Immer wieder hört man, dass eine fettreiche Ernährung daran schuld sei, dass wir immer dicker werden. Und dass man sich daher möglichst fettarm ernähren sollte. Dass das Einsparen von Fett allerdings fatale Auswirkungen auf unseren Körper hat, ist den wenigsten bekannt. Wir brauchen nämlich Fett, um zu leben. Wozu brauchen wir Fett? Was bedeutet Fett für unsere Blutwerte? Und wie viel Fett sollten wir zu uns nehmen?

Wozu brauchen wir Fett überhaupt?

Fett ist nicht nur ein Geschmacksträger und verfeinert damit unsere Speisen, sondern Fett ist auch ein wichtiger Nährstoff, den wir für ein funktionierendes Gehirn und für leistungsfähige Muskeln brauchen. Eine fettreiche Ernährung in Kombination mit weniger Kohlenhydraten macht schlank, stärkt das Immunsystem und unterstützt die Körpervorgänge wie auch den Stoffwechsel positiv.

Macht Fett nicht fett?

Eine fettreiche Ernährung verringert den Heißhunger, da man durch einen höheren Fettanteil ein besseres Sättigungsgefühl hat, das auch länger andauert. Die Lust auf Süßigkeiten, Zwischenmahlzeiten und Kohlenhydrate ist dadurch deutlich gebremst. Diese verringerte Kohlenhydrataufnahme führt zu gesunden Cholesterinpartikeln, die für Reparaturprozesse im Körper benötigt werden. Eine fettreiche Ernährung macht also nicht fett, sondern schlank.

Wie wirkt sich eine fettarme Ernährung auf das Immunsystem aus?

Eine fettarme Ernährung schwächt Ihr Immunsystem. Um die Dickdarmschleimhaut zu kräftigen, braucht Ihr Immunsystem kurzkettige Fettsäuren (z. B. Buttersäure). Die mittelkettige Laurinsäure unterstützt das Immunsystem im Kampf gegen Grippeviren. Laurinsäure steckt wie Buttersäure im Milchfett. Am meisten Laurinsäure ist jedoch im Kokosöl enthalten. Auch Omega 3-Fettsäuren (z. B. aus Fisch und Speiseleinöl) sind wichtig für das Immunsystem.

Beeinträchtigt eine fettarme Ernährung das hormonelle System?

Eine fettarme Ernährung bewirkt ein Absinken der körpereigenen Hormonproduktion und damit eine Verlangsamung des gesamten Stoffwechsels. Eine fettreiche Ernährung dagegen sorgt für einen starken Knochenbau, eine gestärkte Muskulatur sowie für mehr Lebenslust und mehr Kreativität. In Studien mit Sportlern konnte sogar direkt nachgewiesen werden, dass durch eine fettreiche Ernährung die Bildung des Regenerationshormons Testosteron verstärkt wird.

Welche weiteren Vorteile haben Sportler durch eine fettreiche Ernährung?

Sportler profitieren zudem von einer fettreichen Ernährung, weil sie die Verletzungshäufigkeit senkt. Dies wird einerseits mit einer besseren Verwertung fettlöslicher Pflanzenstoffe begründet, die das Risiko für Übertrainingszustände verringert, andererseits wird durch Fette auch die körpereigene Vitamin D-Produktion verbessert.

Was bedeutet eine fettreiche Ernährung für die Blutwerte?

Blutgefäße sind mit Membranen ausgekleidet, die Fett brauchen. Was die Membrane schädigt und zu Arteriosklerose und Herzinfarkt führt, sind ständig erhöhte Blutzuckerwerte. Wenn Sie in Ihrer Ernährung verstärkt Fett anstelle von Kohlenhydraten zu sich nehmen, dann werden Ihre Blutgefäße geschmeidiger und sind geschützt vor Herzinfarkt. Außerdem haben Sie keine Blutzuckerschwankungen, das verbessert Ihre Konzentration und Ihre Vitalität.

Wie viel Fett ist gut für uns?

Aufgrund der aktuellen Literatur und unseren langjährigen Erfahrungen im Spitzensport empfehlen wir, mindestens 50 % der Energie durch Fettsäuren aufzunehmen. Dabei sollten Sie vor allem darauf achten, dass Sie gute Fettsäuren z. B. aus Fisch, Speiseleinöl, Milchprodukten und Olivenöl zu sich nehmen. Um nicht in die Kalorienfalle zu geraten, sollten Sie zudem kohlenhydratlastige Produkte wie Nudeln, Brot, Kartoffeln, Reis und Süßigkeiten stark reduzieren. Weitergehende Informationen zum Thema Fett finden Sie in unseren Blog-Beitrag „Fettschlau statt fettarm“.

