Fett war lange verrufen als der Dickmacher der Nation. In der Forschungsgruppe sehen wir Fett heute jedoch anders. Denn: Fette können in unserem Körper Entzündungsreaktionen abschwächen, sie stärken unser Immunsystem, schützen unsere Organe und machen uns nebenbei noch schnell und schlau. Ohne die richtigen Fette können wir also nicht überleben. Worauf kommt es in einer fettschlauen Ernährung an? Auf welche Fette sollten Sie achten?

Fett macht schnell und schlau

Dass Fett schnell und schlau macht hört sich zugegebenermaßen zunächst einmal verwunderlich an, wurde bislang doch empfohlen, sich möglichst fettarm zu ernähren. Wie kommen wir zu dieser Aussage? Wie kann Fett schneller machen? Wie schon im Beitrag „Kohlenhydratarme Ernährung macht schnell“ erwähnt, wird der Fettstoffwechsel durch eine fettschlaue Ernährung erhöht. Dieser Fettstoffwechsel wiederum schützt im Wettkampf unsere Glykogenspeicher. Dadurch können wir höheren Belastungen standhalten und dabei immer noch Fett verbrennen. Gleichzeitig können wir uns besser vom Training erholen und so härter trainieren, wenn wir auf die richtigen Fettsäuren achten.
Wie aber ist das mit dem IQ? Warum macht Fett zudem auch schlau? Erklären können wir das folgendermaßen: Das Gehirn besteht aus vielen Nervenmembranen, die neben Phosholipiden auch viele Fettsäuren enthalten. Wird das Gehirn nun mit den richtigen Fettsäuren ernährt, funktionieren die Vernetzungen im Gehirn besser und erhöhen so den IQ-Wert.

Interessant: Die wichtigsten Gehirnbildungsphasen eines Menschen sind das letzte Schwangerschaftstrimester sowie die ersten 3 Lebensmonate. Wird das Kind in dieser Zeit besonders gut mit Omega 3-Fettsäuren versorgt, erhöht sich der IQ-Wert des Kindes nachweislich. Da das Gehirn allerdings bis ins hohe Alter aus 60 Prozent Fett besteht, sollte das Gehirn immer weiter mit den richtigen Fetten versorgt werden.

Jedes Fett ist wichtig – entscheidend sind die Qualität und die Balance

In der Forschungsgruppe unterscheiden wir heute nur noch zwischen Fetten, die sich zum Braten eignen (hier sind vor allem die gesättigten Fettsäuren zu erwähnen) und zwischen denen die kalt genossen werden sollten (einfach sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren). Allerdings unterteilen sich die einzelnen Untergruppen der Fettsäuren im Detail so sehr, dass wir die Fettsäuren im Detail betrachten sollten.

Übrigens: Damit Sie am Ende den Überblick behalten, haben wir für Sie eine Zusammenfassung erstellt, die die wichtigsten Fettsäuren und Ihre Verwendung übersichtlich darstellt. Diese finden Sie am Ende des Artikels.

Gesättigte Fette

Vorkommen:

  • Milchfett
  • Fleisch
  • Wurst
  • Kokosöl

Funktion
Früher nahm man an, dass die gesättigten Fettsäuren z.B. aus Milch und Fleisch Entzündungen fördern. So hat man in Versuchen mit Zellkulturen gemessen, dass bei Verabreichung gesättigter Fettsäuren die Entzündungsmediatoren TNFa sowie IL6 vermehrt auftreten. Diese Zunahme der Entzündungsstoffe verschwand jedoch bei zusätzlicher Gabe von Omega 3-Fettsäuren wieder. Heute bewerten wir ein ausgewogenes Maß an gesättigten Fettsäuren als gesundheitsförderlich. Im Folgenden die vier wichtigsten gesättigten Fettsäuren und ihre gesundheitsbringende Funktion:

  • Buttersäure: Ernährung der Dickdarmschleimhaut
  • Laurinsäure: stabilisiert Membranen, wirkt entzündungssenkend und antibakteriell und erhöht den schützenden HDL-Spiegel
  • Palmitinsäure: wichtiger Energielieferant für das Herz
  • Stearinsäure: wird zu Ölsäure umgebaut und stabilisiert auf diese Weise Membranen

Dr. Feil Tipp
Gesättigte Fettsäuren sind für eine gesunde Körperfunktion unerlässlich. Gönnen Sie sich daher ruhig beim Nachtisch Ihre Portion Sahne und Ihre tägliche Portion Butter. Auch zum Anbraten sind gesättigte Fettsäuren unsere erste Wahl. Setzen Sie hierfür vor allem auf Kokosöl sowie Butterschmalz.
Genauso wichtig sind die gesättigten Fettsäuren aus Fleisch. Allerdings sollten Sie hier auf Qualität achten. Denn: Das Fleisch von Tieren aus Masthaltung enthält eine hohe Menge an Arachidonsäure, die ein starker Entzündungsantreiber im Körper ist. Der Arachidonsäuregehalt sollte daher im verzehrten Lebensmittel möglichst klein sein. Wir empfehlen deshalb vor allem Rind (am besten Weiderind) und Wild und nur selten handelsübliches Hühner-, Puten- und Schweinefleisch. Da Fleisch jedoch auch Harnsäure enthält, sollten Sie Fleisch nicht mehr als 3 mal pro Woche essen.

Arachidonsäuregehalt
LebensmittelArachidonsäuregehalt in mg pro 100 g
Wild20 mg
Rindfleisch40 mg
Lamm80 mg
Schweinefleisch (Mastbetrieb)230 mg
Huhn, Pute (Mastbetrieb)270 - 850 mg
Ei70 mg

Einfach ungesättigte Fette

Vorkommen:

  • Olivenöl

Funktion: 
Einfach ungesättigte Fettsäuren werden für eine gute Fließeigenschaft im Bereich der Membranen benötigt. Vorstellen können Sie sich dies folgendermaßen: Jede Körperzelle ist umgeben von einer Membran, die die Abtrennung zur nächsten Körperzelle ist. Damit die Membranen elastisch sind, müssen diese gute fließen können - in den Membranen muss also viel einfach ungesättigte Ölsäure eingebaut sein.

Dr. Feil Tipp: 
Um möglichst viele einfach ungesättigte Fettsäuren im Körper einzulagern, empfehlen wir deshalb, lieber mehr Olivenöl über Gemüse und Salat zu geben als zu wenig. Wenn das Olivenöl noch aus erster Pressung stammt, dann sind zusätzlich viele Pflanzenstoffe enthalten, die antientzündlich wirken. Da Olivenöl allerdings bei Erhitzung oxidiert und dadurch freie Radikale frei werden lässt, die Ihren Körper schädigen, sollten Sie Olivenöl nur kalt genießen und zum Anbraten auf ungehärtetes Kokosöl (Bio- und Fairtrade-Stufe) oder Butterschmalz setzen.

Mehrfach ungesättigte Fette

Vorkommen

  • Omega-3 Fettsäuren:
    • Fisch
    • Speiseleinöl
    • Walnussöl
    • Rapsöl

  • Omega-6 Fettsäuren:
    • Sonnenblumenöl
    • Distelöl
    • Maiskeimöl
    • Sojaöl
    • Kürbiskernöl

Funktion:
Achten Sie bei den ungesättigten Fettsäuren speziell darauf, welche Sie verwenden. So finden sich in der Gruppe der ungesättigten Fettsäuren die entzündungsfördernden Omega 6-Fettsäuren und die Omega 3-Fettsäuren, die Entzündungen herunterregulieren. Sie sind die Gegenspieler der Omega 6-Fettsäuren. Das Verhältnis von Omega 6- zu Omega 3-Fettsäuren sollte nicht größer als 4:1 (bevorzugt 2:1) sein.

Dr. Feil Tipp: 
Damit das Verhältnis von Omega 6- zu Omega 3-Fettsäuren stimmt, sollten Sie Omega 6-Fettsäure-reiche Lebensmittel (z.B. Margarine, Sonnenblumenöl, Fertiggerichte, Distelöl, Sojaöl, Maiskeimöl, Getreideprodukte) reduzieren. Nehmen Sie stattdessen mehr Omega 3-Fettsäure-reiche Lebensmittel (z.B. Meeresfisch, besonders Hering und Makrele, Walnüsse sowie Speiseleinöl) zu sich. Obwohl Rapsöl auch Omega 3-Fettsäuren enthält, empfehlen wir es nicht, da es gleichzeitig zu viele Omega 6-Fettsäuren und wenig Vitamin E enthält.

Speiseleinöl Tipp: Beim Speiseleinöl sollten Sie darauf achten, dass Sie es möglichst innerhalb von 8 Wochen nach dem Pressvorgang aufbrauchen. Da handelsübliche Speiseleinöle zu lange im Regal stehen, bitter schmecken und die biophysikalische Qualität verlieren, empfehlen wir, möglichst auf Speiseleinöl aus örtlichen Ölmühlen zu setzen. (Sollten Sie keinen Zugang zu einer Ölmühle vor Ort haben – können Sie bei allsani ein frisches, gut schmeckendes Öl erwerben – Bezugsquelle: https://www.allsani.com/speiseleinoel.html ).

Achtung: Gehärtete Fette

In Fertiglebensmitteln finden Sie in der Zutatenliste häufig die Zutat „pflanzliches Öl, teilweise gehärtet“. Diese Zutat bezeichnet flüssige Pflanzenöle, die durch Fetthärtung streichfähiger und länger haltbar gemacht wurden – daher die wissenschaftliche Bezeichnung „Transfettsäure“ oder „gehärtete Fettsäuren“. Diese Härtung sorgt dafür, dass die Lebensmittel (z.B. Suppen, Saucen, Capuccinopulver, Süßigkeiten, Margarine) nicht so schnell ranzig werden. Allerdings kann der Körper diese gehärteten Fettsäuren nicht mehr abbauen. Diese Fettsäuren erhöhen dann entzündliche Prozesse im Körper und begünstigen damit Volkskrankheiten wie z.B. Krebs. Deshalb sollten Lebensmittel mit gehärteten Fettsäuren nicht gekauft werden. Deklariert sind sie als „pflanzliches Öl, teilweise gehärtet.“

So verwenden Sie Fett richtig

OptimalSecond Best“Schlecht
Zum BratenKokosöl, ButterschmalzButter, PalmölSonnenblumenöl, Distelöl, Sojaöl, Maiskeimöl, Olivenöl, Rapsöl
Für die kalte KücheOlivenöl, Speiseleinöl, HanfnussölWalnussöl, Avocado-Öl, Kürbiskernöl, ArganölSonnenblumenöl, Distelöl, Sojaöl
FischHering, Seelachs, Forelle, MakreleLachsThunfisch*, Scholle**, Pangasius***
MilchRohmilchBIO MilchNormale Milch, H-Milch
Die richtigen Fettsäuren aufnehmen (entnommen aus dem Buch „Arthrose und Gelenkbeschwerden überwinden“ Dr. Feil, Friederike Feil, Uli Brüderlin – erscheint Ende November 2012)
Hering, Seelachs, Forelle und Makrele haben ein gutes Verhältnis Omega3: Arachidonsäure

*Thunfisch hat ein schlechtes Verhältnis Omega 3:Arachidonsäure
** Der Verzehr von Scholle ist ökologisch bedenklich, da beim Schollenfang der Meeresgrund abgefischt wird.
*** Pangasius-Filet sollte nur aus ökozertifizierten Betrieben verwendet werden, da bei der konventionellen Pangasiuszucht viele Antibiotika eingesetzt werden, die sich im Fischfilet anreichern.

 

 

162 Kommentare

 

  1. Pingback : Krank statt schlank – Warum Fett in der Ernährung so wichtig ist - WortWolkeBlog

  2. 22. Juli 2016  08:52 erstellt von Barbara Antworten

    Hallo, welches Öl empfehlen Sie für die Baby-Beikost? Beikostöle sind ja Raps- und Sonnenblumenöl, das Sie hier nicht empfehlen. Vielen Dank, Barbara

    • 26. Juli 2016  10:53 erstellt von Drea

      Hallo Barbara, wir empfehlen Kokosöl, Leinöl und Olivenöl.-je früher ein Kind gute Fette bekommt, desto besser.
      Viele Grüße Andrea

  3. Pingback : Food Songs: Coconut | Freakfood

  4. 9. Februar 2016  21:31 erstellt von Alex Antworten

    Guten Abend an die Experten,
    in Ihrem Buch schreiben Sie wie wertvoll Kuhmilch ist - insbesondere Rohmilch - und die daraus entstehenden Produkte wie Joghurt, Quark usw.
    Es gibt seit Jahren zahlreiche Studien, die aufzeigen, wie schädlich Kuhmilch ist - dabei ist nicht die Rede von Laktoseintoleranz. Auch viele andere Experten sind dieser Meinung. Ich bin seit dem Lesen ihres Buches ziemlich verunsichert, weil ich seit Jahren auf Kuhmilchprodukte verzichte.
    Viele Grüße, Alex

    • 18. Februar 2016  12:40 erstellt von Sergej

      Guten Tag Alex,

      ich bin auf Ihre Frage im Forum eingegangen.

