Die 4 starken Pfeiler bei Arthrose – Pfeiler 2-3 Chondroitin und Glucosamin | Forschungsgruppe Dr. Feil

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Die 4 starken Pfeiler bei Arthrose – Pfeiler 2-3 Chondroitin und Glucosamin

neue-wege-bei-arthroseNachdem wir im letzten Blogbeitrag Kieselsäure bzw. Ackerschachtelhalm als starken Pfeiler bei Arthrose kennen gelernt haben, besprechen wir in diesem Abschnitt die Pfeiler 2 und 3 – Chondroitin und Glucosamin. Wir gehen auch auf Grünlippmuschelextrakt ein und klären die Frage, ob Hyaluronsäure-Spritzen sinnvoll und notwendig sind.

Knorpelpfeiler II: Glucosaminsulfat

Glucosaminsulfat gehört zu den Mucopolysacchariden und ist ein weiterer wesentlicher Baustein von Knorpelstrukturen. Glucosaminsulfat fördert den Einbau von Schwefel in Knorpelstrukturen. Wie Ackerschachtelhalm und Brennnessel zeigt Glucosamin ebenfalls eine entzündungshemmende Kapazität. Stark glucosaminhaltig sind Muttermilch und Krabbenschalen. Da die Empfehlung zurück zur Muttermilch zu gehen oder täglich 4 Krabben mit Schale zu essen nicht umzusetzen ist, arbeite ich seit vielen Jahren mit einer gezielten Nährstoffzufuhr in Kapselform.

Glucosamin – Wirksamkeit vielfach bestätigt
Inzwischen gibt es viele gute Studien, die nachweisen konnten, dass Glucosaminsulfat Schmerzen, Steifheit und Schwellungen im Gelenk reduzieren und mindestens genauso wirksam sind wie Schmerzmittel, allerdings ohne deren negative Nebenwirkungen. Außerdem konnte in diesen Studien gezeigt werden, dass das Fortschreiten der Gelenkzerstörung verlangsamt oder sogar gestoppt wurde.
Glucosamin – die richtige Dosierung entscheidet über den Erfolg
Die wirksame Dosierung bei Arthrose oder Arthritis liegt bei täglich 1500 mg Glucosaminsulfat. Die Anwendung sollte mindestens 3-4 Monate dauern. Kurzfristige Nährstoffgaben oder niedrig dosiertes Glucosamin (z.B. 500 bis 1000 mg) bringen keinen gesicherten Erfolg im Knorpelaufbau. Mehrjährige Studien mit der 1500 mg Dosierung belegen die Unbedenklichkeit dieses Knorpelaufbaustoffes.

Grünlippmuschelextrakte – glucosaminhaltig: wirksam bei richtiger Dosierung

Auch für Grünlippmuschel liegen inzwischen aussagekräftige Studien bei Arthrose vor. Wirksame Dosierung: 1150 mg Muschelpulver oder 210 mg Muschel-Extrakt. Die Wirkung wird dem Gehalt an Glucosamin und Omega-3 Fettsäuren zugeschrieben. Da es für reines Glucosamin deutlich mehr Studien gibt als für Muschelextrakte, arbeite ich bevorzugt mit Glucosamin in der Sulfat-Form in der Dosierung 1500 mg pro Tag.

Knorpelpfeiler III: Chondroitin

Chondroitin ist eine weitere Hauptkomponente der Knorpelsubstanz. Es verleiht dem Knorpelgewebe Struktur und speichert Wasser. Chemisch gesehen besteht Chondroitin aus Glucuronsäure- und Galactosamin- Molekülen.
Chondroitin-Wirkung ebenfalls in zahlreichen Studien bestätigt
Auch für Chondroitin liegen inzwischen mehrere placebo-kontrollierte Doppelblindstudien vor, die die Wirksamkeit bei Gelenkproblemen eindeutig belegen. Chondroitin hat die Kapazität, die Gelenkbeweglichkeit zu verbessern und den Verlust von Knorpelsubstanz bei Arthrose zu verlangsamen. Auch konnte gezeigt werden, dass Chondroitin schmerzlindernd bei Arthritis wirkt.
Chondroitin die Dosierung entscheidet über den Erfolg
Chondroitin-Studien mit gutem Ergebnis wurden alle im Bereich von 800 bis 1500 mg gemacht. Deshalb liegt die therapeutische Empfehlung bei Arthrose bei mindestens 800 mg Chondroitin pro Tag. Es konnte auch gezeigt werden, dass eine Supplementierung von 2 x jährlich über jeweils 3 Monate den anhaltenden Effekt von Chondroitin verstärkt.

