-) Ernährung. Jedoch sollten Diabetiker regelmäßig ihre Nierenfunktion vom Arzt überprüfen lassen, da zuviel Eiweiß verstärkt Nierenprobleme bei Diabetikern hervorrufen kann.
      Selbstverständlich ist es auch absolut wichtig, dass ein Diabetiker nicht in den Unterzucker kommt und er Kohlenhydrate benötigt. Trotz allem ist eine ausgewogene Ernährung möglich oder gerade deshalb notwendig.
      Eine entzündungssenkende Ernährung ist zudem reich an Gemüse, Kräuter und Gewürzen, welche den gesamten Stoffwechsel anregen und ein in aktiver Stoffwechsel beugt wiederum Ablagerungen vor.
      Das Ziel ist es dem jeweils „betroffenen Menschen“ (z.Bsp. Diabetiker) die für ihn bestmögliche Ernährung zusammenzustellen - entzündungssenkend, stoffwechselaktivierend, immunsystemstärkend und aufgrund seiner Vorerkrankung für ihn verträglich.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  41. 26. Juli 2013  14:39 erstellt von Jan Antworten

    Hallo Mike,

    vielen Dank für diesen Bericht. Ich leide seit ca. 13 Jahren an Morbus Bechterew. Hast du ein Paar Ernährungstipps was ich Essen / nicht Essen sollte um mein Wohlbefinden zu erhöhen und meine Entzündung in der Hüfte und der Wirbelsäule eventuell zu verringern?

    Beste Grüße Jan

  42. 26. Juli 2013  05:31 erstellt von Kirstin Antworten

    Hallo und vielen Dank für Ihre informativen Antworten. Wie sieht das Ganze aus,wenn Typ 1Diabetes vorliegt und man deswegen Insulin spritzt?Ausgewogene Ernährung ist ja immer gut,aber ist es auch da förderlich wenig KH zu essen um weniger Entzündungen zu bekommen?Der Körper muss den Insulinbedarf ja somit nicht selbst anpassen,sondern die geschieht durchs spritzen.Kann es auch sein,dass hier durch das geschwächte Imunsystem öfter Entzündungen entstehen?Vielen Dank für Ihre Meinung, Kirstin

    • 26. Juli 2013  09:57 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Kirstin,
      durch ein geschwächtes Immunsystem können öfters Entzündungsherde im Körper entstehen. Daher ist auch hier eine immunsystemstärkende und entzündungssenkende Ernährung förderlich. Doch bei jeder Ernährungsumstellung ist es wichtig am Anfang die Blutwerte "engmaschiger" zu kontrollieren, um auf die möglichen Veränderungen rechtzeitig zu reagieren.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  43. 17. Juli 2013  17:46 erstellt von Irma Antworten

    Hallo,
    ich bin 39 Jahre alt. Ich leide Seit ca. 5 Jahren an subfebrilen Temperaturen bis zu 38 und Allgemein verschlechtertem Zustand. Ich hatte alles diese Jahre unzählige Untersuchungen und Menge an Antibiotika gegen "unbekannten Infekt" gehabt, die ich mittlerweile nicht mehr vertage. Erst diese Woche wurden leichte erhöhte CRP und Blutsenkungswerte festgestellt, wobei Arzt sagt, dass er da nichts machen würde. Heilpraktiker stellte aber auch erhöhte Omega-6-Fettsäure Werte fest. Ich überlege meine Ernährung radikal zu verändern (obwohl ungesunde Lebensweise habe ich nicht). Problem ist, ich weiß nicht was ich essen darf und was nicht, man findet viele widersprüchliche Informationen im Netz. Können Sie mir eine Diät empfehlen? Danke im Voraus!

    • 19. Juli 2013  09:27 erstellt von Peter Munsonius

      Hollo Irma,
      Richtlinien für die Ernährung finden Sie in der Dr. Feil-Pyramide: http://www.dr-feil.com/allgemein/die-dr-feil-strategie.html
      Wie man diese Empfehlungen mit leckeren Gerichte umsetzt, finden Sie in dem Buch "Die Lauf-Diät: Das Kochbuch".
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  44. 10. Juli 2013  15:52 erstellt von Christian Antworten

    Hallo, von dem Gewürzquark und ähnlichen Varianten habe ich schon häufig (positives) gehört. Wie verhält es sich da aber bei einer täglichen Einnahme. Ich denke da insbesondere an die übermässige Zufuhr von Zimt der ja bekanntlich in grossen Mengen auch alles andere von gesund für die Leber sein soll. Schliesst der gesündere Ceylon Zimt Leberschädigungen aus?

