Nachdem wir jetzt die 11 Arthrose Ernährungs-Joker gezogen haben, wird es Zeit, die Krankheit Arthrose besser zu verstehen. Jetzt wollen wir wissen woher wir Arthrose bekommen haben. Arthrose kann entweder durch einen Unfall, durch Abnutzung (Sport/ Beruf) oder durch jahrelange Mangelernährung unserer Knorpelzellen entstehen.
Werden die Zellen im Knorpel gut versorgt, bilden sie ausreichend Knorpelmaterial bestehend aus Grundsubstanz und kollagenen Fasern. Der Knorpel kann so Druck-, Stoß- und Zugbelastungen gut abfedern und aushalten ohne dass er sich entzündet.
Ein vitaler Knorpel ist fähig sich nach einer Verletzung zu erholen. Seinen Zellen teilen sich und können sich selbständig vermehren.
Prävention – So halten Sie Ihre Knorpelzellen fit
Wir können unsere Knorpelzellen vor Arthrose schützen, wenn wir uns täglich mit Knorpel-Nährstoffen versorgen. (In welchen natürlichen Lebensmitteln diese Nährstoffe enthalten sind, und wie viel Sie davon essen müssen, zeige ich Ihnen im nächsten Blog-Beitrag. Bei einem Gelenkschaden benötigen Sie jedoch einen gezielten Knorpelaufbau. In diesem Falle ist es leider nicht mehr möglich die benötigte Menge der Nährstoffe über Lebensmittel aufzunehmen – Ab hier wird eine Nahrungsergänzung benötigt).
Hier die benötigten Knorpel-Nährstoffe:
- gut verwertbare Kieselsäure
- Glucosamin
- Chondroitin
- Kollagenhydrolysat
Gelenkknorpel kann sich regenerieren
Früher hat man gemeint, dass ein geschädigter Gelenkknorpel oder ein Knorpelschaden sich nicht regenerieren kann.
Aus biologischer Betrachtung habe ich diese Behauptung jedoch schon seit Jahren angezweifelt, da der Knorpel ein lebendes System ist und biologische Systeme nach Erneuerung streben. Ebenso haben mir viele ehemalige Arthrose-Betroffene berichtet, dass sich ihre Gelenke, nach dem Einsatz meiner Arthrose Strategien, wieder schmerzfrei bewegen lassen. Dies weist auf eine Gelenkregeneration hin.
Neue Studien haben jetzt 2008 und 2009 bewiesen, dass sich der Knorpel an der Stelle des Schadens tatsächlich wieder regenerieren kann.
Je größer der Knorpelschaden ist, desto mehr Knorpelvorläuferzellen (sogenannte chondrogene Progenitorzellen) wandern in die beschädigte Knorpelstelle ein. Diese Knorpelvorläuferzellen wandeln sich anschließend in Knorpelzellen um. Ziel der Knorpelvorläuferzellen ist es, den Knorpelschaden zu reparieren. Dieser Regenerationsweg bedarf jedoch der richtigen Nährstoffversorgung.
Knorpelreparatur über benachbarte Knorpelzellen
Bei guter Nährstoffversorgung mit gut verwertbarer Kieselsäure, Glucosamin, Chondroitin und Kollagenhydrolysat bilden die gesunden Knorpelzellen mehr Knorpelgrundmaterial. Dadurch wird ein Knorpelschaden auch vom Rand her „ausgeheilt“ bzw. verbessert.
Ihre Zukunft: Sie sind wieder beweglicher und haben weniger Schmerzen
Eine gute Nährstoffversorgung hat zur Folge, dass hre Beweglichkeit wieder größer wird. Ebenfalls verringern sich Ihre Gelenkschmerzen maßgeblich. Dies weist auf eine zusätzliche entzündungssenkende Kapazität dieser knorpelaufbauenden Nährstoffe hin.
Im Kernspin konnten wir diese Knorpelregeneration durch eine gute Versorgung mit natürlicher Kieselsäure, Glucosamin, Chondroitin und Kollagenhydrolysat nachweisen.
Im nächsten Blog-Beitrag gehe ich auf die vier knorpelaufbauenden Nährstoffe ein. Entscheidend für den Erfolg ist die ausreichende Aufnahme dieser Knorpel-Asse über Lebensmittel bzw. Nährstoffkomplexe.
Literatur (anzeigen)
Dieser Artikel stammt aus der 12 teiligen Serie “Neue Wege bei Arthrose”. Weitere Artikel aus dieser Serie finden Sie hier:
- Einleitung und Überblick über die Serie ”Neue Wege bei Arthrose”
- Warum und woher bekommen wir Arthrose?
- Mit guten Gedanken Selbstheilungskräfte aktivieren
- Mit den richtigen Bewegungen Nährstoffe an die erkrankten Stellen transportieren
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Alle Tipps, was Sie mithilfe von Lebensmitteln erreichen können, finden Sie bei den Arthrose-Jokern.
