Kaffee macht uns nicht nur wach und munter, sondern schützt uns gleichzeitig auch vor Krebs und Alzheimer. Mit diesen Eigenschaften hat er sich seinen Platz bei den gesündesten Lebensmitteln der Welt redlich verdient. Für was ist Kaffee eigentlich alles gut?

Kaffee zählt zur Flüssigkeitsmenge

Jahrelang wurde Kaffee zu Unrecht nachgesagt, dass er entwässern würde. Das ist zwar bei Kaffeeneutrinkern tatsächlich der Fall, diese Wirkung verflüchtigt sich jedoch nach kurzer Zeit. Somit kann man den täglichen Kaffee, nach einer kurzen Eingewöhnungszeit, getrost zur Flüssigkeits-Tagesmenge dazurechnen.

Kaffee schützt vor Krebs, Alzheimer und Parkinson

Erst vor kurzem wurde in den USA eine neue Studie veröffentlicht, die belegt, dass Kaffee einen Schutzeffekt gegen Krebs in Brust, Blase, Niere, Darm und Leber, sowie gegen Altersdiabetes hat. Speziell für Kaffee wurde auch ein harnsäuresenkender Effekt nachgewiesen. Auch eine Anti-Alzheimer Wirkung wurde dem Kaffee bestätigt, da er hirnanregend wirkt. Mehrere Studien zeigten dass Kaffee auch vor Parkinson schützt.

Kaffee als Basenspender

Bei Urintests nach Kaffeegenuss zeigte das Indikatorpapier immer, dass vermehrt Säure enthalten ist. Daraus wurde vorschnell gefolgert, dass Kaffee eine saure Stoffwechsellage verursacht. Physiologisch ist jedoch genau das Gegenteil der Fall: durch den Kaffee-Konsum gelingt es dem Körper, vermehrt bereits vorhandene Säure auszuscheiden. Kaffee ist somit wie der grüne Tee oder wie Gemüse ein wertvoller Basenspender.

Kaffee lieber mit Koffein

Eine aktuelle niederländische Studie aus dem Jahr 2010 bestätigt Kaffeetrinkern (bei einem Genuss von 2-4 Tassen pro Tag) einen Schutz vor Herzinfarkt. Fünf Jahre davor konnte in einer groß angelegten amerikanischen Studie bereits gezeigt werden, dass koffeinhaltiger Kaffee keine negative Wirkung auf Blutdruck, Pulsfrequenz, Blutzuckerspiegel und Cholesterinwerte hatte. Dagegen stiegen bei der Gruppe, die den entkoffeinierten Kaffee getrunken hatte, Risikofaktoren für Arteriosklerose an. Dies bedeutet, dass generell koffeinhaltiger Kaffee getrunken werden sollte. Zu viel Koffein schadet jedoch auch: es erhöht die Nervosität und bewirkt einen Kalziumverlust über den Urin. Koffeinkapseln sind abzulehnen, da hier die vielen anderen Wirkstoffe aus dem Kaffee fehlen und reine Koffeinkapseln die Insulinproduktion antreiben können.

Bei Risikofaktoren für Herzerkrankung: Kaffeefilter benutzen

Wenn Risikofaktoren für eine Herzerkrankung vorliegen, könnten Filterkaffee bzw. Kaffee-Pads besser sein, da sogenannte Diterpene aus dem Kaffee herausgefiltert werden. Diese Diterpene können vorgeschädigte Blutgefäße belasten. Menschen mit gesundem Herz und Blutgefäßen können auch ungefilterten, diterpenhaltigen Kaffee ohne Risiken trinken.

Genießen Sie also beruhigt ihre täglichen 2-4 Tassen. Diese tägliche Kaffeemenge ist gesund und hält Sie fit.

 

 

65 Kommentare

 

  1. 27. September 2016  13:48 erstellt von Micha Antworten

    Ich bin wieder einmal froh zu lesen, dass das einzige Getränk welches mir wirklich schmeckt doch gesund ist. Ich trinke fast nur Kaffee, gehe 5 mal die Woche zum Sport und bin kein Stück dehydriert. Ich esse recht ausgewogen und habe keine Magenprobleme durch Übersäuerung. Ich nenne mich selber einen Kaffee Spiegel-Trinker. Selbst Nachts, zum runterkommen vorm schlafengehen, trinke ich eine heiße Tasse Kaffee.

  2. 1. Februar 2016  00:05 erstellt von Claude Buttel Antworten

    Hallo,
    ich habe das "Problem" (?) dass ich Kaffee und auch alles was auch nur vagen Kaffeegeschmack hat nicht ausstehen kann. Gibt es keine andere eine Möglichkeit die gesundheitsfördernden Substanzen des Kaffees einzunehmen, vielleicht durch andere Lebensmittel? "Kaffetabletten" gibt es wohl nicht, oder?
    Beste Grüsse.

    • 2. Februar 2016  16:49 erstellt von Drea

      Hallo, Kaffeetabletten und ähnliche Produkte sind oft mit Zucker angereichert und weg vom Natürlichen. Wenn der Kaffee gar nicht schmeckt -dann einfach alle anderen Joker ziehen. Viele Grüße Andrea

  3. 27. Januar 2016  14:55 erstellt von Raphael Baumann Antworten

    Liebes Dr. Feil Team,

    sollte man bei Arthrose lieber auf Kaffee verzichten oder den Konsum zumindest einschränken?