1 + 1 = 3 Chondroitin und Glucosamin arbeiten Hand in Hand
Chondroitinsulfat und Glucosaminsulfat haben darüber hinaus synergistische Effekte, das heißt, gemeinsam eingenommen, führen sie zu deutlich besseren Ergebnissen.

Hyaluronsäure: Spritzen helfen – sind jedoch nicht wirklich notwendig

Hyaluronsäure ist eine wichtige Knorpelsubstanz, die der Körper selbst herstellen kann. Hierzu braucht die Knorpelzelle eine ausreichende Versorgung an den Hyaluronsäurebausteinen Glucosamin und Glucuronsäure. Die Glucuronsäure ist Baustein von Chondroitin. Durch eine gute Versorgung mit Glucosamin und Chondroitin kann der Körper seine benötigte Hyaluronsäure selber produzieren. Der Weg über die Glucosamin- und Chondroitinzufuhr über Kapseln ist somit deutlich preiswerter als eine Spritzkur mit Hyaluronsäure. Außerdem bergen die Kapseln kein unnötiges Risiko für eine Gelenkinfektion.

Ich arbeite gerade am nächsten Blogbeitrag, in dem ich Ihnen den kompletten Marktüberblick über verschiedene Nahrungsergänzungen bei Arthrose geben werde.

Neue wissenschaftliche Studien zu Glucosamin und Chondroitin (anzeigen)

Literatur (anzeigen)

Dieser Artikel stammt aus der 12 teiligen Serie “Neue Wege bei Arthrose”. Weitere Artikel aus dieser Serie finden Sie hier:


Alle Tipps, was Sie mithilfe von Lebensmitteln erreichen können, finden Sie bei den Arthrose-Jokern.


Ergänzende Tipps, was Sie mithilfe von natürlichen Nahrungsergänzungen erreichen können, finden Sie bei den Arthrose-Pfeilern.

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Dr. Wolfgang Feil

Über den Autor:
Dr. rer. nat. Wolfgang Feil leitet die Forschungsgruppe Dr. Feil. Als promovierter Biologe und Sportwissenschaftler, berät er Spitzensportler und Manager. Gleichzeitig ist er Lehrbeauftragter der Universität Furtwangen.

36 Kommentare

  1. Markus sagt:

    Können sie ein Produkt empfehlen, dass die Dosierung vom 1500mg Glucosaminsulfat und 1200mg Chondroitinsulfat (das Verhältnis soll ja meines Wissens im optimalen Bereich von etwa 6:5 liegen) in einer Tablette enthält? Ich konnte bisher nur Produkte mit weniger Wirkstoff finden. Bis jetzt nahm ich täglich 4 Tablette “Athrobene plus”, aber sogar damit hab ich die empfohlene Dosis nicht erreicht.

    Darüber hinaus würde mich noch interessieren ob diese Substanzen den Blutdruck erhöhen können. Es kam mir in meinem Fall so vor (ich war aber nicht beim Arzt und hatte auch sonst keine Möglichkeit den Blutdruck zu messen.

    Besten Dank!
    (Diagnose: 3.gradige Chondromalazie im zentralen Fermurkondolus)

    1. Dr. Wolfgang Feil sagt:

      hallo Markus,
      Deine erste Frage habe ich inzwischen in meinem neuen Blogbeitrag beantwortet (grobe Marktübersicht). Bei den bisherigen Langzeitstudien über 3 Jahre gab es durch Glucosamin- und Chondroitinpräparate keinen erhöhten Blutdruck. Wenn Du die gesamten Arthrose-Joker umsetzen kannst, dann wird sich ein erhöhter Blutdruck auf jeden Fall normalisieren.

      viele Grüße – Wolfgang Feil

  2. Harry sagt:

    hello doc,

    ich suche für meine Mutter die sehr sehr stark unter Arthrose leidet ( sie ist mittlerweile schon fast 15cm kleiner geworden !!! ) ein Mittel, das sie nehmen kann damit die schon so gut wie unerträglichen Schmerzen lindern kann.
    Sie kann nicht alles einnehmen da muss man extrem aufpassen: Sie hat schon einen schweren Herzinfarkt hinter sich (es funktioniert nur noch eine Arterie zum Herz, die andere ist abgestorben)! Sie leidet also unter schwerer Herzinzufizienz, deshalb muss sie täglich: Cordarex, Lopirin, Concor, Spironolacton, Marcumar, Simvastatin + Pantoprzol einnehmen. Für die Schmerzen bekommt sie Novaminsulfon trpf., zum Einreiben Voltaren Emugel in Abwechslung mit einem Schmerzspray

    sie hat auch schon die Schmerzpflaster bekommen ( Opium ) die konnte sie gar nicht vertragen, da hat der Kreislauf, schon bei der geringsten Dosis, total verrückt gespielt, dann Voltaren trpf. das gleiche Ergebnis!