    Viele Grüsse aus Hamburg
    Christian

    • 14. Juli 2013  15:39 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Christian,
      die Obergrenze für den Zimtverzehr nach deutscher Behördenmeinung liegt pro Jahr bei ca. 600 g Zimt (ganz normaler handelsüblicher Cassia-Zimt). Ein halber Teelöffel Zimt pro Tag, welcher im Gewürzquark empfohlen wird, entspricht ungefähr 1,6 Gramm – ist also selbst nach deutscher Behördenmeinung völlig in Ordnung.
      Lesen Sie bitte auch den Blogbeitrag von Dr. Feil über Zimt (http://www.dr-feil.com/lebensmittel/ceylon-zimt-cumarin-gesundheit.html).
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  45. 7. Juli 2013  19:06 erstellt von Ute Antworten

    Hallo,

    ich habe seit ein paar Tagen eine Achillessehnenreizung und versuche mit entzündungshemmender Ernährung, Kräftigungsübungen und kühlen entgegen zu wirken. Zusätzlich ist mir Astaxanthin empfohlen worden. Da ich es hier gelesen habe würde ich mich über eine Empfehlung freuen, welches Produkt sich eignen würde, da die gefundenen Produkte sehr unterschiedliche Dosierungen und zusätzliche Inhaltsstoffe haben.

    Vielen Dank

    Ute

    • 11. Juli 2013  09:51 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Ute,
      ich würde Ihnen Ackerschachtelhalm-Extrakt empfehlen ( http://www.allsani.com/elixier.html) und, dass Sie mehrmals täglich die Achillessehne mit Chili-Balsam einreiben. Ackerschachtelhalm wirkt entzündungssenkend, enthält viel Kieselsäure und stärkt so alle Strukturen im Körper. Zusätzlich machen Sie natürlich auch die entzündungssenkende Ernährung, Sport und Warm-Kalt Bäder.
      Astaxanthin ist auch ein sehr guter entzündungssenkender Pflanzenstff. hier sollten Sie 200mg täglich aufnehmen.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

    • 11. Juli 2013  11:03 erstellt von Ute

      Danke für die Hinweise, 200mg Astaxanthin scheint mir viel, ich habe nur Produkte mit 5 mg gefunden, da müsste ich 20 Kapseln nehmen, das ist mir zu viel.

    • 11. Juli 2013  11:04 erstellt von Ute

      Jetzt habe ich mich auch noch verrechnet, 40 Kapseln

    • 16. Juli 2013  10:41 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Ute,
      Sie haben natürlich vollkommen Recht. Ich habe mich vertan. Bei Astaxanthin werden in den Studien 5-10mg genommen. Entschuldigen Sie bitte die Verwirrung.
      Gruß Friederike

  46. 30. Mai 2013  21:59 erstellt von Helena Antworten

    hallo,dr. Feil Team

    ich habe ein paar Fragen.. was meinen Sie, kann man Arthritis heilen mit Ernährungsumstellung, Entsäuerung, Vitaminen, Mineralstoffe und Spurelementen?? ich habe so viel gelesen und weiss nicht wem ich glauben soll..

    bei mir würde vor ca. 2 Monaten Arthritis festgestellt, beidseitig. den Schulter habe ich auch
    entzündet aber nur rechts. vor ca. auch 2 Monaten hat mein Arzt auch Blut getestet gegen
    Chlamydien und es war positiv. bei FA hat man nichts gefunden. ich vermute dass sie irgendwo in Lungen sind. mein Arzt hat gesagt, es ist nicht nötig sich damit zu beschäftigen. habe aber gelesen dass manchmal gerade die Chlamydien oder Parasiten die Auslöser sind. was meinen
    Sie? hätte es Sinn einen Imunnologe zu besuchen und es nochmals testen lassen?

    wegen diese Entzündungen leidet auch meine Haut. habe in letzte Zeit so viel Pickel wie noch nie..
    habe aber seit ca. 2 Wohen Ernährung umgestellt auf Rohkost. ich bin auch am entsäuren, esse nur rohes Gemüse, Gemüsesäfte, wenig Fruchte, Nüsse, jeden Tag Ihre Kräuterquark, nehme noch Fischöl, Astaxantin, Selen, Probiotica und andere Sachen.. bei mir würde auch Anämie
    festgestellt aber weiss ich nicht, wegen diesen Entzündungen ist wahrscheinlich Eisen nicht so gut zu nehmen, oder? ich bin auch sehr müde, weiss nicht ob es wegen dem Eisenmagel ist oder eher ser Arthritis. Medis nehme ich keine, davon halte ich nichts und habe Angst wegem Nebenwirkungen.
    was könnte ich noch anders, besser machen? wird sich das bessern?
    ich habe aber keine Schmerzen in ISG ind Becken. ist das möglich? musst eine Entzündung immer weh tun oder nicht? im Schulter spüre ich das, ich kann den Arm auch nicht richtig bewegen. kratzen den Rücken mit der rechte Hand ist nicht möglich.. ist das wegen der Entzündung? kann es sein?
    beste Grüsse H.