    Viele Grüße,

    Raphael Baumann

    • 27. Januar 2016  17:13 erstellt von Drea

      Hallo Herr Baumann,
      am besten Sie lesen sich unseren Kaffee-Blog durch.
      s. http://www.dr-feil.com/?s=Kaffee
      Viel Freude beim Kaffee trinken und alles Gute,
      beste Grüße Andrea

  4. 2. August 2015  19:49 erstellt von Stefan Decker Antworten

    Espresso und Cholesterin.
    Schadet Espresso bei erhöhtem Cholesterinspiegel ? Ich habe gelesen, dass dieser durch die Kaffeefette um 10% steigen kann. Wie ist Ihre Meinung dazu ?
    Vielen Dank

  5. 15. Januar 2015  12:12 erstellt von B. Meyer Antworten

    Guten Tag,

    Ist es aber nicht so das Kaffee den Adrenalin und somit auch den Cortisolaustoß in unserem Körper erhöht. Diese Tatsache versetzt einen doch, vor allem bei viel Kaffeekonsum in einen ständigen Stresszustand. Laugt das den Körper auf dauer nicht aus ?

    Lg B.Meyer

    • 18. Februar 2015  12:42 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Meyer, ein kurzfristiger Adrenalinausstoss ist sehr gut. Das erhöht unsere Leistngsfähigkeit. Allerdings hast du schon recht. Durchgehend sollte dies nicht stattfinden. Daher sollte man auch nicht den ganzen Tag durchgehend Kaffee trinken, so dass sich das Stresssystem auch wieder beruhigen kann. Das ist wie mit dem Sport. Den ganzen Tag sollte man das nicht machen, kurz aber schon :-).
      Gruß Friederike Feil

  6. 1. November 2014  16:33 erstellt von Christina Antworten

    Hallo! Ich hab zwei Mal in diesem Jahr - gerade wieder - einfach mal so aus dem Gefühl heraus - meinen Kaffeekonsum gestoppt (der nicht groß ist, so ein zwei Tassen, meistens auch nur eine, doch die musste sein) und bin auf Grünen Tee umgesattelt. Beim ersten Mal hatte ich einen richtigen Entzug, dieses Mal nicht. Heute hätte es mich schon mal wieder gelustet, doch dann kam mir dieses Video unter die Augen...hmmm...was sagen Sie dazu?
    http://www.youtube.com/watch?v=AURu-M8z7z0

    Bezüglich Rotwein Konsum kann ich nur allen raten, zu Traubenkernmehl um zu satteln, da ist das selbe drinnen und kein Zellgift Alkohol. Denn auch hier macht die Dosis das Gift. Und wer hält sich schon immer an 1/8...? Bei mir sind es z.B. 4 cl, die ich vom Wein sehr gut vertrage. Alles andere berauscht mich bereits. Ich denke, dass - für mich zumindest - mein Ayurvedischer Arzt in Sri Lanka Recht hatte, er empfohl kein Achterl, sondern eine süsse Menge eines Esslöffels. hmmm..würde mich freuen, nun genau zu wissen, ob Kaffee jetzt schlecht oder gut ist. Ich glaube für mich ist er nicht besonders gut. Aber das er basisch wirkt, löst in mir nun doch Verwunderung auf! Dankeschön u liebe Grüße!

    • 6. November 2014  18:26 erstellt von Tobias Homburg

      Hallo Christina,
      unter folgendem Link finden Sie Informationen über die basische Wirkung von Kaffee:
      http://www.dr-feil.com/forum#/discussion/comment/4007

      Ob Kaffee für Sie speziell gut ist oder nicht, das können Sie nur selbst beantworten.

      Wir empfehlen einen moderaten Kaffeekonsum von Kaffee in hoher Qualität, da er als Pflanze viele hochwertige Inhaltsstoffe enthält und zusätzlich basisch auf den Körper wirkt.

      Liebe Grüße
      Tobias Homburg

  7. 26. September 2014  22:30 erstellt von Wolfgang Schwartz Antworten

    Hallo,
    ich habe wegen Chemotherapie-Zyklen über lange Zeiträume kaputte Schleimhäute. Ganz extrem und leider bleibend ist das im Mund-und Rachenraum. Deshalb verzichtete ich lange Zeit auf Kaffee, der ein Leben lang mein liebstes Getränk war.
    Bisher glaubte ich, dass das Koffein sich negativ auf diese Symptome auswirken soll. Ich meine aber, dass es mehr am Säuregehalt des Kaffee's liegt.
    Ich handhabe das jetzt so, dass ich mehrere Tage keinen Kaffee trinke, am Wochenende jedoch in Maßen, dunkle Espresso-Bohnen aus dem Vollautomaten mit viel Milch (Falte White, Latte, Macciato, Cappuccino u.s.w.) . So gebe ich den Schleimhäuten im Mund und Rachenraum die Möglichkeit der Regeneration. Kaffee bedeutete für mich aber auch Lebensqualität, zumal ich die komplette Ernährung schon umstellte und Essen nur noch wenig Spaß macht.
    Bin ich hier mit nahezu säurefreien Kaffee, wie z.B. Schweizer Schümli 2 auf dem richtigen Weg?
    Bisher habe ich diese Möglichkeit noch nicht angewandt, weil ich das erst jetzt während einer Recherche darauf stieß.
    Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass entkoffeinierter Kaffee wenig veränderte. Es wird aber immer wieder von einigen Ärzten vom koffeinhaltigem Kaffee abgeraten, von anderen wieder von koffeinlosem Kaffee.
    Ich denke nun aber, nachdem, was ich hier und an anderer Stelle las, dass die Probleme mehr mit dem Säuregehalt steigen.

