Es kommt noch schlimmer für die Arthrose-Operation … Letzten Dienstag, habe ich Ihnen ja bereits über die medizinische Untersuchung berichtet, bei der die Wirksamkeit von Arthroskopie, mit dem Ausspülen des Gelenkes, sowie mit einer Scheinoperation verglichen wurde.

Das Fazit von dieser Studie: der Glaube,  man ist operiert worden, reicht aus, um sich besser zu fühlen – verantwortlich für diesen Erfolg waren also Selbstheilungskräfte.

Im Jahre 2008 wurde darüber hinaus in einer Studie gezeigt, dass eine Schmerzmittelanwendung genau so gut ist wie eine Arthroskopie.

Laut den Ergebnissen dieser Studie sind Schmerzmittel also besser als eine Arthroskopie
Eine arthroskopische Behandlungen (Knorpelglättung) sollte daher nur in Ausnahmefällen vorgenommen werden. Bei jeder arthroskopischen Behandlung gehen Ihnen lebende Knorpelzellen verloren, die Ihrem Körper für eine Knorpelregeneration nicht mehr zur Verfügung stehen.

Schmerzmitel sind dennoch nicht die Lösung
Schmerzmittel sollten jedoch nicht die Lösung bei Arthrose sein – stattdessen sollten Sie die 11 Arthrose-Joker einsetzen, die ich Ihnen aufgezeigt habe (dr-feil.com/arthrose). Diese Joker werden Ihnen helfen, dass es Ihnen wieder besser geht. So brauchen Sie weder eine Arthroskopie machen zu lassen noch sich vor unerwünschten Nebenwirkungen der Schmerzmittel fürchten.

Schauen Sie positiv in die Zukunft
Ernähren Sie sich und Ihre Knorpelzellen ab sofort optimal und bewegen Sie sich ausreichend. Kräftigen Sie ihre Muskulatur und umgeben Sie sich mit Gleichgesinnten, die mit Freude in die Zukunft schauen. Gemeinsam geht es besser, tauschen Sie sich über ihre Erfolge aus und ermutigen Sie sich gegenseitig. Ihr Knorpel braucht Ihre Unterstützung. Geben Sie ihm 4-6 Monate Zeit zur Regeneration.

Mein spezieller Tipp für Sie
Besorgen Sie sich einen Aquagürtel und suchen Sie ein gutes Fitness-Studio auf, in dem fürsorgliche Trainer Ihnen alles erklären und auf Sie Acht geben. Freuen Sie sich auf den monatlichen Fortschritt, es wird Ihnen immer besser gehen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Antrieb – Ihr Dr. Wolfgang Feil

Dieser Artikel stammt aus der 12 teiligen Serie “Neue Wege bei Arthrose”. Weitere Artikel aus dieser Serie finden Sie hier:


Alle Tipps, was Sie mithilfe von Lebensmitteln erreichen können, finden Sie bei den Arthrose-Jokern.


Ergänzende Tipps, was Sie mithilfe von natürlichen Nahrungsergänzungen erreichen können, finden Sie bei den Arthrose-Pfeilern.

 

12 Kommentare

 

  1. 22. Januar 2012  20:13 erstellt von Christina Antworten

    Hallo Herr Dr. Feil,

    bei mir wurde eine Gelenksathrose im Ellenbogen festgestellt,
    die Diagnose: freie Gelenkteilchen im Gelenk. Diese blockieren das Gelenk was sehr schmerzhaft ist und bewegungseinschränkend.
    Nun soll ich eine Gelenksathroskopie machen um die die freien Gelenkteilchen zu entfernen.Im Grunde bin ich nicht für eine OP. Sehen sie noch eine andere Möglichkeit?
    Schöne Grüsse Christina

    1. 27. Januar 2012  09:00 erstellt von Peter Munsonius Antworten

      Hallo Christina,
      freie Knorpelteilchen müssen raus. Doch allerdings empfehlen wir zusätzliche Unterstützung mit Ackerschachtelhalm, damit alles nach dem Eingriff besser verheilt.
      Alles Gute und liebe Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