      Viele Grüße

      Sergej

    • 21. Februar 2016  12:37 erstellt von ziska

      Wer sich für diese Frage interessiert der Forums-Artikel ist hier: http://www.dr-feil.com/forum#/discussion/comment/10541

  5. 7. Februar 2016  20:41 erstellt von andy Antworten

    Liebes Dr.-Feil-Team,


    Ich esse täglich 1-2 Butterbrote oder ein Dinkelbrötchen mit dick Butter.
    Wollte fragen, ob es evt. zuviel ist, wenn ich zu den bUtterbroten bzw. am gleichen Tag auch Vollmilchjoghurt oder Quark, etwas Avocado, und eine Feuerschokolade mit Sahne zu mir nehme.

    schmeckt sehr lecker das Ganze aber es sollte auch im RAHMen sein oder?

    lg Andy

    • 8. Februar 2016  10:39 erstellt von Sergej

      Hallo Andy,

      da Sie bei der Ernährung schon viel umsetzen sehe ich ich hier kein Problem. Wenn Sie auf Ihren Eiweißanteil kommen und wenig Kh zu sich nehmen. Darf der Fettanteil durchaus höher sein, nach unserer Empfehlung sind es 50 % der tägl. Kalorien. Die besten Indikatoren hier sind die Waage (wenn Sie zunehmen) und das Wohlbefinden. Wenn Sie sich nicht wohlfühlen dann sollte die Ernährungszusammensetzung (jedoch selbstverständlich nicht nur die Ernährung) überdacht werden.

      Viele Grüße

      Sergej

  6. 2. Juli 2015  16:58 erstellt von exii Antworten

    wieso ist walnussöl bei kalten speisen denn zweite wahl im gegensatz zu olivenöl?

    • 15. Juli 2015  10:57 erstellt von Tobias Homburg

      Hallo Exii,
      Walnussöl hat einen höheren Gehalt an Omega 6 Fettsäuren, weshalb dies hier so eingestuft wurde. Gleichzeitig ist Olivenöl eine sehr gute Quelle für Omega 9 Fettsäuren.
      Dennoch ist auch hier eine Vielfalt empfehlenswert.

      Liebe Grüße
      Tobias Homburg

  7. 19. April 2015  13:09 erstellt von Dr. Brandt Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Sie behaupten auf Ihrer Seite hier, dass Thunfisch ein schlechtes EPA:Arachidosäureverhältnis hätte. Das stimmt nach meine Recherchen nicht:

    1. https://books.google.de/books?id=geXsjwHKn4sC&pg=PA339&lpg=PA339&dq=epa+thunfisch+mg&source=bl&ots=BeA5OyjrnL&sig=zuuiiSIZqTEdcdp49NIbGEum0Ks&hl=de&sa=X&ei=44ozVfSdE5LvaPahgKgE&ved=0CFYQ6AEwCQ#v=onepage&q=epa%20thunfisch%20mg&f=false

    2.http://ever.ch/PDF/Hitliste_Fettsaeuren_mit_Graphik.pdf

    MfG
    Dr.Brandt

    • 4. September 2015  14:40 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Hallo Herr Dr. Brandt,
      es ist richtig, dass Ihre angegebenen Quellen dem Thunfisch eine hohe EPA Menge attestieren - wenn man jedoch die Arachidonsäure- Menge in Bezug setzt (unsere Daten stammen aus Souci Fachman Kraut), dann haben wir bei Thunfisch ein deutlich schlechteres EPA/AA Verhältnis als bei anderen Fischen wie z.B. Hering (nach Daten von Souci Fachmann Kraut ist das Verhältnis bei Thunfisch 1,1 - bei Hering 55,1.
      Viele Grüße, Ihnen alles Gute und sorry für die späte Beantwortung (mail blieb liegen) - Dr. Wolfgang Feil

  8. 29. März 2015  12:14 erstellt von Samuel Dittel Antworten

    Hallo Dr. Feil Team,
    mich würde noch interessieren welches Schmalz eher gut bzw eher Schlecht für den Körper ist. Gerade das Butterschmalz und Schweineschmalz würde mich da sehr interessieren.?
    Vielen Dank für Ihre Mühe!
    Viele Liebe Grüße
    Samuel Dittel

    • 31. März 2015  10:02 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Samuel,
      Butterschmalz enthält viele gute Fettsäuren, die den Darm und das Immunsystem stärken. Schweineschmalz dagegen hat einen sehr hohen Arachidonsäuregehalt und erhöht Entzündungen, sollte somit nicht verwendet werden.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  9. 22. März 2015  15:28 erstellt von Manuel Wagner Antworten

    Hallo Dr. Feil Team
    Was ist mit Bratöl aus high-oleic-Sonnenblumenöl? Es ist günstig und hat kaum Linolsäure.
    http://de.wikipedia.org/wiki/High-Oleic-Sonnenblumen
    Kann man dieses Öl nicht genau so empfehlen wie Kokosöl oder Butterschmalz? Oder ist dabei die Desodorierung ein Problem? Sollte man dann eher natives High-Oleic-Sonnenblumenöl verwenden? Auch zum Braten?

    • 26. März 2015  09:59 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Manuel,
      wir empfehlen dieses "Bratöl" NICHT zu nehmen. Auch die Ölsäure ist eine einfachungesättigte Fettsäure und oxidiert durch das Braten. Besser ist Butterschmalz und Kokosöl.
      Gruß Friederike Feil

  10. 26. Februar 2015  22:19 erstellt von elke hacker Antworten

    Hallo,

    Mandelmehl ist sehr schwer zu bekommen. Was ist der Unterschied zu gemahlenen Mandeln?
    Kann ich die nicht auch verwenden?

    • 2. März 2015  10:16 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Elke,
      Mandelmehl ist der Presskuchen, der bei der Mandelölgewinnung übrig bleibt und ist eiweißreicher wie die gemahlenen Mandeln. Mandelmehl können Sie über folgenden Link beziehen https://allsani.com/mandelmehl.html. Doch alternativ können auch gemahlene Mandeln genommen werden.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  11. 5. Februar 2015  12:32 erstellt von Manuel Wagner Antworten

    Es geht in der Studie darum, dass durch gesättigte Fettsäuren das Krebsrisiko deutlich erhöht sein soll.

  12. 5. Februar 2015  12:31 erstellt von Manuel Wagner Antworten

    http://www.pressetext.com/news/20150204001

    Habe gerade eine neue Studie entdeckt, die die Reduzierung von gesättigten Fettsäuren auf maximal 10% empfiehlt und empfiehlt Butter, Käse, Fleisch aufgrund der gesättigten Fettsäuren zu reduzieren? Was ist da dran?
    In letzter Zeit habe ich gerade meinen Konsum von gesättigten Fettsäuren erhöht und Kohlenhydrate reduziert.

    • 20. Februar 2015  13:40 erstellt von Dr. Wolfgang Feil

      Dr. Strunz würde hier "Schrott-Studie" sagen: es ist nur eine Korrelationsstudie, bei der nach den uns zur Verfügung gestellten Informationen, keine Unterscheidung gemacht wurde, wie der Lebensstil der Probandengruppe ist, ebenso gab es keine qualitative Unterscheidung (z.B. Rohmilchprodukte, Weidelandtiere gegenüber Masttierprodukte). Die "Wissenschaftler" leiten darüber hinaus falsch und undifferenziert vom LDL-Cholesterin-Spiegel ein schädigendes Potential ab - heute weiß man, dass es ein gutes LDL-A und ein schlechtes LDL-B gibt (siehe unser Cholesterin-Blog). Sie können also nach wie vor vermehrt Butter, Rohmilchkäse und Weidetierprodukte essen - wichtig ist nur, dass immer genügend Gemüse und Salat dabei ist.
      liebe Grüße - Dr. Wolfgang Feil

  13. 3. Februar 2015  17:51 erstellt von Andy Antworten

    Lieber Dr. Feil-Team,

    Ich benutze zum Braten natives Kokosfett
    Für den Salat ein griechisches Bio-Olivenöl
    für Brot die Butter
    sonstz noch fette Milchprodukte ab und an.

    und Nüsse/Mandeln

    erste Frage:

    Muß Leinöl sein? esse 1-2x Fisch pro Woche und kaufe oft mal Weidebutter/ Bio-Sauerrahmbutter
    ( Leinöl verdirbt so schnell und ich finde das Quark ohne und in Vollfettstufe besser schmeckt)

    Nüsse:
    Sind Cashewkerne
    Walnüsse
    ger.Haselnüsse(Rapunzel)
    selbst gehäutete Mandeln okay?

    und: Muß man wie sooft beschrieben Nüsse vor dem Genuß in Salzwasser einweichen?

    bzw. kann man Nüsse sowohl roh wie auch geröstet( naturkostladen) essen?

    Liebe Grüße
    Andy

    • 4. Februar 2015  10:56 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Andy,
      wir empfehlen Leinöl, da es das Öl ist, welches am meisten Omega-3-Fettsäure enthält - 54%. Frisches Leinöl schmeckt nussig und gut. Wenn Leinöl bitter schmeckt, ist es bereits altes Leinöl und hat auch keinen großen positiven Effekt mehr. Daher ist es ratsam immer kleine Flaschen Leinöl zu kaufen, welche schnell aufgebraucht sind.
      Alle Nüsse sind ok, bis auf Erdnüsse. Das sind Hülsenfrüchte und enthalten sehr viel Lektine. Die Nüsse können auch geröstet sein, doch nicht mit einem Zuckerguss.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  14. 31. Januar 2015  17:51 erstellt von Marco Antworten

    Wie siehts mit dem Konsum von Mandeln aus? Wieviel ist zuviel und wieviel wäre noch im grünen Bereich? Ich esse sehr viel Mandeln, pekannüsse und Walnüsse.

    Gruß marco

    • 3. Februar 2015  18:01 erstellt von Andy

      Ich habe mal vor Jahren gelernt, das eine Handvoll Nüsse oder Mandeln am Tag okay ist. Auch soll 3x pro woche diese Portion ausreichend sein. Kann aber nicht sagen, ob das noch aktuell ist.

    • 4. Februar 2015  11:59 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Marco,
      eine Obergrenze, bei Verträglichkeit, ist mir nicht bekannt.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  15. 25. Januar 2015  01:34 erstellt von Anna Antworten

    Hallo Dr. Feil Team,
    im neuen Buch "die F-AS-T Formel" wird Rapsöl als "Second Best" aufgeführt.
    Wenn ich nur das Buch lese, müsste ich davon ausgehen, dass das Öl erlaubt ist (nicht für den alltäglichen Gebrauch). Jetzt lese ich hier auf den Seiten, dass man Rapsöl meisden soll. Diese Seiten sind aber sehr viel älter als das Buch. Was ist nun richtig?
    Suche ein Öl für Kuchen (Low Carb) was Geschmacksneutral ist. Klar könnte ich auch Butter oder Kokosfett nehmen, aber die müsste ich erstmal schmelzen. Suche eine schnellere Variante.
    Was ist nun korrekt?
    Gruß Anna

    • 27. Januar 2015  12:39 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Anna,
      Rapsöl kann hin und wieder zum kurzen Anbraten (z.Bsp. Spiegelei) mit leichter Hitze verwendet werden, ist jedoch nicht die besten Wahl. Zum Backen empfehle ich Ihnen Butter, da durch die lange Backzeit alle ungesättigten Fettsäuren im Rapsöl oxidieren.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  16. 19. Januar 2015  11:42 erstellt von sonja Antworten

    Hallo,Dr.Feil-Team,
    ich habe eine Frage zu der Arachidonsäure. Ich meide so ziemlich alles in Bezug auf diese
    Säure.Wieviel Arachidonsäure enthält Ghee (Butterschmalz)?Ich stelle es mir immer
    selbst her aus Bio-Sauerrahmbutter.
    Liebe Grüße Sonja Bekesi

    • 21. Januar 2015  21:06 erstellt von Tobias Homburg

      Hallo Sonja,
      den genauen Anteil kann ich Ihnen so nicht nennen, da dies immer von der Herstellung der Produkte abhängt. Beim Ghee ist der Hauptfaktor dann die Haltung der Tiere, von denen die Butter erzeugt wird.
      Da Sie jedoch Bio-Butter verwenden und Ghee meist auch nicht in großen Mengen verzehrt wird, brauchen Sie sich hierbei keine Sorgen machen.
      Unser Körper benötigt auch Arachidonsäure. Lediglich die Dosis ist oft das Problem, da tierische Produkte aus Massentierhaltung sehr große Mengen der Säure enthalten.