    Grüsse aus Berlin
    W.Schwartz

    • 8. Oktober 2014  14:22 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Herr Schwartz, der Kaffee enthält auch viele Pflanzenstoffe. Über Kaffee nehmen die meisten Deutschen die meisten Pflanzenstoffe auf, die den Körper auch schützen. Generell wirkt Kaffee nicht sauer sondern basisch, der Körper kannn durch diesen mehr Säure ausscheiden.
      Ich empfehle Ihnen den Kaffee mit Sahne zu trinken. Sahne enthält Fettsäuren, die die Schleimhaut schützen. Vor zu viel Milch raten wir ab. Entkoffeinierter Kaffee macht wenig Sinn, da dieser extra mit Säure behandelt wird um das Koffein herauszuziehen.
      Gruß Friederike

  8. 2. Juli 2014  15:34 erstellt von Johanna Antworten

    Ich finde das super faszinierend, dass man lieber Kaffee mit Koffein als ohne trinken sollte! Toller Blog, echt informativ!

  9. 26. April 2014  13:01 erstellt von Tobi Antworten

    Hallo liebes Dr. Feil Team,
    ich bin erst vor Kurzem auf Ihre Seite gestoßen, aber lese sie seitdem regelmäßig.
    Besonders hat es mir der Artikel "Fettschlau abnehmen" angetan, den ich seit 2 Wochen für mich optimiert anwende. Ich mache morgens eine 30minütige Kombinationseinheit aus Schwimmen und Karate. Ich werde demnächst hier mal intensiver davon berichten.

    Nun aber zu meinem Sorgenkind Kaffee:
    Ich bin 38 und trinke schon Kaffee seidem ich 15 bin.
    Seit ca. 1 Jahr bekomme ich jedoch teilweise eine innere Unruhe und Anspannung vom Kaffee, die mich total aus der Ruhe bringt.
    Nach dem Konsum von 2 Tassen Milchkaffee fühle ich mich augpeteitscht, rastlos, gestreßt.
    Ich muß dazu sagen, daß ich aufgrund einer Augenverletzung mein Karatetraining stark reduzieren mußte und daher nicht mehr so ausgepowert bin wie gewöhnlich.

    Meine Frage ist nun: Kann meine Unruhe und Nervosität mit meinem Kaffeekonsum zusammenhängen? Früher hatte ich nie damit Probleme.
    Inzwischen vermeide ich den Konsum von koffeinhaltigen Getränken weitgehend, da ich Angst habe, daß ich durch den Konsum von Kaffee wieder meinen inzwischen typischen Flattermann bekomme.
    Den Flattermann kann man zwar mit 1 Stunde Joggen wegbekommen, aber das ist z.B. im Büro nicht realisierbar, wenn man arbeiten muß.

    Bitte antworten Sie mir kurzfristig, da ich sehr oft zum Kaffee eingeladen werde und bei meiner Ablehnung oft auf Unverständnis stoße. Früher war ich für meine Kaffee-Leidenschaft bekannt.

    Es grüßt ganz herzlich

    Tobi

    • 28. April 2014  09:39 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Tobi,
      Zu viel Koffein kann auch schaden: es erhöht die Nervosität und bewirkt einen Kalziumverlust über den Urin.
      Jeder Körper ist nicht gleich. Der eine Körper verträgt mehr von einem Nährstoff, der andere weniger. Wenn Du also spürst, dass du durch das Koffein unruhig wirst, dann lasse den Kaffee jetzt einfach mal weg und trinke dafür Tee (z.Bsp. Ingwer-, grüner oder weißer Tee). - "Der Körper hat Recht" und wir sollten lernen darauf zu hören.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  10. 17. April 2014  06:55 erstellt von frederic Antworten

    ich habe das gefühl das meine tabletten mit kaffee besser wirken kann das sein ich stehe zwar um 5 auf kann aber um 7 besser einschlafen

    • 22. April 2014  10:51 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Frederic,
      das bitte mit dem Arzt abklären, der die Tabletten verordnet hat.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius – Forschungsgruppe Dr. Feil

  11. 16. April 2014  19:30 erstellt von frederic Antworten

    mein mann nimmt starke schlaf und beuigungspillen ist das gut mit koffeinhaltigen kaffee zu nacht

    • 22. April 2014  10:51 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Frederic,
      das bitte mit dem Arzt abklären, der die Tabletten verordnet hat.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius – Forschungsgruppe Dr. Feil

  12. 11. April 2014  20:34 erstellt von frederic Antworten

    ich trinke nur kaffee ohne zucker mit milch weil ich wasser nicht runter bekomme mach ich etwas falsch

    • 16. April 2014  09:01 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Frederic,
      wenn Sie Kaffee ohne Zucker und mit Rohmilch trinken, ist das absolut ok.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  13. 19. November 2013  17:08 erstellt von AlexDressler Antworten

    Kaffee ist für mich ein Getränk, auf das ich leider nicht verzichten will. Morgens tut der Kaffee immer so gut, dass ich total happy werde. Am Tag trinke ich dann verteilt bis zum Abend ca. 5-6 Tassen. Natürlich achte ich auch darauf, dass ich genügend Wasser aufnehme. An erster Linie steht für mich natürlich die aufputschende und wach machende Wirkung von Kaffee. Ob es nun gesundheitsfördernd oder nicht ist, dass ist mir eigentlich im Endeffekt egal. Aber ich muss zugeben, ich glaube nicht, dass Kaffee schädlich sein kann. Vor allem nicht, wenn ich so viele Menschen kenne, die ihr Leben lang Kaffee in hohen Mengen konsumiert haben und keine großartigen gesundheitlichen Probleme haben.
    lg

