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	<title>Forschungsgruppe Dr. Feil &#187; Die gesündesten Lebensmittel</title>
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	<description>Kompetenz ist unsere Stärke</description>
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		<title>Zwiebel [Die gesündesten Lebensmittel der Welt]</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 08:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wolfgang Feil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die gesündesten Lebensmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwiebel &#8211; die Königin des Gemüses. Was macht die Zwiebel so besonders wertvoll, dass sie sich diesen Namen verdient hat? So viel schon einmal verraten, verantwortlich für den glorreichen Namen ist unter anderem das Polyphenol Quercetin sowie der schwefelhaltige Zwiebelstoff Allicin. Diese beiden Wirkstoffe machen die Zwiebel zu einem richtigen „Super-“ Gemüse.
Mit Zwiebel die Mitochondrien-Bildung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dr-feil.com/lebensmittel/zwiebeln-gesund.html" style="margin-right:10px; margin-bottom; 10px"><img src="http://www.dr-feil.com/wp-content/uploads/2011/12/zwiebeln.jpg" alt="" title="zwiebeln" width="260" height="178" class="alignleft size-full wp-image-2558" /></a>Zwiebel &#8211; die Königin des Gemüses. Was macht die Zwiebel so besonders wertvoll, dass sie sich diesen Namen verdient hat? So viel schon einmal verraten, verantwortlich für den glorreichen Namen ist unter anderem das Polyphenol Quercetin sowie der schwefelhaltige Zwiebelstoff Allicin. Diese beiden Wirkstoffe machen die Zwiebel zu einem richtigen „Super-“ Gemüse.<span id="more-2554"></span></p>
<h3>Mit Zwiebel die Mitochondrien-Bildung steigern</h3>
<p>Wie wir bereits aus dem Blogbeitrag „Per Mitochondrium in eine höhere Leistungsphäre“ wissen, erhöhen Mitochondrien die sportliche Leistungsfähigkeit. Neue Studien zeigen, dass beschädigte Mitochondrien mit vielen Krankheiten, wie Alzheimer, Krebs, Arthrose und Muskelschwund in Verbindung stehen. Mit dem Inhaltsstoff Quercetin enthalten Zwiebeln einen Wirkstoff, der die Mitochondrien-Bildung stimuliert. Quercetin sorgt allerdings nicht nur für eine erhöhte Mitochodrien-Bildung sondern senkt Blutdruck, Entzündungen,  Schmerzen und hohe Cholesterinwerte.</p>
<p>Achten Sie daher immer darauf, genügend Quercetin z.B. in Form von Zwiebel aufzunehmen. Da Quercetin beim Anbraten kaum kaputt geht können Zwiebelstücke glasig gedünstet und verzehrt werden. Anders sieht es bei Mikrowellenstrahlen aus (siehe unten).</p>
<p><strong>Quercetinreiche Lebensmittel: </strong>  </p>
<p>Zwiebeln 347 mg/kg<br />
Grünkohl        110 mg/kg<br />
Grüne Bohnen            39 mg/kg<br />
Äpfel              36 mg/kg<br />
Kirschen         32 mg/kg<br />
Brokkoli          30 mg/kg</p>
<p>Ebenso quercetinhaltig sind Pflanzenextrakte aus Ackerschachtelhalm, Brennnessel und Granatapfel. </p>
<h3>Krebserkrankungen dank Zwiebeln besser überwinden</h3>
<p>In verschiedenen Studien wurde nachgewiesen, dass Allizin (aus Zwiebel- und Knoblauch) Tumorzellen zerstören kann, ohne dass andere Zellen geschädigt werden. Dieser Zwiebelstoff entwickelt sich allerdings erst durch eine chemische Reaktion aus dem Zwiebelstoff Alliin nach dem Schneiden der Zwiebel.<br />
Deshalb sollten Sie Zwiebeln nach dem Schneiden immer 5 Minuten ruhen (bzw. reagieren) lassen, bevor Sie sie anbraten oder Salatsaucen beifügen.<br />
Ebenso gibt es Hinweise, dass Allizin die LDL-Cholesterin verringern kann und somit zum Schutz vor Gefäßerkrankungen beiträgt.</p>
<h3>Zwiebel &#8211; die erste Hilfe für das Immunsystem</h3>
<p>Bei kühl-nassem Wetter, werden die Klagen über eine laufende Nase, einen kratzenden Hals  oder  über andere Erkältungssymptome immer lauter. Aufgrund ihrer Immunsystem kräftigenden Wirkung sind Zwiebeln bei Erkältungskrankheiten besonders empfehlenswert.<br />
Eine schnelle Hilfe bei einer Erkältung ist ein Zwiebelaft.<br />
Rezeptur für Zwiebelsaft: Eine Zwiebel ganz fein hacken, 5 Minuten sitzen lassen, danach mit 100 ml heißem Wasser übergießen, 20 Minuten ziehen lassen und 3 EL Honig unterrühren.  Stündlich einen großen Schluck des Zwiebelsaftes nehmen, gurgeln und schlucken. </p>
<h3>Zwiebeln schützen auch vor Diabetes</h3>
<p>Neue Studien zeigen, dass Zwiebel darüber hinaus die Insulinrezeptoren stärken und vor Diabetes schützen. In die gleiche Richtung wirkt der Zwiebelinhaltsstoff Glukonin, der ein blutzuckersenkendes Potential besitzt. Auch aus diesen Gründen sollten Sie regelmäßig Zwiebeln auf Ihren Tisch bringen.  </p>
<h3>ACHTUNG: Zwiebeln mögen keine Mikrowelle</h3>
<p>Zwiebelinhaltsstoffe sowie andere wertvolle Pflanzenstoffe, werden durch Mikrowellenerhitzung schnell abgebaut. Deshalb sollte die Mikrowelle nur in Ausnahmen benutzt werden. </p>
<p>Ich wünsche Ihnen viel Freude beim zukünftigen Verzehr größerer Zwiebelmengen. Viel Zwiebel bekommen Sie unter, wenn Sie öfters Zwiebelkuchen essen. Rezepte hierfür finden Sie in meinen Lauf-Diätbüchern.</p>
<p>Ihr Dr. Wolfgang Feil<br />
Nachtrag: Zwiebel (und Knoblauch) verbessert auch die Zink- und Eisenaufnahme aus Getreide und Hülsenfrüchten.</p>
<p class="ausklappen" onclick="ausklappen(1171);"><strong><span style="text-decoration: underline;">Literatur/ Studien (klicken um anzuzeigen)</span></strong></p>
<div class="1171" style="display: none;">
Chuang, C.-C., K. Martinez, et al. (2010). &#8220;Quercetin is equally or more effective than resveratrol in attenuating tumor necrosis factor-α–mediated inflammation and insulin resistance in primary human adipocytes.&#8221; The American Journal of Clinical Nutrition 92(6): 1511-1521.<br />
Chun, O. K., S.-J. Chung, et al. (2008). &#8220;Serum C-Reactive Protein Concentrations Are Inversely Associated with Dietary Flavonoid Intake in U.S. Adults.&#8221; J. Nutr. 138(4): 753-760.<br />
Davis, J. M., C. J. Carlstedt, et al. (2010). &#8220;The Dietary Flavonoid Quercetin Increases VO<sub>2max</sub> and Endurance Capacity.&#8221; International Journal of Sport Nutrition &#038; Exercise Metabolism 20(1): 56-62.<br />
Davis, J. M., E. A. Murphy, et al. (2009). &#8220;Quercetin increases brain and muscle mitochondrial biogenesis and exercise tolerance.&#8221; American Journal of Physiology &#8211; Regulatory, Integrative and Comparative Physiology 296(4): R1071-R1077.<br />
Dunn-Lewis, C., W. Kraemer, et al. (2011). &#8220;A multi-nutrient supplement reduced markers of inflammation and improved physical performance in active individuals of middle to older age: a randomized, double-blind, placebo-controlled study.&#8221; Nutrition Journal 10(1): 90.<br />
Egert, S., A. Bosy-Westphal, et al. (2009). &#8220;Quercetin reduces systolic blood pressure and plasma oxidised low-density lipoprotein concentrations in overweight subjects with a high-cardiovascular disease risk phenotype: a double-blinded, placebo-controlled cross-over study.&#8221; British Journal of Nutrition 102(07): 1065-1074.<br />
Hemdan DI, H. K., Nakao R, Kohno S, Kagawa S, Abe T, Harada-Sukeno A, Okumura Y, Nakaya Y, Terao J, Nikawa T. (2009). &#8220;Polyphenols prevent clinorotation-induced expression of atrogenes in mouse C2C12 skeletal myotubes.&#8221; J-Med Invest 56(1-2): 26-32.<br />
Jackson, J., T. Higo, et al. (2006). &#8220;The antioxidants curcumin and quercetin inhibit inflammatory processes associated with arthritis.&#8221; Inflammation Research 55(4): 168-175.<br />
Kleemann, R., L. Verschuren, et al. &#8220;Anti-inflammatory, anti-proliferative and anti-atherosclerotic effects of quercetin in human in vitro and in vivo models.&#8221; Atherosclerosis In Press, Corrected Proof.<br />
Lee, J.-H. and G.-H. Kim (2010). &#8220;Evaluation of Antioxidant and Inhibitory Activities for Different Subclasses Flavonoids on Enzymes for Rheumatoid Arthritis.&#8221; Journal of Food Science 75(7): H212-H217.<br />
McAnulty, L. S., D. C. Nieman, et al. (2008). &#8220;Chronic quercetin ingestion and exercise-induced oxidative damage and inflammation.&#8221; Applied Physiology, Nutrition &#038; Metabolism 33(2): 254-262.<br />
Nieman, D. C., D. A. Henson, et al. (2009). &#8220;Effects of Quercetin and EGCG on Mitochondrial Biogenesis and Immunity.&#8221; Medicine &#038; Science in Sports &#038; Exercise 41(7): 1467-1475 1410.1249/MSS.1460b1013e318199491f.<br />
Nieman, D. C., A. S. Williams, et al. (2010). &#8220;Quercetin&#8217;s Influence on Exercise Performance and Muscle Mitochondrial Biogenesis.&#8221; Medicine &#038; Science in Sports &#038; Exercise 42(2): 338-345 310.1249/MSS.1240b1013e3181b1218fa1243.<br />
Sreelatha, S., A. Jeyachitra, et al. (2011). &#8220;Antiproliferation and induction of apoptosis by Moringa oleifera leaf extract on human cancer cells.&#8221; Food and Chemical Toxicology 49(6): 1270-1275.<br />
Smita Gautam, Kalpana Platel and Krishnapura Srinivasan (2010): Higher Bioaccessibility of Iron and Zinc from Food Grains in the<br />
Presence of Garlic and Onion. J. Agric. Food Chem. 2010, 58, 8426–8429</div>
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		<title>Chili [Die gesündesten Lebensmittel der Welt]</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 12:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wolfgang Feil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die gesündesten Lebensmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Rot, klein und scharf. So kennen wir die aus Mittel- und Südamerika stammenden Chili-Schoten. Chili-Schoten werden heute besonders zum Schärfen von Speißen verwendet. Dass Chilis darüber hinaus wahre Gesundheitsbringer sind, ist dagegen kaum bekannt. Wie und wo beeinflussen Chili-Schoten unseren Körper?