      Liebe Grüße
      Tobias Homburg

  17. 11. November 2014  15:44 erstellt von Arms Antworten

    Hallo an die Experten

    Habe eine starke Arthrose attestiert bekommen. Bin jetzt zur Meinung gekommen ,das ich mit einer gezielten Einnahme von Borak das Problem angehen werde. Habe das Gefühl das Sie diese Möglichkeit mit Borak nicht in Erwägung ziehen ...
    Warum?
    Hatte diese Empfehlung von einem alten Heilpraktiker(Physiker unter Ardenne)
    Würde mich über eine Antwort freuen
    MFG
    Detlef

    • 14. November 2014  11:18 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Detlef,
      meinten Sie Borax? Borax enthält etwa 11,3 Prozent Bor. Das Spurenelement Bor hat eine schmerz- und entzündungssenkende Wirkung, ist ein Cofaktor für den Knochen- und Testosteronstoffwechsel. In einer Dosierung von 9 mg pro Tag hat es die gleiche Wirkung wie ein Schmerzmittel, ohne dessen Nebenwirkung. Aus diesen Gründen haben wir in unseren Büchern und Vorträgen immer vom Bor-Joker gesprochen und borreiche Lebensmittel empfohlen: Pfirsich, Gurken, Zucchini, Nüsse, Rote Beete. Mit Borax selbst haben wir keine Erfahrungen.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  18. 2. November 2014  11:18 erstellt von wotan Antworten

    Was sagen Sie zu den erhöhten Werten von oxidierten Cholesterin in Ghee? Hat die industrieelle Herstellung von Butterschmalz Vorteile?

    http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(87)92443-3/abstract

    Gruss

    • 11. November 2014  14:42 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Wotan, wir empfehlen ebenfalls oxidiertes Cholesterin zu reduzieren. Daher sollte man auch Eier nicht zu stark erhitzen. Das heißt Spiegelei besser als Rührei und falls Rührei gegessen wird dann nur kurz angebraten oder noch besser: So zubereiten, dass das Eigelb nur kurz mit der Pfanne in Kontakt kommt. Dass bei der Herstellung von Ghee ca 12% oxidiertes Cholesterin entstehen, war mir nicht bekannt. Dennoch sehe ich Ghee und auch Butterschmalz als wertvolle gesundheitliche Produkte, da diese viele gute Fettsäuren enthalten. Die endogene Produktion von oxidiertem Cholesterin sehe ich als größeres Hauptproblem im Bezug auf Herz-Kreislauferkrankungen, bzw. Ablagerung in den Arterien.

      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

    • 28. Januar 2015  18:23 erstellt von Andy

      Liebe Friederike,

      Ist denn gekochtes Ei(weicht bis fast hart) besser als Rührei?
      und was sagen Sie zum Ei, welches man am Ende in die Misosuppe gibt?

      Esse 1- 3 Biolandeier am Tag

      Lieben Gruß
      Andy

    • 29. Januar 2015  16:03 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Andy,
      gekochtes Ei ist besser wie Rührei, da das Eigelb nicht direkt mit der hohen Hitze in der Pfanne in Berührung kommt.
      Ei in der Misosuppe ist super.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 29. Januar 2015  19:17 erstellt von Andy

      Cool,

      Danke für die Hilfe^^

  19. 13. August 2014  22:26 erstellt von Christina Antworten

    Liebes Dr.-Feil-Team,

    ich habe über einen Kommentar auf Ihrer Website den Link zu folgender Website entdeckt: http://www.urgeschmack.de/pflanzenol-omega-3-quelle/
    Was halten Sie von der folgenden Aussage:
    "Pflanzenöle sind keine guten Omega-3-Quellen. Die wertvollen Fettsäuren EPA und DHA können wir Menschen daraus nur mit sehr geringer Effizienz synthetisieren. Eine Erhöhung des gesamten Fettverzehrs zum Ausgleich ist aufgrund der PUFA- und Kaloriendichte selbst im Optimalfall (sehr hochwertiges und entsprechend teures Öl) kaum ratsam. Die beste Lösung ist daher, sich direkt mit EPA und DHA zu versorgen. Auf dem Weg umgeht man die inefffiziente Umwandlung, die zusätzlichen Kalorien und größere PUFA-Mengen. Und woher bekommt man EPA und DHA direkt? Praktisch nur aus tierischen Quellen, allen voran Fisch."

    Vielen Dank für eine Rückmeldung!
    Viele Grüße
    Christina

    • 15. August 2014  07:46 erstellt von Tobias Homburg

      Hallo Christina,
      ich schicke Ihnen unten einen Link, der Sie direkt in unser Forum führt.
      Dort finden Sie die Antwort auf Ihre Frage:
      http://www.dr-feil.com/forum#/discussion/comment/4095

      Liebe Grüße
      Tobias Homburg

  20. 18. Juli 2014  12:23 erstellt von Ingrid Antworten

    Hallo liebes Team,
    ich bereite mir seit ca. einer Woche den Gewürzquark etc. mit dem köstliche und
    wunderbar duftende Speiseleinöl von der Dusslinger Mühle zu. Leider wird mir
    danach übel und ich bekomme für ca. eine Stunde eine Kurzatmigkeit, die ich
    sonst an mir nicht kenne. Mit Oliven/Walnussöl passiert mir das nicht. Sollte
    ich das wertvolle Leinöl dann doch lieber absetzen? Ich habe eine Hystaminintoleranz
    und neige zu Hautallergien.
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Herzliche Grüße
    Ingrid

    • 22. Juli 2014  11:05 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Ingrid,
      gehen Sie immer davon aus, der "Körper hat Recht". Wenn er etwas nicht verträgt, dann lassen Sie einfach weg. Sie können den Gewürzquark dann auch mit Oliven oder Walnussöl machen.

      Viele liebe Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  21. 2. Juli 2014  14:00 erstellt von Ingrid Antworten

    Hallo Peter Munsnios,
    Fragen über Fragen ;-))
    Leider ist in dem Scharfmachergewürz von Sonnentor Knoblauch enthalten.
    ( Reaktion: Magenkrämpfe ) Können Sie mir eine Gewürzmischung
    ohne Knoblauch empfehlen?
    Im Kochbuch gibt es kein Rezept mit roter Bete. Ist rote Bete, zB.
    bei Arthrose nicht empfehlenswert? Ich esse sie sehr gern mit Äpfeln,
    Apfelsinen und Walnüssen.
    Danke im Voraus für Ihre sehr fürsorglichen, wie immer tollen
    Antworten.
    Liebe Grüße
    Ingrid

    • 2. Juli 2014  18:36 erstellt von Ingrid

      Sorry, lieber Peter Munsonius; hatte Ihren Namen "verkauderwelschelt".
      Da fällt mir aber noch eine Frage ein: ich süße,( wenn nötig) meine Speisen mit
      Bio Agaven - Sirup. Auf Ihrer Ernährungspyramide raten Sie davon ab.
      Sollte ich lieber Bio Honig verwenden?
      Herzliche liebe Grüße
      Ingrid

    • 3. Juli 2014  10:16 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Ingrid,
      Bio-Honig zum Süßen ist besser wie Agaven-Sirup, doch auch er enthält eine hohe Konzentration an Glukose und Fruktose. Daher sollte auch er nur gelegentlich verwendet werden. Die bessere Lösung wäre Stevia.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 28. Januar 2015  18:28 erstellt von Andy

      Lieber Peter Munsonius,

      Was halten Sie von Reismalz, Gerstenmalz und Reissirup? evt. mit wenig Stevia vermengt.

      Habe von einem sehr bekannten Ernährungslehrer gelernt, das man statt Honig Reissirup verwenden sollte, da dessen Zweifachzucker nicht so flott ins Blut abgegeben wird.

      Stevia schmeckt pur nicht, verstärkt jedoch die Süße

      Viele Grüße
      Andy

    • 29. Januar 2015  16:08 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Andy,
      wir empfehlen bzw. verwenden Stevia pur, da der Zweifachzucker ebenfalls, zwar langsamer, den Blutzuckerspiegel erhöht.
      Schöne Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 3. Juli 2014  10:05 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Ingrid,
      da ich persönlich Knoblauch liebe, habe ich jetzt leider keine Gewürzmischungs-Empfehlung parat.
      Lassen Sie sich die rote Bete schmecken. Sie ist sogar sehr gut gegen Arthrose, da rote Bete Bor enthält, welches schmerzsenkend wirkt. Sie können auch täglich ein Glas rote Betesaft trinken.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  22. 9. Juni 2014  23:44 erstellt von Ingrid Antworten

    Hallo liebes Team,
    habe Sie vor einer Stunde entdeckt und kann mich nicht lösen!!:-)
    Meine unausgesprochen Fragen wurden hiermit schon beantwortet.
    Eine habe ich dennoch; ich würde gern Gelatine trinken umd bin unsicher,
    wie ich sie auflösen - und welche ich bevorzugen soll.
    Ich esse keine Kohlenhydrate in Form von Getreide und Kartoffeln dafür viel Gemüse, moderat Obst in grünen Smoothies täglich. Meinen Käse und Quarkkonsum habe ich minimiert
    Ich liebe den Geschmack, in Olivenöl angebratene Gemüse. (Werde ich doch
    lieber "danach" benutzen.) Ich kaufe meine sämtlichen Produkte seit 30 J. im Bioladen.
    Kokosöl - Milch- Wasser gehören in meinen Ernährungsplan. Ich esse Bio - Putenbrust,
    selten Rind, manchmal Hähnchenschenkel, Garnelen. Mein Alter: 73 Jahre 59 kg 165 lang.
    Mache meine sämtlichen Einkäufe mit dem Fahrrad und gehe zu Fuß. Meine Knie u.
    Hände schmerzen sporadisch. Ergänzung: Gerstengras - Pulver, Silicium.
    Die Einnahme von Gelatine wäre für mich sehr wichtig.
    Ich bedanke mich herzlich für Ihre Antwort.
    Beste Grüße Ingrid

    • 16. Juni 2014  09:48 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Ingrid,
      viel effektiver wie Gelatine ist Kollagenhydrolysat (aufgespaltene Gelatine). Das Kollagenhydrolysat ist bereits in diese Molekülstücke aufgespalten, welche unser Knorpel in dieser Form benötigt und gleichzeitig unser Darm auch in dieser Form aufnehmen kann. Daher empfehlen und arbeiten wir mit Kollagenhydrolysat (z.Bsp. Filatin http://allsani.com/filatin.html).
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 17. Juni 2014  21:56 erstellt von Ingrid

      Hallo Peter Monsonius,
      herzlichen Dank für ihre Antwort und den Tipp. Das "Arthrose" Buch hatte
      ich mir bereits bestellt und es ist heute eingetroffen. ( vielversprechend und
      spannend ) werde vieles beherzigen!!!
      Liebe Grüße
      Ingrid

    • 27. Juni 2014  12:05 erstellt von Ingrid

      Hallo Peter Munsonius,
      habe Ihren Rat beherzigt und trinke seit gestern Filatin. Mich stört der intensive
      "pappige" Nachgeschmack der zugesetzten ( künstlichen ) Aromen. Wäre es sinnvoll,
      3 x 4 Gramm über den Tag verteilt einzunehmen, um auch das lästige Aufstoßen
      zu verhindern? Warum müssen Aromen zugesetzt werden?
      Liebe Grüße
      Ingrid

    • 30. Juni 2014  09:32 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Ingrid,
      neutrales Kollagenhydrolysat schmeckt sehr, sehr eigen, welches keiner trinken mochte. Daher haben wir es mit dem natürlichen Süßstoff Stevia gesüsst. Wenn es Ihnen besser bekommt, können Sie es natürlich über den Tag verteilt trinken. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie es nicht mit Glusatin zusammen nehmen. Die darin enthaltenen Spurenelemente könnten sich sonst, bei der Resorption im Darm, gegenseitig blockieren.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 1. Juli 2014  13:24 erstellt von Ingrid

      Lieber Peter Munsonius.
      danke für die schnelle Antwort. Sie meinten Glutamin? Glutasin kenne
      ich nicht; worin ist es enthalten?
      Aroma: warum ist es dann nicht mit "Stevia" deklariert?
      Habe mir auch noch das "Lauf - Kochbuch" gekauft: BESTENS und wirklich
      weiter zu empfehlen!
      Herzliche Grüße
      Ingrid

    • 1. Juli 2014  14:58 erstellt von Ingrid

      Korrektion: Hallo Herr Munsonius, - Sie meinten natürlich Glusatin.
      Gruß
      Ingrid

    • 2. Juli 2014  07:39 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Ingrid,
      ja "Glusatin" ist richtig. Das Präparat ist Bestandteil des allsani Gelenknährstoff-Paketes (siehe http://allsani.com/glusatin.html)
      Viele liebe Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  23. 5. Mai 2014  18:09 erstellt von HaJö Antworten

    Hallo liebes Feil-Team,
    ich halte mich für sportlich aktiv, laufe 1-2 mal pro Woche ca 10km, treibe sonst noch Sport, ernähre mich bereits "an Feil angelehnt". Beim Checkup schlug mir M Ü50 1,80m 80kg der
    Allgmeinmediziner aufgrund CHOL 257, HDL 56, LDL 180 mg/dl vor, präventiv Cholesterin-Senker (Simvastatin) zu nehmen, solange diese nicht zu merklichen Nebenwirkungen führen. Der Arzt sieht das eher genetisch bedingt und glaubt nicht, dass die Werte durch Ernährungsanpassung zu bessern wären, zumal diese vor 2 Jahren ähnlich waren. Wie sieht hierzu die Meinung der Gruppe Feil aus? Sind bessere Werte durch entsprechende fett-schlaue Ernährung hinzukriegen oder sind die Werte noch im Rahmen?

    • 6. Mai 2014  11:47 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo HaJö,
      lesen Sie hierfür bitte den Dr. Feil Cholesterinblog (http://www.dr-feil.com/allgemein/cholesterin.html). Cholesterin ist ein notwendiger Baustoff für den Körper. Man muss nur schauen, dass es nicht aggressiv wird. Agressives Cholesterin wird gebildet durch zu viel Kohlenhydrate. Richten Sie deshalb Ihre Ernährungsgewohnheiten "noch weiter" ;-) nach Dr. Feil aus.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  24. 29. März 2014  22:46 erstellt von Anita Antworten

    Hallo liebes Forschungsteam
    seit einigen Wochen esse ich täglich Quark mit Leinsamen einem Löffel Leinöl etwas Baumnüssen und einigen Mandeln (Versuche so unter anderem meinen sehr hohen Cholesterinspiegel positiv zu beeinfussen). Nun habe ich gelesen wie gesund Kokosöl ist. Macht es Sinn das Leinöl gegen Kokosöl auszutauschen? Vielen Dank für ihre Antwort

    • 2. April 2014  16:24 erstellt von Feil Friederike

      Am besten Sie verwenden Kokosöl zum Braten und Backen. dann haben Sie die tollen Fettsäuren von beiden Quellen. Leinöl enthält viele wertvollen Omega 3 Fettsäuren. Kokosöl eher gesättigte Fettsäuren (Laurin), die den Darm und das Immunsystem stärken.

