Morgens ein Brötchen mit Honig, mittags eine Portion Nudeln als Beilage, zwischendurch ein süßes Stückchen und abends dann noch belegte Brote. So sieht leider die alltägliche Ernährung bei vielen aus. Dass sie sich damit aber keinen Gefallen tun, das wissen die Wenigsten. Nicht nur die Menge an Kohlenhydraten ist das Problem, sondern die große Menge Weizen, die konsumiert wird. Was ist an Weizen problematisch? Ist Weizenvollkornbrot gesünder als Weißbrot? Was sind die Alternativen zu Weizen?

Was ist an Weizen problematisch?

Wie jede Pflanze enthält auch Weizen Lektine. Diese Stoffe haben alle Pflanzen durch Evolution oder Züchtung zum Schutz vor Schädlingen entwickelt. Lektine können jedoch beim Menschen an körpereigene Strukturen andocken und diese schädigen. Das Weizenlektin WGA (wheat germ agglutinin) ist besonders aggressiv und dazu noch hitzestabil, während viele Gemüselektine völlig harmlos sind und meist durch Kochvorgänge abgebaut werden. Leider werden die Weizenlektine weder durch Säuerung noch durch die Verdauung abgebaut. Sie schädigen Darmschleimhaut und Darmzellen und gelangen ins Körperinnere: Dort erhöhen die Lektine Entzündungsreaktionen, stören den Muskelaufbau, greifen Gelenkstrukturen an und schwächen unser Immunsystem. Außerdem lässt ein hoher Weizenkonsum den Blutzuckerspiegel Achterbahn fahren.

  • Weizen erhöht Entzündungsreaktionen
    Wenn die Weizenlektine ins Blut gelangen, können sie sich im ganzen Körper verbreiten und sich an Organe wie Herz, Lunge, Bauchspeicheldrüse oder Gehirn anheften. Der Körper wehrt sich und greift dann die Lektine und damit auch körpereigenes Gewebe an. Es kommt zu Entzündungen, und die Gefahr für Krankheiten wie Arthrose, Rheuma, Alzheimer, Herzinfarkt, MS, Diabetes und Krebs steigt – ebenso erhöht sich das Risiko für Autoimmunerkrankungen.
  • Weizen stört den Muskelaufbau
    Sportler brauchen für ihre sportliche Höchstleistung eine gut ausgebildete Muskulatur und eine gute hormonelle Regeneration. Da die Weizenlektine auch den Muskelaufbau und die hormonelle Regeneration negativ beeinflussen, sollten Sportler sowie ältere Menschen ihren Weizenkonsum verringern.
  • Weizen greift Gelenkstrukturen an
    Weizenlektine binden sich an das körpereigene Acetyl-Glucosamin, das zum Aufbau von Gelenkstrukturen im Körper gebraucht wird. An das Weizenlektin gebunden kann das Acetyl-Glucosamin nicht mehr genutzt werden. Dadurch kommt es zu Gelenkproblemen und zu Verletzungen im Sport.
  • Übrigens: Auch wer zur Überwindung von Arthrose und Gelenkschmerzen ein Glucosaminpräparat nimmt, sollte seinen Weizenkonsum einschränken, damit diese ergänzenden Nährstoffe komplett zum Aufbau der neuen Strukturen genutzt werden können. Daher wird in unserer Arthrose-Strategie unter anderem auch der Weizenkonsum deutlich reduziert.

  • Weizen schwächt das Immunsystem
    Weizenlektine verändern die Struktur der Immunzellen und schwächen so den Schutz vor Krankheitserregern. Außerdem schädigen Weizenlektine die so genannten Mikrovilli, die Orte der Nährstoffaufnahme im Darm. Dadurch nimmt der Darm weniger Nährstoffe auf – ebenso verschlechtert sich die Bakterienflora. Außerdem führt ein hoher Getreidekonsum generell zu einem niedrigen Vitamin D-Spiegel. Vitamin D spielt jedoch ebenfalls eine wichtige Rolle für ein starkes Immunsystem (siehe auch Vitamin D-Blog). Wer also im Winter öfter krank ist, der sollte Weizen möglichst meiden und anderes Getreide nur moderat essen.
  • Weizen lässt den Blutzuckerspiegel Achterbahn fahren
    Da Weizen wie jedes andere Getreide viele Kohlenhydrate enthält, die im Körper zu Glucose-Zucker-Bausteinen abgebaut werden, gibt es durch einen hohen Weizenverzehr ständig Blutzucker- und Insulinspitzen. Wenn die Ernährung nun jahrelang zucker- und weizenlastig ist, dann wird der Körper insulinresistent, und das vom Körper gebildete Insulin wirkt nicht mehr. In der Folge sind der Blutzucker- und der Insulinspiegel chronisch erhöht. Chronisch erhöhtes Insulin schaltet Entzündungsgene an, die wiederum Entzündungskrankheiten wie Alzheimer, Arthrose oder Diabetes auslösen können.

Ist Weizenvollkornbrot gesünder als Weißbrot?

Vollkornbrot lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen wie Weißbrot. Leider ist die Blutzuckererhöhung insgesamt aber gleich. Also macht es auch keinen Sinn, einfach auf Vollkorn umzustellen, um die Blutwerte wieder in den Griff zu bekommen. Der Nutzen von Weizenvollkornbrot wäre also nur der höhere Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Der Nachteil von Vollkorn auf Weizenbasis ist, dass mit dem Weizenvollkorn noch mehr entzündungsförderndes Lektin aufgenommen wird als durch helles Weizenbrot.

Was sind die Alternativen zu Weizen?

Generell sollte man anstelle weizenhaltiger Beilagen (Nudeln, Brot) mehr Gemüse und Salat essen. Zudem sollte man von Weizenmehl auf alternative Mehle mit geringerem Lektingehalt umsteigen. Das sind z. B. Hirse, Quinoa, Amaranth, Dinkel, Emmer und Hafer. Da Roggenlektine fast so aggressiv und unzerstörbar sind wie die Weizenlektine, sollte Roggen ebenfalls nur in Maßen gegessen werden.

Auf den Punkt gebracht:

  • Das Weizenlektin WGA erhöht Entzündungsreaktionen im Körper. Weizen trägt damit zur Entstehung von Entzündungskrankheiten wie Arthrose, Rheuma, Krebs, Herzinfarkt, Alzheimer, Diabetes, MS bei.
  • Weizen schwächt das Immunsystem. Durch die Reduktion von Weizen können zum Beispiel Erkältungskrankheiten reduziert werden.
  • Weizen stört den Muskelaufbau und greift Gelenkstrukturen an. Deshalb sollten Sportler Weizen meiden oder deutlich reduzieren.
  • Alternativen zu Weizen sind Hirse, Quinoa, Amaranth, Emmer, Hafer und Dinkel, wobei auch diese nicht in großen Mengen verzehrt werden sollten.
  • Kohlenhydrate sollten generell am besten in Form von Gemüse aufgenommen werden.

 

 

185 Kommentare

 

  1. Pingback : Achtung Getreide Lektine, WGA – Treffpunkt Wien

  2. Pingback : Nein zu Weizen - Laufen hilft!Laufen hilft!

  3. 30. Januar 2016  11:48 erstellt von Maria Kopf Antworten

    Hallo,
    Ich mache seit kurzem aufgrund von Hüftbeschwerden die Dr. Feil Arthrosediät. Auf der Suche nach Alternativen zu Weizen bin ich auf Buchweizen gestoßen. Laut meiner Internetrecherche enthält dieser weder Gluten noch Lektin. Fällt er dennoch unter die Kategorie Getreide? Mir fällt es schwer nur einmal am Tag Getreide zu essen, deshalb die Frage. Ist Buchweizen (auch als Mehl) als Mahlzeit zu empfehlen, wenn ich an diesem Tag bereits meine getreideportion zu mir genommen habe? Vielen Dank bereits vorab für Ihre Antwort.

    • 2. Februar 2016  10:37 erstellt von Sergej

      Hallo Maria,

      Generell empfehlen wir weniger Getreide zu konsumieren. Es gibt jedoch Getreidesorten die weniger schädlich für uns sind. Buchweizen gehört in diese Kategorie, weiterhin wären zu nennen Quinoa, Amaranth, Hirse, Hafer. Buchweizen eignet sich auch als Mehl eine genauso hochwertige Alternative hierzu wäre z.B. Mandelmehl. Ideal wäre es wenn Weizen und Roggen mit den oben genannten Getreidesorten ersetzt werden dadurch reduziert man die Entzündngen im Körper drastisch.

      Viele Grüße

      Sergej

  4. 11. Januar 2016  09:49 erstellt von Annette Antworten

    Wie ist es mit kokosnuss-Öl und -Produkten, auch Kokosnussmehl?

    • 13. Januar 2016  13:15 erstellt von Drea

      Hallo Annette, die Kokosnuss ist ein wertvoller Fettsäurelieferant.-ungefähr 50 % der gesättigten Fettsäuren im Kokosöl liefert dabei die Laurinsäure. Sie ist eine mittelkettige Fettsäure und kann daher sehr leicht in unsere Zellmembran eingebaut werden.-wo sie unsere Zellen vor freien Radikalen und anderen Fremdmaterialien schützt, besonders auch vor den entzündlichen Botenstoffen, die bei Arthrose verstärkt produziert werden. Zusätzlich besitzt Laurinsäure anti-bakterielle Eigenschaften und erhöht das schützende HDL-Cholesterin.-Kokosnussöl sollte wie alle eingesetzten Öle unraffiniert, also nativ und ungehärtet sein. Kokosnussmehl ist eine sinnvolle Alternative zu den lektinhaltigen Getreidemehlen. Beste Grüße Andrea

  5. Pingback : Pankreasinsuffizienz? - Seite 12

  6. 28. Oktober 2015  18:22 erstellt von Sabrina Fischer Antworten

    Hallo,
    in der Laufdiät wird eine Darmkur mit Weizenkeimlingen empfohlen. Ist dies überholt oder reduzieren sich die Lektine durch Keimung und Blanchieren? Oder sollten Dinkelkeimlinge gezogen werden?

    • 1. November 2015  14:54 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Hallo Sabrina,
      das Auskeimen von Getreidekörner baut Lektine ab. Dies bedeutet, dass gekeimte Weizenkeimlinge, Weizengras oder auch Weizenbier keine Lektinbelastung mehr aufweisen.
      Alles Liebe und Gute - Dr. Wolfgang Feil

  7. 7. September 2015  16:39 erstellt von Ekaterina Antworten

    Dinkel Brot/ Mehl ist wohl besser als Weizen, muss es auch lieber Vollkorn Dinkel sein, oder normal?

    • 11. September 2015  15:45 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      hallo Ekaterina,
      da insgesamt die Brotaufnahme verringert werden sollte und der Ballaststoffanteil über viel Gemüse und Salat aufgenommen werden sollte, spielt es in der Gesamtbilanz keine Rolle, ob Vollkorn-Dinkel oder helles Dinkelbrötchen. Liebe Grüße - Dr. Wolfgang Feil

  8. 19. August 2015  16:23 erstellt von Miriam Antworten

    Hallo,
    ich würde meine 4 Männer gern gesünder ernähren, bin jedoch ratlos wie. Gemüse bis auf Möhren, Gurken ist nicht drin. Couscous-Gerichte u. dergleichen, Salat, Reis geht nicht. Der Mittlere isst z.B. trockene Nudeln, Müsli (nur mit Schoko), Semmel nur mit Nutellai, Joghurt (nicht Natur), Apel, Erdbeeren, Süßkirschen, Aprikosen, Heidelbeeren, Knödel, wenig Kartoffeln, Sahne, Kräuter, bisschen Milch, Butter, Spätzle, Pfannkuchen, Wasser, Apelschorle, Würstle, Hähnchen, Wurstbrot wenn er wirklich Hunger hat; das wars (und natürlich Chicken nuggets, Pommes, Süßes, Eis, Ketschup). Also alles was keine Kalorien hat oder ungesund ist. Wir sind alle dünn bis dürr. vielen dank!

    • 3. September 2015  09:01 erstellt von Tobias Homburg

      Hallo Miriam,
      das Interesse und den Geschmack für Lebensmittel zu verändern ist natürlich nicht leicht und dazu kann man niemanden zwingen.
      Deshalb kann ich Ihnen hier nun auch keine absolute Lösung empfehlen - ich bitte dabei um Ihr Verständnis.

      Versuchen Sie es immer wieder anzubieten und Ihren Kindern einfach das Wissen mit auf den Weg zu geben, dass es noch andere / gesündere Lebensmittel gibt.