  14. 31. Oktober 2013  19:52 erstellt von Laufprinzessin Antworten

    Hallo Liebes Dr. Feil-Team,
    ich bin Leistungssportlerin und trainiere oft mehrmals täglich. Zur Zeit habe ich oft nachmittags einfach richtig Lust auf Kaffee, am liebsten ganz schwarz ohne Milch und Zucker. Jetzt würde mich mal interessieren, ob Kaffeetrinken irgendwelche negativen Wirkungen für Sportlern hat oder ob es die Leistung nicht beeinträchtigt, wenn man täglich 2-3 Tassen Kaffee trinkt.
    Danke für Ihre Antwort!

    • 5. November 2013  16:11 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Laufprinzessin,
      ganz im gegenteil. Die tägliche Einnahme von Kaffee erhöht deinen Fettstoffwechsel, verbessert deine Regeneration und macht mental wacher. Auch die Bildung von sogenannten Mitochondrien wird stimuliert.
      Gruß Friederike

  15. 28. Oktober 2013  14:54 erstellt von Lucas Bareis Antworten

    Hallo,
    ich lese auf vielen Internetseiten immer wieder man solle den Kaffeekonsum reduzieren wenn man das Gefühl hat übersäuert zu sein. Hier wird ja genau das Gegenteil beschrieben.
    Kann ich jede Art von Kaffee trinken (z.B. Senseo Kaffe) oder muss es ein bestimmter Espresso sein um den Säure Basen Haushalt nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen?
    Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen, vor allem mit Bezug auf gewöhnlichen der aus "Pads" hergestellt wird.

    MfG L.B.

    • 29. Oktober 2013  12:49 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Lucas,
      Kaffee wirkt basisch im Körper. Auch die Senseo-Pads.
      Gruß Friederike

    • 30. Oktober 2013  21:57 erstellt von claudia

      Hallo Friederike,

      es gibt mehrer Untersuchungen, die besagen, daß Kaffee ein Calcium und Magnesium Räuber sei. Stimmt das nicht?

      Weiter unten ist immer die Rede davon, daß 4-5 Tassen pro Tag gesund seien. Aber welche Größe ist hier gemeint? Und jede(r) trinkt seinen Kaffee doch auch unterschiedlich stark.

      In den skandinavischen Ländern ist ja das sog. Kaffee Spiegel Trinken verbreitet: dünner Kaffe, dafür den ganzen Tag. Hebt angeblich den Serotononspiegel.

      Gruß
      Claudia

    • 5. November 2013  16:14 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Claudia, die Bindung von Calcium und Magnesium oder auch Eisen ist nicht so schlimm, da wir normalerweise genug dieser Nährstoffe aufnehmen. Wer allerdings damit Probleme hat, der sollte Kaffee nicht zur Mahlzeit sondern mindestens 2 Stunden vorher oder nachher nehmen. Da die meisten Studien in Amerika gemacht wurden, sind es wohl eher kleinere Tassen.
      Aber hier gibt es keine konkreten Zahlen.
      Gruß Friederike

  16. 29. September 2013  20:19 erstellt von Borkowsky Antworten

    Hallo Dr. Feil
    Sie haben da eine wunderbare Seite und ich bin überglücklich, dass ich für mein Klientel keine neue Seite schreiben muss. Ich bin kein Arzt, lernte aber u.a. Pflegefachfrau HF und Körpertherapeutin. Ein Knieunfall wurde zum Desaster und ich wurde schwer krank. Ein Spitalinfekt/Leukämie gaben dann den Rest. 3 Jahre habe ich gekämpft und Dank den nötigen Operationen auch gewonnen. 4 Jahre bin ich wieder gesund und will es bleiben!! Bei der schweren Bluterkrankung, liess ich Weizen, Eier, Hefe und weissen Zucker weg (2 Jahre). Seit 6 Jahren nehme ich inzwischen wieder täglich eine Mischung (aus Curkuma, Ingwer und Zimt= zu gleichen Teilen) = ca. 1 Esslöffel mit etwas Olivenöl. Meine Arthrose (nach 7 Knie Op's) habe ich so unter Kontrolle. Ich nehme sogar langsam wieder gesund ab, da ich nicht mehr so viel Kohlenhydrate zu mir nehme. Morgens dürfen es ruhig mal 3 getrocknete Feigen, Mandeln oder Esskastanien sein. Ihre Seite bestätigen meine Erfahrungen und die Ärzte hatten mir die Alternativmedizin selbst empfohlen, weil die normale Medizin anstand.Ich kann nur sagen liebe Ärzte bildet Euch in Psychologie und Ernährung viel besser aus. Hier können Sie mehr Geld verdienen (= Goldgrube). Wenn die Menschen für Esoterik Milliarden ausgeben, dann auch für tolle Gewürzrezepte, die vor Dmenz und Co schützen.... Grünen Kaffee habe ich z.B. nach schweren Thrombosen (= ebenfalls in Kniezeit) viel trinken müssen. Gleichzeitig purzelte da noch das Körpergewicht. In Zürich hatte ich mit der Balgrist (Zürich) eine tolle Behandlung, die neue Erkenntnisse, wie die Ihren mit in der Therapie einbezieht. Ihnen wünsche ich weiterhin viel Erfolg. Danke nochmals für diese
    schönen Zusammenfassungen und Informationen.