Wie sieht die Praxis der fettreichen Ernährung aus?

  • Viel Olivenöl, Speiseleinöl und Nüsse über Salat und Gemüse
  • Anbraten mit Biokokosöl
  • Vollmilchprodukte anstelle fettarmer Milchprodukte
  • Butter statt Margarine
  • Sahne statt fettarme Sahnealternativen
  • Dunkle Schokolade (> 70 %) anstelle von Zuckerschokolade (=Milchschokolade)

 

 

34 Kommentare

 

  1. 4. September 2015  19:31 erstellt von Susi Antworten

    Hallo Dr. Feil Team,

    gibt es eine Nussart die ihr wegen der Fettzusammensetzung bevorzugt?
    Ich esse viel Walnüsse.

    Lg Susi

    • 11. September 2015  15:25 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Susi,
      jede Nuss ist top. Kokosnüsse haben viel Selen, Sesam viel Eisen und Magnesium, Walnüsse viel Omega-3 Fettsäuren und viel Ellagsäure (krebsschützend), Cashewnüsse viel Eiweiß. Am besten wäre also immer eine Vielfalt von Nüssen zu essen. Alles Liebe und Gute - Dr. Wolfgan gFeil

  2. 19. Juni 2015  16:33 erstellt von Marianne Schweiger Antworten

    Liebes Dr. Feil-Team,

    wie viel Fett nimmt ein Durchschnittsdeutscher pro Tag denn ungefähr mit der Nahrung auf, die er selbst zu Hause zubereitet? Welcher Anteil von der Gesamtmenge der Fettaufnahme pro Tag ist dagegen schon fertig abgepackt und "ready to eat"?

    Vielen Dank.
    Marianne

    • 2. Juli 2015  17:30 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Marianne,
      leider liegen uns hier keine Statistiken vor.
      Ist sicherlich auch von Person zu Person unterschiedlich. Ich persönlich bereite nämlich alles frisch zu und verwende keinerlei abgepackten Lebensmittel.
      Gruß Friederike Feil

  3. 8. Juni 2015  07:53 erstellt von Emma Antworten

    Hallo,

    hm, die Beiträge hier haben mich nun irritiert ;-) Bei mir wurde eine Nierenarterienstenose festgestellt, die Arterie ist zu 50 % zu und ich suche einen Weg, wie ich mich zukünfitg ernähren soll, um ein Fortschreiten zu verhindern. Gedanklich habe ich mich auf fettarme Ernährung eingestellt, Magerquark etc., was offenbar nicht richtig ist. Ich treibe keinen Sport, will mir aber eine tägliche Runde Walking angewöhnen. Bewegung soll u.a. dabei ja auch wichtig sein. Normalgewicht erreichen strebe ich an. Versuchen will ich das Abnehmen durch Trennnkost nach Dr Pape ( abends keine Kohlenhydrate sondern Eiweiß, KH morgens oder mittags). Eigentlich wollte ich deshalb auch auf Magermilchprodukte umstellen, was aber anscheinend nicht so gut ist.

    Viele Grüße
    Emma

    • 11. Juni 2015  10:31 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Emma,
      wichtig, auch bezüglich Arteriosklerose, ist die Gesamternährung (weniger Kohlenhydrate) und was für Fette wir zu uns nehmen. Es sollen gesunde Fette sein. Was die Membrane schädigt und zu Arteriosklerose und Herzinfarkt führt, sind ständig erhöhte Blutzuckerwerte. Die Dr. Feil Ernährung ist eine stoffwechselaktivierende und fettschlaue Ernährung. Für das Abnehmen kann ich Ihnen daher unser E-Book "fettschlau abnehmen" empfehlen (siehe http://www.dr-feil.com/lauf-diaet/fettschlau-abnehmen.html).
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgrupe Dr. Feil

  4. 14. Mai 2015  12:24 erstellt von Andy Antworten

    Liebes Dr.-Feil-Team,

    Gerade gestern hab ich wieder von einer Heilpraktikerin gelesen das zuviel tierisches Fett und Protein zu arteriosklerose führen kann. wegen Homocystein usw.