    • 3. Juni 2013  12:17 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Helena,
      Ihr beschriebenes Krankheitsbild ist sehr komplex und man muss deshalb von verschieden Punkten aus ansetzen.
      Bei Arthritis handelt es sich um eine entzündliche Gelenkserkrankung, welche verschiedene Ursachen haben kann (z.Bsp. bakterielle Infektion). Somit ist es jetzt wichtig gegen die Entzündung vorzugehen und das Gelenk zu unterstützen. Auch Arthritis kann mit der richtigen nährstoffmedizinischen Unterstützung heilen. hierfür können Sie die Dr. Feil Arthrose-Strategie 1:1 umsetzen. Info´s finden Sie unter http://www.allsani.com/krankheitsbild/arthrose/ oder ausführlicher in dem Buch "Arthrose und Gelenkschmerzen überwinden".
      Die Basis gegen Entzündungen, sowie für die volle Resorption der Nährstoffe und für ein starkes Immunsystem ist eine gesunde Darmflora. Probleme mit der Haut können ebenfalls von einem nichtintakten Darm herrühren. Daher empfehle ich Ihnen den Aufbau Ihrer Darmflora. Info´s hierfür finden Sie unter http://www.allsani.com/wohlbefinden/darmsanierung/
      Gegen den Eisenmangel lesen Sie bitte den Blogbeitrag von Dr. Feil http://www.dr-feil.com/medizin/eisenmangel-sport.html
      Wir verwenden hierfür Lactoferrin-Eisenkapsel, da diese sehr gut vertragen werden. Herkömmliche Eisenpräparate sind in der Regel viel zu hoch dosiert und beeinflussen damit die gesamte Spurenelementversorgung (Kupfer, Mangan, Selen , Zink) negativ. Die Hochdosierung üblicher Präparate wird
      vorgenommen, um wenigstens kleine Effekte messen zu können - allerdings stört die Hochdosierung die Verträglichkeit. Alles was nicht resorbiert wird,
      belastet den Darm, sowohl die Darmflora als auch die Darmschleimhäute. Lactoferrin ist ein Eisentransporter und so gelangt das zugeführte Eisen
      besser in den Körper. Lactoferrin hat keine Nebenwirkungen: nur positive: Lactoferrin ist nicht nur ein Eisentransporter, sondern stärkt auch das Immunsystem - es ist ein natürlicher Stoff aus der Molke.
      Nach Ihrer Beschreibung ist es auch ratsam einen Osteopathen zu besuchen, welcher die Statik Ihres Bewegungsapparates überprüft und korrigiert.
      Herzliche Grüße und alles Gute
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  47. 22. Mai 2013  00:35 erstellt von Thies Antworten

    Hallo Dr. Feil Team,
    welche Entzündungsgene werden denn durch Insulin konkret beeinflusst bzw. angeschaltet?
    Bedeutet das, dass bei jeder KH reichen Mahlzeit eine leichte Entzündung ausgelöst wird?
    Grüße
    Thies

    • 22. Mai 2013  10:33 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Thies,
      wir haben über 20.000 Gene. Genaue Gene zu benennen ist nicht möglich. Dennoch können wir messen, dass nach einer KH-reichen Mahlzeit vermehrt entzündungsfördernde Stoffe im Körper ausgeschüttet werden. Daher haben Sie recht, dass nach jeder KH-Mahlzeite eine leichte Entzündung ausgelöst wird. Dies ist auch kein Problem ab und zu. Das kann der Körper bis zu einem gewissen Punkt regulieren mit Omega 3 Fettsäuren, viel Gemüse, Kräuter, usw. Wer aber regelmäßig viele Kohlenhydrate isst, der kann chronische Entzündungen im Körper hervorrufen.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  48. 13. Mai 2013  00:55 erstellt von Fathi Antworten

    Ist Zucker auch Entzündungsfördend wie Weizenprodukte?

    • 13. Mai 2013  10:07 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Fathi,
      ja, auch Zucker erhöht den Blutzuckerspiegel und fördert dadurch die Entzündungen.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschunggsruppe Dr. Feil

  49. 4. April 2013  22:00 erstellt von Hannelore Brönner Antworten

    Seit vielen Jahren habe ich Psoriasis vulgaris.Auch bei dieser Erkrankung spielen Entzündungen eine Rolle.Die Schulmedizin sieht keinen Zusammenhang mit der Ernährung.Welche Lebensmittel empfehlen Sie mir?

    • 8. April 2013  06:37 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Hannelore,
      gegen Psoriasis empfehlen wir die gleiche Strategie, wie gegen Neurodermitis. Die Neurodermitis-Strategie nach Dr. Feil finden Sie unter http://www.allsani.com/krankheitsbild/neurodermitis/.
      Herzliche Grüße und alles Gute
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  50. 27. März 2013  02:51 erstellt von Matthias Antworten

    Hallo!
    Vielen Dank erst mal für die sehr informativen Seiten!
    Mich würde interessieren, ob man zur Knorpelpflege die Kieselsäure auch aus pulverisierten Brennesselblättern/ Ackerschachtelhalm gut aufnehmen kann beispielsweise in Dickmilch eingerührt zusammen mit der Hagebutte oder ob langes Kochen unbedingt nötig ist.
    Welche Menge Brennessel wäre zu empfehlen?
    Danke und mfG.: Matthias

    • 8. April 2013  11:56 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Matthias,
      wenn man Brennnessel- oder Ackerschachtelhalmpulver isst, dann braucht man es nicht kochen, da durch den Verdauungsvorgang die Kieselsäure herausgelöst wird.
      Hier sollten Sie circa 6g zu sich nehmen.
      Gruß friederike

  51. 24. Februar 2013  16:23 erstellt von Marian Antworten

    Was halten Sie eigentlich von Astaxanthin? Es gibt ja bereits zahlreiche Studien, die die gesundheitlich positiven Auswirkungen auf alle möglichen Bereiche im Körper aufzeigen. Gerade die sehr hohe antioxidative und damit auch entzündugshemmende Wirkung wird ja allerseits gelobt. Ich nehme es seit einigen Wochen selbst ein und habe schon eine merklich höhere Belastbarkeit (auch während des Sports) festgestellt sowie ein Rückgang meiner jahrelangen Rückenbeschwerden und eine allgemeine Verbesserung meines Gesamtbefindens. Haben sie mit diesem Produkt ebenfalls schon Erfahrungen gemacht?