      Liebe Grüße und alles Gute
      Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne melden
      Tobias Homburg

    • 3. September 2015  12:56 erstellt von Andreas Martin

      "Also alles was keine Kalorien hat ..." - haben Sie das wirklich gemeint?
      Sie haben, von GANZ WENIGEN Ausnahmen abgesehen, so ziemlich ALLES aufgezählt, was verdammt VIELE + "leere" Kalorien hat!
      Ich finde es ausgesprochen erstaunlich, dass Sie alle DENNOCH "dünn bis dürr" sind und schlage Ihre Familie für eine wissenschaftliche Untersuchung vor! ;-)
      Bewegen Sie sich wenigstens zum Ausgleich viel/ intensiv?
      Sonst ist es höchstwahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit, bis sich das Essverhalten Ihrer Familie in Gesundheitsproblemen niederschlägt!

  9. 13. August 2015  13:44 erstellt von Ekaterina Antworten

    Hallo Liebes Dr. Feil Team,
    wie steht es mit Hafer, zum Frühstück mache ich mir nähmlich immer Haferbrei mit Beeren und einem Löffel Ahornsyrop, ist es so gesund?
    Kann man auch Dinkel vollkorn Brot essen bzw. mit Dinkelmehl backen?
    Liebe Grüsse
    Ekaterina

    • 2. September 2015  09:19 erstellt von Tobias Homburg

      Hallo Ekaterina,
      Hafer ist schon eine Alternative zum Weizen, jedoch empfehlen wir auch diesen nicht in zu großen Mengen. Alternativ können Sie z.B. auch Hirse oder Amaranth verwenden. Ahornsirup enthält viel Fruktose, weshalb wir hier auch nur geringe Mengen empfehlen.
      Sie können Brot aus Dinkelmehl oder verschiedenen Nussmehlen verwenden und auch damit backen.

      Liebe Grüße
      Tobias Homburg

  10. 8. August 2015  18:48 erstellt von Rainer Antworten

    Hallo an Euch,
    Damke für den Beitrag. Bitte unbedingt das Buch Weizenwampe lesen.
    Das überzeugt und ich habe nun seit 5 Monaten null Weizen- wohl mal panierte Kotletts - gegessen und ich habe spontan 10 kg abgenommen- sehe ganz anders aus - gesünder - habe keinerlei Aderschmerzen mehr, also die Durchblutung ist besser, Arme tiefer - meine Frau sagt ich schnarche nicht mehr!- das schon nach 3 Wochen ,,!,,,! Und ich fühle mich Ritter, wacher und gesünder,

    Ich kann nur jedem raten der starkes Übergewicht hat weg mit dem Weizen wenns geht auch keine Nudeln und Kompromisse. Wer Entzündungen hat - auch unbedingt versuchen.
    Grüße und auch viel Erfolg
    Ich bleib dabei für die nächsten Jahre und warte mal ab.
    Ich esse viel Gemüse, Omelett, Jogurth, Queak, Käse und habe auch nicht mehr den Heißhunger !
    Also ganz einfach morgens keine Brötchen mehr, keinen Kuchen, keine Nudeln, Pizza etc..

    • 1. September 2015  08:58 erstellt von Tobias Homburg

      Hallo Rainer,
      vielen Dank für deine positiven Erfahrungen.
      Dann halt an deinem Weg fest und weiterhin alles Gute.

      Liebe Grüße
      Tobias Homburg

  11. 4. August 2015  10:17 erstellt von Bernd Michel Antworten

    Sehr geehrtes Dr.Feil Team,
    Weizenprodukte scheiden ja ein gesundheitliches Problem darzustellen!
    Gilt dieses auch für das allerorts hochgelobte Weizenenbier ?? ( gerade nach sportlicher Betätigung).

    Für einen kurzen Kommentar wäre ich sehr dankbar.

    Ich wünsche ihnen einen schöne Tag.
    MFG
    Bernd Michel

  12. 25. Mai 2015  22:52 erstellt von Manja Antworten

    Hallo,
    ich habe eine Frage bezüglich Maismehl. Wäre das eine Alternative. Ich könnte mir gut vorstellen daraus was zu backen.
    Danke mit freundlichen Grüßen

    • 15. Juli 2015  11:11 erstellt von Tobias Homburg

      Hallo Manja,
      wir empfehlen die Verwendung von Nussmehlen oder Leinsamenmehl, Buchweizenmehl usw.
      Maismehl würde wir nicht in großen Mengen empfehlen.

      Liebe Grüße
      Tobias Homburg

  13. 7. Mai 2015  22:08 erstellt von Marco Antworten

    Das heisst also, das ich eigentlich nur noch Obst und Gemüse essen kann.
    Alles andere enthält ja immer Weizen oder Mais.

  14. 25. März 2015  17:35 erstellt von Lars Antworten

    Liebes Dr. Feil-Team,
    Ende des letzten Jahres bin ich auf Ihr Buch 'Arthrose und Gelenkprobleme erfolgreich überwinden gestoßen. Da bei mir aufgrund von intensivem Sport und schweren Knieverletzungen Arthrose in beiden Kniegelenke festgestellt wurde, habe ich mit großem Interesse Ihr Buch gelesen. Erstmals seit Jahren erlebe ich wirklich Zuversicht bzgl. der Arthrose in meinen Knien! Die fatalistische Sichtweise, die mir vor allem von Radiologen vermittelt wurde, haben Sie mit Ihrer zuversichtlichtlichen Herangehensweise durchbrochen. Vielen Dank dafür!!!
    Seit seit ca. drei Monaten habe ich mich meine Ernährung bereits umgestellt (u.a. täglich
    morgens Gewürzquark, deutliche Reduzierung von Weizenprodukten)Meinen lädierten Knien geht geht es sehr gut damit. Ich empfinde keine morgendliche Steifigkeit mehr, die zuvor für mich eigentlich schon dazu gehörte. Auch empfinde ich nach körperlichen Belastungen, welche ich als Sportlehrer sehr häufig habe, deutlich weniger unangenehmes Stechen und Zwicken in meinen Gelenken. Um meinen Knorpel wieder aufzubauen, verwende ich auch tgl. ihr Nährstoffpaket. Nun zu meiner Frage bzgl. der Schädlichkeit von Weizen bzw. der darausfolgenden Unwirksamkeit knorpelaufbauender Stoffe: Ich trinke gerne mal ein Weizenbier zum Abend. Wirkt sich der Konsum von Weizenbier negativ auf die Regeneration der abgenutzten Knorpel aus? Vielen Dank für Ihre Antwort!
    Viele Grüße, Lars

    • 27. März 2015  10:03 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Lars,
      nach meinem Wissen sollte der Lektin-Gehalt im Weizenbier durch die Fermentation reduzieren werden und dadurch bezüglich der Lektine ok sein. Doch Bier erhöht die Harnsäurewerte (egal ob Weizen- oder Gerstenbasis). Deshalb auch hier die Losung für die Knorpelregeneration: everything in moderation.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  15. 15. März 2015  22:04 erstellt von Peter Martin Antworten

    Sehr geehrtes Dr.-Feil-Team,

    vor 2-3 Wochen hatte ich Ihnen eine Nachricht geschickt, in der ich nach dem Lektin-Gehalt der sog. "Puffbohne" (oder "Saubohne", "Dicke Bohnen") = Lateinisch: Vicia faba gefragt hatte. Da es für die diesjährige Aussaat schon recht spät ist: dürfte ich Sie an mein Anliegen erinnern und höflich um baldige Beantwortung bitten?
    Meine Familie und ich essen diese Bohen als Gemüse oder Salat - sehr gerne sogar - und ich würde, so denn der Lektinengehalt klein oder vertretbar gering wäre, dieses Jahr wieder welche im Garten anbauen.
    Herzlichen Dank im Voraus,
    Peter Martin

  16. 15. Februar 2015  15:42 erstellt von vera mehlich Antworten

    Hallo, was halten Sie von Kamut?Ich habe es im Naturkostladen entdeckt und gedacht, dass es eine gute Alternative zu Weizen ist.Sollte ich es auch auswechseln? Viele Grüße

    • 16. Februar 2015  09:54 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Vera,
      Kamut ist eine der Urgetreidesorten, von denen der Weizen abstammt. Somit ist diese Form besser einzuordnen, als unser heutiger Weizen selbst, jedoch würde ich auch hier keinen übermäßigen Verzehr empfehlen.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  17. 3. Februar 2015  22:24 erstellt von Mertcan Antworten

    Hallo
    Ich hab noch eine Frage ich kaufe bei Aldi ein Protein Brot darf ich den Essen oder sollte ich es durch Dinkelbrot ersetzen.

    Freundliche Grüsse

    • 4. Februar 2015  10:47 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Mertcan,
      es ist besser Dinkelbrot zu nehmen, da Eiweißbrot viele Lektine und Gluten enthält, welche Entzündungen fördern.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius – Forschungsgruppe Dr. Feil

  18. 24. Januar 2015  16:20 erstellt von Georg Antworten

    Guten Tag alle zusammen,
    Sehr interessanter Artikel, ich treibe viel Sport und nehme über den Tag verteilt um die 500 Gramm Kohlenhydrate zu mir, 2 Gramm Eiweiß pro kg Körpergewicht.
    Welche Alternativen habe ich, wenn ich Weizenprodukte gänzlich aus meiner Ernährung streichen würde?
    Zu einem wie im Artikel geschilderten Muskelabbau ist es bei mir definitiv nicht gekommen.

    Liebe Grüße

    • 27. Januar 2015  12:12 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Georg,
      Ihre Muskulatur bleibt erhalten, da Sie genügend Eiweiß zu sich nehmen. Weizenmehl/-produkte können Sie durch alternative Mehle mit geringerem Lektingehalt ersetzen (z. B. Hirse, Quinoa, Amaranth, Dinkel, Emmer und Hafer).
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  19. 6. November 2014  20:12 erstellt von Claudia Antworten

    Weitere Alternativen?

    Ich habe mir nun die Zutaten für ein Mandelbrot mit allen möglichen Körnern gekauft und mußte feststellen, das dies leider nicht gerade billig war. In dem gutbestückten Supermarkt bin ich dann beim Rumstöbern auf BANANENMEHL und auf KÜRBISMEHL gestoßen. Wären das ggf. brauchbare Alternativen für z.B. Brot/Gebäck? Klar, Bananen haben wieder viele Kohlenhydrate ...
    herzlichen Gruß, Claudia

    • 13. November 2014  19:38 erstellt von Tobias Homburg

      Hallo Claudia,
      durchaus können dies Alternativen sein. Den Kohlenhydratgehalt haben Sie selbst schon angesprochen. Weiterhin wird Bananenmehl das Brot süß machen, was dann wieder eine Geschmackssache ist und normales Brot nicht unbedingt ersetzt.
      Zu den Backeigenschaften der beiden Mehle, kann ich Ihnen jedoch keine Erfahrungswerte mitteilen.

      Liebe Grüße
      Tobias Homburg

  20. 3. November 2014  15:06 erstellt von Arms Antworten

    Hallo
    Bescheidenen Frage die hier nur bedingt rein passt...
    Gibt es denn bedenken für den Verzehr von Eiweisbrot,
    MFG
    Detlef

    • 6. November 2014  12:17 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Arms,
      Eiweißbrot enthält viele Lektine und Gluten, welche Entzündungen fördern - daher können wir es nicht empfehlen.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  21. 23. Oktober 2014  15:23 erstellt von Claudia Antworten

    Frage zu Dinkel und Hartweizen:

    Hallo,
    Sowohl Dinkel als auch Hartweizen sind Weizensorten, wobei Hartweizen, laut Wikipedia, eine ältere Sorte ist. Wenn ich Weizen durch Dinkel ersetzten kann, warum dann nicht auch Hartweizen? Was ist hier der Unterschied?
    Für Couscous aus Hartweizen habe ich nun eine Alternative aus Hirse gefunden. Aber was mache ich mit den Nudeln? Verzichten fällt schwer!
    Gruß, Claudia

    • 27. Oktober 2014  09:53 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Claudia,
      nehmen Sie auch bei Nudeln Dinkel. Dinkelnudeln schmecken sehr gut, doch vergessen Sie nicht: Es empfiehlt sich insgesamt die Kohlenhydratzufuhr zu senken.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  22. 20. Oktober 2014  08:10 erstellt von Muhs Johann Antworten

    Seit Drei Wochen Esse ich keine Weizenprodukte mehr.Seit dieser Zeit ist mein Zuckerspiegel
    auf 100-130 gefallen.Bei allen vier Meßungen am Tag.Das verwundert mich.

    • 21. Oktober 2014  11:01 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Johann,
      wenn Sie weniger Kohlenhydrate zu sich nehmen, ist es normal, dass sich der Blutzuckerspiegel senkt und stabiler bleibt.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  23. 15. Oktober 2014  10:55 erstellt von Peter Antworten

    Hallo,

    ich weiß, dass die Seite über Weizen handelt; da Sie aber bei mir einen sehr kompetenten Eindruck bei mir hinterlassen haben, hoffe, dass Sie mir auch folgende Frage beantworten können: Enthalten Traubenkerne bzw. Traubenkernmehl Lektine?