    Nun esse ich nach Ihren Empfehlungen täglich Eier(2-3), Vollfettquark oder Yoghurt( ca. 250 Gramm/ Bioland) und gelegentlich Fleisch und kräftig Butter.

    Es schmeckt gut :)
    Nur für den Kopf: Diese Ernährung: weniger Brot( 2-3 Scheiben am Tag, täglich demeter/Naturland/Biolandmilchprodukte, täglich kräftig Butter aufs Brot kombiniert mit Gemüse, gewürzen führt nicht zur Arterienverkalkung?

    Veganer und strenge Veg. kommen immer wieder mit der These die mich beunruhigt :(

    Fleisch: wenn ich von Biofleisch erzähle kommt oft das Argument mit Funghiziden usw.

    Was kann man darauf antworten? man muß sicvh halt zw. pestiziden und pilzen im biobereich entscheiden? auch beim gemüse durch naturdünger und kupfer gibts neg. stimmen

    freu mich v. Ihnen zu lesen

    lg Andy

  5. 17. April 2015  08:25 erstellt von Harald Diether Antworten

    Hallo Dr. Feil Team,
    was sagt ihr zu diesem Artikel mit Studie?
    Neue Transfettsäuren-Studie: Margarine ist gesünder als Butter in:
    http://www.triathlon.de/neue-transfettsaeuren-studie-margarine-ist-gesuender-als-butter-74545.html

    Vielen Dank

    • 22. April 2015  12:31 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Hallo Harald,
      danke für Ihre Mail-Anfrage. Der Autor der Studie Sven-David Müller arbeitet für Nestlé und den Pharmariesen Sanofi. Dieser Artikel ist leider unseriös und viele Medien sind darauf reingefallen und veröffentlichen diese Pressekampagne unkritisch. Zum Inhalt: Die bei der Fetthärtung von Ölen entstehenden Transfettsäuren sind tatsächlich schädlich. Die Margarineindustrie hat sich hier in den letzten Jahrzehnten tatsächlich verbessert und diese Transfettsäuren zurückfahren können. Der geringe natürliche Transfettgehalt der Butter ist angesichts der vielen positiven Fettsäuren in der Butter nicht relevant. Der Pharmaautor Müller erklärt auch nicht, dass Margarine einen Überschuß an Omega-6 Fettsäuren enthält, was zu Entzündungen und das Risiko für Herzinfarkt steigen lässt. Ebenso führt er fälschlicherweise aus, dass gesättigte Fettsäuren in der Butter schlecht wären. Heute weiß man jedoch, dass die gesättigten Fettsäuren aus der Butter gesundheitlich gut sind: so kräftigt die Buttersäure die Darmschleimhaut und die Laurinsäure stärkt das Immunsystem. Weitere gute Fettsäuren in der Butter, die in der Margarine fehlen: CLA (ebenfalls immunstärkend), Palmitoleinsäure (Schutz vor Diabetes) und Palmitinsäure (gut fürs Herz). Alles Liebe und Gute - Ihr Dr. Wolfgang Feil

    • 13. August 2015  18:58 erstellt von Mark

      Sg Hr Dr Feil,

      Haben sie schon von Ciprofloxacin Nebenwirkungen gehört? Ich war selber ein aktiver Profisportler und wirklich kerngesund. (Halbjährige Bluttests die immer im Normbereich waren mit Plasma Mineralien/Vitaminen, Hormone, Entzündungsmarker, etc etc)
      Ich hatte trotz mehrstündigem täglichen Leistungstrainings nie eine Sportverletzung weil ich zwar hart aber auch smart trainiert habe mit lupenreiner Ernährung ohne Cheat Days, ausreichend Schlaf, genug Erholungsphasen und Regenerations-Therapien. Kurz gesagt ich hatte nie körperliche Probleme.

      Bis ich wegen einer Erkältung (meistens Viral!) von einem Arzt Ciprofloxacin verschrieben bekommen habe! Ich habe dem Arzt vertraut (das sollte man im besten Fall doch können) und das Medikament eingenommen, obwohl ich weder Fieber hatte noch mich besonders krank gefühlt habe. Dieses Ciprofloxacin hat jedoch leider meinen gesunden jungen (25 Jahre) Körper in nur 5 Tagen komplett zerstört.
      Seitdem habe ich stärkste Sehnenschmerzen im gesamten Körper und das schon seit mehreren Monaten. An Training ist nicht zu denken. Ich kann nicht einmal mehr ohne stärkste Schmerzen gehen. Auch im Sitzen und liegen Schmerzen vor allem die Achilles-Sehnen.

