neue-wege-bei-arthroseNachdem wir im letzten Blogbeitrag Kieselsäure bzw. Ackerschachtelhalm als starken Pfeiler bei Arthrose kennen gelernt haben, besprechen wir in diesem Abschnitt die Pfeiler 2 und 3 – Chondroitin und Glucosamin. Wir gehen auch auf Grünlippmuschelextrakt ein und klären die Frage, ob Hyaluronsäure-Spritzen sinnvoll und notwendig sind.

Knorpelpfeiler II: Glucosaminsulfat

Glucosaminsulfat gehört zu den Mucopolysacchariden und ist ein weiterer wesentlicher Baustein von Knorpelstrukturen. Glucosaminsulfat fördert den Einbau von Schwefel in Knorpelstrukturen. Wie Ackerschachtelhalm und Brennnessel zeigt Glucosamin ebenfalls eine entzündungshemmende Kapazität. Stark glucosaminhaltig sind Muttermilch und Krabbenschalen. Da die Empfehlung zurück zur Muttermilch zu gehen oder täglich 4 Krabben mit Schale zu essen nicht umzusetzen ist, arbeite ich seit vielen Jahren mit einer gezielten Nährstoffzufuhr in Kapselform.

Glucosamin – Wirksamkeit vielfach bestätigt
Inzwischen gibt es viele gute Studien, die nachweisen konnten, dass Glucosaminsulfat Schmerzen, Steifheit und Schwellungen im Gelenk reduzieren und mindestens genauso wirksam sind wie Schmerzmittel, allerdings ohne deren negative Nebenwirkungen. Außerdem konnte in diesen Studien gezeigt werden, dass das Fortschreiten der Gelenkzerstörung verlangsamt oder sogar gestoppt wurde.
Glucosamin – die richtige Dosierung entscheidet über den Erfolg
Die wirksame Dosierung bei Arthrose oder Arthritis liegt bei täglich 1500 mg Glucosaminsulfat. Die Anwendung sollte mindestens 3-4 Monate dauern. Kurzfristige Nährstoffgaben oder niedrig dosiertes Glucosamin (z.B. 500 bis 1000 mg) bringen keinen gesicherten Erfolg im Knorpelaufbau. Mehrjährige Studien mit der 1500 mg Dosierung belegen die Unbedenklichkeit dieses Knorpelaufbaustoffes.

Grünlippmuschelextrakte – glucosaminhaltig: wirksam bei richtiger Dosierung

Auch für Grünlippmuschel liegen inzwischen aussagekräftige Studien bei Arthrose vor. Wirksame Dosierung: 1150 mg Muschelpulver oder 210 mg Muschel-Extrakt. Die Wirkung wird dem Gehalt an Glucosamin und Omega-3 Fettsäuren zugeschrieben. Da es für reines Glucosamin deutlich mehr Studien gibt als für Muschelextrakte, arbeite ich bevorzugt mit Glucosamin in der Sulfat-Form in der Dosierung 1500 mg pro Tag.

Knorpelpfeiler III: Chondroitin

Chondroitin ist eine weitere Hauptkomponente der Knorpelsubstanz. Es verleiht dem Knorpelgewebe Struktur und speichert Wasser. Chemisch gesehen besteht Chondroitin aus Glucuronsäure- und Galactosamin- Molekülen.
Chondroitin-Wirkung ebenfalls in zahlreichen Studien bestätigt
Auch für Chondroitin liegen inzwischen mehrere placebo-kontrollierte Doppelblindstudien vor, die die Wirksamkeit bei Gelenkproblemen eindeutig belegen. Chondroitin hat die Kapazität, die Gelenkbeweglichkeit zu verbessern und den Verlust von Knorpelsubstanz bei Arthrose zu verlangsamen. Auch konnte gezeigt werden, dass Chondroitin schmerzlindernd bei Arthritis wirkt.
Chondroitin die Dosierung entscheidet über den Erfolg
Chondroitin-Studien mit gutem Ergebnis wurden alle im Bereich von 800 bis 1500 mg gemacht. Deshalb liegt die therapeutische Empfehlung bei Arthrose bei mindestens 800 mg Chondroitin pro Tag. Es konnte auch gezeigt werden, dass eine Supplementierung von 2 x jährlich über jeweils 3 Monate den anhaltenden Effekt von Chondroitin verstärkt.

1 + 1 = 3 Chondroitin und Glucosamin arbeiten Hand in Hand
Chondroitinsulfat und Glucosaminsulfat haben darüber hinaus synergistische Effekte, das heißt, gemeinsam eingenommen, führen sie zu deutlich besseren Ergebnissen.

Hyaluronsäure: Spritzen helfen – sind jedoch nicht wirklich notwendig

Hyaluronsäure ist eine wichtige Knorpelsubstanz, die der Körper selbst herstellen kann. Hierzu braucht die Knorpelzelle eine ausreichende Versorgung an den Hyaluronsäurebausteinen Glucosamin und Glucuronsäure. Die Glucuronsäure ist Baustein von Chondroitin. Durch eine gute Versorgung mit Glucosamin und Chondroitin kann der Körper seine benötigte Hyaluronsäure selber produzieren. Der Weg über die Glucosamin- und Chondroitinzufuhr über Kapseln ist somit deutlich preiswerter als eine Spritzkur mit Hyaluronsäure. Außerdem bergen die Kapseln kein unnötiges Risiko für eine Gelenkinfektion.

Ich arbeite gerade am nächsten Blogbeitrag, in dem ich Ihnen den kompletten Marktüberblick über verschiedene Nahrungsergänzungen bei Arthrose geben werde.

Dieser Artikel stammt aus der 12 teiligen Serie "Neue Wege bei Arthrose". Weitere Artikel aus dieser Serie finden Sie hier:

---
Alle Tipps, was Sie mithilfe von Lebensmitteln erreichen können, finden Sie bei den Arthrose-Jokern.

---
Ergänzende Tipps, was Sie mithilfe von natürlichen Nahrungsergänzungen erreichen können, finden Sie bei den Arthrose-Pfeilern.

 

 

83 Kommentare

 

  1. 2. Mai 2016  15:04 erstellt von Mareike Lies Antworten

    Sehr geehrter Herr Feil, ich habe mit Mitte dreißig schon starke Knieathrose. Ich bin viele Jahre lang regelmäßig geritten. Auf anraten der Ärzte habe ich den Reitsport aufgegeben und sogar mein Pferd verkauft. Die Folge war starke Gewichtszunahme und Depressionen. Meine Muskeln haben sich stark abgebaut besonders am Knie. Nun habe ich durch die Ernährungsumstellung viel abgenommen und fange langsam wieder an zu reiten, nur noch Dressur. Ich habe beim reiten erheblich weniger Beschwerden als beim laufen und meine Muskeln bauen sich wieder auf. Stehen sie dem Reitsport auch so kritisch gegenüber?

    • 17. August 2016  16:06 erstellt von Drea

      Hallo Mareike, nein wir stehen dem Reitsport nicht kritisch gegenüber. Wenn Sie die Dr. Feil-Strategie beherzigen, werden Sie u.a. auch Ihren Knien Gutes tun. Genießen Sie das Reiten, die Pferde und die Natur. Ihr Körper sagt Ihnen was gut für ihn ist. Viele Grüße Andrea

  2. 25. April 2016  15:34 erstellt von Andrea Antworten

    Hallo und herzlichen Dank für die verständlichen Informationen auf Ihrer Seite. Ich habe Arthrose in beiden Knien, aufgrund von X-Beinen und Fehlbelastung wie jahrelanges Joggen gehen. Ich nehme schon seit etwas über zwei Monaten Glucosamine und Chondroitin ein und bin davon auch sehr angetan, da es meine Schmerzen deutlich gelindert hat. Hab ich das richtig verstanden, dass ich zweimal im Jahr jeweils drei Monate die Präperate nehmen soll? Oder doch das ganze Jahr über? Vielen Dank

    • 27. April 2016  15:30 erstellt von Drea

      Hallo Andrea, es freut uns sehr dass Sie bereits nach so kurzer Zeit Erfolge verzeichnen können. Eine ganzjährige Einnahme der Nährstoffe ist nicht notwendig. Die Dauer der Einnahme richtet sich nach Ihren Beschwerden. Eine Einnahme von mindestens 4-5 Monate als Einstieg ist sinnvoll. Wenn es Ihnen dann gut geht, können Sie die Einnahme einstellen. Dr. Feil empfiehlt pro Jahr eine Kur mit dem Gelenknährstoffpaket mit 3 Monaten. Viele Grüße und weiterhin alles Gute, Andrea

  3. 17. April 2016  16:26 erstellt von Heike Antworten

    Aha, und wie verhält sich das dann hiermit? Spinnerei, oder Verschwörung?
    http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/42771

    • 4. Mai 2016  11:15 erstellt von Sergej

      Hallo Heike,

      wir werden uns die Meta Studie anschaun. Wichtig ist welche Parameter, welche Kombinationen (synergetische Effekte mit anderen Nährstoffen), Konzentration der Nährstoffe... angeschaut wurden.

      Viele Grüße

      Sergej

    • 9. Mai 2016  14:01 erstellt von Sergej

      Hallo Heike,

      die einzelnen Studien sind hier von Interesse. Meta Studien verzerren den Sachverhalt und setzen verschiedene Parameter in Relation zueinander die nicht oder nur schlecht vergleichbar sind. Es ist schwierig zu verallgemeinern deshalb hilft es uns nicht wenn wir uns auf andere verlassen. Wollen wir nachhaltig arbeiten werden wir unseren Weg suchen müssen.

      Viele Grüße

      Sergej

  4. 5. Januar 2016  20:06 erstellt von yanni Antworten

    Wo kann ich L-Methionin bekommen.