    • 26. Februar 2013  14:38 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Marian,
      Astaxanthin ist ein sehr guter Pflanzenextrakt, der vielseitig einsetzbar ist. Egal ob bei Augenschwäche, Entzündungen, Krebs, Astaxanthin ist eine gute Ergänzung. Auch wir nehmen regelmäßig Astaxanthin.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  52. 20. Februar 2013  14:07 erstellt von Harald Antworten

    Finde den Artikel sehr interessant allerdings hat er bei mir ein paar Fragen aufgeworfen. Ich esse anstatt normalen Weizenmehl hauptsächlich Bio Roggenvollkornbrot, Vollkornnudeln, parboiled Reis und Zartweizen. Sind diese Produkte in Ordnung oder fördern sie auch die Entzündungen?! Ansonsten gibt es bei mit auch Regelmässig Magerquark, halbfett Milch, Joghurt und viel Obst und Gemüse. Mein selbstgemischtes Frühstücksmüsli besteht aus 5 Korn Flocken, Mandeln, Haselnüssen und Rosinen. Leider sind da auch Weizenflocken drinnen.
    mfg Harald

    • 21. Februar 2013  18:20 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Harald,
      Kohlenhydrate/Getreideprodukte (auch wenn sie nicht aus Weizen sind) sollten generell wenig(er) verzehrt werden, da sie den Blutzucker und dadurch den Insulinspiegel erhöhen. Dies sorgt dafür, dass Entzündungsgene angeschaltet werden. Weizen ist generell zu meiden, da er zusätzlich noch durch seinen hohen Lektingehalt die Entzündungen fördert.
      Alles Gute und schöne Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 22. Februar 2013  13:27 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Harald,
      nach neuen Kenntnissen sind halbfett Produkte nicht so gut. Nehmen Sie ruhig die Vollfettvariante. Die gesättigten Fettsäuren stärken das Immunsystem, ihre Organe und sind auch noch gut für Ihr Herz.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  53. 23. Januar 2013  22:28 erstellt von Peggy Antworten

    Huhu,

    danke für die schnelle Antwort. Sowie sich heute herausgestellt hat, besteht ein Verdacht auf Osteoporose, es wird in den nächsten Tagen die Knochendichte gemessen.
    Habt ihr da noch einen Rat? Bücher bringen nichts, da er sie nicht lesen wird...

    Liebe Grüße

    Peggy

  54. 22. Januar 2013  18:04 erstellt von Peggy Antworten

    Hallo liebes Dr. Feil-Team,

    mein Mann plagen ab und an starke Schmerzen am Steiss, die seitlich und
    bis in die Schultern abstrahlen. Gestern war es so schlimm, dass er nach dem Aufstehen (abends) nicht mehr laufen konnte. Der Orthopäde meint mal es wäre eine eingeklemmter Nerv oder Arthrose...
    Ich muss dazu sagen, dass mein Mann ein eigenes Geschäft hat, viel im Sitzen arbeitet und kein Kostverächter ist, der ausser unserem Hund keinen Sport treibt.
    Dazu kommt, dass egal was ich ihm hinstelle, er sich weigert diese Dinge zu nehmen und wenn dann nicht regelmäßig. Habt ihr einen Rat für mich?

    • 23. Januar 2013  12:40 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Peggy,
      zur äußeren Linderung kann ich das Einreiben mit einem Chilibalsam (z.Bsp. Capsaicin - http://www.allsani.com/capsin.html) empfehlen.
      Danach sollte genau abgeklärt werden, ob es sich um Arthrose oder einen eingeklemmten Nerv handelt. Liegt ein Arthrose vor wäre es für Ihren Mann Zeit aktiv zu werden und gewisse Lebens-/Ernährungsgewohnheiten zu verbessern. Sie können ihm ja mal die Info-Videos von Dr. Feil zeigen (http://www.allsani.com/krankheitsbild/arthrose/) oder das Buch "Arthrose und Gelenkschmerzen überwinden" zum Lesen geben. Vielleicht fördert dies ja seine Motivation.
      Alles Gute und liebe Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  55. 8. Januar 2013  14:25 erstellt von martin holzbauer Antworten

    Grüß Gott
    an wenn muss sich wenden, um eine Herzratenvariabilitätsmessung vornehmen zu lassen.
    vielen Dank
    Martin

    • 14. Januar 2013  15:08 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Martin,
      wenn Sie hier in Kusterdingen vorbei kommen, machen wir das gerne für 30 Euro. Aber auch die Polaruhren sind in der Lage das zu machen. Damit könnten Sie selber testen. Oder Sie fragen einfach mal bei Ihrem Arzt nach. Es gibt auch einige Ärzte, welches diesen Test durchführen.
      Schöne Grüße und alles Gute
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 8. April 2013  21:51 erstellt von Martin