  25. 2. März 2014  12:00 erstellt von Christina S Antworten

    Guten Tag, seit dem Tip einer Bekannten lese ich nun täglich auf Ihrer Seite und stelle mir Informationen zusammen, mit denen ich versuchen will die Zeit zu überbrücken, bis das Buch kommt. Ich bin 35, bin bis vor anderthalb Jahren täglich 10km gejoggt und kann dies wegen unerklärlicher Schmerzen nicht mehr tun. Herausgestellt haben sich mit der Zeit eine Hüftarthrose und eine spinale Enge im LWS-Bereich. Wobei ich aber glaube, daß die Schmerzen hauptsächlich durch Myogelosen, Übersäuerung, etc. bestehen, daher lasse ich (Trigger-) Behandlungen durchführen und stelle nun auch seit einigen Tagen meine Ernährung auf Ihr "System" um. Mein Hauptproblem dabei ist mein sehr unregelmäßiger Schichtdienst. Beispielsweise bei den Frühschichten stehe ich des Nachts um 2 auf, verlasse um 3 das Haus, nehme um 4 meine Arbeit auf, habe um 14.45 Feierabend und je nach Verkehr fahre ich dann nochmals 45 Minuten, bis isch zu Hause bin, wo ich dann auch erst kochen oder mir mal einen Salat zubereiten kann. Ich gebe Ihnen Recht, daß man den Gewürzquark und den Joghurt mit Hagebutte gut am Vorabend zubereiten und dann mitnehmen kann, aber das reicht mir nicht, um die vielen Arbeitsstunden damit zu überbrücken. Ich habe meist noch 4 Scheiben Dinkelvollkornbrot mit Weidemilch-Butter und Rohmilchkäse dabei, die von Ihnen empfohlenen Nüsse/Mandeln und 20g Schokolade (85%). Da ich 4-5 Tage pro Woche arbeite, frage ich mich, ob das in Sachen Brot/Getreideprodukte schon zuviel ist? Heute hatte ich Heringe in Joghurt-Soße dabei, traute mich aber nicht recht, da auch noch ein Stück Brot oder gar Kartoffeln mit Schale aus dem Dampfgarer dazu zu essen, wegen der Kohlehydrate... Aber mein größtes Problem an der ganzen Sache sind die Kalorien... Nach meinem Ernährungstagebuch stehen mir 1700 Kalorien pro Tag zu, zum Abnehmen sollte ich diese ja auch noch unterschreiten, aber wenn ich mit den ganzen Ölen und Fetten und Nüssen und Schokolade und Quark mit 20% Fett etc. fertig bin, dann bin ich ruckzuck bei ganz schön vielen Kalorien und hab noch nix "richtiges" gegessen. Meist bin ich etwa 18-20 Stunden von 24 auf den Beinen und habe deshalb über den Tag verteilt ganz schön viel Zeit bei einem entsprechenden Streßlevel Hunger zu produzieren und da ich meinen Streß nicht mehr durch ausdauerndes Laufen kompensieren kann und mir der Sreß auf´s Gemüt schlägt, esse ich ihn halt weg. Dadurch habe ich nunmehr insgesamt 16 Kilo zugenommen und befürchte deshalb, daß eine Umstellung auf diese Voll-Fett-Ernährung noch mehr ansetzen könnte. Wie sehen Sie das? Ich danke Ihnen schon im Voraus für Ihre Hilfe! MfG

    • 5. März 2014  11:37 erstellt von Feil Friederike

      Hallo MFG,
      generell dauert es bis der Körper wieder vermehrt Fett verbrennen kann. Das ist eine Umstellung, die man nicht von heute auf morgen machen kann.
      Ich würde langsam beginnen anstatt 4 Scheiben nur noch 3 Scheiben und dann nur noch 2 Scheiben Brot zu essen. Weil das ist schon eine ganze Menge.
      Um den Stoffwechsel wieder anzukurbeln, sollten Sie kurze intensive Sport-HIIT Trainings einbauen. Wir rechnen generell nicht mit Kalorien, denn der Körper zeigt Ihnen wie viel Sie brauchen. Eine Kalorie ist nicht gleich eine Kalorie.
      Um länger satt zu sein, sollten Sie mehr Eiweiß essen. Haben Sie einfach etwas Geduld, sobald der Körper wieder vermehrt Fette verbrennen kann, gehen die Pfunde auch wieder runter.
      ps: Im Internet gibt es tolle getreidefreie Brote mit Mandelmehl und Leinsamen. Vielleicht können Sie erst mal auf diese umsteigen.
      Gruß Friederike

  26. 23. Januar 2014  22:19 erstellt von Taja Antworten

    Lieber Herr Munsonius, vielen Dank für Ihre rasche Antwort.

    Ihren Hinweis mit dem Kokosfett werde ich beherzigen. Ich habe allerdings doch noch Fragen:

    Da ich Butter bzw. Butterschmalz leider nicht mehr nutzen kann (Medikamentennebenwirkung) und doch so gern Gemüsepfanne esse: Wie sieht die Reihenfolge bei den tierischen Fetten (z.B. zerlassener Speck) aus und für welchen Zweck taugt Margarine als Butterersatz?

    • 31. Januar 2014  16:10 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Taja,
      Margarine sollte nicht verwendet werden, da diese hochbearbeitet ist und einen hohen Anteil an Omega 6 Fettsäuren enhthält, die auch nicht hitzestabil sind.
      Bei zerlassenem Speck sollten Sie nur sehr gute Qualität des Schweinefleisches verwenden, da sich sonst im Fett viele Schadstoffe befinden können. Wenn der Speck allerdings vom Weideschwein kommt, ist er unbedenklich.
      Gruß Friederike Feil

  27. 22. November 2013  11:53 erstellt von Armin Antworten

    Hallo!
    In Ihrem Beitrag „Fettschlau statt fettarm“ hatten Sie Kokosöl zum Braten favorisiert, obwohl viele Jahre dieses Öl mit gesättigten Fettsäuren als schädlich dargestellt wurde. Nun habe ich im Internet viele Beiträge gefunden, wonach natives Kokosöl ein wahres „Wundermittel“ sein soll. Zum Beispiel wird unter www.zentrum-der-gesundheit.de ausführlich darüber berichtet. Im Kopp Verlag sind über die Anwendung von Kokosöl Bücher erschienen. Viele Online-Shops bieten Kokosöl an. Gegenteilige Meinungen habe ich bisher nicht finden können. Wie beurteilen Sie diese Bewertung von Kokosöl? Kann man bedenkenlos diesen Quellen trauen oder stehen auch hier wieder wirtschaftliche Interessen im Vordergrund?
    Viele Grüße Armin

    • 26. November 2013  12:12 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Armin,
      die Erkenntnisse in der Wissenschaft entwickeln sich immer weiter, doch ist es nie verkehrt die Quellen zu hinterfragen. Auch uns sind die positiven Eigenschaften des Kokosöl bekannt und deswegen ziehen wir es in unseren Empfehlungen mit ein. Tolle Ergebnisse wurde durch Kokosöl zBsp. auch bei Alzheimer-Patienten erzielt. Kokosöl ist ein besonders geeignetes Fett in der ketogenen Ernährung, da es die Anzahl der Ketogene anscheinend mehr erhöht als andere Fette. Der Grund sind mal wieder die im Kokosöl enthaltenden mittelkettigen Fettsäuren, die MCT-Fette. Man sagt, dass die MCT-Fette nicht in Bauchspeck umgewandelt werden, sondern von der Leber direkt in Energie und auch in Ketone umgewandelt werden. Die Erhöhung der Ketone im Blut führte in einer Studie mit Alzheimerpatienten zu besseren kognitiven Ergebnissen.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  28. 9. November 2013  22:50 erstellt von Sebastian Antworten

    Hallo,
    ist das richtig, dass Leinöl Phytoöstrogene enthält, die beim Mann zu einem negativen Einfluss auf den Hormonhaushalt, insbesondere Testosteron, führen können? Wie sieht die wissenschaftliche Lage zu diesem Thema aus? Ist der Konsum von Leinöl wirklich unbedenklich? Im Internet kann man nämlich sowohl Gutes als auch Schlechtes zu Leinöl lesen.

    • 12. November 2013  23:32 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Sebastian,
      Leinöl enthält Phyto-Estrogene und zwar "lignans". Diese können an Testosteron binden. Bei Frauen kann ein großer Konsum von Leinöl zu Veränderungen des Hormonhaushalts führen. Leinöl kommt mit vielen Vorteilen, es enthält wertvolle Omega 3 Fettsäuren und kann in der Kombination mit Quark ein hohes energetisches Potenzial entfalten, welches sich positiv auf Krebs auswirkt. Auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurde mit Leinöl tolle Effekte erzielt. Wenn du dir unsicher bist mit den Testosteron-Werten würde ich dir empfehlen anstatt Leinöl mit Chisamen oder Krill-Öl zu arbeiten.
      Gruß Friederike

    • 13. November 2013  00:52 erstellt von Sebastian

      Hallo Friederike,

      wenn also Leinöl für Männer bedingt geeignet ist, mit welchem Öl soll ich dann meinen täglichen Dr. Feil-Gewürzquark essen? Gibt es denn überhaupt eine Ölalternative, die ähnlich in der Fettzusammensetzung ist und zum Gewürzquark passt? Würde Hanföl oder Kürbiskernöl passen? Oder ist dann doch das Leinöl die bessere Wahl, weil der Einfluss auf das Testosteron vielleicht nur sehr gering ist? Da mein Testosteronlevel im unteren Bereich ist, muss ich seit ca. 2 Jahren Testogel nehmen. Laut regelmäßigen Blutkontrollen scheint das Leinöl keinen oder kaum Einfluss zu haben. Denn in Phasen, in denen ich kein Leinöl genommen habe, waren die Werte vergleichbar.

    • 23. Januar 2014  06:23 erstellt von Taja

      Ich denke, daß du täglich größere Mengen Leinöl verzehren müßtest, um signifikant etwas zu merken. Außerdem haben auch Männer Östrogen im Blut, der Körper konvertiert die Hormone auch in geringen Mengen.
      Ich nehme selbst Hormone (allerdings E2/P4 und T4) und merk schon deshalb nichts vom Leinöl, weil der Körper die Hormone längst nicht mehr selbst ausbalanciert.

      Aber eine andere Frage: Ist es sehr schädlich, Leinöl auch zum Braten zu verwenden? Gehörtes in eine Klasse mit Olivenöl oder kann man es doch nehmen?

    • 23. Januar 2014  13:22 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Taja,
      Leinöl nicht zum Braten verwenden. Es gehört in die Klasse von Olivenöl. Die gesunde Omega-3-Fettsäure wird beim Erhitzen zerstört.
      Zum Anbraten ist am besten ungehärtetes Kokosöl (Bio- und Fairtrade-Stufe) oder Butterschmalz.
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  29. 27. August 2013  15:50 erstellt von Ziska Antworten

    Hallo!
    Zu Qualitativ hochwertigem Olivenöl kann ich ein tolles Olivenöl-Projekt empfehlen das ich vor kurzem entdeckt habe. Dort wird besonders auf die Verarbeitung geachtet und die Mitglieder - also die Olivenbauern werden nocheinmal extra geschult und unterstützt.
    artefekten.net

    Eine Frage hätte ich noch zum Rapsöl:
    Sind das die einzigen gründe die 'gegen' Rapsöl sprechen?
    "obwohl Rapsöl auch Omega 3 Fettsäuren enthält, empfehlen wir es nicht, da es auch zu viele Omega-6 Fettsäuren und wenig Vitamin E enthält."
    Rapsöl ist - soweit ich weiß eines der wenigen Öle (das einzige?) mit viel Omega 3 das zum Braten verwendet werden kann. Das ist für mich ein deutlicher Pluspunkt.
    Ist die Verarbeitung von Raps bedenklich die es Verzehrbar gemacht hat? (Bitterstoffe werden entfernt vielleicht?)

    Liebe Grüße
    die Ziska

    • 30. August 2013  10:37 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Ziska, sobald Öle mehrfachungesättigte Fette (Omega3 und Omega 6) enthalten, sollten diese nicht zum Braten verwendet werden. Daher sollte auch Rapsöl nicht zum Braten verwendet werden. Zusätzlich enthalt Rapfsöl Sulfurverbindungen, wodurch das Öl schneller oxidiert und ranzig wird, was zu Krebs führen kann.
      Gruß Friederike

  30. 8. August 2013  19:14 erstellt von Oliver Adam Antworten

    Hallo, liebes Team,

    ich habe eine Frage zu geräuchterten Fischen (Makrele, Lachs etc.): Lehnen Sie dies ab aufgrund der Bearbeitung durch Hitze und Rauch?

    Empfehlen Sie kaltgepresstes Kokosöl auch für die kalte Küche?