      Daraufhin habe ich natürlich recherchiert und viele Leidensgenossen gefunden.
      ciprohilfe.wordpress.com
      floxiehope.com
      ciproispoison.com
      survivingcipro.com
      Und es gibt noch etliche mehr!

      Auch einen WDR Bericht gibt es bereits zu dem Thema Ciprofloxacin:
      http://www1.wdr.de/fernsehen/ratgeber/servicezeit/sendungen/antibiotika-risiko100.html

      Meine Frage an sie und die gesamte Ärzteschaft ist nun:
      Warum wird diesen Menschen nicht geholfen? Warum werden diese Menschen ignoriert? Ja im schlimmsten Fall sogar belächelt?

      Wir haben uns diese Nebenwirkungen nicht ausgesucht. Wir haben diese Nebenwirkungen nicht erfunden. Sondern wir haben Ärzten vertraut die uns das falsche Antibiotikum gegeben haben welches unsere Sehnen zerstört hat.
      Was kann man nun machen, damit die Sehnen-Schmerzen und die zellulären Schäden an Mitochondrien und DNA wieder repariert werden?

      Ich frage auch sie direkt: was kann man machen? Warum forscht niemand genauer wie man diese Nebenwirkungen behandelt?

      Mark

    • 4. September 2015  15:39 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Mark,
      Ärzte verordnen leider viel zu schnell Medikamente. Deshalb zeigen wir in der Dr. Feil Strategie andere Wege auf. Zu Ihrer Frage, wie man Sehnen wieder aufbaut und Mitochondrien wieder kräftigt: generell ist der Mensch ein biologisches System, das sich regenerieren und erholen kann, wenn es ausreichend versorgt wird und der Stressor (hier das Medikament) abgesetzt ist. Neben einer weiterhin guten Ernährung (á la Dr. Feil) sollten Sie jetzt täglich einen TL Ackerschachtelhalmkonzentrat nehmen, ebenso eine Portion Kollagenhydrolysat mit 6 g zusätzlichem Arginin (z.B. Kollatin mit 1 Portion AddOn Amino). Versuchen Sie zusätzlich jeden Tag einen Gewürzquark zu essen. Außerdem sollten Sie den Darm sanieren und einen Monat lang Laktobakterien hochdosiert nehmen (z.B. Floratin). Viel Erfolg und alles Liebe und Gute - Dr. Wolfgang Feil

    • 11. September 2015  15:44 erstellt von Andy

      Lieber Herr Dr. Feil,

      Ist Symbiothin u. Floratin das gleiche? Ich nehm momentan Symbiothin. 4 Monate müßten ausreichen?

      lg Andy

  6. 30. März 2015  17:09 erstellt von Manuel Wagner Antworten

    Hallo Dr. Feil Team

    Ich bin noch immer ein wenig verunsichert, wegen des Bratfetts. Ist Kokosöl tatsächlich die beste Wahl? Ich habe noch einen Artikel gefunden, der mich verunsichert: "Kokosfett enthält kaum ungesättigte Fettsäuren. Beim Frittieren mit Kokosfett kommt es allerdings zur Bildung
    von Hydrolyseprodukten wie Glycerin, Mono- und Diglyceriden sowie langkettigen freien Fettsäuren. Deshalb ist Kokosfett zum Frittieren nicht geeignet"
    https://www.ernaehrungs-umschau.de/fileadmin/Ernaehrungs-Umschau/pdfs/pdf_2008/01_08/EU01_056_059.qxd.pdf
    Was bedeutet das konkret für die Gesundheit und gilt das dann nicht auch für das normale braten?

    • 8. April 2015  09:51 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo MAnuel,
      wir empfehlen mit Kokosöl anzubraten – dies ist ein Unterschied zum Frittieren, das wir generell ablehnen. Die beim Frittieren auftretenden Hydrolyseprodukte sind gesundheitlich unbedenklich, sondern stören nur beim häufigen Wiedererhitzen bei einem Frittierfett.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  7. 26. Januar 2015  13:25 erstellt von Andy Antworten

    Liebes Dr. Feil Team,

    Ich esse zum Frühstück zB.

    erst ein Glas warmes Wasser mit Zitrone und oder Ingwer

    Dann zb. Misosuppe. ein weiches Ei, 2 Gabeln Sauerkraut, 2 Scheiben Brot mit viel Butter oder etwas Getreidebrei mit Butter und sehr wenig Honig.