    Vielen Danke und viele Grüße - Peter

    • 28. Oktober 2014  09:32 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Peter,
      Traubenkerne/-Mehl/-Öl enthalten keine Lektine, die gesundheitsschädlich sind wie die von Weizen, Roggen und Soja.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 11. November 2014  12:02 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Peter,
      die meisten Pflanzen enthalten Lektine. Die meisten Lektine sind aber vollkommen unbedenklich für den Körper. Die Züchtung des Weizens hat die Lektine in Weizen sehr aggressiv gemacht und für unsere Zellen sehr schädigend. Genaue Daten liegen mir zwar zu Traubenkernmehl nicht vor, aber ich würde die Lektine, falls in größeren Mengen enthalten, hier unbedenklich einstufen.
      Gruß Friederike

  24. 9. Oktober 2014  21:11 erstellt von Angi Antworten

    Hallo!!
    Ich bin gerade etwas verwirrt. Mein Freund, er ist Triathlet, hat in einem Sportheft gelesen, dass weizen schädlich ist. Ich habe dann die Vermutung aufgestellt, dass es an den Gluten liegen könnte und wir sicher die gluteinfreien Teigwaren kaufen könnten.
    Jetzt bin ich am forschen und habe diese Seite im Internet gefunden.
    habe ich das richtig verstanden? Gluten sind nicht dasselbe wie Lektine? Man kann nicht auf gluteinfreie Produkte umsteigen?
    Vielen Dank im Voraus
    Lg Angi

    • 13. Oktober 2014  12:05 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Angi,
      Gluten und Lektine sind nicht das Gleiche. Jedoch sind Gluten eine Eiweißverbindung, welche das Lektin Gliadin enthält. Weizen enthält aber auch noch weitere entzündungsfördernde Lektine. Daher reicht es nicht aus auf glutenfrei Produkte auszuweichen, sondern besser auf Dinkel, Hafer, Amaranth oder Hirse umzusteigen.

      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  25. 30. September 2014  23:39 erstellt von Peter Antworten

    Hallo,

    im Artikel steht, dass Weizenlektine unzerstörbar sind, bedeutet es, dass der Körper diese gar nicht abbauen kann und die Lektine auf Dauer im Körper verweilen?

    Grüße - Peter

    • 8. Oktober 2014  14:08 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Peter, nach unserem Wissenstand bleiben die Lektine sehr lange im Körper. Ob allerdings für immer, das ist uns nicht bekannt. Da einige Leute nach der Umstellung auf eine getreidefreie Ernährung sich deutlich besser fühlen, denke ich, dass die Lektine langfristig doch über irgendwelche Mechanismen abgebaut werden müssten.
      Gruß Friederike

  26. 31. August 2014  18:11 erstellt von rosi tappert Antworten

    hallo liebes team,würdet ihr zu hafergraspulver raten,unser bekannter hat lungenkrebs.ihm ist dies empfohlen worden. bei meiner tochter ist ms festgestellt worden wäre dieses pulver auch für sie zu empfehlen?liebe grüße rosi

    • 11. September 2014  17:55 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Rosi,
      Am besten Sie setzen auf die Dr. Feil Strategie mit einer entzündungssenkenden Ernährung mit wenig Getreide und Zucker, vielen hochwertigen Fettsäuren, Kräutern und Gewürzen. Hafergras können Sie dann ergänzen. Alleine wird dies aber nicht ausreichen.
      Gruß Friederike Feil

  27. 29. August 2014  09:35 erstellt von sissi dostal Antworten

    Ich habe eine Frage: Seit ich Nudeln aus Mais esse, geht es mir besser. Ist es richtig, dass Mais ebenfalls gut verträglich ist? Da ich auch eine starke Milch- und Fruchtzuckerunverträglichkeit habe, ist die Ernährung schwierig. Danke Sissi Dostal

    • 25. September 2014  11:23 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Sissi,
      Mais enthält zwar keine Glutene, dennoch viele Lektine. Außerdem ist Mais nicht sehr Nährstoffhaltig. Wir empfehlen daher Maiskonsum ebenfalls stark zu reduzieren. Wenn Sie größere Mengen Kohlenhydrate essen, dann sollten Sie vorzugsweise auf Quinoa, Buchweizen, Hirse oder Amaranth zurückgreifen.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  28. 27. August 2014  10:00 erstellt von Marian Klapka Antworten

    Hallo, ich möchte nur fragen, wo liegt der Unterschied zwischen Weizenmehl und dem Mehl aus Dinkel, das man eigentlich verzehren darf. Danke sehr.

    • 29. August 2014  13:52 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Marian,
      Weizen(-mehl) ist nährstoffärmer als Dinkel(-mehl). Zusätzlich enthält der Weizen viele entzündungsfördernde und den körperschädigende Lektine.

      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 31. August 2014  12:41 erstellt von Marian

      Hallo, vielen Dank für Ihre Antwort, aber ich dachte, dass Dinkel nur eine Art von Weizen ist. Deswegen wusste ich nicht, ob ich ihn essen kann..

  29. 20. Juli 2014  17:58 erstellt von Elke Hellmich Antworten

    Hallo
    Ich habe schwere Kniearthrose und habe meine Ernährung nach vielen Experimenten seit gut 4 Monaten auf fast vegan umgestellt. Einen Rückfall beim Brot essen (das ich ja schon völlig) gelassen hatte, merke ich sofort wieder mit Knieschmerzen. Mein Tipp an alle um zB. mal einen Pflaumenkuchen zu essen, nehmen Sie Lupinenmehl, Mandelmehl, etw. Kichererbsenmehl u. Erdmandelmehl. Die Konsistenz ist zwar sehr brüchig, aber es läßt sich wunderbar Obstkuchen daraus machen. Ich denke dann ist die Säureerzeugung nicht so hoch.

  30. 16. Juli 2014  23:39 erstellt von Manfred Antworten

    Wollte nur einfach mal danke sagen, dass es Euch gibt. Ich bin beeindruckt. Habe nach allen den Jahren des Trainieren, der Recherche und den unzähligen Selbtsversuchen, die einzig wahre Seite gefunden. Möge endlich den Dogmen und dem Aberglaube der Garaus gemacht werden!
    Anno 2014.

    • 18. Juli 2014  09:13 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Manfred,
      es freut uns, dass unsere Seite Sie anspricht.
      Herzliche Grüße und alles Gute
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  31. 15. Juli 2014  09:11 erstellt von Wolfgang Antworten

    Halli Hallo.
    Ich ernähre mich seit einger Zeit vegetarisch. ( Aus Gründen der abartigen Tierhaltung). Es gibt zahlreiche Fleischersatzprodukte. So habe ich von der Fa. Heirler einige Produkte endeckt, die relativ gut schmecken. Die Zutatenlistesieht wie folgt aus:
    Zutaten: Wasser, Rapsöl* (22%), Tomaten*, Weizenstärke*, Weizeneiweiß*, Verdickungsmittel Guarkernmehl, Meersalz, Hefeextrakt, Reisstärke*, Zwiebelpulver*, Lauchpulver*, Pfeffer*, Kardamom*, Muskatnuss* (* = aus kontrolliert biologischem Anbau)
    Quelle: http://www.alles-vegetarisch.de/Wurstalternativen-Aufschnitt-Brotbelag-Heirler-LYONER-Aufschnitt--100g-,art-1901
    Jetzt habe ich die Befürchtung, das ich durch den Verzehr des Produktes zuviel Weizen zu mir nehme. Ist diese Sorge berrchtigt? Oder ist die Menge zu gering um Schaden anzurichten.
    mfg Wolfgang

    • 16. Juli 2014  16:41 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Wolfgang, ich würde dieses Produkt nicht essen. Es enthält einen hohen Anteil an entzündungsfördernden Omega 6 Fettsäuren und eine hohe Konzentration Weizeneiweiß. Genau der Anteil, der im Weizen die Problematik hervorruft. Daher kein empfehlenswertes Produkt.
      Gruß Friederike

    • 16. Juli 2014  16:52 erstellt von Wolfgang

      Hallo Friederike. Danke für die Antwort. Ich habe es mir fast schon gedacht. Es ist gar nicht so einfach Vegetarische Prdukte zu finden, in denen wenig bis kein Weizen drin ist.
      Alternative wäre Soja? Oder Tofu? Wie sieht es damit aus? Gibt es von euch Empfehlungen für vegetarische Ernährung?

    • 10. August 2014  17:22 erstellt von Cleomy

      Hallo Wolfgang,

      Fast alle tierischen Profukte kann man vegan selber nachstellen. Selbst fleischesser erkennen oft keinen Unterschied. Beispielsweise kann man aus Linsen Frikadellen machen. (Zu finden bei google unter Linsenbratlinge) überhaupt hilft google hier oft. Einfach mal den fleischbegriff z.B. Schnitzel eingeben mit dem Zusatz "vegan", da findet man immer tolle Rezepte. :)

  32. 10. Juli 2014  13:41 erstellt von Wern Antworten

    Hallo,

    ich esse jeden morgen ein fett bestrichenes Nutella-Brot und einen schönen Kaffe mit Milch und Zucker aus meinem Kaffeevollautomaten. Was soll ich machen? Es schmeckt halt so gut....

    • 11. Juli 2014  10:30 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Wern,
      was soll ich sagen…. Geschmack und Gesundheit sind leider nicht immer auf einer Wellenlänge.
      Die Frage ist. Was ist Ihnen wichtiger?
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil
      PS: ich glaube das Problem kennen viele… ;-)

  33. 15. Juni 2014  22:44 erstellt von Roswitha Antworten

    Auf einer seite lese ich das weizen uns ins grab bringt und auf eine andere seite das weizensaft auf all diese gebite grosse heilung briengt was stimt jetzt was soll man glauben

    • 16. Juni 2014  14:14 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Roswitha,
      wir haben unsere Aussagen mit Studien belegt. Diese sind unter dem Artikel angegeben falls Sie sich ins Thema vertiefen wollen.
      Gruß Friederike Feil

  34. 3. Juni 2014  18:36 erstellt von peter pfister Antworten

    Hallo Herr Doktor Feil
    Mein Vater wird jetzt 93 Jahre alt und hat schon immer Weizenbroetchen.und Weißbrot gegessen und ist noch total fit.
    Auch wird die Mediterane Kueche gepriesen und da gibt es bekanntlicj viel Weißbrot und Nudeln.
    Wie passt das mit ihren Thesen zusammen?

    • 25. Juli 2014  09:56 erstellt von Feil Friederike

      Es gibt immer Ausnahmen. Außerdem ist es ein Baustein von vielen. Ihr Vater hat wohl sonst richtig gemacht.

  35. 20. Mai 2014  19:44 erstellt von Susi Antworten

    Hallo Dr. Feil Team,

    ich esse abdends vor dem zu Bett gehen gerne Bananen (nicht zu reif), Schüttelbrot, getrocknete Pflaume oder Bitterschokolade....
    Ist das empfelenswert?

    liebe Grüße

    Susi

    • 21. Mai 2014  17:06 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Susi,
      wir empfehlen keine Kohlenhydrate vor dem Schlafengehen zu sich zu nehmen. Daher wäre eine dunkle Schokolade mit 85% Kakao-Anteil die beste Wahl. Diese enthält kaum Zucker und hat eine entspannende Wirkung.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  36. 6. Mai 2014  14:13 erstellt von Ludmila Simeonova Antworten

    Hallo, liebes Dr. Feil-Team,

    Es ist ein Jahr her, als ich ihre Kur 6 Monate lang gemacht habe. Trotzdem blieb die morgendliche Steifheit der Gelenke. Nun habe ich aus zwei Gründen beschlossen, kein Brot und Süßigkeiten mehr zu essen. Der eine war Gewichtabnahme, der zweite, die erlangte Überzeugung, daß der heutige Weizen nach langen biogenetische Manipulierungen völlig ungesund und sogar schädlich geworden ist und für viele Krankheiten bei den Menschen sorgt. Diese s.g. Diät habe ich ca. einen Monat lang gemacht und siehe da, irgendwann stelle ich fest, dass ich keine morgendliche Steifheit mehr empfinde!!!
    Diese Erfahrung wollte ich nun Ihnen mitteilen, die auch meine neuen Kenntnisse über den Weizen bestätigt. Das könnte auch einigen experimentierfreudigen Patienten weiterhelfen.
    Versuchen Sie es, es schadet nicht.

    Viele liebe Grüsse
    Ludmila

  37. 31. März 2014  12:16 erstellt von Snejana Antworten

    Hallo,
    Ich habe mal eine Frage. Wie sieht es mit Einkornflocken aus? Ich leide unter einer Autoimmunkrankheit und versuche die Entzündungsprozzese mit vegan Ernährung in den Griff zu bekommen. Ich mache mir jeden Tag Protein Shake mit Einkornflocken, Sonnenblummenkerne, Leinsamen, Sessam, Alfalfa und Mandelmilch. Sollte ich was ausschliessen? Da ich leicht untergewichtet bin ( 166 cm/ 49 kg), barauche ich proteinhaltige Lebensmittel.

    Vielen Dank im voraus!