    • 2. Februar 2016  13:18 erstellt von Drea

      Hallo Yanni, L-Methionin gibt es auch bei uns.-angereichert mit Vitamin D 3. Pro empfohlener Tagesdosis L-Methionin (1/2 Teelöffel, entspricht ca. 1,5 g) sind 3000 i.E. Vitamin D 3 enthalten. Viele Grüße Andrea

  5. 6. Oktober 2015  12:36 erstellt von Heinz Schumann Antworten

    Warum empfehlen Sie bei Arthrose keine Einnahme von MSM?

    • 9. Oktober 2015  21:47 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Herr Schumann,
      ich empfehle bei allen, bei denen nach 3 Monaten Dr. Feil Strategie keine wesentliche Verbesserung aufgetreten ist, die Aminosäure Methionin in der Dosierung von täglich 1500mg. Methionin ist wie MSM schwefelhaltig und Schwefel ist bei einem Teil der Arthrose-Patienten im Mangel. Das bedeutet, dass sowohl Methionin als auch MSM bei Arthrose-Patienten wirksam sind, besonders wenn die Person mit Schwefel unterversorgt ist. Methionin ziehe ich jedoch MSM vor, da diese essentielle Aminosäure zusätzlich zum Schwefel einen positiven Eintrag in puncto biologische Wertigkeit hat und besser wissenschaftlicher erforscht und dokumentiert ist im Vergleich zu MSM.
      Alles Liebe und gute - Dr. Wolfgang Feil

  6. 5. Juli 2015  17:07 erstellt von Gudrun Antworten

    Hallo Herr Dr. Feil,
    eine Untersuchung meines Kniegelenks durch ein MRT hat unter anderen Diagnosen ergeben: riefenartige Knorpelläsionen, vierten Grades, 2 mm breit und sagittal 4mm.
    Desweiteren beginnende Ganglionentwicklung.
    Wo kein Knorpel mehr ist, kann auch keiner mehr aufgebaut werden und ich solle mit
    joggen, Hochgebirgswandern und Skilaufen aufhören, stattdessen schwimmen und Radfahrern.Meine Schwester hat mir UltraPROTECT Nährstoffpaket t empfohlen.
    Halten sie das auch für eine sinnvolle Vorgehensweise, oder haben sie eine andere
    Empfehlung?
    Viele Grüße Gudrun

    • 15. Juli 2015  11:17 erstellt von Tobias Homburg

      Hallo Gudrun,
      in Kombination mit einer Ernährungsumstellung (diese bildet die Basis) würde ich Ihnen auch diese Empfehlung geben.
      Geben Sie Ihrem Körper Zeit darauf zu reagieren, denn Knorpel ist ein Gewebe, dass sich sehr langsam regeneriert.
      Weiterhin ist Bewegung im schmerzfreien Bereich wichtig und sollte weiter durchgeführt werden.

      Liebe Grüße
      Tobias Homburg

  7. 10. März 2015  21:18 erstellt von Jochen Bischoff Antworten

    Sehr geehrter Herr Dr. Feil,

    bei mir wurde letzte Woche ein großer Teil des rechten Innenmeniksus bis auf einen ca. 2mm breiten Rand entfernt. Der Arzt meinte, ich würde in den nächsten fünf Jahren vermutlich noch keine größeren Bescherden haben, dann jedoch schleichend in eine Arthrose laufen. Andererseits wollte er mir das Joggen erlauben, wenn ich rund 10% meines aktuellen Gewichts reduziere (männl., 48J, 86Kg bei 1,86m Größe).... Eine Arthrose ist für mich bei meiner Freiheitsliebe und Begeisterung für die Bergwelt (zu Fuß und mit dem Rad) eine Horrorvision. Was wäre eine sinnvolle Strategie für mich, habe ich Chancen, die Arthrose zu verhindern, sollte ich jetzt mit der Umsetzung Ihrer kompletten Arthrose-Strategie beginnen oder sind Teile davon jetzt noch zu früh? Bitte entschuldigen Sie die viele Fragen auf einmal. Das Thema beschäftigt mich sehr.

    Danke schon jetzt für Ihre Einschätzung und Ihre Hinweise!

    • 11. März 2015  10:24 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Jochen,
      es ist nie zu früh, um etwas für die Gelenke zu tun. Ich empfehle Ihnen auf die Dr. Feil-Ernährung (siehe Ernährungspyramide oder das Buch "Arthrose und Gelenkschmerzen überwinden") umzustellen und zusätzlich das Gelenk bei Belastung/Training mit Kieselsäure (in Form von Ackerschachtelhalmkonzentrat) zu unterstützen. Daneben kann je nach Zustand und Belastung 1-2 mal im Jahr eine 2-4 monatige Kur mit den Gelenknährstoffen (https://allsani.com/naehrstoffpaket-mit-ackerschachtelhalm-1-x-elixier-2-x-glusatin-1-x-filatin.html) gemacht werden.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  8. 26. Januar 2015  15:19 erstellt von Carolin Antworten

    Sehr geehrter Dr. Feil,

    helfen Ihre Entzündungshämmer und Knorpelwiederaufbau-Diäten auch bei Bandscheibendegeneration, folglich deren Verschiebungen und dann einer Entzündung mit großen Schmerzen im typischen L5/S1er Bereich? Der Rest meiner Wirbelsäule ist top, aber diese Schmerzen setzen mich schachmatt.

    Herzliche Grüße

    Carolin

    • 27. Januar 2015  12:54 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Carolin,
      Bandscheiben bestehen aus Faserknorpel, daher kann auch bei Bandscheibendegeneration die Dr. Feil-Arthrose-Strategie (entzündungssenkende Ernährung, knorpelaufbauende Nährstoffe, Chili-Balsam und gezielte Bewegung) 1:1 umgesetzt werden. Lassen Sie bitte zusätzlich auch Ihre Körperstatik von einem guten Osteopathen überprüfen.
      Herzliche grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  9. 3. September 2014  15:58 erstellt von JohnDoe Antworten

    Meine Großmutter hat arthrose in den kniegelenken und nimmt auf mein anraten seit 3 Monaten Gelenkkapseln mit 1000mg glucosamin 400mg Chondroitin,vitamin k,zink,selen und zusätzlich noch täglich 5-10gr flüssiggelantine von abtei....ihre knieschmerzen haben tatsächlich nachgelassen,sie ist mobiler ABER vor 2 tagen erzählte sie mir dass sie in letzter zeit häufig ein kurzes stechen in dem bein hat und das dieser schmerz sie an ihr blutgerinnsel erinnert das sie vor 10 jahren genau dort hatte...sie nimmt auch seit 10 jahren einen blutgerinnungshemmer....Nach kurzer recherche sehe ich zu meinem erstaunen einen zusammenhang und habe sie gebeten die kapsel und die gelantine nicht mehr zu nehmen,da beide einfluß auf die blutgerinnung haben...
    Wissen sie ob kollagen hydrosolat ebenfalls einfluß auf die blutgerinnung hat?

    • 16. September 2014  13:47 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo John,
      Kollagenhydrolysat hat keinen Einfluß auf die Blutgerinnung. Glucosamin und Chondroitin haben wie auch Ingwer und Kurkuma eine blutverdünnende Wirkung. Deshalb wurde in der Chonsamin-Kapsel Vitamin K1 dazugenommen, um diesen Effekt wieder auszugleichen. Dennoch würde ich in diesem Fall vom Chonsamin abraten, da dies kopfmäßig jetzt besetzt ist, dass das Chonsamin evtl. hier nicht passen könnte. Ihrer Großmutter empfehlen wir jedoch aktiv was gegen das stechende Gefühl in den Beinen tun, da dies schon Anzeichen sind, wo man nährstoffmäßig was tun sollte. Unsere Empfehlung: Vitamin K2 (180 ug täglich), ebenfalls Arginin (6 Gramm täglich) oder rote Beete Saft (täglich 250 ml). Während Vitamin K2 die Fähigkeit hat, Verkalkungen in den Blutgefäßen aufzulösen (und damit die Blutgefäße wieder elastischer zu machen), weitet der rote Bete Saft oder das Arginin die Blutgefäße. Ein gutes Vitamin K2 Präparat, das täglich die notwendigen 180 ug Vitamin K2 liefert ist das Produkt allsani Ostin.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  10. 23. August 2013  12:17 erstellt von werner Antworten

    Hallo Forschnugsgruppe Dr. Feil,

    vor etwa 5 Wochen wurde mir von meinem Orthopäden gesagt, ich hätte Arthrose in den Knien. Darauf hin habe ich im Internet gestöbert und bin auf ihre Seite gestoßen und fand die Anregungen und Tipps zielführender als die vorgeschlagenen Spritzen von meinem Arzt.
    Ich habe mir vor ca. 3,5 Wochen das Ultra Protect Gelenkpaket zuschicken lassen und nehme die Präparate auch regelmäßig ein. Zusätzlich esse ich auch jeden Abend den Gewürzjoghurt. Leider habe ich, seit ich mit der Einnahme der Präparate begonnen habe, einen dünneren Stuhlgang als normal üblich. Frage: Kommt das von dem Gelenkpaket, vom Gewürzjoghurt oder von Beidem?

    • 26. August 2013  09:32 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Werner,
      wahrscheinlich kommt es vom Gewürzjoghurt. Es kommt manchmal vor, dass der Ein oder Andere anfangs sensibel auf die Gewürz reagiert (oder eventuell Joghurt nicht verträgt). Nehmen Sie daher die nächste Zeit nur die Hälfte der Gewürze und steigern bei Verträglichkeit die Dosis.
      Oft ist diese Unverträglichkeit ein Zeichen für eine gestörte Darmflora. Daher empfehle ich Ihnen zusätzlich den Aufbau der Darmflora. Infos hierfür finden Sie unter http://www.allsani.com/wohlbefinden/darmsanierung/.
      Herzliche Grüße und alles Gute
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 26. August 2013  16:35 erstellt von werner

      Hallo H. Munsonius,

      vielen Dank für die schnelle Info. Wie ich Ihrer Antwort entnehmen kann, schließen Sie das Ultra Protect Gelenkpaket als Ursache für meine Durchfall aus. Ich habe mache da gerade eine andere Erfahrung. undzwar habe ich seit Freitag das Präparat abgesetzt und muss feststellen, dass es schön langsam besser wird. Ich werde natürlich auch Ihren Rat befolgen und die Auswirkungen berichten. Bzgl. Aufbau der Darmflora würde mich interessieren, ob es ausser denen im Link vorgeschlagenen Präparaten auch noch andere Möglichkeiten gibt, sie aufzubauen.