      Hallo,
      mich würde sehr interessieren, die Entzündung im Körper mit der Herzratenvariabilität selber zu messen. Ich habe vom Polar zwei Geräte gefunden, die das können. Problem ist aber, so wie ich das sehe, die Messungen auszuwerten. Ich habe im Netz keine Infos gefunden, anhand welcher Werte von der Herzratenvariabilitätsmessung die Entzündung zu erkennen ist (www.hrv24.de).
      Meine Fragen:
      - wissen Sie, ob ich für die Polaruhren eine extra Software für die Auswertung brauche und wo ich die bekommen kann
      - anhand welcher Werte stellt man fest, ob eine Entzündung vorliegt oder nicht ?
      Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.
      Grüße, Martin

    • 12. April 2013  09:05 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Martin,
      bitte kontaktieren Sie hier Polar direkt. Ich habe gehört, dass es eine extra Auswertungmöglichkeit gibt über das Internet. Diese können Ihnen auch sicherlich mitteilen, wie die verschiedenen Messpunkte mit Entzündungen zusammen hängen. Es ist nämlich nicht nur ein Wert, der eine Entzündung andeutet sondern das Zusammenspiel mehrerer Werte.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  56. 6. Dezember 2012  06:42 erstellt von Markus Kiel Antworten

    Sehr geehrtes Dr. Feil Team,

    ich leide seit dem Juli "plötzlich" unter einer Sehnenansatzentzündung am rechten Ellenbogen.

    Seither kann ich nicht mehr so "ganz gut" Gewichte, respektive ordentliche Gewichte stemmen.

    Es zieht & pickst am Ellenbogen halt sehr unangenehm... Obwohl das nun jetzt 5 Monate her ist, ist das noch immer nicht weg...

    Zur Zeit nehme ich Zink Tabletten als Brausetablette die sich im Wasser auflöst.

    Frage: Was kann ich dagegen tun, damit diese Schmerzen weg gehen ? IM CT - Untersuchungsbilder hat der Arzt gesagt, Sehnenansatzentzündung.

    Wenn man sich so halt gerade mit ausgestrecktem Arm auf dem Tisch anlehnt, pickst es ordentlich und zieht es am Ellenbogen.

    Was soll ich tun ? Habe schon über eine OP nachgedacht, wo die Nerven getrennt werden.

    Bitte um HIlfe, bin total verzweifelt. Ich liebe es leidenschaftlich sport zu machen und gut auszuschauen.

    Kann das auch von eigener selbstbefriedigung kommen ? Wenn ja, dann dauert das doch nicht so lange oder ?

    meine letzte Frage noch, sollte ich mir OMEGA 3 aus der Apotheke holen zusammen mit den Zink Tabletten einnehmen ? Und wenn ja, wie viele OMEGA 3 soll / muss ich dann einnehmen ?


    Vielen vielen Dank im voraus & viele Grüße


    Markus.K

    • 6. Dezember 2012  18:06 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Markus,
      eine Sehnenansatzentzündung kommt meistens von einer Überbelastung. Daher sollten Sie jetzt Übungen, welche den Sehnenansatz weiter reizen (Schmerzen verursachen), vermeiden. Zudem müssen wir die Entzündung senken. Zink ist ein guter Ansatzpunkt, doch zusätzlich habe ich folgende Empfehlungen für Sie:
      - entzündungssenkende Ernährung (siehe Ernährung bei Arthrose http://www.allsani.com/krankheitsbild/arthrose/)
      - 2 - 4 mal tägliches Einreiben mit einem Chilibalsam (z.Bsp. Capsin - http://www.allsani.com/capsin.html)
      nährtsoffmedizinische Unterstützung mit:
      - Ackerschachtelhalmkonzentrat/Kieselsäure (z.Bsp. Elexier - http://www.allsani.com/elixier.html)
      - Kollagenhydrolysat (z.Bsp. Filatin - http://www.allsani.com/filatin.html) kombiniert mit 1 Messlöffel Arginin (AddOn Amino)
      (Eine Dose AddOn Amino kostet 25,- € portofrei, auf Rechnung. Sollten Sie eine Dose benötigen, senden Sie einfach eine Bestellmail info@dr-feil.com.)
      Mit Umsetzung dieser Empfehlung haben Sie besten Chancen auf schnelle Besserung.
      Alles Gute und beste Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  57. 3. Dezember 2012  05:28 erstellt von Rais Antworten

    Ich habe Lactoseunverträglichkeit. Also Milchprodukte geehen nicht. Ich esse viel Sailbing (Süddwasserlachs) und sehr viel alles Gemüse. Darunter oft Papairka, Zwiebenl, Knoblauch,selbst verarbeitete Tomaten, täglich Brokkoli, viel Kraut/ Kohlsprossen(Rosenkohl) Ingwer, Salat.Welches , Dinkelweizenbrot, Kartoffel., grüne Bohnen gekocht. Welches Gemüse bleibt dann übrig als lektinfrei oder lektin arm. ? Keine Butter. Öle: kalt Oliven, brahten: Erdnussöl. Sehr wenige Eier. Hie und da Huhn und Kungrind. Ich bin sehr veunsichert was man überhaupt essen kann. Sehr dankbar für ein re. Wir haben viel eigenes Gemüse.
    Claudia Rais