Chilischoten bauen Schleimhäute auf
Aufgrund seiner schärfenden Eigenschaft, vermuten viele, dass Chilischoten Schleimhäute reizen und schlecht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dr-feil.com/lebensmittel/chili.html"><img class="alignleft size-full wp-image-2511" style="margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;" title="chilli" src="http://www.dr-feil.com/wp-content/uploads/2011/08/chilli.jpg" alt="" width="256" height="178" /></a>Rot, klein und scharf. So kennen wir die aus Mittel- und Südamerika stammenden Chili-Schoten. Chili-Schoten werden heute besonders zum Schärfen von Speißen verwendet. Dass Chilis darüber hinaus wahre Gesundheitsbringer sind, ist dagegen kaum bekannt. Wie und wo beeinflussen Chili-Schoten unseren Körper?<span id="more-2510"></span></p>
<h4>Chilischoten bauen Schleimhäute auf</h4>
<p>Aufgrund seiner schärfenden Eigenschaft, vermuten viele, dass Chilischoten Schleimhäute reizen und schlecht für den Magen seien. Heute wissen wir, dass Chilischoten Schleimhautschutzstoffe enthalten, so dass sie sogar therapeutisch bei Magengeschwüren, bei Gastritis oder Magenblutungen eingesetzt werden. Der bekannteste Schleimhautschutzstoff dabei ist das Capsaicin, welches der Chilischoten auch seine charakteristische Schärfe verleiht.</p>
<h4>Mit Chilischoten den Stoffwechsel anheizen</h4>
<p>Beim Verzehr von Chili, schüttet unser Körper verstärkt Katecholamine (z.B. Dopamin und Adrenalin) aus. Diese Katecholamine sind der Grund, weshalb es uns beim Verzehr von scharfen Mahlzeiten warm wird und wir schlussendlich anfangen zu schwitzen. Dieses Warmwerden und Schwitzen ist ein Zeichen dafür, dass unser Stoffwechsel angeregt ist und mehr Kalorien verbrennt. Eine Studie mit Ratten konnte nun zeigen, dass bei einem hohem Capsaicin Konsum das Körperfett bis zu 8% reduziert werden kann.</p>
<h4>Chili verbessert Blutzucker- und Blutfettwerte</h4>
<p>Auch Diabetiker können sich freuen. Ein erhöhter Einsatz von Chili verbessert die Sensitivität zu Insulin. So können die Blutzucker- und Blutfettwerte durch regelmäßigen Chilikonsum verbessert werden.</p>
<h4>Chili gegen Schmerzen und Entzündungen</h4>
<p>Chili wirkt doppelt schmerzsenkend: einerseits  unterbindet das im Chili befindliche Capsaicin die Schmerzweiterleitung, andererseits bindet dieser Wirkstoff an den Vanilloid Rezeptor. Dieser Rezeptor ist Schuld daran, dass wir Schmerzen fühlen. Außerdem ist dieser Rezeptor für Entzündungsprozesse verantwortlich. Durch das Binden von Capsaicin an diesen Rezeptor, wird dieser deaktiviert oder desensibilisiert.<br />
Durch die hohe entzündungssenkende Kapazität von Capsaicin sollte Chili bei allen  Entzündungserkrankungen eingesetzt werden also nicht nur bei Übergewicht oder Diabetes sondern auch bei Krebs, Arthrose, Rheuma, MS oder nach hartem Training oder auch direkt vor dem Wettkampf.</p>
<h4>Chili im täglichen Einsatz</h4>
<p>Um die positiven Wirkungen des Chilis auszunutzen, sollten Sie täglich 6 kleine Chili-Schoten  schlucken – am besten immer 2 Stück zu den Mahlzeiten, möglichst leicht angeritzt, damit sie besser verdaut werden können. Bei Schmerzen in Gelenken und in Muskeln empfehle ich zusätzlich äußerlich mit capsaicinhaltigen Körperlotions zu arbeiten, um schnelle Erleichterungen zu bekommen.</p>
<p>Also leben Sie etwas schärfer als bisher – Ihr Körper wird sich darauf freuen. Ihr Dr. Wolfgang Feil</p>
<p class="ausklappen" onclick="ausklappen(1171);"><strong><span style="text-decoration: underline;">Literatur/ Studien (klicken um anzuzeigen)</span></strong></p>
<div class="1171" style="display: none;">Aggarwal, B. B., &amp; Shishodia, S. (2004). Suppression of the Nuclear Factor-κB Activation Pathway by Spice-Derived Phytochemicals: Reasoning for Seasoning. Annals of the New York Academy of Sciences, 1030(1), 434-441.<br />
Frucht-Pery, J., Feldman, S. T., &amp; Brown, S. I. (1997). The use of capsaicin in herpes zoster ophthalmicus neuralgia. Acta Ophthalmologica Scandinavica, 75(3), 311-313.<br />
Joo, J. I., Kim, D. H., Choi, J.-W., &amp; Yun, J. W. (2010). Proteomic Analysis for Antiobesity Potential of Capsaicin on White Adipose Tissue in Rats Fed with a High Fat Diet. [doi: 10.1021/pr901175w]. Journal of Proteome Research, 9(6), 2977-2987.<br />
Kang, J.-H., Tsuyoshi, G., Le Ngoc, H., Kim, H.-M., Tu, T. H., Noh, H.-J., et al. (2011). Dietary Capsaicin Attenuates Metabolic Dysregulation in Genetically Obese Diabetic Mice. Journal of Medicinal Food, 14(3), 310-315.<br />
Kosuwon W, S. W., Wisanuyotin T, Jeeravipoolvarn P, Laupattarakasem W. (2010). Efficacy of symptomatic control of knee osteoarthritis with 0.0125% of capsaicin versus placebo. Journal of the Medicial Association of Thailand, 93(10), 1188-1195.<br />
McCleane, G. (2000). The analgesic efficacy of topical capsaicin is enhanced by glyceryl trinitrate in painful osteoarthritis: a randomized, double blind, placebo controlled study. [doi: DOI: 10.1053/eujp.2000.0200]. European Journal of Pain, 4(4), 355-360.<br />
Pal M, A. S., Kodimuthali A, Dhingra N. (2009). Vanilloid receptor antagonists: emerging class of novel anti-inflammatory agents for pain management. Current Pharmaceutical Design, 15(9), 1008-1026.<br />
Surh, Y.-J., Lee, R. C.-J., Park, K.-K., Mayne, S. T., Liem, A., &amp; Miller, J. A. (1995). Chemoprotective effects of capsaicin and diallyl sulfide against mutagenesis or tumorigenesis by vinyl carbamate and N-nitrosodiinethylamine. Carcinogenesis, 16(10), 2467-2471.<br />
Deal, D.L. (1991): Treatment of arthritis with topical capsaicin: a double-blind trial. Clin Ther; 13; 383-91.<br />
Ellison N. u.a. (1997): Phase III placebo-controlled trial of capsaicin cream in the management of surgical neuropathic pain in cancer patients. Journal of Clinical Oncology; 15(8): 2974-80<br />
Kasper, H. (2004): Ernährungsmedizin und Diätetik, 10. Auflage, Urban und Fischer Verlag.<br />
Mc Carthy u.a. (1992): Effect of topical capsaicin in the therapy of painful osteoarthritis of the hands. J Rhematol; 19: 604-07.<br />
Schinitzer T.J. u.a. (1992): Effectiveness of reduced applications of topical capsaicin in osteoarthritis. Arthritis Rheum; 35: 132.</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Erdbeeren [Die gesündesten Lebensmittel der Welt]</title>
		<link>http://www.dr-feil.com/lebensmittel/erdbeeren.html</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 12:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wolfgang Feil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die gesündesten Lebensmittel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dr-feil.com/?p=2439</guid>
		<description><![CDATA[Sommerzeit? Erdbeerzeit! Für viele ist die Sommerzeit gleichzusetzen mit der Erdbeerzeit sowie mit vielen weiteren leckeren Früchten. Gut, dass Erdbeeren nicht nur  lecker schmecken, sondern auch zu den gesündesten Lebensmitteln der Welt gehören. Erdbeeren schützen unseren Körper nämlich vor Alterungsprozessen, helfen den Blutzucker stabil zu halten und schützen vor Krebs.
Weitreichender Antioxidantien-Schutz
Die Liste der verschiedenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dr-feil.com/lebensmittel/erdbeeren.html"><img class="alignleft size-full wp-image-2443" style="margin-bottom: 20px; margin-right: 10px;" title="erdbeere" src="http://www.dr-feil.com/wp-content/uploads/2011/06/erdbeere.jpg" alt="" width="263" height="178" /></a>Sommerzeit? Erdbeerzeit! Für viele ist die Sommerzeit gleichzusetzen mit der Erdbeerzeit sowie mit vielen weiteren leckeren Früchten. Gut, dass Erdbeeren nicht nur  lecker schmecken, sondern auch zu den gesündesten Lebensmitteln der Welt gehören. <span id="more-2439"></span>Erdbeeren schützen unseren Körper nämlich vor Alterungsprozessen, helfen den Blutzucker stabil zu halten und schützen vor Krebs.</p>
<h4>Weitreichender Antioxidantien-Schutz</h4>
<p>Die Liste der verschiedenen Antioxidantien in der Erdbeere ist endlos: Catechin, Quercetin, Kämpferol, Beta-Karotin, Vitamin C, Lutein, Zeaxanthin usw. &#8211; und genau diese Vielfalt macht die Erdbeere zu einem wahren Beschützer all unserer Organe und Strukturen im Körper. Wußten Sie, dass Erdbeeren mehr Vitamin C enthalten als Zitronen? Dank Erdbeeren bleiben Herz,  Muskulatur und Gehirn leistungsstark. Auch Ihre Blutwerte verbessern sich durch die Antioxidantien aus den Erdbeeren, in dem die schlechten LDL-Cholesterinwerte gesenkt werden.</p>
<h4>Blutzuckerkontrolle durch Erdbeeren</h4>
<p>Der Konsum von Erdbeeren kann die Insulinausschüttung positiv verändern und hilft deshalb bei Diabetes und Übergewicht. Grund dafür ist das Antioxidans Ellagsäure, welches die Aktivität der Amylase Enzyme verringert. Diese Enzyme sind für die Kohlenhydratspaltung zuständig. Weniger Amylase Aktivität bewirkt einen konstanten Blutzuckerspiegel und dadurch ein Schutz der Blutgefäße.</p>
<h4>Erdbeeren kämpfen gegen Krebszellen</h4>
<p>Die positive Wirkung von Erdbeeren auf jegliche Art von Krebs (z.B. Brustkrebs, Lungenkrebs, Darmkrebs) konnte in einigen Studien aufgezeigt werden. Die Antikrebs- Wirkung wird ebenfalls mit dem hohen Ellagsäure-Gehalt erklärt und beruht auf mehreren Mechanismen: Ellagsäure unterdrückt  entzündungsfördernde Enzyme wie z.B. COX-2, ebenso aktiviert dieser Erdbeerstoff Entgiftungsenzyme im Darm, sogenannte Phase-II-Enzyme und verringert darüber hinaus die Bioverfügbarkeit von krebserzeugenden Stoffen im Darm. Durch die entzündungssenkende Aktivität der Erdbeeren bringen sie auch Erleichterung bei Rheuma, Arthrose und Morbus Crohn.</p>
<p style="margin-top: 40px;">Gönnen Sie sich Erdbeeren nicht nur frisch im Sommer sondern kaufen Sie für eine hohe Vitalität auch immer wieder gefrorene Erdbeeren außerhalb der Erdbeersaison. Die oben angesprochenen Wirkungen wurden bei 3 kleinen Erdbeer Schälchen pro Woche erreicht. Versuchen Sie diese Menge zu erreichen.<br />