    VG Snejana

    • 2. April 2014  16:15 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Snejana, Einkorn ist ein Urgetreide und deutlich besser als unsere hochgezüchteten Getreidesorten. Daher sollten die Einkornflocken kein Problem machen, wenn Sie nicht in großen Mengen genommen werden. Bei Autoimmunkrankheiten empfehlen wir generell sich auch glutenfrei zu ernähren.
      Gruß Friederike

  38. 16. März 2014  12:15 erstellt von franz Antworten

    Ich vertrage kein Getreide. Dadurch bekomme ich Durchfall. Milchprodukte vertrage ich auch nicht. Außerdem habe ich HIT, FIT und Unverträglichkeiten auf Buchweizen, Hirse und Haferflocken festgestellt (schon jahrelang).
    Seit 6 Wochen esse ich kein Getreide mehr aber jeden Tag fast 1 Kilo gekochtes Gemüse und 700 Gramm Kartoffeln und 100 Gramm Fisch oder Fleisch. Das vertrage ich sehr gut, wenn ich nur wenig Obst esse. Frischer Salat geht nicht so gut.
    Mein Problem ist (Größe 183 cm), dass ich zwar keine Durchfälle mehr habe, aber abnehme (1 Kilogramm in 6 Wochen). Ich wiege zurzeit noch 72 Kilogramm und treibe jeden Tag ca. 45 Minuten Kraft- und Ausdauersport.

    • 20. März 2014  11:31 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Franz,
      achten Sie auf viele gute Fettsäuren. Zusätzlich würde ich Ihnen eine Darmkur mit probiotischen Bakterien (z.B. Symbiotin, Allsani) empfehlen.
      Gruß Friederike

  39. 7. März 2014  19:17 erstellt von Ralf Kabelitz Antworten

    Das mit den Lektinen ist in der wissenschaftlichen Diskussion anscheinend sehr umstritten. Die DGE verneint eine Schädlichkeit. Was macht sie da so sicher?

    • 14. März 2014  11:30 erstellt von Feil Friederike

      Unsere Aussagen sind Zusammenfassungen von vielen wissenschaftlichen Büchern und Studien, die wir auch immer angeben. Die DGE hat ihre Ernährungsempfehlungen seit Jahren nicht überarbeitet und wird stark von einer Lobby kontrolliert.
      Gruß Friederike feil

    • 16. März 2014  19:50 erstellt von Paul Reichardt

      jetzt habe ich mir die unten angegebenen Studien angesehen, interessant, aber keine davon sagt aus, dass bei Weizenessern ein erhöhtes Risiko von Krebs im Vergleich zu "Nicht-Weizenessern" nachgewiesen wurde. -

      Es kommt eben auf die Dosis an. Dass Weizen-Lektine ab einer bestimmten Dosis schädlich sind, schreibt ja auch die DGE:
      http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=315
      Bestimmt ist das auch noch individuell verschieden. Jeder Mensch ist anders. -


      Das einzige, was man als Grundnahrungsmittel essen könnte, und was viele wichtige, essentielle Amino- und Fettsäuren enthält, OHNE dass es dabei unerwünschten Inhaltsstoffen enthält, dürften dann Hanfsamen sein.
      keine Lektine, keine erhöhten Nitratkonzentrationen, kein erhöhter Oxalsäuregehalt, keine Verdauungsenzym-Hemmer, keine hormonähnlich wirkenden Stoffe. Ist das so richtig?

    • 17. März 2014  11:10 erstellt von mawy

      Ein Wunder, dass die Menschheit so lange überlebt hat.

    • 18. Juli 2014  10:33 erstellt von Manfred Dörsch

      :-) :-) stimmt absolut!
      Stellt sich die Frage, wie lange es sie noch so macht, die Menschheit?
      Es wäre alles so einfach, wie brauchen keine Studien. Man sollte nur von den Naturvölkern lernen, die keine Zivilisationskrankheiten haben. Art- und Gengerechte Ernährung. Aber dann kommen immer diese ver.... wirtschaftlichen Interessen ins Spiel. Wie in der Technik. Apple, Video2000 usw, sind und waren die besseren Systeme. Aber was hat sich durchgesetzt?
      Dort wo das Kapital war und man sich millionenschwere Marketingkampagnen leisten konnte!

    • 16. Juli 2014  23:31 erstellt von Manfred

      Endlich spricht es mal einer öffentlich aus. Meiner Ansicht ist die DGE an dem Dilemma schuld. Übergewicht Diabetes usw. Man sollte diese mittelalterliche Sekte haftbar machen.

  40. 22. Februar 2014  22:17 erstellt von Paul Reichardt Antworten

    @Peter Munsonius
    Danke für die Antwort und Klarstellung. (Weizenhaltige Ernährung in Mittelmeerländern nicht schädlich)

    Ich habe noch ein paar Fragen:
    1. Wie sieht es mit Weizengraspulver aus, was nicht aus dem Korn, sondern aus den anderen Pflanzenteilen (Halm, Blätter) gewonnen wird? Es soll sehr gesund sein und alkalisierend wirken. Sind die WGA wirklich nur im Weizenkeim enthalten oder auch den anderen Pflanzenteilen?
    Wie verhält es sich im Vergleich dazu mit Gerste und Gerstengraspulver?

    2. Als Eiweissquelle wird Mandelmehl empfohlen.
    Mandeln enthalten aber SEHR viel Oxalsäure:
    http://www.ernaehrungs-umschau.de/media/pdf/pfd_2009/11_09/EU11_636_639.qxd.pdf
    Die Oxalsäure verschlechtert sehr stark die Verfügbarkeit von Eisen und anderen wichtigen Stoffen, und kann ausserdem zur Entstehung von Nierensteinen führen. Sicher ist das bei gelegentlichem Verzehr kein Problem. Wie ist es, wenn Mandeln und Mandelmehl regelmässig und in grösseren Mengen als Grundnahrungsmittel zur Eiweissversorgung verwendet wird? Oder ist Oxalsäure im MandelMEHL weniger enthalten als in ganzen Mandeln?

    • 28. Februar 2014  12:10 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Herr Reichardt,
      die meisten Lektine befinden sich im Keim. Weizengras und Gerstengras sind unbedenklich und haben viele positive Eigenschaften im Bezug auf die Gesundheit. Besonders selbst gezogenes Weizengras liefert viele tolle Nährstoffe. Wie bei allen "reinigenden" Lebensmitteln sollten diese aber nicht kontinuierlich eingesetzt werden sondern immer mal wieder für 3 Wochen.
      Die meisten Oxalsäurehaltigen Lebensmittel (Kako, Rhabarber, Spinat, Mangold, Mandeln...) enthalten selber eine Vielzahl von Mineralien und Nährstoffen, so dass meistens trotz der schlechteren Absorption ein positives Verhältnis entsteht.
      Generell gilt bei allen Lebensmitteln: "Everything in Moderation" Wer seine Eiweißversorgung rein auf Mandelmehl umlagern würde, der würde zu viel Oxalsäure aufnehmen und es kann zu Problemen kommen.
      Gruß Friederike Feil

    • 28. Februar 2014  16:35 erstellt von Mikail

      Hallo,
      wegen einer nicht abklingenden Entzündung im Fuß bin ich auf Ihre Beiträge gestoßen. Nachdem ich hier sehr interessiert gelesen habe, möchte ich meine Ernährung gern umstellen. Ich esse zum Frühstück bisher ein Gemisch aus eingeweichten Weizen- und Roggenkörnern, Haferflocken, gekochten Linsen und Erbsen, Leinsamen, Weizenkeimen, Joghurt und Milch. Da Weizen und Roggen laut Ihren Informationen einen hohen Lektingehalt aufweisen, würde ich mich nach Haferkörnern, Dinkelkörnern, Buchweizenkörnern und Gerstenkörnern umsehen. Oder enthalten Buchweizen und Gersten ebenfalls zu viel Lektin? Über diese Getreidesorten habe ich bisher nichts gelesen. Das Frühstück ist die einzige Mahlzeit, zu der ich Getreideprodukte esse. Über Ihren Rat würde ich mich sehr freuen!
      Herzliche Grüße

    • 4. März 2014  10:49 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Mikali,
      je weniger Getreide gezüchtet wurde, desto weniger Lektine sind enthalten. Daher sind nach heutigem Wissensstand am besten Hirse, Quinoa, Amaranth oder Buchweizen als Kohlenhydratalternativen zu empfehlen.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  41. 5. Februar 2014  20:33 erstellt von Gudrun Kirschner Antworten

    Hallo,
    ich lese gerade begeistert das neue Buch 'Arthrose und Gelenkschmerzen überwinden'. Dort sind auch Rezepte mit Mandelmehl zu finden, das als Ersatz für herkömmliches Mehl genannt wird. Leider ist Mandelmehl schwer im Biomarkt zu kaufen. Ist Erdmandelmehl eine Alternative?
    Grüße
    Gudrun

    • 12. Februar 2014  15:19 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Gudrun,
      wir verwenden Mandelmehl wegen dem hohen Eiweißgehalt.
      Dieses können Sie über www.allsani.com bestellen. Es ist zwar nicht gelistet. Aber auf Anfrage bekommen Sie das. Viel Eiweiß enthält auch noch Hanfmehl oder Leinmehl. Allerdings weiss ich nicht genau, wie sich diese verbacken lassen.
      Gruß Friederike Feil

  42. 14. Januar 2014  21:16 erstellt von Harald Antworten

    Wie sieht es denn mit den Lektinen bei Emmer und Kamut aus ?

    • 20. Januar 2014  12:59 erstellt von Feil Friederike

      Je weniger Getreide gezüchtet wurde, desto weniger Lektine sind enthalten. Daher sind Emmer und Kamut deutlich besser. Dennoch nicht optimal. Besser sind Hirse, Quinoa, Amaranth oder Buchweizen als Kohlenhydratalternativen.
      Gruß Friederike

  43. 13. Januar 2014  22:23 erstellt von Elke Antworten

    Ich habe mal eine Frage. Was soll man eigentlich machen, wenn man sich vegan ernährt ( auf Grund gesundheitlicher Beschwerden, verzichte ich seit 1 Jahr auf Fleisch und seit wenigen Monaten auf sämtliche Tierische Lebensmittel. Doch seitdem geht es mir schlechter. Eine Blut- und Stuhluntersuchung ergab eine Histaminintoleranz. Somit darf ich kein Soja mehr essen, keine Avocados, Auberginen,Tomaten, Hülsenfrüchte, Sauerkraut, Schokolade mit hohem Kakaoanteil und nichts fermentiertes. Was bleibt da für mich noch übrig? Dinkel vertrag eich so gut wie garnicht. Ich ersetze es durch Hirse. Buchweizen soll angeblich auch schädlich sein bei HIT. Habt Ihr Ideen,?

    • 14. Januar 2014  12:50 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Elke,
      wenn ein Körper aufgrund gesundheitlicher Beschwerden kaum noch Lebensmittel verträgt, ist es immer schwierig Empfehlungen zu geben ohne den Menschen und seinen Zustand zu kennen. Grundsätzlich ist es jetzt wichtig die Darmflora zu stärken (siehe http://www.allsani.com/wohlbefinden/darmsanierung/), zudem suchen Sie bitte einen guten Therapeuten (Arzt, Heilpraktiker, …) der auch der Ursache mit auf den Grund geht (denn es können auch seelische Probleme dahinter stecken) und für Sie einen individuellen Therapie-/Ernährungsplanplan entwickelt. Dies ist in einem Forum leider nicht möglich.
      Alles Liebe und Gute
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 18. Juli 2014  10:47 erstellt von Manfred

      ich würde mir mal, dort wo es möglich ist, ein Blutbild von den 47 essentiellen Stoffen machen lassen. Oft ist es "nur" ein Vitamin D-, ein Aminosäure-Mangel oder Mineralmangel wie Kupfer, Eisen, Zink, Selen, Chrom, Magnesium, .. usw. Folsäure und Homocystin nicht vergessen!
      Bei dem Müll, den wir heute essen, ist ein Mangel eher die Regel als die Ausnahme.
      Das wird aber wahrscheinlich die KK nicht bezahlen und ein "normaler" Arzt nur mit dem Kopf schütteln, wenn man mit so was zu ihm kommt.
      LG

  44. 7. Januar 2014  14:30 erstellt von Manuela Antworten

    Hallo,

    ich verzichte seit ein paar Wochen mehr und mehr auf Weizenprodukte und habe seitdem fast keine Heißhungerattacken mehr und fühle mich auch fitter.

    Ich möchte allerdings nicht komplett auf Brot und Brötchen verzichten und experimentiere deshalb mit getreidefreien Brotrezepten, die aber meist nur aus Nussmehlen und sehr vielen Eiern bestehen, und deshalb geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig sind und mir auch oft schwer im Magen liegen.

    Sind Buchweizenmehl, Teffmehl und Emmermehl hier vielleicht gute Alternativen zum Brot Backen?

    Vielen Dank im Voraus für die Antwort.