    • 30. September 2013  10:46 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Frau Borkowsky,
      vielen Dank für Ihre liebe Erfahrungsmitteilung. Es freut mich sehr, dass es Ihnen wieder besser geht.
      Viele liebe Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  17. 18. Juli 2013  14:25 erstellt von Rene Antworten

    Hallo,

    ist das kauen und schlucken von gerösteten Kaffee-Bohnen gesundheitlich bedenklich?

    • 19. Juli 2013  14:44 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Rene, uns sind keine Nebenwirkungen durch das Kauen und Schlucken von gerösteten Bohnen bekannt.
      Gruß Friederike

  18. 12. Juni 2013  21:38 erstellt von gertruda szlachta Antworten

    Hallo Dr Feil
    Danke fur schöne seite
    Kaffe trinken ich seid 14 bin bin zufrieden und ich jeder fruschtick geniese
    sehr gute kaffe durfen trinken, da wahren schon tage welche habe schon verzichtet aber in ganze bin genieserin und wenn ich leisen ist das schon gesund das i sehr Gut Gruss Gertruda

  19. 30. Mai 2013  19:40 erstellt von Hasch,Hans-Werner Antworten

    Hallo Herr Dr. Feil,
    ist es eigentlich besser, Ingwer und Chili frisch zu kaufen und dann zu reiben oder kann man einfacherhalber gleich das Pulver nehmen, z.B. beim Gewürzquark Kurkuma-,Chili-, Zimt-, Ingwerpulver. Oder ist das Ganze dann nicht so "vollwertig? Ich habe keine Gewürzmühle. Dank für einen Hinweis !
    Mit freundlichem Gruß H.W.Hasch

    • 3. Juni 2013  10:51 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Hans-Werner,
      Sie können für den Gewürzquark problemlos Gewürzpulver verwenden. Auch diese haben ihre Wirkung.
      Herzliche Grüße und alles Gute
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  20. 8. Februar 2013  01:41 erstellt von Rüdiger Antworten

    Hallo Herr Munsonius,

    zunächst einmal möchte ich ein großes Lob für diese Webseite und vor allem für das schnelle und ausführliche Beantworten der Leserkommentare an das ganze Team aussprechen.

    Ich trinke schon seit Jahren regelmäßig grünen Tee mit Zitrone. Beim Kaffee bin ich nun vor kurzem auch dazu gekommen, ein paar Spritzer Zitrone hinzuzugeben. Laut einer Freundin soll das auch ein gutes Mittel gegen Kopfschmerzen sein.
    Ist Zitrone im Kaffee vielleicht ein ähnlicher Wirkungsverstärker wie im grünen Tee?
    Wie ist Ihre Meinung dazu?

    Beste Grüße
    Rüdiger

    • 8. Februar 2013  10:49 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Rüdiger,
      da Zitrone die Aufnahme von Pflanzenstoffen erhöht, ist die Wirkung die selbe wie auch beim grünen Tee. Nur werden sich einige Menschen mit der Empfehlung schwer tun, ihren Kaffee mit Zitrone zu genießen.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  21. 6. Februar 2013  14:24 erstellt von Olivia Antworten

    Lieben Dank, Herr Munsonius, für die ausführliche und überaus hilfreiche Antwort!!

  22. 5. Februar 2013  11:49 erstellt von Olivia Antworten

    Liebe Forschungsgruppe Dr. Feil,

    wie sieht es denn mit Übersäuerung des Körpers durch den Konsum von Kaffee, Quark,... aus?

    Mit besten Grüßen


    Mm


    Mit bets

    • 6. Februar 2013  09:07 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Olivia,
      bei Urintests nach Kaffeegenuss zeigte das Indikatorpapier immer, dass vermehrt Säure enthalten ist. Daraus wurde vorschnell gefolgert, dass Kaffee eine saure Stoffwechsellage verursacht. Physiologisch ist jedoch genau der Gegenteil der Fall: durch den Kaffee-Konsum gelingt es dem Körper, vermehrt bereits vorhandene Säure auszuscheiden. Kaffee ist somit wie der grüne Tee oder wie Gemüse ein wertvoller Basenspender.
      Wir empfehlen eine moderate Eiweißaufnahme von circa 1.5g/kg Körpergewicht. Dies braucht der Körper, denn er muss die Strukturen neu aufbauen. Zu einer Übersäuerung kommt es bei Leuten, die sehr viel Getreide essen, zusätzlich viele tierische Eiweißprodukte und kaum Gemüse und Nüsse. Nüsse, Gemüse, Kräuter, Obst schaffen im Körper ein basisches Milieu. Der Säure und Basenhaushalt muss immer ausgeglichen sein. Es geht also um die Balance, die wir dadurch erreichen, dass wir eine moderate Eiweißaufnahme mit viel Gemüse und Obst kombinieren.
      Wer zu wenig Eiweiß zu sich nimmt, dessen Strukturen können sich nicht erneuern. Wer zu viel zu sich nimmt, der kann übersäuern, was dann ebenfalls zum Abbau von Strukturen führt.
      Es kommt also auf die richtige Menge an.