Um die Wirkung der Erdbeerstoffe zu verlängern, empfehle ich Ihnen zudem die  Erdbeeren zu pfeffern. Essen Sie Ihre Erdbeeren ruhig mit Sahne. Diese sorgt durch die verbesserte Relation an Kolenhydraten : Fetten : Eiweiß für eine langanhaltende Sättigung.</p>
<p class="ausklappen" onclick="ausklappen(1171);">
<p class="ausklappen" onclick="ausklappen(1171);"><strong><span style="text-decoration: underline;">Literatur/ Studien (klicken um anzuzeigen)</span></strong></p>
<div class="1171" style="display: none;">Basu, A., Fu, D. X., Wilkinson, M., Simmons, B., Wu, M., Betts, N. M., et al. (2010). Strawberries decrease atherosclerotic markers in subjects with metabolic syndrome. [doi: 10.1016/j.nutres.2010.06.016]. Nutrition Research, 30(7), 462-469.<br />
Burton-Freeman, B., Linares, A., Hyson, D., &amp; Kappagoda, T. (2010). Strawberry Modulates LDL Oxidation and Postprandial Lipemia in Response to High-Fat Meal in Overweight Hyperlipidemic Men and Women. Journal of the American College of Nutrition, 29(1), 46-54.<br />
da Silva Pinto, M., de Carvalho, J. E., Lajolo, F. M., Genovese, M. I., &amp; Shetty, K. (2010). Evaluation of Antiproliferative, Anti-Type 2 Diabetes, and Antihypertension Potentials of Ellagitannins from Strawberries (Fragaria × ananassa Duch.) Using In Vitro Models. Journal of Medicinal Food, 13(5), 1027-1035.<br />
Edirisinghe, I., Banaszewski, K., Cappozzo, J., Sandhya, K., Ellis, C. L., Tadapaneni, R., et al. (2011). Strawberry anthocyanin and its association with postprandial inflammation and insulin. British Journal of Nutrition, FirstView, 1-10.<br />
Joseph, J. A., Shukitt-Hale, B., &amp; Willis, L. M. (2009). Grape Juice, Berries, and Walnuts Affect Brain Aging and Behavior. J. Nutr., 139(9), 1813S-1817.<br />
Mateljan, G. (2007). World&#8217;s healthiest foods.<br />
Meyers, K. J., Watkins, C. B., Pritts, M. P., &amp; Liu, R. H. (2003). Antioxidant and Antiproliferative Activities of Strawberries. [doi: 10.1021/jf034506n]. Journal of Agricultural and Food Chemistry, 51(23), 6887-6892.<br />
Nijhoff, W.A., Peters, W.H.M. (1993): Effect of dietary anticarcinogens on rat hepatic and int4estinal glutathione S-transferases.  In Waldron, K.W. et al, Food and cancer prevention: chemical and biological aspects. Royal Society of Chemistry, Cambridge, p. 139-140.<br />
Sesso, H. D., Gaziano, J. M., Jenkins, D. J. A., &amp; Buring, J. E. (2007). Strawberry Intake, Lipids, C-Reactive Protein, and the Risk of Cardiovascular Disease in Women. Journal of the American College of Nutrition, 26(4), 303-310.<br />
Stavric, B., Matula, T.I. (1992): Flavonoids in foods: their significance for nutrition and helath. In: Ong, A.S.H. Packer, L. (eds), Lipid-soluable Antioxidants; Biochemistry and Clinical Applications, Birkhäuser, Basel, p. 274-294.</div>
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		<item>
		<title>Ingwer [Die gesündesten Lebensmittel der Welt]</title>
		<link>http://www.dr-feil.com/lebensmittel/ingwer-wirkung.html</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 10:42:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wolfgang Feil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die gesündesten Lebensmittel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dr-feil.com/?p=2369</guid>
		<description><![CDATA[Egal ob Erkältungen, Muskelschmerzen, Bauchweh, Schlappheit. Mit Ingwer hilft eines meiner Lieblings-Lebensmittel immer. Was macht Ingwer so besonders und was ist er im Stande zu leisten? So viel schon einmal verraten, für die Wirkung ist der Wirkstoff Gingerol, der Wirkstoff der den Ingwer scharf und aromatisch macht, zuständig.
Ingwer gegen Arthrose
Viele Doppelblindstudien konnten zeigen, dass Ingwer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dr-feil.com/lebensmittel/ingwer-wirkung.html"><img class="alignleft size-full wp-image-2370" style="margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;" title="ingwer" src="http://www.dr-feil.com/wp-content/uploads/2011/04/ingwer.jpg" alt="" width="256" height="178" /></a>Egal ob Erkältungen, Muskelschmerzen, Bauchweh, Schlappheit. Mit Ingwer hilft eines meiner Lieblings-Lebensmittel immer. Was macht Ingwer so besonders und was ist er im Stande zu leisten? So viel schon einmal verraten, für die Wirkung ist der Wirkstoff Gingerol, der Wirkstoff der den Ingwer scharf und aromatisch macht, zuständig.<span id="more-2369"></span></p>
<h4>Ingwer gegen Arthrose</h4>
<p>Viele Doppelblindstudien konnten zeigen, dass Ingwer Arthrosesymptome teils drastisch reduziert. Arthrose ist begleitet von Knorpelabbau. Dieser Knorpelabbau wird durch Entzündungsprozesse in den Gelenken beschleunigt. Das führt zu Schmerzen, Schwellungen und Unbeweglichkeit der betroffenen Gelenke. Ingwer kann helfen, die Entzündungsprozesse ebenso wie die Schmerzen im Gelenk zu lindern. Weiterhin wird der Knorpalabbauer TNF-α von Ingwer unterdrückt.</p>
<h4>Ingwer im Sport</h4>
<p>Ein Muskelkater lässt am Tag nach einem harten Training oft nicht lange auf sich warten. Die regelmäßige Einnahme von Ingwer kann jedoch Muskelschmerzen und Muskelkater deutlich reduzieren. Im Folgeschluss bedeutet das, dass ein Sportler, der regelmäßig eine Ingwerwurzel genießt härter trainieren kann, als seine Gegner. Das Potential den Muskelschmerz zu senken sowie auf den Magen beruhigend zu wirken lässt mich auch die Empfehlung aussprechen, Ingwer 2 Stunden vor einem Wettkampf zu essen ¬– und genauso während intensiver und langer Belastungen. Beim Testlauf zum Rennsteiglauf am 1. Mai 2011 wir es zum ersten Mal Ingwer im traditionellen Haferschleim geben. Ich freue mich darüber, dass das Organisationskomitee des Rennsteiglaufes meine Empfehlungen zum Wohle der Sportler umsetzen will.</p>
<h4>Ingwer stärkt das Immunsystem</h4>
<p>Unser Immunsystem profitiert ebenfalls von Ingwer. Glutathion, das wichtigste wasserlösliche Antioxidans in unserem Körper, stimuliert das Immunsystem. Das tut es indem es die Funktionen der weißen Blutkörperchen anregt. Eine regelmäßige Einnahme von Ingwer wirkt einer krankheitsbedingten Abnahme von Glutathion entgegen. So unterstützt Ingwer unser Immunsystem bei der Krankheitsabwehr.</p>
<h4>Ingwer tötet Krebszellen</h4>
<p>Ingwer wirkt auf verschiedenste Weisen gegen Krebs. Der Nekrose Faktor NF-κB wird reduziert und Krebszellen werden zum Absterben gebracht. Egal ob bei Lungenkrebs, Krebs in den Eierstöcken oder Brustkrebs, Ingwer kann helfen. Allerdings sollten Chemotherapeutika nicht mit Ingwer zusammen verwendet werden, da Ingwer deren Wirksamkeit herabsetzt. Ingwer ist also vor allem vorbeugend gegen Krebs einzusetzen, damit er sich gar nicht erst entwickelt.</p>
<h4>Ingwer beruhigt den Magen</h4>
<p>Diese Eigenschaft des Ingwers kennen wahrscheinlich viele von Ihnen bereits, denn dafür ist der Ingwer landläufig bekannt. Er reduziert Bauchweh, Magenkrämpfe und Übelkeit, inklusive der Reiseübelkeit. Auch diese magenstärkenden Eigenschaften machen Ingwer ideal für den Einsatz im Wettkampfsport.</p>
<h4>Ingwer gegen Alzheimer</h4>
<p>Aufgrund seiner positiven Eigenschaft β-Amyloid, eine Proteinablagerungen im Gehirn, zu unterdrücken, sollte Ingwer zudem immer in ein therapeutisches Gesamtkonzept gegen Alzheimer integriert werden.</p>
<p>Wer die oben genannten therapeutischen Wirkungen des Ingwers voll ausschöpfen will, der braucht eine tägliche Mindestdosierung von 2 Gramm (etwa 1 TL) Ingwerpulver oder ca. 5 cm frischen Ingwer. Diese Menge kann problemlos auch für den präventiven Einsatz gegen Krebs, Alzheimer und Arthrose eingesetzt werden. Ich zumindest gehe schon seit Jahren nicht mehr ohne mein Stückchen Ingwer aus dem Haus.</p>
<p>Ihr &#8211; Dr. Wolfgang Feil</p>
<p class="ausklappen" onclick="ausklappen(1171);">
<p class="ausklappen" onclick="ausklappen(1171);"><strong><span style="text-decoration: underline;">Literatur/ Studien (klicken um anzuzeigen)</span></strong></p>
<div class="1171" style="display: none;">Aggarwal, B. B., &amp; Shishodia, S. (2004). Suppression of the Nuclear Factor-κB Activation Pathway by Spice-Derived Phytochemicals: Reasoning for Seasoning. Annals of the New York Academy of Sciences, 1030(1), 434-441.<br />
Altman, R. D., &amp; Marcussen, K. C. (2001). Effects of a ginger extract on knee pain in patients with osteoarthritis. Arthritis &amp; Rheumatism, 44(11), 2531-2538.<br />
Black, C. D., Herring, M. P., Hurley, D. J., &amp; O&#8217;Connor, P. J. Ginger (Zingiber officinale) Reduces Muscle Pain Caused by Eccentric Exercise. [doi: DOI: 10.1016/j.jpain.2009.12.013]. The Journal of Pain, In Press, Corrected Proof.<br />
Black, C. D., Herring, M. P., Hurley, D. J., &amp; O&#8217;Connor, P. J. (2010). Ginger (Zingiber officinale) Reduces Muscle Pain Caused by Eccentric Exercise. [doi: DOI: 10.1016/j.jpain.2009.12.013]. The Journal of Pain, 11(9), 894-903.<br />
Black, C. D., &amp; O&#8217;Connor, P. J. (2010). Acute effects of dietary ginger on muscle pain induced by eccentric exercise. Phytotherapy Research, 24(11), 1620-1626.<br />
Borrelli F, C. R., Aviello G, Pittler MH, Izzo AA. (2005). Effectiveness and safety of ginger in the treatment of pregnancy-induced nausea and vomiting. Obstet Gynecology, 105(4), 849-856.<br />
Grzanna, R., Lindmark, L., &amp; Frondoza, C. G. (2005). Ginger—An Herbal Medicinal Product with Broad Anti-Inflammatory Actions. Journal of Medicinal Food, 8(2), 125-132.<br />
Grzanna, R., Phan, P., Polotsky, A., Lindmark, L., &amp; Frondoza, C. G. (2004). Ginger Extract Inhibits β-Amyloid Peptide–Induced Cytokine and Chemokine Expression in Cultured THP-1 Monocytes. The Journal of Alternative and Complementary Medicine, 10(6), 1009-1013.<br />