    Nun habe ich aus dem Internet so nen Nahrungsergänzungsmittel ( so bezeichnet man wohl die Mittel die nicht als medikament einzustufen sind ) was gegen Arthrose helfen soll besorgt “gelenk gold plus CH pur” ( sind so Trinkampullen – wo man 12,5 ml mit saft oder wasser gemischt einnehmen soll ), das Mittel hat nach gut 15 Tagen angefangen zu wirken, was soweit ja ganz ok war, sie hat weniger Schmerzen gehabt und konnte sich auch besser bewegen etc.. Leider hat dann auf Einmahl der Kreislauf total verrückt gespielt, der Blutdruck stieg extrem ( bis 160/170 in ruhe, der puls bis 96/98 ) – da ist einem ganz schön die Muffe gegangen. Bis ich sie wieder einigermasen auf normale Werte runterbekommen habe, habe ich dann das Mittel abgesetzt.

    Die Inhaltstoffe von dem Gelenk Gold sind (pro 12,5 ml):
    Glucosamin 500 mg
    Chondroitinsulfat 300 mg
    Kollagen 500 mg
    Hyaluronsäure 50 mg
    Curcuma 25 mg

    ————————————————————————————————–

    Habe wie bereits geschrieben nach gut 17 Tagen in dem der Zirkus mit dem Blutdruck etc. war das Mittel abgesetzt, mal 3 wochen gewartet und wieder probiert ob sie es jetzt besser verträgt. Nach gut 2 Wochen hat sich aber der Zirkus mit dem Blutdruck wiederholt, ergänzend ist in der Nacht noch so Herzstolpern dazu gekommen – also wieder sofort abgesetzt. Das Blöde dabei ist, dass das Mittel ihr tatsächlich geholfen hat, und sie viel weniger Schmerzen hatte und sie sich viel ! besser bewegen konnte. Liegen diese Problematik evtl. daran, dass sie auch Gallensteine hat? Habe mal etwas im Net nachgelesen, dass das Curcuma da wohl nicht genommen werden sollte, da es Beschwerden auslösen kann.

    Tja nun sind wir wieder am Anfang mit unserer Suche nach einen Mittel was sie nehmen kann und ihr die sehr starken Schmerzen lindern kann (bei jeder Bewegung bzw, hinsetzen, gehen,aufstehen, krachen die Knochen das man meint, die knochen brechen bald durch – furchtbar hört sich das an). Da sie nicht mehr die Jüngste ( 86 J. ) ist, kommt eine operation ( knie etc. ) mit ihrem schlechten gesundheitszustand nicht mehr infrage ( Herz ).

    So wende ich mich nun an Sie, mit der frage ob Sie mir etwas empfehlen können, damit sie die letzten monate/jahre, noch etwas schmerzfreier erleben kann.
    Wobei es natürlich auch keine nebenwirkungen habe sollte !!! und mit ihren Medikamenten vertäglich ist.

    So endet nun mein kleiner Bericht ( ;-) ),
    mit der Hoffnung, dass Sie mir bei meiner Suche etwas helfen können.

    Wünsche noch einen schönen Sonntag

    Gruß

    harry

    1. Dr. Wolfgang Feil sagt:

      hallo Harry,
      Ihre Mutter braucht zunächst die Aminosäure Arginin. Ebenso sollte sie viel Omega-3 Fettsäuren, Gemüse und Salat trotz Marcumar essen (siehe meine Blogbeiträge “Neue Wege bei Arthrose”). Diese Dreier-Strategie sorgt dafür, daß der Blutdruck niedrig bleibt bzw. normalwertig wird. Glucosamin-, Chondroitinsulftat, Ackerschachtelhalmkonzentrat und Brennnessel wären jetzt die richtigen Nährstoffe. Ihre angegebenen Dosierungen sollten noch erhöht werden, um langanhaltende Effekte zu spüren.Die Dosierungen sollten bei 1500 mg, 800 mg, 1 TL und bei 450 mg pro Tag liegen (siehe Blogbeitrag “Neue Wege bei Arthrose – diese Nährstoffe können Sie kaufen”). Wenn Sie es möchten, kann ich Ihrer Mutter eine solche Nährstoffkombination zusammen mit dem Arginin zuschicken lassen. Melden Sie sich in diesem Falle einfach nochmals bei mir.
      viele Grüße – Wolfgang Feil

  3. Gudrun sagt:

    Hallo, Dr. Feil,

    ich habe eine ziemlich heftige Kniearthrose laut MRT, aber so gut wie keine Beschwerden und keine Entzündung. Was soll ich tun, damit es möglichst lange so bleibt? Viele Ihrer Tipps sind ja vor allem gegen die begleitenden Entzündungen.
    Ich bewege mich jeden Tag, ca. 1h Nordic Walking + etwa 30 Minuten Rad fahren oder flott spazieren gehen, die steilen Berge habe ich gestrichen.