    • 30. August 2013  09:18 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Werner,
      nein, ich schließe das Gelenkpaket nicht aus, da der Darm auf alles reagieren kann. Doch wenn es in der Vergangenheit zu sensiblen Reaktionen im Darm kam, hing es oft mit der Dosis der Gewürzen zusammen. Daher kam die Annahme, dass es wahrscheinlich mit den Gewürzquark zusammen hängen könnte. Wichtig ist, dass wir jetzt wissen, was der Auslöser für die sensible Reaktion ist.
      Ich würde nach dem Aufbau der Darmflora langsam anfangen, die Gelenknährstoffe in geringer Dosis (z.Bsp. 1 Kapsel) langsam wieder einschleichen lassen. In dem Tempo, wie es für Sie verträglich ist.
      Die probiotischen Bakterien sind für den Aufbau der Darmflora notwendig. Neben dem Symbiotin gibt es sicher weitere Produkte auf dem Markt, welche probiotische Bakterien und Oligofruktose enthalten. Wir arbeiten mit Symbiotin.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  11. 24. Februar 2013  14:11 erstellt von carsten romberg Antworten

    Guten Tag liebes Dr. Feil Team!

    Vielen Dank für ihr informatives Internet-Angebot. Soeben habe ich hier gelesen, dass Glucosamin in der Sulfatform Schwefel enthält, was ja bereits die Bezeichnung nahe legt, mir aber aber bislang gar nicht bewusst war.

    Ich nehme als Nahrungsergänzung u.a. 400mg Paraaminobenzoesäure (PZN 9771472) ein. PABA soll nicht in Verbindung mit schwefelhaltigen Stoffen genommen werden. Könnte es also auch bzgl. Chonsamin Probleme geben und ggf. welcher Art?

    Viele Dank für eine Antwort.

    • 26. Februar 2013  14:43 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Herr Romberg,
      wenn Sie Praaminobenzoesäure benutzen, sollten Sie dieses einfach mindestens in einem Abstand von 2h zum Chonsamin nehmen, da sonst die Wirkung von PABA reduziert wird.
      Sonst können Sie die beiden Produkte aber unbedenklich einnehmen.
      Gruß Friederike Feil

  12. 22. Februar 2013  15:42 erstellt von Andre Antworten

    Hallo Dr. Feil Forschungsgruppe ( auch Peter Munsonius)

    ich möchte mich nochmal in aller Form bei Ihnen bedanken, dass es Sie gibt und sie mit Ihren Ernährungsempfehlungen + Gelenknahrung usw. den Menschen so tolle helfen.
    Mir haben sie jedenfalls ganz besonders geholfen nachdem ich im Sommer nach meiner Hüft-ASK vom Arzt die Diagnose Knorpelschaden 4, "leider haben sie schon Athrose drin im Gelenk, das ist jetzt nicht mehr aufzuhalten" bekommen habe. Er sprach von einem neuen Hüftgelenk in den nächsten 10 Jahren und ich bin erst in den 30igern. Dabei ist der Gelenkspalt im Röntgebild kongruent und ausreichend gut, was ich mir jetzt von einer Radiologin bestätigen lassen habe. Sie würde aufgrund des Röntgenbildes keine Diagnose Coxathrose stellen. Aber der Operateur meinte nach der OP ich hätte großflächige Knorpelschäden und Knochenglatze, die wären degenerativ, überhaupt muß ich sagen ein Lieblingswort der Ärzte "degenerativ" und in welchem TON die das sagen......mit kalten Augen, ganz niederschmetternd.
    Jedenfalls dachte ich, der Arzt wirds schon wissen..... und als ich dann von Dr. Feil gelesen habe und seinen Empfehlungen habe ich das erst nicht so geglaubt, aber habe mir dann die Gelenknahrrung von Allsani besorgt + Gewürzjoghurt etc. Heute sechs Monate nach der OP habe ich dank 4-monatiger Einnahme von Glusatin, Gewürzquark, viel Hering usw. keine Schmerzen mehr, obwohl mit der Arzt damals prognostiziert hat, das diese Hüfte aufgrund der Athrose keine Ruhe mehr geben wird. Zum damligen Zeitpunkt glaubte ich das natürlich und es war ein Herr Namens Peter Musonius (sie wissen schon wir hatten 2, 3mal telefoniert) der mir damals als Einzigster mit einem Satz die Kraft gegeben hat an mich und meinen Körper zu glauben, Ihn Nähstoffmäßig ideal zu unterstützen. Er sagte "glauben sie an Ihren Körper" der Mensch ist ein Regenerationswesen", glauben sie das nicht alles was Ihnen die Ärzte sagen, lernen sie auch mal öfters nein zu sagen in Ihrem Leben, schauen sie auf die Sonnenseite und es hat geholfen. Dafür danke ich Ihnen sehr Herr Peter Munsonius. Ich war auch in psychotherapeutisher Behandlung deswegen weil ich nicht wußte wie es weitergeht. Die haben mir Antidepressiva gegeben, aber es hat nicht geholfen. Nur Peter Musonius im 15 minütigen persönlichen Gespräch hat mir geholfen meinen Blick zu ändern. Auch Dr. Feil dessen Vortrag in Siegen ich besuchte hat absolut authentisch und herzlich dort die Argumente vorgebracht nicht zu verzweifeln sondern mit guten Gedanken und idealer Nährstoffunterstützung + moderater Bewegung die Sache mit der Athrose wieder ins Gleichgewicht zu bringen. In meiner linken Hüfte (Arzt sah MRT-Bericht und meinte dazu "schwere Athrose" wegen Zysten, Knochenanbauten, usw. habe ich seit der Einahme von Glusatin etc. keine Schmerzen mehr außer manchmal beim Dehnen, aber sehr gering. Jetzt war ich nochmal zur Nachkontrolle bei dem Arzt und er wollte mir prompt Hyaluronsäurespritzen im 5er Rhytmus zum Knorpelaufbau geben (Kosten 130 Euro pro Spritze) + wenn es manchmal zwickt im Gelenk beim Dehnen würde er mir gerne Cortison infiltrieren um zu sehen ob der Schmerz beim Dehnen vom Gelenk oder vom Muskel kommt. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich nicht das gemacht was der Arzt vorgeschlagen hat.
    Ich fragte was soll denn das bringen, Untersuchen sie mich doch mit bestimmten Funktionstest ob es eher ein Adduktorenschmerz oder ein Gelenkschmerz ist beim dehnen. Cortison u. Hs lasse ich mir keine spritzen ich nehme Glusatin usw. damit geht es mir gut damit kann der Knorpel auch regenerieren. Da hat er gelacht und gemeint ich solle nicht an das glauben was da im Internet so alles angeboten wird ich hätte schließlich kein Medizin studiert. Daraufhin meinte ich, wissen sie ich mache das was meinem Körper gut tut und die Leute welche Ernährungsemfehlungen geben wissen sie was die haben, die bringen das mit Herz und authentisch rüber + Antworten auch auf kritische Nachfragen während sie sich über mich erheben bei einer kritischen Anmerkung. UNd wissen sie woran man noch viel merkt, an Ihrer Körpersprache und Ihrem kalten Blick, die verraten alles habe ich gesagt. Sie sind nicht zum Wohle der Menschen da. Dann hat er gemeint ich soll in die Nervenklinik und mich aus dem Zimmer verbannt. Ich rief Ihm dann noch zu, geben Sie die Spritzen Ihrer Frau.

    Nur mal so kleine Anekdote von einem Arztbesuch.
    Und nochmals vielen Dank an das gesamte Dr. Feil-Team. Ihr seid für die Menschen da. Daumen hoch.

    • 25. Februar 2013  11:47 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Andre,
      es freut uns sehr, dass es Ihnen wieder besser geht und Sie auf diesem Weg auch mehr "in Ihre Kraft" gefunden haben.
      Das Schöne in dieser Zeit ist, dass wir die Möglichkeit und Freiheit haben, den Arzt unseres Vertrauens wählen zu können, wo wir uns verstanden und angenommen fühlen - dies sollten wir für unsere Heilung auch nützen.
      Alles Gute und liebe Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 27. Februar 2013  18:41 erstellt von Andre

      ja so ist es Herr Musonius, es ist ein ganz anderes Gefühl beim Arzt ohne Schmerzen zu sitzen bzw. zu wissen wie man Schmerzen wieder runterregulieren kann. Wenn man Schmerzen hat und nicht weiter weiß, macht man fast alles was der Arzt dann empfiehlt. Diese Erfahrung werde ich jetzt auch an andere weitergeben. Möchte gerne den Leuten helfen, weil ich die Erfahrung auch jetzt am eigenen Körper gemacht habe.

      Man erreicht noch viel zu wenige von den Athrose-Patienten. Gerade bei uns auf dem Land (25 km nördlich von Frankfurt), gibt es so viele, meist Bekannte meiner Eltern, denen jetzt zwischen 45 und 60 ein Kunstgelenk empfohlen wird, da Ihr Magen durch die jahrelange Einnahme von Schmerztabletten nicht mehr mitmacht, von der Psyche ganz zu schweigen. Denen wird gesagt sie habe ein Knie das 15 Jahre älter ist als sie selbst. Mit einem neuen Knie werden sie wieder alles machen können.
      Und die welche ein neues Knie bekommen haben, haben zwar keinen Entzündungsschmerz mehr, reklamieren aber das sie sich viel schlechter bewegen können, bei Drehungen, leichten Gartenarbeiten usw. und sind deshalb genauso frustriert. Aber die Empfehlung mit nährstoffmedizinischer Unterstützung die Entzündung genauso besiegen zu können, haben die eben nicht bekommen von Ihrem Arzt. Sowas finde ich fast schon ein wenig kriminell, weil es nicht zum besten Wohle des Patienten ist. Sicher mag es auch andere Ärzte geben, keine Frage, aber der wirtschaftliche Druck lastet auch auf denen und Indikationen zu OP´s werden großzügig gestellt. Zum Teil kommt man sich vor wie in einem Verkaufgespräch.