    Gruß Manuela

    • 10. Januar 2014  12:05 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Manuela, sowohl Buchweizenmehl, als auch Teffmehl und Emmermehl sind tolle Alternativen zum Weizen.
      Gruß Friederike Feil

  45. 3. Januar 2014  13:55 erstellt von Stefanie Fleschutz Antworten

    Wie sieht es denn mit Grünkern aus? Wieviel schädliche Lektine sind da drin?

    • 7. Januar 2014  13:13 erstellt von Feil Friederike

      Liebe Stefanie,
      Grünkern enthält ebenfalls Lektine, die den Darm angreifen können. Dennoch ist Grünkern viel besser als Weizen.
      In moderaten Mengen sollte es also keine Probleme geben.
      Gruß Friederike

  46. 2. Januar 2014  20:25 erstellt von Christian Walter Antworten

    Hallo, noch zwei Fragen zum Thema:
    1. Wie ist Grünkern zu bewerten?
    2. Und wie ist Couscous (aus Hartweizengrieß) zu bewerten?
    Liebe Grüße

    • 7. Januar 2014  13:12 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Christian,
      Grünkern ist zu bewerten wie Dinkel und kann moderat/ ab und zu genossen werden.
      Couscous ist Weizen und ist nicht besser als Weizenbrot oder Weizen-nudeln.
      Mittlerweile gibt es aber auch tolle Dinkel-Couscous Produkte.
      Gruß Friederike

  47. 5. Dezember 2013  18:05 erstellt von Angela Mainz Antworten

    Hallo, auf Euren Seite ist ja so viel input. Wahnsinn. Aber so unübersichtlich. Da muss man ja jeden Kommentar studieren, um nicht das selbe nochmal zu fragen.
    Frage: Wenn ich kein oder wenig Getreide essen soll - was esse ich zum Frühstück alternativ zu meinem Haferfl./Braunhirse/Hiirse Müsli (+ Obst+ Nüsse...)?
    Grüße Angela

    • 9. Dezember 2013  16:39 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Angela,
      man kann doch variieren, essen Sie z.Bsp. mal den Gewürzquark, einen Obstsalat mit Nüssen, ein Dinkelbrot/Dinkelzopf mit Belag oder ein selbstgemachtes Müsli ohne Getreide (siehe Buch "Arthrose und Gelenkschmerzen überwinden" auf Seite 136) zum Frühstück.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  48. 27. November 2013  07:22 erstellt von Mona Checinski Antworten

    Hallo,

    ich verzichte seit einigen Wochen auf Weizen in fast jeder Form. Hauptsächlich KEINE Nudeln und Brot mehr, auch keine Kekse.
    Fast sofortige Wirkung: kein Darmkollern mehr und noch wichtiger: keine Heißhungerattacken ungefähr alle zwei Stunden. Ich war bereits kurz davor, einen Zuckertest machen zu lassen.
    Alles wie weggeblasen.
    Und, ich habe praktisch kaum noch Verspannungen mit den dazugehörigen Kopfschmerzsyndromen.

    Auslöser für mein sofortiges Handeln (ich werde das langfristig so weitermachen) war das Buch "Die Weizenwampe".

    Herzlich
    Mona Checinski
    ansichten.monachecinski.com

    • 30. November 2013  00:41 erstellt von eu

      http://www.gmf-info.de/fachkritik-weizenwampe.pdf

    • 8. Dezember 2013  20:28 erstellt von gge

      Das 'fachkritische' Pamphlet ist in der Zeitschrift Cereal Technology erschienen. einem Fachorgan der Getreideindustrie. Damit sind dann wohl auch alle Fragen nach den dahinter stehenden Interessen geklärt.

  49. 23. Oktober 2013  11:03 erstellt von Andreas Antworten

    Hallo,

    wie sind Kichererbsen bezüglich Lektingehalt einzustufen? Werden deren Lektine beim Kochen auch zerstört wie bei vielen anderen Hülsenfrüchten?

    • 29. Oktober 2013  12:25 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Andreas,
      Kichererbsen enthalten zum Teil schädliche Lektine und sollten daher eher sellten genossen werden.
      Gruß Friderike

  50. 27. September 2013  19:21 erstellt von Karin Antworten

    Sind Weizensprossen auch schädlich oder wird Weizenlektin durchs keimen abgebaut?
    Viele Grüße Karin

    • 4. Oktober 2013  09:56 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Karin, Weizenlektine werden durch das Keimen weitgehend abgebaut. Daher sind Weizensprossen nicht schädlich.
      Gruß Friederike

    • 22. Oktober 2013  13:06 erstellt von Peter

      "4. Oktober 2013 09:56 erstellt von Feil Friederike Antworten
      Hallo Karin, Weizenlektine werden durch das Keimen weitgehend abgebaut. Daher sind Weizensprossen nicht schädlich.
      Gruß Friederike"
      Am 30.08.2013 waren sie laut Friederike noch schädlich...
      In diesem Beitrag wurde auf neue Erkenntnisse verwiesen, die eine Änderung der Laufdiät notwendig machten, weil dort noch Weizenkeime empfohlen wurden.

      Ich bin verwirrt.....
      Wie sieht es mit Dosenkichererbsen aus?
      LG Peter

    • 29. Oktober 2013  12:22 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Peter,
      durch die Keimung gehen Lektine kaputt. Allerdings sind Weizenkeime nicht gekeimt.
      Gruß Friederike

  51. 19. September 2013  14:44 erstellt von Medusa Antworten

    Rezept Leinsamenknäcke vegan
    250 g Leinsamen, Wasser, eine Prise Salz und Gewürze nach Wahl
    - Leinsamen schroten
    - mit Salz und Wasser vermischen, bis eine breiige Konsistenz entsteht, etwas quellen lassen
    - Blech mit Backpapier auslegen

    - Masse darauf verstreichen, ca . 4mm hoch
    Ich mache es mit dem Nudelholz, das muss aber immer wieder angefeuchtet werden, weil der Leinsamen dran klebt
    - Verstrichenen Leinsamenbrei auf dem Blech in 16 Rechtecke vorschneiden
    - Bei 130 Grad (nicht wärmer, sonst werden die wertvollen Omegasäuren zerstört) backen, bzw. knusprig trocknen lassen, das geht 45-60 Minuten, je nach Wassermenge.
    - Zwischendrin kann man das verdunstende Wasser von der Backofentür abwischen, das beschleunigt den Vorgang
    Sehr lecker als Unterlage für alle Arten von Aufstrich

  52. 17. September 2013  17:57 erstellt von Harald Zoschke Antworten

    >>Zusätzlich kann man Wasser auch Verwirbeln um es energetisch aufzubereiten.<<

    Könnten Sie das vielleicht ein wenig näher erklären? Vielen Dank!

    • 1. Oktober 2013  09:54 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Harald,
      Durch geeignete Verfahren kann man Wasser so aufbereiten, dass es durch Verwirbelungstechologien kleinclustriger und dadurch im Körper besser zellgängig wird. Zum Thema Wasser, Wasserqualität, Zellgängigkeit und Energetisierung werden wir im nächsten Jahr einen Übersichtsblog schreiben.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  53. 16. September 2013  21:00 erstellt von Paul Reichardt Antworten

    hm ... daraus ergeben sich eine ganze Reihe von Fragen:
    Was mir erstmal am meisten zu denken gibt ist folgendes:
    Weizen wird von Ihnen mit einer Vielzahl von Erkrankungen in Verbindugn gebracht, Nerven-, Herz- und Darmerkrankungen bis hin zu Krebs. Bekanntlich essen die Italiener mehr Weizenprodukte als wir (Pizza, Nudeln, Pasta ... ) und ? Erkranken die Italiener deshalb häufiger an Magen- oder Darmkrebs? IM GEGENTEIL: in Italien (und anderen südeuropäischen Ländern) gibt es deutlich(!) weniger Fälle von Darmkrebs als bei uns. Ebenso gibt es dort auch kein gehäuftes Vorkommen der anderen Erkrankungen, die Sie mit Weizen in Verbindung bringen, was ja Ihrer Meinung nach, zu erwarten sein müsste. -
    Was schädlich ist, ist wohl weniger der Weizen, sondern eher unsere sonstige Ernährung, die gehärteten Fette, bestimmte Süssstoffe, massenhaft viel Zucker(haltiges), und eine zu einseitige Ernährung. Eine Umstellung von einseitiger Ernährung auf Weizenbasis auf einseitige Ernährung auf Dinkelbasis wird bestimmt nicht viel bringen. - Dinkel enthält übrigens, ebenso wie Hafer und andere, fast doppelt so viel Purin wie Weizen. Purin wird im Körper in Harnsäure umgewandelt, und die kann ebenfalls zu Entzündungsreaktionen führen, Folge: z.B. Gicht.

    Ich habe mal gelesen, dass "Pumpernickel"-Brot bekömmlicher sein soll, da es fast 20 Stunden gebacken wird, und die Bestandteile, die bei normalen Backzeiten nicht ausreichend zersetzt werden, während dieser langen Backzeit eben *doch* zum grossen Teil abgebaut werden. Ist das so richtig? betrifft das auch die Lektine?

    Was kann man überhaupt noch bedenkenlos essen?
    Wenn man den Kohlenhydratbedarf nur aus grünem Gemüse deckt, nimmt man deutlich mehr Nitrat pro Tag auf, als die emfpohlenen Höchstmengen. (auch dann, wenn man "Bio"-Gemüse bevorzugt) Nitrat ist nicht schädlich, aber die daraus entstehenden Nitrosamine sind es. Vitamin C hemmt die Bildung von Nitrosaminen nur dann, wenn NICHT gleichzeitig Fett aufgenommen wird. In Gegenwart von Fett führt Vitamin C sogar zu einer erhöhten Bildung von Nitrosaminen.

    Reis ? die Reispflanze sammelt viel Arsen an, weshalb manche Experten dazu raten, nicht zu oft Reis zu sich zu nehmen. (... wie können die Menschen im fernen Osten dann überleben?)
    Bleiben noch Kartoffeln? Oder enthalten die auch irgendwas, was schädlich ist?

    Ess-Stress? Nein, danke!
    Stress ist nämlich auch nicht gerade gesund... ;-)

  54. 16. September 2013  13:53 erstellt von hArtmut Antworten

    Hi, Friederike,
    mich interessieren die Studien, die zu dem Ergebniss kamen, dass Weizenlektin die Entzündungsreaktionen im Körper erhöht und zur Entstehung von Entzündungskrankheiten wie Arthrose, Rheuma, Krebs, Herzinfarkt, Alzheimer, Diabetes, MS beiträgt.
    Auch bezüglich des Immunsystems. Gibt es da eine Quellenangabe oder einen (bzw mehrere) Links? Vielen Dank im Voraus

    • 17. September 2013  09:32 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Hartmut, unter unserem Blog haben wir die kompletten Studien angegeben auf die wir uns beziehen.
      Gruß Friederike

    • 22. September 2013  20:02 erstellt von Blaschke

      Hi,
      auf die FRage vom Paul Reichardt nach der Gesundheit der Mitttelmehranrainer, die ja fast ausschließlich Weizen essen, sind sie leider die Antwort schuldig geblieben. Wie ist es nun damit, gibt es da Kenntnisse bzw. Studien?
      Gruß
      Hoblaga

    • 24. September 2013  09:14 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo,
      Es ist richtig, dass die Mittelmeeranrainer viel Weizen essen. Allerdings
      ist der dortige Lebensstil insgesamt stärker antientzündlich: die Menschen
      essen mehr Gemüse, nehmen mehr Olivenöl und Fisch auf und haben rund ums
      Jahr eine gute körpereigene Vitamin D-Bildung - außerdem scheinen sie
      gelassener zu sein.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 18. Juli 2014  13:14 erstellt von Manfred

      Der Ruf nach Studien!
      Warum brauchen Menschen eigentlich immer Studien?
      Sind wir wirklich schon so kritiklos, dass wir einer Studie blind vertrauen, egal wie abstrus die Aussage dieser Studie ist?
      Wenn man bedenkt, dass doppelt Placebo kontrollierte Blindstudien sich nur noch finanzstarke Stellen, sprich, die Pharmaindustrie oder andere Lobbyisten, sich leisten können, dann kann man sich doch an zwei Fingern abzählen, wem diese Studien vor allem dienlich sind!
      Wie hoch ist denn der Anteil, der Studien aus der Grundlagenforschung und von neutralen Stellen durchgeführten Studien?
      Und was für ein Nonsens wurde schon alles durch diverse Studien "bewiesen"? Margarine ist gesünder als Butter. Eier sind quasi tödlich usw usw.. Meine Oma und mein Opa würden sich da an den Kopf langen. Sie hatten eben diese natürliche, gottgegebene Ur-Weisheit noch.
      Dass die Regenbodenpresse die Studien teilweise völlig aus dem Kontext reißt, um damit das Volk im Sinne der Konzerngewinne zu manipulieren und/oder um Quote zu machen, wird dabei völlig vergessen.
      Die Original Studien liest eh fast keiner.
      Im Zweifelsfall verlasse ich mich auf meinen gesunden Menschenverstand, als auf irgendwelche kommerzgesteuerten Studien.
      Damit will ich aber nicht die genannten Studien auf dieser Seite diskreditieren. Eher das Gegenteil.