    Viele Grüße – Gudrun

    1. Dr. Wolfgang Feil sagt:

      hallo Gudrun,
      ich würde mit den knorpelaufbauenden Nährstoffen arbeiten – da Sie keine Beschwerden haben, reicht im Moment der Chefnährstoff natürliche Kieselsäure in Form von Ackerschachtelhalmkonzentrat oder Brennnesselextrakten aus. Die antientzündlichen Empfehlungen können Sie alle umsetzen. Nach derzeitigem Kenntnisstand schützt die antientzündliche Ernährungsform vor Krankheiten allgemein insbesondere auch gegen Krebs und hemmt knorpelabbauende Enzyme.
      schöne Ostern – Wolfgang Feil

  4. Harry sagt:

    hello doc feil

    merci für die nachricht auf meine anfrage wg. meiner mutter ( 86 j) mit ihrer sehr starken arthrose ist der bericht vom 21/22. märz 2010 deine antwort siehe oben

    wollte gerade den kontakt aufnehmen oben rechts, aber da bricht mein server ab???

    naja egal auf alle Fälle will sie so ne Probezusammenstellung von dir haben.
    Damit die schmerzen mal etwas abklingen damit ihr Leben noch erträglich wird ( es wird von Tag zu Tag schlimmer ) sie hat auch schon die Schmerzpflaster mit dem Opium-Seugs gehabt ( kennst ja selber ) aber die gingen auch voll in die Hose, da konnt sie schon die geringste Dosierung nicht vertragen !!!! ( Herz etc. )
    Am besten nimmst du kurz Kontakt mit mir auf siehe Mailaddy, damit was in die Gänge kommt.

    merci bis bald
    schönes Weekend noch
    gruß

    harry

  5. Sabine Frahm sagt:

    Guten Abend Dr. Feil,
    Bei mir wurde im Januar auf Grund von Beschwerden eine Hüftarthrose (Stufe 2-3) rechts festgestellt. Ich bekam Hyaluronsäure-Spritzen. Die Beschwerden waren nahezu weg. Allerdings war ich dann durch die „KG am Gerät“ überfordert, so dass ich im Moment Beschwerden an beiden Seiten habe, die linke ist sogar mehr betroffen.- Ich nehme seit 2,5 Monaten das gesamte „Gelenkpaket“ ein, esse auch viel von den empfohlenen Nahrungsmitteln. Meine Frage ist, wie lange kann und sollte ich das Gelenkpaket ohne Nebenwirkungen einnehmen? Und kann sich bei jedem der Knorpel regenerieren?

    Sabine Frahm

    1. Dr. Wolfgang Feil sagt:

      hallo Frau Frahm,
      sorry, ich habe Ihre Frage übersehen. Grundsätzlich können Sie jede Knorpelzelle zu einer verbesserten Knorpelbildung anregen, wenn Sie die richtigen Nährstoffe in ausreichender Dosierung nehmen. Bei Gelenknährstoffen gibt es Langzeitstudien über 3 Jahren ohne Nebenwirkungen. Ich kenne Personen, die das gesamte Gelenkpaket seit 12 Jahren kurmäßig 3-5 Monate lang pro Jahr nehmen und damit eine vor 12 Jahren prognostizierte Hüftgelenksoperation vermeiden konnten.

      Dauer der Anwendung: Wenn Sie merken, dass die Nährstoffe ausreichend angeschlagen haben, dann können Sie eine Pause machen, so lange Sie mit Ihrem Zustand zufrieden sind. Das kann 6 Monate lang sein oder auch 2 Jahre. Viele Menschen nehmen nach einer Kur Ackerschachtelhalmkonzentrat weiter, um das Erreichte länger zu halten. Was Sie auf jeden Fall nicht absetzen sollten ist der tägliche Gewürzjoghurt und Sie sollten in Bewegung bleiben.