      Bin jetzt jedenfalls sensibilisiert für das Thema und spreche die Leute bei unrundem Gang usw. jetzt auch schon mal direkt an. Was bekommt man zu hören: Athrose, noch dazu merkt man gleich wie psychisch mitgenommen sie davon sind, wenn man etwas tiefer im Gespräch ist. Die sind dann immer ganz erstaunt, dass es auser Schmerztabletten u. Op´s auch andere Therapieformen gibt.

  13. 25. Januar 2013  19:33 erstellt von Ypsi Antworten

    Ich möchte an dieser Stelle mein großes Lob für diese Internetseite anbringen. Ich habe viele wertvolle Tipps und Anregungen erhalten und bin auch gespannt, ob die Empfehlungen gegen Arthrose bei mir positive Ergebnisse hervorbringen werden. Vielen Dank! Und weiter so!

  14. 20. Dezember 2012  22:41 erstellt von Bernd Michael Antworten

    Hallo Herr Dr. Feil,
    ich nehme jetzt seit Februar '07 verschieden Knorpelnährstoffe, insbesondere Glucosamin, Chondroitin und Collagen mit sehr gutem Erfolg als Supplement ein. Das habe ich auch weiterhin vor.
    In letzter Zeit stoße ich auf Informationen über die angeblich gefährlichen Wechselwirkungen zwischen Glucosamin und Blutverdünnern (Cumarine), die zu Organblutungen führen sollen.

    Solchen Informationen des BfR und der EFSA stehe ich grundsätzlich skeptisch gegenüber, da durch diese Institutionen oft eine übertriebene Angst vor Mikronährstoffen in Form von Ergänzungen geschürt wird.
    Wie ist ihre Auffassung zu dieser nicht unbedeutenden Thematik?
    Mit besten und weihnachtlichen Grüßen
    B. Michael

    • 21. Dezember 2012  10:38 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Hallo Bernd,
      Glucosamin kann tatsächlich die Wirkung von Blutverdünnern erhöhen. Dies ist ein toller Nebeneffekt von Glucosamin, da dadurch ermöglicht wird, dass Blutverdünnungsmittel in geringerer Dosierung genommen werden können. Die drastischen Nebenwirkungen der Cumarine können dadurch verringert werden. Meine Empfehlung: mit einem aufgeschlossenen Arzt die verringerte Cumarin-Dosierung besprechen und festlegen.
      Lliebe Grüße - Dr. Wolfgang Feil

    • 21. Dezember 2012  11:36 erstellt von Bernd Michael

      Hallo Herr Dr. Feil,
      vielen Dank für die schnelle Antwort.
      Dass Glucosamin blutverdünnend wirkt, wusste ich bisher nicht. Das schätze ich aber gerade im Alter als positive (Neben-)Wirkung.
      Mit aufgeschlossenen Ärzten wird es wohl schwierig werden, die zu Gunsten von Glucosamin die Cumarindosierung reduzieren.
      Ich wünsche ihnen und ihrem Team schöne Feiertage und ein gesundes 2013
      B. Michael

  15. 22. Oktober 2012  21:19 erstellt von H.S. Antworten

    Guten Abend,

    durch Recherche im Internet bin ich auf Ihren Artikel aufmerksam geworden.
    Ich selbst habe Arthrose in den Ellebogengelenken und in den Daumengelenken,
    und bin auf der Suche nach einem Mittel um die Schmerzen irgendwie zu Lindern.
    In der Apotheke vor Ort wollte ich das Ultra Protect Gelenkpaket bestellen, diese kann das aber irgendwie nicht bestellen und verweist auf ähnliche Pakete die in Ihrer Auswertung aber nicht alles ausreichend vorhanden haben.
    Mein Arzt, der schon öfters eine Cortisonspritze in die Gelenke gespritzt hat sagte mir bei Vorlage der Inhaltsstoffe des Ultra Protect Paketes, dass dieses Schwachsinn sei, und nicht mehr bringe als ein Placebo.
    Er empfahl mir diese "Pufferung" in das Gelenk zu Spritzen.
    Andere Portale warnen vor Nebenwirkung dieses Ultra Protect Paketes. Vor Bluthochdruck, Kreislaufproblemen etc.

    Was soll man nun glauben?
    Bringt das Paket etwas, bringt es nichts?! Kann man der Leber oder so damit schaden?

    Vielen Dank für eine Antwort.
    MfG

    • 23. Oktober 2012  10:59 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo,
      Ärzte, die Knorpelnährstoffe in therapeutischer, studiengerechter Dosierung als Placebo abtun, sind nicht mehr auf dem aktuellen Wissenstand. Interessant ist, dass die Ärzte die Schmerzmittel, Hyaluronsäurespritzen oder eine Arthroskopie empfehlen am stärksten gegen Knorpelnährstoffe Stimmung machen. Kreislaufprobleme bei ultra Protect traten früher gelegentlich auf, was an dem entzündungssenkenden Inhaltsstoff Kupfer lag, der nicht von allen vertragen wurde. Seit über 12 Monaten ist dieser Inhaltsstoff nicht mehr in der Rezeptur. Die Dr. Feil Strategie empfiehlt Kräuter und Gewürze (täglicher Gewürzjoghurt oder Gewürzquark) in hoher Dosierung aufzunehmen, um die Entzündungsreaktionen in den Arthrose-Gelenken zu überwinden. Deshalb sind in den ultra Protect Kapseln auch Gewürzextrakte enthalten. Kräuter und Gewürze wirken schmerzsenkend, außerdem entgiften sie die Leber und senken den Blutdruck im Laufe von 4-6 Wochen. Kurzfristige Blutdruckerhöhungen in den ersten Tagen der erhöhten Gewürzaufnahme kommen gelegentlich vor, sind jedoch nicht relevant, da die Blutdruckwerte im Laufe der Zeit sich deutlich normalisieren werden. Hierzu gibt es auch mehrere Kommentare auf www.dr-feil.com Stichwort Blutdruck. Die komplette Ernährungs- und Nährstoffstrategie bei Arthrose von Dr. Feil können Sie auch unter dem Gesundheitsportal www.allsani.de nachlesen - hier ist auch eine Bestellmöglichkeit für die von Dr. Feil empfohlenen Gelenknährstoffe (http://www.allsani.com/dr-feils-losung-bei-gelenkbeschwerden.html) gegeben, ebenso für frisch gepresstes Speiseleinöl und für Bio-Gewürze.

      Alles Gute und beste Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  16. 12. März 2012  21:05 erstellt von Philipp Antworten

    Hallo Forschungsteam Dr. Feil,

    zunächst möchte ich mich für die schnelle Antwort auf meine Frage vor einigen Wochen bedanken. Vielen Dank!
    Doch nun habe ich wieder eine Frage :)
    Wie wird Kollagenhydrolysat am besten vom Körper resorbiert? Sollte man zum Kollatin abends noch etwas zusätzlich essen oder genügt es dieses einfach in Wasser oder Saft einzurühren?

    Mit freundlichen Grüßen
    Philipp

    • 14. März 2012  09:53 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Phillipp,
      Kollagenhydrolysat ist wasserlöslich. Daher reicht es, es einfach mit einem Glas Saft/Wasser zu nehmen.
      Alles Gute und beste Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  17. 26. Februar 2012  23:13 erstellt von Terfloth Albert Antworten

    Sehr geehrter Herr Dr. Feil, danke für den sehr informativen und unterhaltsamen Vortrag vergangenen Mittwoch in Köln. Folgende Frage habe ich: Falls man die Chonsamin-Kapseln schluckt sollte man zusätzlich noch den Gewürzjoghurt Dr. Feil essen? Die Kapseln laufen ein halbes Jahr der Joghurt auch? Danke für Ihre Hilfe.

    • 27. Februar 2012  08:38 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Herr Terfloth,
      um den bestmöglichen Erfolg zu haben, nehmen Sie die Chonsamin-Kapseln und den Gewürzjoghurt. Der Gewürzjoghurt sollte auch nach dem halben Jahr mit der nährstoffmedizinischen Unterstützung zur tägliche Gewohnheit werden.
      Viel Erfolg und alles Gute
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  18. 23. Februar 2012  23:48 erstellt von R. Klein Antworten

    Hallo Herr Dr. Feil,

    mich wundert es, dass in Ihrer ausgezeichneten Aufstellung MSM (Methylsulfonylmethan) nicht aufgeführt wurde. Dieses habe ich in so manchem Arthrose-Gelenke-Präparat gesehen. Ist es überflüssig oder gibt es nicht genug Studien dazu? Danke für die Antwort.
    MfG
    R. Klein

    • 27. Februar 2012  08:56 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Herr oder Frau Klein,
      MSM ist sehr gut - wir habe es nicht aufgeführt, da die Rechtslage in Deutschland nicht geklärt ist. Die Grundsubstanz von MSM ist Methionin bzw. Cystein. Diese schwefelhaltigen Aminosäuren sind enthalten im Zwiebel, im Knoblauch, im Senf und im Meerrettich. Deshalb empfehlen wir in der Ernährung diese Lebensmittel zu essen (pro Woche 3 ganze Zwiebel, regelmäßig Knoblauch und täglich 1 EL Senf sowie 1 TL Meerrettich). Dadurch ist der MSM-Effekt gegeben.
      Alles Gute und liebe Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  19. 19. Februar 2012  14:28 erstellt von Philipp Antworten

    Hallo Herr Dr. Feil,

    seit 3 MOnaten halte ich mich nun die von Ihnen empfohlenen Pfeiler und ich verspüre leichte Besserung. Nach 2 OPs nach VKB-Riss vor vier bzw. zwei Jahren, begannen vor einem halben Jahr die Beschwerden sukzessive zuzunehmen. Bei der ersten OP wurde zudem der äußere Meniskus zur Hälfte entfernt, was nun der mich behandelnde Arzt für die Ursache des Knorpelschadens 2-3. Grades nach MRT angab.