    • 10. Dezember 2012  22:25 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Claudia,
      nicht alle Lektine sind schädlich. Besonders schädlich ist das Weizenlektin. Daher sollte Weizen gemieden werden. In Gemüse stecken selten schädliche Lektine.
      Daher können Sie Gemüse immer genießen.
      Bei Hülsenfrüchten sollten Sie nur Erbsen, grüne Bohnen und Linsen genießen. Alle anderen enthalten sehr aggressive Lektine.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  58. 25. November 2012  21:37 erstellt von Tobi Antworten

    Hallo,
    ich habe in den ganzen Foren noch nichts über Braunhirse gelesen, was halten Sie davon ? mich würde mal Ihre Meinung interessieren, vor allem bezgl. Arthrose und ob die enthaltene Kieselsäure auch bei hohen Temperaturen ( z.B. beim Backen ) noch wirksam ist.
    Vielen Dank für Ihre Antwort
    Gruß Tobi

    • 29. November 2012  10:38 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Tobias,
      Braunhirse ist eine sehr gute Kohlenhydratquelle auch dadurch, dass diese keine Lektinaktivität vorweist. Wir empfehlen unseren Sportlern sogar, Braunhirse vor dem Wettkampf zu nehmen. Zusätzlich enthält diese auch hohe Konzentrationen an Kieselsäure, welche durch das Kochen nicht kaputt geht.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  59. 22. Oktober 2012  10:49 erstellt von Major_Badman Antworten

    2000 i.E Vit D die Sie mepfehlen ist eine gute Dosierung mit der man gesundheitlich Welten bewegen kann - es beeinflusst immerhin 10 % des gesamten menschlichen Genoms.

    Wenn man das Optimum rausholen möchte empfehle ich höhere Dosierungen, am besten in Kombination mit 2 Blutmessungen 1. Ende September und 2. im März der Blutwert für Vit D. ist sehr gut > 100nmol pro Liter für den Ambitionierten Sportler würde ich auf gut 160 hoch gehen.

    In Äquatornähe habe die Menschen durch die Sonne Werte von 160- 230 nmol pro Liter

  60. 26. September 2012  23:56 erstellt von Shivani Allgaier Antworten

    Spielt bei Entzündungen nicht auch Histamin eine Rolle?

    Ihre Artikel sind immer gut recherchiert. Vielen Dank für die wertvollen Informationen.

    • 27. September 2012  08:27 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Shivani,
      ja, Histamin zählt zu den Gewebshormonen und ist ein wichtiger Mediator (Botenstoff) bei Entzündungsreaktionen.
      Liebe Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  61. 7. August 2012  15:31 erstellt von Michaela Antworten

    Hallo,
    ich habe eine langwierige(seit Januar) Entzündung am Sitzhöcker (Sehnenansatz) und nichts half bisher wirklich (2mal Iboprofen Kur,Massage)! Was kann ich außer Ackerschachtelhalm und Gewürzjoghurt noch versuchen ? Bin aktive Läuferin und habe jetzt vor obriges in meine Ernährung einzubauen....
    Dankeschööön und viele Grüße

    • 8. August 2012  08:30 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Michaela,
      neben Ackerschachtelhalm und Gewürzjoghurt habe ich noch folgende Tips für Sie:
      1. täglich ein Glas "Kräuter-Kraft":
      -          200ml rote Beete Saft
      -          1 TL Leinöl
      -          20g Ingwer (geschält und kleingeschnitten)
      -          1 TL Kurkuma
      -          30g Tiefkühl-Kräuter
      -          1 TL Zitronensaft
      -          Frisch gemahlener Pfeffer
      Zubereitung: Geben Sie alle Zutaten in den Mixer und mixen diesen gut durch.
      2. Äusserliche Anwendung mit einem Quarkwickel aus Chili, Brennnessel und Ingwer oder einem Chilibalsam (z.Bsp. Capsin, http://www.allsani.com/capsin.html)
      3. Nährstoffmedizinische Unterstützung:
      Täglich ein "Kollagen-Drink mit zusätzlicher Aminosäure Arginin" (siehe http://www.allsani.com/filatin.html)
      Geben Sie einen Messlöffel Arginin (AddOn Amino) in den abendlichen Kollatin-Drink (Filatin).
      Eine Dose AddOn Amino (Arginin) kostet 25,- € portofrei, auf Rechnung. - Sollte Sie die zusätzlichen Unterstützungen nützen wollen, lasse Sie mir einfach eine (Bestell-)Mail mit Ihrer Anschrift an info@dr-feil.com zukommen.

      Herzliche Grüße und viel Erfolg
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  62. 2. August 2012  10:44 erstellt von steffi Antworten

    Was halten Sie von Ölziehen?
    Bei dieser ayurvedischen "Entgiftungskur" soll ja durch Mundspülen mit Ölen der Körper entgiftet werden.
    Auffällig ist für mich jetzt, dass dabei genau die Öle verwendet werden sollen, welche hier von Ihnen als entzündungsfördernd beschrieben werden und von welchen Sie abraten (vor allem Sonnenblumenöl und Distelöl).