Jagetia, G. C., Baliga, M. S., Venkatesh, P., &amp; Ulloor, J. N. (2003). Influence of Ginger Rhizome (Zingiber officinale Rosc) on Survival, Glutathione and Lipid Peroxidation in Mice after Whole-Body Exposure to Gamma Radiation. Radiation Research, 160(5), 584-592.<br />
Lien, H.-C., Sun, W. M., Chen, Y.-H., Kim, H., Hasler, W., &amp; Owyang, C. (2003). Effects of ginger on motion sickness and gastric slow-wave dysrhythmias induced by circular vection. American Journal of Physiology &#8211; Gastrointestinal and Liver Physiology, 284(3), G481-G489.<br />
Oyagbemi, A. A., Saba, A. B., &amp; Azeez, O. I. (2010). Molecular targets of [6]-gingerol: Its potential roles in cancer chemoprevention. BioFactors, 36(3), 169-178.<br />
Phan, P. V., Sohrabi, A., Polotsky, A., Hungerford, D. S., Lindmark, L., &amp; Frondoza, C. G. (2005). Ginger Extract Components Suppress Induction of Chemokine Expression in Human Synoviocytes. The Journal of Alternative and Complementary Medicine, 11(1), 149-154.<br />
Rhode, J. M., Huang, J., Fogoros, S., Tan, L., Zick, S., &amp; Liu, J. R. (2006). Ginger induces apoptosis and autophagocytosis in ovarian cancer cells. AACR Meeting Abstracts, 2006(1), 1058-b-.<br />
Surh, Y.-J., Lee, E., &amp; Lee, J. M. (1998). Chemoprotective properties of some pungent ingredients present in red pepper and ginger. [doi: DOI: 10.1016/S0027-5107(97)00305-9]. Mutation Research/Fundamental and Molecular Mechanisms of Mutagenesis, 402(1-2), 259-267.<br />
Wigler, I., Grotto, I., Caspi, D., &amp; Yaron, M. (2003). The effects of Zintona EC (a ginger extract) on symptomatic gonarthritis. [doi: DOI: 10.1016/S1063-4584(03)00169-9]. Osteoarthritis and Cartilage, 11(11), 783-789.</div>
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		<title>Tofu &amp; Soja [Die gesündesten Lebensmittel der Welt]</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 09:34:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wolfgang Feil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die gesündesten Lebensmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Tofu der asiatische Eiweißlieferant vom Feld. Wenn man Tofu beschreiben müsste, würde man ihn wohl als nach nichts schmeckende, käseähnliche Masse beschreiben. In diesem Artikel steht Tofu nur stellvertretend für alle Sojaprodukte da. Alle weiteren Sojaprodukte haben eine ähnliche Wirkung.  Zurück zum Tofu. Tofu ist eine besonders hochwertige Soja-Quark Masse, bestehend aus Sojabohnen, Wasser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dr-feil.com/lebensmittel/tofu-soja.html"><img class="alignleft size-full wp-image-2337" style="margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;" title="tofu-soja" src="http://www.dr-feil.com/wp-content/uploads/2011/03/tofu-soja.jpg" alt="" width="244" height="178" /></a>Tofu der asiatische Eiweißlieferant vom Feld. Wenn man Tofu beschreiben müsste, würde man ihn wohl als nach nichts schmeckende, käseähnliche Masse beschreiben. In diesem Artikel steht Tofu nur stellvertretend für alle Sojaprodukte da. Alle weiteren Sojaprodukte haben eine ähnliche Wirkung.  Zurück zum Tofu. Tofu ist eine besonders hochwertige Soja-Quark Masse, bestehend aus Sojabohnen, Wasser und Salz, so hochwertig, dass sie sich den Platz in den gesündesten Lebensmitteln der Welt redlich verdient hat. Doch für was ist Tofu gut, und in welchem Rezept schmeckt er besonders gut?<span id="more-2334"></span></p>
<h4>Tofu macht schlank</h4>
<p>Abends sollten Sie weniger Nudeln, Brot und Kartoffeln essen, damit Sie Ihre schlanke Linie bewahren.  Statt der Kohlenhydrate sollten Sie dann verstärkt Lebensmittel essen, die Eiweiß enthalten. Ein höherer Eiweißanteil führt zu einem besseren Sättigungsgefühl. Eine gute Alternative zu Fleisch stellt hier Tofu dar. Damit Tofu schmeckt, sollte dieser gut  mit Ingwer, Pfeffer und Sojasauce gewürzt sein. Die Tofustückchen können angebraten und zu Gemüse und Salat gereicht werden.  Auch in einen morgendlichen Stoffwechselaktivierungsdrink oder in leckere Schokonachtische kann Tofu gut eingearbeitet werden (siehe Rezepturen in meinen Büchern „Die Lauf-Diät“).</p>
<h4>Tofu verringert das Brustkrebs-Risiko</h4>
<p>Pflanzliches und körpereigenes Östrogen sind sehr ähnlich in der Struktur. Beide können deshalb an die Beta-Östrogenrezeptoren von Brust, Eierstöcken und Gebärmutter binden. Diese Bindung führt in diesen Bereichen zu einer erhöhten Zellteilung und damit zu einem potentiellen Krebsrisiko. Das pflanzliche Östrogen aus Sojaprodukten wirkt jedoch deutlich schwächer als das körpereigene Östrogen. Bei einem vermehrten Tofu-Verzehr besetzt somit das pflanzliche Östrogen viele Östorgenrezeptoren und das körpereigene Östrogen findet dann nur noch wenig freie Rezeptoren. Somit wird die stärker zellwuchernde Aktivität des eigenen Östrogens unterdrückt. Folge: bei Verwendung von Sojaprodukten sinkt das Krebsrisiko.</p>
<h4>Tofu schützt vor Demenz</h4>
<p>Mehrere wissenschaftlich fundierten Doppelblind Studien in Mäusen haben aufzeigen können, dass der regelmäßige Sojaverzehr vor Alzheimer schützt. Wirkmechanismus:  Soja reduziert hier oxidative Schäden im Gehirn. Zusätzlich wurde in Untersuchungen mit Zellkulturen festgestellt, dass Soja-Isoflavonoide die Phosphorylierung des TAU-Proteins verhindert. Sowohl oxidativer Schaden, als auch die Phosphorylierung sind Hauptursachen für die Entwicklung von Alzheimer.<br />
Eine Studie mit Menschen gibt es leider noch nicht. Aber die Chance, dass Sojaprodukte Alzheimer auch beim Menschen verhindern können stehen sehr gut. Hirnalterung kann auch verstärkt auftreten, wenn das Gehirn nichttrainiert wird und wenn nicht ausreichend Sport getrieben wird.<br />
Tofu senkt Cholesterin und schützt den Knochen<br />
Etliche Studien haben aufzeigen können, dass Soja das Gesamtcholesterin und auch das schlechte (LDL) Cholesterin senken kann. Auch haben Studien ergeben, dass Sojaprodukte, die anfänglichen Beschwerden in der Menopause reduzieren können.  Einige Studien zeigten sogar, dass Tofu gegen den Knochenverlust im Alter vorbeugen kann.</p>
<p style="margin-top: 30px;">Tofu und Sojaprodukte sollten also mehrmals pro Woche auf den Tisch kommen. Die wöchentliche Menge liegt bei 300 – 500 g pro Person. Wegen möglichen genetischen Veränderungen empfehle ich auf Bioqualität zu achten.</p>
<h4>Tofu Rezept &#8211; Frühstücksdrink alla Lauf-Diät</h4>
<ul>
<li>gefrorenes Obst nach Belieben</li>
<li>100 g Tofu</li>
<li>Gewürze (Pfeffer, Chili, Ingwer, &#8230;)</li>
<li>1 Becher Buttermilch</li>
<li>1 Banane</li>
<li>etwas Milch und Orangensaft</li>
<li>nach Belieben mit Holunderblütensirup oder Honig süßen.</li>
</ul>
<p style="margin-top: 20px;">Zubereitung: Alle Zutaten zusammen in einen Mixer geben und durchmixen.</p>
<p style="margin-top: 30px;">Ihr Dr. Wolfgang Feil</p>
<p class="ausklappen" onclick="ausklappen(1171);"><strong><span style="text-decoration: underline;">Literatur/ Studien (klicken um anzuzeigen)</span></strong></p>
<div class="1171" style="display: none;">Albertazzi, P., Pansini, F., Bonaccorsi, G., Zanotti, L., Forini, E., &#038; De Aloysio, D. (1998). The effect of dietary soy supplementation on hot flushes. [doi: DOI: 10.1016/S0029-7844(97)00603-0]. Obstetrics &#038; Gynecology, 91(1), 129-135.<br />
Helen, K., Hongli, X., Lin, L., &#038; John, G. (2000). Attenuation of neurodegeneration-relevant modifications of brain proteins by dietary soy. BioFactors, 12(1), 243-250.<br />
Hooper L, Kroon PA, Rimm EB, Cohn JS, Harvey I, Le Cornu KA, et al. (2008). Flavonoids, flavonoid-rich foods, and cardiovascular risk: a meta-analysis of randomized controlled trials. Am J Clin Nutr., 88(1), 38-50.<br />
Hsieh, H.-M., Wu, W.-M., &#038; Hu, M.-L. (2009). Soy isoflavones attenuate oxidative stress and improve parameters related to aging and Alzheimer&#8217;s disease in C57BL/6J mice treated with d-galactose. [doi: DOI: 10.1016/j.fct.2008.12.026]. Food and Chemical Toxicology, 47(3), 625-632.<br />
Potter, S., Baum, J., Teng, H., Stillman, R., Shay, N., &#038; Erdman, J. (1998). Soy protein and isoflavones: their effects on blood lipids and bone density in postmenopausal women. The American Journal of Clinical Nutrition, 68(6), 1375S-1379S.<br />
Taku, K., Umegaki, K., Sato, Y., Taki, Y., Endoh, K., &#038; Watanabe, S. (2007). Soy isoflavones lower serum total and LDL cholesterol in humans: a meta-analysis of 11 randomized controlled trials. The American Journal of Clinical Nutrition, 85(4), 1148-1156.<br />
Xu, X., Duncan, A. M., Merz, B. E., &#038; Kurzer, M. S. (1998). Effects of soy isoflavones on estrogen and phytoestrogen metabolism in premenopausal women. Cancer Epidemiology Biomarkers &#038; Prevention, 7(12), 1101-1108.<br />
Xu, X., Duncan, A. M., Wangen, K. E., &#038; Kurzer, M. S. (2000). Soy Consumption Alters Endogenous Estrogen Metabolism in Postmenopausal Women. Cancer Epidemiology Biomarkers &#038; Prevention, 9(8), 781-786.</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurkuma [Die gesündesten Lebensmittel der Welt]</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 11:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wolfgang Feil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die gesündesten Lebensmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurkuma – Indiens heilige Pflanze gegen Volkskrankheiten. Seit Jahren wird Kurkuma auch bei uns in der Alternativmedizin gegen zahlreiche Krankheiten (wie Arthrose, Krebs, Diabetes und Alzheimer) eingesetzt. Wie ist die Wirkung von Kurkuma zu erklären und was ist Kurkuma im Stande zu leisten?
Kurkuma gegen Volkskrankheiten
Viele Studien haben gezeigt, dass Kurkuma entzündungshemmend wirkt.