    Meine Frage: Kann ich mir Hoffnungen machen, dass sich der Knorpel trotz des fehlenden Meniskus und der aufgerauten Struktur wieder konsolidiert, wenn ich mich noch länger an die "Arthrose-Diät nach Dr. Feil" halte?

    Dazu sollte ich wahrscheinlich sagen, dass ich kein Übergewicht habe, mich nahezu vegetarisch ernähre, und angefangen habe die Muskulatur rund ums Knie zu stärken (durch KG und Tai Chi).

    Über eine Antwort von IHnen würde ich mich sehr freuen.

    MfG

    Philipp

    • 20. Februar 2012  12:42 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Phillipp,
      fehlende Menisken können dazu führen, dass der Knorpel mehr belastet wird. Und wird das Knorpelgewebe dann nicht ausreichend mit den richtigen Nährstoffen unterstützt, kann das zu einer Degeneration des Knorpels führen - Arthrose. Jetzt da Sie Ihre "Kniemuskulatur" stärken, um die restlichen Meniskenanteile zu unterstützen und den Knorpel mit den richtigen Bausteinen nähren, haben Sie auch in Ihrem Fall die besten Chancen auf eine Regeneration. Jedoch ein bisschen Geduld und Beharrlichkeit, da das Knorpelgewebe sehr träge ist. (mindestens 6 Monate)
      Viel Erfolg und alles Gute
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  20. 11. Februar 2012  20:15 erstellt von Dominik Antworten

    Sehr geehrte Froschungsgruppe,

    als leidenschaftlicher Snowboarder, Wanderer und genereller Freizeitsportler war ich nach erlitt ich im Jahr 2011 erneut ein Knierotationstrauma. Da ich bereits 2 Kreuzband OPs hatte war ich sehr geschockt.

    Somit habe ich mir bereits 2 Mal das VKB im linken Knie gerissen. Im letzten Jahr jedoch kam ein Knorpeldefekt und ein weiterer Meniskuseinriss dazu. Da der Knorpel auf einer Fläche von 6-7 cm² im Grad 4 beschädigt wurde mussten die Knorpelfragmente arthroskopisch entfernt werden. Diese führten bei mir zu einer mechanischen Blockade. Ebenso riss mir abermals der mediale Meniskus am Hinterhorn ein.

    Die Aussage des damaligen Visitenarztes war, dass ich in 5-10 Jahren mit einem künstlichen Gelenk zu rechnen hätte. Es wurden keine Markraumeröffnenden Maßnahmen angewendet und auch eine ACT oder MACHT käme nach Aussage dieses Arztes nicht in Frage.

    Ich bin 29 Jahre alt.

    Am Boden zerstört verlies ich das KH und fing trotz allem Missmut an mein Schicksal in die Hand zu nehmen. In Wien fand ich einen Knorpelspezialisten der mich wieder Mut schöpfen ließ und einen Physiotherapeuten dessen Physiotherapie mich wider so fit machten dass ich zumindest wieder Berge hinauf wandern konnte (höchster Berg war auf 1800m).

    Trotz der Aussage dieses Spezialisten holte ich noch weitere Meinungen ein. Jede weitere Meinung bestätigte die Aussage des Spezialisten, dass ich zwar irgendwann mit einem künstlichen Gelenk rechnen könnte aber dies müsste bei Gott nicht in den nächsten 5 bis 10 Jahren sein.

    Der letzte Arzt bei dem ich war erschien mir am kompetentesten und des weiteren kannte er auch den Kollegen welcher meinte dass ich bald eine TEP bräuchte. Er schlug mir die MACT vor und die Rekonstruktion des VKB mit der Patellasehne. In der ersten OP würde er das VKB machen sowie die Knorpelbiopsie und in der 2. wolle er den gezüchteten Knorpel implantieren. Da wir einen Draht zueinander aufbauten willgte ich ein.

    Heute, am 11.2.2012 ist der 8. postoperative Tag der ersten OP und ich habe bereits im Aufwachraum von meinem Arzt erfahren dass er mir rät vorerst keine Knorpeltransplantation durchzuführen.

    Er meinte, dass wenn er laut der MRT Bilder nicht eindeutig gesehen und gewusst hätte, dass in meinem Knie ein großflächiger Knorpeldefekt von 6-7cm² sein soll er ihn nicht gefunden hätte. Auf meine Frage wie dies sein könnte, meinte er, dass sich von selbst eine Knorpelnarbe gebildet habe, die ein gutes Bondung an den Umgebungsknorpel aufweist und auch von guter Qualität sein dürfte. Er testete das Regenerat mit dem Tasthaken und meinte dass er ohne größere Gewalteinwirkung nicht in den Knorpel hätte eindringen könnnen.

    Er war überrascht, ich war überrascht, und beide waren wir erfreut. Das Knorpelbiopsat wurde „auf Eis gelegt“ und wird für den Fall dass ich es doch brauchen sollte für mich aufgehoben.

    Wir kamen darüber überein mein VKB erstmal zu rehabilitieren und im Herbst eine erneute MRT zu machen.
    Mein Anliegen:

    Ich möchte nun eine 2. OP bzw. alles andere unangenehme solange wie möglich hinauszögern (ja und vielleicht wieder boarden und wandern gehen, rauf und runter). Daher möchte ich wissen ob ich alles was es bezüglich ihrer Ernährungsvorschläge (Pfeiler, Joker , deren Dosierung und Einnahmeintervalle etc.) zu Wissen gibt auf dieser Homepage finde oder ob es auch ein Buch oder ein Tutorial diesbzgl. gibt.

    Ich werde mich mindestens ein Jahr lang nur auf die Reha konzentrieren und möchte diese mit ihrer Methode kombinieren.

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dominik

    Hang Loose!!!

    • 13. Februar 2012  12:01 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Dominik,
      aufgrund Deines jungen Alters, Deinen Einsatz und etwas Geduld & Beharrlichkeit hast Du die besten Chancen ohne 2. OP wieder zu boarden.
      Auf der Webseite www.arthrose-kurs.de findest Du einen kostenlosen Online-Kurs, welcher Dir alle notwendigen Tipps (Nährstoffmedizin, Kräuter, Gewürze, Ernährung, etc.) vermittelt, um gegen Deine Knie-Probleme vorzugehen. Zusätzlich findest Du auch einige Videos von Dr. Feil auf www.allsani.com.
      Das Buch, welches wir bei unseren Arthrosevorträge anbieten, nennt sich Body-Coach. Dort findest Du auch weitere Tipps, welche Deinen Genesungsprozess unterstützen können (www.allsani.com - Literatur).
      Halte mich bitte mit einer kurzen Mail weiter auf dem Laufenden, bzw. bei weiteren frage melde Dich wieder.

      Alles Gute und beste Grüße
      Peter - Forschungsgruppe Dr. Feil
      Hang Loose ;-)

    • 13. Februar 2012  16:02 erstellt von Dominik

      Hi Peter,

      ich danke dir für die schnelle Antwort. Ich werde mich mal einlesen und dich weiter auf dem Laufenden halten. Sobald ich wieder auf eigenen Beinen gehen und selbstständig einkaufen gehn kann werde ich mit dem Programm beginnen.

      Darüber hinaus werde ich meine Erfahrungen auch in meinem Blog thematisieren.

      Mein Zuversicht ist bedingt durch meine Geduld und mentale Ausdauer groß. Neben physiotherapeutischen Methoden, Kraft und Ausdauertraining und ihrem Konzept, werde ich versuchen meine Genesung am Juli ´12 mit Tai Chi zu unterstützen.

      Ich werde sie spätestens nach den nächsten MRT Aufnahmen (vorraussichtlich im Dezember ´12) über meinen Zustand informieren.

      MFG Dominik

    • 25. Februar 2012  19:47 erstellt von Dominik

      Hallo Peter!

      Ich möchte bald mit dem Ernährungsprogramm beginnen. Nach Erhalt der sämtlicher Informationen stellt sich im Punkt "Knorpelabbau stoppen mit Omega 3 Fettsäuren" folgende Frage:

      Soll man die Omega 3 Fettsäuren nur durch den Verzehr von Fisch aufnehmen oder ist es auch sinnvoll und wirksam wenn man das Omega 3 durch Einnahme von Omega 3 Fischölkapseln zu sich nimmt???

      Und wenn ja, welche sind geeignet bzw. auf welche Dosierung müsste man hier achten.

      MFG Dominik

    • 27. Februar 2012  08:53 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Dominik,
      unser Bestreben ist es, die tägliche Ernährung bestmöglichst zu nutzen. Der zusätzliche Einsatz von Omega 3 Fischölkapseln ist selbstverständlich möglich. (Halte Dich dann immer an die Dosierung laut Herstellung.) Als Alternative für den Fisch, kannst Du auch 5 TL Leinöl täglich nehmen.
      Alles Gute und beste Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  21. 9. Dezember 2011  15:45 erstellt von Nicole Antworten

    Hallo Herr Dr. Feil,
    hab jetzt plötzlich von einem Glucosamin HCL gelesen.
    Was ist der Unterschied zum Sulfat?
    Vielen Dank schon mal für die Info.