      Alles Liebe und Gute – Wolfgang Feil

      1. Sabine Frahm sagt:

        Hallo Herr Dr. Feil,

        vielleicht sollte es mit der verspäteten Antwort so sein, denn sie war heute sehr aufbauend..
        Auf wenn es hier nicht unbedingt hingehört, ich war heute beim Orthopäden, da ich immer noch an den Folgen der Überlastung leide. Seit einer gymnastische Übung, die ich vorher ganz locker konnte, habe ich Schmerzen. .. Ich bekam zu hören.. (es war allerdings ein ErsatzDoc): wieso machen sie denn das.. ?? (Gymnasik)..das gibt doch tatsächlich Menschen, die meinen, durch Sport etwas dagegen (Arthrose) machen zu können.. die Krankheit nimmt ihren Lauf, da könne man bis Timbukto gehen…

        1. Dr. Wolfgang Feil sagt:

          Hallo Frau Frahm,
          ja ich finde es auch sehr schade, dass manche Mediziner nicht auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft sind. Freuen Sie sich, dass Sie dank der Blog-Beiträge besser informiert als der “ErsatzDoc” sind.
          liebe Grüße – Wolfgang Feil

          1. Sabine Frahm sagt:

            Hallo Herr Dr. Feil,

            tja, mit einseitiger Hüftarthrose in Behandlung begeben, nach der Überlastung nun die Diagnose: beide Hüftgelenke mit Erguß. Kann ich noch irgendetwas tun, außer die hier beschriebenen Joker?

            Danke noch mal
            für die Unterstützung und die wertvollen Informationen

            Sabine Frahm

  6. Georg Heidelmann sagt:

    Hallo Her Dr. Feil,

    Ich habe eine Lyme Borreliose mit Knorpelschaedem im Kniescheiben Gelenk 2-3 Grades. Kann ich bei eine solchen Erkrankung Glucosamin einnehmen oder ist das “Futter für die Bakterien wie Dr. Petra Hopf-Seidel in Ihrem Buch schreibt. Amerikamische Ärzte empfehlen bei Lyme Arthritis immer Glucosamin.
    Danke im voraus.

    G. Heidelmann

    1. Dr. Wolfgang Feil sagt:

      Hallo Georg,
      Sie können bedenkenlos Glucosaminsulfat nehmen. Dies ist der Nährstoff für die Knorpelzellen, nicht für die Bakterien. Sie sollten Ihre Ernährung insgesamt zuckerarm gestalten und immer den täglichen Gewürzjoghurt oder den Gewürzkakao einsetzen.
      viele Grüße – Wolfgang Feil

  7. Katharina Nett sagt:

    Sehr geehrter Dr. Feil,
    nach einem MRT am linken Knie habe ich gestern die Diagnose erhalten, dass meine Knorpelschicht im Knie so gut wie abgenutzt ist. Ich bin 23 Jahre alt und betreibe mein Leben lang sehr viel Sport, vor allem Tennis. Der Arzt meint es sei durch meine Gene bedingt und durch den vielen Sport verstärkt. Er empfiehlt mir nur noch gelegentlich Tennis zu spielen und mich auch andere Bewegungen, wie z.B. Fahrrad fahren, zu beschränken.
    Diese Nachricht war für mich natürlich ein Schock und ich möchte es nicht einfach so hinnehmen. Ein Freund hat mir von Ihnen erzählt und nun setzte ich meine Hoffnung in Sie. Was würden Sie mir empfehlen um meinen Knorpel wieder aufzubauen und weiterhin Sport treiben zu können?
    Mit besten Grüßen,
    Katharina

    1. Dr. Wolfgang Feil sagt:

      hallo Katharina,
      Ihr Arzt hat Recht, wenn er eher das Radfahren als Sport empfiehlt. Aber Sie können nach wie vor Tennis spielen, wenn Sie Ihren Knorpel wieder aufbauen und wenn Sie beim Tennisspielen mehr mit dem Auge machen. Dadurch können Sie die Stopps verringern, die für die Gelenke nicht so vorteilhaft sind. Wie der Knorpelaufbau funktioniert können Sie in meinen 12 Blog-Beiträgen nachlesen. Einfach ins Suchfeld “Neue Wege bei Arthrose” eingeben und möglichst alle der Tipps umsetzen. Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich einfach wieder.

      Alles Gute – Wolfgang Feil

  8. Christa M. Bader sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Feil,
    eine Frage habe ich noch zum Thema Nahrungsergänzung.

    Vor kurzem habe ich mir noch ein gutes Multivitamin- Mineral- Präparat mit Spurenelementen gekauft – Alles in Einem. In Ihrem Buch Bodychoach beschreiben sie allerdings, daß die Aufnahme bestimmter Mineralien und Spurenelemente sich gegenseitig behindern kann.

    Sie schreiben Aminosäuren wären wichtig, sowie Inulin / Oligofruktose, Fruchtzucker Milchzucker und Traubenzucker.