    • 8. August 2012  13:54 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Steffi,
      Ölziehen ist eine tolle Sache und hat sich bei mir in der Praxis sehr oft bewährt. Da Sie das Öl nach dem "Ölziehen" wieder ausspucken, können Sie es bedenkenlos mit Sonnenblumen- oder Distelöl machen.
      Herzliche Grüße und alles Gute
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  63. 2. August 2012  04:32 erstellt von Susi Antworten

    Hallo, vielen Dank für den interessanten Beitrag! Zum Thema Kakao welchen empfehlen sie da?

    • 6. August 2012  13:42 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Susi,
      Kakao zählt zu den Lebensmitteln, die am stärksten gespritzt werden. Daher sollte der Kakao immer aus dem Bioladen sein.
      Alles Gute und schöne Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  64. 1. August 2012  22:13 erstellt von CED Antworten

    Hallo Frau Feil,

    Mein Mann hat schon viele positive Erfahrungen mit Ihren Produkten gemacht. Nun hat er mich auf Ihre Seite aufmerksam gemacht da ich seit 15 Jahren an einer chronischen Darmerkrankung leide. Bei dieser Krankheit wird die Darmflora zerstört und die Darmschleimhaut angegriffen. Nun stellt sich mir die Frage ob Sie mir evtl. ein Aufbaupräparat empfehlen können was helfen könnte beides wieder zu sanieren! Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen,

    Gruß

    • 6. August 2012  08:19 erstellt von Peter Munsonius

      Liebe Kathrin,
      zur Unterstützung Ihrer Darmflora kann ich Ihnen das Video von Dr. Feil - Darmsanierung Strategie - empfehlen.
      (Siehe http://www.allsani.com/wohlbefinden/darmsanierung/ ) Dort finden Sie alle nötigen Informationen. Zudem empfehlen ich Ihnen täglich einen TL Borretschlöl zu nehmen und die Darmschleimhaut mit natürlicher Kieselsäure, in Form von Ackerschachtelhalmkonzentrat (http://www.allsani.com/elixier.html), zu stärken.
      Alles Gute und liebe Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  65. 1. August 2012  15:12 erstellt von Oliver R Antworten

    Hallo,

    welches Vitamin D Präparat würden Sie empfehlen? Ich finde in Drogeriemärkten lediglich D3 Präparate die 5ug pro Tablette enthalten und noch andere Vitamine zusätzlich.
    Davon müßte man dann 10 Tabletten pro Tag nehmen und die anderen Vitamine wären dann deutlich überdosiert

    • 6. August 2012  08:11 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Oliver,
      fragen Sie bitte in Ihrer Apotheke nach. Dort bekommen Sie konzentrierte Vitamin D - Präparate.
      Alles Gute und herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 30. August 2012  10:22 erstellt von Werner Antretter

      hier ein Link, der Interessantes zum Thema Vitamn D enthält:
      http://www.vitamindelta.de/

      Das Präparat, welches hier Verwendung findet ist "Dekristol 20 000" (verschreibungspflichtig)

  66. 31. Juli 2012  07:47 erstellt von Wolfgang Antworten

    Wie sieht es denn mit alkoholfreiem Weizenbier aus ? Dies wird oft als Sportlergetränk (isotinisch, etc) gepriesen. Sollte man das, da Weizenprodukt, auch meiden ?

    • 31. Juli 2012  09:47 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Wolfgang,
      doch Weizenbier dürfen Sie nach wie vor genießen. In Weizenbier wird durch den sogenannten Melzvorgang, der Weizen gekeimt und ist daher Lektinfrei und unbedenklich für die Gesundheit.
      Gruß Friederike Feil

  67. Pingback : Es ist ein Kraut gewachsen – Jiaogulan | Eiswuerfelimschuh's Blog

  68. 28. Juli 2012  10:55 erstellt von Susi Antworten

    Vielen Dank für den Beitrag!
    Mich würde interessieren ob auch Tunfisch oder Makrele aus der Dose bzw. aus dem Glas zu den Fischmahlzeiten, die man wöchentlich einnehmen sollte dazu gezählt werden können.
    Ich lese immer wieder das Milchprodukte und Käse aus jeglicher Art Säurebildner sind und Entzündungen förden. Wie sehen Sie das?

    mit freundlichen Grüßen

    Susi

    • 30. Juli 2012  10:07 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Susi,
      der Fisch muss nicht immer "frisch" sein. Der Fisch aus der Dose oder Glas geht genauso.

      Es ist richtig, Milchprodukte wirken sauer im Körper. Doch ein Produkt, dass im Körper sauer wirkt ist aber nicht schlecht. Ganz im Gegenteil, wir brauchen in unserem Körper eine Balance. Wenn Sie also viel Obst und Gemüse, sowie Nüsse, Kräuter und Gewürze essen, ist das gar kein Problem. - Also die richtige Dosis ist ausschlaggebend.