    Die Misosuppe gibt es nicht immer. Heut hatte ich zb. in Olivenöl gebratenen Hokaido den ich mit Sojasoße gewürzt habe. dazu ein weiches Ei mit etwas Semf und eine kleine Schale gekochten Naturreis mit viel Kerrygold

    Meine Fragen an Sie:

    Ist das Frühstück schon recht gut?
    2x die Woche gibts auch Brötchen:) Ansonsten entweder Sauerteigbrot vom Biobäcker oder Getreidebrei( das Getreide weiche ich mindestens 8 Std. ein) spül es ab und koch es mit Steinsalz- Dazu immer Protein wie ein Ei oder Linsen / Fleisch damit der Blutzuckerspiegelk langsamer ansteigt.

    Obst esse ich 2 Stk. am Tag. zb. Birne und Apfel aber immer zw. den Mahlzeiten, damit Gärung( Getreide-Obst) vermieden wird.

    Milchprodukte soll ioch eig. nicht essen :) verschlacken angeblich die Lymphe. Aber ich habs nicht so mit Fisch. Fleisch esse ich sehr gern. Kaufe oft hack von Biorindern. (die sollen laut Aussage des Schlachters viel draussen laufen) Ich bereite uns daraus mediterane Frikadellen. Ab und an auch Bioputenoberkeule( 150 gr. pro Person)

    zur Milch: ich betreibe Kraftsport. 2-3x wöchentlich und geh schwimmen. Trinkle danach gern einen Becher Bio-Buttermilch ( Berchtesgartdener) da ich damit gut Protein aufstocken kann und ich sie mag.

    zu Eiern: sind 1-3 Eier am Tag ok?

    Fleisch ca. 5x pro Woche 120-180 gr.

    ruhig kräftig Butter aufs Brot/ zum Getreide?

    Gemüse kauf ich wenn möglich auf dem Wochenmarkt.

    Leider trink ich gern mal n guten Kaffee(/ Rotwein und esse 75% ige Schokolade( Francois Pralus) :-)

    Freu mich von Ihnen zu lesen

    lg Anders Chr.

    • 27. Januar 2015  12:45 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Andy,
      Ihre Ernährungsrichtlinien sind ganz gut. Ich empfehle Ihnen nur den Getreide- und Fleischkonsum etwas zu senken. Bei den Getreidesorten sind Hirse, Quinoa, Amaranth, Dinkel, Emmer und Hafer zu empfehlen. Kräftig Butter aufs Brot und 1-3 Eier am Tag sind ok.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 27. Januar 2015  15:52 erstellt von Andy

      Hallo Peter Munsonius,

      Danke für Ihre Antwort.
      Sprich: von 5x pro Woche Biofleisch auf 3x runter und dafür mehr Fisch?
      Muß mich mit Fisch anfreunden.
      zum Fleisch: Kaufe, wenn es mein Geldbeutel zulässt, im Bioladen oder Hofladen.
      Ist Putenoberkeule und Rinderhack okay?
      Schwein versuche ich kaum zu essen. Wenn dann Bioland.
      Eier von freilaufenden Hühnern sind schwer zu bekommen.
      Ich beziehe meine von einem Bioland Geflügelhof und einem Geflügelhof der Bodenhaltung "hat". Aber die Tiere sollen laut Website auch am Tag rauslaufen können.

      zum Getreide:

      Dann ist 1 kleine Schale Natturreis mit Butter und Salz (oder Hirse) und 2-3 Scheiben Sauerteigbrot am Tag bereits grenzwertig?