    • 13. August 2013  11:32 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Herr Adam,
      wir sehen kein Problem in geräuchertem Fisch, so lange auch dieser nicht in Massen verzehrt wird. Kokosöl hat so viele gesundheitlichen Vorteile, dass Sie dieses auch in der kalten Küche genießen können.
      Gruß Friederike

  31. 8. Juli 2013  16:03 erstellt von Markus Antworten

    Hallo,
    mir hat euer kritischer Artikel über Tofu gefallen, aber bei diesem hier sind eine Fragen offen geblieben.
    Ihr schreibt, dass einfach ungesättigte Fette, wie Olivenöl, oder mehrfach ungesättigte Fette, wie Leinöl, möglichst frisch und unerhitzt verzehrt werden sollten, weil sie sonst oxidieren und ranzig werden (sie werden zu freien Radikalen). Bei Olivenöl ist dieser Effekt geringer als bei Leinöl (höhere Temperaturen werden benötigt). Ölsäure (Olivenöl) hat eine Doppelbindung und Alpha-Linolensäure (Leinöl) hat drei Doppelbindungen. Mit ein bisschen Chemiekenntnis weiß man, dass Doppelbindungen instabil sind und schnell reagieren. Deswegen wird das Leinöl früher ranzig. Arachidonsäure hat sogar vier Doppelbindungen, EPA (Fischöl) hat fünf Doppelbindungen und DHA (Fischöl) hat sechs Doppelbindungen. Diese Öle sind also hoch reaktiv und toxisch.
    Wenn ich diese Öle zu mir nehme, dann haben sie doch in meinem Körper perfekte Voraussetzungen, um ranzig zu werden: hohe Temperatur (37 °C) und viel Sauerstoff. Bei degenerativen Krankheiten wie z. B. Parkinson wird ein hohes Auftreten von Lipid-Peroxidation festgestellt (Oxidierung von ungesättigten Fettsäuren in einer Kettenreaktion).
    Was schützt mich in meinem Körper vor der Oxidation dieser Fettsäuren?
    Vielen Dank für ihre Hilfe!

    • 11. Juli 2013  10:12 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Markus,
      danke für deine chemische Ausführung. Genau so ist es, je mehr Doppelbindungen, desto leichter oxidiert das Öl und desto weniger sollte es erhitzt werden. Die Körpertemperatur von 37 Grad spielen hier eher keine Rolle. Problematisch ist das Erhitzen der Öle in der Pfanne. Im Körper werden die Öle schnell in Membrane eingebaut und verwendet. Fette oxidieren im Körper bei einer erhöhten Kohlenhydrataufnahme. Daher empfehlen wir zum Schutz vor Oxidation diese stark zu reduzieren.
      Gruß Friederike Feil

    • 11. Juli 2013  10:46 erstellt von Markus

      Vielen Dank für Ihre Antwort. Die Oxidation von Lipiden durch Glucose ist mir noch nicht bekannt. Haben Sie zu diesem Thema möglicherweise weiterführende Literatur?

    • 11. Februar 2015  20:25 erstellt von Andy

      Liebe Friederike,
      Eine kleine Zwischenfrage/ sorry

      Ich hab meine Brotmenge von 5 Scheiben auf 2 Scheiben reduziert. dazu gibts noch ein kleines Schälchen Naturreis oder Dinkel mit Butter / oft morgens

      Katoffeln nur ab und/ aber gerade im Winter oft Pastinake/ Möhre usw.

      Banane evt. 3 pro Woche

      wäre das schon ein Zuviel an Kohlenhydraten?

      Bin recht schlank! Ziel: etwas Muskelaufbau

      lg andy

  32. 15. Juni 2013  09:10 erstellt von Birgit Antworten

    Liebes Dr. Feil Team,
    Ich las in Ihrem Blog, dass man Olivenöl nicht mehr zum Braten hernehmen soll, bisher habe ich sehr oft mediteran gekocht fast ausschließlich Gemüse in Olivenöl angebraten. Jetzt hab ich im Bioladen ein Brat- Olivenöl entdeckt, allerdings ist es raffiniert. Welches Fett soll ich in Zukunt zB für Auberginen verwenden (die ja ziemlich viel fett in sich aufnehmen). Vielen Dank im Vorraus für ihre Antwort.
    MfG
    Birgit

    • 24. Juni 2013  15:19 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Birgit,
      raffinierte Öle sollten niemals verwendet werden. Auch wenn Brat-Öl drauf steht, die Polyphenole gehen kaputt und wenn sich im Öl ungesättigte Fettsäuren befinden, dann besteht das Risiko der Oxidation.
      Wenn ich Auberginen mache, nehme ich etwas Butterschmalz zum Anbraten und gieße das Olivenöl im Nachhinein nochmals über die angebratenen Auberginen.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  33. 26. Mai 2013  12:50 erstellt von Claudia Antworten

    Hallo liebes Team,
    wie sieht es bei geräucherten Heilbutt und Matjes in Kräuteröl aus ? Ist sehr praktisch um zur Arbeit mitzunehmen:-)
    Lieben Gruss
    Claudia

    • 27. Mai 2013  12:25 erstellt von Stefan

      Hallo Claudia,
      Heilbutt sollte wegen Überfischung nicht mehr gekauft werden!
      Oft sind die Matjes in billigem Sonnenblumenöl eingelegt.
      Tipp: Lieber abtupfen und selber marinieren.
      Viele Grüße
      Stefan

    • 28. Mai 2013  09:27 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Claudia,
      geräucherten Heilbutt und Matjes in Kräuteröl gehen in Ordnung, doch leider zählt Heilbutt schon zu den überfischten Fischarten. Lassen Sie es sich bei der Arbeit schmecken. :-)
      Herzliche Grüße
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  34. 4. Mai 2013  21:54 erstellt von Alexander Weh Antworten

    Hallo Frau Feil,
    ich verwende nun schon seit ein paar Wochen Hanföl, welches ja ein hervorragendes Fettsäuren-Verhältnis aufweist. Wäre es verkehrt wenn ich zudem noch Leinöl anwende? Ich ernähre mich vegan.
    MfG Alexander

    • 6. Mai 2013  10:24 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Alexander,
      Sie könne sehr gut Leinöl zusätzlich verwenden.
      Liebe Grüße und alles Gute
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

  35. 9. April 2013  17:56 erstellt von Gingerfred Antworten

    Liebes Forschungsteam,
    ich habe eine Verständnisfrage; Sie sprechen in Ihren Artikeln immer von "Kokosöl" als erste Wahl zum Anbraten.
    Ist das gleichbedeutend dem Kokosfett das ich im Supermarkt in der Kühlung finden kann? Ich habe nämlich vergeblich nach Kokosöl gesucht und Nichts finden können, sondern nur Kokosfett in weißen Blöcken im Kühlregal.
    Auf Wikipedia steht, das Kokosöl auch Kokosfett genannt wird. Vielleicht stehe ich ja hier auf dem Schlauch? Können Sie kurz weiterhelfen?
    Vielen Dank und viele Grüße,
    Gingerfred

    • 12. April 2013  09:09 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Gingerfred,
      wir empfehlen bio-Kokosöl aus Fairtrade wie zum Beispiel das, welches Sie bei Allsani kaufen können: http://www.allsani.com/kokosol.html
      Wenn Sie Ihre Bio-Kokosfett im Supermarkt kaufen, sollten Sie darauf achten, dass es keine gehärteten Fette enthält und nicht hoch bearbeitet ist.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  36. 9. April 2013  17:45 erstellt von Gingerfred Antworten

    Liebes Forschungsteam,
    ich bin Anhänger der indisch-/ asiatischen Küche und da wird oft Sesamöl verwendet. Bei manchen rezepten wird dies zu Anfangs erhitzt um darim die Gewürze anzuschwitzen.
    Ich habe bei Ihnen leider Nichts zu diesem Öl finden können. Gibt es da Ihrerseits Erkenntnisse oder Informationen über Eigenschaften und richtige Anwendung. Ist das Erhitzen gut, oder ist dies ein Öl das man ehen nur kalt verwenden sollte?
    Vielen Dank im voraus und viele Grüße,
    Gingerfred

    • 12. April 2013  09:10 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Gingerfred,
      da Sesamöl eine hohe Konzentration an mehrfachungesättigten Fetten enthält, sollte dieses nicht erhitzt werden und auch in der kalten Küche durch seinen hohen Omega 6 Fettsäurengehalt nur ab und zu verwendet werden.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  37. 9. April 2013  11:30 erstellt von Martina Antworten

    Ich habe eine Kollegin, welche sehr darauf achten muß, Lebensmittel mit wenig bzw. keiner Arachidonsäure zu essen. Ich erzählte ihr, nachdem ich Ihren Artikel gelesen habe, daß in Bio-Fleisch weniger drin ist. Nun interssiert es meine Kolegen sehr, ob es dazu irgendwelche wiss. Untersuchungen gibt.

    • 12. April 2013  09:20 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Martina,
      Bio-Fleisch enthält nicht unbedingt weniger Arachidonsäure. Viel mehr geht es hier um die Haltung der Tiere. Wenn die Tiere Platz haben sich zu bewegen, Grass fressen können und auch etwas Sonne abbekommen, so sind die Arachidonsäurewerte in dem Fleisch niedriger. Hier gibt es auch viele Untersuchungen.
      Daher sollte Ihre Kollegin ihr Fleisch am besten beim lokalen Bauern besorgen, bei dem Sie weiß, wie die Tiere gehalten werden.
      Gruß Friederike Feil

    • 26. Juni 2014  11:35 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Martina,
      Tiere, die artgerecht gehalten werden, viel Auslauf haben, Gras fressen anstatt Mast-Körner, haben weniger Entzündungen im Körper (ähnlich wie beim Menschen). Weniger Entzündungen im Körper heißt niedrigere Arachidonsäurewerte.
      Es gibt eine Vielzahl an Studien, für die die Arachidonsäurewerte verschiedener Tiere gemessen wurden. Die freilaufenden, freischwimmenden Tiere haben hier immer die besseren Werte.
      Gruß Friederike Feil

  38. 28. Februar 2013  22:14 erstellt von Werner Mörtl Antworten

    Hallo Dr.Feil-Team,
    bin zum ersten Mal auf der Seite und finde alles wahnsinnig interessant. Meine Frage: Ich verwende seit einiger Zeit regelmäßig täglich Kürbiskernöl und Kürbiskerne wegen der angeblich positiven Wirkung auf Blase u. Prostata u.auch wegen des wirklich guten Geschmacks. Nun lese ich ganz erschrocken von dem schlechten Verhältnis Omega 6 zu Omega 3 bei diesem Öl. Soll ich das Öl u. die Kerne reduzieren oder weglassen und dafür gutes Leinöl verwenden? Wäre dankbar für Ihren Rat.
    Grüße Werner!

    • 4. März 2013  16:35 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Herr Mörtel,
      ich würde Ihnen empfehlen das Kürbiskernöl nur selten zu verwenden, ab und zu, damit die Salatsauce mal anders schmeckt. Generell sollten Sie eher ein gutes Leinöl und Olivenöl nehmen. Die meisten Kerne und und Nüsse enthalten mehr Omega 6 Fettsäuren als 3 Fettsäuren. Dies ist jedoch normalerweise kein Problem, wenn Sie parallel viel Fisch essen und mit Speiseleinöl und Leinsamen ergänzen.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  39. 27. Februar 2013  00:05 erstellt von Andreas P. Antworten

    Liebes Dr. Feil Team,
    in der neuen Pyramide wird Butter "mehrmals täglich" empfohlen. In Ihrem Laufdiät Buch wird hingewiesen, dass Butter jedoch nicht in diesem Umfang und eher seltener verzehrt werden sollte. Des Weiteren gibt es mittlerweile meiner Meinung nach wesentlich bessere Magerinen als früher, wie z.B. mit mehr Omega 3 Anteil und keinerlei gehärteten pfl. Fetten, deshalb würde ich Magerine bevorzugen da es auch rein pflanzlich ist. Können Sie gewisse Magerinen empfehlen? Ist es möglich dass Inhalte der Pyramide mit denen des Laufdiät Buches nicht mehr übereinstimmen? Vielen Dank für Ihre Antwort und Hilfe. Viele Grüße, Andreas P.

    • 28. Februar 2013  16:21 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Andreas,
      die Lauf-Diät ist schon mehrere Jahre alt. Die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse sind in die Pyramide eingearbeitet. Mittlerweile legen wir ein Einlege-Blatt zur Lauf-Diät dazu mit den wissenschaftlichen Veränderungen. Da die Margarine ein stark bearbeitetes Produkt ist und meist immer ein ungünstiges Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren enthält, empfehlen wir diese nicht. Außerdem braucht unser Körper mehrfach ungesättigte Fettsäuren in diesen Konzentrationen nicht. Die Palmitinsäure der Butter wäre hier wichtiger. Sie stärkt das Herz.
      Gruß Friederike

  40. 14. Februar 2013  17:16 erstellt von Dirk Antworten

    Hallo Dr. Feil Team,
    ich habe eine Frage zum Mandelmus:
    Ist es von Nachtteil für das Fettsäuremuster,
    wenn die enthaltenen Mandeln vor dem vermahlen
    geröstet werden?
    Viele Grüße

    • 22. Februar 2013  12:47 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Dirk, da mehrfachungesättigte Fettsäuren nicht sehr hitzestabil sind, sollten diese möglichst nicht geröstet werden.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  41. 13. Februar 2013  06:09 erstellt von Diego Antworten

    Hallo Dr. Feil Team

    Herzlichen Dank für Ihre Beiträge und Posts. Wirklich sehr interessant und hilfreich!!
    Meine Fragen nun: Ist es beim Hanfnussöl ebenfalls wichtig es innerhalb einer gewissen Zeitspanne nach Pressung zu konsumieren?