    LG
    Nicole

    • 12. Dezember 2011  11:41 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Nicole,
      es gibt 2 Glucosaminformen: Glucosaminsulfat und Glucosaminhydrochlorid. Für
      beide Glucosaminformen liegen positive Studienergebnisse vor - allerdings
      für die Sulfatform 10 x mehr. Glucosaminsulfat ist Glucosaminhydrochlorid
      vorzuziehen, da die Sulfatform Schwefel enthält, der im Knorpelstoffwechsel
      zusätzlich benötigt wird. Glucosaminsulfat wirkt also doppelt.
      Alles Gute und liebe Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  22. 8. September 2011  08:47 erstellt von Jutta Raisch Antworten

    Hallo Dr. Feil
    Danke für die hoffnungsvolle Beratung in Sachen Rücken meiner Tochter letzter Woche .
    Möchte hier für mich noch eine Frage nachschieben .
    Wende seid 10 Wochen alle ihre Empfehlungen an ,auch den Quark-Chili-Umschlag, der mein Sprunggelenk toll zum abschwellen gebracht hat .Da es ein wenig umständlich ist mit der Anwendung ,verwende ich dann zusätzlich 3x täglich ihr ChillSan .Nun meine Feststellung :Nach 30 Minunten Anwendung mit dem Quark wird die Sache doch recht "feurig"aber für den Knöchel doch sehr angenehm .Bei dem ChillSan fällt diese Erfahrung nicht an ,oder trag ich es falsch auf .Es ist eine total andere Situation .
    Meine Chonsaminkapseln nehme ich auf ihr Anraten jetzt nach dem Abendessen ein ....aber selbst nach 10 Wochen liegen sie mir wie Steine im Magen ,trotz vielem nachspülen mit Wasser .Soll ich zwischen der Einnahme eine Pause machen ? Warum ist es besser das Chonsamin und das Kollatin zu tauschen....wirken die Kapseln besser über die Nacht ? Ansonsten teste ich fröhlich weiter und freue mich über die positiven Erfahrungen, die ich bis jetzt machen dürfte .
    Ganz liebe Grüsse an das Team
    Jutta Raisch

    • 14. September 2011  09:39 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Frau Raisch,
      das andere ChillSan-Gefühl rührt daher, dass neben dem Chili auch die Pflanzenstoffe Ingwer, Aloe Vera und Brennnessel im ChillSan enthalten ist. Beide Anwendungen zu kombinieren ist super.
      Chonsamin:
      Nehmen Sie die Kapseln nicht nach dem Essen sondern während dem Essen evtl. auch als ersten Gang beim Abendessen. Die Empfehlung die Einnahme Chonsamin zum Abendessen rührt daher, dass man abends weniger Kohlenhydrate aufnimmt, wenn man das Kollatin (mit Traubensaft) zum Mittagessen packt.

      Liebe Grüße und alles Gute
      Peter Munsonius -Forschungsgruppe Dr. Feil

  23. 3. Juni 2011  02:34 erstellt von nicole Antworten

    Hallo Dr. Feil,

    wieviel Muttermilch waere denn pro Tag angemessen, um ein Ergebnis zu erzielen?
    Da ich gerade stille und viel zu viel Milch habe, kam mir der Gedanke, diese aufzufangen. :)

    Herzliche Gruesse
    Nicole

    • 17. Juni 2011  10:02 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Hallo Nicole,
      die Glucosamingaben in der Muttermilch schwanken sehr stark. Ich empfehle Ihnen die im Überfluß vorhandene Milch nicht abzupumpen und einzugefrieren, da Sie dadurch zu viel Nährstoffe abgeben – also verlieren, die Ihr Körper aus allen zu bekommenden Speichern abzieht. Sie würden sich damit zu stark schwächen.
      Alles Liebe und Gute – Dr. Wolfgang Feil

  24. 18. Januar 2011  16:49 erstellt von HJT Antworten

    Hallo Herr Dr. Feil,
    habe seit kurzem Arthrose in mehreren Fingern und seit längerem in beiden Knien. Habe mit Gewürzjoghurt etc. begonnen,seit dem sind zumindest die Knie ruhig. Mein Arzt will beide Knie mit Orthokinspritzen behandeln. Was halten Sie davon? Ich habe dies schon mit einigem Erfolg für ein Knie gemacht, habe aber doch zunehmend Angst vor den damit verbundenen Risiken (Gelenkinfekt), auch wenn dies etwas irrational sein mag.
    Vielen Dank für ein kurzes Feedback.
    Viele Grüße
    HJT

    • 18. Januar 2011  19:40 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Sehr geehrter Herr HJT,
      die Orthokinspritzen sind wirksam, da sie die Kniegelenksentzündung herrunterregulieren und speziell den Gelenkknorpelabbauer Interleukin 1 hemmen. Der Gewürzjoghurt und die Antientzündungsernährung, die ich in den Blogs beschrieben habe (mit viel Gemüse, Salat, und Omega-3 Fettsäuren) geht in die gleiche Richtung. Dieser Weg ist natürlich deutlich preiswerter und birgt keinerlei Risiken für einen Gelenkinfekt. Andererseits wird die antientzündliche Wirkung bei den Orthokinspritzen schneller eintreten – aber letztendlich findet damit kein Knorpelaufbau statt. Deshalb sollten immer parallel zu Antientzündungsmaßnahmen die Knorpelaufbaustoffe in ausreichender Dosierung über mehrere Monate genommen werden. Ich persönlich würde den Weg der Ernährungsmaßnahmen anstelle der Orthokinspritzen gehen.
      Alles Gute – Ihr Dr. Wolfgang Feil

  25. 17. Januar 2011  15:14 erstellt von markus Antworten

    hallo herr feil,
    folgende 2 fragen beschäftigen mich seit meinem artzbesuch:
    1. der hinweis des arztes, dass er zwar sehr wohl weiß, dass bei einnahme von chondroitin und glucosamin in der richtigen dosierung oft eine verbesserung bei den patienten eintritt, er sich aber persönlich nicht vorstellen kann wie diese präperate die aus sehr großen molekülen bestehen, an der darmwand zerlegt, nach der darmwand wieder entsprechend zusammengesetzt und dann auch noch in ausreichender form zum knie transportiert werden.
    2. neben meiner chondromalazie in beiden knien (rechts 3. gradig, links 2.gradig) habe ich im linken knie auch noch eine 1,5cm lange septierte zyste an der basis des hinterhorns. ist ihnen bekannt od diese mittels der 4 pfeiler und allen jockern in irgendeiner form zu beeinflussen ist?

    danke für ihre rückmeldung!
    markus

    • 19. Januar 2011  12:27 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Hallo Markus,
      vielen Dank für Ihre Anfrage. Die klassische Vorstellung, dass alle Nahrungsmittelbausteine nur kleinmolekular aufgenommen werden, ist veraltet. Speziell im Bereich des Knorpelnährstoffes ist inzwischen durch Studien gesichert, dass Kollagenbruchstücke (Kollagenhydrolysat) als ganze Partikel resorbiert und in geschädigte Gelenke komplett eingebaut werden. Die aufgenommen Nährstoffe beeinflussen natürlich den Knorpelstoffwechsel insgesamt positiv. Deshalb sind auch größere Tagesmengen an Nährstoffen notwendig, dass die speziell geschädigten Knorpelbereiche ausreichend versorgt werden.

      Zysten im Kniegelenk: nach unseren Erfahrungen gehen auch diese Zysten weg. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass das Kniegelenk nicht chronisch überlastet wird (wie es bei manchen spitzensportlichen Aktivitäten der Fall ist).

      Viele Grüße und alles Liebe und Gute – Dr. Wolfgang Feil

  26. 23. November 2010  11:50 erstellt von Gabi Antworten

    Sehr geehrter Dr. Feil,

    ich habe schon seit vielen Jahren Knie-Arthrose und nehme z.Z. 1x täglich Arcoxia 90 mg. Ehrlich gesagt bringt es mir nicht wirklich so viel. Z.Z. habe ich auch Akkupunktur, was mir schon besser hilft. Im Sommer fahre ich viel Fahrrad und im Winter leider mit dem Auto.
    Könnten Sie mir etwas empfehlen, womit ich meine Beweglichkeit verbessern könnte? Es ist nämlich so, wenn ich etwas weiter laufe, so versteifen sich meine Knie und ich gehe wie ein Holzmännchen.
    Vielen Dank und bis bald - Gabi.

    • 2. Dezember 2010  18:06 erstellt von Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

      Sehr geehrte Gabi,

      ich empfehle Ihnen 3 - 5 Monate mit den Arthrose-Pfeilern (knorpelaufbauenden Nährstoffen: Kieselsäure, Chondroitin, Glucosamin und Kollagenhydrolysat) und den Arthrose-Jokern (entzündungssenkenden Lebensmittel: Kräuter, Gewürze, Omega-3-Fettsäure,...) zu arbeiten. Ausführlichere Informationen finden Sie darüber in den Blogbeiträgen „Neue Wege bei Arthrose“.
      Über diesen Weg senken Sie Ihre Entzündungen und somit die Schmerzen in den Gelenken. Zudem wird Ihr Gelenk- und Knorpelstoffwechsel unterstützt, was auch zu „beweglicheren Gelenken“ führt.
      Wichtig zur weiteren Verbesserung Ihrer Beweglichkeit sind Übungen mit geringer Belastung für Ihre Knie. Vielleicht besteht die Möglichkeit, dass Sie sich einen Heimtrainer/Fahrrad zulegen, damit Sie auch im Winter genügend Bewegung haben. Ansonsten können Sie auch regelmäßig in ein Hallenbad gehen, um dort zu schwimmen und Übungen im Wasser zu machen.

      Und nicht vergessen: Lassen Sie den Gewürzjoghurt zur täglichen Routine werden.

      Viel Erfolg und liebe Grüße

      Peter Munsonius
      Forschungsgruppe Dr. Feil

  27. 22. Oktober 2010  13:40 erstellt von Stephan Klingler Antworten

    Sehr geehrter Herr Dr. Feil
    Nach einem MRT und der Diagnose 'Knie-Arthrose' bin ich auf Ihre Blog-Einträge gestossen. Seit ca. 3 Monaten versuche ich so viele Joker umzusetzen wie möglich. Auch verwende ich das von Ihnen empfohlene ULTRA Protekt Gelenkpaket (leider in der Schweiz nicht erhältlich). Meine Frage: soll ich das Gelenkpaket dauernd einnehmen oder empfiehlt es sich, mal eine Pause damit einzulegen?
    Liebe Grüsse Stephan
    PS: herzlichen Dank für Ihr tolles Engagement für die Gesundheit und ein dickes Kompliment für Ihre Beiträge im Internet!!!!!!!