    Was tue ich jetzt am Besten – müsste ich zusätzlich diese bestimmten Stoffe einnehmen um dies auszugleichen oder geht es auch über vielseitige Ernährung? Wegwerfen des alten Präparates wäre doch schade.

    Mit herzlichen Grüßen
    Christa M. Bader

    1. Dr. Wolfgang Feil sagt:

      Hallo Christa,
      die vielseitige, gemüseorientierte Ernährung mit ausreichend Omega-3 Fettsäuren (Speiseleinöl, Walnüsse, Hering, Makrele, Lachs) ist die Basis. Wenn Sie Schmerzen, entzündliche Beschwerden, erhöhte Blutdruck-, Cholesterin- oder Triglycerid-Werte haben, dann kommt der tägliche Gewürzjoghurt dazu. Die bisherige Nahrungsergänzung können Sie natürlich aufbrauchen, auch wenn einige Elemente sich gegenseitig hemmen, kommt im Körper immer was an. Es ist dann nur das optimale Potenzial nicht ausgeschöpft worden.

      viele Grüße – Wolfgang Feil

  9. Sigrid sagt:

    Guten Abend Dr. Feil,

    auf der Packung von Chonsamin steht ” Zu Arzneimitteln 2 Std Abstand halten”. Was könnte passieren?

    Vielen Dank
    Sigrid

    1. Dr. Wolfgang Feil sagt:

      Hallo Sigrid,
      Gewürze und Gewürzextrakte können die Wirksamkeit der Arzneimittel deutlich erhöhen, wenn Sie zusammen genommen werden. Deshalb sollten Gewürze mit Arzneimitteln nicht zusammengenommen werden. Das gleiche gilt übrigens auch für Grapefruitsaft.
      liebe Grüße – Dr. Wolfgang Feil

      1. Sigrid sagt:

        Guten Abend Herr Dr. Feil,
        vielen Dank für die schnelle Antwort.
        Können die Gewürze auch die Nebenwirkungen erhöhen?
        Sigrid

      2. Sigrid sagt:

        jetzt kommt noch eine Frage hinterher:

        betrifft die Aussage auch das Kollatin? Zwar steht es nicht auf der Packung, aber dort ist Hagebutte enthalten.

        Danke
        Sigrid

  10. Stephan Klingler sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Feil
    Nach einem MRT und der Diagnose ‘Knie-Arthrose’ bin ich auf Ihre Blog-Einträge gestossen. Seit ca. 3 Monaten versuche ich so viele Joker umzusetzen wie möglich. Auch verwende ich das von Ihnen empfohlene ULTRA Protekt Gelenkpaket (leider in der Schweiz nicht erhältlich). Meine Frage: soll ich das Gelenkpaket dauernd einnehmen oder empfiehlt es sich, mal eine Pause damit einzulegen?
    Liebe Grüsse Stephan
    PS: herzlichen Dank für Ihr tolles Engagement für die Gesundheit und ein dickes Kompliment für Ihre Beiträge im Internet!!!!!!!

  11. Gabi sagt:

    Sehr geehrter Dr. Feil,

    ich habe schon seit vielen Jahren Knie-Arthrose und nehme z.Z. 1x täglich Arcoxia 90 mg. Ehrlich gesagt bringt es mir nicht wirklich so viel. Z.Z. habe ich auch Akkupunktur, was mir schon besser hilft. Im Sommer fahre ich viel Fahrrad und im Winter leider mit dem Auto.
    Könnten Sie mir etwas empfehlen, womit ich meine Beweglichkeit verbessern könnte? Es ist nämlich so, wenn ich etwas weiter laufe, so versteifen sich meine Knie und ich gehe wie ein Holzmännchen.
    Vielen Dank und bis bald – Gabi.

    1. Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil sagt:

      Sehr geehrte Gabi,

      ich empfehle Ihnen 3 – 5 Monate mit den Arthrose-Pfeilern (knorpelaufbauenden Nährstoffen: Kieselsäure, Chondroitin, Glucosamin und Kollagenhydrolysat) und den Arthrose-Jokern (entzündungssenkenden Lebensmittel: Kräuter, Gewürze, Omega-3-Fettsäure,…) zu arbeiten. Ausführlichere Informationen finden Sie darüber in den Blogbeiträgen „Neue Wege bei Arthrose“.
      Über diesen Weg senken Sie Ihre Entzündungen und somit die Schmerzen in den Gelenken. Zudem wird Ihr Gelenk- und Knorpelstoffwechsel unterstützt, was auch zu „beweglicheren Gelenken“ führt.
      Wichtig zur weiteren Verbesserung Ihrer Beweglichkeit sind Übungen mit geringer Belastung für Ihre Knie. Vielleicht besteht die Möglichkeit, dass Sie sich einen Heimtrainer/Fahrrad zulegen, damit Sie auch im Winter genügend Bewegung haben. Ansonsten können Sie auch regelmäßig in ein Hallenbad gehen, um dort zu schwimmen und Übungen im Wasser zu machen.