So wurde bewiesen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dr-feil.com/lebensmittel/kurkuma-curcuma.html"><img class="alignleft size-full wp-image-2259" style="margin-right: 10px; margin-bottom: 10px;" title="kurkuma" src="http://www.dr-feil.com/wp-content/uploads/2011/02/kurkuma.jpg" alt="" width="249" height="178" /></a>Kurkuma – Indiens heilige Pflanze gegen Volkskrankheiten. Seit Jahren wird Kurkuma auch bei uns in der Alternativmedizin gegen zahlreiche Krankheiten (wie Arthrose, Krebs, Diabetes und Alzheimer) eingesetzt. Wie ist die Wirkung von Kurkuma zu erklären und was ist Kurkuma im Stande zu leisten?<span id="more-2258"></span></p>
<h4>Kurkuma gegen Volkskrankheiten</h4>
<p>Viele Studien haben gezeigt, dass Kurkuma entzündungshemmend wirkt.<br />
So wurde bewiesen, dass Kurkuma die Aktivierung von NF-kappaB verhindern kann. NF-kappaB ist ein Proteinkomplex, der mit vielen Krankheiten in Verbindung gebracht wird.<br />
Deshalb verwundert es nicht, dass in zahlreichen Studien die Wirksamkeit von Kurkuma  bewiesen wurde. Laut Studienlage kann Kurkuma:</p>
<ul>
<li>Gegen Krebs schützen</li>
<li>Die Ausbreitung von Tumoren verhindern</li>
<li>Den Heilungsprozess bei Arthrose unterstützen</li>
<li>Vor Herzinfarkten schützen</li>
<li>Bei Diabetes-Patienten sich positiv auf die Funktion der Blutgefäße auswirken</li>
</ul>
<h4>Mit Kurkuma gegen Alzheimer</h4>
<p>Es konnte jetzt auch festgestellt werden, dass Kurkuma, neben ihren schon bekannten vielseitigen und positiven Eigenschaften, auch vor Alzheimer schützen und die Ausbreitung verhindern kann. Die regelmäßige Einnahme von Kurkuma unterstützt das Gehirn und seine Strukturen. Deshalb sollten Sie dieses Wundermittel regelmäßig einsetzten, damit sie gar nicht erst damit anfangen, Kleinigkeiten zu vergessen.</p>
<h4>Kurkuma stärkt das Immunsystem</h4>
<p>Ein starkes Immunsystem schützt uns vor Viren, Bakterien und anderen fremden Eindringlingen. Kurkuma unterstützt den Körper bei der Bildung spezifischer T-Zellen, die unerlässlich für die Krankheitsbekämpfung sind.<br />
Wenn sie sich schwach fühlen, viel Stress haben, oder merken, dass eine Krankheit im Anmarsch ist, empfiehlt es sich daher zur Immunsystemstabilisierung eine Extraration Kurkuma aufzunehmen.</p>
<h4>Kurkuma steigert die Leistung im Sport</h4>
<p>Ebenso empfiehlt es sich Kurkuma nach hartem Training einzunehmen, um die kurzzeitige Immunsystemdelle zu überbrücken. Aufgrund der antioxidativen Wirkung setzen wir Kurkuma zudem zur Leistungssteigerung im Wettkampf ein.</p>
<h4>Das sollten Sie über Kurkuma noch wissen:</h4>
<ul>
<li>Kurkuma und dessen Hauptwirkstoff Kurkumin ist schlecht wasserlöslich. Daher sollten Sie Kurkuma immer mit Öl (z.B. ein TL Leinöl) zusammen einnehmen.</li>
<li>Kurkuma ist als sicher eingestuft und rief auch in Mengen von über 8g/Tag keine Nebenwirkungen vor.</li>
<li>Inzwischen gibt es Anhaltspunkte, dass Kurkuma sogar gegen AIDS helfen kann. Wissenschaftliche Studien hierzu stehen allerdings noch am Anfang.</li>
<li>Wenn Sie Kurkuma therapeutisch einsetzen, sollten Sie täglich mindestens ½-1 TL Kurkuma zu sich nehmen.</li>
<li> Für den täglichen Gebrauch, zur Prävention, können Sie Kurkuma in Saucen, Suppen und Milchspeisen beimengen.</li>
</ul>
<h4>Kurkuma-Mango Smoothie</h4>
<p><strong>Zutaten (für zwei Personen):</strong><br />
250ml Buttermilch<br />
½-1 Mango<br />
1 EL Speiseleinöl<br />
1 TL Kurkuma<br />
1 cm großes Ingwerstück<br />
Etwas Pfeffer<br />
Saft einer Limette<br />
75g Tofu<br />
Etwas Honig oder Holunderblütensirup zum Süßen<br />
Eventuell Eiswürfel</p>
<p><strong>Zubereitung</strong><br />
1) Den Ingwer schälen und klein schneiden und das Speiseleinöl mit der Kurkuma vermischen.<br />
2) Alle Zutaten in den Mixer geben (Flüssigkeit nach unten) und für gute 3 Minuten durch mixen lassen.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen ein kurkumareiches Leben &#8211; Ihr Dr. Wolfgang Feil<br />
PS: Bei uns zu Hause heißt es bei leichter Vergesslichkeit immer, &#8220;take a little bit more Kurkuma&#8221;</p>
<p class="ausklappen" onclick="ausklappen(1171);"><strong><span style="text-decoration: underline;">Literatur/ Studien (klicken um anzuzeigen)</span></strong></p>
<div class="1171" style="display: none;">Aggarwal, B. B., &amp; Shishodia, S. (2004). Suppression of the Nuclear Factor-κB Activation Pathway by Spice-Derived Phytochemicals: Reasoning for Seasoning. Annals of the New York Academy of Sciences, 1030(1), 434-441.<br />
Chainani-Wu, N. (2003). Safety and Anti-Inflammatory Activity of Curcumin: A Component of Tumeric (Curcuma longa). The Journal of Alternative and Complementary Medicine, 9(1), 161-168.<br />
Cong, Y., Wang, L., Konrad, A., Schoeb, T., &amp; Elson, C. O. (2009). Curcumin induces the tolerogenic dendritic cell that promotes differentiation of intestine-protective regulatory T cells. European Journal of Immunology, 39(11), 3134-3146.<br />
Davis, J. M., Murphy, E. A., Carmichael, M. D., Zielinski, M. R., Groschwitz, C. M., Brown, A. S., et al. (2007). Curcumin effects on inflammation and performance recovery following eccentric exercise-induced muscle damage. Am J Physiol Regul Integr Comp Physiol, 292(6), R2168-2173.<br />
Funk, J. L., Frye, J. B., Oyarzo, J. N., Kuscuoglu, N., Wilson, J., McCaffrey, G., et al. (2006). Efficacy and mechanism of action of turmeric supplements in the treatment of experimental arthritis. Arthritis &amp; Rheumatism, 54(11), 3452-3464.<br />
Henrotin, Y., Clutterbuck, A. L., Allaway, D., Lodwig, E. M., Harris, P., Mathy-Hartert, M., et al. (2010). Biological actions of curcumin on articular chondrocytes. [doi: DOI: 10.1016/j.joca.2009.10.002]. Osteoarthritis and Cartilage, 18(2), 141-149.<br />
Jackson, J., Higo, T., Hunter, W., &amp; Burt, H. (2006). The antioxidants curcumin and quercetin inhibit inflammatory processes associated with arthritis. Inflammation Research, 55(4), 168-175.<br />
LEE, S. K., HONG, #160, Chai-Hee, HUH, Sun-Kyung, et al. (2002). Suppressive effect of natural sesquiterpenoids on inducible cyclooxygenase (COX-2) and nitric oxide synthase (iNOS) activity in mouse macrophage cells. New York, NY, ETATS-UNIS: Begell House.<br />
Mazumder, A., Raghavan, K., Weinstein, J., Kohn, K. W., &amp; Pommier, Y. (1995). Inhibition of human immunodeficiency virus type-1 integrase by curcumin. [doi: DOI: 10.1016/0006-2952(95)98514-A]. Biochemical Pharmacology, 49(8), 1165-1170.<br />
Rungseesantivanon, S., Thenchaisri, N., Ruangvejvorachai, P., &amp; Patumraj, S. (2010). Curcumin supplementation could improve diabetes-induced endothelial dysfunction associated with decreased vascular superoxide production and PKC inhibition. BMC Complementary and Alternative Medicine, 10(1), 57.<br />
Surh, Y.-J., Chun, K.-S., Cha, H.-H., Han, S. S., Keum, Y.-S., Park, K.-K., et al. (2001). Molecular mechanisms underlying chemopreventive activities of anti-inflammatory phytochemicals: down-regulation of COX-2 and iNOS through suppression of NF-[kappa]B activation. [doi: DOI: 10.1016/S0027-5107(01)00183-X]. Mutation Research/Fundamental and Molecular Mechanisms of Mutagenesis, 480-481, 243-268.<br />
Yang, F., Lim, G. P., Begum, A. N., Ubeda, O. J., Simmons, M. R., Ambegaokar, S. S., et al. (2005). Curcumin Inhibits Formation of Amyloid β Oligomers and Fibrils, Binds Plaques, and Reduces Amyloid in Vivo. Journal of Biological Chemistry, 280(7), 5892-5901.</div>
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		<title>Schokolade [Die gesündesten Lebensmittel der Welt]</title>
		<link>http://www.dr-feil.com/lebensmittel/schokolade-gesund.html</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 14:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wolfgang Feil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die gesündesten Lebensmittel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dr-feil.com/?p=1909</guid>
		<description><![CDATA[Schokolade galt viele Jahre als Dickmacher. Heute sehen wir die Schokolade als wichtigen Wirkstofflieferant für die Gesundheit an. Zu unterscheiden gilt allerdings zwischen Milchschokolade und dunkler Schokolade. Nur bei der dunklen Schokolade (Kakao-Anteil über 70 %) finden sich genügend Wirkstoffe für Ihre Gesundheit. Bei der Milchschokolade überwiegt der Zucker und der Wirkstoffgehalt aus dem Kakao [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dr-feil.com/lebensmittel/schokolade-gesund.html"><img class="alignleft size-full wp-image-1910" style="margin-bottom: 10px; margin-right: 19px;" title="i-love-schokolade" src="http://www.dr-feil.com/wp-content/uploads/2010/11/i-love-schokolade.jpg" alt="" width="259" height="178" /></a>Schokolade galt viele Jahre als Dickmacher. Heute sehen wir die Schokolade als wichtigen Wirkstofflieferant für die Gesundheit an. Zu unterscheiden gilt allerdings zwischen Milchschokolade und dunkler Schokolade. Nur bei der dunklen Schokolade (Kakao-Anteil über 70 %) finden sich genügend Wirkstoffe für Ihre Gesundheit. Bei der Milchschokolade überwiegt der Zucker und der Wirkstoffgehalt aus dem Kakao ist zu gering.</p>
<h4>Warum ist Schokolade so verlockend?<span id="more-1909"></span></h4>