  55. 16. September 2013  04:19 erstellt von Tani Jack Lee Antworten

    Hi, ich finde es erstmal super, dass offene Fragen dem Anschein nach von Experten beantwortet werden, das verdient einen Daumen!

    Zu meiner Frage: Ich bin Student und habe in der Vorlesungszeit einen vollen Kalender, das heißt, dass ich meine Ernährung von der Menge und der Zubereitungszeit möglichst optimiert habe. Das Resultat: Morgens 3x Roggenbrotscheiben + Belag; Mittags Nudel- oder Reisgerichte; Abends Obst, Gemüse + evtl. Brote und Zwischendurch Müsli oder ähnliches.

    Wann genau ist die Menge an Weizen fatal und wie wäre ein solcher Ernährungsplan bezüglich der Lektinemengen zu bewerten? Würden sie mir eine Umstellung dringend empfehlen oder geht es so in Ordnung, denn bisher lebte ich beschwerdefrei.
    Gruß Tani.

    • 17. September 2013  09:35 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Tani,
      4x am Tag Getreideprodukte sind unserer Meinung zu viel. Ich würde dies stark reduzieren. Auch wenn die Probleme jetzt noch nicht auftreten, so sammeln sich die Lektine doch an und können irgendwann Entzündungen im Körper hervorrufen, die dann zu Krankheiten führen.
      Gruß Friederike

  56. 11. September 2013  11:07 erstellt von Paul Reichardt Antworten

    Wie sieht es denn mit Weizeneiweiss aus, was man durch Auswaschen aus Weizenmehl gewinnen kann? In Verbindungn mit Linsen soll es eine optimale Eiweissmischung für Vegetarier ergeben, deren biologische Wertigkeit sehr hoch sein soll.
    Sind im Weizen-Eiweiss (Gluten) auch Lektine enthalten, oder werden die aus dem Weizenmehl grösstenteils "ausgewaschen", zusammen mit der Weizenstärke?

    P.S. Mit der Verträglichkeit von Weizeneiweiss (Gluten, "Seitan") habe ich keine Probleme.

    • 13. September 2013  11:25 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Paul,
      Weizeneiweiss enthält die höchsten Konzentrationen an Lektinen und sollte absolut gemieden werden.
      Gruß Friederike

    • 15. September 2013  22:26 erstellt von Petra S.

      Hallo,
      wie sieht es mit den Getreidesorten Kamut, Einkorn oder Emmer aus? Diese verwende ich neben Dinkel ab und zu anstelle von Weizen zum Backen. Oder wäre Dinkel alleine doch besser?

    • 17. September 2013  09:41 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Petra,
      Urgetreide wie Einkorn und Emmer sind deutlich besser, da diese nicht hochgezüchtet wurden und daher deutlich weniger Lektine enthalten. Kamut und Dinkel sind zwar etwas besser als Weizen, trotzdem enthalten sie Lektine und Gluten.
      Gruß Friederike

  57. 10. September 2013  14:34 erstellt von Sebastian Antworten

    Hallo,
    und wie schädlich sind ökologische Getreidegetränke in Form von Dinkel-Hafer-Drinks, die mit natürlichen Enzymen fermentiert werden, und zusätzlich Maltodextrin und Gerstenmalz enthalten? Der Hersteller dieser Bio-Getreidegetränke heißt Soyana und deklariert auf seiner Homepage, dass man nach einem solchen Getränk lange Energie hat.
    Link: http://www.soyana.ch/index.php?page=70#CD_CHOCOMALTPLUS
    Ist ein gelegentlicher Konsum eines 0,5 Liter-Getränkes einmal pro Woche unbedenklich?

    Viele Grüße
    Sebastian

    • 13. September 2013  11:28 erstellt von Feil Friederike

      Durch die Fermentierung gehen ein paar Lektine kaputt. Daher ist Getreide im fermentierten Zustand besser. Das Getränk enthält viele KOhlenhydrate, weshalb ich es nicht empfehlen würde. Generell ist es aber kein Problem dieses 1x pro Woche zu genießen.
      Gruß Friederike

  58. 9. September 2013  10:20 erstellt von Bodo und Hendrika Antworten

    Hallo Frederike, wir habe gerade dein Kommentar wegen Gemüße fermentieren gelesen. Verstehen wir es richtig, daß rohes Gemüße Wurzeln, Radischen, Kohlrabi, Paprika, Tomaten, SalatGurke usw. möglichst nicht roh wegen der Lektine verzehrt werden sollten? Auch Salat?
    Liebe Gruesse Hendrika

    • 10. September 2013  11:43 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Hendrika, das haben Sie falsch verstanden. Gemüse soll sogar vorwiegend im rohen Zustand genossen werden. Ich weiss nicht genau auf welchen Kommentar Sie sich beziehen. Fermentierung ist ein toller Prozess, durch den man noch mehr Nährstoffe aus dem Gemüse ziehen kann. Zusätzlich entwickeln sich hier viele Enzyme und Bakterien, welche die Verdauung unterstützen. Daher empfehlen wir auch 2x pro Woche fermentiertes Gemüse zu essen.
      Die Lektine in Gemüse sind unbedenklich. Sie erhöhen Entzündungen NICHT und binden auch NICHT an Strukturen. Bei Getreideprodukten sieht das anders aus.
      Gruß Friederike

  59. 9. September 2013  08:42 erstellt von Michael Wiedrich Antworten

    Also ich für meinen Teil verstehe nicht, warum Getreide, speziell Weizen ,so schädlich sein soll !!?!?!?!
    Warum gibt es den Weizen und das Getreide denn dann ???
    Man dürfte ja dann vieles nicht mehr zu sich nehmen:

    Fleisch ist nicht so gesund, wegen Klima, und viel Wasser verbraucht !
    Milch soll ja auch nicht so gut sein, Milchprodukte auch nur wenig !!!
    Eier, na ja, sollte man ja angeblich auch nicht so viel verzehren !!!

    Na dann dürften wir auch nicht mehr atmen, weil die Luft verschmutzt ist, und Wasser dürften wir auch nur noch beschränkt trinken, da mit allem möglichen belastet sein soll !!!

    Ich finde, es wird schon übertrieben, was man angeblich nicht so viel konsumieren soll !!

    Grüße,

    Michael Wiedrich

    • 10. September 2013  11:35 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Herr Wiedrich,
      es gibt sehr viele Lebensmittel, die man genießen kann. Bei Getreide gibt es Amaranth, Hirse oder Quinoa als gesündere Alternative.
      Auch Fleisch darf in Masen genossen werden, allerdings sollte man auf eine gute Haltung des Tiers achten. Ebenfalls Eier, unbedenklich, wenn artgerecht gehalten. Schauen Sie sich doch einfach mal unsere Pyramide an. Hier ist alles erklärt mit Studienangabe.
      Friederike

    • 18. Juli 2014  11:07 erstellt von Manfred

      Das Schlimme ist, dass der Weizen in den Achtzigern gentechnisch verändert wurde.
      Getrimmt auf ERTRAG, nicht auf Gesundheit!
      Weizen war außerdem für die Menschen nie vorgesehen. Seit der neolithischen Revolution, als der Mensch vom Jäger und Sammler zu Ackerbau und Viehzucht überging, kennt dieser die Zivilisationskrankheiten, wie Diabetes, Bluthochdruck, Herzinfarkt usw. Das ist alles bestens dokumentiert. Evolutionbiologen wissen das.
      Ausserdem hat Weizen (auch Vollkorn) einen höheren Glykämischen Index als Zucker!
      Das heisst, der Zucker (aus der Stärke, Stärke ist nix weiter als 2 Zuckermoleküle) schiesst sofort in hohen Konzentrationen ins Blut, wo er langfristig zu Insulinresistenz, Kardiovaskulären Risiken und Diabestes führt. Vergleicht man Brotesser (Deutsche) mit Reisesser (Asiaten) sieht man was ich meine. Dr. Wolfgang Lutz hat zig tausende zu Gesundheit und Wohlbefinden verholfen. er strich ihnen einfach das Brot und die meisten Wehwehchen lösten sich in Wohlgefallen auf. Sein Buch „Leben ohne Brot“ ist der Klassiker schlechthin. Er hat jeden Fall, von den über 10.000 penibel dokumentiert. Natürlich wurde er als Ketzer von den „Ernährungsexperten“ gebrandmarkt. Er lebte selber fast kohlehydratfrei und wurde so bei bester Gesundheit fast 100 Jahre alt!
      Ein Nahrungsmittel muss aus Sicht der Lebensmittelobby nicht gesund sein!
      ES MUSS PROFITABEL SEIN!
      LG

  60. 7. September 2013  21:17 erstellt von von Gleichen Antworten

    Super artikel werde auf jeden Fall in Zukunft mehr Dinkel Brot essen.

  61. 7. September 2013  19:07 erstellt von Chris Antworten

    Danke für den interessanten Artikel.
    Ich habe seit ein paar Jahren MS und ernähre mich u. a. auch glutenfrei. Mir geht es gut dabei.
    Was sagt ihr zu Dinkel? Geht das auch mal als Brötchen oder Brot?

    Gruß Chris

    • 9. September 2013  10:39 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Chris,
      Dinkelbrot ist ok, doch auch Dinkel enthält Lektine, diese sind zwar nicht so aggressiv wie die Weizenlektine, sollten aber trotzdem nicht in großen Mengen verwendet werden.
      Herzliche grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 10. September 2013  20:46 erstellt von Chris

      Hallo Peter,

      Danke. So in etwa mache ich es auch. Nur sehr selten und ab und zu mal ein Dinkelbnrötchen. Ansonsten kommt als Brot nur glutenfreis Reisbrot mit Buchweizen auf den Tisch zum Apothekerpreis allerdings;-)
      Viele Grüße,
      Chris

  62. 3. September 2013  15:01 erstellt von Arno Antworten

    Hallo Friederike,

    ich hab mir vorgenommen einundelfzig zu werden und mich dafür vorsorgend zu ernähren.

    Welche Meinung hast du zu Brottrunk (angeblich reich an Aminosäuren, Hefezellen, Milchsäuren, Vitaminen, Zink, Eisen, Magnesium)
    und Fermentgetreide (angeblich vitaminhaltig und mineralstoffreich) .

    Beide jedoch nicht nur mit Bio-Hafer sondern auch mit Weizen und Roggen hergestellt.

    Ich esse alternativ auch frisches Sauerkraut.

    Gruß Arno


    Gruß Arno

    • 5. September 2013  17:43 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Arno,
      frisches Sauerkraut ist natürlich super. Das mache ich selber auch. Brot-Trunk hat schon einige gesundheitlichen Vorteile. Allerdings weiß ich nicht, wie es mit den Lektinen in Brot-Trunk aussieht. Durch die Fermentierung kann es sein, dass diese zum Teil abgebaut werden. Alle aber nicht. Besser ist aber das Sauerkraut. Ich selber mache auch Karotten und rote Bete ein (Fermentierung). Das ist dann besser als Getreide.
      Fermentgetreide ist besser als normales Getreide, da wir es auch leichter verdauen. Es ist auch sicherlich vitaminhaltiger und mineralstoffhaltiger als normales Getreide. Dennoch würde ich auch hier Fermentgemüse vorziehen.
      Gruß Friederike

  63. 3. September 2013  14:46 erstellt von Arno Antworten

    Hallo,
    allgemeine Regel: Verwendet Kohlenhydrate (speziell alle Arten von Zucker!) sparsam wie sonstige Gewürze (und diese reichlich), somit besteht weniger die Gefahr daß die Bauchspeicheldrüse starke Blutzuckerspiegelanstiege hochleistungsmäßig und diabetesrisikoerhöhend senken muß (falls gerade keine hohe Muskelaktivität die KHe verbraucht) .
    Als Alternative zu Weizen bieten sich auch Kamut (Brot z. B. in Ellis Lädle Ettlingen-Bruchhausen) in Verbindung mit Kürbiskernen, Sesam und Hanf an z. B. in Balingen oder Rottweil im B2 das Emmer-Hanf Brot oder in Bisingen bei der Bäckerei Schweizer der Emmerspitz mit Sesam. Dazu empfehle ich in mehrfachem Gewicht saisonales regionales Gemüse mit Makrele (geräuchert oder in Tomatensoße) oder einen reifen Rohmilch-Bergkäse vom Käsladen Berchtold in Ö-Schwarzenberg (Fahrt mit dem Fahrrad!). Regionale saisonale Früchte zur Abrundung als Genuß zur Belohnung :-))). Und falls das Budget es zuläßt: BIO!

    Was haltet ihr denn von FloraFarm Ginseng?