      Wie ist es mit Nudeln? Ich betreibe Kraftsport 2- 3x pro woche. Dürfen Nudeln ab und an sein?:-)

      Freu mich von Ihnen zu lesen

      Viele Grüße
      Andy

    • 29. Januar 2015  13:32 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Andy,
      ja, ersetzen Sie einige Fleischmahlzeiten durch Fisch. Jeder Körper ist unterschiedlich und hat seinen eigenen Stoffwechsel, sowie auch seine eigene Belastungensfähigkeit. Daher können wir über diesen Weg nur Ernährungsrichtlinien geben und keine genauen Mengenangaben (wie viel Reis, Brot, etc.) wie z.Bsp bei einer individuellen Trainingssteuerung.
      Wenn Sie keine Trainings-/ernährungsbetreuung haben, empfehle ich Ihnen die Richtlinien zu befolgen und dabei auf Ihr Körpergefühl zu achten.
      Das Fleisch von Bio-Rindern ist wesentlich gesünder wie Putenfleisch aus der Masttierhaltung, da die Tiere mehr Bewegung haben und das Fleisch somit weniger entzündungsfördernde Arachidonsäure enthält.
      Sportliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  8. 30. November 2014  23:04 erstellt von tegischer dagmar Antworten

    Hallo liebes team!
    Meine Tochter hat gerade i d Schule gelernt: 55-60%
    Kohlenhydrate, 25-30% fett, 15% Eiweiß;
    Stimmen diese Angaben? Wenn i so essen würd,
    Wär i kugelrund! Esse kaum fett (mochte es no nie)
    Fühl mi mit 55kg-buddelwohl!

    • 2. Dezember 2014  20:50 erstellt von Tobias Homburg

      Hallo,
      die Empfehlungen, die Ihre Tochter gelernt hat, sind leider noch sehr weit verbreitet.
      Wir empfehlen eine kohlenhydratarme, fettschlaue und eiweißreiche Ernährung.
      Eine genaue Prozentangabe ist hier immer schwierig und wissenschaftlich nicht gesichert, jedoch ist in der Dr. Feil Strategie der Kohlenhydrat Anteil deutlich geringer, der Fettanteil (der richtigen Fettsäuren) höher und der Eiweißanteil ähnlich.

      Schauen Sie sich dazu doch die entzündungssenkende Ernährung nach der Dr. Feil Strategie unter folgendem Link an:
      http://www.dr-feil.com/allgemein/die-dr-feil-strategie.html

      Wenn Sie dazu noch Fragen haben, können Sie sich jeder Zeit gerne melden.

      Liebe Grüße
      Tobias Homburg
      -Forschungsgruppe Dr. Feil-

  9. 24. Mai 2014  18:36 erstellt von geli Antworten

    Hallo ,
    ich habe gelesen, dass Anteil von gesättigten Fettsäuren im Kokosöl bei 90% liegt. Das fällt negativ auf. Was überwiegt denn positive oder negative Eigenschaften von Kokosöl ???
    Vielen Dank.

    • 28. Mai 2014  15:40 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Geli, bitte lesen Sie doch unseren Blog über Fettsäuren. Hier haben wir gut erklärt warum gesättigte Fettsäuren sehr gesund und wichtig für uns sind.
      http://www.dr-feil.com/allgemein/fett.html
      Gruß Friederike

  10. 18. März 2014  18:01 erstellt von Susi Antworten

    Sehr geehrtes Dr. Feil-Team,

    kann man mit dieser Ernährungsweise an Gewicht zunehmen, wenn ja wie?

    mit freundlichen Grüßen

    Susi

    • 26. März 2014  13:03 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Susi,
      Fett zunehmen ist mit der Dr. Feil Strategie schwierig. Wenn Sie jedoch an der unteren Gewichtsgrenze sind, dann ist die Dr. Feil Strategie optimal, da Sie den Darm stabilisiert. So können wieder mehr Nährstoffe aufgenommen werden und man nimmt zu bis zu einem gesunden "Set-Punkt".
      Gruß Friederike Feil

  11. 13. März 2014  20:30 erstellt von M. Antworten

    Guten Tag,

    Kann diese Methode "Train low, compete high" jeder Leistungssportler anwenden?
    Und wie sähe dann beispielsweise ein Tagesernährungsplan aus?
    Wenn man den Großteil der KH durch Eiweiß und Fett ersetzt, besteht dann nicht die Gefahr von einem zu hohe Mengen, also beispielsweise zu viel EW oder F zu sich zu nehmen?