<p>Der Rohstoff der Schokolade, Kakao enthält mit Salsolinol einen Nährstoff der dieselbe Wirkung auf unser Gehirn hat wie ein Anti-Depressiva.  D.h. durch das Konsumieren von Kakao wird vermehrt Dopamin ausgeschüttet. Dopamin beeinflusst unsere Wahrnehmung, so dass wir das Leben ein bisschen mehr durch „ die rosarote Brille“ sehen und für alltägliche Dinge mehr Freude und Vergnügen aufbringen können. Wenn wir nicht genug Dopamin haben, erscheint uns alles anstrengender und wir sind leichter gestresst. Zusätzlich regen die Kakaonährstoffe Theobromin, Tyramin und Koffein unsere Lust auf Schokolade an.</p>
<h4>Schokolade bei Stress – 70% ist besser als 85%</h4>
<p>Dass Schokolade bei Stress hilft, ist ein offenes Geheimnis. Dass bei Stress allerdings eine 70%ige Schokolade besser ist als eine 85%ige, wissen die Wenigsten. Obwohl der Kakaoanteil eine höhere Dopaminausschüttung bewirkt, brauchen wir auch etwas Zucker damit gleichzeitig Serotonin produziert wird.  Serotonin sorgt dafür, dass unsere Stimmung besser wird und sorgt zusätzlich für Gelassenheit und gefühlsmäßige Ausgeglichenheit. In der 85%igen Schokolade ist der Zuckeranteil zu gering.</p>
<h4>Mit dunkler Schokolade gegen Volkskrankheiten</h4>
<p>Dunkle Schokolade, bzw. Kakao hilft auch bei Volkskrankheiten, wie Bluthochdruck, Cholesterin, Thrombosen und Herzbeschwerden. Dunkle Schokolade senkt außerdem Entzündungen und stärkt das Immunsystem. Verantwortlich dafür sind die sogenannten Antioxidantien, die zahlreich im Kakao bzw. in dunkler Schokolade vorkommen. In der Studie mit der dunklen Schokolade reduzierte sich so der Bluthochdruck nach nur einer Woche deutlich. In dieser Zeit wurden über die dunkle Schokolade täglich 88mg Antioxidantien aufgenommen, was einer Tafel täglich entsprach. Auf die Dauer ist dies natürlich zu kalorienreich. In einer weiteren aktuellen Studie zeigte sich nach 8 Wochen eine Verbesserung der schützenden HDL-Cholesterinwerte durch täglich 45 g dunkle Schokolade.</p>
<p>Eine gute Alternative zur dunklen Schokolade ist meine Gewürzkakao-Empfehlung: Dieser enthält neben den Antioxidantien aus dem Kakao auch noch weitere Antioxidantien aus den Gewürzen und ist dadurch der reinen dunklen Schokolade noch überlegen.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Bei Bluthochdruck, schlechten Triglycerid- und Cholesterinwerten sollte in den Gewürzkakao zusätzlich 1 TL Speiseleinöl gegeben werden. Dies verbessert die Wirkung.</p>
<h4>Rezeptur Gewürzkakao nach Dr. Feil</h4>
<p>Eine Tasse Milch erhitzen. 4 gehäufte TL Kakaopulver sowie 2 TL Honig einrühren. Je nach Geschmack mit Gewürzen und Antioxidantien verfeinern – schon fertig.  Zimt, Ingwer, Kurkuma, Pfeffer, Chili passen otpimal zu einer heißen Schokolade und sollten großzügig verwendet werden.</p>
<h4>Schokolade hilft auch bei Übergewicht</h4>
<p>Als „heimlicher Dickmacher verschrien“ hilft Schokolade selbst bei Übergewicht. Dies gilt allerdings nur für dunkle Schokolade. Kakao verbessert nämlich auch die Insulinwirksamkeit, indem er die Insulinresistenz, die bei Übergewicht häufig auftritt, aufhebt.<br />
Wer also täglich eine halbe Tafel dunkle Schokolade aus therapeutischen Gründen zur Gewichtsreduktion essen will, der sollte diese 300 kcal  durch deutlich weniger kohlenhydrathaltige Beilagen (Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis) besonders am Abend einsparen. Wenn der tägliche Gewürzkakao Dr. Feil zum Einsatz kommt, sollten täglich ca. 150 kcal über Kohlenhydrate eingespart werden. Dies entspricht 3 Scheiben Vollkornbrot oder ca. 50 g Nudeln.</p>
<h4>Das Potential der Schokolade nutzen und verstärken</h4>
<p>Wie bei der Schokoladen Therapie bei Bluthochdruck gesehen, reichen 1-2 Rippchen Schokolade nicht aus. Wir brauchen also täglich eine größere Menge an wertvollen Kakaobestandteilen und sollten dieses mehr an Kalorien bei den Kohlenhydraten einsparen.</p>
<p><strong>Tipp 1: So machen Sie mehr aus Ihrer Schokolade</strong><br />
Die Schokoladenwirkstoffe bleiben länger im Körper wirksam, wenn gleichzeitig Pfeffer und etwas Kurkuma eingerührt werden.  Beide Gewürze hemmen die sogenannten P450 Enzyme in der Leber, wodurch die Kakao- Wirkstoffe langsamer abgebaut werden. In meinem neuen Kochbuch zur Lauf-Diät (erscheint Mitte Januar) habe ich deshalb viele leckere Kakao-Nachtische mit Pfeffer und teilweise mit Kurkuma kombiniert.</p>
<p><strong>Tipp 2: Bei Kakao sollte es immer BIO sein</strong><br />
Kakao zählt zu den Lebensmitteln, die am stärksten gespritzt werden. Da beim handelsüblichen Kakao-Anbau auch heute noch Kinder versklavt werden (<a href="http://www.dr-feil.com/lauf-diaet/abnehmen-diaet-kakao.html">siehe meinen ARD Beitrag</a>)  und Kakao zu den Lebensmitteln zählt, die am stärksten gespritzt werden, empfehle ich Ihnen Ihr Kakao-Pulver und Ihre dunkle Schokolade aus dem Bioladen zu besorgen.</p>
<p>Sie sehen, auch ein Lebensmittel wie die Schokolade ist gesund, wenn Sie auf genügend Kakaobestandteile achten. Sie sollten also bei Ihrem Schokoladengenuss keinerlei Reuegedanken mehr haben (ich gehe jetzt einmal aus, dass Sie auf die 70 %ige setzen), sondern sich über die Portion Glück und Gesundheit schon vor dem Verzehr freuen. Dadurch verstärken Sie sogar nochmals die Wirkung der Schokolade.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen alles Liebe und Gute – Ihr Dr. Wolfgang Feil<br />
PS: Wenn wir uns mal sehen, freue ich mich über eine Tasse heiße Schokolade mit Pfeffer.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> 1 Rippchen dunkle Schokolade wirkt doch. Ich habe inzwischen noch eine Studie gefunden, die tatsächlich zeigt, dass es nicht immer so große tägliche Mengen an dunkler Schokolade bedarf: schon eine tägliche Zufuhr von 6,3 g (1 Rippchen) führte langfristig genommen (Studiendauer:  18 Wochen) zu einem geringeren Blutdruck. Längerfristig angestiegen war dabei der S-Nitrosoglutathion-Wert, der gefäßerweiternd wirkt.</p>
<p class="ausklappen" onclick="ausklappen(1171);"><strong>Literatur/ Studien (klicken um anzuzeigen):</strong></p>
<div class="1171" style="display: none;">Elena Rouraa, Cristina Andrés-Lacuevaa, Ramon Estruchb, M. Lourdes Mata-Bilbaoa, Maria Izquierdo-Pulidoa, Andrew L. Waterhousec, et al. (2007). Milk Does Not Affect the Bioavailability of Cocoa Powder Flavonoid in Healthy Human. Journal of Nutrition, Metabolic Diseases and Dietetics, 57(6), 493-498.<br />
Engler, M. B., Engler, M. M., Chen, C. Y., Malloy, M. J., Browne, A., Chiu, E. Y., et al. (2004). Flavonoid-Rich Dark Chocolate Improves Endothelial Function and Increases Plasma Epicatechin Concentrations in Healthy Adults. J Am Coll Nutr, 23(3), 197-204.<br />
Grassi, D., Necozione, S., Lippi, C., Croce, G., Valeri, L., Pasqualetti, P., et al. (2005). Cocoa Reduces Blood Pressure and Insulin Resistance and Improves Endothelium-Dependent Vasodilation in Hypertensives. Hypertension, 46(2), 398-405.<br />
Jia L, Liu X, Bai YY, Li SH, Sun K, He C, et al. (2010). Short-term effect of cocoa product consumption on lipid profile: a meta-analysis of randomized controlled trials. Am J Clin Nutr., 92(1), 218-225.<br />
Kim, J.-E., Son, J. E., Jung, S. K., Kang, N. J., Lee, C. Y., Lee, K. W., et al. (2010). Cocoa polyphenols suppress TNF-?-induced vascular endothelial growth factor expression by inhibiting phosphoinositide 3-kinase (PI3K) and mitogen-activated protein kinase kinase-1 (MEK1) activities in mouse epidermal cells. British Journal of Nutrition, 104(07), 957-964.<br />
Monagas M, Khan N, Andres-Lacueva C, Casas R, Urpí-Sardà M, Llorach R, et al. (2009). Effect of cocoa powder on the modulation of inflammatory biomarkers in patients at high risk of cardiovascular disease. Am J Clin Nutr., 90(5), 1144-1150.<br />
Parker, G., Parker, I., &amp; Brotchie, H. (2006). Mood state effects of chocolate. [doi: DOI: 10.1016/j.jad.2006.02.007]. Journal of Affective Disorders, 92(2-3), 149-159.</p>
<p>Melzig, M. F., I. Putscher, et al. (2000). “In vitro pharmacological activity of the tetrahydroisoquinoline salsolinol present in products from Theobroma cacao L. like cocoa and chocolate.” Journal of Ethnopharmacology 73(1-2): 153-159.<br />
Keen, C. L., R. R. Holt, et al. (2005). “Cocoa antioxidants and cardiovascular health.” Am J Clin Nutr 81(1): 298S-303.<br />
Lippi, G., M. Franchini, et al. (2009). “Dark chocolate: consumption for pleasure or therapy?” Journal of Thrombosis and Thrombolysis 28(4): 482-488.<br />
Strandberg, T. E., A. Y. Strandberg, et al. (2008). “Chocolate, well-being and health among elderly men.”</p>
<p>Dirk Taubert, MD, PhD; Renate Roesen, PhD; Clara Lehmann, MD; Norma Jung, MD; Edgar Schömig, MD Effects of Low Habitual Cocoa Intake on Blood Pressure and Bioactive Nitric Oxide<br />
JAMA. 2007;298:49-60.<br />
D. D. Mellor, T. Sathyapalan, E. S. Kilpatrick, S. Beckett, S. L. Atkin (2010): High-cocoa polyphenol-rich chocolate improves HDL cholesterol in Type 2 diabetes patients<br />
Volume 27, Issue 11, pages 1318–1321.</p>
</div>