      Und nicht vergessen: Lassen Sie den Gewürzjoghurt zur täglichen Routine werden.

      Viel Erfolg und liebe Grüße

      Peter Munsonius
      Forschungsgruppe Dr. Feil

  12. markus sagt:

    hallo herr feil,
    folgende 2 fragen beschäftigen mich seit meinem artzbesuch:
    1. der hinweis des arztes, dass er zwar sehr wohl weiß, dass bei einnahme von chondroitin und glucosamin in der richtigen dosierung oft eine verbesserung bei den patienten eintritt, er sich aber persönlich nicht vorstellen kann wie diese präperate die aus sehr großen molekülen bestehen, an der darmwand zerlegt, nach der darmwand wieder entsprechend zusammengesetzt und dann auch noch in ausreichender form zum knie transportiert werden.
    2. neben meiner chondromalazie in beiden knien (rechts 3. gradig, links 2.gradig) habe ich im linken knie auch noch eine 1,5cm lange septierte zyste an der basis des hinterhorns. ist ihnen bekannt od diese mittels der 4 pfeiler und allen jockern in irgendeiner form zu beeinflussen ist?

    danke für ihre rückmeldung!
    markus

    1. Dr. Wolfgang Feil sagt:

      Hallo Markus,
      vielen Dank für Ihre Anfrage. Die klassische Vorstellung, dass alle Nahrungsmittelbausteine nur kleinmolekular aufgenommen werden, ist veraltet. Speziell im Bereich des Knorpelnährstoffes ist inzwischen durch Studien gesichert, dass Kollagenbruchstücke (Kollagenhydrolysat) als ganze Partikel resorbiert und in geschädigte Gelenke komplett eingebaut werden. Die aufgenommen Nährstoffe beeinflussen natürlich den Knorpelstoffwechsel insgesamt positiv. Deshalb sind auch größere Tagesmengen an Nährstoffen notwendig, dass die speziell geschädigten Knorpelbereiche ausreichend versorgt werden.

      Zysten im Kniegelenk: nach unseren Erfahrungen gehen auch diese Zysten weg. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass das Kniegelenk nicht chronisch überlastet wird (wie es bei manchen spitzensportlichen Aktivitäten der Fall ist).

      Viele Grüße und alles Liebe und Gute – Dr. Wolfgang Feil

  13. HJT sagt:

    Hallo Herr Dr. Feil,
    habe seit kurzem Arthrose in mehreren Fingern und seit längerem in beiden Knien. Habe mit Gewürzjoghurt etc. begonnen,seit dem sind zumindest die Knie ruhig. Mein Arzt will beide Knie mit Orthokinspritzen behandeln. Was halten Sie davon? Ich habe dies schon mit einigem Erfolg für ein Knie gemacht, habe aber doch zunehmend Angst vor den damit verbundenen Risiken (Gelenkinfekt), auch wenn dies etwas irrational sein mag.
    Vielen Dank für ein kurzes Feedback.
    Viele Grüße
    HJT

    1. Dr. Wolfgang Feil sagt:

      Sehr geehrter Herr HJT,
      die Orthokinspritzen sind wirksam, da sie die Kniegelenksentzündung herrunterregulieren und speziell den Gelenkknorpelabbauer Interleukin 1 hemmen. Der Gewürzjoghurt und die Antientzündungsernährung, die ich in den Blogs beschrieben habe (mit viel Gemüse, Salat, und Omega-3 Fettsäuren) geht in die gleiche Richtung. Dieser Weg ist natürlich deutlich preiswerter und birgt keinerlei Risiken für einen Gelenkinfekt. Andererseits wird die antientzündliche Wirkung bei den Orthokinspritzen schneller eintreten – aber letztendlich findet damit kein Knorpelaufbau statt. Deshalb sollten immer parallel zu Antientzündungsmaßnahmen die Knorpelaufbaustoffe in ausreichender Dosierung über mehrere Monate genommen werden. Ich persönlich würde den Weg der Ernährungsmaßnahmen anstelle der Orthokinspritzen gehen.
      Alles Gute – Ihr Dr. Wolfgang Feil

  14. nicole sagt:

    Hallo Dr. Feil,

    wieviel Muttermilch waere denn pro Tag angemessen, um ein Ergebnis zu erzielen?
    Da ich gerade stille und viel zu viel Milch habe, kam mir der Gedanke, diese aufzufangen. :)