      Alles Gute und schöne Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  23. 26. Oktober 2012  13:30 erstellt von Volker Kuhne Antworten

    Hallo Dr. Feil,
    die Beantwortung der Anfrage vom 22.Juli 2012, würde mich sehr interessieren.
    Espresso mit oder ohne Zucker.
    Mit freundlichen Grüßen aus Prag
    Volker Kuhne

    • 29. Oktober 2012  09:12 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Volker,
      Zucker fördert Entzündungen im Körper, daher den Espresso am besten ohne Zucker.
      Alles Gute und schöne Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  24. 22. Juli 2012  11:22 erstellt von Sebastian Bechtel Antworten

    Hallo Herr Dr. Feil,
    mich würde mal interessieren, ob der Einsatz von Zucker zu empfehlen ist, oder
    nicht. Ich trinke ganz gerne einen Espresso und habe dies bisher immer ohne
    Zucker - also pur - getan. Allerdings habe ich gehört, dass der Einsatz von
    Zucker die Wirkung des Espresso verstärkt. Stimmt das? In Ihrem Artikel zur
    Schokolade haben sie auch gesagt, dass der Einsatz von Zucker die Aufnahme der
    Wirkstoffe positiv beeinflusst. Eine ähnliche Handhabe könnte ich mir also
    auch hier vorstellen... Also: Espresso mit oder ohne Zucker? ;)
    Viele Grüße,
    Sebastian

  25. 13. Januar 2012  19:17 erstellt von Tanja Antworten

    Hallo liebes Dr.Feil-Team,

    ich trinke sehr gerne Milchkaffee. Ein Drittel Kaffee aus Espressobohnen und zwei Drittel Milch.

    Eine zeitlang habe ich extreme Kopfschmerzen bekommen,
    wenn ich den Kaffee mal NICHT getrunken habe.

    Die Kopfschmerzen hatte ich solange, bis ich dann doch Kaffee getrunken habe.

    Daraufhin habe ich den Kaffeekonsum gestoppt. Das Verlangen war weg. Nach einiger Zeit habe ich aber mal hier und da wieder einen Kaffee getrunken und gemerkt wie auch das Beduerfnis wieder stieg.

    Das Suchtpotenzial ist also nicht abzuweisen.

    Mein Mann macht ab und zu Witze darueber, weil ich eben mittags gerne Kaffee trinke und das Verlangen danach habe. Aber selber kann er allerdings auch kein Fruehstueck OHNE Kaffee geniessen!

    Kann das gut sein Lebensmittel zu konsumieren, die einen derart beeinflussen?

    • 16. Januar 2012  09:07 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Tanja,

      meiner Meinung nach umfasst der Begriff „Sucht“ einen sehr weiten Bereich und man sollte daher einwenig differenzieren.
      Bei vielen Lebensmitteln/Gewohnheiten ist es das Gefühl, welches diese Produkte/Umstände bei uns auslösen, nachdem wir „süchtig“ sind. (z.Bsp. "meine Lieblings-TV-Serie", „Zu einem guten Mittagessen gehört danach ein guter Kaffee.“, ...)

      Emotionen/Gefühle sind das Leben, sie färben die Reichhaltigkeit des Lebens.
      Ein Mensch strebt immer danach sich „gut zu fühlen“. Unsere Gefühle werden dem Körper durch Neurohormone („Emotionshormone“), welche im Gehirn gebildet werden, übermittelt. Es gibt für jeden emotionalen Zustand (Liebe, Freude, Zufriedenheit, Entspannung, Geborgenheit...) den wir erleben also eine Chemikalie.

      Die Zellen des menschlichen Körpers können auf jede Chemikalie eine Sucht entwickeln. - auch auf Glückschemikalien/Glückshormone
      Das hat zur Folge, dass der Mensch immer wieder Situationen/Gewohnheiten erschafft, welche diese Bedürfnisse befriedigen.

      „Falls Sie jemals gegen Ihre Werte verstoßen
      und Ihre Pflichten vernachlässigt haben,
      weil sie einem übermächtigen Wunsch nachkommen mussten,
      dann verstehen Sie das Gefühl von Abhängigkeit.“


      Charlotte Davis Kasl
      Schriftstellerin

      Gefährlich wird eine Sucht/Gewohnheit immer dann, wenn ihre Folgen den Körper oder Andere schädigen und der Mensch nicht damit aufhören kann.

      Wenn ich also ein Nahrungsmittel, welches auch noch positive Wirkstoffe enthält (z.Bsp. Kaffe), bei gewissen Ritualen (z.Bsp. Frühstück) in einer gesunden Dosis geniesse, gebe ich mich gerne dieser „Sucht“ hin.

      Alles Liebe und Gute
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  26. 6. Dezember 2011  11:01 erstellt von Ferdinand Antworten

    Sehr geehrter Herr Munsonius,
    dass Kaffee ein Suchtpotenzial besitzt, wird schon allein daran deutlich, dass es beim Absetzen des Kaffees zu Entzugserscheinungen kommt.
    Ihre Empfehlung zu 4-5 Tassen Kaffee pro Tag als "Gesundheitsfaktor" finde ich sehr bedenklich. Als Heilpraktiker kennen Sie sicher die physiologische Wirkung von Kaffee/Koffein. Dass Sie den Lesern dieses Blogs dennoch pauschal zu einem derart hohen Kaffeekonum raten, halte ich für mehr als fragwürdig.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ferdinand M.