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		<title>Braunalge [Die gesündesten Lebensmittel der Welt]</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 08:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wolfgang Feil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die gesündesten Lebensmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Sachen kommen aus dem Meer. So auch die Braunalge. Ein verdientes, wenn auch leider seltener verwendetes, Lebensmittel auf unserer Liste der gesündesten Lebensmittel der Welt. In der asiatischen Kultur haben Algen einen ganz anderen Stellenwert als hierzulande. In China z.B. werden Algen schon seit 3000 Jahren in der Medizin erfolgreich eingesetzt und in Japan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dr-feil.com/lebensmittel/spirulina-algen-abnehmen.html"><img class="alignleft size-full wp-image-1747" style="margin-right: 10px; margin-bottom: 10px;" title="spirulina-algen-abnehmen" src="http://www.dr-feil.com/wp-content/uploads/2010/08/spirulina-algen-abnehmen.jpg" alt="" width="225" height="178" /></a>Gute Sachen kommen aus dem Meer. So auch die Braunalge. Ein verdientes, wenn auch leider seltener verwendetes, Lebensmittel auf unserer Liste der gesündesten Lebensmittel der Welt. In der asiatischen Kultur haben Algen einen ganz anderen Stellenwert als hierzulande. In China z.B. werden Algen schon seit 3000 Jahren in der Medizin erfolgreich eingesetzt und in Japan gibt es fast keine Mahlzeit ohne sie. Was bei diesen Kulturen seit Jahrhunderten genutzt wird, können wir heute auch wissenschaftlich belegen: Algen können mehr als man auf den ersten Blick vermuten könnte.<span id="more-1746"></span></p>
<h4>Braunalgen die Ausleitungs- und Immunprofis</h4>
<p>Braunalgen stärken das Immunsystem. Mehrfach beschrieben ist das für den in Algen enthaltenen Inhaltsstoff Fucoidan. Dieser hat außerdem ein stark entzündungssenkendes Potenzial, wodurch Braunalgen auch bei Darmerkrankungen, Krebs, Heliobacter, erhöhtem Cholesterin und Thrombosen erfolgreich eingesetzt werden.<br />
Braunalgen fördern darüberhinaus die Ausleitung von Giften, schädlichen Chemikalien und Schwermetallen. Für die Entgiftungseffekte sorgen die Alginate (Salze der Alginsäure). Diese verbinden sich z.B. mit Schwermetallen und machen es so möglich, dass diese Verbindungen ausgeschieden werden können. Dies gilt auch für Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf gespritztem Obst und Gemüse oder die Schadstoffe aus dem Tabakrauch. Zudem liegen Beschreibungen vor, nach denen selbst mögliche Strahlenschäden von Mobiltelefonen und Computeranlagen von den Alginaten reduziert werden.</p>
<h4>Braunalgen schützen vor Übergewicht</h4>
<p>Wir leben in einer Gegend, in der die Böden sehr jodarm sind. Deshalb liefern auch unsere Nahrungsmittel wenig Jod. Zu wenig Jod bedeutet wenig Schilddrüsenhormone, geringerer Grundumsatz und damit Übergewicht. Man kann also mit jodreicher Ernährung Übergewicht verhindern und bekämpfen. Vom Meerwasser haben Algen ganz natürlich viel Jod.<br />
Um schneller ins Wettkampfgewicht zu kommen, empfehle ich deshalb meinen Sportlern seit Jahren immer Braunalgen gezielt in den letzten Wochen vor dem Wettkampf zu nehmen.</p>
<h4>Das Potential der Braunalge nutzen</h4>
<p>Um einen positiven Effekt der Braunalgen zu nutzen, sollten Sie 2-3-mal die Woche Braunalgen in Ihre Ernährung einbauen. Sollte Ihnen die Muse für japanische Gerichte oder Eigenkreationen mit Algen fehlen, ist einmal im Jahr eine 2-3 monatige Kur mit einer Braunalgen-Nahrungsergänzung (häufig auch Kelp-Braunalgenmischungen genannt) empfehlenswert. Nach der Kur reicht die normale Ernährung wieder für eine Weile aus.<br />

<table id="wp-table-reloaded-id-15-no-1" class="wp-table-reloaded wp-table-reloaded-id-15">
<thead>
	<tr class="row-1 odd">
		<th class="column-1">Braunalgen-Nahrungsergänzung</th><th class="column-2">Weitere Inhaltstoffe</th><th class="column-3">Tagesempfehlung</th><th class="column-4">Preis pro Tagesempfehlung</th>
	</tr>
</thead>
<tbody>
	<tr class="row-2 even">
		<td class="column-1"><a href="http://www.stuebers.de/">Algasan V</a></td><td class="column-2">Sojamehl, Baumwollsamenöl</td><td class="column-3">3 Kapseln</td><td class="column-4">0,53 €</td>
	</tr>
	<tr class="row-3 odd">
		<td class="column-1"><a href="http://paracelmed.com/">Kelp</a></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">2 Kapseln</td><td class="column-4">0,69 €</td>
	</tr>
	<tr class="row-4 even">
		<td class="column-1"><a href="http://allsani.de">Algen-Greens</a></td><td class="column-2">Spirulina, Zink, Selen, Chrom, Brennnessel</td><td class="column-3">3 Kapseln</td><td class="column-4">0,66 €</td>
	</tr>
</tbody>
</table>
<br />
Die Algen-Greens habe ich entwickelt. Hierbei ist der Hauptbestandteil jedoch Brennnesselextrakt (Braunalgen haben einen Anteil von 10 %). Brennnessel habe ich höher dosiert, da nach meiner Erfahrung das Ausleitungspotential der Braunalgenmischung dadurch größer wird. Zink und Chrom verringern darüber hinaus den Heißhunger.</p>
<p class="ausklappen" style="margin-top: 20px;" onclick="ausklappen(1171);"><strong>Literatur/ Studien (klicken um anzuzeigen):</strong></p>
<div class="1171" style="display: none;">
<p>Matsumoto S, Nagaoka M, Hara T, Kimura-Takagi I, Mistuyama K, Ueyama S. (2004 Jun;136(3):432-9.): Fucoidan derived from Cladosiphon okamuranus Tokida ameliorates murine chronic colitis through the down-regulation of interleukin-6 production on colonic epithelial cells. Clin Exp Immunol.</p>
<p>Davis TA, Volesky B, Mucci A. (2003 Nov;37(18):4311-30. Review.): A review of the biochemistry of heavy metal biosorption by brown algae. Water Res.</p>
<p>Tissot B, Daniel R. (2003 Sep 26.): Biological properties of sulfated fucans: the potent inhibiting activity of algal fucoidan against the human Complement system. Glycobiology.</p>
<p>Zhang Q, Li Z, Xu Z, Niu X, Zhang H. (2003 Jun;69(6):537-41.): Effects of fucoidan on chronic renal failure in rats. Planta Med.</p>
<p>Maruyama H, Tamauchi H, Hashimoto M, Nakano T. (2003 May-Jun;17(3):245-9.): Antitumor activity and immune response of Mekabu fucoidan extracted from Sporophyll of Undaria pinnatifida. In Vivo.</p>
<p>J, Louedec L, Prats H, Jacob MP, Osborne-Pellegrin M, Letourneur D, Michel JB. (2003 Apr;305(1):24-30.): Low-molecular-weight fucoidan promotes therapeutic revascularization in a rat model of critical hindlimb ischemia. J Pharmacol Exp Ther. Luyt CE, Meddahi-Pelle A, Ho-Tin-Noe B, Colliec-Jouault S, Guezennec</p>
<p>Shibata H, Iimuro M, Uchiya N, Kawamori T, Nagaoka M, Ueyama S, Hashimoto S, Yokokura T, Sugimura T, Wakabayashi K. (2003 Feb;8(1):59-65.): Preventive effects of Cladosiphon fucoidan against Helicobacter pylori infection in Mongolian gerbils. Helicobacter.</p>
<p>Kuznetsova TA, Zaporozhets TS, Besednova NN, Shevchenko NM, Zviagintseva TN, Mamaev AN, Momot AP. (2003;48(4):11-3. Russian.): (Immunostimulating and anticoagulating activity of fucoidan from brown algae Fucus evanescens of Okhotskoe sea) Antibiot Khimioter.</p>
<p>Ruperez P, Ahrazem O, Leal JA. (2002 Feb 13;50(4):840-5.): Potential antioxidant capacity of sulfated polysaccharides from the edible marine brown seaweed Fucus vesiculosus. J Agric Food Chem.</p>
<p>Itoh H, Noda H, Amano H, Ito H. (1995 Sep-Oct;15(5B):1937-47.): Immunological analysis of inhibition of lung metastases by fucoidan (GIV-A) prepared from brown seaweed Sargassum thunbergii. Anticancer Res.</p>
<p>Itoh H, Noda H, Amano H, Zhuaug C, Mizuno T, Ito H. (1993 Nov-Dec;13(6A):2045-52.): Antitumor activity and immunological properties of marine algal polysaccharides, especially fucoidan, prepared from Sargassum thunbergii of Phaeophyceae. Anticancer Res.</p>
<p>Yamamoto I, Takahashi M, Suzuki T, Seino H, Mori H. (1984 Aug;54(4):143-51.): Antitumor effect of seaweeds. IV. Enhancement of antitumor activity by sulfation of a crude fucoidan fraction from Sargassum kjellmanianum. Jpn J Exp Med.</p>
<p>Feldman SC, Reynaldi S, Stortz CA, Cerezo AS, Damont EB. (1999 Nov;6(5):335-40.): Antiviral properties of fucoidan fractions from Leathesia difformis. Phytomedicine.</p>
<p>Shibata H, KimuraTakagi I, Nagaoka M, Hashimoto S, Sawada H, Ueyama S, Yokokura T. (1999 Jun;45(3):325-36.): Inhibitory effect of Cladosiphon fucoidan on the adhesion of Helicobacter pylori to human gastric cells. J Nutr Sci Vitaminol (Tokyo).</p>
<p>Zapopozhets TS, Besednova NN, Loenko IuN. (1995 Feb;40(2):9-13. Russian): [Antibacterial and immunomodulating activity of fucoidan] Antibiot Khimioter.</p>
<p>Fujimura, T., K. Tsukahara, S. Moriwaki, et al. (2002): “Treatment of Human Skin with an Extract of Fucus vesiculosus Changes Its Thickness and Mechanical Properties”. Journal of Cosmetic Science, Vol.53, pp. 1-9.</p>
<p>Jennifer Wurges. and Rebecca J. Frey, PhD. (2009): “Kelp”. The Gale Encyclopedia of Alternative Medicine. Ed. Laurie Fundukian. 3rd ed, pp. 4</p>
<p>Medeiros, V. P., et al. (2010): &#8220;Sulfated galactofucan from Lobophora variegate: Anticoagulant and anti-inflammatory properties.&#8221; Biochemistry Vol. 73.9, pp. 1018</p>
<p>Ruperez, P., O. Ahrazem, and J. A. Leal. (2002): “Potential Antioxidant Capacity of Sulfated Polysaccharides from the Edible Marine Brown Seaweed Fucus vesiculosus”. Journal of Agricultural and Food Chemistry, Vol.50, pp. 840-845.</p>
</div>
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		<title>Kaffee [Die gesündesten Lebensmittel der Welt]</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 10:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wolfgang Feil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die gesündesten Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Flüssigkeitsmenge]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Parkinson]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaffee macht uns nicht nur wach und munter, sondern schützt uns gleichzeitig auch vor Krebs und Alzheimer. Mit diesen Eigenschaften hat er sich seinen Platz bei den gesündesten Lebensmitteln der Welt redlich verdient. Für was ist Kaffee eigentlich alles gut?