    • 14. März 2014  12:10 erstellt von Feil Friederike

      Hallo M.,
      jeder kann das Prinzip "Train-Low-Compete High" anwenden.
      Die Gefahr zu viel Fett zu essen besteht nicht. Wer viel Fett ist, wird gesund, aktiviert seinen Fettstoffwechsel und schützt sich vor Krankheiten wie Diabetes, Übergewicht, Krebs und Alzheimer. Es müssen nur die richtigen Fettsäuren sein. Zusätzlich sollte in der Train-Low Strategie viel Gemüse gegessen werden. Eiweiß in Maßen, also hier sollte man keine Übermengen aufnehmen. Im Lauf-Diät II- das Kochbuch sind tolle Rezepte mit denen man die Train Low Strategie gut umsetzen kann.
      Gruß Friederike Feil

  12. 5. März 2014  11:54 erstellt von Uwe Antworten

    Hallo Dr. Feil und Team,
    als Fan Eurer Gewürzmischung, Leinöl, Ingwer, Kurkuma, Zimt..... machen ich mir gelegentlich diese auch mit Quark und etwas Joghurd. Bisher habe ich immer Magerquark genommen. Sollte ich die Grundlage z.B. auf Quark halbfett umstellen?

    Frage noch: Hanfnüsse ist das Hanfsamen so kleine ca. 5 mm große Kügelchen.

    Schöne Grüße
    Uwe
    Uwe

    • 6. März 2014  09:55 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Uwe,
      da Sie Leinöl mit in den Quark geben, können Sie den Magerquark weiter beibehalten.
      Richtig, Hanfsamen sind hanfnüsse (siehe http://www.allsani.com/hanfnusskerne.html).
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  13. 3. März 2014  16:15 erstellt von Bruno Antworten

    Guten Tag.

    Sie sprechen in diesem Artikel auch Sahne an. Dazue haette ich 2 Fragen:

    - Sahne (also Schlagsahne wenn ich richtig verstanden habe) gibt es zwar in Bio, aber die ist pasteurisiert. Ist also nicht so gut, oder?

    - Auch Bio-Sahne garantiert keine Heu- bzw. Grasfuetterung, was wiederum fuer eine schlechtes Fettsaeurenverhaeltnis sorgt. Auch nicht so gut, oder?

    Vielen Dank im Voraus.

    • 4. März 2014  16:47 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Bruno,
      es gibt mittlerweile sehr gute Sahne, die nicht homogenisiert ist. Das ist schon einmal sehr gut. Leider werden alle Sahnen im Handel pasteurisiert, wodurch einige positive Bakterien kaputt gehen. Aber die Fettsäuren gehen hierdurch nicht kaputt.
      Die Sahne vom Berchtesgadener Land verspricht eine artgerechte Haltung der Tiere. Auch andere Hersteller, besonders Demeter haben einen hohen qualitativen Anspruch auch bei der Fütterung.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike

  14. 24. Februar 2014  18:48 erstellt von Susanne Schulze Antworten

    Hallo,
    ich fände es wichtig, wenn Sie diese Aussagen vielleicht noch etwas mehr differenzierten. Ein Leistungssportler, der sich z.B. in der Marathonvorbereitung (z.B. Schnitt 180km und mehr pro Woche) befindet, kann doch gar nicht in die "Kalorienfalle" tappen. Ganz im Gegenteil muss dieser sehen, dass er genügend Energie auch in Form von KH zu sich nimmt. Hier wäre es wichtig zu wissen, wie sich die Anteile der KH, F und EW im Trainingszyklus verteilen sollten. VG Susanne

    • 28. Februar 2014  12:17 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Susanne,
      selbst Marathonläufer brauchen deutlich weniger Kohlenhydrate als gedacht. Ziel wäre es sogar in der Vorbereitungsphase sich mit möglichst wenigen Kohlenhydraten zu ernähren (Stichpunkt: Train Low), damit der Fettstoffwechsel in den Gang kommt. In der Wettkampfphase sollte er dann natürlich den Kohlenhydratkonsum steigern.
      Friederike Feil

    • 1. März 2014  20:54 erstellt von Susanne Schulze

      Das Problem ist nur, dass ich dann so viel an Gewicht verliere und eh schon Schwierigkeiten habe, genug zu essen. Eiweiße sättigen doch eher als das sie der Energiebilanz auf die Beine helfen? Wahrscheinlich muss ich mir bei Euch mal eine individuelle Ernährungsberatung holen...

  15. 24. Februar 2014  00:23 erstellt von Dennis Glowacki Antworten

    Ein großes Dankeschön an den einzigen Arzt meines Vertrauens - obwohl mir als eingefleischter Dr. Feil fan, die macht des Fettes schon bekannt ist - trotzdem immer wieder interessant. Ich warte stets auf solche Artikel von Ihnen und freue mich dann, wenn diese erscheinen. Bitte mehr davon =) lg aus Siegen

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