    Vielen Dank für Ihr Feedback.

    Freundliche Grüsse
    Diego Jud

    • 13. Februar 2013  15:27 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Diego, da das Hanfnussöl ebenfalls viele mehrfachungesättigten Fettsäuren enthält, sollte dies ebenfalls möglichst nach 5 Wochen konsumiert werden, da die Fettsäuren sehr leicht oxidieren.
      Gruß Friederike Feil

  42. 8. Februar 2013  22:59 erstellt von Marko Gränitz Antworten

    Hallo Dr. Feil Team,

    Sie sind seit einiger Zeit der Ernährungscoach meines Vertrauens, sowohl für die Alltagsernährung als auch zur Leistungssteigerung im Triathlon, danke für die vielen Tipps!

    Eine Frage: Ist die antioxidative Wirkung von Mandeln auch im Mandelmus gegeben, und kann man über das nicht ganz optimale Omega3-Omega6-Verhältnis hinwegsehen? Das Mus gibt es in verschiedenen Stufen (100%iges schmeckt gewöhnungsbedürftig, Mandelcreme mit Zusatz von Palmfett + Zucker schmeckt klasse aber hat mehr Kohlenhydrate). Haben Sie hier Empfehlungen, gern auch womit man das Mus am besten kombiniert? Oder lieber Mandelmehl statt Mus und direkt ans Müsli / in den Quark?

    Danke und weiter so, Marko Gränitz

    • 12. Februar 2013  12:28 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Marko,
      die antioxidative Wirkung der Mandeln sind auch bei einem guten Mandelmus gegeben. Wir empfehlen aber immer ein 100%iges und lieber selber noch mit etwas Honig zu verfeinern. Wenn Sie sonst auf eine ausreichende omega 3 Versorgung achten, dann können sie Mandelmus ruhig auch genießen. Allerdings ist der Eiweißanteil natürlich geringer als in Mandelmehl.
      Gruß Friederike Feil

  43. 21. Januar 2013  19:25 erstellt von Claudia Antworten

    trotz intenisvem Lesen noch nicht schlau. Wir hatten eine "Butterzeit" haben BioButter gegessen. Nächste Kontrolle. Gesamt-Cholesteri 262. Auch LDL und Triglyc. waren zu och Butter total gestrichen und Werte: 206, HDL hoch, die beiden anderen tief unter Referenzwert. WAs jetzt tun Mit Kokosöl geht bei uns gar.nichts. Jetzt brauchen wir wieder Öle zu kaufen. Möglichst Omeg 6 frei. Was kann man da nehmen. Jetzt brauchen wir wirklich einen gutem Rat
    Danke, ihr seid sehr informativ
    Claudia

    • 23. Januar 2013  13:28 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Claudia,
      Im Bereich Cholesterin gibt es interessante neue Forschungsergebnisse.
      1. Auch LDL ist nicht schlecht, ganz im Gegenteil. Es hat viele Funktionen im Körper.
      2. Bei Cholesterin kommt es auf die Partikelgröße an: klein ist schlecht (wird durch KHs erhöht). groß ist gut (wird durch gesättigte Fettsäuren) erhöht.
      3. erhöhte Cholesterinwerte stehen nicht im Zusammenhang mit Herzkreislauferkrankungen
      Im Frühjahr kommt ein ausführlicher Bericht über Cholesterin. Daher empfehle ich Ihnen die Kohlenhydrate zu reduzieren (besonders auch Fruktose), damit die Triglyceride runter gehen. Und Butter setzen Sie nach wie vor ein.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  44. 21. Januar 2013  18:35 erstellt von Susi Antworten

    Hallo Dr. Feil- Team,

    wie steht es eigentlich mit der Erdnuss und dem Erdnussbutter/Erdnussmus?

    mit freundlichen Grüßen

    Susi

    • 23. Januar 2013  13:22 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Susi, Erdnuss und Erdnussbutter empfehlen wir nicht. Zum einen enthalten Erdnüsse einen hohen Anteil an Omega 6 Fettsäuren und zum anderen enthält Erdnuss auch viele Lektine, was im Körper Entzündungen macht.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike

  45. 17. Dezember 2012  23:24 erstellt von Claudia Antworten

    Hallo liebe Friederike,
    danke für die Antwort. leider gibt es bei uns kein Kokosöl und in Bio schon überhaupt nicht. Was dann ?? Zu den Lektinen möchte ich gene wissen: angeblich haben Tomaten viel davon. UND: wir kaufen hier in at am Land keine Seefische. Wohl aber von unserem Fischer vis a vis von uns direkt aus dem See immer Saiblinge (freshwater salomon??) Wie steht es mit diesen Omega 3 Säuren? Kann man ihn gleichwertig wie Seefisch bezeichnen. jedenfalls ist der Transport vom Fischer zu uns 5 Meter !!! Frischer gehts nicht. Auch Forellen kaufen wir. Wäre sehr nett dazu Antwort zu bekommen, wir essen diese Fische 2-3 x pro Woche.
    Vielen Dank, eine hilfreiche Seite !!!
    Claudia vom See.

    • 23. Dezember 2012  14:02 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Claudia,
      Anstatt Bio-Kokosöl können Sie auch Ghee oder Butterschmalz verwenden. Oder sie können das Bio-Kokosöl auch direkt bei uns bestellen: http://www.allsani.com/kokosol.html
      Dies ist Fairtrade und sehr hochwertig. Ja, Tomaten enthalten Lektine, daher empfehlen wir Tomaten auch immer zu kochen und eher selten roh zu essen. Außerdem kann der Körper aus gekochten Tomaten die sogenannten Leukopene besser aufnehmen.
      Wenn Sie so frischen Fisch bekommen ist das super. Diese sind dann auch sicherlich nicht Schadstoff-belastet. Auch Seefische enthalten Omega 3 Fettsäuren. Zwar nicht ganz so viele wie zum Beispiel Hering, Makrele und Lachs (Atlantik), aber wenn Sie diese dafür 2-3x pro Woche frisch essen, reicht die Menge aus für ein langes und gesundes Leben :-).
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  46. 8. Dezember 2012  19:43 erstellt von Michael Antworten

    Hallo Team,

    beim Fisch empfehlen sie Seelachs vor Lachs. Angesichts der nachstehenden Info leuchtet mir das nicht ganz ein:

    Lachs (auch Wildlachs) enthält 6 mal mehr Omega-3-Fettsäuren als Seelachs. Lachs und Seelachs sind zwei ganz verschiedene Fischarten. Seelachs (lateinisch Pollachius virens) wird auch Köhler genannt und zählt mit seinem Fettgehalt von etwa 1 g/100 g zu den so genannten Magerfischen. Lachs (lat. Salmo salar) zählt mit seinem Fettgehalt von ca. 14 g/100 g dagegen zu den Fettfischen und enthält deshalb auch deutlich mehr Omega-3-Fettsäuren. Lachs (ob Wildlachs oder Zuchtlachs) ist also die bessere Wahl, wenn man eine hohe Aufnahme an Omega-3-Fettsäuren anstrebt.

    Viele Grüße

    • 17. Dezember 2012  20:56 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Michael,
      Sie haben Recht. Ursprünglich haben wir den SeeLachs empfohlen, da der Quotient EPA zu AA besser ist in Seelachs zu Lachs. Da dies aber bei diesen Mengen Fett (1g/100g) kaum einen Unterschied macht, ist der
      Quotient zu vernachlässigen.
      Die Infos haben Sie aus dem Fettsäure-Blog?
      Vielleicht sollten wir hier noch etwas dazu schreiben zum besseren Verständnis.
      Vielen Dank für die Infos,
      Gruß Friederike Feil

  47. 3. Dezember 2012  05:57 erstellt von Claudia Antworten

    Hallo liebes team,
    jetzt wüsste ich gerne was die richtigen Öle sind: Oliven für kalt und WELCHES für braten? Streichfette kommen bei uns übehaupt nicht vor. Leider aber Erdnussöl.
    Wir kaufen Jungrind nur bei unserem Bauern(2. generation Biobauer), ebenso Huhn. Geht letzteres 1 in 14 Tagen? Wir haben viel eigenes Gemüse: Tomaten, Brokkoli, Rosenkohl, Salate, Paprika,Zucchini. grüne Bohnen. Nach lesen der Lektineigenschaften kennen wir uns nicht mehr aus.Dazu kommt, dass 2 von uns Blutgruppe B positiv haben. WAS NUN. Bitte um Rat
    Liebe Grüße
    Claudia

    • 10. Dezember 2012  22:22 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Claudia,
      Zum Braten empfehlen wir Bio-Kokos-Öl und Butterschmalz. Auch Hühnchen dürfen Sie essen, da Sie ja auch auf die Qualität achten.
      Erdnussöl sollte nicht verwendet werden, da es zu viele Omega 6 Fettsäuren enthält und eine hohe Konzentration an entzündungsfördernden Lektinen.
      Über die Blutgruppen würde ich mir keine Gedanken machen. Blutgruppen Diäten sind nicht wissenschaftlich fundiert.
      Gruß Friederike Feil

  48. 28. November 2012  10:22 erstellt von Katharina S. Antworten

    Hallo liebes Feil-Team,
    könnten Sie mir das richtige Verhältnis einer kalten Ölmischung, die man täglich essen sollte mitteilen? Gilt dieses Verhältnis auch für die Schwangerschaft?
    Vielen Dank von Katharina

    • 29. November 2012  10:53 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Katharina,
      ein richtiges Verhältnis gibt es eigentlich nicht. Wichtig ist, dass Sie möglichst alle Fettsäuren zu sich nehmen und das das Verhältnis zwischen Omega 3 und 6 Fettsäuren optimal ist. (1:2). Dies ist auch in der Schwangerschaft sehr wichtig. Schwangere Frauen sollten nochmals stärker darauf achten Omega 3 Fettsäuren zu sich zu nehmen. Dann wird das Kind schlauer :-).
      Viele liebe Grüße,
      Friederike

  49. 19. November 2012  22:26 erstellt von Sonja Antworten

    Hallo Friederike,
    vielen Dank für Deine Antwort. Bin am Wochenende nen Marathon gelaufen und hab 2 Tage vorher die Kohlenhydrate auch etwas mehr angehoben auf ca. 60%. Deinen Nachricht hab ich erst danach gelesen. Hab´s also unbewusst richtig gemacht, denn ich hatte einen super Lauf :-) Und wie sieht die optimale, prozentuale Verteilung der versch. Fette aus, bei 50% Gesamtfettzufuhr (siehe mein Kommentar vom 11. Nov.)?
    Viele Grüße, Sonja

    • 23. November 2012  15:26 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Sonja, das it eigentlich nicht so wichtig, so lange alle Fettsäuren vorhanden sind. Wichtig ist es, dass das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren stimmt. Alles andere kann der Körper kompensieren.
      Wenn Sie zum Beispiel zu wenig einfach ungesättigte Fettsäuren Essen (z.B. Olivenöl), dann baut der Körper diese einfach aus gesättigten Fettsäuren um.
      Hier einfach locker bleiben und eine bunte Mischung genießen.
      Gruß Friederike Feil

  50. Pingback : Anonymous

  51. 12. November 2012  17:39 erstellt von Sonja Antworten

    ... noch eine Frage: Wie sieht es in der Wettkampfwoche (Marathon) aus. 5 Tage wie Grundlagenphase (50-30-20) und 1-2 Tage vor dem Wettkampf (30-50-20) (= Prinzhausen Prinzip) oder wäre hier eine noch höhere Kohlenhydratmenge besser? Wenn ja wie sieht die prozentuale Verteilung aus bzw. wieviel g KH pro Kg Körpergewicht?

    • 19. November 2012  15:17 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Sonja,
      Wenn du einen Marathon machst, solltest du sogar noch etwas früher deine KHs erhöhen. Die letzten 2 Tage solltest Du den Kohlenhydratkonsum noch etwas mehr erhöhen auf circa 25-60-15.
      Dann kannst du dir sicher sein, dass die Speicher gut gefüllt sind für den Wettkampf.
      Friederike Feil

  52. 11. November 2012  14:03 erstellt von Sonja Antworten

    Hallo Friederike,
    wie sieht denn die optimale, prozentuale Verteilung der versch. Fette aus (gesättigte, ungesättigt (hier auch omega 3 und omega 6) und mehrfach ungesättigte)? Ich ernähre mich in der Grundlagenphase mit ca. 50%Fett, 30%KH und 20%EW. Vor Tempoläufen gibts dann 30%Fett, 50%KH und 20%EW. Was halten Sie von dieser Strategie (Prinzhausen Prinzip)?
    Viele Grüße, Sonja

  53. 5. November 2012  23:45 erstellt von Buchmann Peter Antworten

    Hallo Friederike,
    besten Dank für deine Antworten.