      1. 28. Januar 2012  14:51 erstellt von Christina Antworten

        Hallo Peter Munsonius,
        vielen Dank für die Antwort, dann muss ich das wohl tun.
        Ich habe schon mit dem Joghurt angefangen und werde mir
        das Athrosepaket bestellen.
        Da ich Athrose und Knorpelschwund auch extrem in beiden Knien und Hüfte habe.
        Schöne Grüße Christina

        1. 18. Juni 2013  15:08 erstellt von Schnatterlein Antworten

          Damit ist meine Frage auch schon beantwortet. Bei mir ist das rechte Kniegelenk medial betroffen mit Teilchen meines Meniskus, die hin und wieder auch mein Knie blockieren. Da steht man dann plötzlich mit einer Pein und kommt nicht weiter... und das mit unter 30 :/ Mein Orthopäde möchte ggf sogar dieses Picking machen, hat aber mit keinem wort erwähnt, dass es unterstützung durch ernährung gibt. ich war bis grade eben überhaupt generell wegen der op unsicher, aber wenn freie teile rausmüssen, müssen freie teile raus *seufz*

  2. 22. September 2011  11:21 erstellt von Jan Antworten

    Hallo Dr Feil,
    bei mir wurde neben einer Arthrose eine Chondrokalzinose festgestellt.
    Anschließend bin ich auf Ihre Seite gestossen und habe vor etwa 3 Wochen angefangen, Ihr Konzept mit allem drum und dran umzusetzen. Weil ich starke Schmerzen hatte, habe ich für etwa 6 Wochen lang täglich 1200 mg Ibuprofen über den Tag verteilt genommen, dies jetzt aber abgesetzt, da die Entzündung stark zurückgegangen ist.

    Leider habe ich mich ungeschickt bewegt und jetzt wieder permanent Schmertzen. Der Quarkwickel ist zwar ganz super, aber ich muss arbeiten gehen - er lindert dann Abends die Schmerzen sehr gut. Z.Zt möchte ich auch nicht wieder Schmerzmittel nehmen. Dennoch frage ich mich, ob ich mir nicht - speziell wegen der Chondrokalzinose -eine Cortiosonspritze geben lasse, damit ich die Entzündung weg kriege und meine nicht besonders ausgeprägte Muskulatur reainieren kann. Cortison soll - so habe ich gehört - die effektivste Behandlung bei
    Chondrokalzinose sein.
    Oder soll ich die Zähne zusammenbeißen, ohne besonderes Training geduldig warten, bis die geänderte Ernährung etc anschlägt und erst dann mit dem Muskelaufbau beginnen?

    1. 23. September 2011  08:49 erstellt von Peter Munsonius Antworten

      Hallo Jan,
      eine leicht anwendbare Alternative zu dem Quarkwickel ist das Balsam Capsin von Dr. Feil (www.allsani.com). Dieses 4x am Tag dünn auftragen und gut einmassieren. Doch Sie sollen nicht leiden... Sollten die Schmerzen zu stark sein, kann Cortison, als kurzzeitiger "Feuerlöscher", eingesetzt werden. Das darf jedoch nicht die Endlösung sein. Halten Sie den eingeschlagenen Kurs nach Dr. Feil weiter bei und geben Sie mir in 6 - 8 Wochen kurz Bescheid, wie es Ihnen geht.
      Alles Gute und beste Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

      1. 13. November 2011  23:48 erstellt von Jan Antworten

        Hallo Peter Munsonius,
        Vor 3 Wochen bekam ich eine Cortisonspritze, die sehr gut angeschlagen hat, ich war fast beschwerdefrei - spürte nur "ganz hinten", dass etwas nicht stimmt. Die Schwellung ging zurück, 90° Winkel mit dem Knie ging, somit auch Radfahren "light". Nach 2 Wochen bekam ich die erste von 5 Hyaluronsäurespritzen (Suplasyn) - und war 380 Euro ärmer. Die Lebensqualität ist aber natürlich enorm gestiegen. Ich werde die Ernährungstipps weiter umsetzen. Bin gespannt, wie lange die Injektionen anhalten - zur Zeit geht es jedenfalls vergleichsweise sehr gut und ich freue mich, dass ich wieder mobil bin. Jetzt möchte ich anfangen, meine Muskeln wieder zu entwickeln, würde das aber gerne in meiner Freizeit machen. Radfahren ist sicher ok, aber gibt es gezielte Übungen?
        Gruß Jan