    Und von Carbonit Wasserfiltern?

    Gruß Arno

    • 5. September 2013  17:46 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Arno,
      danke für deinen Kommentar.
      leider haben wir keine Erfahrung mit FloraFram Ginseng. Da unser Trinkwasser belastet ist, sollte man mit einem Holzkohlefilter arbeiten um Hormone und Antibiotika Rückstände herauszufiltern. Zusätzlich kann man Wasser auch Verwirbeln um es energetisch aufzubereiten.
      Gruß Friederike

  64. 3. September 2013  13:08 erstellt von andrea Antworten

    hallo, möchte mich tunlichst auch weissmehlfrei ernähren ua auch weil meine ärztin gesagt hat, meine unnatürlichen kopfschmerzen könnten auch davon komme und ich soll mal weissmehl bzw. gluten weglassen. hab jetzt immer die produkte von schär oder free from (sparproduktlinie) gekauft - kauf ich da eigentlich die richtigen produkte? darin enthalten ist maismehl oder reismehl etc. - gehören diese mehle auch zur gruppe "weissmehl" ?

    • 5. September 2013  17:48 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Andrea,
      wir empfehlen nicht auf maismehl oder reismehl Produkte auszuweichen. Diese enthalten zwar kein Gluten, dafür aber andere Lektine und erhöhen ebenfalls das Risiko für Diabetes. Besser wäre es viel Gemüse zu essen und Getreide stark zu reduzieren. Wenn Getreide sollte es Hirse, Amaranth oder Quinoa sein. Das sind die besten Alternativen.
      Auch gibt es leckere getreidefreie Brote aus Leinsamenmehl.
      Gruß Friederike

    • 8. September 2013  10:59 erstellt von andrea

      Hallo Friederike,
      danke für deine Antwort - ich hab noch nirgendens ein hirsebrot gesehen? ich möchte nicht gänzlich auf das marmeladebrot verzichten - wahrscheinlich wird es nicht ins gewichtfallen, wenn ich einmail ein "normales" brot esse, aber man kann ja auf vorrat etwas vorbacken - wäre super wenn ich da ein rezept von dir bekommen könnte.
      alles liebe andrea

    • 10. September 2013  10:56 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Andrea,
      hier ist das Getreidefreie Leinsamenbrot.
      80g Mandelmehl
      80g Leinsamenmehl
      120ml Wasser
      5 Eier
      1 TL Salz
      1 EL Backpulver
      60g geschmolzenes Fett (meins war mit Butter)
      Kerne nach Wunsch 

      Eigelb und Eiweiß trennen.

      Eigelb und dem Wasser mischen.
      Die Mehle vermischen.

      Eiweiß aufschlagen, dann die Eigelb-Wasser Masse und die Mehle unterheben.

      Alles in ne eingefettete Form und bei 125°C ca. 2 Std. backen lassen.

      Viel Spaß und lasst es euch schmecken 

    • 10. September 2013  20:07 erstellt von Andrea

      danke für das rezept, wär das erste brot, dass ich dann mit ei mache und 2h backen muss - werde ich bei zeiten mal probieren.

    • 16. September 2013  13:37 erstellt von Brigitte Neichl

      Hallo!
      Gibt es das Rezept für getreidefreies Leinsamenbrot auch in vegan?
      lg
      Brigitte

    • 17. September 2013  09:32 erstellt von Feil Friederike

      Ist mir leider keins bekannt.
      Gruß Friederike

    • 19. September 2013  14:35 erstellt von Medusa

      Hallo,
      ich mache mir gern Leinsamenknäcke, das mir oft konventionelle Esser wegmampfen.
      250 g Leinsamen, Wasser, eine Prise Salz und Gewürze nach Wahl.
      Stelle gerade fest, dass man hier nicht so viel schreiben kann, das Kästchen begrenzt einen. Ich füge das Rezept an.

    • 18. September 2013  09:37 erstellt von Frank Bittner

      Hallo Friederike,

      Habe Gestern mit viel Vorfreude mich versucht an Deinem extravagantem Brotrezept.
      Ist leider überhaupt nichts geworden, oder zumindest hat es absolut schrecklich geschmeckt.

      Könntest Du bitte genauere Angaben machen zu dem Rezept, da ich es wie folgt gebacken habe:
      1) Eigelb und Eiweiss getrennt
      2) Eiweiss aufgeschlagen (bis richtig schön schaumig?, so hatte ich es zumindest gemacht)
      3) Eigelb mit Wasser gemischt
      4) Mandelmehl und Leinsamenmehl unter das Eiweiss gehoben, dann Eigelb-Wasser Gemisch unter das Eiweiss gehoben
      5) Dann 1TL Salz und 1 EL Backpulver und 60g gschmolzene Butter eingemischt
      6) Mit Kernen meintest Du Nüsse?
      7) In die Backform und ab in den Backofen

      Hat einfach schrecklich geschmeckt, was habe ich falsch gemacht?
      Vielen Dank für Deine kurze Rückmeldung.

      Liebe Grüße

      Frank

    • 2. Oktober 2013  10:00 erstellt von Feil Friederike

      Hm, also, so mache ich es immer:
      1) Eigelb und Eiweiss trennen
      2) Eiweiss aufschlagen (bis richtig schön schaumig?, so hatte ich es zumindest gemacht)
      3) Eigelb mit Wasser und flüssiger Butter mischen
      4) Mandelmehl und Leinsamenmehl, Backpulver, Salz vermischen
      5) Eiweiß, Eigelb-Wasser-Butter-Masse, Mehlmasse vorsichtig unterheben, nicht zu viel rühren, so dass es schön luftig bleibt
      6) Optional: Nüsse (Walnüsse, Paranüsse, Haselnüsse...), Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne dazugeben und ebenfalls nur leicht unterheben, nicht rühren
      7) In die Backform und ab in den Backofen

  65. 31. August 2013  14:02 erstellt von Karin Kramer Antworten

    Hallo,
    eigentlich war ich von mir sehr überrascht, aber jetzt weis ich das es vielen so ergangen ist. Ich habe auch langsam immer mehr auf Kohlenhydrate verzichtet. Nun esse ich keine Weizenprodukte mehr. Wenn dann nur noch aus Dinkel. Ich esse viel Eiweiß, zum Frühstück 3 Spiegeleier usw. , ganz viele mache ich mit Kurkuma . Und ganz viel von den Empfehlungen von Dr. Feil und dessem Team. Es ging mir noch nie so gut wie jetzt. Ich habe innerhalb von 6 Wochen 8 kg abgenommen, ohne das ich Hunger hatte oder mich schlapp fühlte. Ich mache sogar zur Zeit ein doch sehr hartes Marathon Training. Natürlich benutze ich täglich den Starter, Buffer, Refresher und das AddoOn Amino von Ultra Sport. Ich laufe zur Zeit auch im Wettkampf Persönliche bestzeiten.

    Gruß Karin

  66. 30. August 2013  15:38 erstellt von Daniel Breiter Antworten

    Sehr guter Beitrag: Das deckt sich komplett damit, was uns der Arzt und Physiotherapeut Dr. Lemke (siehe vimeo-Video "Fit wie Lemke") beim Fitnesstrainer Lehrgang bereits im März erzählt hat.
    Als Fitnesstrainer, Ernaehrungsberater und Sportstudent kann ich dem nur beipflichten.
    Mich wuerde allerdings auch interessieren, ob das Wezenlektin auch den Blutdruck direkt oder indirekt ansteigen laesst. Und was ist mit Weizenklaie (Weizenkleie)?

    • 2. September 2013  15:30 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Daniel,
      leider gibt es momentan keine Studien über den Einfluss von Weizen auf Bluthochdruck. Weizenkleie sollte ebenfalls gemieden werden, da Weizenkleie, als auch Weizenkeime große Mengen an Lektinen enthalten.
      Gruß Friederike

  67. 30. August 2013  07:17 erstellt von Heiko Antworten

    Vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel.

    Weniger Kohlenhydrate, dass habe ich jetzt schon oft gehört. Leider ist es so, dass sich Ernährungsgewohnheiten nur sehr langsam umstellen lassen. Aber warum auch gleich radikal sein. Der Ansatz: weniger Nudeln, mehr Gemüse ist doch prima. Da kommt man schon ohne Mehraufwand seinem Ziel weiter.

    Ich habe mir angewöhnt Tagsüber nur noch Natur-Joghurt mit frischem Obst (Banane, Pfirsich, Kiwi etc.) zu essen. Manchmal kommt da noch ein Löffel vom Level X (Ultrasports) für die Extraportion Eiweiß hinein. Ich vermisse meine Brötchen kein Bisschen. Nur am Wochenende, da genieße ich auch die. Eine Leistungseinbuße im Sport konnte ich jedenfalls nicht feststellen, ich laufe derzeit im Bereich meiner persönlichen Bestzeit.

  68. 29. August 2013  23:51 erstellt von Rahel Bürger-Rasquin Antworten

    Ohne Getreide habe ich wesentlich mehr Energie und weniger Befindlichkeitsstörungen. Deswegen ernähre ich mich seit etwa drei Jahren meistens ohne Getreide (Buch: Leben ohne Brot, Dr. Lutz) Nur ab und zu mache ich Ausnahmen. Ins Müsli nehme ich seit einem Jahr Hanfsamen, die sind fast wie Getreide, aber viel nährstoffreicher.
    Wenn ich das alles anderen erzähle, denken sie ich spinne, ohne Getreide / Brot / Kuchen - kann sich keiner vorstellen. "Das kann doch nicht schlecht sein, denn man kann es doch kaufen." Rheuma, Diabetes, Arthrose - die Leute glauben einfach nicht, dass es von der Ernährung kommt .....

  69. 29. August 2013  22:26 erstellt von Zerenner-Fritzsche Inge Antworten

    danke für den interessanten Beitrag,
    ich kann das aus eigener Erfahrung vollkommen bestätigen.
    Hatte eine aktivierte Kniearthrose, nahm monatelang Chonsamin, Kollagen, Ackerschachtelhalmextrakt, Curcuma etc.( das volle Programm ) aber erst eine Paleo Ernährung, d.h. keinerlei Getreideprodukte, keine Hülsenfrüchte und möglichst auch keineKkartoffeln haben bei mir eine Besserung gebracht.Schon nach 4 Wochen zeigte sich die erste Verbesserung. das hat mich voll überzeugt. Die Entzündungen sind verschwunden.Jetzt nach 11/2 Jahren bin ich sehr zufrieden, obwohl ich laut Schulmediziner eigentlich eine Knietotalprothese benötige.Was mich interessiert ist eine Tabelle über den Lektingehalt der Lebensmittel. Ist Ihnen eine Veröffentlichung bekannt?

    • 30. August 2013  11:00 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Zerenner, wir haben versucht in unserer Pyramide die verschiedenen Getreideprodukte und Hülsenfrüchte so einzuordnen, wie sie gesundheitlich bedenklich oder auch nicht bedenklich sind.
      Bei Lektinen gibt es schädliche und weniger schädliche. Ebenso gibt es Lektine, welche durch das Kochen zerstört werden und andere Lektine eben nicht.
      Wir haben unser Wissen hier aus vielen verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen zusammen gezogen.
      Ich werde mal mit den anderen Mitgliedern diskutieren ob wir eine Tabelle erstellen können.
      Gruß Friederike

    • 3. September 2013  18:33 erstellt von Bodo

      Hallo Frederike, soll man auf die Edelstoffe die in Linsen, Bohnen, Erbsen& Co. lieber verzichten? Wie viel Lektine sind in gekochten Hülsenfrüchte noch vorhanden? Bin jetzt sehr verunsichert. Seitdem wir Wissen das Weizen nicht gut ist benutze ich zum Backen nur noch Dinkel. Wie kann man sich das Verhältnis von Lektine in Weizen zu Dinkel prozentual vorstellen?

    • 5. September 2013  17:37 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Hendrika, leider gibt es hier keine ganz genauen Messungen. Der Lektine gehalt hängt auch vom Anbau ab. Generell kann man sagen, je weniger gezüchtet die Getreidesorte, desto weniger Lektine. Urgetreide wie Emmer sind daher deutlich besser. Auch Dinkel enthält Lektine, diese sind zwar nicht so aggressiv wie die Weizenlektine, sollten aber trotzdem nicht in großen Mengen verwendet werden. Linsen, Bohnen und Erbsen sind super. Zumal die Lektine dieser Hülsenfrüchte durch das Kochen kaputt gehen. Alle anderen Hülsenfrüchts sollten gemieden werden.
      Gruß Friederike

    • 27. September 2013  12:29 erstellt von Andreas

      Hallo Friederike,
      du schreibst das Linsen, Bohnen und Erbsen super sind. Ist es bei den
      Bohnen egal welche Sorte? In der Pyramide stehen z.B. Kidneybohnen
      ja auf der "fast nie" Stufe. Ich esse für mein Leben gern weiße Riesenbohnen
      in Tomatensauce ( gibt es fertig in Dosen) wie sieht es damit aus? LG Andreas


      verwendet ). Wäre für mich ziemlich klasse wenn dem Verzehr nichts im Wege steht.