    Beim Leinöl heißt es, es sollte beim Kauf nicht älter als 4 Wochen alt sein. Leider konnte ich bisher weder im Reformhaus noch im Supermarkt ein Leinöl / Speiseleinöl (wo ist da eigentlich der Unterschied?) finden, auf dem das Abfüll- bzw. Press-Datum draufstand. Nur Angaben zum Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD).
    Frage 1: Wie lange sollte ein Leinöl/Speiseleinöl noch mindestens haltbar sein?
    Frage 2: Leinöl im Reformhaus 100ml für 3,50 EUR in Umverpackung, also lichtgeschützt, mit MHD März 2013 vs. Speiseleinöl im Supermarkt 250ml für 2,50 EUR in dunkler Flasche aber eben nicht komplett lichtgeschützt, mit MHD bis Juni 2013.
    Welches Öl ist besser bzw. gesundheitlich unbedenklicher?
    Herzlichen Dank im Voraus und viele Grüße
    Peter B.

    • 9. November 2012  09:49 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Peter,
      fangen wir so an. Ein gutes Speiseleinöl sollte nach 6 Wochen nach der Pressung verbraucht sein. Daher sind MHDs eigentlich irrelevant. Am besten wäre es zu schauen, ob Sie ein Speiseleinöl aus der Region finden, bei dem Sie sich sicher sind, dass es auch frisch gepresst wird.
      Alternativ können Sie über http://www.allsani.com/ ein Speiseleinöl bestellen. Wir beziehen dies über die Dusslinger-Mühle und fahren hier alle 2 Wochen persönlich vorbei, wenn diese frisch gepresst haben. Dieses Leinöl ist dann richtig frisch.
      Gruß Friederike Feil

  54. 31. Oktober 2012  22:27 erstellt von Peter Buchmann Antworten

    Hallo Friederike,

    vielen Dank für die schnelle Antwort! Dann nehmen wir fürs Salat-Dressing eben nur noch Olivenöl (und Leinöl mit Quark) und verzichten auf das Rapsöl.
    Zwei Fragen noch zum Olivenöl:
    1. Wie schnell sollte das Olivenöl aufgebraucht werden?
    2. Aufbewahrung im Dunkeln bei Zimmertemeratur oder lieber im Kühlschrank (Leinöl soll bspw. im Kühlschrank aufbewahrt werden, oder?)
    Für Deine antwort herzlichen Dank im Voraus.
    @Sebastian: Auch an Dich vielen Dank für Deinen Kommentar.

    Viele Grüße
    Peter Buchmann

    • 5. November 2012  10:27 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Peter,
      das Olivenöl sollte im Dunkeln aufbewahrt werden. Man sollte auch immer nur Olivenöl in dunklen Flaschen kaufen.
      Kühlschrank ist nicht nötig. Da Olivenöl nicht so empfindlich ist wie Speiseleinöl, muss dies auch nicht innerhalb von 4 Wochen aufgebraucht werden. Nach einem halben Jahr sollte die Flasche jedoch leer sein :-). Das müsste machbar sein.
      viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  55. 29. Oktober 2012  23:26 erstellt von Frieda Antworten

    Hallo Feil-Team,
    bezüglich der Aufnahme von Omega 3 Fettsäuren habe ich bei der Dipl. Oec. Troph. Marion Grillparzer gelesen, dass diese aus pflanzlichen Quellen (z.B. Leinöl) nur bedingt resorbiert werden können (zu etwa 5%). Können sie mir das bestätigen oder erläutern?
    Vielen Dank schon im voraus

    • 30. Oktober 2012  20:08 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Frieda,
      das stimmt so nicht ganz. Die Omega 3 Fettsäuren in pflanzlichen Lebensmitteln kommen als alpha-Linolenic acid for und müssen erst noch umgebaut werden zue EPA oder DHA. Dann wirken sie anti-entzündlich. Dieser Umbau funktioniert dann nicht optimal, wenn jemand einen übermäßigen Omega 6 Konsum hat, oder auch bei jemandem mit einem Zinkmangel. Da wir aber in der Dr. Feil Strategie, die Omega 6 Quellen stark reduzieren, und auch ausreichend Zink mit der Ernährung zu uns nehmen, sollte es kein Problem für den Körper sein, die Omega 3 Fettsäuren aus pflanzlichen Quellen aufzunehmen.
      Am besten wäre jedoch eine Mischung aus pflanzlichen und tierischen Quellen zu konsumieren.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  56. 29. Oktober 2012  22:10 erstellt von Peter B. Antworten

    Hallo Friederike, hallo Dr. Feil-Team,

    ich bin etwas bzgl. der Empfehlung "mehr Olivenöl und lieber kein Rapsöl" verunsichert. Obwohl das Rapsöl mehr Omega 6-Fettsäuren enthält als das Olivenöl, ist doch das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 beim Rapsöl mit ca. 2:1 nahezu ideal und besser als beim Olivenöl (13:1). Was ist hier wichtiger? Loren Cordain ("Das Paleo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport") spricht sich bpsw. deutlich für das Rapsöl aus.
    Für Aufklärung/ weitere Hintergrundinformationen wäre ich sehr dankbar.

    Viele Grüße
    Peter B.

    • 29. Oktober 2012  22:30 erstellt von Sebastian Bechtel

      Hallo Peter,

      meines Wissens ist es so, dass Olivenöl vor allem Ölsäure enthält und relativ wenig Omega Fettsäuren. Daher ist das schlechtere Verhältnis nicht so wichtig, da man eben absolut nicht viel aufnimmt und dafür viel gute Ölsäure, die die Zellmembranen geschmeidig hält usw. Das Rapsöl hat einen sehr hohen Omega-Anteil. Da ist dann die absolut aufnommene Menge an Omega-6 ziemlich hoch. Und da das Omega-3 als ALA vorliegt und nur zu einem kleinen Teil in EPA/DHA umgewandelt werden kann, kommt das "gute" Verhältnis effektiv im Körper gar nicht an und es bleibt nur der große Anteil an entzündungsförderndem Omega-6.

      VG Sebastian

    • 30. Oktober 2012  20:21 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Peter, Sebastian hat hier einen Punkt genannt, dass ALA nur zu einem Teil in EPA/DHA umgebaut werden kann. Dies ist bei manchen Menschen richtig (Leute, die viele Omega 6 Fettsäuren essen und auch Zinkmangel haben, siehe auch mein Kommentar zur Frieda). Wir empfehlen aber Rapsöl aus einem weiteren Grund nicht. Ein erhöhter Konsum von Rapsöl kann zu Vitamin E Mangel führen, was dann wiederum andere Probleme führen kann. Auch enthält Rapsöl Sulfurverbindungen im. Dadurch wird das Öl schnell ranzig und kann oxidieren. Die meisten Rapsöle sind auch hoch bearbeitet und nicht wie das Olivenöl „nativ“, frisch gepresst. Deodorisierungs-Prozesse zerstören die wertvollen Omega 3 Fettsäuren im Rapsöl.

  57. 16. Oktober 2012  19:19 erstellt von Oliver Antworten

    hallo liebe feil family,
    ich hab eine frage zu den Arachidonsäuregehalt von Eier, die ihr in ca. 70mg pro 100 g angegeben habt.
    meine frage dazu ist, was für eier ihr dort untersucht habt(aus massentierhaltung oder artgerechter haltung)? (ich vermute mal normale eier aus dem supermarkt aus massentierhaltung)
    wie hoch wäre der wert aus artgerechter haltung und ist die Arachidonsäure auch in Milch?
    Lieber grüße aus magdeburg
    oliver

    • 17. Oktober 2012  10:04 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Oli,
      die Arachidonsäure in Artgerechter Haltung wird wohl etwas niedriger sein, da die Tiere sich mehr bewegen und neben Körnern auch noch im Gras rum picken können. Wie arg sich der Gehalt reduziert, kann man jedoch nicht sagen. Ein bisschen Arachidonsäure brauchen wir ja auch. Auch damit unsere Nerven im Gehirn optimal funktionieren.
      Grob kann man sagen, dass pro Gramm Fett in der Milch, der Arachidonsäuregehalt 1mg ist. Das heißt bei Milch mit 1.5% Fett liegt der Arachidonsäuregehalt bei 1-2g, bei 3.5%iger Milch bei 3-4mg.
      Je mehr Freilauf die Tiere haben, und je mehr Gras die Tiere essen, desto besser ist die Fettzusammensetzung der Milch.
      Gruß iki

  58. Pingback : Fett macht schnell und schlau « Wissenschaft3000 ~ science3000

  59. 10. Oktober 2012  11:49 erstellt von Carsten Antworten

    Hallo Frau Feil, hallo auch an das Team,

    ich hätte mal eine Frage bzgl. eines Proteinshakes. Ich trainiere 3-4 mal, neben dem Ausdauersport im Fitnessstudio und nehme nach jedem Training ein Eiweißshake zur Regeneration zu mir. Nun wollte ich Sie fragen, inwieweit das auch gesund bzw. zu empfehlen ist, da ich als Arbeitnehmer (viel unterwegs) nicht immer die Zeit und die Gelegenheit habe das "Richtige" zu mir zu nehmen.
    Was könnte ich denn anstatt eines herkömmlichen Eiweiß-Shakes nach dem Training noch zu mir nehmen und was für eine Menge ist denn noch gesund? Ich nehem zwischen 40 und 80g Eiweiß pro Tag zustäzlich zu mir. Ist das ok?

    Vielen Dank schon einmal im Voraus.
    Grüße
    Carsten

    • 15. Oktober 2012  13:12 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Carsten,
      pro Tag solltest du als Sportler circa 2g Eiweiß/kg Körpergewicht zu dir nehmen (aus der normalen Ernährung und supplementiert mit Eiweiß-Shakes). Besonders wichtig ist hier die Qualität des Eiweißes. Soja-Eiweiß-Shakes sollten gemieden werden. Besser wäre ein Molkeneiweiß. Dies stärkt das Immunsystem und verhindert auch den Abbau von Muskulatur in höherem Alter.
      Sie müssen sich also keinerlei Gedanken machen, wenn Sie ein gutes Eiweißpräparat täglich zu sich nehmen.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

    • 17. Oktober 2012  10:13 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Carsten, ein qualitativ hochwertiger Eiweißshake auf Molkenbasis können Sie unbedenklich zu sich nehmen.
      Generell sollten Sie circa 2g Eiweiß/kg Körpergewicht zu sich nehmen. Wenn Sie viel Fleisch, Fisch, Quark und Eier essen, dann müsste es reichen, wenn Sie zusätzlich 40g Eiweiß zu sich nehmen. Es macht aber auch nichts, wenn Sie mehr Eiweiß zu sich nehmen. Wichtig wäre dann aber allerdings darauf zu achten, dass Sie auch ausreichen Gemüse zu sich nehmen, damit Ihr Körper nicht übersäuert.
      Gruß Friederike Feil

  60. 9. Oktober 2012  17:48 erstellt von Hendrika Antworten

    Hallo liebes Forschungs Team, wenn wir Fleisch gegessen haben, dann haben wir eher Huhn oder Pute, allerdings immer aus Biohaltung gekauft. Ist der Harnsäuregehalt bei Huhn aus Biohaltung auch so hoch wie in der Tabelle? Gebraten habe ich auch eigentlich alles mit Oliven- oder Rapsöl. Das werden wir jetzt ändern. Im Bioladen gibt es auch Ghee. Ist das mit Butterschmalz gleichzusetzen?
    Liebe Grüße
    Hendrika

    • 15. Oktober 2012  13:06 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Hendrika,
      die Harnsäurewerte sind in allen Fleisch-Sorten ähnlich hoch. Da ist es egal ob Rind, Huhn oder Pute, bio oder nicht bio. Ghee ist super und gleichzusetzen mit Butterschmalz. Meistens aber etwas teurer.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

    • 17. Oktober 2012  10:09 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Hendrika,
      der Harnsäuregehalt ist bei Biohaltung gleich wie bei normaler Tierhaltung. Wenn Sie Probleme mit den Harnsäurewerten haben, sollten Sie eher darauf achten jede Art von Zucker, besonders Fruktose in Form von Fruchtsäften drastisch zu reduzieren. Wir wissen heute, dass die Harnsäurewerte sofort nach oben schnellen bei einem erhöhten Fruktosekonsum.
      Ghee ist gleichzusetzen mit Butterschmalz.
      Gruß Friederike Feil

  61. 3. Oktober 2012  17:54 erstellt von Tobias Antworten

    Hallo Dr. Feil-Team,
    ich habe bisher ziemlich viel mit Rapsöl (Albaöl )gekocht, bzw. auch teilweise das Rapsöl als Butterersatz zum Backen verwendet ( z.B.Kirsch -Quark - Auflauf)
    War dies somit ebenfalls bedenklich wegen den Temperaturen beim Backen? Würden Sie dann eher Butter / Butterschmalz zum Backen empfehlen ?
    Wie sieht es dann z.B. bei panierten Sachen aus, die Aufnahme von Fetten ist doch beim Braten sehr groß – sind dies dann nicht zu viele gesättigten Fettsäuren, wenn Butterschmalz verwendet wird?
    Und außerdem würde mich noch interessieren, ob Sie auch bei Menschen die ohnehin schon viele gesättigte Fette ( in Form von Wurstwaren) zu sich nehmen, empfehlen ebenfalls mit Butterschmalz braten/kochen/backen sollten ?