      Schöne Grüße und alles Gute
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  69. 27. Juli 2012  10:37 erstellt von Tina Antworten

    Wie steht es da aber mit Ihren Empfehlungen bei einer Darmsanierung - viele Vollkornprodukte, Dinkelkeime? Vor allem, wenn eine Darmentzündung vorliegt.

    • 31. Juli 2012  07:31 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Tina,
      Info`s und einen Ernährungsplan zur Darmsanierung nach Dr. Feil finden Sie unter http://www.allsani.com/wohlbefinden/darmsanierung/.
      Bei Darmentzündungen nehmen Sie noch zusätzlich täglich 1 TL Borretschöl.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 1. August 2012  12:20 erstellt von tina

      Ja, den kenne ich. Ist übrigens nicht für mich.
      Aber wie verträgt sich der Rat Vollkornbrot bei Darmsanierung, wenn Weizen, Dinkel und Roggen Lektine erhalten, welche Entzündungen fördern?

    • 1. August 2012  12:33 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Tina,
      die Dinkelkeimlinge sind gut für den Darm. Wir haben damit etliche Erfolge erzielt. Die Lektine des Dinkels werden durch die Keimung zu 100% reduziert. Daher sind die Dinkelkeimlinge unbedenklich.
      Nach wie vor empfehlen wir den Dickdarm mit Oligofructose (Ballststoffen) zu stärken. Hier aber über Gemüse und nicht mehr über Vollkornprodukte.
      Wir werden dies auf der Allsani Seite verbessern.
      Beste Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  70. 27. Juli 2012  04:15 erstellt von Pizzicato Antworten

    Liebe Friederike,

    Danke für den Beitrag! Könnt ihr vielleicht eine Übersicht über den Lektingehalt verschiedener Getreidesorten geben oder einen Link dazu posten? Mich würde auch interessieren, wie stark sich der Lektingehalt durch das Schälen des Getreides verändert (also der Unterschied Vollkornmehl - Weißmehl). Wie ist der Gehalt von Lektinen in Getreide im Verhältnis zu Bohnen und Nüssen, die ebenfalls Lektine enthalten?

    Danke!

    • 27. Juli 2012  13:36 erstellt von Feil Friederike

      Hallo!
      Ausreichend wurde im Bereich Lektine leider noch nicht geforscht und es ist auch schwer hier eindeutige Informationen zu bekommen.
      In einer Übersicht von Peumans kann man aber gut erkennen, dass es Lektine gibt, die weniger schädlich sind und andere Lektine, die uns eher schaden. Das Lektin WGA in Weizen (siehe auch Puztai Artikel) sowie das Lektin in roten Bohnen sind wohl die gefährlichsten und werden auch durch das Kochen (heat stability) nicht zerstört. Daher kommt es nicht unbedingt auf die Menge sondern mehr auf die Art des Lektins an.
      Weißmehl hat einen geringeren Lektingehalt wie Vollkornmehl, bringt aber zusätzlich ganz andere Gefahren (Insulin-Resistenz und Folgekrankheiten) mit sich. Da wir sehr viel Weizenprodukte zu uns nehmen reicht aber auch die Menge Lektine in Weißmehlprodukten aus um langfristig gesundheitliche Probleme hervorzurufen.
      Unten stehen die zwei Studien.
      Diese kann man sicher über Google runterladen.
      Friederike Feil

      Peumans, W. J. and E. J. M. Van Damme (1996). "Prevalence, biological activity and genetic manipulation of lectins in foods." Trends in Food Science and Technology 7(4): 132-138.
      Pusztai, A., S. W. B. Ewen, et al. (1993). "Antinutritive effects of wheat-germ agglutinin and other N-acetylglucosamine-specific lectins." British Journal of Nutrition 70(01): 313-321.

  71. 26. Juli 2012  22:35 erstellt von Mike Antworten

    Hallo Frau Feil

    Vielen Dank für die tollen und vor allem konkreten Anleitungen.
    Dennoch habe ich zwei kurze Fragen:
    - was genau ist das Problem an Sonnenblumen-, Distel- oder Sojaöl?
    - gibt es Unterschiede in der Wirkung bei Grünem Tee in den verschiedenen Zubereitungsformen (Beutel vs. loser Tee, Ziehzeit, Wassertemperatur, ...) und vor allen Dingen den Preisklassen?

    Beste Grüße
    Mike

    • 27. Juli 2012  14:51 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Mike,
      das Problem bei Sonnenblumen, Distel-oder Sojaöl ist, dass diese sehr viele Omega 6 Fettsäuren enthalten. Omega 6 Fettsäuren wirken entzündungsfördernd in unserem Körper. Omega 3 Fettsäuren hingegen entzündungshemmend. Ziel ist es ein Verhältnis von 4:1 (Omega 6: Omega3) zu erreichen. Leider liegt dieser Wert momenentan bei vielen Leuten bei 15-20:1 was dann im Körper Entzündungen hervorruft. Daher sollten Omega 6 Öle nicht mehr verwendet werden.
      Wir empfehlen beim Grüntee, einen japanischen Grüntee. Diesen sollte man ca 10 Minuten ziehen lassen um alle Wirkstoffe (Epicatechine) herauszuziehen. Temperatur: 70Grad.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

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