    • 2. Oktober 2013  09:56 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Andreas,
      leider enthalten Kidneybohnen und auch die großen weißen Bohnen (ich glaube Lima-Bohnen) hohe Mengen an schädlichen Lektinen. Bisher konnte man nur bei Linsen, grüne Bohnen und Erbsen keine schädliche Lektinaktivität im gekochten Zustand erkennen.
      Gruß Friederike

  70. 29. August 2013  22:23 erstellt von gk Antworten

    Hallo,
    Wie ist es denn mit weizenkeimen. Oder ist hier nur der Name irreführend.

    Danke und Gruß

    • 30. August 2013  11:08 erstellt von Feil Friederike

      Hallo,
      nein Weizenkeime sollten nicht gegessen werden, da diese besonders viele Lektine enthalten.
      Gruß Friederike

    • 31. August 2013  17:56 erstellt von martin

      noch einmal die Frage, die vielleicht auch andere Leser interessiert: In dem Buch
      "Die Laufdiät - Das Kochbuch" Autor Prof. Wolfgang Feil / Herbert Steffny sind fast bei allen Rezepten für die Frühstücksdrinks 2 EL Weizenkeime enthalten. Wie soll man das werten? Sind die Rezepte nach den neuesten Kenntnissen schon wieder überholt? Oder geht es hier um Weizenkleie und nicht um Weizenkeime. Bitte um eine Antwort.

    • 2. September 2013  15:16 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Martin,
      die Lauf-Diät ist schon einige Jahre alt. Wir sind gerade dabei die Lauf-Diät zu überarbeiten und die Weizenkeime als auch die Sojarezepte zu verändern. Hier ist ein Einlegeblatt für das Buch und die Veränderungen. Ich hoffe das hilft Ihnen weiter.
      Gruß Friederike
      http://www.dr-feil.com/wp-content/uploads/2012/10/lauf-diaet-verbesserung.pdf

  71. 29. August 2013  20:01 erstellt von christiane Antworten

    vlt ist manchmal weniger ... mehr.. so wie die leute es schon früher taten.. sie frühstückten.. aßen mittag und abends... nichts dazwischen ausser mal was auf dem Feld... und sie mussten dort hart arbeiten.. kann diese Ernährung dann wohl nicht soooo schlecht gewesen sein

    • 2. September 2013  15:40 erstellt von Feil Friederike

      und ganz früher, da gab es sogar auch kein Frühstück, denn man musst sich ja erst noch das Vieh jagen :-).

  72. 29. August 2013  19:13 erstellt von claudia Antworten

    Finde ich jetzt wieder total interessant!Höre ich jetzt schon von mehr Seiten. Ich kam von selber auf den Verdacht, wenn ich Nudeln aß - ich mich sehr unwohl fühlte.ein halbes Jahr versuchte ich es ohne Fleisch (obwohl wir nur bestes Fleisch haben, langsam gewachsen und kein Kraftfutter)und ganz wenig Milch. und meine Beschwerden Schwächeanfälle und Arthrose änderte sich nichts. es würde eher schlechter. Jetzt esse ich wieder normal und ich liebe unser Fleisch. Bei uns kommt fast nur Roggenbrot (selbstgemacht) auf den Tisch und wenn ich dann zu Mittag Nudeln esse und hi und da gibt es auch Semmeln bei uns zum Frühstück.. Ja dann habe ich zuviel an WEizen konsumiert, dauert es nicht lange und ich bekomme Schwächeanfälle, ich zittere,...

    • 2. September 2013  15:39 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Claudia,
      manche Leute spüren sehr schnell, dass Weizen Ihnen nicht so gut tut. Roggen ist übrigens nicht die beste Alternative zu Weizen. Besser wäre Quinoa, Amaranth, Buchweizen oder Hirse, da diese deutlich weniger Lektine und Glutene enthalten.
      Gruß Friederike

    • 2. September 2013  15:56 erstellt von claudia

      Stimmt, - aber ich esse nur Roggensauerteigbrot OHNE Hefe, da ist der Roggen schon fermentiert und besser verdaulicher. WErde mal die anderen Getreidesorten versuchen.
      Gruß Claudia

  73. 29. August 2013  19:10 erstellt von Harald Antworten

    Vielen Dank für die interessanten Informationen.
    Was ist denn mit dem Weizen im Weißbier ? Sind die Lektine dort auch noch nin voller Pracht enthalten oder werden sie durch den Brauvorgang abgebaut ? Gibt es Unterschiede zwischen
    Weißbier mit und ohne Alkohol ?

    • 30. August 2013  05:54 erstellt von Klaus Wagenhäuser

      Es ist Braugerste! Wenn Lektine den Backvorgang überstehen, sollte man den Genuss von Bier auch einschränken.

    • 30. August 2013  11:10 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Klaus, durch die Fermentierung werden im Bier die Lektine zum Teil abgebaut. Allerdings enthält Bier auch Weizengluten. Dies wiederum wird nicht abgebaut. Daher haben Sie Recht. Auch den Bierkonsum sollte man reduzieren. Ab und zu sollte es aber kein Problem sein :-).
      Gruß Friederike

  74. 29. August 2013  18:39 erstellt von Barefoot Mecki Antworten

    Iki, das hast Du klasse geschrieben!
    Informativ und doch kurz und knackig, so kann man den Artikel auch schnell an andere zum Lesen weiterleiten. Prima!

    ----
    Off topic: Wann sehen wir Dich denn mal wieder bei uns in Dortmund? ;) ;) ;)

    • 2. September 2013  15:37 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Barefoot Mecki, wenn du mir jetzt noch verrätst wer du bist, dann sag ich dir wann ich wieder in Dortmund bin :-).
      Gruß iki

  75. 29. August 2013  17:22 erstellt von Silvi W. Antworten

    Hallo Friederike, meine Tochter hat Zöliakie. Welches Brot wäre für sie gesund? Welche Getreidearten enthalten nur wenig oder keine Lektine? Ganz ohne Brot ging es bei uns nicht.
    Da meine Tochter und ich Vegetarier sind. Und wir auch beide eher Untergewicht haben.
    Durch die Zöliakie isst meine Tochter nie Weizen, Roggen, Hafer und Dinkel. In dem Glutenfreien Brot ist aber Reismehl, Buchweizen, Maismehl und Kartoffelmehl enthalten.

    • 2. September 2013  15:36 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Silvi, Alternativen wären Amaranth, Quinoa oder auch Hirse. Die beste Alternative wäre folgendes getreidefreies Brot selber zu backen:

      80g Mandelmehl
      80g Leinsamenmehl
      120ml Wasser
      5 Eier
      1 TL Salz
      1 EL Backpulver
      60g geschmolzenes Fett (meins war mit Butter)
      Kerne nach Wunsch 

      Eigelb und Eiweiß trennen.

      Dann alle trockenen Zutaten mit dem Eigelb und dem Wasser mischen.

      Eiweiß aufschlagen und unterheben.

      Alles in ne eingefettete Form und bei 125°C ca. 2 Std. backen lassen.

      Viel Spaß und lasst es euch schmecken 

  76. 29. August 2013  17:10 erstellt von Heidi Kemnitz Antworten

    Hallo!
    Ich beschäftige mich seit einigen Jahren mit Low Carb und probioerte die Ernährungsweise der Optimalen. Aber inzwischen weiß ich, dass auch diese nicht "optimal" ist. Nach wie vor ist für mich persönlich der Weg des Vegetariers der richtige. Keine Milchprodukte, denn auch hier gibt es eine tiefe Falle, sondern Kartoffeln, Gemüse und Obst und hin und wieder Eier.
    Aber diese Ernährungsweise ist nicht für alle Menschen geeignet, obwohl es für unsere Erde die heilsamste wäre.

  77. 29. August 2013  17:05 erstellt von Marianne Wyler Antworten

    Ein Wunder, dass der Mensch so lange überlebt hat. Sicher nur immer Nudeln und Brötchen und viel Zucker ist nicht gesund. Manchmal frage ich mich schon, was wir überhaupt noch essen dürfen und können. Zudem kommen alle paar Jahr wieder Studien heraus, die eine ganz andere Meinung vertreten als die vorherigen Erkenntnisse. Im Kanton Wallis haben sich die Menschen jahrhundertelang von Roggenbrot ernährt.
    Wichtig wäre ja auch, dass wir gesunde Luft und gesundes Wasser haben und die Erderwärmung eindämmen, doch hier sind wir noch meilenweit entfernt.
    Marianne aus der Schweiz
    Marianne

  78. 29. August 2013  17:01 erstellt von Klaus Wagenhäuser Antworten

    @ziska
    Dr. med. William Davis schreibt in seinem Buch »Weizenwampe« von einer Frau (eine Veganerin) die wesentliche Teile der China Studie widerlegt hat. Ich habe das Buch leider verliehen und kann mich jetzt nicht klarer dazu äußern. Zum Weizenverzicht werde ich nochmal ausführlich posten, momentan keine Zeit.

    • 30. August 2013  11:12 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Klaus, die kritische Äußerung zur China-Studie kamen von Denise Minger. Sie belegt wie die China-Studie zum Teil komplett falsch statistisch interpretiert wurde.
      Gruß Friederike

  79. 29. August 2013  15:29 erstellt von Schrittenlocher Renate Antworten

    Das kann ich nur bestätigen. Hatte vor 11/2 Jahren Burn Out und war zeitgleich auf alle möglichen Lebensmittel unverträglich. Sehr schlimm war es bei allen Mehlprodukten. Im Moment lasse ich alles mit Mehl und auch Kohlenhydrate (Reis usw.) weg. Mir geht es wieder wesentlich besser, bin wieder viel fiter und fühle mich nicht mehr so müde. Sportlich geht es auch wieder Bergauf.

  80. 29. August 2013  15:29 erstellt von Andreas Martin Antworten

    Hallo Friederike (ich hoffe, ich darf mir mal das “du” erlauben!?),
    ein in den letzten Monaten, wenn nicht Jahren, immer bekannter werdendes Thema, dass ich aber selten so kurz, knackig und informativ wie hier zu lesen bekommen habe.
    So macht Fortbildung Spaß – Glückwunsch und weiter so! ;-)
    Die Industrie/großen Handelsketten haben zumindest auf den Low-Carb-Trend reagiert (während von der DGE meines Wissens noch immer keine entsprechende Empfehlung herausgekommen ist …) und sogenanntes “Eiweißbrot” (Sportler!) auf den Markt gebracht, was vielleicht ein neues Diskussions-Thema wäre (z.B. hoher Gluten-Gehalt!).
    Ich hoffe, es wird in Zukunft auch mehr “Nicht-Weizen-Brot” angeboten.
    Gruß Andreas Martin (u.a. Sport- + Ernährungsmediziner)

    • 29. August 2013  16:22 erstellt von Ziska

      Hallo!

      Ein zu hoher Eiweißgehalt anhand von Tierischen Eiweißen (Low Carb)
      Ist aber auch in Bezug auf viele Krankheiten (ähnlich wie hier bei Weizen angegeben) schlecht. Ich beziehe mich hier auf das Buch 'Die China Studie' von Colin Campbell. Und deren ausführliche Belege durch unterschiedlichste Studien.

      Die hier oft angemerkte Verbesserung: Weniger Kohlenhydrate mehr Gemüse und Proteine. Sollte vielleicht auf mehr Pflanzliche Proteine umgemünzt werden.
      Auch die 'gesünderen' Tierischen Produkte nicht aus der Massentierhaltung (und bei milch nicht homogenisiert...) sind denoch nur in Maßen zu empfehlen. Und wo bekommt man die auch schon sicher her (ohne seine Ausgaben drastisch zu steigern)

      Das nur eine Anmerkung am Rande

    • 29. August 2013  21:53 erstellt von Kay H.

      Hallo Ziska,

      die Forschungsgruppe um Dr. Feil sieht empfiehlt nicht - wie die LowCarbAnhänger - eine extreme Erhöhung des Eiweissgehaltes. Die Empfehlung beruhen auf eine moderate Steigerung von Proteinen in der Basisernährung. Hierbei sprechen wir von max. 2g pro Kg Körpergewicht. Dies gilt insbesondere für Sportler. Des Weiteren liegt die Empfehlung auf qualitativ hochwertiges Proteine. Somit sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten und sich nicht ausschließlich auf tierische Proteine fokussieren. Alles in Maßen - wie Du schon geschrieben hast. ;)

      Lg

      Kay

    • 30. August 2013  10:56 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Andreas Martin,
      danke für die Rückmeldung. Wir haben noch viel zu tun bis die DGE endlich nicht mehr für die Industrie Empfehlungen macht...
      Ja, das Eiweißbrot ist auch so eine Sache. Absolute falsche Umsetzung des Low-Carb-Trends.
      Das werden wir sicherlich auch mal noch bloggen.
      Gruß Friederike

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