  28. 20. Oktober 2010  19:52 erstellt von Sigrid Antworten

    Guten Abend Dr. Feil,

    auf der Packung von Chonsamin steht " Zu Arzneimitteln 2 Std Abstand halten". Was könnte passieren?

    Vielen Dank
    Sigrid

    • 21. Oktober 2010  11:48 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Hallo Sigrid,
      Gewürze und Gewürzextrakte können die Wirksamkeit der Arzneimittel deutlich erhöhen, wenn Sie zusammen genommen werden. Deshalb sollten Gewürze mit Arzneimitteln nicht zusammengenommen werden. Das gleiche gilt übrigens auch für Grapefruitsaft.
      liebe Grüße - Dr. Wolfgang Feil

    • 21. Oktober 2010  19:28 erstellt von Sigrid

      Guten Abend Herr Dr. Feil,
      vielen Dank für die schnelle Antwort.
      Können die Gewürze auch die Nebenwirkungen erhöhen?
      Sigrid

    • 21. Oktober 2010  19:44 erstellt von Sigrid

      jetzt kommt noch eine Frage hinterher:

      betrifft die Aussage auch das Kollatin? Zwar steht es nicht auf der Packung, aber dort ist Hagebutte enthalten.

      Danke
      Sigrid

  29. 22. Juni 2010  12:47 erstellt von Christa M. Bader Antworten

    Sehr geehrter Herr Dr. Feil,
    eine Frage habe ich noch zum Thema Nahrungsergänzung.

    Vor kurzem habe ich mir noch ein gutes Multivitamin- Mineral- Präparat mit Spurenelementen gekauft - Alles in Einem. In Ihrem Buch Bodychoach beschreiben sie allerdings, daß die Aufnahme bestimmter Mineralien und Spurenelemente sich gegenseitig behindern kann.

    Sie schreiben Aminosäuren wären wichtig, sowie Inulin / Oligofruktose, Fruchtzucker Milchzucker und Traubenzucker.

    Was tue ich jetzt am Besten - müsste ich zusätzlich diese bestimmten Stoffe einnehmen um dies auszugleichen oder geht es auch über vielseitige Ernährung? Wegwerfen des alten Präparates wäre doch schade.

    Mit herzlichen Grüßen
    Christa M. Bader

    • 5. Juli 2010  16:53 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Hallo Christa,
      die vielseitige, gemüseorientierte Ernährung mit ausreichend Omega-3 Fettsäuren (Speiseleinöl, Walnüsse, Hering, Makrele, Lachs) ist die Basis. Wenn Sie Schmerzen, entzündliche Beschwerden, erhöhte Blutdruck-, Cholesterin- oder Triglycerid-Werte haben, dann kommt der tägliche Gewürzjoghurt dazu. Die bisherige Nahrungsergänzung können Sie natürlich aufbrauchen, auch wenn einige Elemente sich gegenseitig hemmen, kommt im Körper immer was an. Es ist dann nur das optimale Potenzial nicht ausgeschöpft worden.

      viele Grüße - Wolfgang Feil

  30. 16. Juni 2010  08:39 erstellt von Katharina Nett Antworten

    Sehr geehrter Dr. Feil,
    nach einem MRT am linken Knie habe ich gestern die Diagnose erhalten, dass meine Knorpelschicht im Knie so gut wie abgenutzt ist. Ich bin 23 Jahre alt und betreibe mein Leben lang sehr viel Sport, vor allem Tennis. Der Arzt meint es sei durch meine Gene bedingt und durch den vielen Sport verstärkt. Er empfiehlt mir nur noch gelegentlich Tennis zu spielen und mich auch andere Bewegungen, wie z.B. Fahrrad fahren, zu beschränken.
    Diese Nachricht war für mich natürlich ein Schock und ich möchte es nicht einfach so hinnehmen. Ein Freund hat mir von Ihnen erzählt und nun setzte ich meine Hoffnung in Sie. Was würden Sie mir empfehlen um meinen Knorpel wieder aufzubauen und weiterhin Sport treiben zu können?
    Mit besten Grüßen,
    Katharina

    • 20. Juni 2010  23:45 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Katharina,
      Ihr Arzt hat Recht, wenn er eher das Radfahren als Sport empfiehlt. Aber Sie können nach wie vor Tennis spielen, wenn Sie Ihren Knorpel wieder aufbauen und wenn Sie beim Tennisspielen mehr mit dem Auge machen. Dadurch können Sie die Stopps verringern, die für die Gelenke nicht so vorteilhaft sind. Wie der Knorpelaufbau funktioniert können Sie in meinen 12 Blog-Beiträgen nachlesen. Einfach ins Suchfeld "Neue Wege bei Arthrose" eingeben und möglichst alle der Tipps umsetzen. Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich einfach wieder.

      Alles Gute - Wolfgang Feil

  31. 19. Mai 2010  15:28 erstellt von Georg Heidelmann Antworten

    Hallo Her Dr. Feil,

    Ich habe eine Lyme Borreliose mit Knorpelschaedem im Kniescheiben Gelenk 2-3 Grades. Kann ich bei eine solchen Erkrankung Glucosamin einnehmen oder ist das "Futter für die Bakterien wie Dr. Petra Hopf-Seidel in Ihrem Buch schreibt. Amerikamische Ärzte empfehlen bei Lyme Arthritis immer Glucosamin.
    Danke im voraus.

    G. Heidelmann

    • 19. Mai 2010  17:13 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Hallo Georg,
      Sie können bedenkenlos Glucosaminsulfat nehmen. Dies ist der Nährstoff für die Knorpelzellen, nicht für die Bakterien. Sie sollten Ihre Ernährung insgesamt zuckerarm gestalten und immer den täglichen Gewürzjoghurt oder den Gewürzkakao einsetzen.
      viele Grüße - Wolfgang Feil

  32. 15. Mai 2010  17:29 erstellt von Sabine Frahm Antworten

    Guten Abend Dr. Feil,
    Bei mir wurde im Januar auf Grund von Beschwerden eine Hüftarthrose (Stufe 2-3) rechts festgestellt. Ich bekam Hyaluronsäure-Spritzen. Die Beschwerden waren nahezu weg. Allerdings war ich dann durch die „KG am Gerät“ überfordert, so dass ich im Moment Beschwerden an beiden Seiten habe, die linke ist sogar mehr betroffen.- Ich nehme seit 2,5 Monaten das gesamte „Gelenkpaket“ ein, esse auch viel von den empfohlenen Nahrungsmitteln. Meine Frage ist, wie lange kann und sollte ich das Gelenkpaket ohne Nebenwirkungen einnehmen? Und kann sich bei jedem der Knorpel regenerieren?



    Sabine Frahm

    • 15. Juni 2010  22:02 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Frau Frahm,
      sorry, ich habe Ihre Frage übersehen. Grundsätzlich können Sie jede Knorpelzelle zu einer verbesserten Knorpelbildung anregen, wenn Sie die richtigen Nährstoffe in ausreichender Dosierung nehmen. Bei Gelenknährstoffen gibt es Langzeitstudien über 3 Jahren ohne Nebenwirkungen. Ich kenne Personen, die das gesamte Gelenkpaket seit 12 Jahren kurmäßig 3-5 Monate lang pro Jahr nehmen und damit eine vor 12 Jahren prognostizierte Hüftgelenksoperation vermeiden konnten.

      Dauer der Anwendung: Wenn Sie merken, dass die Nährstoffe ausreichend angeschlagen haben, dann können Sie eine Pause machen, so lange Sie mit Ihrem Zustand zufrieden sind. Das kann 6 Monate lang sein oder auch 2 Jahre. Viele Menschen nehmen nach einer Kur Ackerschachtelhalmkonzentrat weiter, um das Erreichte länger zu halten. Was Sie auf jeden Fall nicht absetzen sollten ist der tägliche Gewürzjoghurt und Sie sollten in Bewegung bleiben.

      Alles Liebe und Gute - Wolfgang Feil

    • 16. Juni 2010  15:32 erstellt von Sabine Frahm

      Hallo Herr Dr. Feil,

      vielleicht sollte es mit der verspäteten Antwort so sein, denn sie war heute sehr aufbauend..
      Auf wenn es hier nicht unbedingt hingehört, ich war heute beim Orthopäden, da ich immer noch an den Folgen der Überlastung leide. Seit einer gymnastische Übung, die ich vorher ganz locker konnte, habe ich Schmerzen. .. Ich bekam zu hören.. (es war allerdings ein ErsatzDoc): wieso machen sie denn das.. ?? (Gymnasik)..das gibt doch tatsächlich Menschen, die meinen, durch Sport etwas dagegen (Arthrose) machen zu können.. die Krankheit nimmt ihren Lauf, da könne man bis Timbukto gehen...

    • 20. Juni 2010  23:36 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Hallo Frau Frahm,
      ja ich finde es auch sehr schade, dass manche Mediziner nicht auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft sind. Freuen Sie sich, dass Sie dank der Blog-Beiträge besser informiert als der "ErsatzDoc" sind.
      liebe Grüße - Wolfgang Feil

    • 6. Juli 2010  12:01 erstellt von Sabine Frahm

      Hallo Herr Dr. Feil,

      tja, mit einseitiger Hüftarthrose in Behandlung begeben, nach der Überlastung nun die Diagnose: beide Hüftgelenke mit Erguß. Kann ich noch irgendetwas tun, außer die hier beschriebenen Joker?