    Herzliche Gruesse
    Nicole

    1. Dr. Wolfgang Feil sagt:

      Hallo Nicole,
      die Glucosamingaben in der Muttermilch schwanken sehr stark. Ich empfehle Ihnen die im Überfluß vorhandene Milch nicht abzupumpen und einzugefrieren, da Sie dadurch zu viel Nährstoffe abgeben – also verlieren, die Ihr Körper aus allen zu bekommenden Speichern abzieht. Sie würden sich damit zu stark schwächen.
      Alles Liebe und Gute – Dr. Wolfgang Feil

  15. Jutta Raisch sagt:

    Hallo Dr. Feil
    Danke für die hoffnungsvolle Beratung in Sachen Rücken meiner Tochter letzter Woche .
    Möchte hier für mich noch eine Frage nachschieben .
    Wende seid 10 Wochen alle ihre Empfehlungen an ,auch den Quark-Chili-Umschlag, der mein Sprunggelenk toll zum abschwellen gebracht hat .Da es ein wenig umständlich ist mit der Anwendung ,verwende ich dann zusätzlich 3x täglich ihr ChillSan .Nun meine Feststellung :Nach 30 Minunten Anwendung mit dem Quark wird die Sache doch recht “feurig”aber für den Knöchel doch sehr angenehm .Bei dem ChillSan fällt diese Erfahrung nicht an ,oder trag ich es falsch auf .Es ist eine total andere Situation .
    Meine Chonsaminkapseln nehme ich auf ihr Anraten jetzt nach dem Abendessen ein ….aber selbst nach 10 Wochen liegen sie mir wie Steine im Magen ,trotz vielem nachspülen mit Wasser .Soll ich zwischen der Einnahme eine Pause machen ? Warum ist es besser das Chonsamin und das Kollatin zu tauschen….wirken die Kapseln besser über die Nacht ? Ansonsten teste ich fröhlich weiter und freue mich über die positiven Erfahrungen, die ich bis jetzt machen dürfte .
    Ganz liebe Grüsse an das Team
    Jutta Raisch

    1. Peter Munsonius sagt:

      Hallo Frau Raisch,
      das andere ChillSan-Gefühl rührt daher, dass neben dem Chili auch die Pflanzenstoffe Ingwer, Aloe Vera und Brennnessel im ChillSan enthalten ist. Beide Anwendungen zu kombinieren ist super.
      Chonsamin:
      Nehmen Sie die Kapseln nicht nach dem Essen sondern während dem Essen evtl. auch als ersten Gang beim Abendessen. Die Empfehlung die Einnahme Chonsamin zum Abendessen rührt daher, dass man abends weniger Kohlenhydrate aufnimmt, wenn man das Kollatin (mit Traubensaft) zum Mittagessen packt.

      Liebe Grüße und alles Gute
      Peter Munsonius -Forschungsgruppe Dr. Feil

  16. Nicole sagt:

    Hallo Herr Dr. Feil,
    hab jetzt plötzlich von einem Glucosamin HCL gelesen.
    Was ist der Unterschied zum Sulfat?
    Vielen Dank schon mal für die Info.

    LG
    Nicole

    1. Peter Munsonius sagt:

      Hallo Nicole,
      es gibt 2 Glucosaminformen: Glucosaminsulfat und Glucosaminhydrochlorid. Für
      beide Glucosaminformen liegen positive Studienergebnisse vor – allerdings
      für die Sulfatform 10 x mehr. Glucosaminsulfat ist Glucosaminhydrochlorid
      vorzuziehen, da die Sulfatform Schwefel enthält, der im Knorpelstoffwechsel
      zusätzlich benötigt wird. Glucosaminsulfat wirkt also doppelt.
      Alles Gute und liebe Grüße
      Peter Munsonius – Forschungsgruppe Dr. Feil

  17. Dr. Wolfgang Feil sagt:

    Hallo Sabine,
    Sie können noch einen Joker setzen: nehmen Sie jeden Tag 2 TL Natrium-Bikarbonat (gibt es in der Apotheke oder im Drogeriemarkt, z.B. “Bullrich-Salz”) in einen Liter Wasser und trinken Sie dann dieses basische Wasser. Die Knochendichte und der Mineralgehalt der Knochen nehmen dadurch zu, ebenso die Knorpelbildung.

    Machen Sie es gut – der Erguß wird durch die antientzündliche Ernährung und durch Knorpelnährstoffmedizin bald wieder wegsein und Ihre Hüfte wird sich auch dank dem zusätzlichen Natrium-Bikarbonat erholen.

    liebe Grüße – Dr. Wolfgang Fil

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