Kaffee zählt zur Flüssigkeitsmenge
Jahrelang wurde Kaffee zu Unrecht nachgesagt, dass er entwässern würde. Das ist zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dr-feil.com/lebensmittel/kaffee-gesund-koffein-getraenke.html"><img class="alignleft size-full wp-image-1552" style="margin-right: 10px; margin-bottom: 10px;" title="kaffee-gesund" src="http://www.dr-feil.com/wp-content/uploads/2010/07/kaffee-gesund.jpg" alt="" width="237" height="178" /></a>Kaffee macht uns nicht nur wach und munter, sondern schützt uns gleichzeitig auch vor Krebs und Alzheimer. Mit diesen Eigenschaften hat er sich seinen Platz bei den gesündesten Lebensmitteln der Welt redlich verdient. Für was ist Kaffee eigentlich alles gut?</p>
<h4>Kaffee zählt zur Flüssigkeitsmenge</h4>
<p>Jahrelang wurde Kaffee zu Unrecht nachgesagt, dass er entwässern würde. Das ist zwar bei Kaffeeneutrinkern tatsächlich der Fall, diese Wirkung verflüchtigt sich jedoch nach kurzer Zeit. Somit kann man den täglichen Kaffee, nach einer kurzen Eingewöhnungszeit, getrost zur Flüssigkeits-Tagesmenge dazurechnen.<span id="more-1550"></span></p>
<h4>Kaffee schützt vor Krebs, Alzheimer und Parkinson</h4>
<p>Erst vor kurzem wurde in den USA eine neue Studie veröffentlicht, die belegt, dass Kaffee einen Schutzeffekt gegen Krebs in Brust, Blase, Niere, Darm und Leber, sowie gegen Altersdiabetes hat. Speziell für Kaffee wurde auch ein harnsäuresenkender Effekt nachgewiesen. Auch eine Anti-Alzheimer Wirkung wurde dem Kaffee bestätigt, da er hirnanregend wirkt. Mehrere Studien zeigten dass Kaffee auch vor Parkinson schützt.</p>
<h4>Kaffee als Basenspender</h4>
<p>Bei Urintests nach Kaffeegenuss zeigte das Indikatorpapier immer, dass vermehrt Säure enthalten ist. Daraus wurde vorschnell gefolgert, dass Kaffee eine saure Stoffwechsellage verursacht. Physiologisch ist jedoch genau das Gegenteil der Fall: durch den Kaffee-Konsum gelingt es dem Körper, vermehrt bereits vorhandene Säure auszuscheiden. Kaffee ist somit wie der grüne Tee oder wie Gemüse ein wertvoller Basenspender.</p>
<h4>Kaffee lieber mit Koffein</h4>
<p>Eine  aktuelle niederländische Studie aus dem Jahr 2010 bestätigt Kaffeetrinkern (bei einem Genuss von 2-4 Tassen pro Tag) einen Schutz vor Herzinfarkt. Fünf Jahre davor konnte in einer groß angelegten amerikanischen Studie bereits gezeigt werden, dass koffeinhaltiger Kaffee keine negative Wirkung auf Blutdruck, Pulsfrequenz, Blutzuckerspiegel und Cholesterinwerte hatte. Dagegen stiegen bei der Gruppe, die den entkoffeinierten Kaffee getrunken hatte, Risikofaktoren für Arteriosklerose  an. Dies bedeutet, dass generell koffeinhaltiger Kaffee getrunken werden sollte. Zu viel Koffein schadet jedoch auch: es erhöht die Nervosität und bewirkt einen Kalziumverlust über den Urin. Koffeinkapseln sind abzulehnen, da hier die vielen anderen Wirkstoffe aus dem Kaffee fehlen und reine Koffeinkapseln die Insulinproduktion antreiben können.</p>
<h4>Bei Risikofaktoren für Herzerkrankung: Kaffeefilter benutzen</h4>
<p>Wenn Risikofaktoren für eine Herzerkrankung vorliegen, könnten Filterkaffee bzw.  Kaffee-Pads besser sein, da sogenannte Diterpene aus dem Kaffee herausgefiltert werden. Diese Diterpene können vorgeschädigte Blutgefäße belasten. Menschen mit gesundem Herz und Blutgefäßen können auch ungefilterten, diterpenhaltigen Kaffee ohne Risiken trinken.</p>
<p style="margin-top: 30px;">Genießen Sie also beruhigt ihre täglichen 2-4 Tassen. Diese tägliche Kaffeemenge ist gesund und hält Sie fit.</p>
<p class="ausklappen" onclick="ausklappen(1171);"><strong>Literatur/ Studien (klicken um anzuzeigen):</strong></p>
<div class="1171" style="display: none;">de Koning Gans, J. M., Uiterwaal, C. S. P. M., van der Schouw, Y. T., Boer, J. M. A., Grobbee, D. E., Verschuren, W. M. M., et al. (2010). Tea and Coffee Consumption and Cardiovascular Morbidity and Mortality. Arterioscler Thromb Vasc Biol, 30(8), 1665-1671.<br />
Eskelinen, M. H., &amp; Kivipelto, M. (2010). Caffeine as a Protective Factor in Dementia and Alzheimer&#8217;s Disease. [10.3233/JAD-2010-1404]. Journal of Alzheimer&#8217;s Disease, 20(0), 167-174.<br />
Freedman, N. D., Everhart, J. E., Lindsay, K. L., Ghany, M. G., Curto, T. M., Shiffman, M. L., et al. (2009). Coffee intake is associated with lower rates of liver disease progression in chronic hepatitis C. Hepatology, 50(5), 1360-1369.<br />
Lopez-Garcia, E., van Dam, R. M., Willett, W. C., Rimm, E. B., Manson, J. E., Stampfer, M. J., et al. (2006). Coffee Consumption and Coronary Heart Disease in Men and Women: A Prospective Cohort Study. Circulation, 113(17), 2045-2053.<br />
Modi, A. A., Feld, J. J., Park, Y., Kleiner, D. E., Everhart, J. E., Liang, T. J., et al. (2010). Increased caffeine consumption is associated with reduced hepatic fibrosis. Hepatology, 51(1), 201-209.<br />
Ross, G. W., Abbott, R. D., Petrovitch, H., Morens, D. M., Grandinetti, A., Tung, K.-H., et al. (2000). Association of Coffee and Caffeine Intake With the Risk of Parkinson Disease. JAMA, 283(20), 2674-2679.<br />
Ruusunen, A., Lehto, S. M., Tolmunen, T., Mursu, J., Kaplan, G. A., &amp; Voutilainen, S. (2010). Coffee, tea and caffeine intake and the risk of severe depression in middle-aged Finnish men: the Kuopio Ischaemic Heart Disease Risk Factor Study. Public Health Nutrition, 13(08), 1215-1220.<br />
Tunnicliffe, J. M., &amp; Shearer, J. (2008). Coffee, glucose homeostasis, and insulin resistance: physiological mechanisms and mediators. Applied Physiology, Nutrition &amp; Metabolism, 33(6), 1290-1300.<br />
Winkelmayer, W. C., Stampfer, M. J., Willett, W. C., &amp; Curhan, G. C. (2005). Habitual Caffeine Intake and the Risk of Hypertension in Women. JAMA, 294(18), 2330-2335.</div>
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		<title>Zimt [Die gesündesten Lebensmittel der Welt]</title>
		<link>http://www.dr-feil.com/lebensmittel/ceylon-zimt-cumarin-gesundheit.html</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 09:31:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wolfgang Feil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die gesündesten Lebensmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Zimt, denken wir sofort an leckeres Gebäck zur Weihnachtszeit. Zimt sollten wird jedoch, besonders wegen seiner gesundheitlichen Wirkung, nicht nur zur Weihnachtszeit genießen, sondern ganzjährig.
Beim Zimt fördern gleich mehrere hundert Substanzen Ihre Gesundheit. Besonders hervorzuheben dabei, das Polyphenol MHCP (Methylhydroxy-Chalcone-Polymer), welches direkt an den Insulinrezeptoren wirkt und den Blutzucker senkt. Darüberhinaus verbessert Zimt den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dr-feil.com/medizin/ceylon-zimt-cumarin-gesundheit.html"><img class="alignleft size-full wp-image-1370" style="margin-right: 10 px; margin-bottom: 10px;" title="Zimt" src="http://www.dr-feil.com/wp-content/uploads/2010/05/Zimt.jpg" alt="" width="232" height="178" /></a>Bei Zimt, denken wir sofort an leckeres Gebäck zur Weihnachtszeit. Zimt sollten wird jedoch, besonders wegen seiner gesundheitlichen Wirkung, nicht nur zur Weihnachtszeit genießen, sondern ganzjährig.</p>
<p>Beim Zimt fördern gleich mehrere hundert Substanzen Ihre Gesundheit. Besonders hervorzuheben dabei, das Polyphenol MHCP (Methylhydroxy-Chalcone-Polymer), welches direkt an den Insulinrezeptoren wirkt und den Blutzucker senkt. Darüberhinaus verbessert Zimt den Blutfettspiegel (Senkung der Triglycerid-, LDL-Cholesterin- und Gesamtcholesterinwerte), regt den Kreislauf an, schützt die Blutgefäße und senkt den Blutdruck.</p>
<p>Ich verwende Zimt darüber hinaus besonders, wegen seiner entzündungs- und schmerzsenkenden Wirkung in der Arthrose- und Sportverletzungs-Therapie.<span id="more-1369"></span></p>
<h4>Nährstoffmedizinische Anwendung von Zimt</h4>
<p>Um den Zimteffekt zu nutzen, sollten Sie täglich mindestens 1 Gramm Zimt zu sich nehmen. Ich empfehle täglich ½ Teelöffel Zimt aufzunehmen. Bereits nach 40 Tagen wird der positive Effekt eintreten.</p>
<p><strong>In unseren Vorträgen, kommt jedes Mal der Einwand, dass vor Zimt doch gewarnt wird. Daher  möchte ich Ihnen kurz erklären, warum ich dennoch Zimt empfehle.</strong></p>
<p>Mit der Zimt-Warnung steht Deutschland in Europa alleine da – in den USA hat  Zimt den Lebensmittelstatus  GRAS (general recognized as safe = Lebensmittel ohne Verzehrsbeschränkung).</p>
<p>Daher sind auch die alljährlichen vorweihnachtlichen Zimt-Warnungen, der deutschen Behörde (BfR) unbegründet. Von renommierten Gesundheitspublizisten, wie z.B: von Sven-David Nothmann wird deshalb schon seit Jahren die Rücknahme dieser Forderung gefordert – bislang leider ohne Erfolg.</p>
<h4>Warum wird eigentlich von deutschen Behörden vor Zimt gewarnt?</h4>
<p>Im Zimt stecken Inhaltsstoffe aus der Gruppe der Cumarine. Bei Arzneimitteln wurde nachgewiesen, dass Cumarin die Leber schädigen kann. Da sich die Cumarine aus Zimt und Arzneimitteln unterscheiden, können die Nebenwirkungen der cumarinhaltigen Arzneimittel nicht auf Zimt übertragen werden. Es gibt nicht eine Studie, die dem Zimt eine schädigende Wirkung nachgewiesen hat.</p>
<h4>Wie viel Zimt, erlaubt mir die Behörde?</h4>
<p>Die Obergrenze für den Zimtverzehr nach deutscher Behördenmeinung liegt pro Jahr bei ca. 600 g Zimt (ganz normaler handelsüblicher Cassia-Zimt). Ein halber Teelöffel Zimt pro Tag entspricht ungefähr 1,6 Gramm – ist  also selbst nach deutscher Behördenmeinung völlig in Ordnung.</p>
<p>Aufgrund der wissenschaftlichen Datenlage, drängt sich die Vermutung auf, dass die Zimtwarnungen der deutschen Behörde massiv durch die deutsche Pharmalobby geprägt wurden. Zimt kann nämlich zum deutlichen Einsparen von blutzuckersenkenden und blutfettsenkenden Medikamenten beitragen oder diese Medikamente ganz ersetzen.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen viel Freude und viel Gesundheit bei Ihrer täglichen Zimtration – Ihr Dr. Wolfgang Feil</p>
<p><strong>Literatur:</strong></p>
<p>Stoecker,  B.J. (2010): “Cinnamon extract lowers blood glucose in hyperglycemic subjects”. FASEB Journal, Vol. 24:722.1</p>
<p>Khan, A., Anderson R, et al. (2003): Cinnamon Improves Glucose and Lipids of People With Type 2 Diabetes. Diabetes Care, Vol. 26, pp. 3215-3218.</p>
<p>Preuss, H. et al (2006): Whole Cinnamon and Aqueous Extracts Ameliorate Sucrose-Induced Blood Pressure Elevations in Spontaneously Hypertensive Rats. Journal of the American College of Nutrition, Vol. 25, No. 2, 144-150 (2006).</p>
<p>Qin, B., Dawson, H.D., Polansky, M.M., Anderson, R.A. (2009): Cinnamon extract attenuates TNF-alpha-induced Intestinal lipoprotein ApoB48 overproduction by regulating inflammatory, insulin and lipoprotein pathways in enterocytes. Hormone and Metabolic Research. 41:1-7.</p>
<p><strong>Buchtipp:</strong> Müller-Nothmann, Sven-David: Zimt gegen Zucker. Knaur-Verlag.</p>
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