        1. 14. November 2011  10:44 erstellt von Peter Munsonius Antworten

          Hallo Jan,
          neben Radfahren sind auch Übungen für die Tiefenmuskulatur wichtig. Diese stützt und entlastet die Gelenke. Für eine genau Übungserklärung empfehle ich Dir ein Gespräch mit einem Physiotherapeuten oder einem Fitnesstrainer.
          Alles Gute und beste Grüße
          Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  3. 19. November 2010  09:50 erstellt von Kathrin Antworten

    Sehr geehrter Herr Feil,

    in meinem Bekanntenkreis soll bei einer jungen Sportlerin (Anfang 20) eine Mircrofrakturierung am Knie wegen eines starken Knorpelschadens durchgeführt werden. Was halten Sie von dieser Methode und könnte man mit den Nährstoffjokern einen solchen Eingriff umgehen? Welche Tipps könnten Sie ansonsten noch geben?

    Desweiteren würde mich noch interessieren, welche Möglichkeiten es gäbe, den Darm eines Kleinkindes nach wiederholter Antibiotikumeinnahme zu sanieren.

    Vielen Dank!

    1. 19. November 2010  18:58 erstellt von Dr. Wolfgang Feil Antworten

      hallo Kathrin,
      vor jedem Eingriff sollten alle Nährstoffsäulen und Joker eingesetzt werden, die ich beschrieben habe - oft geht es dann ohne OP. Microfracturierungseingriffe sind eine Option, wenn die Nährstoffmöglichkeiten nicht ausgereicht haben.

      Darmsanierung Kleinkind: hier würde ich gezielt Lactobacterien oder Bifidobakterien als Präparat geben. Meine Empfehlung: allsani symbiotin, für Kleinkinder reicht hier eine Kapsel pro Tag - nach einer Mahlzeit.
      Alles Gute - Dr. Wolfgang Feil

  4. 27. Oktober 2010  17:39 erstellt von Sandra Antworten

    Hallo Herr Dr. Feil!

    Seit Jahren quält mich ein Knorpelschaden 2.Grades am rechten Knie, ich bin gerade mal 38 Jahre alt. In der letzten Zeit war das Knie auch öfter überwärmt (also rot) und die Schmerzen nehmen zu. Manchmal überstehe ich den Tag nicht ohne Schmerzmittel. Es wurden Borrellien, Rheuma beim Rheumatologen ausgeschlossen.

    Manchmal hab ich gar keine Schmerzen, dann wieder plötzlich wird das Gelenk heiss und schmerzt bei jedem Schritt. Sind diese "Wellen" normal? Ich bin echt am Ende und habe keine Lust bis ich 80 bin Schmerzmittel zu nehmen.

    Was empfehlen sie mir?

    Sport ist sehr schwer für mich, da mein Knie nach jeglicher Betätigung noch mehr schmerzt, wie soll ich da Muskeln aufbauen? Übrigens: habe und hatte noch nie Übergewicht.

    1. 3. November 2010  11:25 erstellt von Dr. Wolfgang Feil Antworten

      Sehr geehrte Frau Hartleitner,
      Sie sollten möglichst komplett die Dr. Feil Anti-Entzündungsernährung durchführen inkl. Gewürzjoghurt und mehrmals pro Woche Gewürzkakao. Zusätzlich sollten Sie eine 3 monatige Kur mit den beschriebenen Nährstoffen in der richtigen Dosierung machen und äußerlich mit dem Chilibalsam arbeiten. Spätestens nach 3-4 Wochen sollten Sie die Schmerzmittel weglassen können. Melden Sie sich dann nach den ersten 6 Wochen wieder.
      Alles Liebe und Gute – Dr. Wolfgang Feil

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