    Vielen Dank für Eure Antworten
    Grüße Tobias

    • 4. Oktober 2012  10:35 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Herr Dambacher,
      Zum Backen sollten Sie ebenfalls nur Fette verwenden, welche Hitze-Stabil sind (Butter, Butterschmalz, Bio-Kokos-Öl). Alle anderen Fette oxidieren zu schnell, was für unseren Körper nicht gut ist. Generell empfehlen wir nicht zu oft zu panieren, aber wenn man paniert sollte man auch hier gesättigte Fettsäuren verwenden. Gesättigte Fette sind nicht schlecht für uns. Ganz im Gegenteil. Hier muss man etwas Umdenken.
      Auch wenn Sie viel Wurstwaren essen (was wir ja nicht empfehlen), sollten Sie zum Anbraten nur gesättigte Fette verwenden. Lieber haben Sie mehr gesättigte, nicht oxidierte Fette in ihrem System, als ungesättigte, oxidierte Fettsäuren.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  62. 2. Oktober 2012  14:44 erstellt von kfederle Antworten

    Hallo liebes Team, ein wirlich sehr interessanter Beitrag!
    Habe mir heute Mittag im Bioladen bereits neue Ware gekauft.
    Das Kokosöl ist ja wahnsinnig hochpreisig und vorallem realtiv fest in seiner Materie, ist das schon richtig?
    Was ich neben dem Butterschmalz auch noch im Kühlregal gefunden habe, Kokosfett!
    Wie verhält es sich damit? Darf ich auch auf diese Variante zugreifen?
    Vielen Dank für Ihre Antwort
    Gruß Kfederle

    • 4. Oktober 2012  10:37 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Kfederle,
      ja, das Kokosöl ist relativ fett, wird aber flüssig bei wärmeren Zimmertemperaturen. Wenn das Kokosfett ungehärtet und nicht verarbeitet ist, kann dieses verwendet werden. Ist es jedoch gehärtet, sollten Sie davon lieber die Finger weglassen.
      viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  63. 2. Oktober 2012  13:11 erstellt von Britta Antworten

    Hallo,
    ich esse morgens immer Haferbrei (Vollkorn) mit Hafermilch, Banane, Beeren, und füge Gewürze (Zimt, Pfeffer, Chili, Ingwer, Kurkuma) hinzu, ausserdem aufgespaltenen Leinsamen und ab und zu Hanfpulver. Ist dieser tägliche Frühstücksbrei bereits "zu viel Getreide"? Bisher habe ich sorgfältig den Kurkuma in Leinöl aufgelöst, bevor ich beides hinzugefügt habe. Da ich jedoch kein frischgepresstes Leinöl bekomme, bin ich etwas ratlos, wie ich den Kurkuma aufnahmefähig machen kann? Geht auch Hanföl oder geröstetes Sesamöl? Woran merkt man, dass das Leinöl nicht mehr für den Verzehr gut ist? Vielen Dank im Voraus, mit freundlichen Grüßen

    • 4. Oktober 2012  10:41 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Britta,
      wenn das Leinöl ranzig schmeckt und nicht mehr frisch riecht, dann sollte es nicht gekauft werden. Schauen Sie einfach auch auf das Pressdatum, ist dieses schon über 4 Wochen her, dann sollte das Leinöl nicht gekauft werden. Hier empfehlen wir das Kurkuma mit einem EL Sahne aufzulösen.
      Ihr morgendliches Frühstück ist sehr gut und auch die Getreidemenge ist kein Problem. Diese Kombination enthält aber etwas wenig Eiweiß. Ich würde Ihnen empfehlen etwas weniger Hafer, dafür aber Quark oder Molkeneiweiß in die Mischung zu geben.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

    • 4. Oktober 2012  11:00 erstellt von Britta

      Vielen Dank für den Rat - kann ich den Kurkuma auch im Quark auflösen (ich mag keine Sahne)?

    • 5. Oktober 2012  09:01 erstellt von Peter Munsonius

      Hallo Britta,
      Quark ist natürlich auch möglich - lassen Sie es sich schmecken :-)
      Liebe Grüße und alles Gute
      Peter Munsonius - Forschungsgruppe Dr. Feil

    • 17. Oktober 2012  09:59 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Britta, Kurkuma braucht etwas Fett. Da es öllöslich ist. Daher wird sich der Wirkstoff wohl nicht vollständig lösen, wenn man Kurkuma nur in Quark auflöst.
      Gruß Friederike

  64. 2. Oktober 2012  10:51 erstellt von Feil Friederike Antworten

    Hallo Pizzicato,
    Durch gesättigte Fettsäuren geht die Nahrung langsamer durch unseren Magen, dadurch haben wir ein längeres Sättigungsgefühl, was jedoch wenn man mittags noch Sport macht, im Magen liegen kann.
    Was überhaupt nicht im Magen liegt ist die Kombination Quark Leinöl. Diese habe ich sogar schon 3 Stunden vor dem Wettkampf gut essen können. Hier musst du einfach etwas rumprobieren. Sonst lieber Mittags etwas weniger Fett essen und dafür abends nach dem Training an Olivenöl und Co nicht sparen.
    Gruß Friederike Feil

  65. 2. Oktober 2012  04:42 erstellt von Pizzicato Antworten

    Hallo!

    Seit Beginn diesen Jahres ernähre ich mich zunehmend kohlenhydratarm und fühle mich ziemlich gut dabei und habe allein innerhalb der letzten 6 Monate meinen Körperfettanteil von 16% auf 8% abgesenkt. Da ich zunehmend intensiv trainiere, benötige ich nun aber mehr Energie. Mein Problem ist, das Fett, so gesund es auch sein mag, schwer verdaulich ist. Esse ich beispielsweise mittags fettreich, fühle ich mich nachmittags genauso schlapp, wie nach einem KH-reichen Mittagessen. Welche Fette sind als Energiequelle geeignet und sind gut verdaulich?

    Besten Dank!

  66. 29. September 2012  09:59 erstellt von Andreas Fromm Antworten

    Hallo Hr. Dr. Feil!
    In Ihrem Buch "Die Lauf Diät" schreiben Sie, dass Olivenöl neben Rapsöl die einzigen Öle sind, die zum Anbraten und Dünsten geeignet sind.
    Nun schreiben Sie, dass Olivenöl keineswegs dafür geeignet ist, da es beim Erhitzen freie Radikale frei werden lässt, die den Körper schädigen.
    Was ist denn nun richtig ? Danke für Ihre Antwort.

    • 2. Oktober 2012  10:47 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Andreas,
      Sie haben Recht in der Laufdiät haben wir noch Olivenöl und Rapsöl empfohlen. Wie aber schon erwähnt haben wir hier immer geschrieben nur bei mittlerer Hitze anbraten. Da wir heute sehen, dass die meisten Leute trotzdem viel zu heiß anbraten und das Olivenöl hierfür nicht hitze-stabil genug ist, empfehlen wir heute lieber nur gesättigte Fettsäuren zum Anbraten zu verwenden. Das ist die sicherste und beste Möglichkeit. Noch schlechter sind jedoch die Pflanzenöle wie Sonnenblumenöl, Distelöl und Erdnussöl. Diese sind am hitze-instabilsten wegen ihrer vielen freien Bindungen (mehrfach ungesättigt). Auch wissen wir heute, dass die gesättigten Fettsäuren ebenfalls gesundheitlich gut für uns sind, was damals noch nicht ganz klar war.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

  67. 28. September 2012  23:06 erstellt von Britta Szymczak Antworten

    Hallo, danke für die aktuellen Infos zu den Fettarten - bin allerdings etwas schockiert: kürzlich wurde noch gesagt, das Olivenöl und Rapsöl hervorragende Fette zum Erhitzen sind, die ich über Jahre verwende, jetzt ist das plötzlich schädlich. Habe die Befürchtung wenn ich jetzt umstelle, wird in Kürze wieder etwas anderes gesagt... Und leider bekomme ich Leinöl hier in Portugal nur aus dem Bioladen, wo es importiert wird, daher sicher längere Lagerzeiten hinter sich hat. Ist es besser, dieses Leinöl trotzdem zu verwenden, oder dann lieber gar keines? Können Sie mir bitte die genaue Quelle für die Aussagen zu Olivenöl nennen, sodass ich selbst etwas nachforschen kann? Fühle mich jetzt wieder sehr verunsichert. Danke, mit freundlichen Grüßen

    • 1. Oktober 2012  12:19 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Frau Symczak,
      wenn Sie kein frisch gepresstes Leinöl bekommen, dann verwenden Sie lieber aufgespaltenen Leinsamen und Chia-Samen.
      Früher wurde Oliven-Öl und Raps-Öl zum braten verwendet, da diese hitzestabiler sind als Sonnenblumen-Öl und andere pflanzlichen Öle. Dies liegt an dem hohen Gehalt der einfach ungesättigten Fettsäuren. Daher haben wir auch in der lauf-Diät empfohlen mit Oliven-Öl anzubraten. Allerdings lagen die Empfehlungen immer bei höchstens "mittlerer Stufe" zu braten. Da wir heute sehen, dass dies für die meisten Menschen nicht praktikabel ist und die meisten Herde auch darauf nicht ausgerichtet sind bei geringer, bzw. mittlerer Hitze zu braten, empfehlen wir daher nun zum Braten nur noch ganz hitze-stabile Fette zu verwenden, sprich Fette, die keine chemische freie Bindung haben und sich nicht verändern können und so nicht oxidieren. Dann ist man auf der sicheren Seite. In der kalten Küche ist Oliven-Öl aber optimal.

      Die Quellen sind alle Angegeben im Blog.
      Friederike Feil

  68. 28. September 2012  18:37 erstellt von Sebastian Bechtel Antworten

    Danke für den Beitrag, sehr interessant!

    Reicht das EU-Bio-Siegel auf Fleisch, um eine gute Fettqualität zu bekommen?

    • 2. Oktober 2012  10:41 erstellt von Feil Friederike

      Leider reicht das EU-Bio-Siegel nicht aus. Wichtig ist was die Tiere Essen und ob sie genügend Auslauf haben. Zwar kann man sich bei Bio-Fleisch sicher sein, dass diese Tiere keine Hormone bekommen, doch was diese Tiere sonst so gefüttert bekommen ist leider nicht festgelegt. Am besten wäre das Fleisch vom lokalen Baueren, wo Sie selber schauen können, wie die Tiere gehalten werden.
      Viele liebe Grüße, Friederike Feil

    • 15. Oktober 2012  11:44 erstellt von Claus Breinlinger

      In der Regel dürfen Bioland-Rinder auf die Weide und fressen somit Gras. Es darf natürlich grundsätzlich nur Biofutter verwendet werden. Gentechnik ist ausgeschlossen…. Am besten wäre Fleisch von Bioland, Naturland oder demeter-Betrieben. Aber auch für Bio-Fleisch nach EG-Öko-Verordnung gibt es entsprechende Richtlinien (nicht so streng!). Beispielsweise könnte ein EU-Bio-Huhn auch mit Fischmehl gefüttert sein. Ein paar links zu Bio-Richtlinien.
      http://www.bioland.de/fileadmin/bioland/file/bioland/qualitaet_richtlinien/Vergleich-BL-EGVO_10-2012.pdf
      http://www.naturland.de/fileadmin/MDB/documents/Richtlinien_deutsch/RiLi_Vergleich_Naturland-EU_deu_01.pdf
      http://www.gaertnerhof-schartner.de/PDF/RiLi_Vergleich_NL_EU.pdf

    • 15. Oktober 2012  13:15 erstellt von Claus Breinlinger

      Offen ist, inwieweit die Tiere -vor allem im Winter- Getreide oder Gras, bzw. welche Getreide gefüttert bekommen. Das hängt von der Tierart und der Haltung ab. Und vor allem, ob nur nach den schwächeren EU-Bioregeln oder nach den schärferen Richtlinien von Bioland, Naturland oder demeter gewirtschaftet wird. In der Regel ist EU-Bio besser als konventionell. Beim lokalen Bauern hat man dagegen unter Umständen selbst Einblick. Am sichersten die oben genannten Anbauverbände Bioland, Naturland oder demeter. Es gibt wohl noch ein paar Kleinere.

  69. 28. September 2012  17:36 erstellt von Dietmar Antworten

    Hallo Wolfgang,
    wieder ein sehr informativer und interessanter Beitrag. Du hattest ihn ja schon beim letzten Vortrag in Oldenburg angekündigt. Was mich noch interessiert: Du schreibst beim Bratfett immer von Kokosöl. Wir haben bislang meist Palmfett aus dem Bioladen zum Braten verwendet. Ist das in Ordnung oder würdest Du eher davon abraten. Was ist mit Omega 3-Margarine aus dem Reformhaus?
    Viele liebe Grüße
    Dietmar

    • 28. September 2012  18:38 erstellt von Sebastian Bechtel

      Palmöl steht unten in der Tabelle als "second best"

    • 2. Oktober 2012  10:38 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Dietmar,
      Palmfett enthält einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und eignet sich daher sehr gut fürs Braten, allerdings enthält Palmfett auch einen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, was nicht ganz so optimal ist. Daher ist es als "second best" eingeordnet. Wenn mit Palmöl gebraten wird, sollte man dieses nur auf mittlerer Temperatur erhitzen.
      Viele liebe Grüße, Friederike Feil

    • 2. Oktober 2012  11:07 erstellt von Feil Friederike

      Hallo Dietmar,
      auf Omega 3 Margarine würde ich verzichten. Zwar enthält diese viele Omega 3 Fettsäuren, aber leider auch sehr viele Omega 6 Fettsäuren. Zu dem sind diese Fette meist stark bearbeitet und nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form.
      Viele liebe Grüße,
      Friederike Feil

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