      Danke noch mal
      für die Unterstützung und die wertvollen Informationen

      Sabine Frahm

    • 14. Juli 2010  14:03 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Hallo Sabine,
      Sie können noch einen Joker setzen: nehmen Sie jeden Tag 2 TL Natrium-Bikarbonat (gibt es in der Apotheke oder im Drogeriemarkt, z.B. "Bullrich-Salz") in einen Liter Wasser und trinken Sie dann dieses basische Wasser. Die Knochendichte und der Mineralgehalt der Knochen nehmen dadurch zu, ebenso die Knorpelbildung.

      Machen Sie es gut - der Erguß wird durch die antientzündliche Ernährung und durch Knorpelnährstoffmedizin bald wieder wegsein und Ihre Hüfte wird sich auch dank dem zusätzlichen Natrium-Bikarbonat erholen.

      liebe Grüße - Dr. Wolfgang Fil

  33. 27. März 2010  21:28 erstellt von Harry Antworten

    hello doc feil

    merci für die nachricht auf meine anfrage wg. meiner mutter ( 86 j) mit ihrer sehr starken arthrose ist der bericht vom 21/22. märz 2010 deine antwort siehe oben

    wollte gerade den kontakt aufnehmen oben rechts, aber da bricht mein server ab???

    naja egal auf alle Fälle will sie so ne Probezusammenstellung von dir haben.
    Damit die schmerzen mal etwas abklingen damit ihr Leben noch erträglich wird ( es wird von Tag zu Tag schlimmer ) sie hat auch schon die Schmerzpflaster mit dem Opium-Seugs gehabt ( kennst ja selber ) aber die gingen auch voll in die Hose, da konnt sie schon die geringste Dosierung nicht vertragen !!!! ( Herz etc. )
    Am besten nimmst du kurz Kontakt mit mir auf siehe Mailaddy, damit was in die Gänge kommt.

    merci bis bald
    schönes Weekend noch
    gruß

    harry

  34. 27. März 2010  10:12 erstellt von Gudrun Antworten

    Hallo, Dr. Feil,

    ich habe eine ziemlich heftige Kniearthrose laut MRT, aber so gut wie keine Beschwerden und keine Entzündung. Was soll ich tun, damit es möglichst lange so bleibt? Viele Ihrer Tipps sind ja vor allem gegen die begleitenden Entzündungen.
    Ich bewege mich jeden Tag, ca. 1h Nordic Walking + etwa 30 Minuten Rad fahren oder flott spazieren gehen, die steilen Berge habe ich gestrichen.

    Viele Grüße - Gudrun

    • 4. April 2010  14:05 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Gudrun,
      ich würde mit den knorpelaufbauenden Nährstoffen arbeiten - da Sie keine Beschwerden haben, reicht im Moment der Chefnährstoff natürliche Kieselsäure in Form von Ackerschachtelhalmkonzentrat oder Brennnesselextrakten aus. Die antientzündlichen Empfehlungen können Sie alle umsetzen. Nach derzeitigem Kenntnisstand schützt die antientzündliche Ernährungsform vor Krankheiten allgemein insbesondere auch gegen Krebs und hemmt knorpelabbauende Enzyme.
      schöne Ostern - Wolfgang Feil

  35. 21. März 2010  15:36 erstellt von Harry Antworten

    hello doc,

    ich suche für meine Mutter die sehr sehr stark unter Arthrose leidet ( sie ist mittlerweile schon fast 15cm kleiner geworden !!! ) ein Mittel, das sie nehmen kann damit die schon so gut wie unerträglichen Schmerzen lindern kann.
    Sie kann nicht alles einnehmen da muss man extrem aufpassen: Sie hat schon einen schweren Herzinfarkt hinter sich (es funktioniert nur noch eine Arterie zum Herz, die andere ist abgestorben)! Sie leidet also unter schwerer Herzinzufizienz, deshalb muss sie täglich: Cordarex, Lopirin, Concor, Spironolacton, Marcumar, Simvastatin + Pantoprzol einnehmen. Für die Schmerzen bekommt sie Novaminsulfon trpf., zum Einreiben Voltaren Emugel in Abwechslung mit einem Schmerzspray

    sie hat auch schon die Schmerzpflaster bekommen ( Opium ) die konnte sie gar nicht vertragen, da hat der Kreislauf, schon bei der geringsten Dosis, total verrückt gespielt, dann Voltaren trpf. das gleiche Ergebnis!

    Nun habe ich aus dem Internet so nen Nahrungsergänzungsmittel ( so bezeichnet man wohl die Mittel die nicht als medikament einzustufen sind ) was gegen Arthrose helfen soll besorgt "gelenk gold plus CH pur" ( sind so Trinkampullen - wo man 12,5 ml mit saft oder wasser gemischt einnehmen soll ), das Mittel hat nach gut 15 Tagen angefangen zu wirken, was soweit ja ganz ok war, sie hat weniger Schmerzen gehabt und konnte sich auch besser bewegen etc.. Leider hat dann auf Einmahl der Kreislauf total verrückt gespielt, der Blutdruck stieg extrem ( bis 160/170 in ruhe, der puls bis 96/98 ) - da ist einem ganz schön die Muffe gegangen. Bis ich sie wieder einigermasen auf normale Werte runterbekommen habe, habe ich dann das Mittel abgesetzt.

    Die Inhaltstoffe von dem Gelenk Gold sind (pro 12,5 ml):
    Glucosamin 500 mg
    Chondroitinsulfat 300 mg
    Kollagen 500 mg
    Hyaluronsäure 50 mg
    Curcuma 25 mg

    --------------------------------------------------------------------------------------------------

    Habe wie bereits geschrieben nach gut 17 Tagen in dem der Zirkus mit dem Blutdruck etc. war das Mittel abgesetzt, mal 3 wochen gewartet und wieder probiert ob sie es jetzt besser verträgt. Nach gut 2 Wochen hat sich aber der Zirkus mit dem Blutdruck wiederholt, ergänzend ist in der Nacht noch so Herzstolpern dazu gekommen - also wieder sofort abgesetzt. Das Blöde dabei ist, dass das Mittel ihr tatsächlich geholfen hat, und sie viel weniger Schmerzen hatte und sie sich viel ! besser bewegen konnte. Liegen diese Problematik evtl. daran, dass sie auch Gallensteine hat? Habe mal etwas im Net nachgelesen, dass das Curcuma da wohl nicht genommen werden sollte, da es Beschwerden auslösen kann.

    Tja nun sind wir wieder am Anfang mit unserer Suche nach einen Mittel was sie nehmen kann und ihr die sehr starken Schmerzen lindern kann (bei jeder Bewegung bzw, hinsetzen, gehen,aufstehen, krachen die Knochen das man meint, die knochen brechen bald durch - furchtbar hört sich das an). Da sie nicht mehr die Jüngste ( 86 J. ) ist, kommt eine operation ( knie etc. ) mit ihrem schlechten gesundheitszustand nicht mehr infrage ( Herz ).

    So wende ich mich nun an Sie, mit der frage ob Sie mir etwas empfehlen können, damit sie die letzten monate/jahre, noch etwas schmerzfreier erleben kann.
    Wobei es natürlich auch keine nebenwirkungen habe sollte !!! und mit ihren Medikamenten vertäglich ist.

    So endet nun mein kleiner Bericht ( ;-)),
    mit der Hoffnung, dass Sie mir bei meiner Suche etwas helfen können.

    Wünsche noch einen schönen Sonntag

    Gruß

    harry

    • 22. März 2010  21:07 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Harry,
      Ihre Mutter braucht zunächst die Aminosäure Arginin. Ebenso sollte sie viel Omega-3 Fettsäuren, Gemüse und Salat trotz Marcumar essen (siehe meine Blogbeiträge "Neue Wege bei Arthrose"). Diese Dreier-Strategie sorgt dafür, daß der Blutdruck niedrig bleibt bzw. normalwertig wird. Glucosamin-, Chondroitinsulftat, Ackerschachtelhalmkonzentrat und Brennnessel wären jetzt die richtigen Nährstoffe. Ihre angegebenen Dosierungen sollten noch erhöht werden, um langanhaltende Effekte zu spüren.Die Dosierungen sollten bei 1500 mg, 800 mg, 1 TL und bei 450 mg pro Tag liegen (siehe Blogbeitrag "Neue Wege bei Arthrose - diese Nährstoffe können Sie kaufen"). Wenn Sie es möchten, kann ich Ihrer Mutter eine solche Nährstoffkombination zusammen mit dem Arginin zuschicken lassen. Melden Sie sich in diesem Falle einfach nochmals bei mir.
      viele Grüße - Wolfgang Feil

  36. 15. Januar 2010  20:50 erstellt von Markus Antworten

    Können sie ein Produkt empfehlen, dass die Dosierung vom 1500mg Glucosaminsulfat und 1200mg Chondroitinsulfat (das Verhältnis soll ja meines Wissens im optimalen Bereich von etwa 6:5 liegen) in einer Tablette enthält? Ich konnte bisher nur Produkte mit weniger Wirkstoff finden. Bis jetzt nahm ich täglich 4 Tablette "Athrobene plus", aber sogar damit hab ich die empfohlene Dosis nicht erreicht.

    Darüber hinaus würde mich noch interessieren ob diese Substanzen den Blutdruck erhöhen können. Es kam mir in meinem Fall so vor (ich war aber nicht beim Arzt und hatte auch sonst keine Möglichkeit den Blutdruck zu messen.

    Besten Dank!
    (Diagnose: 3.gradige Chondromalazie im zentralen Fermurkondolus)

    • 17. Januar 2010  23:32 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Markus,
      Deine erste Frage habe ich inzwischen in meinem neuen Blogbeitrag beantwortet (grobe Marktübersicht). Bei den bisherigen Langzeitstudien über 3 Jahre gab es durch Glucosamin- und Chondroitinpräparate keinen erhöhten Blutdruck. Wenn Du die gesamten Arthrose-Joker umsetzen kannst, dann wird sich ein erhöhter Blutdruck auf jeden Fall normalisieren.

      viele Grüße - Wolfgang Feil

Beitrag kommentieren

 

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.