    • 8. Dezember 2011  09:45 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Ferdinand,
      die aktuellen Studien (2010) zeigen, dass Kaffe zu Recht unter der Rubrik "die gesündesten Lebensmittel" von Dr. Feil eingeordnet wurde. Hinweise zur der neusten Literatur finden Sie im Blog-Beitrag unter dem Link "Literatur/Studien".
      Alles Gute und herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 8. Dezember 2011  11:17 erstellt von Ferdinand

      Hallo Herr Munsonius,
      vielen Dank für Ihre Antwort.
      Mir stellt sich gelegentlich die Frage, wer solche Studien in Auftrag gibt (und bezahlt...) und ob dann nicht evtl. eigene Interessen der Auftraggeber an der Veröffentlichung der Studienergebnisse bestehen könnten. Wenn z.B. Handy-Hersteller Studien über die Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung durchführen lassen, wird dabei regelmäßig deren Unschädlichkeit bestätigt...
      Dass einzelne Bestandteile des Kaffees isoliert betrachtet positive Wirkungen haben können, stelle ich nicht in Frage. Werden diese speziellen Vorteile in der Realität jedoch nicht mit einer Reihe von negativen Auswirkungen erkauft?

      Einer Studie der FH Trier zufolge liefern Gummibärchen essentielle Aminosäuren, die für Wachstum, Muskelaufbau und Immunsystem wichtig seien.
      Zählen Gummibärchen somit ebenfalls zu den "gesündesten Lebensmitteln der Welt"?

      Freundliche Grüße
      Ferdinand

    • 10. Dezember 2011  01:47 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Ferdinand,
      Sie haben natürlich Recht, dass man bei Studien immer danach schauen muß, ob Interessenskonflikte da sind, bzw. ob es eine bezahlte "Auftragsforschung" ist. Deshalb ist es wichtig nur Studien heranzuziehen, die von der Methodik sauber und eindeutig sind, weiterhin in international hochrangigen Fachzeitschriften veröffentlich sind und darüber hinaus unabhängig erarbeitet wurden. Wir werten nur solche seriösen Studien aus. In puncto Kaffee gilt, dass die Bevölkerung durch Kaffee den höchsten Anteil von zellschützenden Antioxidantien aufnimmt. Ein moderater Kaffeekonsum fördert deshalb die Gesundheit maßgeblich. Ihr Dr. Wolfgang Feil

  27. 18. November 2011  11:43 erstellt von Hans August Antworten

    Wie sieht es mit dem Suchtpotential von Kaffee aus.
    Suchtexperten von einer Uni sagten mir,daß Kafee ein
    höheres Suchtpotential hat als Heroin.

    • 5. Dezember 2011  08:51 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Herr August,
      wir sprechen bei täglich 4-5 Tassen Kaffee nicht von Sucht sondern von einem
      täglichen Gesundheitsfaktor, der nicht fehlen sollte. Erst wenn Sie täglich
      mehr als 5 Tassen Kaffee trinken, hat eine Kaffeesucht negative Folgen. Es
      ist also nichts dagegen einzuwenden auf 4-5 Tassen Kaffee pro Tag süchtig zu
      sein. Von unserer Erfahrung her zu urteilen, würden wir bei 4-5 Tassen auch
      nicht von Kaffeesucht sprechen - wir genießen unseren Kaffee, können aber zu
      jeder Zeit eine Woche lang keinen Kaffee trinken.

      liebe Grüße und genießen Sie Ihren Kaffee wie wir - Peter Munsonius
      Forschungsgruppe Dr. Feil

  28. 6. Oktober 2011  22:35 erstellt von Annette Antworten

    Guten Abend,
    da ich nirgendwo einen Beitrag über den Genuss gebrannter Kaffeebohnen finden konnte, frage ich Sie, ob das sehr schädlich ist. Die frisch gerösteten Bohnen schmecken so gut, dass ich zwischendurch immer wieder eine Bohne kaue.
    Was halten Sie davon.
    Mit freundlichem Gruß
    Annette

    • 10. Oktober 2011  07:52 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Annette,
      die Kaffeebohnen kann man auch direkt essen - schmecken gut und tun gut. :-)
      Alles Gute und liebe Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  29. 31. August 2011  15:02 erstellt von Dietmar Antworten

    Hallo Wolfgang,
    als Ostfriese bin ich mit Ostfriesentee groß geworden. Hat schwarzer Tee auch positive Eigenschaften wie Kaffee? Koffein ist ja auch drin. Und wie verhält es sich mit löslichem Kaffee?
    Ich bedanke mich für eine Antwort.
    Liebe Grüße
    Dietmar

  30. 30. März 2011  13:40 erstellt von Ferdinand M. Antworten

    Ich möchte Gegenwind gerne beipflichten, da ich auch der Meinung bin, dass die negativen Auswirkungen des Kaffeekonsums die positive Wirkung einzelner, isoliert betrachteter Inhaltsstoffe bei weitem überwiegen.
    Ich vergleiche das gerne mit dem Rotwein: Was hilft die gesundheitsfördernde Wirkung der Polyphenole, die jemand durch den täglichen Konsums seines "Vierteles" erzielt, wenn er mittelfristig ein Alkoholproblem entwickelt?

    Sonnige Grüße vom Bodensee

    • 31. März 2011  11:58 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Der entscheidende Punkt ist immer die Dosierung. Täglich 1/8 l Rotwein ist gut - beim Kaffee liegt die Grenze täglich bei 4-5 Tassen. Wenn es über diese Mengen geht, kommen die negativen Aspekte dieser Lebensmittel zum Tragen. Aber so ist es auch bei anderen Lebensmitteln wie z.B. bei der Milch. Milchprodukte sind gut, wenn keine Lactoseintoleranz vorliegt - wenn jemand allerdings täglich einen Liter Milch trinkt, dann erhöht er sein Risiko für eine Allergie.