- Joker 1-3: Kräuter, Gewürze, Omega-3-Fettsäuren und Grüntee
- Joker 4-6 Bor, Gemüse, Kräuter äußerlich
- Joker 7-8 Vitamine und Spurenelemente
- Joker 9 – 11 Vitamin K, Hagebutte, Teufelskralle
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Ergänzende Tipps, was Sie mithilfe von natürlichen Nahrungsergänzungen erreichen können, finden Sie bei den Arthrose-Pfeilern.




Neue Wege bei Arthrose
Erfolg im Sport
Anleitung zum Glücklichsein
In welchem Zeitraum regeneriert sich ein abgenutzter Knorpel?
Gibt es eine Faustregel wie lange man die 4 Nahrungsergänzungsmittel einnehmen soll?
Wie immer dankbar für Rückmeldung!
Hallo Markus,
der Knorpel hat eine Regenerationszeit von 6 Monaten. Eine Knorpelnährstoffkur sollte deshalb mindestens 3 Monate dauern. Wenn der Arthroseschaden groß ist (Arthrosegrad III und IV) arbeiten wir immer 5-6 Monate lang mit den knorpelaufbauenden Nährstoffen. Eine kurmäßige Nährstoffanwendung dauert also 3 bis 6 Monate. Bitte beachten: auch nach der Nährstoffkur sollten möglichst alle Arthrose-Joker in der Ernährung beibehalten werden.
viele Grüße – Wolfgang Feil
Guten Tag Dr Feil,
mit viel Hoffung und Freude habe ich die meisten Ihrer Tipps ausprobiert.
Ich habe mich auch anderweitig nach Heilungsmitteln umgesehen.
Dabei wurde mir u.a. der Wrikstoff Cisssus empfohlen. Viele scheinen sehr postive Erfahrungen damit gemacht zu haben im Bereich Athrose sowie bri häufig damit eingehende Sehnenreizung. Wie stehen Sie zu Cissus? Sind die Nebenwirkungen zu hoch um es zu empfehlen? Ich habe nach den ersten Einnahme den Eindruck es wirkt (auf jedenfall bei den Sehen) aber ich schlafe nicht mehr ganz so gut ein.
Ich würd mich über eine Antwort sehr freuen.
Liebe Grüße
Christine
Hallo Christine,
es freut mich, dass Sie viele Tipps ausprobiert haben – denken Sie daran, dass wir im Knorpelstoffwechsel immer eine 3-4 Monate Anwendungszeit benötigen, um Wirkungen messen zu können. Zu Ihrer Cissus-Frage: Eine Tierstudie zeigte, dass Cissus eine ähnliche magenschleimhautschützende Kapazität hat wie Chili. Insgesamt gibt es jedoch bisher wenig Cissus-Studien, so dass ich lieber Chili empfehle. Chili ist auch preislich attraktiver. Mit Cissus habe ich bisher nicht gearbeit.
liebe Grüße – Wolfgang
ich habe keine Erfahrung mit Cissus bisher gemacht.
Grüsse Sie Herr Feil,
mein Thema ist die Hüfte geworden seit nunmehr über ein Jahr. OP-Termin habe ich schon zweimal storniert. Im Sept.ist wieder einer angeboten. Seit geraumer Zeit nehme ich alle zwei Tage eine Voltaren Resinat nebst sog. Magenschutz ein, sonst ists nicht auszuhalten. Weder gescheit gehen, noch stehen, Schmerzen beim Radeln etc., alles ein steifes Gegurke.
Alle körperlichen Arbeiten fallen schwer, zumal sich die Wirbelsäule auch nit gfreut über diese HumpelKippBelastung, auch schon 6 kg GewichtszunahmeIch hatte auch einige Sessions bei einem Therapeuten, der mit einer martialischen Mischung aus Osteopathie+manuellem Einsatz mich zurechtgebogen hatte, hernach stand und ging ich wie ne Eins+die Freiheitsgrade waren viel besser, nur war die Wirkung nicht sehr nachhaltig, auch wg.Schmerzen.
Gibt es Beispiele/Erfahrungswerte beim Hüftgelenk oder sind die angeführten Kniegelenkerkenntnisse übertragbar ?
Sonnige Grüsse – FREDERIK
Sehr geehrter Frederik,
ich habe sehr viele Beispiele von Personen, die mit meiner ganzheitlichen Nährstoff- und Ernährungstherapie ihre Hüftarthrose wieder in Griff bekommen haben. Versuchen Sie möglichst alle Joker der antientzündlichen Ernährung einzusetzen – außerdem alle Knorpelaufbaustoffe in der richtigen Dosierung einzunehmen. Lesen Sie hierzu meine 12 Blog-Beiträge “Neue Wege bei Arthrose”. Wenn Sie nach drei monatiger Anwendung aller Tipps noch nicht zufrieden sind, dann machen Sie mir wieder ein mail. Dann schicke ich Ihnen zusätzliche Pflanzenextrakte, damit der Aufbau schneller geht. Generell dauert die Knorpelregeneraton bei der Hüfte eher 2-3 Monate länger (also 5-7 Monate) im Vergleich zum Knie.
liebe Grüße – Dr. Wolfgang Feil