      Liebe Grüße - Dr. Wolfgang Feil

  31. 28. Februar 2011  01:28 erstellt von Stefan Antworten

    Gute Lauen trägt auch zur Gesundheit bei - und damit auch der Kaffee. Morgens freut man sich auf eine gute Tassee und es gibt nichts schöneres als am Nachmittag in der Sonne zu sitzen und eine gute Tasse Cappuccino zu trinken. Das fördert Glücksgefühle und die halten auch gesund ;-)
    Schönen Gruß...

  32. 25. Februar 2011  02:46 erstellt von Gegenwind Antworten

    In dem Beitrag fehlen die negativen Wirkungen von Kaffee. Wird es - so wie bei den Zigaretten - noch zig Jahre dauern bis die öffentlich publiziert werden, oder wie?

    • 25. Februar 2011  16:19 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Sehr geehrter Leser,
      anhand der Literatur sehen Sie, dass Kaffee jahrzehntelang falsch bewertet wurde. Die schlechte Kaffeeseiten kommen zu Tage, wenn mehr als 5 Tassen Kaffee pro Tag getrunken werden. Hierbei wird zu viel Kalzium ausgeschieden und der Knochen wird negativ beeinflusst. Wenn jemand magenmäßig keinen Kaffee verträgt, dann wäre ein Espresso die richtige Alternative.
      Sie können also in Ruhe einige Tassen Kaffee pro Tag genießen.
      Ihr Dr. Wolfgang Feil

      P.S. Der Kaffeebeitrag zählt zu den Preisträgern der Wissenschaftsblog-Auslese 2010 .

    • 28. Februar 2011  18:00 erstellt von Gegenwind

      Beim hohen Kaffeekonsum in der Wissenschaft überrascht es wenig, dass die sachlich-neutrale Distanz zum Forschungsgegenstand in diesem Fall nicht eingefordert wird.

  33. Pingback : Eine Auswahl der besten wissenschaftlichen Blogbeiträge 2010

  34. 11. Dezember 2010  11:26 erstellt von Sotern, Monika Antworten

    Hallo Herr Dr. Feil,

    das ist ja eine Überraschung: Kaffee ist gesund!!!! Leider hörte ich nun von Ihnen, dass mein koffeinfreier Kaffee ungesund sei. Ich bin 67 und spüre beim normalen Kaffee ganz leichtes Herzrasen. Ausserdem kann ich dann abends nicht mehr einschlafen, wenn ich bis 16 Uhr eine Tasse koffeinhaltigen Kaffee trinke. Daher bin ich zu koffeinfrei übergegangen, filtere ihn nicht, sondern brühe ihn auf. Ich gebe immer eine Prise Chili dazu und als Süssmittel Stevia flüssig. Ein Ernährungswissenschaftler aus Überlingen hat auf einer Messe berichtet, dass das Aufbrühen des Kaffeepulvers viel gesünder ist - und schmeckt besser. Soll ich nun doch auf koffeinhaltig umsteigen?

    Was raten Sie mir? Ich bin kerngesund und fit, null körperliche Beschwerden, null Medikamente, doch starker Kaffee (in einem Café getrunken) verursacht leichtes Zittern bei mir. Also?

    Bitte schreiben Sie mir bald, bin nämlich ab 19. Dezember unterwegs in Indien.

    Vielen Dank, Ihre Kakao-Berichte kann ich nur loben, mache das schon lange so, aber nur zwei-drei Rippchen Bitterschokolade abends und schlafe wunderbar. Von Abnehmwirkung habe ich nichts gemerkt. Werde mich jetzt an den Gewürzkakao machen....

    Monika Sotern

    • 12. Dezember 2010  13:36 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Hallo Frau Sotern,
      da Sie kerngesund sind und keinerlei Medikamente nehmen, können Sie Ihren bisherigen koffeinfeien Kaffee weiterhin trinken - vielleicht können Sie sich zusätzlich angewöhnen, den normalen Kaffee (also mit Koffein) morgens und mittags zu trinken. Ihr Körper wird sich an das Koffein gewöhnen, so dass das leichte Zittern weggehen wird. Viele Grüße – Dr. Wolfgang Feil

  35. 9. August 2010  13:08 erstellt von B. Wimmel Antworten

    Es bleiben zwei Fragen offen: welche/r Wirkstoff/e genau verursachen die positive Wirkung des koffeinhaltigen UND welche/r Wirkstoff/e genau verursachen die negative Wirkung des entkoffeinierten Kaffees; bei der Entkoffeinierung gibt es ja, soweit ich weiß, mindestens zwei verschiedene Methoden. Für eine Antwort wäre ich dankbar.
    B. Wimmel

    • 13. August 2010  12:18 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Hallo Herr Wimmel,
      warum der entkoffeinierte Kaffee schlechter ist, kann stofflich derzeit nicht angegeben werden. Es ist ein Ergebnis aus einer Korrelationsstudie. Das positive Ergebnis von koffeinhaltigem Kaffee kann einerseits durch das Koffein selber bedingt sein andererseits auch durch veränderte Inhaltsstoffe aufgrund der Entkoffeinierung. Bei einem Naturstoff mit mehreren hundert Inhaltsstoffen lassen sich selten eindeutige Zuordnungen machen.
      Viele Grüße – Dr. Wolfgang Feil

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